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Meldung des Tages: Ein Gold-Asset in der Champions League der Geologie – Erstklassige Lage im „Land der Giganten“

Gerresheimer Aktie

Aktie
WKN:  A0LD6E ISIN:  DE000A0LD6E6 US-Symbol:  GRRMF Branche:  Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte Land:  Deutschland
20,58 €
-0,28 €
-1,34%
17:26:05 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
929,13 Mio. €
Streubesitz
-
KGV
8,03
Dividende
1,25 €
Dividendenrendite
4,58%
Nachhaltigkeits-Score
40 %
Gerresheimer Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Gerresheimer AG mit Sitz in Düsseldorf ist ein spezialisierter Anbieter von Primärverpackungen und Systemlösungen für die internationale Pharma- und Healthcare-Industrie. Das Unternehmen entwickelt und produziert Glas- und Kunststoffverpackungen, Drug-Delivery-Systeme sowie medizinische Kunststoffkomponenten für Arzneimittel, Biopharmazeutika und Kosmetika. Gerresheimer agiert als technologisch geprägter Systemlieferant entlang regulatorisch anspruchsvoller Wertschöpfungsketten und zählt weltweit zu den führenden Herstellern von pharmazeutischen Primärverpackungen und Medizintechnik-nahe Komponenten.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Gerresheimer basiert auf der Entwicklung, industriellen Fertigung und qualitätsgesicherten Lieferung von Primärverpackungen, Drug-Delivery-Lösungen und medizinischen Kunststoffsystemen an Pharma-, Biotech-, Generika- und Kosmetikhersteller. Im Zentrum steht die Kombination aus Werkstoffkompetenz in Glas und Kunststoff, regulatorischer Expertise (GMP, ISO-Standards) und globalen Produktionsnetzwerken. Das Unternehmen erwirtschaftet wiederkehrende Erlöse durch langfristige Lieferverträge, hohe Kundenbindung sowie durch Einbindung in Zulassungsprozesse von Arzneimitteln. Zunehmend rückt das margenstärkere Projektgeschäft mit kundenspezifischen Systemlösungen in den Fokus, etwa bei vorfüllbaren Spritzen, Insulin-Pens, Inhalatoren oder Smart-Drug-Delivery-Anwendungen. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv und beruht auf Skaleneffekten, Automatisierung, Prozessstabilität und niedrigen Fehlerraten, da Ausschuss und Qualitätsmängel in regulierten Märkten erhebliche Kosten und Reputationsrisiken erzeugen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Gerresheimer zielt darauf ab, als globaler Partner der Pharma- und Gesundheitsindustrie sichere, zuverlässige und praxisnahe Verpackungs- und Systemlösungen für Medikamente und Gesundheitspflege bereitzustellen. Im Mittelpunkt stehen Patientensicherheit, funktionale Arzneimittelverabreichung und regulatorische Konformität. Strategisch verfolgt das Management eine Ausrichtung als integrierter Spezialist für Drug-Delivery- und Systemlösungen mit höherer Wertschöpfungstiefe, ergänzt um Standardverpackungen im Volumengeschäft. Schwerpunkte sind der Ausbau von High-Value-Solutions, stärkere Präsenz in Wachstumsregionen wie Nordamerika, Lateinamerika und Asien, eine Fokussierung auf Biopharmazeutika, Biosimilars und komplexe Therapien sowie die Digitalisierung von Produktionsprozessen und Qualitätskontrolle. Gleichzeitig betont das Unternehmen Nachhaltigkeitsthemen, etwa Energieeffizienz, Recyclingquoten bei Glas und Kunststoff sowie die Entwicklung ressourcenschonender Verpackungslösungen.

Produkte und Dienstleistungen

Gerresheimer deckt ein breites Portfolio an pharmazeutischen Primärverpackungen und medizintechnischen Komponenten ab. Zu den zentralen Produktgruppen gehören
  • Pharma-Glasverpackungen wie Fläschchen, Vials, Ampullen, Injektionsflaschen und Tropfflaschen
  • Plastikverpackungen für feste, flüssige und halbfeste Darreichungsformen, etwa Tablettenbehälter, Sirupflaschen, Tropferflaschen und Spezialbehältnisse
  • Vorfüllbare Spritzen, Karpulen und Speziallösungen für Biologika, Impfstoffe und hochwirksame Substanzen
  • Drug-Delivery-Systeme wie Inhalatoren, Insulin-Pens, Autoinjektoren und kundenspezifische Applikationshilfen
  • Medizinische Kunststoffsysteme und Mikroteile für Diagnostik, Point-of-Care-Anwendungen und Laborbedarf
Ergänzend bietet Gerresheimer Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette an. Dazu zählen Design- und Entwicklungsunterstützung, Prototyping, Industriealisierung, Werkzeugbau, Validierungen von Produktionsprozessen, Reinraumfertigung, Sterilisationskonzepte sowie Beratungsleistungen zu regulatorischen Anforderungen. Das Unternehmen arbeitet eng mit Pharma- und Biotechkunden in frühen Entwicklungsphasen zusammen, um Verpackung und Applikation in klinische Studien und Zulassungsunterlagen zu integrieren, wodurch langfristige Kundenbindungen entstehen.

Business Units und Segmentstruktur

Gerresheimer gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftseinheiten, die entlang von Werkstoffen und Anwendungen strukturiert sind. Übergeordnet unterscheidet das Unternehmen im Wesentlichen zwischen Glas- und Kunststofflösungen sowie Systemgeschäft. Typische Einheiten sind
  • Pharma & Healthcare Solutions mit Fokus auf Drug-Delivery-Systeme, medizinische Kunststoffkomponenten, kundenspezifische Systemlösungen und Entwicklungsdienstleistungen
  • Primary Packaging Glass mit pharmazeutischen Glasverpackungen wie Vials, Ampullen und Flaschen für injizierbare und orale Arzneimittel
  • Plastic Packaging mit Kunststoffverpackungen, insbesondere Behältern und Verschlusssystemen für feste und flüssige Arzneiformen sowie Verpackungen für Consumer-Healthcare- und Kosmetikprodukte
Diese Struktur ermöglicht eine Fokussierung auf unterschiedliche regulatorische, technologische und kundenbezogene Anforderungen. Gleichzeitig wird über zentrale Einheiten für Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung und globale Key Accounts die übergreifende Koordination gesichert.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Gerresheimer verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können. Dazu zählen eine hohe Spezialisierung auf regulierte Pharmamärkte, jahrzehntelange Erfahrung in der Verarbeitung von Borosilikatglas und pharmazeutischen Kunststoffen, eine globale Produktionspräsenz in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien sowie enge, oft langjährige Kundenbeziehungen zu führenden Pharma- und Biotechunternehmen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal liegt in der Kombination von Standardverpackungen mit komplexen kundenspezifischen Systemlösungen und Drug-Delivery-Geräten. Hier profitieren Kunden von integrierten Angeboten, die Entwicklungsleistungen, Prototyping, Validierung, Serienfertigung und Qualitätsmanagement aus einer Hand bereitstellen. Die Einbindung der Produkte in Zulassungsdossiers und die Validierung der Produktionslinien schaffen Wechselkosten, da ein Lieferantenwechsel aufgrund regulatorischer Requalifizierungen und klinischer Aspekte aufwendig und risikobehaftet wäre. Dieser Aspekt verstärkt den Burggraben insbesondere im Hochwertesegment. Hinzu kommt ein hoher Automatisierungsgrad in Reinräumen, der Skaleneffekte, Prozessstabilität und niedrige Fehlerquoten unterstützt.

