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Bayer Aktie

Aktie
WKN:  BAY001 ISIN:  DE000BAY0017 US-Symbol:  BAYZF Branche:  Pharmazeutika Land:  Deutschland
43,545 €
-2,03 €
-4,45%
17:23:11 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
35,31 Mrd. €
Streubesitz
49,56%
KGV
7,69
Dividende
0,11 €
Dividendenrendite
0,30%
Nachhaltigkeits-Score
62 %
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Bayer Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Bayer AG mit Sitz in Leverkusen ist ein globaler Life-Science-Konzern mit Fokus auf verschreibungspflichtige Pharmazeutika, Pflanzenschutz und Saatgut sowie rezeptfreie Gesundheitsprodukte. Das integrierte Geschäftsmodell beruht auf Forschung, Entwicklung, Produktion und Vermarktung innovativer Wirkstoffe und Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bayer kombiniert patentgeschützte Produkte, regulatorische Expertise und weltweite Vermarktungsplattformen zu einem skalierbaren, wissensintensiven Geschäftsansatz. Der Konzern zielt auf Krankheitsfelder mit hohem medizinischem Bedarf sowie auf eine produktivere, resilientere Landwirtschaft. Einnahmequellen sind vor allem patentbasierte Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel, Biotech-Saatgut, digitale Agrarlösungen und frei verkäufliche Consumer-Health-Produkte. Langfristige Wertschöpfung beruht auf einem forschungsgetriebenen Portfolio, strenger Kosten- und Kapitaleffizienz, globalen Marken und tiefen regulatorischen Markteintrittsbarrieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Bayer lässt sich mit dem Leitmotiv „Science for a better life“ zusammenfassen. Der Konzern positioniert sich als forschungsorientiertes Life-Science-Unternehmen, das Gesundheit, Ernährungssicherheit und Lebensqualität verbessert. Strategisch konzentriert sich Bayer auf drei Kernbereiche: innovative Pharmazeutika, integrierte Agrarlösungen und Selbstmedikation. Prioritäten sind die Entwicklung neuartiger Wirkmechanismen, die Optimierung klinischer und regulatorischer Prozesse, die Digitalisierung von Forschung und Kundenbeziehungen sowie eine striktere Kapitalallokation. Das Management verfolgt eine Portfoliofokussierung auf Life Sciences und hält das Chemiegeschäft seit dem früheren Spin-off für nicht mehr zum Kern. Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung und eine an ESG-Kriterien ausgerichtete Unternehmensführung werden zunehmend als betriebswirtschaftliche Anforderungen und nicht nur als Reputationsfaktoren verstanden.

Geschäftsbereiche und Business Units

Der Konzern gliedert sich in drei wesentliche Divisionen, die operativ weitgehend eigenständig agieren und unterschiedliche Zyklen, Margenprofile und Risikostrukturen aufweisen:
  • Pharmaceuticals: Fokus auf verschreibungspflichtige Medikamente in kardiovaskulären Indikationen, Onkologie, Augenheilkunde, Frauengesundheit und Radiologie. Der Bereich setzt auf patentgeschützte Blockbuster, zielgerichtete Therapien und biotechnologische Innovationen.
  • Consumer Health: Portfolio rezeptfreier Markenprodukte für Selbstmedikation, insbesondere in den Kategorien Schmerz, Allergie, Erkältung, Magen-Darm, Dermatologie und Nahrungsergänzung. Hohe Markenbekanntheit und breite Distribution im Einzelhandel und in Apotheken prägen die Sparte.
  • Crop Science: Umfasst Pflanzenschutz (Herbizide, Fungizide, Insektizide), Saatgut, Pflanzeneigenschaften (Traits) sowie digitale Agrarplattformen. Ziel ist eine produktive und nachhaltige Landwirtschaft, die Ertrag, Qualität und Ressourceneffizienz erhöht.
Ergänzend bestehen Konzernfunktionen wie zentrale Forschungseinheiten, IT, Finanzen und Corporate Governance, die Synergien zwischen den Divisionen ermöglichen, etwa bei Datenanalyse, regulatorischen Fragestellungen und Intellectual-Property-Management.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungen

Bayer bietet ein breites Portfolio an Pharmazeutika, Agrarprodukten und Gesundheitsmarken, das stark forschungsgetrieben und durch internationale Patente geschützt ist. Im Pharmabereich konzentriert sich das Unternehmen auf komplexe Indikationen mit hohem klinischem Bedarf und setzt zunehmend auf biologisch basierte Therapien, Präzisionsmedizin und innovative Darreichungsformen. In der Radiologie ist Bayer mit Kontrastmitteln und Diagnostiklösungen in Krankenhäusern präsent. Consumer Health umfasst bekannte OTC-Marken in Bereichen wie Analgetika, Vitamine und Hautpflege, die durch starke Markenführung, Marketing und OTC-Regulierung geschützt sind. Crop Science bietet Landwirten integrierte Lösungen aus Saatgut, Pflanzenschutz und digitalen Anwendungen, die auf Ertragsstabilität, Schädlingsmanagement und klimaresiliente Landwirtschaft ausgerichtet sind. Beratungs- und Serviceleistungen, agronomische Expertise sowie digitale Tools ergänzen das Produktportfolio und binden Kunden in langfristige Beziehungen ein.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Bayer verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind der kombinierte Life-Science-Fokus, starke Pharma- und Agrarmarken, eine globale Präsenz mit regulativen Lizenzen in über hundert Ländern sowie ein diversifiziertes F&E-Portfolio. Wichtige Burggräben ergeben sich aus:
  • F&E-Kompetenz: Langjährig aufgebaute Plattformen in Chemie, Biologie und Biotechnologie, Zugang zu klinischen Netzwerken und landwirtschaftlichen Versuchsinfrastrukturen.
  • Patentschutz und regulatorische Zulassungen: Komplexe Zulassungsverfahren und Nachweispflichten wirken als Markteintrittsbarriere und sichern Margen bei erfolgreichen Produkten.
  • Markenstärke: OTC- und Agrarmarken genießen hohe Bekanntheit und Vertrauensvorschuss, was Preissetzungsmacht und stabile Nachfrage unterstützt.
  • Skaleneffekte: Globale Beschaffungs- und Produktionsnetzwerke, gemeinsame Plattformen in Forschung, Datenanalyse und Supply Chain.
Diese Moats werden jedoch durch auslaufende Patente, verschärfte Regulierung und gesellschaftliche Debatten – insbesondere in der Landwirtschaft – zunehmend gefordert.

