Deutsche Rohstoff AG

Aktie
96,30 €
+4,40 €
+4,79%
24.04.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
233,01 Mio. €
Streubesitz
85,35%
KGV
3,13
Dividende
2,00 EUR
Dividendenrendite
4,12%
Deutsche Rohstoff Aktie Chart

Deutsche Rohstoff Unternehmensbeschreibung

Die Deutsche Rohstoff AG ist eine in Mannheim ansässige, börsennotierte Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf die Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas in Nordamerika sowie ausgewählte Metall- und Rohstoffprojekte. Das Unternehmen versteht sich als spezialisierter Rohstoffinvestor, der Projekte entlang des Upstream-Segments identifiziert, entwickelt und teilweise wieder veräußert. Kern des Geschäftsmodells ist die Kombination aus operativem Know-how im Öl- und Gasgeschäft, aktivem Portfoliomanagement und einer strikten Kapitaldisziplin, die auf Wertsteigerung pro Aktie abzielt. Die Aktie der Deutsche Rohstoff AG notiert im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der Deutsche Rohstoff AG basiert auf dem Erwerb, der Erschließung, der Entwicklung und der späteren Optimierung oder Veräußerung von Rohstoffprojekten, vor allem in der US-Öl- und Gasindustrie. Die Gesellschaft agiert überwiegend über Tochterunternehmen, die in aussichtsreichen Förderregionen – insbesondere im US-Bundesstaat Colorado (DJ Basin) und in Texas (Permian Basin) – Förderrechte erwerben und Bohrprogramme umsetzen. Ein zentrales Element ist das sogenannte Asset-Rotation-Modell: Reife, cashflowstarke Felder werden je nach Marktumfeld teilweise monetarisiert, während Erlöse in neue Projekte mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil reinvestiert werden. Dadurch versucht das Unternehmen, zyklische Rohstoffpreise zu nutzen, anstatt ihnen ausgeliefert zu sein. Die Deutsche Rohstoff AG tritt teils als Operator, teils als nicht-operativer Partner in Joint Ventures auf. Das reduziert die operative Komplexität und ermöglicht breitere Diversifikation innerhalb der Zielregionen. Ergänzt wird das Modell durch selektive Engagements in Metallprojekten, die jedoch im Portfoliokontext gegenüber dem Öl- und Gasgeschäft eine nachgeordnete Rolle spielen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission der Deutsche Rohstoff AG lässt sich als fokussierte Wertgenerierung im Rohstoffsektor durch disziplinierte Kapitalallokation und technisch fundierte Projektselektion beschreiben. Das Management strebt an, für Aktionäre einen nachhaltig attraktiven Total Return zu erzielen, der sich aus Dividenden, möglichen Sonderausschüttungen sowie Wertsteigerungen des Projektportfolios ergibt. Leitend ist eine Finanzierungsstrategie mit Schwerpunkt auf einer soliden Eigenkapitalbasis und einem maßvollen Einsatz von Fremdkapital. Das Unternehmen betont in seinen Publikationen die Bedeutung von:
  • Risikostreuung über mehrere Förderregionen und Projekte
  • strikten Investitionskriterien inklusive Break-Even-Analysen bei konservativen Rohstoffpreisannahmen
  • einer ausgeprägten Cashflow-Orientierung
  • Transparenz gegenüber Kapitalmarkt und Gläubigern
Damit positioniert sich die Deutsche Rohstoff AG als mittelgroßer, aber auf Effizienz, Rendite und Risikoabsicherung bedachter Player im internationalen Rohstoffumfeld.

Produkte und Dienstleistungen

Das zentrale „Produkt“ der Deutsche Rohstoff AG besteht in der Förderung und Vermarktung von Erdöl und Erdgas sowie begleitenden Kondensaten und Flüssiggasen in den USA. Die Gesellschaft generiert ihre Erlöse überwiegend aus:
  • dem Verkauf von Rohöl an Raffinerien und Handelshäuser
  • dem Verkauf von Erdgas in regionale Pipeline- und Versorgungsnetze
  • dem Verkauf von Natural Gas Liquids (NGLs) und Kondensaten
Darüber hinaus erschließt die Gesellschaft über ihre Beteiligungen Wert aus:
  • der Entwicklung und Veräußerung von Förderrechten (Leases)
  • Royalty-Strukturen sowie Working-Interest-Beteiligungen in Bohrprogrammen
  • vereinzelt Metall- und Spezialrohstoffprojekten, insbesondere im Bereich Wolfram und Edelmetalle, sofern diese ein attraktives Chancen-Risiko-Profil bieten
Für Investoren stellt die Aktie der Deutsche Rohstoff AG damit ein Vehikel dar, um diversifiziert am US-Öl- und Gasmarkt zu partizipieren, ohne selbst operative Aktivitäten steuern zu müssen.

Business Units und Struktur

Die operative Struktur der Deutsche Rohstoff AG ist in mehrere Tochtergesellschaften und Projektvehikel gegliedert, die vor allem nach Region und Rohstofftyp differenziert werden. Im Fokus stehen dabei die US-Öl- und Gas-Tochtergesellschaften, die eigenständige Bohrprogramme umsetzen oder sich an Joint Ventures beteiligen. Historisch wichtige Einheiten waren und sind unter anderem Gesellschaften, die im DJ Basin (Colorado) sowie im Permian Basin (Texas) aktiv sind. Ergänzend existieren beziehungsweise existierten Beteiligungen an Projekten im Metallsektor, etwa im Bereich Wolfram, die teils in früheren Jahren eine größere Rolle einnahmen und heute eher als Beimischung im Portfolio dienen. Diese Struktur ermöglicht es dem Management, Projekte klar zuzuordnen, gegebenenfalls zu bündeln oder zu veräußern und damit die Bilanz flexibel an Marktphasen anzupassen. Für Anleger bedeutet diese Aufstellung eine Mischung aus Kernsegment Öl und Gas in den USA sowie opportunistischen Engagements in weiteren Rohstoffbereichen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Deutsche Rohstoff AG verfügt als mittelgroßer Rohstoffspezialist über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Erstens kombiniert sie die Rolle eines Beteiligungsunternehmens mit technisch-geologischem Know-how im Upstream-Bereich. Die Gesellschaft kann Projekte eigenständig bewerten und ist nicht ausschließlich auf externe Ingenieurdienstleister angewiesen. Zweitens nutzt sie gezielt Nischen in etablierten Förderregionen wie dem DJ und Permian Basin, in denen Infrastruktur, Serviceanbieter und Marktzugang bereits vorhanden sind. Das reduziert Anlaufzeiten und Kapitalkosten je Bohrung. Drittens hat das Unternehmen in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass es Projektrechte in frühen Phasen erwerben, entwickeln und später teilweise oder vollständig veräußern kann. Dieser Ansatz schafft eine Art „Transaktions-Moat“, der auf Erfahrung mit US-Dealstrukturen, lokaler Regulierung und Verhandlungspraxis beruht. Die Burggräben sind dennoch relativ schmal, da der Öl- und Gasmarkt von starken, kapitalstarken Wettbewerbern geprägt wird. Der wichtigste Schutzfaktor liegt daher weniger in unkopierbaren Technologien als in:
  • Marktkenntnis der Zielregionen
  • Netzwerk zu lokalen Partnern und Landbesitzern
  • einer erprobten Bewertungs- und Transaktionspipeline
Der Burggraben ist stark managementabhängig und muss laufend gepflegt werden.

Wettbewerbsumfeld

Die Deutsche Rohstoff AG steht im Wettbewerb mit zahlreichen US-amerikanischen Explorations- und Produktionsunternehmen (E&P) sowie internationalen Rohstoffgesellschaften. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen:
  • mittelgroße unabhängige E&P-Unternehmen im DJ und Permian Basin
  • private Equity-finanzierte Öl- und Gasvehikel, die gezielt in Förderrechte investieren
  • größere integrierte Ölkonzerne, die in denselben Regionen aktiv sind
Diese Konkurrenz verfügt häufig über deutlich höhere Kapitaldecke, breitere Projektpipelines und Skalenvorteile im Einkauf von Serviceleistungen. Die Deutsche Rohstoff AG besetzt in diesem Marktumfeld die Nische eines agilen, spezialisierten Investors, der in bestimmten Projektgrößenklassen (Small- bis Mid-Cap-Projekte) operiert, die für sehr große Konzerne zu klein, für Kleinstanbieter jedoch zu komplex sind. Der Wettbewerbsdruck zeigt sich vor allem in:
  • steigenden Kosten für Bohrdienstleistungen und Fracking
  • intensiver Konkurrenz um attraktive Förderrechte
  • Preis- und Margendruck bei schwankenden Öl- und Gaspreisen
Im Metallsegment konkurriert das Unternehmen mit internationalen Bergbaugesellschaften und Projektentwicklern, wobei die Bedeutung dieses Bereichs im aktuellen Geschäftsprofil begrenzt ist.

Management und Strategie

Die Deutsche Rohstoff AG wird von einem erfahrenen Managementteam geführt, das technisches, geologisches und finanzwirtschaftliches Know-how kombiniert. Der Vorstand verantwortet die strategische Asset-Allokation, die Festlegung der Investitionskriterien und das Risikomanagement. Zentrale strategische Leitplanken sind:
  • Fokus auf margenstarke Öl- und Gasprojekte in etablierten US-Basins
  • konservative Annahmen zu Rohstoffpreisen bei Investitionsentscheidungen
  • gezielte Begrenzung der Verschuldung und Laufzeitstrukturierung von Finanzinstrumenten
  • aktive Portfoliooptimierung durch Verkäufe, Farm-Outs und Joint Ventures
Das Management betont die Bedeutung von Aktionärsinteressen und strebt eine Balance aus Reinvestitionen in Wachstum und Ausschüttungen an. Corporate Governance und Transparenz werden durch die Börsennotierung und entsprechende Reportingpflichten gestützt. Die Qualität der Anlage hängt in hohem Maß davon ab, wie gut es dem Management gelingt, Zyklen der Rohstoffmärkte zu antizipieren und kapitaldiszipliniert zu agieren.