Wettbewerbsumfeld

Gerresheimer agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt für pharmazeutische Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systeme. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im Glasbereich zählen Unternehmen wie Stevanato Group und Schott Pharma, im Kunststoff- und Systembereich Anbieter wie AptarGroup, West Pharmaceutical Services und verschiedene spezialisierte Medtech-Zulieferer. Der Wettbewerb ist durch hohe regulatorische Eintrittsbarrieren, spezifische Material- und Prozesskompetenz und maßgebliche Investitionen in Reinräume, Automatisierung und Qualitätsmanagement gekennzeichnet. In Teilsegmenten, etwa bei Standard-Kunststoffbehältern oder Kosmetikverpackungen, ist der Markt fragmentierter mit zahlreichen regionalen und lokalen Anbietern, was den Preisdruck erhöhen kann. Gerresheimer differenziert sich durch globale Präsenz, eine breite Produktpalette, Systemkompetenz und die Fähigkeit, komplexe Kundenanforderungen von der Entwicklungsphase bis zur Serienfertigung zu begleiten.

Management und Strategie

Das Management von Gerresheimer verfolgt eine Strategie der Fokussierung auf margenstärkere, innovationsgetriebene Bereiche bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung im Standardgeschäft. Schwerpunkte sind der Ausbau von High-Value-Produkten wie vorfüllbaren Spritzen, komplexen Kunststoffsystemen und Drug-Delivery-Geräten, der gezielte Kapazitätsaufbau in Wachstumsregionen sowie die Optimierung des Produktionsnetzwerks. Die Führungsebene betont operative Exzellenz, Lean-Management-Ansätze und strikte Qualitätskontrolle. Gleichzeitig setzt das Management auf Portfolio-Optimierung, selektive Akquisitionen zur Stärkung technologischer Kompetenzen und die Vertiefung von Partnerschaften mit globalen Pharmakonzernen und Biotechfirmen. Governance-Strukturen entsprechen den in Deutschland üblichen Standards mit dualistischem System aus Vorstand und Aufsichtsrat, was aus Sicht konservativer Anleger Transparenz und Kontrollmechanismen bietet.

Branchen- und Regionalanalyse

Gerresheimer ist schwerpunktmäßig der globalen Pharma- und Healthcare-Industrie zuzuordnen, ergänzt um ausgewählte Aktivitäten im Kosmetik- und Consumer-Healthcare-Segment. Die Branche für pharmazeutische Verpackungen und Drug-Delivery-Systeme profitiert langfristig von Megatrends wie dem demografischen Wandel, einer alternden Bevölkerung in Industrieländern, steigender Medikamentennachfrage in Schwellenländern, zunehmender Prävalenz chronischer Erkrankungen sowie dem Wachstum von Biopharmazeutika und Spezialtherapien. Gleichzeitig unterliegt die Branche strengen regulatorischen Vorgaben, intensiven Audits und Qualitätsanforderungen. Regional ist Gerresheimer global ausgerichtet, mit starker Präsenz in Europa und Nordamerika sowie wachsendem Engagement in Lateinamerika und Asien. Diese Diversifikation reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Märkten, erhöht jedoch die Komplexität des Managements von Lieferketten, regulatorischen Rahmenbedingungen und Währungsrisiken. Der Trend zu Nearshoring und regionalen Liefersicherheitskonzepten kann für einen global aufgestellten Anbieter sowohl Chancen als auch Anpassungsdruck schaffen.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von Gerresheimer reichen in das 19. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen als Glashersteller gegründet wurde und sich zunächst auf Behälterglas spezialisierte. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich aus dem ursprünglichen Glasproduzenten ein industrieller Anbieter von Verpackungslösungen, zunächst vorwiegend für Getränke- und Konsumgüter, später zunehmend für pharmazeutische Anwendungen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Gerresheimer über strategische Neuausrichtungen, Desinvestitionen im Bereich traditioneller Glasaktivitäten und gezielte Akquisitionen hin zu einem fokussierten Spezialisten für Pharma- und Healthcare-Verpackungen transformiert. Die Erweiterung in Richtung Kunststoffverpackungen, medizinische Kunststoffsysteme und Drug-Delivery-Geräte markierte einen strukturellen Wandel vom reinen Glashersteller hin zu einem diversifizierten Medtech- und Pharma-Zulieferer mit hohem Entwicklungs- und Engineering-Anteil. Heute versteht sich das Unternehmen als Technologie- und Systempartner der internationalen Gesundheitsindustrie und ist an der Börse als etablierter Midcap-Wert verankert.

Besonderheiten und technologische Kompetenzen

Eine Besonderheit von Gerresheimer liegt in der Kombination aus traditionellen Glasverarbeitungsfähigkeiten und moderner Kunststoff- und Medizintechnikkompetenz. Das Unternehmen betreibt Reinraumproduktionen, hochautomatisierte Spritzguss- und Montageanlagen sowie modernste Inspektions- und Qualitätskontrollsysteme mit optischer und sensorischer Messtechnik. Dies ermöglicht die Fertigung von hochpräzisen Bauteilen, Mikrostrukturen und sensiblen Primärverpackungen mit enger Toleranzführung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Pharma- und Biotechunternehmen bei der Entwicklung von Patienten-konformen Applikationssystemen, etwa Inhalations- und Injektionslösungen, um Therapieadhärenz und Handhabungssicherheit zu verbessern. Darüber hinaus verfolgt Gerresheimer Nachhaltigkeitsprogramme zur Reduktion von CO₂-Emissionen, zur Steigerung der Energieeffizienz von Schmelzwannen und zum Einsatz von recycelbarem oder recyceltem Material, was in regulatorisch sensiblen Anwendungen jedoch immer mit strengen Qualitätsanforderungen abgestimmt werden muss.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ ausgerichtete Investoren bietet Gerresheimer potenziell mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert das Unternehmen von langfristig stabiler Nachfrage nach Arzneimitteln, Biopharmazeutika und Gesundheitsleistungen, die eine relativ konjunkturresistente Grundnachfrage nach pharmazeutischen Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systemen erzeugt. Zweitens schafft die regulierte Umgebung mit hohen Zulassungs- und Qualifizierungsbarrieren tendenziell beständige Kundenbeziehungen und kann neue Wettbewerber abschrecken. Drittens zielt die strategische Fokussierung auf High-Value-Produkte und komplexe Systemlösungen auf höhere Wertschöpfungstiefen und Preissetzungsmacht ab, was langfristig Margenpotenzial bietet. Viertens reduziert die globale Präsenz das Risiko einer Überabhängigkeit von einzelnen Gesundheitsmärkten und erlaubt die Partizipation an Wachstum in Nordamerika, Lateinamerika und Asien. Fünftens können Fortschritte in der Automatisierung, Digitalisierung der Produktion und im Lean Management Effizienzgewinne und Skaleneffekte ermöglichen, die bei steigenden Volumina wirken.