Wettbewerbsumfeld

Bayer steht in allen Segmenten im intensiven internationalen Wettbewerb. Im Pharmageschäft konkurriert das Unternehmen mit globalen Pharmakonzernen und biotechnologischen Spezialisten, die ebenfalls auf patentbasierte Therapien setzen. In der Agrarsparte trifft Bayer auf weltweit agierende Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutz, die um Marktanteile in wichtigen Kulturpflanzenregionen ringen und parallel an biotechnologischen Innovationen, biologischen Pflanzenschutzmitteln und digitalen Agrarlösungen arbeiten. Im Consumer-Health-Bereich stehen starke OTC-Marken globaler Healthcare-Konzerne, regionale Pharmaproduzenten und Handelsmarken in direktem Wettbewerb um Regalplätze und Endverbraucher. Der Wettbewerbsdruck manifestiert sich nicht nur in Preis- und Innovationswettbewerb, sondern auch in steigenden regulatorischen Anforderungen, Haftungsrisiken und Reputationsthemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Management, Governance und Strategie

Bayer wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, der vom Aufsichtsrat kontrolliert wird, in dem Anteilseigner- und Arbeitnehmervertreter paritätisch vertreten sind. Die Führung setzt strategisch auf Portfoliofokussierung, Priorisierung des Forschungsbudgets, Schuldenabbau und eine Optimierung der Konzernstruktur. Nach großen Akquisitionen in der Vergangenheit sind Kapitaldisziplin, striktes Risikomanagement und die Stärkung der Bilanz zu zentralen Handlungsfeldern geworden. Die Unternehmensführung steht unter intensivem Blick institutioneller Investoren, die eine klare Strategie zu Haftungsthemen, möglichen Portfolioumbauten und Wertrealisation aus den einzelnen Sparten einfordern. Governance-Fragen, ESG-Transparenz und die Ausrichtung der Vorstandsvergütung auf langfristige Wertschöpfung haben für konservative Anleger besondere Relevanz, da sie Rückschlüsse auf die Stabilität der künftigen Unternehmensführung zulassen.

Branchen- und Regionenprofil

Bayer ist in zwei stark regulierten Kernbranchen aktiv: Pharma und Agrarwirtschaft, flankiert vom globalen OTC-Markt. Die Pharmabranche ist geprägt von hohen Entwicklungskosten, langen Innovationszyklen, strengen Zulassungsanforderungen und einem strukturellen Trend zu alternden Bevölkerungen in vielen Industriestaaten. Dies stützt den Bedarf an kardiovaskulären, onkologischen und anderen Spezialmedikamenten, erhöht aber den Preisdruck durch Kostenträger und Generika. Die Agrarbranche steht unter Druck durch Klimawandel, Biodiversitätsanforderungen, steigende Umweltauflagen und politischen Widerstand gegen bestimmte Wirkstoffe. Gleichzeitig verstärken Bevölkerungswachstum und Ernährungsumstellung den Bedarf an produktiver Landwirtschaft. Regional verfügt Bayer über starke Positionen in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien-Pazifik. Die Wachstumschancen in Schwellenländern treffen auf volatilere regulatorische Rahmenbedingungen und höhere politische Risiken. Die Diversifikation über Regionen und Segmente kann zyklische Schwankungen teilweise ausgleichen, führt aber zu komplexem Steuerungsbedarf.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Bayer wurde im 19. Jahrhundert als chemisch-pharmazeutisches Unternehmen in Deutschland gegründet und entwickelte sich relativ früh zu einem internationalen Anbieter von Farbstoffen, Pharmazeutika und Chemikalien. Nach tiefgreifenden Einschnitten während des 20. Jahrhunderts und der Einbindung in Industrieverbünde vollzog der Konzern im Laufe der Jahrzehnte mehrere strategische Neuausrichtungen. In der jüngeren Geschichte trennte sich Bayer von Teilen des klassischen Chemie- und Kunststoffgeschäfts und fokussierte sich zunehmend auf Life Sciences. Wichtige Meilensteine umfassten den Ausbau des Pharmaportfolios, die Stärkung im OTC-Bereich und große Transaktionen im Agrarsektor. Diese Transformation brachte dem Unternehmen einerseits Zugang zu neuen Technologien und Märkten, andererseits erhebliche Integrations- und Rechtsrisiken. Die Neuausrichtung vom breit diversifizierten Chemiekonzern zum fokussierten Life-Science-Unternehmen prägt bis heute das Profil und die Kapitalmarktwahrnehmung des Konzerns.

