hat der Staat auch kräftig die Ohren langgezogen. Denn durch den Beschluss des Berliner-Glücksspiel-Gipfels, dass nur sieben Lizenzen an private Online-Wettanbieter vergeben werden dürfen und der Staat dann auch noch 17% von allen Spielumsätzen abkassieren will, ist der Kurs von Bet-At-home kräftig abgesackt. Diesen Nackenschlag muss die Aktie nun erst mal verdauen.

Insgesamt bin nun wohl nur noch knapp 10% im Plus.
Besser sieht es zur Zeit in meinem Begleitdepot zum Langfristwettbewerb hier bei Ariva aus. Ich habe Bet-at-home nach dem Hexensabbath zusammen mit Katanga und Migao verkauft. Neu reingekommen sind Deufol, Impreglon und Chaoda Modern Agriculture, weil ich hier für die nächsten Monate weniger Kursrutschrisiken sehe (aber das nur am Rande).
Katanga hält sich aber weiterhin relativ stark und nähert sich schon wieder dem Jahreshoch.

Bei Migao scheint momentan die Luft etwas raus zu sein, große negative News sind für den Kursrutsch aber nicht verantwortlich.

Für Einhell bin ich bin zum Jahresende weiterhin sehr optimistisch, die 50 EUR werden wir sicherlich bald sehen.

Salzgitter hat gerade mit schlechten News zu kämpfen (Neues Preisdiktat bei den Kokspreisen von BHP Billiton, das die Margen weiter runterziehen könnte - Steigende Rohstoffpreise - negative Analystenkommentare von Goldmann Sachs). Wegen der massiven Unterbewertung zum Substanzwert des Unternehmens erwarte ich aber keinen starken Abverkauf unter 50 EUR.
Wer auf einen fahrenden Zug springt, ist im wirklichen Leben wagemutig, an der Börse risikoscheu.