Risiken und zu beachtende Faktoren

Trotz der grundsätzlichen Stabilität der Pharmanachfrage bestehen für Anleger relevante Risikofaktoren. Die starke Regulierung macht Gerresheimer abhängig von der konsequenten Einhaltung strenger Qualitäts- und Compliance-Standards; Verstöße könnten zu Rückrufen, Lieferstopps, Haftungsfällen und Reputationsschäden führen. Das Unternehmen ist im Standardgeschäft in einigen Bereichen einem intensiven Preis- und Margendruck durch Wettbewerber und Generikakunden ausgesetzt. Größere Investitionszyklen für neue Anlagen, Reinräume und Kapazitätserweiterungen erfordern eine disziplinierte Kapitalallokation und bergen Auslastungsrisiken. Währungs- und Länderrisiken können die Profitabilität beeinflussen, da ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung außerhalb des Heimatmarkts erfolgt. Zusätzlich können strukturelle Veränderungen im Gesundheitssystem, Preisdruck auf Arzneimittel, Regulierung pharmazeutischer Lieferketten oder politische Eingriffe in die Erstattungssysteme der Gesundheitssysteme indirekt auf die Nachfrage nach Verpackungs- und Systemlösungen durchschlagen. Technologische Sprünge, neue Materialien oder alternative Applikationsformen können Anpassungsdruck erzeugen und fortlaufende Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktionsmodernisierung notwendig machen. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Investment in Gerresheimer trotz der defensiven Grundtendenz des Geschäftsmodells sorgfältig hinsichtlich technologischer Wettbewerbsfähigkeit, regulatorischer Compliance und finanzieller Solidität beobachtet werden sollte, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung im engeren Sinn abgeleitet wird.

Kursdaten

Geld/Brief 20,56 € / 20,60 €
Spread +0,19%
Schluss Vortag 20,86 €
Gehandelte Stücke 102.359
Tagesvolumen Vortag 4.583.917 €
Tagestief 20,42 €
Tageshoch 21,02 €
52W-Tief 17,60 €
52W-Hoch 83,40 €
Jahrestief 17,60 €
Jahreshoch 28,24 €

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11.02.26
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Hiobsbotschaft? Bei Gerresheimer brennt die Hütte
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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Gerresheimer AG hat eine strategische Partnerschaft mit dem Unternehmen HARTMANN vereinbart, um innovative Lösungen im Bereich der Medizintechnik zu entwickeln.
  • Das Unternehmen konnte in der letzten Woche deutlich erhöhte Nachfrage in seinen Geschäftsbereichen verzeichnen, insbesondere im Segment der pharmazeutischen Verpackungen.
  • Die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr wurden angehoben, da steigende Aufträge und ein wachsender Markt für Verpackungslösungen eine positive Entwicklung erwarten lassen.
Hinweis

Community: Diskussion zu Gerresheimer AG

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Es herrscht Verwirrung um Termine und Prüfungen: Anleger diskutieren eine verschobene Hauptversammlung (laut Firmenhomepage 3.6., andere Meldungen nennen Verschiebung von 26.02. auf spätestens 31.03.), Fragen nach Präsenz versus virtueller Durchführung bleiben offen, und es wurde klargestellt, dass eine zweite Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nicht die Bücher der ersten testiert, sondern Maßnahmen zur Vermeidung künftiger Buchungsfehler begleiten soll.
  • Das Management hat die Veröffentlichung des Jahres‑ und Konzernabschlusses 2025 verschoben, initiiert den Verkauf von Centor Inc. und setzt ein Transformationsprogramm mit Kostensenkungen, Schließung eines US‑Werks und Verlagerung nach Italien/Indien um, wobei für 2026 ein Umsatz von rund 2,3–2,4 Mrd. Euro, eine bereinigte EBITDA‑Marche von etwa 18–19 % und ein moderat positiver Free Cashflow prognostiziert werden.
  • Auf dem Markt reagieren Aktivisten (u. a. Active Ownership Capital und Asset Value Investors) mit Einflussforderungen, es gibt Berichte über nennenswerte Short‑Positionen und teilweises Short‑Covering, größere Investorengruppen wie JPMorgan halten Anteile, Medien thematisieren einen Bilanzskandal, und die Community schwankt zwischen „buy the dip“‑Einschätzungen, Skepsis und Forderungen nach mehr Transparenz.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 2.036 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 197,47 €
Jahresüberschuss in Mio. 112,32 €
Umsatz je Aktie 58,94 €
Gewinn je Aktie 3,18 €
Gewinnrendite +7,43%
Umsatzrendite +5,39%
Return on Investment +2,95%
Marktkapitalisierung in Mio. 2.580 €
KGV (Kurs/Gewinn) 23,49
KBV (Kurs/Buchwert) 1,71
KUV (Kurs/Umsatz) 1,27
Eigenkapitalrendite +7,26%
Eigenkapitalquote +39,68%
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Derivate

Anlageprodukte (18)
Discount-Zertifikate 12
Express-Zertifikate 4
Aktienanleihen 2
Hebelprodukte (170)
Optionsscheine 98
Knock-Outs 46
Faktor-Zertifikate 26
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,18 (max 1,00)
Jährlicher -57,68% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs -28,78% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 1,1% (auf den Gewinn/FFO)
quote 100% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 125%

Dividenden Historie

Datum Dividende
06.06.2025 1,25 €
06.06.2024 1,25 €
08.06.2023 1,25 €
09.06.2022 1,25 €
10.06.2021 1,25 €
25.06.2020 1,20 €
07.06.2019 1,15 €
26.04.2018 1,10 €
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Termine

