- Community-Beiträge
- Aktuellste Threads
| Geld/Brief | - / - |
| Spread | - |
| Schluss Vortag | 91,90 € |
| Gehandelte Stücke | 51.920 |
| Tagesvolumen Vortag | 2.062.358 € |
| Tagestief 92,70 € Tageshoch 97,50 € | |
| 52W-Tief 33,10 € 52W-Hoch 103,00 € | |
| Jahrestief 43,60 € Jahreshoch 103,00 € | |
| Umsatz in Mio. | 236,35 € |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 82,86 € |
| Jahresüberschuss in Mio. | 50,22 € |
| Umsatz je Aktie | 48,28 € |
| Gewinn je Aktie | 10,26 € |
| Gewinnrendite | +21,72% |
| Umsatzrendite | +21,25% |
| Return on Investment | +9,09% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 157,15 € |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 3,13 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 0,68 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 0,66 |
| Eigenkapitalrendite | +21,72% |
| Eigenkapitalquote | +41,85% |
| Knock-Outs | 55 | |
| Faktor-Zertifikate | 9 |
| Auszahlungen/Jahr 1 |
| Gesteigert seit 3 Jahre |
| Keine Senkung seit 3 Jahre |
| Stabilität der Dividende 0,62 (max 1,00) |
| Dividendenzuwachs 14,97% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 33,2% (auf den Gewinn/FFO) |
| Erwartete Dividendensteigerung 12,5% |
| Datum | Dividende |
| 18.06.2025 | 2,00 € |
| 19.06.2024 | 1,75 € |
| 30.06.2023 | 1,30 € |
| 29.06.2022 | 0,60 € |
| 16.07.2020 | 0,10 € |
| 08.08.2019 | 0,50 € |
| 05.07.2019 | 0,20 € |
| 11.07.2018 | 0,65 € |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 94,60 € | +4,19% | 90,80 € | 24.04.26 | |
| Frankfurt | 95,40 € | +3,92% | 91,80 € | 24.04.26 | |
| Hamburg | 90,80 € | +0,78% | 90,10 € | 24.04.26 | |
| München | 95,20 € | +5,31% | 90,40 € | 24.04.26 | |
| Stuttgart | 93,00 € | 0 % | 93,00 € | 24.04.26 | |
| Xetra | 96,30 € | +4,79% | 91,90 € | 24.04.26 | |
| L&S RT | 92,90 € | 0 % | 92,90 € | 25.04.26 | |
| Tradegate | 93,00 € | -0,32% | 93,30 € | 24.04.26 | |
| Quotrix | 96,50 € | +3,99% | 92,80 € | 24.04.26 | |
| Gettex | 93,60 € | +0,32% | 93,30 € | 24.04.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 24.04.26 | 96,30 | 4,98 M |
| 23.04.26 | 91,90 | 2,06 M |
| 22.04.26 | 89,60 | 2,30 M |
| 21.04.26 | 87,30 | 1,67 M |
| 20.04.26 | 87,00 | 3,85 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 82,70 € | +16,44% |
| 1 Monat | 89,70 € | +7,36% |
| 6 Monate | 49,65 € | +93,96% |
| 1 Jahr | 34,60 € | +178,32% |
| 5 Jahre | 12,40 € | +676,61% |
| Marktkapitalisierung | 233,01 Mio. € |
| Aktienanzahl | 4,89 Mio. |
| Streubesitz | 85,35% |
| Währung | EUR |
| Land | Deutschland |
| Sektor | Energie |
| Branche | Erdöl, Erdgas u. nicht erneuerbare Brennstoffe |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +14,65% | Weitere |
| +85,35% | Streubesitz |
Deutsche Rohstoff AG: Operativ stark, strategisch flexibel, aber als Aktie inzwischen deutlich anspruchsvoller
Die Deutsche Rohstoff AG präsentiert sich nach Vorlage des geprüften Geschäftsberichts 2025 und der bestätigten Prognosen für 2026 und 2027 in einer insgesamt starken Verfassung. Der Konzern ist heute weit mehr als nur ein kleiner deutscher Ölwert. Im Kern bleibt das Unternehmen zwar ein auf US-Öl- und Gasförderung fokussierter Rohstoffkonzern, aber die Kombination aus wachsender Produktionsbasis, stark gestiegenen Reserven, verbesserter Finanzierungskraft und der weiterhin bedeutenden Beteiligung an Almonty Industries macht die Gesellschaft inzwischen zu einer deutlich komplexeren, aber auch interessanteren Investmentstory.