Branchen- und Regionenanalyse

Die Deutsche Rohstoff AG ist primär im Öl- und Gas-Upstream-Sektor tätig, einer Branche mit hoher Zyklik, regulatorischer Komplexität und technologischer Dynamik. Die Förderregionen in den USA – insbesondere Colorado und Texas – zählen zu den bedeutendsten Onshore-Rohstoffprovinzen der Welt. Sie bieten:
  • gut ausgebaute Infrastruktur (Pipelines, Straßen, Serviceunternehmen)
  • relativ investorenfreundliche Rahmenbedingungen
  • langjährige Datenhistorien zu Lagerstätten und Förderverhalten
Gleichzeitig stehen diese Regionen im Spannungsfeld von Umweltauflagen, lokalen Regulierungen und gesellschaftlichen Debatten um Klimaschutz. Änderungen in Genehmigungsverfahren, Bohrbeschränkungen oder Abgabenstrukturen können die Profitabilität einzelner Projekte erheblich beeinflussen. Der globale Öl- und Gasmarkt ist zudem durch geopolitische Risiken, OPEC-Politik, technologische Substitution (erneuerbare Energien, Elektromobilität) und Nachfrageunsicherheiten geprägt. Für ein spezialisiertes Unternehmen wie die Deutsche Rohstoff AG bedeutet dies, dass Projektselektion, Kostenkontrolle und Hedging-Strategien entscheidend sind, um Volatilität aufzufangen. Die Metallprojekte des Unternehmens bewegen sich in einem separaten, ebenfalls zyklischen Marktumfeld, in dem Angebotsengpässe, geopolitische Konzentration von Lagerstätten und industriepolitische Programme eine Rolle spielen.

Unternehmensgeschichte

Die Deutsche Rohstoff AG wurde im Jahr 2006 gegründet, um deutschen Investoren einen strukturierten Zugang zu Rohstoffprojekten zu ermöglichen. In den Anfangsjahren lag ein stärkerer Fokus auf Metall- und Spezialrohstoffprojekten, unter anderem im Bereich Wolfram und Edelmetalle. Mit der Zeit verlagerte das Unternehmen seinen Schwerpunkt zunehmend auf die Öl- und Gasförderung in Nordamerika, wo sich durch den Schieferöl- und Schiefergasboom erhebliche Chancen ergaben. Die Gesellschaft baute sukzessive ein Netzwerk von Tochtergesellschaften in den USA auf und beteiligte sich an mehreren Förderprogrammen in aussichtsreichen Basins. Immer wieder wurden Projektportfolios teilweise veräußert, um stille Reserven zu heben und Kapital für neue Engagements freizusetzen. Die Börsennotierung im regulierten Markt erhöhte die Visibilität gegenüber institutionellen und privaten Anlegern und ermöglichte einen besseren Zugang zum Kapitalmarkt. Die Unternehmensgeschichte ist von einer Anpassungsfähigkeit an Marktphasen geprägt: von der Diversifikation in Metalle hin zur klaren Fokussierung auf Öl und Gas, sowie von frühen Projektentwicklungen hin zu komplexeren Transaktionsstrukturen.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine Besonderheit der Deutsche Rohstoff AG ist die Kombination aus deutschem Börsenlisting und überwiegend US-amerikanischem operativen Exposure. Anleger erhalten damit Zugang zu Projekten in Nordamerika, ohne direkt in US-Gesellschaften investieren zu müssen. Zudem nutzt das Unternehmen sowohl Eigenkapitalinstrumente als auch verzinsliche Wertpapiere, um seine Aktivitäten zu finanzieren, und verfolgt dabei eine aus Investorensicht vergleichsweise transparente Kommunikation zu Projektentwicklungen, Reserven und Bohrprogrammen. Ein weiterer Aspekt ist der Umgang mit Rohstoffpreisrisiken. Das Unternehmen setzt in relevantem Umfang Hedging-Instrumente ein, um Teile der Produktion gegen Preisrückgänge abzusichern. Dies mindert zwar in Aufschwungphasen die mögliche Upside, stabilisiert jedoch Cashflows und Planbarkeit. Schließlich zeigt die Historie des Unternehmens, dass es bereit ist, sich von Projekten zu trennen, wenn die Bewertung attraktiv erscheint oder sich das Risiko-Rendite-Profil verschlechtert. Diese Flexibilität unterscheidet die Deutsche Rohstoff AG von klassischen Minen- oder Ölkonzernen, die häufig langfristig an bestimmten Assets festhalten.

Chancen aus Anlegersicht

Aus Anlegersicht ergeben sich mehrere potenzielle Chancen. Erstens bietet die Deutsche Rohstoff AG einen gezielten Zugang zum US-Öl- und Gasmarkt, der trotz Energiewende auf absehbare Zeit eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Zweitens kann das Asset-Rotation-Modell Werthebel schaffen, wenn das Management Förderrechte günstig erwirbt, effizient entwickelt und später mit Gewinn veräußert. Drittens ermöglicht die Diversifikation über mehrere Bohrprogramme und Regionen innerhalb der USA eine gewisse Risikostreuung gegenüber Einzelfeldrisiken. Viertens können Ausschüttungen für einkommensorientierte Investoren interessant sein, sofern Cashflows stabil sind. Langfristig könnten zudem technologische Verbesserungen in der Bohr- und Fördertechnik die Wirtschaftlichkeit von Projekten erhöhen. Ein weiterer strategischer Hebel liegt in der optionalen Beteiligung an Metallprojekten, die im Umfeld von Energiewende, E-Mobilität und Digitalisierung an Bedeutung gewinnen könnten.

Risiken aus Anlegersicht

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger berücksichtigen sollte. An erster Stelle steht das ausgeprägte Rohstoffpreisrisiko: Ein deutlicher und anhaltender Rückgang der Öl- und Gaspreise kann die Profitabilität einzelner Projekte beeinträchtigen, Investitionen entwerten und die Fähigkeit zur Ausschüttung schwächen. Zweitens besteht ein Projekt- und Explorationsrisiko. Bohrungen können hinter den Erwartungen zurückbleiben, technische Probleme verursachen Mehrkosten, und Reservenschätzungen können sich als zu optimistisch erweisen. Drittens ist das Unternehmen regulatorischen und umweltpolitischen Risiken ausgesetzt, insbesondere in den USA. Strengere Umweltauflagen, lokale Moratorien für Bohrungen oder Änderungen bei Steuern und Abgaben können die Wirtschaftlichkeit einzelner Projekte verschlechtern oder Investitionen verzögern. Viertens unterliegt die Gesellschaft einem Währungsrisiko, da wesentliche Cashflows in US-Dollar erzielt werden, während die Aktie in Euro notiert. Fünftens besteht ein nicht zu unterschätzendes Managementrisiko: Der Erfolg des Asset-Rotation-Modells hängt stark von der Fähigkeit des Managements ab, Märkte richtig zu timen, Projekte sorgfältig auszuwählen und Transaktionen vorteilhaft zu strukturieren. Schließlich sind Rohstofftitel generell mit hoher Kursvolatilität verbunden, die gerade für konservative Anleger eine psychologische und strategische Herausforderung darstellen kann. Ein Engagement in die Deutsche Rohstoff AG sollte daher immer im Kontext einer breiten Portfolioallokation gesehen werden, ohne überproportionale Gewichtung und unter Berücksichtigung der individuellen Risikotragfähigkeit.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 91,90 €
Gehandelte Stücke 51.920
Tagesvolumen Vortag 2.062.358 €
Tagestief 92,70 €
Tageshoch 97,50 €
52W-Tief 33,10 €
52W-Hoch 103,00 €
Jahrestief 43,60 €
Jahreshoch 103,00 €

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Deutsche Rohstoff Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Deutsche Rohstoff Aktie heute gestiegen?

  • Deutsche Rohstoff AG hat ihre Erschließungspotentiale in den USA weiter ausgebaut, was die Unternehmensstrategie zur Diversifizierung stärkt.
  • Das Unternehmen vermeldet ein starkes Interesse an seinen Lithiumprojekten, wodurch die kürzlich erhöhten Preise von Rohstoffen positiv aufgenommen wurden.
  • Analysten sehen aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise großes Wachstumspotenzial für die Deutsche Rohstoff AG und empfehlen die Aktie weiterhin zum Kauf.
Hinweis

Community: Diskussion zur Deutsche Rohstoff Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge berichten, dass Deutsche Rohstoff den geprüften Geschäftsbericht 2025 bestätigt hat mit starken operativen Kennzahlen (u. a. gestiegene Reserven, stabile Ölproduktion, Umsatz/EBITDA) sowie einem Dividendenvorschlag von 2,25 EUR und einem Aktienrückkaufprogramm bis 7,5 Mio. EUR; für 2026 wurde die Prognose deutlich angehoben (EBITDA‑Ziel rund 290–310 Mio. EUR), wobei rund 100 Mio. EUR Einmalertrag aus dem Teilverkauf von Almonty‑Aktien in die Zahlen eingehen und das Bohrprogramm in Wyoming ausgeweitet werden soll.
  • Die Neubewertung der Aktie mit Allzeithochs und starken Kursgewinnen wird von Analysten mit Kaufempfehlungen und Kurszielen um 124–129 EUR begleitet, führt aber zugleich zu Teilverkäufen einzelner Anleger und kontroversen Diskussionen über Bewertungsqualität und Timing.
  • Neben Zustimmung zu operativen Fortschritten werden kritische Punkte hervorgehoben, etwa die Einordnung des Almonty‑Effekts als einmalig, Unsicherheiten bezüglich Umfinanzierungen und möglicher Wandlung von Schuldverschreibungen (potenzielle Aktienaufstockung), die starke Ölpreisabhängigkeit sowie Skepsis gegenüber nicht geprüften oder KI‑ähnlichen Artikeln, was die Nachhaltigkeit der aktuellen Bewertung in Frage stellt.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Deutsche Rohstoff Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 236,35 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 82,86 €
Jahresüberschuss in Mio. 50,22 €
Umsatz je Aktie 48,28 €
Gewinn je Aktie 10,26 €
Gewinnrendite +21,72%
Umsatzrendite +21,25%
Return on Investment +9,09%
Marktkapitalisierung in Mio. 157,15 €
KGV (Kurs/Gewinn) 3,13
KBV (Kurs/Buchwert) 0,68
KUV (Kurs/Umsatz) 0,66
Eigenkapitalrendite +21,72%
Eigenkapitalquote +41,85%

Deutsche Rohstoff News

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Derivate

Hebelprodukte (64)
Knock-Outs 55
Faktor-Zertifikate 9

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 3 Jahre
Keine Senkung seit 3 Jahre
Stabilität der Dividende 0,62 (max 1,00)
Dividendenzuwachs 14,97% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 33,2% (auf den Gewinn/FFO)
Erwartete Dividendensteigerung 12,5%

Dividenden Historie

Datum Dividende
18.06.2025 2,00 €
19.06.2024 1,75 €
30.06.2023 1,30 €
29.06.2022 0,60 €
16.07.2020 0,10 €
08.08.2019 0,50 €
05.07.2019 0,20 €
11.07.2018 0,65 €
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Deutsche Rohstoff Termine

Keine Termine bekannt.