26.02.2026 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
16.04.2026 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)
03.06.2026 Hauptversammlung
14.07.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Gerresheimer Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
30,16 € 20,60 € +46,39%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 20,72 0 %
20,72 € 16:32
Frankfurt 20,68 -1,15%
20,92 € 16:01
Hamburg 20,72 -0,67%
20,86 € 08:16
Hannover 20,72 -0,19%
20,76 € 08:16
München 20,82 -0,19%
20,86 € 09:07
Stuttgart 20,66 -0,48%
20,76 € 17:16
Xetra 20,58 -1,34%
20,86 € 17:26
L&S RT 20,57 -1,34%
20,85 € 17:40
Wien 20,58 +0,49%
20,48 € 15:30
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 20,46 -2,01%
20,88 € 17:37
Quotrix 20,58 -0,96%
20,78 € 15:58
Gettex 20,60 -0,58%
20,72 € 17:25
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
19.02.26 20,86 4,56 M
18.02.26 21,04 4,60 M
17.02.26 21,12 11,6 M
16.02.26 19,27 6,05 M
13.02.26 19,89 7,36 M
12.02.26 19,03 19,1 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 19,03 € +9,62%
1 Monat 25,72 € -18,90%
6 Monate 44,90 € -53,54%
1 Jahr 80,10 € -73,96%
5 Jahre 92,85 € -77,53%

Unternehmensprofil Gerresheimer AG

Die Gerresheimer AG mit Sitz in Düsseldorf ist ein spezialisierter Anbieter von Primärverpackungen und Systemlösungen für die internationale Pharma- und Healthcare-Industrie. Das Unternehmen entwickelt und produziert Glas- und Kunststoffverpackungen, Drug-Delivery-Systeme sowie medizinische Kunststoffkomponenten für Arzneimittel, Biopharmazeutika und Kosmetika. Gerresheimer agiert als technologisch geprägter Systemlieferant entlang regulatorisch anspruchsvoller Wertschöpfungsketten und zählt weltweit zu den führenden Herstellern von pharmazeutischen Primärverpackungen und Medizintechnik-nahe Komponenten.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Gerresheimer basiert auf der Entwicklung, industriellen Fertigung und qualitätsgesicherten Lieferung von Primärverpackungen, Drug-Delivery-Lösungen und medizinischen Kunststoffsystemen an Pharma-, Biotech-, Generika- und Kosmetikhersteller. Im Zentrum steht die Kombination aus Werkstoffkompetenz in Glas und Kunststoff, regulatorischer Expertise (GMP, ISO-Standards) und globalen Produktionsnetzwerken. Das Unternehmen erwirtschaftet wiederkehrende Erlöse durch langfristige Lieferverträge, hohe Kundenbindung sowie durch Einbindung in Zulassungsprozesse von Arzneimitteln. Zunehmend rückt das margenstärkere Projektgeschäft mit kundenspezifischen Systemlösungen in den Fokus, etwa bei vorfüllbaren Spritzen, Insulin-Pens, Inhalatoren oder Smart-Drug-Delivery-Anwendungen. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv und beruht auf Skaleneffekten, Automatisierung, Prozessstabilität und niedrigen Fehlerraten, da Ausschuss und Qualitätsmängel in regulierten Märkten erhebliche Kosten und Reputationsrisiken erzeugen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Gerresheimer zielt darauf ab, als globaler Partner der Pharma- und Gesundheitsindustrie sichere, zuverlässige und praxisnahe Verpackungs- und Systemlösungen für Medikamente und Gesundheitspflege bereitzustellen. Im Mittelpunkt stehen Patientensicherheit, funktionale Arzneimittelverabreichung und regulatorische Konformität. Strategisch verfolgt das Management eine Ausrichtung als integrierter Spezialist für Drug-Delivery- und Systemlösungen mit höherer Wertschöpfungstiefe, ergänzt um Standardverpackungen im Volumengeschäft. Schwerpunkte sind der Ausbau von High-Value-Solutions, stärkere Präsenz in Wachstumsregionen wie Nordamerika, Lateinamerika und Asien, eine Fokussierung auf Biopharmazeutika, Biosimilars und komplexe Therapien sowie die Digitalisierung von Produktionsprozessen und Qualitätskontrolle. Gleichzeitig betont das Unternehmen Nachhaltigkeitsthemen, etwa Energieeffizienz, Recyclingquoten bei Glas und Kunststoff sowie die Entwicklung ressourcenschonender Verpackungslösungen.

Produkte und Dienstleistungen

Gerresheimer deckt ein breites Portfolio an pharmazeutischen Primärverpackungen und medizintechnischen Komponenten ab. Zu den zentralen Produktgruppen gehören
  • Pharma-Glasverpackungen wie Fläschchen, Vials, Ampullen, Injektionsflaschen und Tropfflaschen
  • Plastikverpackungen für feste, flüssige und halbfeste Darreichungsformen, etwa Tablettenbehälter, Sirupflaschen, Tropferflaschen und Spezialbehältnisse
  • Vorfüllbare Spritzen, Karpulen und Speziallösungen für Biologika, Impfstoffe und hochwirksame Substanzen
  • Drug-Delivery-Systeme wie Inhalatoren, Insulin-Pens, Autoinjektoren und kundenspezifische Applikationshilfen
  • Medizinische Kunststoffsysteme und Mikroteile für Diagnostik, Point-of-Care-Anwendungen und Laborbedarf
Ergänzend bietet Gerresheimer Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette an. Dazu zählen Design- und Entwicklungsunterstützung, Prototyping, Industriealisierung, Werkzeugbau, Validierungen von Produktionsprozessen, Reinraumfertigung, Sterilisationskonzepte sowie Beratungsleistungen zu regulatorischen Anforderungen. Das Unternehmen arbeitet eng mit Pharma- und Biotechkunden in frühen Entwicklungsphasen zusammen, um Verpackung und Applikation in klinische Studien und Zulassungsunterlagen zu integrieren, wodurch langfristige Kundenbindungen entstehen.