Das Jahr 2025 war dabei kein Jahr maximaler Expansion, sondern ein Jahr kontrollierter Optimierung. Die Gesellschaft hat ihr Bohrprogramm nach dem Rückgang der Ölpreise bewusst reduziert, gleichzeitig aber die operative Effizienz weiter verbessert. Die Produktion sank nur moderat auf 13.537 BOEPD nach 14.721 BOEPD im Vorjahr. Besonders wichtig ist, dass die Ölproduktion mit 8.767 Barrel pro Tag nahezu stabil blieb, obwohl insgesamt weniger neue Bohrungen in Produktion gebracht wurden. Der Ölanteil an der Gesamtproduktion stieg auf 65 Prozent und stabilisierte damit Umsatz und Cashflow. Genau das ist ein Zeichen dafür, dass die operative Basis inzwischen robuster geworden ist.
Auch finanziell war 2025 besser, als es der bloße Vergleich mit dem Ausnahmejahr 2024 vermuten lässt. Der Umsatz lag bei 195,1 Mio. EUR, das EBITDA bei 132,0 Mio. EUR und der Konzerngewinn nach Minderheiten bei 28,9 Mio. EUR. Noch wichtiger finde ich den Cashflow: Der operative Cashflow lag bei 130,0 Mio. EUR, der operative Free Cashflow bei 23,9 Mio. EUR. Gleichzeitig stiegen die liquiden Mittel auf 69,3 Mio. EUR, während die Nettoverschuldung auf rund 146 Mio. EUR sank. Für einen kapitalintensiven Rohstoffwert ist das eine solide Ausgangslage. Die Eigenkapitalquote fiel zwar von 43 auf 38 Prozent, blieb damit aber weiterhin auf einem vernünftigen Niveau.
Operativ hat die Deutsche Rohstoff 2025 weiter gezeigt, dass sie in Wyoming echte Lernkurven aufbaut. Die Kosten pro Zwei-Meilen-Horizontalbohrung in die Niobrara-Formation wurden auf rund 9 Mio. USD gesenkt. Gleichzeitig lagen die jüngeren Bohrprogramme, insbesondere das Chinook-Pad, deutlich über den Erwartungen. Hinzu kommt, dass die Mowry-Bohrungen zwar noch nicht vollständig überzeugen, die Bohrzeiten dort aber bereits stark reduziert wurden. Das ist für mich ein zentraler Punkt: Gute Rohstoffunternehmen erkennt man nicht nur an hohen Preisen, sondern daran, dass sie Reserven effizienter, günstiger und produktiver erschließen als noch ein oder zwei Jahre zuvor. Genau das scheint hier der Fall zu sein.
Besonders stark ist die Entwicklung der Reserven. Die sicheren und wahrscheinlichen Reserven stiegen zum 31. Dezember 2025 um 46 Prozent auf 79 Mio. BOE. Der Barwert dieser Reserven lag bei konservativ angesetzten 60 USD WTI bereits bei 542 Mio. USD, bei 80 USD Ölpreis sogar bei 1,1 Mrd. USD. Das ist erheblich und zeigt, dass die Gesellschaft 2025 nicht nur Geld verdient, sondern zugleich ihre Substanzbasis deutlich ausgebaut hat. Für einen Rohstoffproduzenten ist genau das entscheidend: nicht nur kurzfristig kassieren, sondern die wirtschaftlich nutzbare Basis für die kommenden Jahre vergrößern.
Hinzu kommt, dass die Finanzierung inzwischen deutlich professioneller und breiter aufgestellt ist. 2025 wurde die Anleihe 2023/2028 um 43 Mio. EUR aufgestockt, dazu kam die neue Anleihe 2025/2030 über 50 Mio. EUR mit 6,0 Prozent Kupon. Gleichzeitig war die große Reserve Based Lending Facility der Tochter 1876 Resources zum Jahresende nur mit 26,4 Mio. USD gezogen, bei deutlich höherem Rahmen. Das heißt nicht, dass der Konzern wenig Fremdkapital hätte. Er hat es. Aber er hat derzeit genügend Finanzierungsspielraum, um sein Wachstumstempo selbst zu steuern.
Der eigentliche Kurstreiber ist jetzt aber nicht mehr das Geschäftsjahr 2025, sondern das, was 2026 und 2027 daraus werden soll. Für 2026 stellt die Gesellschaft im Basisszenario 260 bis 280 Mio. EUR Umsatz und 290 bis 310 Mio. EUR EBITDA in Aussicht. Für 2027 werden 280 bis 300 Mio. EUR Umsatz und 210 bis 230 Mio. EUR EBITDA erwartet. Gleichzeitig sollen 2026 insgesamt 26 Bruttobohrungen mit hohem Nettoanteil in Wyoming in Produktion gebracht werden, dazu neun Bohrungen bei Salt Creek im Joint Venture. Für die zweite Jahreshälfte 2026 wird eine Produktion von über 20.000 BOEPD erwartet. Das wäre ein erheblicher Sprung nach oben.