Deutsche Rohstoff Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 94,60 +4,19%
90,80 € 24.04.26
Frankfurt 95,40 +3,92%
91,80 € 24.04.26
Hamburg 90,80 +0,78%
90,10 € 24.04.26
München 95,20 +5,31%
90,40 € 24.04.26
Stuttgart 93,00 0 %
93,00 € 24.04.26
Xetra 96,30 +4,79%
91,90 € 24.04.26
L&S RT 92,90 0 %
92,90 € 25.04.26
Tradegate 93,00 -0,32%
93,30 € 24.04.26
Quotrix 96,50 +3,99%
92,80 € 24.04.26
Gettex 93,60 +0,32%
93,30 € 24.04.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
24.04.26 96,30 4,98 M
23.04.26 91,90 2,06 M
22.04.26 89,60 2,30 M
21.04.26 87,30 1,67 M
20.04.26 87,00 3,85 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 82,70 € +16,44%
1 Monat 89,70 € +7,36%
6 Monate 49,65 € +93,96%
1 Jahr 34,60 € +178,32%
5 Jahre 12,40 € +676,61%

Unternehmensprofil Deutsche Rohstoff

Die Deutsche Rohstoff AG ist eine in Mannheim ansässige, börsennotierte Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf die Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas in Nordamerika sowie ausgewählte Metall- und Rohstoffprojekte. Das Unternehmen versteht sich als spezialisierter Rohstoffinvestor, der Projekte entlang des Upstream-Segments identifiziert, entwickelt und teilweise wieder veräußert. Kern des Geschäftsmodells ist die Kombination aus operativem Know-how im Öl- und Gasgeschäft, aktivem Portfoliomanagement und einer strikten Kapitaldisziplin, die auf Wertsteigerung pro Aktie abzielt. Die Aktie der Deutsche Rohstoff AG notiert im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der Deutsche Rohstoff AG basiert auf dem Erwerb, der Erschließung, der Entwicklung und der späteren Optimierung oder Veräußerung von Rohstoffprojekten, vor allem in der US-Öl- und Gasindustrie. Die Gesellschaft agiert überwiegend über Tochterunternehmen, die in aussichtsreichen Förderregionen – insbesondere im US-Bundesstaat Colorado (DJ Basin) und in Texas (Permian Basin) – Förderrechte erwerben und Bohrprogramme umsetzen. Ein zentrales Element ist das sogenannte Asset-Rotation-Modell: Reife, cashflowstarke Felder werden je nach Marktumfeld teilweise monetarisiert, während Erlöse in neue Projekte mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil reinvestiert werden. Dadurch versucht das Unternehmen, zyklische Rohstoffpreise zu nutzen, anstatt ihnen ausgeliefert zu sein. Die Deutsche Rohstoff AG tritt teils als Operator, teils als nicht-operativer Partner in Joint Ventures auf. Das reduziert die operative Komplexität und ermöglicht breitere Diversifikation innerhalb der Zielregionen. Ergänzt wird das Modell durch selektive Engagements in Metallprojekten, die jedoch im Portfoliokontext gegenüber dem Öl- und Gasgeschäft eine nachgeordnete Rolle spielen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission der Deutsche Rohstoff AG lässt sich als fokussierte Wertgenerierung im Rohstoffsektor durch disziplinierte Kapitalallokation und technisch fundierte Projektselektion beschreiben. Das Management strebt an, für Aktionäre einen nachhaltig attraktiven Total Return zu erzielen, der sich aus Dividenden, möglichen Sonderausschüttungen sowie Wertsteigerungen des Projektportfolios ergibt. Leitend ist eine Finanzierungsstrategie mit Schwerpunkt auf einer soliden Eigenkapitalbasis und einem maßvollen Einsatz von Fremdkapital. Das Unternehmen betont in seinen Publikationen die Bedeutung von:
  • Risikostreuung über mehrere Förderregionen und Projekte
  • strikten Investitionskriterien inklusive Break-Even-Analysen bei konservativen Rohstoffpreisannahmen
  • einer ausgeprägten Cashflow-Orientierung
  • Transparenz gegenüber Kapitalmarkt und Gläubigern
Damit positioniert sich die Deutsche Rohstoff AG als mittelgroßer, aber auf Effizienz, Rendite und Risikoabsicherung bedachter Player im internationalen Rohstoffumfeld.

Produkte und Dienstleistungen

Das zentrale „Produkt“ der Deutsche Rohstoff AG besteht in der Förderung und Vermarktung von Erdöl und Erdgas sowie begleitenden Kondensaten und Flüssiggasen in den USA. Die Gesellschaft generiert ihre Erlöse überwiegend aus:
  • dem Verkauf von Rohöl an Raffinerien und Handelshäuser
  • dem Verkauf von Erdgas in regionale Pipeline- und Versorgungsnetze
  • dem Verkauf von Natural Gas Liquids (NGLs) und Kondensaten
Darüber hinaus erschließt die Gesellschaft über ihre Beteiligungen Wert aus:
  • der Entwicklung und Veräußerung von Förderrechten (Leases)
  • Royalty-Strukturen sowie Working-Interest-Beteiligungen in Bohrprogrammen
  • vereinzelt Metall- und Spezialrohstoffprojekten, insbesondere im Bereich Wolfram und Edelmetalle, sofern diese ein attraktives Chancen-Risiko-Profil bieten
Für Investoren stellt die Aktie der Deutsche Rohstoff AG damit ein Vehikel dar, um diversifiziert am US-Öl- und Gasmarkt zu partizipieren, ohne selbst operative Aktivitäten steuern zu müssen.

Business Units und Struktur

Die operative Struktur der Deutsche Rohstoff AG ist in mehrere Tochtergesellschaften und Projektvehikel gegliedert, die vor allem nach Region und Rohstofftyp differenziert werden. Im Fokus stehen dabei die US-Öl- und Gas-Tochtergesellschaften, die eigenständige Bohrprogramme umsetzen oder sich an Joint Ventures beteiligen. Historisch wichtige Einheiten waren und sind unter anderem Gesellschaften, die im DJ Basin (Colorado) sowie im Permian Basin (Texas) aktiv sind. Ergänzend existieren beziehungsweise existierten Beteiligungen an Projekten im Metallsektor, etwa im Bereich Wolfram, die teils in früheren Jahren eine größere Rolle einnahmen und heute eher als Beimischung im Portfolio dienen. Diese Struktur ermöglicht es dem Management, Projekte klar zuzuordnen, gegebenenfalls zu bündeln oder zu veräußern und damit die Bilanz flexibel an Marktphasen anzupassen. Für Anleger bedeutet diese Aufstellung eine Mischung aus Kernsegment Öl und Gas in den USA sowie opportunistischen Engagements in weiteren Rohstoffbereichen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Deutsche Rohstoff AG verfügt als mittelgroßer Rohstoffspezialist über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Erstens kombiniert sie die Rolle eines Beteiligungsunternehmens mit technisch-geologischem Know-how im Upstream-Bereich. Die Gesellschaft kann Projekte eigenständig bewerten und ist nicht ausschließlich auf externe Ingenieurdienstleister angewiesen. Zweitens nutzt sie gezielt Nischen in etablierten Förderregionen wie dem DJ und Permian Basin, in denen Infrastruktur, Serviceanbieter und Marktzugang bereits vorhanden sind. Das reduziert Anlaufzeiten und Kapitalkosten je Bohrung. Drittens hat das Unternehmen in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass es Projektrechte in frühen Phasen erwerben, entwickeln und später teilweise oder vollständig veräußern kann. Dieser Ansatz schafft eine Art „Transaktions-Moat“, der auf Erfahrung mit US-Dealstrukturen, lokaler Regulierung und Verhandlungspraxis beruht. Die Burggräben sind dennoch relativ schmal, da der Öl- und Gasmarkt von starken, kapitalstarken Wettbewerbern geprägt wird. Der wichtigste Schutzfaktor liegt daher weniger in unkopierbaren Technologien als in:
  • Marktkenntnis der Zielregionen
  • Netzwerk zu lokalen Partnern und Landbesitzern
  • einer erprobten Bewertungs- und Transaktionspipeline
Der Burggraben ist stark managementabhängig und muss laufend gepflegt werden.