Business Units und Segmentstruktur

Gerresheimer gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftseinheiten, die entlang von Werkstoffen und Anwendungen strukturiert sind. Übergeordnet unterscheidet das Unternehmen im Wesentlichen zwischen Glas- und Kunststofflösungen sowie Systemgeschäft. Typische Einheiten sind
  • Pharma & Healthcare Solutions mit Fokus auf Drug-Delivery-Systeme, medizinische Kunststoffkomponenten, kundenspezifische Systemlösungen und Entwicklungsdienstleistungen
  • Primary Packaging Glass mit pharmazeutischen Glasverpackungen wie Vials, Ampullen und Flaschen für injizierbare und orale Arzneimittel
  • Plastic Packaging mit Kunststoffverpackungen, insbesondere Behältern und Verschlusssystemen für feste und flüssige Arzneiformen sowie Verpackungen für Consumer-Healthcare- und Kosmetikprodukte
Diese Struktur ermöglicht eine Fokussierung auf unterschiedliche regulatorische, technologische und kundenbezogene Anforderungen. Gleichzeitig wird über zentrale Einheiten für Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung und globale Key Accounts die übergreifende Koordination gesichert.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Gerresheimer verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können. Dazu zählen eine hohe Spezialisierung auf regulierte Pharmamärkte, jahrzehntelange Erfahrung in der Verarbeitung von Borosilikatglas und pharmazeutischen Kunststoffen, eine globale Produktionspräsenz in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien sowie enge, oft langjährige Kundenbeziehungen zu führenden Pharma- und Biotechunternehmen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal liegt in der Kombination von Standardverpackungen mit komplexen kundenspezifischen Systemlösungen und Drug-Delivery-Geräten. Hier profitieren Kunden von integrierten Angeboten, die Entwicklungsleistungen, Prototyping, Validierung, Serienfertigung und Qualitätsmanagement aus einer Hand bereitstellen. Die Einbindung der Produkte in Zulassungsdossiers und die Validierung der Produktionslinien schaffen Wechselkosten, da ein Lieferantenwechsel aufgrund regulatorischer Requalifizierungen und klinischer Aspekte aufwendig und risikobehaftet wäre. Dieser Aspekt verstärkt den Burggraben insbesondere im Hochwertesegment. Hinzu kommt ein hoher Automatisierungsgrad in Reinräumen, der Skaleneffekte, Prozessstabilität und niedrige Fehlerquoten unterstützt.

Wettbewerbsumfeld

Gerresheimer agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt für pharmazeutische Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systeme. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im Glasbereich zählen Unternehmen wie Stevanato Group und Schott Pharma, im Kunststoff- und Systembereich Anbieter wie AptarGroup, West Pharmaceutical Services und verschiedene spezialisierte Medtech-Zulieferer. Der Wettbewerb ist durch hohe regulatorische Eintrittsbarrieren, spezifische Material- und Prozesskompetenz und maßgebliche Investitionen in Reinräume, Automatisierung und Qualitätsmanagement gekennzeichnet. In Teilsegmenten, etwa bei Standard-Kunststoffbehältern oder Kosmetikverpackungen, ist der Markt fragmentierter mit zahlreichen regionalen und lokalen Anbietern, was den Preisdruck erhöhen kann. Gerresheimer differenziert sich durch globale Präsenz, eine breite Produktpalette, Systemkompetenz und die Fähigkeit, komplexe Kundenanforderungen von der Entwicklungsphase bis zur Serienfertigung zu begleiten.

Management und Strategie

Das Management von Gerresheimer verfolgt eine Strategie der Fokussierung auf margenstärkere, innovationsgetriebene Bereiche bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung im Standardgeschäft. Schwerpunkte sind der Ausbau von High-Value-Produkten wie vorfüllbaren Spritzen, komplexen Kunststoffsystemen und Drug-Delivery-Geräten, der gezielte Kapazitätsaufbau in Wachstumsregionen sowie die Optimierung des Produktionsnetzwerks. Die Führungsebene betont operative Exzellenz, Lean-Management-Ansätze und strikte Qualitätskontrolle. Gleichzeitig setzt das Management auf Portfolio-Optimierung, selektive Akquisitionen zur Stärkung technologischer Kompetenzen und die Vertiefung von Partnerschaften mit globalen Pharmakonzernen und Biotechfirmen. Governance-Strukturen entsprechen den in Deutschland üblichen Standards mit dualistischem System aus Vorstand und Aufsichtsrat, was aus Sicht konservativer Anleger Transparenz und Kontrollmechanismen bietet.

Branchen- und Regionalanalyse

Gerresheimer ist schwerpunktmäßig der globalen Pharma- und Healthcare-Industrie zuzuordnen, ergänzt um ausgewählte Aktivitäten im Kosmetik- und Consumer-Healthcare-Segment. Die Branche für pharmazeutische Verpackungen und Drug-Delivery-Systeme profitiert langfristig von Megatrends wie dem demografischen Wandel, einer alternden Bevölkerung in Industrieländern, steigender Medikamentennachfrage in Schwellenländern, zunehmender Prävalenz chronischer Erkrankungen sowie dem Wachstum von Biopharmazeutika und Spezialtherapien. Gleichzeitig unterliegt die Branche strengen regulatorischen Vorgaben, intensiven Audits und Qualitätsanforderungen. Regional ist Gerresheimer global ausgerichtet, mit starker Präsenz in Europa und Nordamerika sowie wachsendem Engagement in Lateinamerika und Asien. Diese Diversifikation reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Märkten, erhöht jedoch die Komplexität des Managements von Lieferketten, regulatorischen Rahmenbedingungen und Währungsrisiken. Der Trend zu Nearshoring und regionalen Liefersicherheitskonzepten kann für einen global aufgestellten Anbieter sowohl Chancen als auch Anpassungsdruck schaffen.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von Gerresheimer reichen in das 19. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen als Glashersteller gegründet wurde und sich zunächst auf Behälterglas spezialisierte. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich aus dem ursprünglichen Glasproduzenten ein industrieller Anbieter von Verpackungslösungen, zunächst vorwiegend für Getränke- und Konsumgüter, später zunehmend für pharmazeutische Anwendungen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Gerresheimer über strategische Neuausrichtungen, Desinvestitionen im Bereich traditioneller Glasaktivitäten und gezielte Akquisitionen hin zu einem fokussierten Spezialisten für Pharma- und Healthcare-Verpackungen transformiert. Die Erweiterung in Richtung Kunststoffverpackungen, medizinische Kunststoffsysteme und Drug-Delivery-Geräte markierte einen strukturellen Wandel vom reinen Glashersteller hin zu einem diversifizierten Medtech- und Pharma-Zulieferer mit hohem Entwicklungs- und Engineering-Anteil. Heute versteht sich das Unternehmen als Technologie- und Systempartner der internationalen Gesundheitsindustrie und ist an der Börse als etablierter Midcap-Wert verankert.