Genau hier liegt aber auch der entscheidende Haken der Story. Das 2026er EBITDA ist nicht einfach die neue normale Ertragskraft des Konzerns. Die Gesellschaft sagt selbst, dass rund 100 Mio. EUR Ertrag aus dem Verkauf von Almonty-Aktien bereits bis Ende März 2026 realisiert wurden und einen wesentlichen Bestandteil der EBITDA-Prognose ausmachen. Wer also aus dem 2026er EBITDA stumpf einen Dauergewinn ableitet, bewertet die Aktie zu optimistisch. 2026 wird sehr wahrscheinlich ein Ausnahmejahr. Positiv ist allerdings, dass selbst 2027 noch klar über 2025 liegen soll. Negativ ist, dass die der 2027er Prognose zugrunde liegenden Bohrungen laut Bericht bislang weder konkret geplant noch genehmigt sind. Das ist ein ganz wesentlicher Unsicherheitsfaktor.
Dazu kommt die klare Ölpreisabhängigkeit. Der Konzern weist selbst aus, dass eine Veränderung des Ölpreises um 1 USD das EBITDA 2026 um rund 2,7 Mio. EUR und 2027 um rund 3,9 Mio. EUR verändern kann. Das ist viel. Deutsche Rohstoff ist und bleibt deshalb ein Hebel auf operative Ausführung, Rohstoffpreise und Kapitalallokation. Das Management hat hier zuletzt überzeugend gearbeitet, aber das macht die Aktie nicht defensiv. Sie bleibt ein zyklischer Spezialwert.
Aktionärsfreundlich ist die Gesellschaft ohne Zweifel. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für 2025 eine Dividende von 2,25 EUR je Aktie vor, nach 2,00 EUR im Vorjahr. Zusätzlich ist ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 7,5 Mio. EUR geplant. Bereits 2025 wurden Aktien zurückgekauft und eingezogen. Das ist ein positives Signal, weil es zeigt, dass das Management nicht nur investiert, sondern auch aktiv an Ausschüttung und Kapitalrückführung denkt.
Wie ist die Aktie damit aktuell einzuordnen? Für mich ist die Deutsche Rohstoff AG heute als Unternehmen stärker als noch vor einem Jahr. Die operative Qualität ist gestiegen, die Reserven sind massiv gewachsen, die Finanzierung ist breiter, die Flexibilität des Managements ist hoch, und die Gesellschaft scheint in der Lage zu sein, ein günstiges Marktumfeld schnell in Produktion und Cashflow zu übersetzen. Der Geschäftsbericht nennt zudem ein Analystenkonsensziel von rund 126 EUR zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Das zeigt, dass auch der Kapitalmarkt formal noch weiteres Potenzial sieht.
Trotzdem würde ich die Aktie auf dem aktuellen Stand nicht mehr als simplen Schnäppchenkauf bezeichnen. Dafür ist inzwischen zu viel eingepreist, und dafür hängt zu viel an Faktoren, die außerhalb der Kontrolle des Managements liegen: Ölpreis, geopolitische Lage, Genehmigungen, Bohrergebnisse und der weitere Wert der Almonty-Beteiligung. Mein Fazit ist deshalb klar: Deutsche Rohstoff ist derzeit ein sehr gut geführter, operativ starker und für risikobereite Anleger attraktiver Spezialwert. Aber es ist keine ruhige Qualitätsaktie im klassischen Sinn, sondern eine chancenreiche und ebenso klar zyklische Beteiligung mit erheblichem Hebel nach oben und unten. Wer das akzeptiert, findet hier weiterhin eine interessante Aktie. Wer Stabilität und Vorhersehbarkeit sucht, ist hier trotz der starken Zahlen nicht im idealen Segment unterwegs.
Autor: ChatGPT
Vorweg das Wichtigste: Deutsche Rohstoff AG ist zum Stand 11. April 2026 ein sehr profitables, aber klar zyklisches Spezialunternehmen und keine „ruhige“ Langfristaktie. Der testierte Jahresabschluss 2025 liegt noch nicht vor; bisher sind für 2025 die vorläufigen Zahlen vom 10. März 2026 verfügbar, der geprüfte Abschluss samt Jahresbericht 2025 und weiterer Guidance soll am 23. April 2026 kommen. Das ist wichtig, weil der Markt die Aktie seit März/April bereits auf Basis dieser Vorabdaten und der neuen 2026-Prognose neu bewertet. (Finanzwire)
Das Unternehmen ist im Kern kein breit gestreuter Rohstoffkonzern, sondern ein deutscher Small Cap mit sehr klarem Schwerpunkt auf Öl- und Gasförderung in den USA. Die Gesellschaft sagt selbst, dass das Kerngeschäft die Förderung von Rohöl und Erdgas in den USA ist; hinzu kommen Beteiligungen und Projekte im Bereich strategische Metalle. Genau hier liegt aber auch die Besonderheit: Nach dem Teilverkauf von Almonty-Aktien schätzt First Berlin immer noch, dass Almonty rund 42 % des Enterprise Value von Deutsche Rohstoff ausmacht. Du kaufst also nicht nur ein US-E&P-Geschäft, sondern zugleich einen großen Hebel auf Almonty beziehungsweise auf Wolfram und kritische Metalle. Das macht die Story attraktiv, aber auch komplizierter und volatiler. (Deutsche Rohstoff AG)
Operativ hat Deutsche Rohstoff 2024 stark geliefert. Der Umsatz stieg auf rund 235 Mio. Euro, das EBITDA auf rund 168 Mio. Euro, der operative Cashflow auf 146 Mio. Euro, die Produktion auf 14.721 BOEPD, und der kombinierte Wert der nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven lag zum Jahresende 2024 bei 493 Mio. USD. Das Eigenkapital stieg auf rund 237,5 Mio. Euro, der Buchwert je Aktie auf etwa 48,50 Euro, und der Verschuldungsgrad gemessen als Net Debt zu EBITDA lag bei 0,9. Das sind für einen kleinen Ölproduzenten starke Werte. Der Haken ist aber genauso klar: freier Cashflow war 2024 erneut negativ, und zwar mit minus 36,8 Mio. Euro, weil das Geschäft sehr investitionsintensiv ist; allein 2024 flossen rund 185 Mio. Euro in Investitionen, davon rund 172 Mio. Euro in neue Bohrungen. Das ist kein leichtes, kapitalarmes Geschäftsmodell, sondern ein Geschäft, das laufend Kapital braucht, wenn es wachsen oder auch nur das Produktionsniveau halten will.