Besonderheiten, Kontroversen und ESG-Aspekte

Bayer ist in mehreren Feldern mit hohen Reputations-, Haftungs- und ESG-Risiken konfrontiert. Im Agrarsegment stehen einzelne Wirkstoffe und Produkte regelmäßig im Fokus regulatorischer Überprüfungen, Gerichtsverfahren und gesellschaftlicher Debatten über Umweltrisiken, Biodiversität und Gesundheit. Die Integration großer Zukäufe brachte umfangreiche Rechtsstreitigkeiten mit sich, die zu Rückstellungen, Vergleichslösungen und anhaltender Unsicherheit über den finalen Finanzbedarf führten. Für konservative Anleger relevant ist die Frage, inwieweit das Unternehmen seine Compliance-, Sicherheits- und Nachhaltigkeitsstandards weiterentwickelt und wie robust Risikovorsorge und Versicherungsdeckungen ausgestaltet sind. Auf der ESG-Seite berichtet Bayer zu Klima- und Umweltzielen, reduziert Emissionen und fördert nachhaltigere Landwirtschaftskonzepte, steht jedoch gleichzeitig im Spannungsfeld von Ernährungssicherheit, Pflanzenschutz und Umwelteinflüssen. Transparenz, Stakeholder-Dialog und glaubwürdige Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien bleiben entscheidend für die mittelfristige Akzeptanz des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für langfristige Anleger

Für konservative Investoren bietet Bayer eine Mischung aus Chancen und Risiken, die sorgfältig abgewogen werden muss. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • Positionierung in strukturell bedeutenden Märkten wie Gesundheit, Demografie und Ernährungssicherheit.
  • Ein breites, wissenschaftsbasiertes Portfolio mit potenziell margenstarken, patentgeschützten Produkten.
  • Globale Präsenz, Skaleneffekte und etablierte Marken, die stabile Cashflows ermöglichen können.
  • Mögliche Werthebel durch Portfoliomaßnahmen, Effizienzsteigerungen und eine konsequentere Kapitalallokation.
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Hohe Rechts- und Haftungsrisiken, insbesondere im Agrarsegment, mit potenziell schwer abschätzbaren Langfristeffekten.
  • Patentabläufe und der zunehmende Druck durch Generika, Biosimilars und Kostendämpfungsprogramme in der Gesundheitspolitik.
  • Strengere Umwelt- und Sicherheitsanforderungen in der Landwirtschaft, die Produktportfolios und Margen belasten können.
  • Komplexität des Konzerns, mögliche Interessenkonflekte zwischen Sparten und die Gefahr strategischer Fehlallokationen.
Für einen risikobewussten, langfristig orientierten Anleger ist Bayer vor allem ein zyklisch belastetes, aber potenziell renditestarkes Life-Science-Investment, dessen Attraktivität maßgeblich von der weiteren Bewältigung von Rechtsrisiken, der Innovationskraft in Forschung und Entwicklung sowie der Glaubwürdigkeit der Managementstrategie abhängt. Eine Anlageentscheidung sollte deshalb stets auf einer individuellen Risikoanalyse, einer Prüfung der aktuellen Unternehmenskommunikation und einer Einordnung der eigenen Risikotragfähigkeit beruhen.
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Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
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Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
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43,545 €
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UQ4LYK
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Kursdaten

Geld/Brief 43,545 € / 43,56 €
Spread +0,03%
Schluss Vortag 45,575 €
Gehandelte Stücke 4.559.651
Tagesvolumen Vortag 180.978.220 €
Tagestief 43,27 €
Tageshoch 45,285 €
52W-Tief 18,378 €
52W-Hoch 49,78 €
Jahrestief 36,875 €
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18.02.26
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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Bayer AG hat erfolgreich eine neue Partnerschaft im Bereich der biopharmazeutischen Forschung etabliert, die das Potenzial hat, innovative Therapien zu entwickeln.
  • Das Unternehmen plant eine signifikante Steigerung der Investitionen in Forschung und Entwicklung, um die eigene Produktpipeline zu stärken.
  • Analysten haben ihre Kursziele für die Bayer-Aktie angehoben, was auf eine positive Marktreaktion und neues Vertrauen in die Unternehmensstrategie hinweist.
Hinweis

Community: Diskussion zu Bayer AG

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge schildern eine starke, kurzfristige Kursrallye nach der Ankündigung eines milliardenschweren Glyphosat‑Vergleichs, die jedoch schnell in deutliche Rücksetzer und hohe Volatilität umschlug, wobei Anleger Gewinnmitnahmen, Chartmarken (z. B. 21‑Tage‑Linie) und Analystenreaktionen beobachteten.
  • Gleichzeitig wird hervorgehoben, dass erhebliche rechtliche Unsicherheiten verbleiben — insbesondere die ausstehende Entscheidung des US‑Obersten Gerichtshofs, mögliche Ablehnungen von Klägern sowie weitere Risiken wie PCB — die Einfluss auf Rückstellungen und die endgültige Rechtsbereinigung haben können.
  • Weitere zentrale Themen sind die Debatte über eine mögliche Kapitalerhöhung und Verwässerung, divergierende fundamentale Bewertungsannahmen und Kursziele für 2026/2027 sowie konträre Meinungen, ob Bayer nach einer Bereinigung wieder zur stabilen Cash‑Cow für Aktionäre wird oder weiterhin stark von Rechtsstreitigkeiten belastet bleibt.
Hinweis
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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 46.606 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 4.479 €
Jahresüberschuss in Mio. -2.546 €
Umsatz je Aktie 47,44 €
Gewinn je Aktie -2,60 €
Gewinnrendite -7,98%
Umsatzrendite -
Return on Investment -2,30%
Marktkapitalisierung in Mio. 18.974 €
KGV (Kurs/Gewinn) -7,43
KBV (Kurs/Buchwert) 0,59
KUV (Kurs/Umsatz) 0,41
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +28,78%