Wettbewerbsumfeld

Die Deutsche Rohstoff AG steht im Wettbewerb mit zahlreichen US-amerikanischen Explorations- und Produktionsunternehmen (E&P) sowie internationalen Rohstoffgesellschaften. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen:
  • mittelgroße unabhängige E&P-Unternehmen im DJ und Permian Basin
  • private Equity-finanzierte Öl- und Gasvehikel, die gezielt in Förderrechte investieren
  • größere integrierte Ölkonzerne, die in denselben Regionen aktiv sind
Diese Konkurrenz verfügt häufig über deutlich höhere Kapitaldecke, breitere Projektpipelines und Skalenvorteile im Einkauf von Serviceleistungen. Die Deutsche Rohstoff AG besetzt in diesem Marktumfeld die Nische eines agilen, spezialisierten Investors, der in bestimmten Projektgrößenklassen (Small- bis Mid-Cap-Projekte) operiert, die für sehr große Konzerne zu klein, für Kleinstanbieter jedoch zu komplex sind. Der Wettbewerbsdruck zeigt sich vor allem in:
  • steigenden Kosten für Bohrdienstleistungen und Fracking
  • intensiver Konkurrenz um attraktive Förderrechte
  • Preis- und Margendruck bei schwankenden Öl- und Gaspreisen
Im Metallsegment konkurriert das Unternehmen mit internationalen Bergbaugesellschaften und Projektentwicklern, wobei die Bedeutung dieses Bereichs im aktuellen Geschäftsprofil begrenzt ist.

Management und Strategie

Die Deutsche Rohstoff AG wird von einem erfahrenen Managementteam geführt, das technisches, geologisches und finanzwirtschaftliches Know-how kombiniert. Der Vorstand verantwortet die strategische Asset-Allokation, die Festlegung der Investitionskriterien und das Risikomanagement. Zentrale strategische Leitplanken sind:
  • Fokus auf margenstarke Öl- und Gasprojekte in etablierten US-Basins
  • konservative Annahmen zu Rohstoffpreisen bei Investitionsentscheidungen
  • gezielte Begrenzung der Verschuldung und Laufzeitstrukturierung von Finanzinstrumenten
  • aktive Portfoliooptimierung durch Verkäufe, Farm-Outs und Joint Ventures
Das Management betont die Bedeutung von Aktionärsinteressen und strebt eine Balance aus Reinvestitionen in Wachstum und Ausschüttungen an. Corporate Governance und Transparenz werden durch die Börsennotierung und entsprechende Reportingpflichten gestützt. Die Qualität der Anlage hängt in hohem Maß davon ab, wie gut es dem Management gelingt, Zyklen der Rohstoffmärkte zu antizipieren und kapitaldiszipliniert zu agieren.

Branchen- und Regionenanalyse

Die Deutsche Rohstoff AG ist primär im Öl- und Gas-Upstream-Sektor tätig, einer Branche mit hoher Zyklik, regulatorischer Komplexität und technologischer Dynamik. Die Förderregionen in den USA – insbesondere Colorado und Texas – zählen zu den bedeutendsten Onshore-Rohstoffprovinzen der Welt. Sie bieten:
  • gut ausgebaute Infrastruktur (Pipelines, Straßen, Serviceunternehmen)
  • relativ investorenfreundliche Rahmenbedingungen
  • langjährige Datenhistorien zu Lagerstätten und Förderverhalten
Gleichzeitig stehen diese Regionen im Spannungsfeld von Umweltauflagen, lokalen Regulierungen und gesellschaftlichen Debatten um Klimaschutz. Änderungen in Genehmigungsverfahren, Bohrbeschränkungen oder Abgabenstrukturen können die Profitabilität einzelner Projekte erheblich beeinflussen. Der globale Öl- und Gasmarkt ist zudem durch geopolitische Risiken, OPEC-Politik, technologische Substitution (erneuerbare Energien, Elektromobilität) und Nachfrageunsicherheiten geprägt. Für ein spezialisiertes Unternehmen wie die Deutsche Rohstoff AG bedeutet dies, dass Projektselektion, Kostenkontrolle und Hedging-Strategien entscheidend sind, um Volatilität aufzufangen. Die Metallprojekte des Unternehmens bewegen sich in einem separaten, ebenfalls zyklischen Marktumfeld, in dem Angebotsengpässe, geopolitische Konzentration von Lagerstätten und industriepolitische Programme eine Rolle spielen.

Unternehmensgeschichte

Die Deutsche Rohstoff AG wurde im Jahr 2006 gegründet, um deutschen Investoren einen strukturierten Zugang zu Rohstoffprojekten zu ermöglichen. In den Anfangsjahren lag ein stärkerer Fokus auf Metall- und Spezialrohstoffprojekten, unter anderem im Bereich Wolfram und Edelmetalle. Mit der Zeit verlagerte das Unternehmen seinen Schwerpunkt zunehmend auf die Öl- und Gasförderung in Nordamerika, wo sich durch den Schieferöl- und Schiefergasboom erhebliche Chancen ergaben. Die Gesellschaft baute sukzessive ein Netzwerk von Tochtergesellschaften in den USA auf und beteiligte sich an mehreren Förderprogrammen in aussichtsreichen Basins. Immer wieder wurden Projektportfolios teilweise veräußert, um stille Reserven zu heben und Kapital für neue Engagements freizusetzen. Die Börsennotierung im regulierten Markt erhöhte die Visibilität gegenüber institutionellen und privaten Anlegern und ermöglichte einen besseren Zugang zum Kapitalmarkt. Die Unternehmensgeschichte ist von einer Anpassungsfähigkeit an Marktphasen geprägt: von der Diversifikation in Metalle hin zur klaren Fokussierung auf Öl und Gas, sowie von frühen Projektentwicklungen hin zu komplexeren Transaktionsstrukturen.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine Besonderheit der Deutsche Rohstoff AG ist die Kombination aus deutschem Börsenlisting und überwiegend US-amerikanischem operativen Exposure. Anleger erhalten damit Zugang zu Projekten in Nordamerika, ohne direkt in US-Gesellschaften investieren zu müssen. Zudem nutzt das Unternehmen sowohl Eigenkapitalinstrumente als auch verzinsliche Wertpapiere, um seine Aktivitäten zu finanzieren, und verfolgt dabei eine aus Investorensicht vergleichsweise transparente Kommunikation zu Projektentwicklungen, Reserven und Bohrprogrammen. Ein weiterer Aspekt ist der Umgang mit Rohstoffpreisrisiken. Das Unternehmen setzt in relevantem Umfang Hedging-Instrumente ein, um Teile der Produktion gegen Preisrückgänge abzusichern. Dies mindert zwar in Aufschwungphasen die mögliche Upside, stabilisiert jedoch Cashflows und Planbarkeit. Schließlich zeigt die Historie des Unternehmens, dass es bereit ist, sich von Projekten zu trennen, wenn die Bewertung attraktiv erscheint oder sich das Risiko-Rendite-Profil verschlechtert. Diese Flexibilität unterscheidet die Deutsche Rohstoff AG von klassischen Minen- oder Ölkonzernen, die häufig langfristig an bestimmten Assets festhalten.

Chancen aus Anlegersicht

Aus Anlegersicht ergeben sich mehrere potenzielle Chancen. Erstens bietet die Deutsche Rohstoff AG einen gezielten Zugang zum US-Öl- und Gasmarkt, der trotz Energiewende auf absehbare Zeit eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Zweitens kann das Asset-Rotation-Modell Werthebel schaffen, wenn das Management Förderrechte günstig erwirbt, effizient entwickelt und später mit Gewinn veräußert. Drittens ermöglicht die Diversifikation über mehrere Bohrprogramme und Regionen innerhalb der USA eine gewisse Risikostreuung gegenüber Einzelfeldrisiken. Viertens können Ausschüttungen für einkommensorientierte Investoren interessant sein, sofern Cashflows stabil sind. Langfristig könnten zudem technologische Verbesserungen in der Bohr- und Fördertechnik die Wirtschaftlichkeit von Projekten erhöhen. Ein weiterer strategischer Hebel liegt in der optionalen Beteiligung an Metallprojekten, die im Umfeld von Energiewende, E-Mobilität und Digitalisierung an Bedeutung gewinnen könnten.

Risiken aus Anlegersicht

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger berücksichtigen sollte. An erster Stelle steht das ausgeprägte Rohstoffpreisrisiko: Ein deutlicher und anhaltender Rückgang der Öl- und Gaspreise kann die Profitabilität einzelner Projekte beeinträchtigen, Investitionen entwerten und die Fähigkeit zur Ausschüttung schwächen. Zweitens besteht ein Projekt- und Explorationsrisiko. Bohrungen können hinter den Erwartungen zurückbleiben, technische Probleme verursachen Mehrkosten, und Reservenschätzungen können sich als zu optimistisch erweisen. Drittens ist das Unternehmen regulatorischen und umweltpolitischen Risiken ausgesetzt, insbesondere in den USA. Strengere Umweltauflagen, lokale Moratorien für Bohrungen oder Änderungen bei Steuern und Abgaben können die Wirtschaftlichkeit einzelner Projekte verschlechtern oder Investitionen verzögern. Viertens unterliegt die Gesellschaft einem Währungsrisiko, da wesentliche Cashflows in US-Dollar erzielt werden, während die Aktie in Euro notiert. Fünftens besteht ein nicht zu unterschätzendes Managementrisiko: Der Erfolg des Asset-Rotation-Modells hängt stark von der Fähigkeit des Managements ab, Märkte richtig zu timen, Projekte sorgfältig auszuwählen und Transaktionen vorteilhaft zu strukturieren. Schließlich sind Rohstofftitel generell mit hoher Kursvolatilität verbunden, die gerade für konservative Anleger eine psychologische und strategische Herausforderung darstellen kann. Ein Engagement in die Deutsche Rohstoff AG sollte daher immer im Kontext einer breiten Portfolioallokation gesehen werden, ohne überproportionale Gewichtung und unter Berücksichtigung der individuellen Risikotragfähigkeit.
Stand: April 2026
Hinweis

Deutsche Rohstoff Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Deutsche Rohstoff Kursziel 2026

  • Die Deutsche Rohstoff Kurs Performance für 2026 liegt bei +96,53%. Die Performance der Benchmark Scale 30 (Performance) liegt bei +16,52%. Outperformance: Die Deutsche Rohstoff Kurs Performance ist um 80,01 Prozentpunkte höher als die Performance des Scale 30 (Performance).