Was mir an der operativen Seite gefällt: Das Unternehmen hat in Wyoming offenbar echte Lernkurve aufgebaut. Im Geschäftsbericht 2024 beschreibt das Management, dass die Bohrkosten pro 2-Meilen-Niobrara-Bohrung auf unter 10 Mio. USD gefallen sind, nachdem die ersten eigenen Bohrungen 2023 noch über 12 Mio. USD gekostet hatten; Teapot-Bohrungen lagen im Schnitt sogar unter 7 Mio. USD. Gleichzeitig stiegen die Fördermengen pro Bohrung. Das ist der zentrale Punkt: Bei Rohstoffwerten ist nicht nur der Ölpreis entscheidend, sondern ob das Management pro Bohrung günstiger und produktiver wird. Wenn diese operative Verbesserung nachhaltig ist, hebt das die Qualität des Unternehmens klar über viele gewöhnliche Small-Cap-Ölbuden.
2025 war dann trotz deutlich schwächerem Preisumfeld immer noch ordentlich, nur eben sichtbar schwächer als 2024. Nach den vorläufigen Zahlen lag der Umsatz bei 195,1 Mio. Euro, also 3 % über dem oberen Ende der Guidance, das EBITDA bei 132,0 Mio. Euro am oberen Rand der Zielspanne, der Konzerngewinn bei 28,9 Mio. Euro und das EPS bei 6,03 Euro. In den ersten neun Monaten 2025 lag der operative Cashflow mit rund 119 Mio. Euro trotz rückläufigem Umsatz praktisch auf Vorjahresniveau; zum 30. September 2025 standen 41,9 Mio. Euro an Cash und Wertpapieren 42,8 Mio. Euro Bankverbindlichkeiten sowie 143,0 Mio. Euro Anleihen gegenüber, dazu kamen noch ungenutzte reserve-based lending Linien von 65,1 Mio. USD. Das heißt: Die Bilanz war angespannt, aber nicht kaputt. (Finanzwire)
Der eigentliche Kurstreiber 2026 ist nun die massive Prognoseanhebung vom 1. April 2026. Das Unternehmen erwartet im Basisszenario jetzt 260 bis 280 Mio. Euro Umsatz und 290 bis 310 Mio. Euro EBITDA; im Upside-Szenario sogar 290 bis 310 Mio. Euro Umsatz und 320 bis 340 Mio. Euro EBITDA. Gleichzeitig wurde das 2026er Capex auf rund 220 bis 230 Mio. Euro hochgesetzt, 1876 Resources soll 26 Bruttobohrungen beziehungsweise rund 18 Nettobohrungen stemmen, und für das zweite Halbjahr 2026 wird eine Produktion von über 20.000 BOEPD erwartet. Das klingt spektakulär, und das ist es auch. Aber man muss die Qualität dieser Zahl sauber einordnen: In der neuen 2026-Prognose steckt auch ein Gewinn von fast 100 Mio. Euro aus dem Verkauf von 9 Mio. Almonty-Aktien. Wer also auf das 2026er EBITDA von rund 300 Mio. Euro schaut und daraus eine dauerhaft operative Ertragskraft ableitet, macht einen Fehler. Ein großer Teil des Sprungs ist einmalig oder zumindest nicht aus dem reinen Bohrgeschäft wiederholbar. (MarketScreener)
Genau deshalb ist die Aktie heute schwerer zu bewerten als noch vor einem Jahr. Die Börse hat den Schwenk bereits gesehen: Auf Xetra lag der Kurs am 10. April 2026 bei rund 93,60 Euro, die Aktie war damit seit Jahresanfang um rund 91 % gestiegen; das 52-Wochen-Hoch lag um 102 bis 103 Euro. Auf der IR-Seite der Gesellschaft standen am 11. April 2026 aktuelle Analystenziele von 124 Euro von First Berlin und 129 Euro von mwb Research; Investing.com weist auf Basis von zwei Analysten ein durchschnittliches 12-Monats-Kursziel von 126,50 Euro aus. Formal ist also noch Aufwärtspotenzial da. Ich würde diese Ziele aber nicht unkritisch übernehmen, weil sie inzwischen stark am Ölpreis, an der Terminstruktur bei WTI, an der Bohrintensität 2026/27 und an der Bewertung der verbleibenden Almonty-Position hängen. Das ist keine simple Bewertungsstory mehr, sondern ein Konstrukt aus operativem Ölgeschäft, Bilanzwirkung, Rohstoffpreishebel und Beteiligungswert. (MarketScreener)