Besonderheiten und technologische Kompetenzen

Eine Besonderheit von Gerresheimer liegt in der Kombination aus traditionellen Glasverarbeitungsfähigkeiten und moderner Kunststoff- und Medizintechnikkompetenz. Das Unternehmen betreibt Reinraumproduktionen, hochautomatisierte Spritzguss- und Montageanlagen sowie modernste Inspektions- und Qualitätskontrollsysteme mit optischer und sensorischer Messtechnik. Dies ermöglicht die Fertigung von hochpräzisen Bauteilen, Mikrostrukturen und sensiblen Primärverpackungen mit enger Toleranzführung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Pharma- und Biotechunternehmen bei der Entwicklung von Patienten-konformen Applikationssystemen, etwa Inhalations- und Injektionslösungen, um Therapieadhärenz und Handhabungssicherheit zu verbessern. Darüber hinaus verfolgt Gerresheimer Nachhaltigkeitsprogramme zur Reduktion von CO₂-Emissionen, zur Steigerung der Energieeffizienz von Schmelzwannen und zum Einsatz von recycelbarem oder recyceltem Material, was in regulatorisch sensiblen Anwendungen jedoch immer mit strengen Qualitätsanforderungen abgestimmt werden muss.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ ausgerichtete Investoren bietet Gerresheimer potenziell mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert das Unternehmen von langfristig stabiler Nachfrage nach Arzneimitteln, Biopharmazeutika und Gesundheitsleistungen, die eine relativ konjunkturresistente Grundnachfrage nach pharmazeutischen Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systemen erzeugt. Zweitens schafft die regulierte Umgebung mit hohen Zulassungs- und Qualifizierungsbarrieren tendenziell beständige Kundenbeziehungen und kann neue Wettbewerber abschrecken. Drittens zielt die strategische Fokussierung auf High-Value-Produkte und komplexe Systemlösungen auf höhere Wertschöpfungstiefen und Preissetzungsmacht ab, was langfristig Margenpotenzial bietet. Viertens reduziert die globale Präsenz das Risiko einer Überabhängigkeit von einzelnen Gesundheitsmärkten und erlaubt die Partizipation an Wachstum in Nordamerika, Lateinamerika und Asien. Fünftens können Fortschritte in der Automatisierung, Digitalisierung der Produktion und im Lean Management Effizienzgewinne und Skaleneffekte ermöglichen, die bei steigenden Volumina wirken.

Risiken und zu beachtende Faktoren

Trotz der grundsätzlichen Stabilität der Pharmanachfrage bestehen für Anleger relevante Risikofaktoren. Die starke Regulierung macht Gerresheimer abhängig von der konsequenten Einhaltung strenger Qualitäts- und Compliance-Standards; Verstöße könnten zu Rückrufen, Lieferstopps, Haftungsfällen und Reputationsschäden führen. Das Unternehmen ist im Standardgeschäft in einigen Bereichen einem intensiven Preis- und Margendruck durch Wettbewerber und Generikakunden ausgesetzt. Größere Investitionszyklen für neue Anlagen, Reinräume und Kapazitätserweiterungen erfordern eine disziplinierte Kapitalallokation und bergen Auslastungsrisiken. Währungs- und Länderrisiken können die Profitabilität beeinflussen, da ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung außerhalb des Heimatmarkts erfolgt. Zusätzlich können strukturelle Veränderungen im Gesundheitssystem, Preisdruck auf Arzneimittel, Regulierung pharmazeutischer Lieferketten oder politische Eingriffe in die Erstattungssysteme der Gesundheitssysteme indirekt auf die Nachfrage nach Verpackungs- und Systemlösungen durchschlagen. Technologische Sprünge, neue Materialien oder alternative Applikationsformen können Anpassungsdruck erzeugen und fortlaufende Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktionsmodernisierung notwendig machen. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Investment in Gerresheimer trotz der defensiven Grundtendenz des Geschäftsmodells sorgfältig hinsichtlich technologischer Wettbewerbsfähigkeit, regulatorischer Compliance und finanzieller Solidität beobachtet werden sollte, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung im engeren Sinn abgeleitet wird.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 929,13 Mio. €
Aktienanzahl 34,54 Mio.
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