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Typ Put
Hebel 4,98
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Knock-Out 52,16 €
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WKN UQ6TXN

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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende -0,11 (max 1,00)
Jährlicher -51,55% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs -29,31% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 2,1% (auf den Gewinn/FFO)
quote 4,3% (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
28.04.2025 0,11 €
29.04.2024 0,11 €
02.05.2023 2,40 €
02.05.2022 2,00 €
28.04.2021 2,00 €
29.04.2020 2,80 €
29.04.2019 2,80 €
28.05.2018 2,80 €
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Termine

25.02.2026 Berichterstattung 2025
31.03.2026 Quartalsmitteilung
24.04.2026 Hauptversammlung 2026
12.05.2026 Quartalsmitteilung 1. Quartal 2026
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Bayer Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
40,94 € 43,75 € -6,41%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 43,48 -4,91%
45,725 € 16:40
Frankfurt 43,30 -5,12%
45,635 € 17:00
Hamburg 43,46 -5,67%
46,07 € 16:36
Hannover 45,685 +0,29%
45,555 € 08:16
München 43,51 -4,38%
45,505 € 17:19
Stuttgart 43,51 -4,49%
45,555 € 17:20
Xetra 43,545 -4,45%
45,575 € 17:23
L&S RT 43,69 -3,97%
45,495 € 17:38
Wien 43,47 -4,63%
45,58 € 16:43
Nasdaq OTC Other 53,875 $ +0,36%
53,68 $ 19.02.26
SIX Swiss Exchange 39,765 ¤ 0 %
39,765 ¤ 21.01.26
Tradegate 43,735 -3,97%
45,545 € 17:37
Quotrix 43,56 -4,38%
45,555 € 17:33
Gettex 43,65 -3,95%
45,445 € 17:38
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
20.02.26 43,67 102 M
19.02.26 45,575 181 M
18.02.26 45,81 585 M
17.02.26 49,315 300 M
16.02.26 45,94 62,8 M
13.02.26 45,985 109 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 45,985 € -5,03%
1 Monat 42,915 € +1,76%
6 Monate 27,955 € +56,22%
1 Jahr 21,675 € +101,48%
5 Jahre 53,91 € -18,99%

Unternehmensprofil Bayer AG

Die Bayer AG mit Sitz in Leverkusen ist ein globaler Life-Science-Konzern mit Fokus auf verschreibungspflichtige Pharmazeutika, Pflanzenschutz und Saatgut sowie rezeptfreie Gesundheitsprodukte. Das integrierte Geschäftsmodell beruht auf Forschung, Entwicklung, Produktion und Vermarktung innovativer Wirkstoffe und Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bayer kombiniert patentgeschützte Produkte, regulatorische Expertise und weltweite Vermarktungsplattformen zu einem skalierbaren, wissensintensiven Geschäftsansatz. Der Konzern zielt auf Krankheitsfelder mit hohem medizinischem Bedarf sowie auf eine produktivere, resilientere Landwirtschaft. Einnahmequellen sind vor allem patentbasierte Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel, Biotech-Saatgut, digitale Agrarlösungen und frei verkäufliche Consumer-Health-Produkte. Langfristige Wertschöpfung beruht auf einem forschungsgetriebenen Portfolio, strenger Kosten- und Kapitaleffizienz, globalen Marken und tiefen regulatorischen Markteintrittsbarrieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Bayer lässt sich mit dem Leitmotiv „Science for a better life“ zusammenfassen. Der Konzern positioniert sich als forschungsorientiertes Life-Science-Unternehmen, das Gesundheit, Ernährungssicherheit und Lebensqualität verbessert. Strategisch konzentriert sich Bayer auf drei Kernbereiche: innovative Pharmazeutika, integrierte Agrarlösungen und Selbstmedikation. Prioritäten sind die Entwicklung neuartiger Wirkmechanismen, die Optimierung klinischer und regulatorischer Prozesse, die Digitalisierung von Forschung und Kundenbeziehungen sowie eine striktere Kapitalallokation. Das Management verfolgt eine Portfoliofokussierung auf Life Sciences und hält das Chemiegeschäft seit dem früheren Spin-off für nicht mehr zum Kern. Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung und eine an ESG-Kriterien ausgerichtete Unternehmensführung werden zunehmend als betriebswirtschaftliche Anforderungen und nicht nur als Reputationsfaktoren verstanden.

Geschäftsbereiche und Business Units

Der Konzern gliedert sich in drei wesentliche Divisionen, die operativ weitgehend eigenständig agieren und unterschiedliche Zyklen, Margenprofile und Risikostrukturen aufweisen:
  • Pharmaceuticals: Fokus auf verschreibungspflichtige Medikamente in kardiovaskulären Indikationen, Onkologie, Augenheilkunde, Frauengesundheit und Radiologie. Der Bereich setzt auf patentgeschützte Blockbuster, zielgerichtete Therapien und biotechnologische Innovationen.
  • Consumer Health: Portfolio rezeptfreier Markenprodukte für Selbstmedikation, insbesondere in den Kategorien Schmerz, Allergie, Erkältung, Magen-Darm, Dermatologie und Nahrungsergänzung. Hohe Markenbekanntheit und breite Distribution im Einzelhandel und in Apotheken prägen die Sparte.
  • Crop Science: Umfasst Pflanzenschutz (Herbizide, Fungizide, Insektizide), Saatgut, Pflanzeneigenschaften (Traits) sowie digitale Agrarplattformen. Ziel ist eine produktive und nachhaltige Landwirtschaft, die Ertrag, Qualität und Ressourceneffizienz erhöht.
Ergänzend bestehen Konzernfunktionen wie zentrale Forschungseinheiten, IT, Finanzen und Corporate Governance, die Synergien zwischen den Divisionen ermöglichen, etwa bei Datenanalyse, regulatorischen Fragestellungen und Intellectual-Property-Management.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungen

Bayer bietet ein breites Portfolio an Pharmazeutika, Agrarprodukten und Gesundheitsmarken, das stark forschungsgetrieben und durch internationale Patente geschützt ist. Im Pharmabereich konzentriert sich das Unternehmen auf komplexe Indikationen mit hohem klinischem Bedarf und setzt zunehmend auf biologisch basierte Therapien, Präzisionsmedizin und innovative Darreichungsformen. In der Radiologie ist Bayer mit Kontrastmitteln und Diagnostiklösungen in Krankenhäusern präsent. Consumer Health umfasst bekannte OTC-Marken in Bereichen wie Analgetika, Vitamine und Hautpflege, die durch starke Markenführung, Marketing und OTC-Regulierung geschützt sind. Crop Science bietet Landwirten integrierte Lösungen aus Saatgut, Pflanzenschutz und digitalen Anwendungen, die auf Ertragsstabilität, Schädlingsmanagement und klimaresiliente Landwirtschaft ausgerichtet sind. Beratungs- und Serviceleistungen, agronomische Expertise sowie digitale Tools ergänzen das Produktportfolio und binden Kunden in langfristige Beziehungen ein.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Bayer verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind der kombinierte Life-Science-Fokus, starke Pharma- und Agrarmarken, eine globale Präsenz mit regulativen Lizenzen in über hundert Ländern sowie ein diversifiziertes F&E-Portfolio. Wichtige Burggräben ergeben sich aus:
  • F&E-Kompetenz: Langjährig aufgebaute Plattformen in Chemie, Biologie und Biotechnologie, Zugang zu klinischen Netzwerken und landwirtschaftlichen Versuchsinfrastrukturen.
  • Patentschutz und regulatorische Zulassungen: Komplexe Zulassungsverfahren und Nachweispflichten wirken als Markteintrittsbarriere und sichern Margen bei erfolgreichen Produkten.
  • Markenstärke: OTC- und Agrarmarken genießen hohe Bekanntheit und Vertrauensvorschuss, was Preissetzungsmacht und stabile Nachfrage unterstützt.
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Diese Moats werden jedoch durch auslaufende Patente, verschärfte Regulierung und gesellschaftliche Debatten – insbesondere in der Landwirtschaft – zunehmend gefordert.

Wettbewerbsumfeld

Bayer steht in allen Segmenten im intensiven internationalen Wettbewerb. Im Pharmageschäft konkurriert das Unternehmen mit globalen Pharmakonzernen und biotechnologischen Spezialisten, die ebenfalls auf patentbasierte Therapien setzen. In der Agrarsparte trifft Bayer auf weltweit agierende Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutz, die um Marktanteile in wichtigen Kulturpflanzenregionen ringen und parallel an biotechnologischen Innovationen, biologischen Pflanzenschutzmitteln und digitalen Agrarlösungen arbeiten. Im Consumer-Health-Bereich stehen starke OTC-Marken globaler Healthcare-Konzerne, regionale Pharmaproduzenten und Handelsmarken in direktem Wettbewerb um Regalplätze und Endverbraucher. Der Wettbewerbsdruck manifestiert sich nicht nur in Preis- und Innovationswettbewerb, sondern auch in steigenden regulatorischen Anforderungen, Haftungsrisiken und Reputationsthemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Management, Governance und Strategie

Bayer wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, der vom Aufsichtsrat kontrolliert wird, in dem Anteilseigner- und Arbeitnehmervertreter paritätisch vertreten sind. Die Führung setzt strategisch auf Portfoliofokussierung, Priorisierung des Forschungsbudgets, Schuldenabbau und eine Optimierung der Konzernstruktur. Nach großen Akquisitionen in der Vergangenheit sind Kapitaldisziplin, striktes Risikomanagement und die Stärkung der Bilanz zu zentralen Handlungsfeldern geworden. Die Unternehmensführung steht unter intensivem Blick institutioneller Investoren, die eine klare Strategie zu Haftungsthemen, möglichen Portfolioumbauten und Wertrealisation aus den einzelnen Sparten einfordern. Governance-Fragen, ESG-Transparenz und die Ausrichtung der Vorstandsvergütung auf langfristige Wertschöpfung haben für konservative Anleger besondere Relevanz, da sie Rückschlüsse auf die Stabilität der künftigen Unternehmensführung zulassen.