Stammdaten

Marktkapitalisierung 233,01 Mio. €
Aktienanzahl 4,89 Mio.
Streubesitz 85,35%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Energie
Branche Erdöl, Erdgas u. nicht erneuerbare Brennstoffe
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+14,65% Weitere
+85,35% Streubesitz

Community-Beiträge zu Deutsche Rohstoff

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MrTrillion3
DE000A0XYG76 - Deutsche Rohstoff AG

Deutsche Rohstoff AG: Operativ stark, strategisch flexibel, aber als Aktie inzwischen deutlich anspruchsvoller

Die Deutsche Rohstoff AG präsentiert sich nach Vorlage des geprüften Geschäftsberichts 2025 und der bestätigten Prognosen für 2026 und 2027 in einer insgesamt starken Verfassung. Der Konzern ist heute weit mehr als nur ein kleiner deutscher Ölwert. Im Kern bleibt das Unternehmen zwar ein auf US-Öl- und Gasförderung fokussierter Rohstoffkonzern, aber die Kombination aus wachsender Produktionsbasis, stark gestiegenen Reserven, verbesserter Finanzierungskraft und der weiterhin bedeutenden Beteiligung an Almonty Industries macht die Gesellschaft inzwischen zu einer deutlich komplexeren, aber auch interessanteren Investmentstory.

Das Jahr 2025 war dabei kein Jahr maximaler Expansion, sondern ein Jahr kontrollierter Optimierung. Die Gesellschaft hat ihr Bohrprogramm nach dem Rückgang der Ölpreise bewusst reduziert, gleichzeitig aber die operative Effizienz weiter verbessert. Die Produktion sank nur moderat auf 13.537 BOEPD nach 14.721 BOEPD im Vorjahr. Besonders wichtig ist, dass die Ölproduktion mit 8.767 Barrel pro Tag nahezu stabil blieb, obwohl insgesamt weniger neue Bohrungen in Produktion gebracht wurden. Der Ölanteil an der Gesamtproduktion stieg auf 65 Prozent und stabilisierte damit Umsatz und Cashflow. Genau das ist ein Zeichen dafür, dass die operative Basis inzwischen robuster geworden ist.

Auch finanziell war 2025 besser, als es der bloße Vergleich mit dem Ausnahmejahr 2024 vermuten lässt. Der Umsatz lag bei 195,1 Mio. EUR, das EBITDA bei 132,0 Mio. EUR und der Konzerngewinn nach Minderheiten bei 28,9 Mio. EUR. Noch wichtiger finde ich den Cashflow: Der operative Cashflow lag bei 130,0 Mio. EUR, der operative Free Cashflow bei 23,9 Mio. EUR. Gleichzeitig stiegen die liquiden Mittel auf 69,3 Mio. EUR, während die Nettoverschuldung auf rund 146 Mio. EUR sank. Für einen kapitalintensiven Rohstoffwert ist das eine solide Ausgangslage. Die Eigenkapitalquote fiel zwar von 43 auf 38 Prozent, blieb damit aber weiterhin auf einem vernünftigen Niveau.

Operativ hat die Deutsche Rohstoff 2025 weiter gezeigt, dass sie in Wyoming echte Lernkurven aufbaut. Die Kosten pro Zwei-Meilen-Horizontalbohrung in die Niobrara-Formation wurden auf rund 9 Mio. USD gesenkt. Gleichzeitig lagen die jüngeren Bohrprogramme, insbesondere das Chinook-Pad, deutlich über den Erwartungen. Hinzu kommt, dass die Mowry-Bohrungen zwar noch nicht vollständig überzeugen, die Bohrzeiten dort aber bereits stark reduziert wurden. Das ist für mich ein zentraler Punkt: Gute Rohstoffunternehmen erkennt man nicht nur an hohen Preisen, sondern daran, dass sie Reserven effizienter, günstiger und produktiver erschließen als noch ein oder zwei Jahre zuvor. Genau das scheint hier der Fall zu sein.

Besonders stark ist die Entwicklung der Reserven. Die sicheren und wahrscheinlichen Reserven stiegen zum 31. Dezember 2025 um 46 Prozent auf 79 Mio. BOE. Der Barwert dieser Reserven lag bei konservativ angesetzten 60 USD WTI bereits bei 542 Mio. USD, bei 80 USD Ölpreis sogar bei 1,1 Mrd. USD. Das ist erheblich und zeigt, dass die Gesellschaft 2025 nicht nur Geld verdient, sondern zugleich ihre Substanzbasis deutlich ausgebaut hat. Für einen Rohstoffproduzenten ist genau das entscheidend: nicht nur kurzfristig kassieren, sondern die wirtschaftlich nutzbare Basis für die kommenden Jahre vergrößern.

Hinzu kommt, dass die Finanzierung inzwischen deutlich professioneller und breiter aufgestellt ist. 2025 wurde die Anleihe 2023/2028 um 43 Mio. EUR aufgestockt, dazu kam die neue Anleihe 2025/2030 über 50 Mio. EUR mit 6,0 Prozent Kupon. Gleichzeitig war die große Reserve Based Lending Facility der Tochter 1876 Resources zum Jahresende nur mit 26,4 Mio. USD gezogen, bei deutlich höherem Rahmen. Das heißt nicht, dass der Konzern wenig Fremdkapital hätte. Er hat es. Aber er hat derzeit genügend Finanzierungsspielraum, um sein Wachstumstempo selbst zu steuern.

Der eigentliche Kurstreiber ist jetzt aber nicht mehr das Geschäftsjahr 2025, sondern das, was 2026 und 2027 daraus werden soll. Für 2026 stellt die Gesellschaft im Basisszenario 260 bis 280 Mio. EUR Umsatz und 290 bis 310 Mio. EUR EBITDA in Aussicht. Für 2027 werden 280 bis 300 Mio. EUR Umsatz und 210 bis 230 Mio. EUR EBITDA erwartet. Gleichzeitig sollen 2026 insgesamt 26 Bruttobohrungen mit hohem Nettoanteil in Wyoming in Produktion gebracht werden, dazu neun Bohrungen bei Salt Creek im Joint Venture. Für die zweite Jahreshälfte 2026 wird eine Produktion von über 20.000 BOEPD erwartet. Das wäre ein erheblicher Sprung nach oben.

Genau hier liegt aber auch der entscheidende Haken der Story. Das 2026er EBITDA ist nicht einfach die neue normale Ertragskraft des Konzerns. Die Gesellschaft sagt selbst, dass rund 100 Mio. EUR Ertrag aus dem Verkauf von Almonty-Aktien bereits bis Ende März 2026 realisiert wurden und einen wesentlichen Bestandteil der EBITDA-Prognose ausmachen. Wer also aus dem 2026er EBITDA stumpf einen Dauergewinn ableitet, bewertet die Aktie zu optimistisch. 2026 wird sehr wahrscheinlich ein Ausnahmejahr. Positiv ist allerdings, dass selbst 2027 noch klar über 2025 liegen soll. Negativ ist, dass die der 2027er Prognose zugrunde liegenden Bohrungen laut Bericht bislang weder konkret geplant noch genehmigt sind. Das ist ein ganz wesentlicher Unsicherheitsfaktor.

Dazu kommt die klare Ölpreisabhängigkeit. Der Konzern weist selbst aus, dass eine Veränderung des Ölpreises um 1 USD das EBITDA 2026 um rund 2,7 Mio. EUR und 2027 um rund 3,9 Mio. EUR verändern kann. Das ist viel. Deutsche Rohstoff ist und bleibt deshalb ein Hebel auf operative Ausführung, Rohstoffpreise und Kapitalallokation. Das Management hat hier zuletzt überzeugend gearbeitet, aber das macht die Aktie nicht defensiv. Sie bleibt ein zyklischer Spezialwert.

Aktionärsfreundlich ist die Gesellschaft ohne Zweifel. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für 2025 eine Dividende von 2,25 EUR je Aktie vor, nach 2,00 EUR im Vorjahr. Zusätzlich ist ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 7,5 Mio. EUR geplant. Bereits 2025 wurden Aktien zurückgekauft und eingezogen. Das ist ein positives Signal, weil es zeigt, dass das Management nicht nur investiert, sondern auch aktiv an Ausschüttung und Kapitalrückführung denkt.

Wie ist die Aktie damit aktuell einzuordnen? Für mich ist die Deutsche Rohstoff AG heute als Unternehmen stärker als noch vor einem Jahr. Die operative Qualität ist gestiegen, die Reserven sind massiv gewachsen, die Finanzierung ist breiter, die Flexibilität des Managements ist hoch, und die Gesellschaft scheint in der Lage zu sein, ein günstiges Marktumfeld schnell in Produktion und Cashflow zu übersetzen. Der Geschäftsbericht nennt zudem ein Analystenkonsensziel von rund 126 EUR zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Das zeigt, dass auch der Kapitalmarkt formal noch weiteres Potenzial sieht.

Trotzdem würde ich die Aktie auf dem aktuellen Stand nicht mehr als simplen Schnäppchenkauf bezeichnen. Dafür ist inzwischen zu viel eingepreist, und dafür hängt zu viel an Faktoren, die außerhalb der Kontrolle des Managements liegen: Ölpreis, geopolitische Lage, Genehmigungen, Bohrergebnisse und der weitere Wert der Almonty-Beteiligung. Mein Fazit ist deshalb klar: Deutsche Rohstoff ist derzeit ein sehr gut geführter, operativ starker und für risikobereite Anleger attraktiver Spezialwert. Aber es ist keine ruhige Qualitätsaktie im klassischen Sinn, sondern eine chancenreiche und ebenso klar zyklische Beteiligung mit erheblichem Hebel nach oben und unten. Wer das akzeptiert, findet hier weiterhin eine interessante Aktie. Wer Stabilität und Vorhersehbarkeit sucht, ist hier trotz der starken Zahlen nicht im idealen Segment unterwegs.