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre halte ich das Unternehmen als Firma für interessanter als die Aktie auf dem aktuellen Niveau. Die Firma hat bewiesen, dass sie Reserven aufbauen, Bohrkosten senken, Produktionsprofile verbessern und Kapital relativ diszipliniert zwischen Wachstum, Dividende und Rückkäufen verteilen kann. Sie hat 2024 die Dividende auf 1,75 Euro erhöht, für 2025 eine Dividende von 2,00 Euro vorgeschlagen und zusätzlich Aktien zurückgekauft. Das Management denkt klar renditeorientiert. Gleichzeitig bleibt das Geschäftsmodell brutal abhängig von Ölpreis, Gaspreis, USD/EUR, Bohrkosten, Förderprofilen der neuen Bohrungen und regulatorischen Rahmenbedingungen; selbst First Berlin nennt Ölpreis, Wechselkurs, Politik/Regulierung und Investitionsrisiken ausdrücklich als zentrale Risiken. Für einen konservativen Investor ist das daher kein defensiver Dauerläufer wie ein Qualitätsindustriewert oder Softwarecompounder, sondern eher eine opportunistische, zyklische Renditeposition.
Mein Gesamturteil ist deshalb klar: Deutsche Rohstoff AG ist operativ ein stark geführter, lernfähiger und derzeit sehr gut positionierter Small Cap mit echtem Wertschöpfungspotenzial. Das Unternehmen gefällt mir fundamental deutlich besser als viele andere europäische Nebenwerte im Rohstoffbereich. Die Aktie ist aber nach der Neubewertung im Frühjahr 2026 nicht mehr der offensichtliche Schnäppchenkauf, der sie noch bei 30, 40 oder auch 60 Euro war. Heute kaufst Du eine Mischung aus US-Ölproduzent, Almonty-Hebel und Sonderertrag 2026. Das kann weiter aufgehen, gerade wenn Ölpreise hoch bleiben und das Bohrprogramm in Wyoming liefert. Es kann aber auch schnell nüchterner werden, wenn Öl zurückkommt, neue Bohrungen hinter den Erwartungen bleiben oder der Markt den Einmaleffekt aus Almonty sauber herausrechnet. Für 5 bis 15 Jahre finde ich das Unternehmen interessant, aber die Aktie würde ich auf diesem Niveau nicht mehr als konservativen Basisbaustein sehen, sondern als überdurchschnittlich chancenreiche, ebenso klar überdurchschnittlich zyklische Spezialposition. (MarketScreener)
Autor: ChatGPT
...des Q3 Berichtes.
Der Gewinn war mit Einmalkosten in Höhe von 6 Mio ,e belastet.
- Davon 2 Mio € Vorlaufkosten für Wasserinfrastuktur (Seite 5)
. davon 3,7 Mio € Wechselkursverluste (Seite 16)
- der Rest für Überarbeitung des größten Bohrplatzes in Colorado, der in Q3 komplett geschlossen war
Erschließung der neuen Flächen im westlichen PRB mit den ersten Bohrungen müsste die Reserven deutlich anheben. DRAG an den Bohrungen mit 40 Mio € beteiligt.
DRAG verfolgt konsequent die Startegie, bei niedrigen Ölpreisen billig neue Flächen zu erwerben. In Ohio wurden für 11 Mio $ Flächen bei einer Auktion erworben (Seite 5)
...und gute Bohrergebnisse.
Q3 Bericht veröffentlicht:
https://rohstoff.de/fileadmin/static/images/05_investoren/03_finanzberichte/2025/de_2025_q3_final.pdf
EPS nach 9 Monaten 4,59 € pro Aktie
In Q4 macht DRAG ca. 30% des Umsatzes und Gewinns. Ich erwarte nun für 2025 ein EPS von 6,50 € (ca. 32 Mio €).
Sofern der Ölpreis nicht drastisch einbricht im Dezember, sollte der hohe Gaspreis das Szenario sützen.