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Bayer ist in zwei stark regulierten Kernbranchen aktiv: Pharma und Agrarwirtschaft, flankiert vom globalen OTC-Markt. Die Pharmabranche ist geprägt von hohen Entwicklungskosten, langen Innovationszyklen, strengen Zulassungsanforderungen und einem strukturellen Trend zu alternden Bevölkerungen in vielen Industriestaaten. Dies stützt den Bedarf an kardiovaskulären, onkologischen und anderen Spezialmedikamenten, erhöht aber den Preisdruck durch Kostenträger und Generika. Die Agrarbranche steht unter Druck durch Klimawandel, Biodiversitätsanforderungen, steigende Umweltauflagen und politischen Widerstand gegen bestimmte Wirkstoffe. Gleichzeitig verstärken Bevölkerungswachstum und Ernährungsumstellung den Bedarf an produktiver Landwirtschaft. Regional verfügt Bayer über starke Positionen in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien-Pazifik. Die Wachstumschancen in Schwellenländern treffen auf volatilere regulatorische Rahmenbedingungen und höhere politische Risiken. Die Diversifikation über Regionen und Segmente kann zyklische Schwankungen teilweise ausgleichen, führt aber zu komplexem Steuerungsbedarf.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Bayer wurde im 19. Jahrhundert als chemisch-pharmazeutisches Unternehmen in Deutschland gegründet und entwickelte sich relativ früh zu einem internationalen Anbieter von Farbstoffen, Pharmazeutika und Chemikalien. Nach tiefgreifenden Einschnitten während des 20. Jahrhunderts und der Einbindung in Industrieverbünde vollzog der Konzern im Laufe der Jahrzehnte mehrere strategische Neuausrichtungen. In der jüngeren Geschichte trennte sich Bayer von Teilen des klassischen Chemie- und Kunststoffgeschäfts und fokussierte sich zunehmend auf Life Sciences. Wichtige Meilensteine umfassten den Ausbau des Pharmaportfolios, die Stärkung im OTC-Bereich und große Transaktionen im Agrarsektor. Diese Transformation brachte dem Unternehmen einerseits Zugang zu neuen Technologien und Märkten, andererseits erhebliche Integrations- und Rechtsrisiken. Die Neuausrichtung vom breit diversifizierten Chemiekonzern zum fokussierten Life-Science-Unternehmen prägt bis heute das Profil und die Kapitalmarktwahrnehmung des Konzerns.

Besonderheiten, Kontroversen und ESG-Aspekte

Bayer ist in mehreren Feldern mit hohen Reputations-, Haftungs- und ESG-Risiken konfrontiert. Im Agrarsegment stehen einzelne Wirkstoffe und Produkte regelmäßig im Fokus regulatorischer Überprüfungen, Gerichtsverfahren und gesellschaftlicher Debatten über Umweltrisiken, Biodiversität und Gesundheit. Die Integration großer Zukäufe brachte umfangreiche Rechtsstreitigkeiten mit sich, die zu Rückstellungen, Vergleichslösungen und anhaltender Unsicherheit über den finalen Finanzbedarf führten. Für konservative Anleger relevant ist die Frage, inwieweit das Unternehmen seine Compliance-, Sicherheits- und Nachhaltigkeitsstandards weiterentwickelt und wie robust Risikovorsorge und Versicherungsdeckungen ausgestaltet sind. Auf der ESG-Seite berichtet Bayer zu Klima- und Umweltzielen, reduziert Emissionen und fördert nachhaltigere Landwirtschaftskonzepte, steht jedoch gleichzeitig im Spannungsfeld von Ernährungssicherheit, Pflanzenschutz und Umwelteinflüssen. Transparenz, Stakeholder-Dialog und glaubwürdige Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien bleiben entscheidend für die mittelfristige Akzeptanz des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für langfristige Anleger

Für konservative Investoren bietet Bayer eine Mischung aus Chancen und Risiken, die sorgfältig abgewogen werden muss. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • Positionierung in strukturell bedeutenden Märkten wie Gesundheit, Demografie und Ernährungssicherheit.
  • Ein breites, wissenschaftsbasiertes Portfolio mit potenziell margenstarken, patentgeschützten Produkten.
  • Globale Präsenz, Skaleneffekte und etablierte Marken, die stabile Cashflows ermöglichen können.
  • Mögliche Werthebel durch Portfoliomaßnahmen, Effizienzsteigerungen und eine konsequentere Kapitalallokation.
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Hohe Rechts- und Haftungsrisiken, insbesondere im Agrarsegment, mit potenziell schwer abschätzbaren Langfristeffekten.
  • Patentabläufe und der zunehmende Druck durch Generika, Biosimilars und Kostendämpfungsprogramme in der Gesundheitspolitik.
  • Strengere Umwelt- und Sicherheitsanforderungen in der Landwirtschaft, die Produktportfolios und Margen belasten können.
  • Komplexität des Konzerns, mögliche Interessenkonflekte zwischen Sparten und die Gefahr strategischer Fehlallokationen.
Für einen risikobewussten, langfristig orientierten Anleger ist Bayer vor allem ein zyklisch belastetes, aber potenziell renditestarkes Life-Science-Investment, dessen Attraktivität maßgeblich von der weiteren Bewältigung von Rechtsrisiken, der Innovationskraft in Forschung und Entwicklung sowie der Glaubwürdigkeit der Managementstrategie abhängt. Eine Anlageentscheidung sollte deshalb stets auf einer individuellen Risikoanalyse, einer Prüfung der aktuellen Unternehmenskommunikation und einer Einordnung der eigenen Risikotragfähigkeit beruhen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 35,31 Mrd. €
Aktienanzahl 982,42 Mio.
Streubesitz 49,56%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Pharmazeutika
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+50,44% Weitere
+49,56% Streubesitz