Autor: ChatGPT

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MrTrillion3
DE000A0XYG76 - Deutsche Rohstoff AG

Vorweg das Wichtigste: Deutsche Rohstoff AG ist zum Stand 11. April 2026 ein sehr profitables, aber klar zyklisches Spezialunternehmen und keine „ruhige“ Langfristaktie. Der testierte Jahresabschluss 2025 liegt noch nicht vor; bisher sind für 2025 die vorläufigen Zahlen vom 10. März 2026 verfügbar, der geprüfte Abschluss samt Jahresbericht 2025 und weiterer Guidance soll am 23. April 2026 kommen. Das ist wichtig, weil der Markt die Aktie seit März/April bereits auf Basis dieser Vorabdaten und der neuen 2026-Prognose neu bewertet. (Finanzwire)

Das Unternehmen ist im Kern kein breit gestreuter Rohstoffkonzern, sondern ein deutscher Small Cap mit sehr klarem Schwerpunkt auf Öl- und Gasförderung in den USA. Die Gesellschaft sagt selbst, dass das Kerngeschäft die Förderung von Rohöl und Erdgas in den USA ist; hinzu kommen Beteiligungen und Projekte im Bereich strategische Metalle. Genau hier liegt aber auch die Besonderheit: Nach dem Teilverkauf von Almonty-Aktien schätzt First Berlin immer noch, dass Almonty rund 42 % des Enterprise Value von Deutsche Rohstoff ausmacht. Du kaufst also nicht nur ein US-E&P-Geschäft, sondern zugleich einen großen Hebel auf Almonty beziehungsweise auf Wolfram und kritische Metalle. Das macht die Story attraktiv, aber auch komplizierter und volatiler. (Deutsche Rohstoff AG)

Operativ hat Deutsche Rohstoff 2024 stark geliefert. Der Umsatz stieg auf rund 235 Mio. Euro, das EBITDA auf rund 168 Mio. Euro, der operative Cashflow auf 146 Mio. Euro, die Produktion auf 14.721 BOEPD, und der kombinierte Wert der nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven lag zum Jahresende 2024 bei 493 Mio. USD. Das Eigenkapital stieg auf rund 237,5 Mio. Euro, der Buchwert je Aktie auf etwa 48,50 Euro, und der Verschuldungsgrad gemessen als Net Debt zu EBITDA lag bei 0,9. Das sind für einen kleinen Ölproduzenten starke Werte. Der Haken ist aber genauso klar: freier Cashflow war 2024 erneut negativ, und zwar mit minus 36,8 Mio. Euro, weil das Geschäft sehr investitionsintensiv ist; allein 2024 flossen rund 185 Mio. Euro in Investitionen, davon rund 172 Mio. Euro in neue Bohrungen. Das ist kein leichtes, kapitalarmes Geschäftsmodell, sondern ein Geschäft, das laufend Kapital braucht, wenn es wachsen oder auch nur das Produktionsniveau halten will.

Was mir an der operativen Seite gefällt: Das Unternehmen hat in Wyoming offenbar echte Lernkurve aufgebaut. Im Geschäftsbericht 2024 beschreibt das Management, dass die Bohrkosten pro 2-Meilen-Niobrara-Bohrung auf unter 10 Mio. USD gefallen sind, nachdem die ersten eigenen Bohrungen 2023 noch über 12 Mio. USD gekostet hatten; Teapot-Bohrungen lagen im Schnitt sogar unter 7 Mio. USD. Gleichzeitig stiegen die Fördermengen pro Bohrung. Das ist der zentrale Punkt: Bei Rohstoffwerten ist nicht nur der Ölpreis entscheidend, sondern ob das Management pro Bohrung günstiger und produktiver wird. Wenn diese operative Verbesserung nachhaltig ist, hebt das die Qualität des Unternehmens klar über viele gewöhnliche Small-Cap-Ölbuden.

2025 war dann trotz deutlich schwächerem Preisumfeld immer noch ordentlich, nur eben sichtbar schwächer als 2024. Nach den vorläufigen Zahlen lag der Umsatz bei 195,1 Mio. Euro, also 3 % über dem oberen Ende der Guidance, das EBITDA bei 132,0 Mio. Euro am oberen Rand der Zielspanne, der Konzerngewinn bei 28,9 Mio. Euro und das EPS bei 6,03 Euro. In den ersten neun Monaten 2025 lag der operative Cashflow mit rund 119 Mio. Euro trotz rückläufigem Umsatz praktisch auf Vorjahresniveau; zum 30. September 2025 standen 41,9 Mio. Euro an Cash und Wertpapieren 42,8 Mio. Euro Bankverbindlichkeiten sowie 143,0 Mio. Euro Anleihen gegenüber, dazu kamen noch ungenutzte reserve-based lending Linien von 65,1 Mio. USD. Das heißt: Die Bilanz war angespannt, aber nicht kaputt. (Finanzwire)

Der eigentliche Kurstreiber 2026 ist nun die massive Prognoseanhebung vom 1. April 2026. Das Unternehmen erwartet im Basisszenario jetzt 260 bis 280 Mio. Euro Umsatz und 290 bis 310 Mio. Euro EBITDA; im Upside-Szenario sogar 290 bis 310 Mio. Euro Umsatz und 320 bis 340 Mio. Euro EBITDA. Gleichzeitig wurde das 2026er Capex auf rund 220 bis 230 Mio. Euro hochgesetzt, 1876 Resources soll 26 Bruttobohrungen beziehungsweise rund 18 Nettobohrungen stemmen, und für das zweite Halbjahr 2026 wird eine Produktion von über 20.000 BOEPD erwartet. Das klingt spektakulär, und das ist es auch. Aber man muss die Qualität dieser Zahl sauber einordnen: In der neuen 2026-Prognose steckt auch ein Gewinn von fast 100 Mio. Euro aus dem Verkauf von 9 Mio. Almonty-Aktien. Wer also auf das 2026er EBITDA von rund 300 Mio. Euro schaut und daraus eine dauerhaft operative Ertragskraft ableitet, macht einen Fehler. Ein großer Teil des Sprungs ist einmalig oder zumindest nicht aus dem reinen Bohrgeschäft wiederholbar. (MarketScreener)

Genau deshalb ist die Aktie heute schwerer zu bewerten als noch vor einem Jahr. Die Börse hat den Schwenk bereits gesehen: Auf Xetra lag der Kurs am 10. April 2026 bei rund 93,60 Euro, die Aktie war damit seit Jahresanfang um rund 91 % gestiegen; das 52-Wochen-Hoch lag um 102 bis 103 Euro. Auf der IR-Seite der Gesellschaft standen am 11. April 2026 aktuelle Analystenziele von 124 Euro von First Berlin und 129 Euro von mwb Research; Investing.com weist auf Basis von zwei Analysten ein durchschnittliches 12-Monats-Kursziel von 126,50 Euro aus. Formal ist also noch Aufwärtspotenzial da. Ich würde diese Ziele aber nicht unkritisch übernehmen, weil sie inzwischen stark am Ölpreis, an der Terminstruktur bei WTI, an der Bohrintensität 2026/27 und an der Bewertung der verbleibenden Almonty-Position hängen. Das ist keine simple Bewertungsstory mehr, sondern ein Konstrukt aus operativem Ölgeschäft, Bilanzwirkung, Rohstoffpreishebel und Beteiligungswert. (MarketScreener)

Für die nächsten 5 bis 15 Jahre halte ich das Unternehmen als Firma für interessanter als die Aktie auf dem aktuellen Niveau. Die Firma hat bewiesen, dass sie Reserven aufbauen, Bohrkosten senken, Produktionsprofile verbessern und Kapital relativ diszipliniert zwischen Wachstum, Dividende und Rückkäufen verteilen kann. Sie hat 2024 die Dividende auf 1,75 Euro erhöht, für 2025 eine Dividende von 2,00 Euro vorgeschlagen und zusätzlich Aktien zurückgekauft. Das Management denkt klar renditeorientiert. Gleichzeitig bleibt das Geschäftsmodell brutal abhängig von Ölpreis, Gaspreis, USD/EUR, Bohrkosten, Förderprofilen der neuen Bohrungen und regulatorischen Rahmenbedingungen; selbst First Berlin nennt Ölpreis, Wechselkurs, Politik/Regulierung und Investitionsrisiken ausdrücklich als zentrale Risiken. Für einen konservativen Investor ist das daher kein defensiver Dauerläufer wie ein Qualitätsindustriewert oder Softwarecompounder, sondern eher eine opportunistische, zyklische Renditeposition.

Mein Gesamturteil ist deshalb klar: Deutsche Rohstoff AG ist operativ ein stark geführter, lernfähiger und derzeit sehr gut positionierter Small Cap mit echtem Wertschöpfungspotenzial. Das Unternehmen gefällt mir fundamental deutlich besser als viele andere europäische Nebenwerte im Rohstoffbereich. Die Aktie ist aber nach der Neubewertung im Frühjahr 2026 nicht mehr der offensichtliche Schnäppchenkauf, der sie noch bei 30, 40 oder auch 60 Euro war. Heute kaufst Du eine Mischung aus US-Ölproduzent, Almonty-Hebel und Sonderertrag 2026. Das kann weiter aufgehen, gerade wenn Ölpreise hoch bleiben und das Bohrprogramm in Wyoming liefert. Es kann aber auch schnell nüchterner werden, wenn Öl zurückkommt, neue Bohrungen hinter den Erwartungen bleiben oder der Markt den Einmaleffekt aus Almonty sauber herausrechnet. Für 5 bis 15 Jahre finde ich das Unternehmen interessant, aber die Aktie würde ich auf diesem Niveau nicht mehr als konservativen Basisbaustein sehen, sondern als überdurchschnittlich chancenreiche, ebenso klar überdurchschnittlich zyklische Spezialposition. (MarketScreener)

Autor: ChatGPT

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KostoLenin
Wichtigste Aussagen..