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0,00% Streubesitz

Community-Beiträge zu Gerresheimer AG

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nouveau_riche
Trennung der einzelnen Themen - 3 Punkte
Guten Morgen! Mir scheint eine Trennung der Punkte nötig, die in der Diskussion oft vermischt werden. 1) Periodengerechte Verbuchung von Umsatz und Ertrag Gedanklich kann man sich dem Thema so nähern: Das griffigste Beispiel ist ein Zeitschriftenabo, das für 12 Monate abgeschlossen wird und sofort voll bezahlt ist. Sofern das im Januar passiert, ist Umsatz und Ertrag (darauf entfallender Gewinn) im richtigen Geschäftsjahr. Sobald das aber erst im Februar erfolgt, muß man einen Monat (Januar Folgejahr) abgrenzen. Sowohl der Umsatz als auch der entsprechende Ertrag muß aus dem laufenden Geschäftsjahr raus und ins Folgejahr rein. Im derzeitigen Geschäftsjahr mindert sich Umsatz und Ertrag um diesen Anteil. Im Beispiel 1/12. Im Monat März sind es schon 2/12, die abzugrenzen sind und so weiter. Im Dezember sind es dann 11/12 von Umsatz und Ertrag, die ins Folgejahr einfließen. Hier sind es natürlich keine Zeitschriften, aber wohl langjährige Liefervereinbarungen mit Abrufkontingenten oder dergleichen. Folge: Der tatsächliche Jahresumsatz und der darauf entfallende Ertrag sind im Berichtsjahr zu kürzen, eine Verschiebung auf das/die Folgejahr/e. Man hat sich zu gut dargestellt. Das mag auf den ersten Blick als nicht so schlimm erscheinen, die Umsätze/Erträge sind ja nicht verloren. Nur der Ballon war für das Berichtsjahr zu dick aufgeblasen, auch der Gewinn pro Aktie ist tatsächlich niedriger als angegeben. 2) Abschreibung auf Investitionen Hier sprechen wir von hohen Beträgen, möglicherweise so hoch, dass der Jahresgewinn völlig aufgebraucht wird. Es hilft ein Blick auf das vorhandene Eigenkapital und die Höhe der Abschreibungen, es erfolgt im Endeffekt eine Kürzung des EK 1:1 durch die Abschreibung sofort im Berichtszeitraum. 3) fehlende interne und externe Struktur und Kontrolle in einem börsennotierten Konzern Gleichgültig, ob es ein Fehlverhalten einzelner Personen ist oder bewußt gesteuertes Verhalten, es wirft ein schlechtes Licht auf die interne Organisation. Verantwortlich ist der Vorstand. Er muß interne Strukturen und Kontrollen vorgeben und umsetzen. Wir reden von einem börsennotierten Unternehmen. Erst in der zweiten Linie reden wir dann vom Wirtschaftsprüfer. Er kann nur stichpunktartig prüfen und es ist ein hoher Aufwand. Gleichwohl sind die jetzt zur Sprache gekommenen Defizite sehr typisch. Ein verantwortungsbewußter WP hat diese Themen auf dem Schirm. Also auch hier gar nicht gut! So, das nun meine 3 Cents am Morgen. Gerne Feedback! Tatsächlich war ich gestern versucht zu kaufen. Mir fehlen aber Elemente als Entscheidungsgrundlage. Beste Grüße NR
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Rote Karte
Aktuell verbrennt Gerresheimer massiv Geld
Das Hauptproblem von Gerresheimer sind die hohen Schulden und das - ich sags mal vorsichtig - unglücklich agierende Management. Aktuell dürften sich die Netto-Finanzschulden ja über EUR 2 Mrd. belaufen. Bei einem operativen Cash Flow von derzeit etwas über EUR 200 Mio. (geschätzt für 12 Monate) ist das natürlich verheerend, wenn man bedenkt, dass vom operativen Cash Flow noch die jährlichen Investitionen abzuziehen sind. Diese lagen in den letzten Jahren stets über EUR 200 Mio. bzw. über EUR 300 Mio. Im Endeffekt muss Gerresheimer schnellstmöglich das operative Geschäft bzw. den Cash Flow stabilisieren und Assets verkaufen. Sonst wirkt die Schuldenlast erdrückend. Allein die Zinsauszahlungen dürfen in 2025 wohl um die EUR 70 Mio. ausmachen. Bei einem Verkauf des profitablen Centor-Geschäfts und bei einem Verkauf von Moulded Glass (aktuell geschoben) sinken die Umsätze und das EBITDA von Gerresheimer signifikant. Allein die Moulded Glass-Sparte soll in 2024 einen Umsatz von EUR 735 Mio. und eine adjusted EBITDA-Marge von 20 % erwirtschaftet haben. Zusätzlich wird man um eine Kürzung der Investitionen nicht umhinkommen, was grundsätzlich auch nicht wachstumsfördernd ist. Da kann man nur hoffen, dass durch die Assetverkäufe die Schuldenlast so substanziell sinkt, dass man die Ertragsrückgänge mit Blick auf die Bewertung verschmerzen kann. Mir fehlt da so ein bisschen der Glaube. Zieht man dann noch die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der unsauberen Bilanzierung mit ein, weiß ich jetzt nicht, ob der aktuelle Kurs von knapp EUR 19 ein Schnäppchen ist oder es bei der Gemengelage nicht doch noch ne Ebene tiefer geht. Optisch sieht das bei solchen Kursrückgängen immer "günstig" aus. Fundamental bleiben für mich aber viele Fragezeichen.
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Marco7272
So, gerade nochmal
zu diesen günstigen Kursen nachgekauft bei 23,60....billiger wird es nicht mehr. Wer da nicht zugreift......selber schuld
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Homeopath
Kritik an scheidenden Fürhungskräften
ist hinterher ja immer leicht, aber was ist dran? Man hört und liest hier und dort unterschiedlichste Kritik, in der Regel plakativ wenn nicht gar emotional vorgetragen, selten mit Substanz unterlegt. - Die Übernahmegespräche wurden (was man so hört) seitens Gerresheimer abgebrochen. Dafür möchte ich großes Lob aussprechen! Die potentiellen Käufer waren ja nicht von der Wohlfahrt, die wollten mit dem Einkauf Gewinn machen, statt den Gewinn den Altaktionären zu gönnen! BÖSE! Was sollte man da kritisieren? Wer sollte da kritisieren? Höchstens Spekulanten, die in der Hoffnung auf schnellen Gewinn eingestiegen sind und sich nun verspekuliert haben (mein Mitgefühl!). -Man munkelt der Verkauf der Moulded Glass Sparte solle stocken. Wir werden sehen ob das gut oder schlecht ist. Aber wie außer durch Preissenkung sollte man das beschleunigen? Und in wessen Interesse wäre das? Und wer hat im Zweifelsfall die Schuld an stockenden Verhandlungen, der Verkäufer oder potentielle Käufer? Ist der Verkauf überhaupt eine gute Idee oder sollte man die Idee lieber wieder schubladisieren? - Es gab mehrere Gewinnwarnungen (fünf?) im letzten Jahr. Aber was will man da machen? Sind das nicht Pflichtmitteilungen? Und wem sind die zuzuschreiben? Zu optimistische Prognosen? Veränderte Marktumstände? Fehler der Unternehmensführung? In Zukunft pessimistischer schätzen? - Buchungen von Bill-and-Hold Vereinbarungen werden derzeit von der BaFin dahingehend geprüft, ob geringe Umsätze noch in 2024 gebucht werden dürfen oder erst in 2025. Noch hat BaFin nix gesagt, nur die eigenen Rechtsverdreher haben eine Einschätzung abgegeben (bei 3 von 2000 Mio hätte man es wohl andersrum gemacht haben sollen). Und dann? 20,-€ Bußgeld und die Peanuts-Beträge in 2025 buchen. ("siehe oben") Worüber reden wir hier und wer hat die BaFin mit der Nase drauf gestoßen in welcher Absicht? - Es gibt Gemunkel bzw. Gemurre und Genkurre, man habe als CEO kein Kostensenkungsprogramm installiert. Ja, pfff. Kostensenkungen sind das Werkzeug der Phantasielosen und der phantasielosen Erbsenzähler. Trotzdem ist man immer sparsam. "Kostensenkungen" ruft man immer wenn man in einem Meeting unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde und gefühlt etwas sagen muß. Dann gehen die Erbsenzähler durchs Unternehmen und machen denen, die die operative Arbeit machen und das Geld verdienen müssen das Leben schwer. Ein "bewährtes" Ritual, man sollte aber lieber ein paar mehr Erbsenzähler dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stellen (vulgo: "Controller entlassen") und vorwärtsgerichteter denken. -Es wird hier oder dort von "Fachleuten" (z.T. selbsternannte) eine eingebrochene Marge bemängelt. Aber wer oder weldcher Umstand ist dafür verantwortlich? - Die negative Kurseentwicklung wir dem CEO vorgeworfen, von irgendwo in den 120gen in 2023 runter unter 30 neulich. Joah, da hat er Anteile dran, aber der Markt regelt das. Wir sind ja nicht in der DDR vo jemand (evtl. gar ein CEO) Aktienkurse vorschreiben kann. - Die Leerverkaufsquote sei in letzter Zeit stark gestiegen wir dem CEO ebenfalls vorgeworfen. Hier frage ich mich, inwieweit die Kritiker (m/w/d) mit den Mechanismen der Börse vertraut sind. Leerverkäufer werden nicht vom Unternehmen aufgefordert, mit Pech dann und wann über Unternehmensentscheidungen "eingeladen" aber das sind separate Entitäten mit eigenen Gedanken (teilweise auch keine Samariter sondern geradezu böse Menschen, die am Unglück anderer verdienen). Der Einfluß der Firmenleitung ist nur sehr mittelbar, es sei denn, man baute vorsätzlich Mist und gäbe Leerverkäufern dahingehend Tips. - Man vernimmt mitunter Kritik, die Bormioli-Übernahme Übernahme sei zu teuer gewesen. Klar, "geschenkt" wäre besser gewesen, aber was kommt raus, wenn alle Synergien geschöpft wurden? Wir werden sehen, sagte der Zen-Meister. Usw. usw. usw. wobei es wohl taktisch suboptimal war, die "optimale" Höhe der Dividende nicht in der Einladung zur HV zu nennen und genau diesen Vorschlag dann auch auf der HV zur Abstimmung zu bringen. Es kann aber wenn ich micht recht entsinne jeder Aktionär auf der HV einen eigenen Vorschlag zur Gewinnverwendung einbringen und darüber abstimmen lassen (soetwas soll schon vorgekommen sein!). Ich bitte um qualifizierten, heftigen Gegenwind, stürmische Zustimmung oder stumme Stimmenthaltung, ganz nach eigenem Ratschluß! Was soll das mit der Übernahme immer? Der Käufer meint dabei auf lange Sicht das bessere Geschäft zu machen als der Verkäufer!
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InspektorLong
Instruments
Diese "Instruments" bei den Großbanken sind häufig Forderungen gegenüber Leerverkäufern und Hedgepostionen, wenn die Großbanken auch Derivate-Emittent sind. Bei verliehenen Aktien verbleiben die Stimmrechte (und auch die Dividendenbezugsrechte) beim Verleiher (hier Goldman Sachs). Deshalb werden die Stimmrechte der gehaltenen Aktien und der Aktienforderungen addiert. Die Aktien leiht sich Goldman Sachs wiederum sehr wahrscheinlich bei seinen eigenen Fondstöchtern (siehe Punkt 8). Das (Ver-)Leihgeschäft wurde mit "Nationale-Nederlanden Levenverzekering Maatschappij N.V.", die zur NN Group gehören, eingegangen (siehe Punkt 4). Interessanterweise erfolgte das Geschäft schon am 06 Oct 2025 (siehe Punkt 5), also vor der nachbörslichen Adhoc-Meldung vom 8. Oktober und vor dem Kurssturz am 9. Oktober. Die gehaltenen Instrumente sind unter Punkt 7.b.1 und 7.b.2 gelistet: "Call Option", "Call Warrant", "Right of Use", usw. Das sind zum Beispiel Call-Optionen mit dem sich GS als Emittent von Call-Optionsscheinen absichert. Und die Positionen "Right of Use" und "Right To Recall" dürften den Verleihpositionen entsprechen. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-10/66680379-gerresheimer
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brokersteve
Masslos überverkauft ..Geduld und dann snd 100 % d
Die Verkäufe sind rational nicht zu begründen. ME wird das Unternehmen für eine möglichst günstige Übernahme "sturmreif "gehandelt. Die Branche ist gesund und Gerresheimer ein grundsätzlich ein sehr gutes Unternehmen.
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Homeopath
Was soll denn bei der BaFin rauskommen?
Worst Case: 20,-€ Bußgeld und der "Umsatz" (was eigentlich ganz genau?) wird in Q I, Q II oder Q III 2025 statt in 2024 gebucht.
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duftpapst2
so mancher mit SL
wird sich heute Abend verarscht fühlen , weil der Kurs SL ausgelöst hat und nun alles wieder auf normal steht.
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Highländer49
Gerresheimer
Hier noch die Pressemitteilung von gestern https://www.gerresheimer.com/fileadmin/user_upload/user_upload/Company/Investor_Relations/reports/2022/Gerresheimer_Quartalsmitteilung_Q1_2022_geschuetzt.pdf
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nouveau_riche
rauscht in die Tiefe
Hallo zu Gerresheimer! Den Titel habe ich auf meiner Watchlist und wollte eigentlich bei 70 kaufen. Die Zahlen stimmen mich bedenklich, der Markt teilt meine zurückhaltende Auffassung. Daß es aber so in die Tiefe rauscht, das konnte ich mir letzte Woche noch nicht vorstellen. Über eine weitere Einschätzung wäre ich dankbar! VG NR
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nouveau_riche
zu konservativ?
Hallo zu Gerresheimer, im aktuellen Umfeld scheint dieses konservatives Business zu wenig attrraktiv. Stark Ansichtssache. Ist bei mir auf der Watchlist. Die Schwelle +/- 70 scheint interessant. VG NR
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Robin
grosse
Unterstützung bei Euro 69,60
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Häufig gestellte Fragen zur Gerresheimer Aktie und zum Gerresheimer Kurs