Community-Beiträge zu Bayer AG

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stegenheimer
Bayer multiple 2027e
Da sonst mur geschwurbelt wird hier mal meine Einschätzung basierend auf meine Kennzahlen, abgeleitet aus Margen und Umsätzen der Geschäftsbereiche abzgl der horrenden Zinslast, die Bayer immer noch erdrückt. Es ergibt sich ein EBITDA von 10 Mrd Euro. Aber... Bayer muss spätestens ab Geschäftsjahr 2027 zeigen, dass das operative Geschäft unabhängig von Rechtsrisiken tragfähig ist. 2025 ist noch Übergangsjahr (Guidance schwächer, Cashflow unter Druck), 2026 Stabilisierung – 2027 ist das erste Jahr, in dem eine „normalisierte“ Ertragslage realistisch messbar sein sollte, sofern der Vergleich 2026 rechtlich finalisiert wird. Bewertungslogik für 2027e (normalisierte Core-Ertragskraft): Bear 2027e: EPS 4,5–5,0 x KGV 11–13 --> €50–65 Base 2027e: EPS 5,5–6,2 x KGV 12–15 --> €66–93 Bull 2027e: EPS 6,5–7,2 x KGV 13–16 --> €85–115 Prämissen für 2027: Gerichtliche Bestätigung des Vergleichs in 2026. Keine neue systemische Klagewelle. Stabilisierung der Crop-Science-Margen ohne erneuten Preis- Lagerzyklus. Nettofinanzschuld bleibt kontrollierbar, keine massive Zinsausweitung.
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KaktusJones
Also ich halte es für unwahrscheinlich, dass
Merz hier einen für Bayer positiven Deal einfädeln kann. Warum sollte er das auch machen? Ich bin eher der Meinung, dass man in den USA vielleicht doch irgendwann merkt, dass es für die USA ein Problem werden wird, wenn Bayer sich aus den USA im Bereich Crop Science (z.B. durch eine Insolvenz oder einen Verkaufstop oder ähnliches) zurückziehen wird. Wenn dann nur noch die Lieferanten aus China übrig bleiben, um die Mengen an entsprechenden Mitteln und Ausrüstung zu liefern, dann wird man sich ausgerechnet vom Systemfeind Nr. 1 extrem abhängig machen. Ob das Donald so schmecken wird - ich weiß nicht. Und auch die Landwirte in den USA werden das vermutlich nicht sonderlich begrüßen.
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cvr info
Meiner Meinung nach braucht es für 30 Euro
kein Urteil, es reicht die Annahme des Verfahrens. Wenn das Urteil im Sinne von Bayer dann irgendwann ergeht, sehe ich eher das Doppelte. Dazwischen dürften aber vermutlich Jahre liegen, wie bei vielen letztinstanzlichen Urteilen.
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Maddin1
Keine Entschuldigung an BrianTheBrain!
Er labert den ganzen Tag nur Mist und hat für seine 15euro Gebtsmühle nie eine Begründung geliefert. Irgendetwas fundamentales was man nachvollziehen könnte. Immer nur das sture herunterbeten seiner 15 Euro.
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Poldi2025
sind schon
noch Alle da - mit Dir will halt nur Keiner spielen. "Die Zukunft von Roundup in den USA hängt nun maßgeblich von den regulatorischen Entscheidungen ab, die in den kommenden Monaten getroffen werden. Sollte Bayer den Verkauf einstellen, könnte dies weitreichende Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Verfügbarkeit von Unkrautvernichtungsmitteln haben."
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Picton
Bayer - Kapitalerhöhung
Puh, ein starkes Stück. Im Prinzip bittet man die Aktionäre ja nun Geld zu geben, das man dann den amerikanischen Klägern gibt. Nicht um damit das Geschäft auszubauen, nein, einfach nur um es den Amerikanern zu geben. Die Einzelschicksale sind sicherlich schlimm, das bestreitet niemand. So wie sich die Amerikaner allerdings gerade geopolitisch verhalten, sollte die KE krachend scheitern.
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st.micha
Bayer erwägt Verkaufsstopp von Glyphosat-Produkten
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chemie-bayer-erwaegt-verkaufsstopp-von-glyphosat-produkten-in-den-usa/100111953.html
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KaktusJones
Hätte nicht gedacht
dass die Zahlen und vor allem der Ausblick so gut aufgenommen werden. Allerdings ist der Kurs auch in's Nirvana geprügelt worden. Ich hoffe mal, dass sich der Kurs zumindest wieder Richtung 30 Euro entwickelt und es dann langfristig wieder besser wird. Das waren wirklich harte Jahre bisher.
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Glückstein
Bayer stand schon 145
Jetzt sind sie billiger. Mal sehen ob wir im April wieder da sind
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hclsf87
@hagenvers/#199 -
bin im Urlaub angekommen ;-) "..die genannten Unternehmen kenn ich - auch als zuverlässige Dividendenzahler. Leider sind die auch sonst sehr bekannt und beliebt, und die Anteilsscheine deswegen meist sehr teuer.." Diese von mir o.g. Aktien sind nie wirklich "billig" oder eben meistens "teuer", was die meisten Leute mit "teuer" auch immer meinen... Abgesehen von steten KGV-Aufschlägen bekommt man solche Aktien nie wirklich "günstig" oder nur mal in unberechenbaren kurzfristigen Börsenturbulenzen, die alle Jubeljahre mal auftreten. Gerade deswegen ist ein Einstieg immer schwieriger als bei stark volatilen Titeln. Darum - bei den Q-Aktien ist jeder Tag ein Kauftag... außer man will nur kurzfristig halten oder zocken. Aber zum Zocken taugen diese Papiere nicht. Bis demnächst.
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hagenvers
na denn
einen schönen Urlaub ;) die genannten Unternehmen kenn ich - auch als zuverlässige Dividendenzahler. Leider sind die auch sonst sehr bekannt und beliebt, und die Anteilsscheine deswegen meist sehr teuer. Die sind deswegen nicht unbedingt uninteressant, wie du vielleicht noch weißt bin ich auch bei BASF vor kurzem erst eingestiegen, auch bei Siemens habe ich eine kleine Position platziert. mein Fokus liegt aber trotzdem eher auf Werten deren Entwicklung für die nächsten paar Jahre mehr Potenzial bietet. Firmen mit grundsätzlich funktionierendem Geschäftsfeld die aus nicht zu nachhaltigen Gründen im Marktwert gesunken sind. Auch Übernahmekandidaten können mal dazu gehören - zumindest solange noch keine derartigen Gerüchte gehandelt werden und das Geschäft nicht grundsätzlich in Frage gestellt ist. Bei Wincor Nixdorf z.b. habe ich lange überlegt und dann doch nichts gekauft. War wohl die falsche Entscheidung. Jetzt ist der Zug erstmal abgefahren ;)
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hclsf87
#197 -
...in den 90-ern noch zur Schule... - na da haste ja noch ALLES vor Dir, was Börse und Geld "verdienen" dort angeht ;-) Mach "paar Sachen" für Deine Altersvorsorge "fest", das kann ich nur empfehlen! Obwohl ich mit meinem Jahressalär mehr als nur "um die Runden" komme, habe ich an der Börse mehr als nur vorgesorgt!! Ganz sicher geht man mit guten Unternehmensbeteiligungen (für mich nur in Form von Aktien, keine "direkten" Papiere..). Wenn man was wirklich richtig lange liegen und wachsen lassen will, dann denke ich bevorzugt an Nahrung/Genuss, Medizin/Pharma, Haushalt/Konsum. Da sind die Marktführer (fast) so sicher wie das Amen in der Kirche... Beständigkeit/Sicherheit erkennt man u.a. auch an der beständigen Zahlung von Dividenden ;-) .. nicht nur, aber vor allem... Beispiele gefällig wer wie lange schon UNUNTERBROCHEN Dividende an seine Aktionäre ausbezahlt: P&G seit über 120 Jahren; Colgate-Palmolive seit über 110 Jahren; CocaCola, Roche und Nestle seit über 90 Jahren; Unilever seit über 70 Jahren; Johnson&Johnson seit fast 70 Jahren; Walgreens seit 80 Jahren; Beiersdorf seit über 60 Jahren u.s.w. Nur mal so ein paar Unternehmen aus den o.g. Bereichen genannt, es gibt do noch mehr "Gute"... Alles keine "Überflieger", aber auch keine "Wackelkandidaten", wie so manche Hightechbude oder windige Producer von irgendwelchen kurzlebigen Dingen...;-) Bayer ;-) ? Selber mal nachsehen und ausrechnen ;-).... Wenn Bayer in meiner Aufzählung fehlt, so hat das nichts mit "weniger gut" zu tun! So, nun bin ich erst mal für knapp 2 Wochen "weg", brauch mal ne Auszeit mit "Luftveränderung" ;-) Vielleicht poste ich ja mal zwischendurch (wenn das Wetter mich zwingt, drinnen zu bleiben..). Bis später, @all Bayers.
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Häufig gestellte Fragen zur Bayer Aktie und zum Bayer Kurs