....zeigt, dass Anleger DRAG mit Almonty gleichsetzen, das Ölgeschäft kaum Bewertung findet, obwol die Daten eine klare Sprache sprechen.
Der Ölpreis befindet sich über 60 €, Gas liegt mit 4,28 $ um 40% über den von der DRAG kalkulierten 3 €, und der Euro nähert sich mit großen Schritten wieder dem Wechselkurs von 1,12 € mit denen die DRAG rechnet.
Mit Wochen Verspätung hat mir die IR Abteilung meine Anfrage beantwortet:
vielen Dank für Ihre Geduld. Bitte entschuldigen Sie die verzögerte Rückmeldung.
Nachfolgend finden Sie die Antworten zu den von Ihnen angesprochenen Punkten:
Die DRAG hielt am 30. Juni 2025 einen Anteil von 10,44% vom gezeichneten Kapital der Almonty sowie Ausleihungen in Form von Darlehen und Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 15,8 Mio. EUR. Infolge des Initial Public Offerings („IPO“) an der NASDAQ von Almonty am 14. Juli 2025 sank die Beteiligung der DRAG auf 9,47%.
Bei einer Aktienzahl von 217,25 Mio Aktien hält die DRAG also 20 573 575 Almonty Aktien
In meiner letzten Schätzung war die dritte Wandelschuldverschreibung nicht sicher, jetzt wissen wir direkt von der IR Abteilung und aus dem Prospekt für die neue DRAG Anleihe (Seite 100), dass es sich um 1 Mio $ handelt.
Für die ersten Anleihen wird von Almonty und der DRAG und Almonty der gleiche Wandlungspreis angegeben, wobei die DRAG im Prospekt auf Seite 100 schreibt, dass die Wandlungspreise bereits an den reverse splitt angepasst sind.
Die Wandlungskurse beziehen sich auf den Kurs, der sich infolge der unter Abschnitt 5.2.5 ausgeführtenAktienkonsolidierung ergeben hat.
Für die 1 Mio $ Anleihe gibt die DRAG im Prospekt auf Seite 100 einen Wandlungspreis von 1,275 $ an, während Almonty im Q3 Bericht Seite 13 den Wandlungspreis mit 1,05 $ benennt
Im Wertpapierprospekt für der neuen Anleihe schreibt die DRAG auf Seite 100:
Die Emittentin geht aktuell davon aus, dass die Wandelschuldverschreibungen in Aktien gewandelt werden
können und die Promissory Notes zum Ende der Laufzeit am 31. Oktober 2026 zurückgeführt werden können
Almonty (Emittentin) geht also davon aus, dass alle Anleihen gewandelt werden. Klar die brauchen jeden Dollar wenn sie auch noch die neu gekaufte Mine in den USA entwickeln wollen.
Aktien: 20 573 575
Anleihe 1: 2 758 620 Aktien
Anleihe 2: 2 123 142 Aktien
Anleihe 3: nach Almonty 952 381 Aktien, nach DRAG 784 314 Aktien
macht 26 407 718 Aktien nach Almonty und 26 239 651 nach DRAG Angaben
Die Anleiehn haben einen Nennwert von ca 9 Mio $. Verbleiben also Kredite in Höhe von 7 Mio € die ebenfalls am 31.10.2026 fällig werden.
Bei einem Kurs von 5,50 € pro Almonty Aktie, ist der Wert der Almonty Beteiligung zwischen 151 Mio € (nach DRAG) und 165 Mio € (nach Almonty)
Bei einer aktuellen Aktienanzahl von 4,79 Mio und einem Kurs von 45 € ist die MK der DRAG 215 550 000
Das Ölgeschäft wird also je nach Wandlungskurs der dritten Anleihe mit 50 oder 64 Mio € bewertet. Bei einem erwarteten Gewinn von 25 Mio € (guidance wurde ja gerade bestätigt) wird das Öl und Gasgeschäft tatsächlich mit KGV 2 oder 2,5 bewertet.
Wir sind ja alle der Meinung, dass die DRAG unterbewertet ist, aber die krasseste Einschätzung habe ich bei aktienfinder gesehen, ich stelle nur das Zitat und den Link ein:
Die Berechnung des fairen Werts der Deutsche Rohstoff AG Aktie erfolgt über den oben ausgewählten Bewertungszeitraum von 10 Jahren. Das durchschnittliche KGV liegt in diesem Fall bei 13,76.
Multipliziert mit dem bilanzierten Gewinn pro Aktie in Höhe von 15,73 EUR auf die letzten 4 Quartale ergibt sich für die Deutsche Rohstoff AG Aktie ein fairer Wert von 216,48 EUR. Der aktuelle Kurs von 45,10 EUR liegt 79,2% unter diesem fairen Wert, was einer starken Unterbewertung der Aktie entspricht.
https://aktienfinder.net/aktien-profil/Deutsche%20Rohstoff%20AG-Aktie
...Beteiligung aktuell wirklich wert?