...des Q3 Berichtes.

Der Gewinn war mit Einmalkosten in Höhe von 6 Mio ,e belastet.

- Davon 2 Mio € Vorlaufkosten für Wasserinfrastuktur (Seite 5)

. davon 3,7 Mio € Wechselkursverluste (Seite 16)

- der Rest für Überarbeitung des größten Bohrplatzes in Colorado, der in Q3 komplett geschlossen war

Erschließung der neuen Flächen im westlichen PRB mit den ersten Bohrungen müsste die Reserven deutlich anheben. DRAG an den Bohrungen mit 40 Mio € beteiligt.

DRAG verfolgt konsequent die Startegie, bei niedrigen Ölpreisen billig neue Flächen zu erwerben. In Ohio wurden für 11 Mio $ Flächen bei einer Auktion erworben (Seite 5)

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KostoLenin
Sehr gute Zahlen..

...und gute Bohrergebnisse.

Q3 Bericht veröffentlicht:

https://rohstoff.de/fileadmin/static/images/05_investoren/03_finanzberichte/2025/de_2025_q3_final.pdf

EPS nach 9 Monaten 4,59 € pro Aktie

In Q4 macht DRAG ca. 30% des Umsatzes und Gewinns. Ich erwarte nun für 2025 ein EPS von 6,50 € (ca. 32 Mio €).

Sofern der Ölpreis nicht drastisch einbricht im Dezember, sollte der hohe Gaspreis das Szenario sützen.

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KostoLenin
Der Kursverlauf....

....zeigt, dass Anleger DRAG mit Almonty gleichsetzen, das Ölgeschäft kaum Bewertung findet, obwol die Daten eine klare Sprache sprechen.

Der Ölpreis befindet sich über 60 €, Gas liegt mit 4,28 $ um 40% über den von der DRAG kalkulierten 3 €, und der Euro nähert sich mit großen Schritten wieder dem Wechselkurs von 1,12 € mit denen die DRAG rechnet.

Mit Wochen Verspätung hat mir die IR Abteilung meine Anfrage beantwortet:

vielen Dank für Ihre Geduld. Bitte entschuldigen Sie die verzögerte Rückmeldung.

Nachfolgend finden Sie die Antworten zu den von Ihnen angesprochenen Punkten:

  1. Wandelschuldverschreibung über 6,0 Mio. CAD vom 10. März 2015, die ursprünglich eine Laufzeit bis 22. März 2017 hatte, wurde zwischenzeitlich mehrfach und zuletzt bis zum 31. Oktober 2026 verlängert.
  2. Wandelschuldverschreibung über 2,0 Mio. CAD vom 13. Dezember 2018 hatte ursprünglich eine Laufzeit bis 30. Juni 2019 und wurde ebenfalls mehrfach, zuletzt bis zum 31. Oktober 2026, verlängert.
  3. Wandelschuldverschreibung über USD 1,0 Mio. vom 22. November 2021 hat derzeit eine Laufzeit bis zum 31. Oktober 2026.

Die DRAG hielt am 30. Juni 2025 einen Anteil von 10,44% vom gezeichneten Kapital der Almonty sowie Ausleihungen in Form von Darlehen und Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 15,8 Mio. EUR. Infolge des Initial Public Offerings („IPO“) an der NASDAQ von Almonty am 14. Juli 2025 sank die Beteiligung der DRAG auf 9,47%.

Bei einer Aktienzahl von 217,25 Mio Aktien hält die DRAG also 20 573 575 Almonty Aktien

In meiner letzten Schätzung war die dritte Wandelschuldverschreibung nicht sicher, jetzt wissen wir direkt von der IR Abteilung und aus dem Prospekt für die neue DRAG Anleihe (Seite 100), dass es sich um 1 Mio $ handelt.

Für die ersten Anleihen wird von Almonty und der DRAG und Almonty der gleiche Wandlungspreis angegeben, wobei die DRAG im Prospekt auf Seite 100 schreibt, dass die Wandlungspreise bereits an den reverse splitt angepasst sind.

Die Wandlungskurse beziehen sich auf den Kurs, der sich infolge der unter Abschnitt 5.2.5 ausgeführtenAktienkonsolidierung ergeben hat.

Für die 1 Mio $ Anleihe gibt die DRAG im Prospekt auf Seite 100 einen Wandlungspreis von 1,275 $ an, während Almonty im Q3 Bericht Seite 13 den Wandlungspreis mit 1,05 $ benennt

Im Wertpapierprospekt für der neuen Anleihe schreibt die DRAG auf Seite 100:

Die Emittentin geht aktuell davon aus, dass die Wandelschuldverschreibungen in Aktien gewandelt werden
können und die Promissory Notes zum Ende der Laufzeit am 31. Oktober 2026 zurückgeführt werden können

Almonty (Emittentin) geht also davon aus, dass alle Anleihen gewandelt werden. Klar die brauchen jeden Dollar wenn sie auch noch die neu gekaufte Mine in den USA entwickeln wollen.

Aktien: 20 573 575

Anleihe 1: 2 758 620 Aktien

Anleihe 2: 2 123 142 Aktien

Anleihe 3: nach Almonty 952 381 Aktien, nach DRAG 784 314 Aktien

macht 26 407 718 Aktien nach Almonty und 26 239 651 nach DRAG Angaben

Die Anleiehn haben einen Nennwert von ca 9 Mio $. Verbleiben also Kredite in Höhe von 7 Mio € die ebenfalls am 31.10.2026 fällig werden.

Bei einem Kurs von 5,50 € pro Almonty Aktie, ist der Wert der Almonty Beteiligung zwischen 151 Mio € (nach DRAG) und 165 Mio € (nach Almonty)

Bei einer aktuellen Aktienanzahl von 4,79 Mio und einem Kurs von 45 € ist die MK der DRAG 215 550 000

Das Ölgeschäft wird also je nach Wandlungskurs der dritten Anleihe mit 50 oder 64 Mio € bewertet. Bei einem erwarteten Gewinn von 25 Mio € (guidance wurde ja gerade bestätigt) wird das Öl und Gasgeschäft tatsächlich mit KGV 2 oder 2,5 bewertet.

Wir sind ja alle der Meinung, dass die DRAG unterbewertet ist, aber die krasseste Einschätzung habe ich bei aktienfinder gesehen, ich stelle nur das Zitat und den Link ein:

Die Berechnung des fairen Werts der Deutsche Rohstoff AG Aktie erfolgt über den oben ausgewählten Bewertungszeitraum von 10 Jahren. Das durchschnittliche KGV liegt in diesem Fall bei 13,76.

Multipliziert mit dem bilanzierten Gewinn pro Aktie in Höhe von 15,73 EUR auf die letzten 4 Quartale ergibt sich für die Deutsche Rohstoff AG Aktie ein fairer Wert von 216,48 EUR. Der aktuelle Kurs von 45,10 EUR liegt 79,2% unter diesem fairen Wert, was einer starken Unterbewertung der Aktie entspricht.

https://aktienfinder.net/aktien-profil/Deutsche%20Rohstoff%20AG-Aktie


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KostoLenin
Was ist die Almonty...

...Beteiligung aktuell wirklich wert?

Nachdem soviel Spekulationen unterwegs sind was die Beteiligung der DRAG wert ist, versuche ich hier eine Annäherung zu finden, da für die exakte Berechnung nicht ausreichend Informationen öffentlich zugänglich sind.

Beim heutigen Kurs von 6,50 € und einer Aktienzahl von 217,25 Mio Stück (nach dem reverse Split und anschließender Kapitalerhöhung), kommen wir auf eine MK von 1.412.125.000 €

Laut Halbjahresbericht 2025 (Seite 16) der DRAG betrug der Anteil der DRAG (nach Split und KE) genau 10,44%, was 147,43 Mio € entspricht.

Darüber hinaus hat die DRAG laut HB 2025 (Seite 23) 15,8 Mio € Darlehen und Wandelschuldverschreiibungen in Höhe von 15,8 Mio € aus der Almonty Beteiligung offen stehen.

Das ergibt zusammen rechnerisch ca. 163 Mio €.

Annäherung deshalb, da in allen Geschäftsberichten steht, dass durch mehrfache Umschuldung und Zusammenfassung nirgends genau definiert ist welcher Anteil auf Darlehen und welcher Anteil auf Wandelschuldverschreibung entfällt.

Fündig wurde ich nur im GB 2018 auf Seite 38. Zum damaligen Zeitpunkt lag der Aktienkus bei 0,65 € und die Wandelschuldverschreibung wird mit 4,2 Mio € angegeben.

Da kein Wandlungspreis im GB genannt wurde, ist nicht klar wie die 4,2 Mio € in eine Aktienzahl umzurechnen ist. In einem Telefongespräch sagt die PR Abteilung letzes Jahr zu mir, dass noch bis zu 6 Mio Aktien aus Wandelschuldverschreibungen dazu kommen könnte, es wären aber auch Abweichungen möglich. Das würde ungefähr mit dem Aktienkurs, wenn mann 4,2 Mio € durch den Kurs von 0,65 / Aktie teilt, korrelieren.

Da aber 6,5 Mio Aktien, beim aktuellen Kurs, einen Gegenwert von 42,25 Mio € darstellen würde, ist davon auszugehen, das Wandelschuldverschreibung ebenso wie die Aktien, noch zu den Buchwerten wie die letzten 10 Jahre in den Büchern stehen.

In diesem Fall wäre die aktuelle Rechnung:

147,43 Mio € direkte Beteiligung, WA 42,25 Mio €, 11,6 Mio € Darlehen zusammen 201,28 Mio €

Sollte ein Wandlungspreis von 1,30 € vorgesehn sein reduziert sich die Summe um 21,125 Mio € auf 180 Mio €

Eines ist aber sicher, das gesamte Ölgeschäft wird aktuell von der Börse mit KGV von 0-1 kontiert wenn die DRAG dieses Jahr 40 Mio € Gewinn ausweisen sollte.