Der aktuelle Kurs der Bayer Aktie liegt bei 43,545 €.

Für 1.000€ kann man sich 22,96 Bayer Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Bayer Aktie lautet BAYZF.

Die 1 Monats-Performance der Bayer Aktie beträgt aktuell 1,76%.

Die 1 Jahres-Performance der Bayer Aktie beträgt aktuell 101,48%.

Der Aktienkurs der Bayer Aktie liegt aktuell bei 43,545 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 1,76% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Bayer eine Wertentwicklung von 61,83% aus und über 6 Monate sind es 56,22%.

Das 52-Wochen-Hoch der Bayer Aktie liegt bei 49,78 €.

Das 52-Wochen-Tief der Bayer Aktie liegt bei 18,38 €.

Das Allzeithoch von Bayer liegt bei 144,12 €.

Das Allzeittief von Bayer liegt bei 9,64 €.

Die Volatilität der Bayer Aktie liegt derzeit bei 31,84%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Bayer in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 40,94 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -6,41%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 40,94 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -6,41%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Bayer Kursziel beträgt 40,94 €. Das ist -6,41% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Bayer 5 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Bayer Kursziel beträgt 40,94 €. Das ist -6,41% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Bayer 5 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 40,94 €. Dieser Wert liegt unter dem aktuellen Kurs. Analysten erwarten somit kein weiteres Potenzial.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Bayer Aktie bei 40,94 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach unten bei der Bayer Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 35,31 Mrd. €

Insgesamt sind 982,4 Mio Bayer Aktien im Umlauf.

Am 03.06.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 03.06.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Bayer bei 62%. Erfahre hier mehr

Bayer hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Bayer gehört zum Sektor Pharmazeutika.

Das KGV der Bayer Aktie beträgt 7,69.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Bayer betrug 46,61 Mrd €.

Die nächsten Termine von Bayer sind:
  • 25.02.2026 - Berichterstattung 2025
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 24.04.2026 - Hauptversammlung 2026
  • 12.05.2026 - Quartalsmitteilung 1. Quartal 2026
  • 04.08.2026 - Halbjahresfinanzbericht 2. Quartal 2026

Ja, Bayer zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 28.04.2025 eine Dividende in Höhe von 0,11 € gezahlt.

Zuletzt hat Bayer am 28.04.2025 eine Dividende in Höhe von 0,11 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,25%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Bayer wurde am 28.04.2025 in Höhe von 0,11 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,25%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 28.04.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,11 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.