Nachdem soviel Spekulationen unterwegs sind was die Beteiligung der DRAG wert ist, versuche ich hier eine Annäherung zu finden, da für die exakte Berechnung nicht ausreichend Informationen öffentlich zugänglich sind.
Beim heutigen Kurs von 6,50 € und einer Aktienzahl von 217,25 Mio Stück (nach dem reverse Split und anschließender Kapitalerhöhung), kommen wir auf eine MK von 1.412.125.000 €
Laut Halbjahresbericht 2025 (Seite 16) der DRAG betrug der Anteil der DRAG (nach Split und KE) genau 10,44%, was 147,43 Mio € entspricht.
Darüber hinaus hat die DRAG laut HB 2025 (Seite 23) 15,8 Mio € Darlehen und Wandelschuldverschreiibungen in Höhe von 15,8 Mio € aus der Almonty Beteiligung offen stehen.
Das ergibt zusammen rechnerisch ca. 163 Mio €.
Annäherung deshalb, da in allen Geschäftsberichten steht, dass durch mehrfache Umschuldung und Zusammenfassung nirgends genau definiert ist welcher Anteil auf Darlehen und welcher Anteil auf Wandelschuldverschreibung entfällt.
Fündig wurde ich nur im GB 2018 auf Seite 38. Zum damaligen Zeitpunkt lag der Aktienkus bei 0,65 € und die Wandelschuldverschreibung wird mit 4,2 Mio € angegeben.
Da kein Wandlungspreis im GB genannt wurde, ist nicht klar wie die 4,2 Mio € in eine Aktienzahl umzurechnen ist. In einem Telefongespräch sagt die PR Abteilung letzes Jahr zu mir, dass noch bis zu 6 Mio Aktien aus Wandelschuldverschreibungen dazu kommen könnte, es wären aber auch Abweichungen möglich. Das würde ungefähr mit dem Aktienkurs, wenn mann 4,2 Mio € durch den Kurs von 0,65 / Aktie teilt, korrelieren.
Da aber 6,5 Mio Aktien, beim aktuellen Kurs, einen Gegenwert von 42,25 Mio € darstellen würde, ist davon auszugehen, das Wandelschuldverschreibung ebenso wie die Aktien, noch zu den Buchwerten wie die letzten 10 Jahre in den Büchern stehen.
In diesem Fall wäre die aktuelle Rechnung:
147,43 Mio € direkte Beteiligung, WA 42,25 Mio €, 11,6 Mio € Darlehen zusammen 201,28 Mio €
Sollte ein Wandlungspreis von 1,30 € vorgesehn sein reduziert sich die Summe um 21,125 Mio € auf 180 Mio €
Eines ist aber sicher, das gesamte Ölgeschäft wird aktuell von der Börse mit KGV von 0-1 kontiert wenn die DRAG dieses Jahr 40 Mio € Gewinn ausweisen sollte.
Fazit, solange die WA und deren Kondirionen nicht bekannt sind ist eine exakte Berechnung der Beteiligung nicht möglich
Wenn ich mir die Berichterstattung und die Forenbeiträge ansehe, dreht sich bei Almonty alles um das Wolfram. Unzweifelhaft ist auch, dass Almonty mit Wolfram gutes Geld, vermutlich konkurrenzlos, verdienen wird. Der Anteil an den weltweiten Produktionskapazitäten beträgt zwar nur 10%,
https://inv3st.de/kommentare/wolfram-versorgung-bleibt-herausfordernd-almonty-industries-strategisch-klug-positioniert
woraus man auch schließen könnte, dass China, die 90% der weltweiten Produktion kontrollieren, mit Dumpingpreisen versuchen werden den Konkurrenten zu eliminieren. Da China aber seit Jahrzehnten konkurrenzlos in der Wolfram Produktion ist, wurde die Entwicklung besserer Techniken so vernachlässigt, dass die Produktionskosten pro Tonne Wolframerz in China zwischen 205 und 245 USD liegen, in der Sangdong Mine hingegen nur 110 bis 120 USD.
Die Wahrscheinlichkeit einen Konkurrenten verdrängen zu können, bei dem die Gestehungskosten um 50% niedriger liegen, und der auch noch garantierte Abnahmeverträge mit festgelegten Mindestpreisen hat (siehe eines meiner postings),
https://www.ariva.de/forum/von-wo-kommen-die-heute-angezeigten-kurse-her-586571?page=0#jumppos15
tendiert gegen 0.
Alle Berechnungen die ich bisher gesehen habe, beruhen auf Wolframerz Fördermengen multipliziert mit aktuellen Marktpreise.
Mehrfach habe ich bereits darauf hingewiesen, dass die Molybdänverträge noch wertvoller sind als die Wolfram Abnahmeverträge.
https://www.ariva.de/forum/deutsche-rohstoff-ag-vor-neubewertung-487171?page=144#jumppos3621
Auch hier hat Almonty Lieferverträge über die gesamte Produktion für die nächsten 20 Jahre, und seit heute beschleunigt sich die Entwicklung, und alle Wertberechnungen in den Foren sind meiner Meinung nach obsulet.