Fazit, solange die WA und deren Kondirionen nicht bekannt sind ist eine exakte Berechnung der Beteiligung nicht möglich


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KostoLenin
Almonty

Wenn ich mir die Berichterstattung und die Forenbeiträge ansehe, dreht sich bei Almonty alles um das Wolfram. Unzweifelhaft ist auch, dass Almonty mit Wolfram gutes Geld, vermutlich konkurrenzlos, verdienen wird. Der Anteil an den weltweiten Produktionskapazitäten beträgt zwar nur 10%,

https://inv3st.de/kommentare/wolfram-versorgung-bleibt-herausfordernd-almonty-industries-strategisch-klug-positioniert

woraus man auch schließen könnte, dass China, die 90% der weltweiten Produktion kontrollieren, mit Dumpingpreisen versuchen werden den Konkurrenten zu eliminieren. Da China aber seit Jahrzehnten konkurrenzlos in der Wolfram Produktion ist, wurde die Entwicklung besserer Techniken so vernachlässigt, dass die Produktionskosten pro Tonne Wolframerz in China zwischen 205 und 245 USD liegen, in der Sangdong Mine hingegen nur 110 bis 120 USD.

Die Wahrscheinlichkeit einen Konkurrenten verdrängen zu können, bei dem die Gestehungskosten um 50% niedriger liegen, und der auch noch garantierte Abnahmeverträge mit festgelegten Mindestpreisen hat (siehe eines meiner postings),

https://www.ariva.de/forum/von-wo-kommen-die-heute-angezeigten-kurse-her-586571?page=0#jumppos15

tendiert gegen 0.

Alle Berechnungen die ich bisher gesehen habe, beruhen auf Wolframerz Fördermengen multipliziert mit aktuellen Marktpreise.

Mehrfach habe ich bereits darauf hingewiesen, dass die Molybdänverträge noch wertvoller sind als die Wolfram Abnahmeverträge.

https://www.ariva.de/forum/deutsche-rohstoff-ag-vor-neubewertung-487171?page=144#jumppos3621

Auch hier hat Almonty Lieferverträge über die gesamte Produktion für die nächsten 20 Jahre, und seit heute beschleunigt sich die Entwicklung, und alle Wertberechnungen in den Foren sind meiner Meinung nach obsulet.

Vor 6 Tagen wurden die Beschleunigung der ersten 26 Bohrungen im Sangdong-Molybdän-Projekt angekündigt, da Molybdän inzwischen extreme Mangelware ist, wesentlich knapper ist als Wolfram, was letzte Woche zum Kurssprung geführt hat.

https://www.boerse-express.com/news/articles/almonty-industries-bohroffensive-gegen-molybdaen-krise-827411

https://www.boerse-global.de/almonty-aktie-durchbruch-gelungen/645620

Wegen dieser extremen Knappheit würde mich nicht wundern wenn Molybdän vor Wolfram Geld in die Kassen spült, wobei Molybdän noch mehr Geld bringen wird als das Wolfram.

Bei einer geplanten Produktionskapazität von 5600 Tonnen pro Jahr und einem Preis von ca. 20 USD pro Pfund, bedeutet dies einen jährlichen Umsatz von ca. 230 Mio USD, und das ca. 60 Jahre lang, beginnend im Jahr 2026.

https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ALMONTY-INDUSTRIES-INC-9062503/news/Almonty-Industries-schlie-t-einen-Abnahmevertrag-mit-der-SeAH-Group-dem-koreanischen-Stahlriesen-u-48902773/

https://www.stock-world.de/almonty-industries-aktie-uebernahme-offensive-in-den-usa/

Bei Wolfram wird eine jährlich Verarbeitungkapazität von 640 000 T Erz, und Produktion von 4000 T Wolframoxid jährlich angestrebt.

https://www.boerse-global.de/almonty-aktie-countdown-zur-produktion-laeuft/624181

Fälschlicherweise wird in den Foren von aktuellen Preisen zu 500 USD pro Tonne Wolfram gesprochen, tatsächlich handelt es sich um pro Tonne Wolframerz was einer Jahresproduktion von 320 Mio USD bedeuten würde. Da aber die Förder- und Verarbeitungskosten bei Wolfram viel aufwendiger sind als bei Molybdän, und dieses Ziel erst für Ende 2027 angestrebt wird, ist nach meiner Einschätzung die Entwicklung beim Molybdän viel wichtiger als beim Wolfram, auch wenn bisher darüber fast nichts berichtet wird.

Mit der Währungsanpassung für Warrents wurden weiter Steine aus dem Weg geräumt.


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crossoverone
Der Grund, ist die Beteiligung an Almonty
und löst eine weitere Hochstufung von 47 auf jetzt 53 EUR aus. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-07/65850953-deutsche-rohstoff-ag-wert-der-almonty-beteiligung-eur-100m-pt-hoch-kaufen-098.htm
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Prosit
Cash aus Börsengängen?

 Und wenn einer der geplanten Börsengänge der SES/Zinn bzw. der Verkauf von Devonian klappt, sind eh 10 Mio in der Tasche, wenn ich das richtig sehe, die theoretisch an Tekton weiter gegeben werden könnten. Wobei ich dringend empfehlen würde, nicht zu einseitig zu werden, und lieber ein paar Dollar in der Hinterhand zu haben, um weiter zu diversifizeiren. Aber man könnte natürlich erstmals tekton zu Ende finanzieren und dann aus dem cash Flow an weitere Projekte gehen. 

 

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Coin
Anleihe
Ich meine in irgendeiner Pressemitteilung oder in einem Interview hat Gutschlag gesagt, dass DRAG weitere Anleihen NICHT über die Börse platzieren wolle. Institutionelle zB könnten aber immer noch bei der DRAG anfragen und könnten dann auch weitere Anleihen zugeteilt bekommen. Gerade bei den hohen Anfangsproduktionsmengen der Bohrungen, die ich noch gar nicht in meiner Berechnung berücksichtigt hatte, kann es je nach Ölpreis und Dauer vom Bohrende bis zum Produktionsbeginn evtl. auch schon aus dem Cashflow klappen.
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Fatalis
Finanzierung

Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass die DRAG ohne weitere Finanzierungvehikel auskommt. Schau dir mal die Volumen bei der Anleihe an. Wenn das so weitergeht, haben die bis Mitte nächster Woche 75 - 80 Mio. € im Sack. Gestern das größte Volumen, seitdem frei gehandelt wird.

Natürlich alles unter der Vorraussetzung, dass dies neu begebene Anleihen sind. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, halte es aber für unwahrscheinlich, dass von den bisher gezeichneten Anleihen (55 Mio. €) über 50% innerhalb von 2 Monaten den Besitzer gewechselt haben sollen.

Gruß

Fatalis

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Coin
Finanzierung

Was die reine, nackte Bohrtätigkeit angeht, so benötigt Tekton m.M.n. bei 2 Rigs, die ab Januar 14 durchbohren und durchschnittlichem WTI-Preis von 80$ nur noch eine Finanzierung von max. 10 Mio$ ab Ende Q1/Anfang Q2 2014 um die Bohrkosten zu decken. Alternativ könnte man, so die Finanzierung nicht klappt oder gewünscht ist, durch eine 4-wöchige Bohrpause im März/April 2014 die Finanzierungslücke mit dem Cashflow aus diesen 4 Wochen decken.

Bei 90$ WTI dürfte es schon ohne weitere Finanzierung/Bohrstopp funktionieren.

Wohl gemerkt, es geht um die reinen Bohrkosten/Betriebskosten der Bohrungen. Weitere Investitionen, zB Landpacht sind da nicht mit drin. Ebenso die Fixkosten Tektons.

Im kommenden H1-Bericht erhoffe ich mir ein Statement zur geplanten Finanzierung bzw. ob man auf Grund des sehr guten WTI-Preises noch abwartet, ob man evtl. sogar ohne weitere Finanzierung auskommt. Das vermute ich momentan und das wäre ein Knaller...

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Häufig gestellte Fragen zur Deutsche Rohstoff Aktie und zum Deutsche Rohstoff Kurs

Der aktuelle Kurs der Deutsche Rohstoff Aktie liegt bei 96,30 €.

Für 1.000€ kann man sich 10,38 Deutsche Rohstoff Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Deutsche Rohstoff Aktie lautet DROHF.

Die 1 Monats-Performance der Deutsche Rohstoff Aktie beträgt aktuell 7,36%.

Die 1 Jahres-Performance der Deutsche Rohstoff Aktie beträgt aktuell 178,32%.

Der Aktienkurs der Deutsche Rohstoff Aktie liegt aktuell bei 96,30 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 7,36% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Deutsche Rohstoff eine Wertentwicklung von 95,14% aus und über 6 Monate sind es 93,96%.

Das 52-Wochen-Hoch der Deutsche Rohstoff Aktie liegt bei 103,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Deutsche Rohstoff Aktie liegt bei 33,10 €.

Das Allzeithoch von Deutsche Rohstoff liegt bei 103,00 €.

Das Allzeittief von Deutsche Rohstoff liegt bei 6,00 €.

Die Volatilität der Deutsche Rohstoff Aktie liegt derzeit bei 40,24%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Deutsche Rohstoff in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 233,01 Mio. €

Insgesamt sind 4,9 Mio Deutsche Rohstoff Aktien im Umlauf.

Deutsche Rohstoff hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Deutsche Rohstoff gehört zum Sektor Erdöl, Erdgas u. nicht erneuerbare Brennstoffe.

Das KGV der Deutsche Rohstoff Aktie beträgt 3,13.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Deutsche Rohstoff betrug 236.354.824 €.

Ja, Deutsche Rohstoff zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 18.06.2025 eine Dividende in Höhe von 2,00 € gezahlt.

Zuletzt hat Deutsche Rohstoff am 18.06.2025 eine Dividende in Höhe von 2,00 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,11%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Deutsche Rohstoff wurde am 18.06.2025 in Höhe von 2,00 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,11%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 18.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 2,00 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.