Vor 6 Tagen wurden die Beschleunigung der ersten 26 Bohrungen im Sangdong-Molybdän-Projekt angekündigt, da Molybdän inzwischen extreme Mangelware ist, wesentlich knapper ist als Wolfram, was letzte Woche zum Kurssprung geführt hat.
https://www.boerse-express.com/news/articles/almonty-industries-bohroffensive-gegen-molybdaen-krise-827411
https://www.boerse-global.de/almonty-aktie-durchbruch-gelungen/645620
Wegen dieser extremen Knappheit würde mich nicht wundern wenn Molybdän vor Wolfram Geld in die Kassen spült, wobei Molybdän noch mehr Geld bringen wird als das Wolfram.
Bei einer geplanten Produktionskapazität von 5600 Tonnen pro Jahr und einem Preis von ca. 20 USD pro Pfund, bedeutet dies einen jährlichen Umsatz von ca. 230 Mio USD, und das ca. 60 Jahre lang, beginnend im Jahr 2026.
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ALMONTY-INDUSTRIES-INC-9062503/news/Almonty-Industries-schlie-t-einen-Abnahmevertrag-mit-der-SeAH-Group-dem-koreanischen-Stahlriesen-u-48902773/
https://www.stock-world.de/almonty-industries-aktie-uebernahme-offensive-in-den-usa/
Bei Wolfram wird eine jährlich Verarbeitungkapazität von 640 000 T Erz, und Produktion von 4000 T Wolframoxid jährlich angestrebt.
https://www.boerse-global.de/almonty-aktie-countdown-zur-produktion-laeuft/624181
Fälschlicherweise wird in den Foren von aktuellen Preisen zu 500 USD pro Tonne Wolfram gesprochen, tatsächlich handelt es sich um pro Tonne Wolframerz was einer Jahresproduktion von 320 Mio USD bedeuten würde. Da aber die Förder- und Verarbeitungskosten bei Wolfram viel aufwendiger sind als bei Molybdän, und dieses Ziel erst für Ende 2027 angestrebt wird, ist nach meiner Einschätzung die Entwicklung beim Molybdän viel wichtiger als beim Wolfram, auch wenn bisher darüber fast nichts berichtet wird.
Mit der Währungsanpassung für Warrents wurden weiter Steine aus dem Weg geräumt.
Und wenn einer der geplanten Börsengänge der SES/Zinn bzw. der Verkauf von Devonian klappt, sind eh 10 Mio in der Tasche, wenn ich das richtig sehe, die theoretisch an Tekton weiter gegeben werden könnten. Wobei ich dringend empfehlen würde, nicht zu einseitig zu werden, und lieber ein paar Dollar in der Hinterhand zu haben, um weiter zu diversifizeiren. Aber man könnte natürlich erstmals tekton zu Ende finanzieren und dann aus dem cash Flow an weitere Projekte gehen.
Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass die DRAG ohne weitere Finanzierungvehikel auskommt. Schau dir mal die Volumen bei der Anleihe an. Wenn das so weitergeht, haben die bis Mitte nächster Woche 75 - 80 Mio. € im Sack. Gestern das größte Volumen, seitdem frei gehandelt wird.
Natürlich alles unter der Vorraussetzung, dass dies neu begebene Anleihen sind. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, halte es aber für unwahrscheinlich, dass von den bisher gezeichneten Anleihen (55 Mio. €) über 50% innerhalb von 2 Monaten den Besitzer gewechselt haben sollen.
Gruß
Fatalis
Was die reine, nackte Bohrtätigkeit angeht, so benötigt Tekton m.M.n. bei 2 Rigs, die ab Januar 14 durchbohren und durchschnittlichem WTI-Preis von 80$ nur noch eine Finanzierung von max. 10 Mio$ ab Ende Q1/Anfang Q2 2014 um die Bohrkosten zu decken. Alternativ könnte man, so die Finanzierung nicht klappt oder gewünscht ist, durch eine 4-wöchige Bohrpause im März/April 2014 die Finanzierungslücke mit dem Cashflow aus diesen 4 Wochen decken.
Bei 90$ WTI dürfte es schon ohne weitere Finanzierung/Bohrstopp funktionieren.
Wohl gemerkt, es geht um die reinen Bohrkosten/Betriebskosten der Bohrungen. Weitere Investitionen, zB Landpacht sind da nicht mit drin. Ebenso die Fixkosten Tektons.
Im kommenden H1-Bericht erhoffe ich mir ein Statement zur geplanten Finanzierung bzw. ob man auf Grund des sehr guten WTI-Preises noch abwartet, ob man evtl. sogar ohne weitere Finanzierung auskommt. Das vermute ich momentan und das wäre ein Knaller...