Der aktuelle Kurs der Gerresheimer Aktie liegt bei 20,58 €.

Für 1.000€ kann man sich 48,59 Gerresheimer Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Gerresheimer Aktie lautet GRRMF.

Die 1 Monats-Performance der Gerresheimer Aktie beträgt aktuell -18,90%.

Die 1 Jahres-Performance der Gerresheimer Aktie beträgt aktuell -73,96%.

Der Aktienkurs der Gerresheimer Aktie liegt aktuell bei 20,58 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -18,90% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Gerresheimer eine Wertentwicklung von -13,87% aus und über 6 Monate sind es -53,54%.

Das 52-Wochen-Hoch der Gerresheimer Aktie liegt bei 83,40 €.

Das 52-Wochen-Tief der Gerresheimer Aktie liegt bei 17,60 €.

Das Allzeithoch von Gerresheimer liegt bei 122,90 €.

Das Allzeittief von Gerresheimer liegt bei 13,02 €.

Die Volatilität der Gerresheimer Aktie liegt derzeit bei 34,62%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Gerresheimer in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 30,16 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +46,39%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 30,16 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +46,39%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Gerresheimer Kursziel beträgt 30,16 €. Das ist +46,39% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Gerresheimer 2 x zum Kauf, 5 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Gerresheimer Kursziel beträgt 30,16 €. Das ist +46,39% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Gerresheimer 2 x zum Kauf, 5 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 30,16 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +46,39%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Gerresheimer Aktie bei 30,16 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Gerresheimer Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 929,13 Mio. €

Insgesamt sind 34,5 Mio Gerresheimer Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Gerresheimer bei 40%. Erfahre hier mehr

Gerresheimer hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Gerresheimer gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Das KGV der Gerresheimer Aktie beträgt 8,03.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Gerresheimer betrug 2.035.903.000 €.

Die nächsten Termine von Gerresheimer sind:
  • 26.02.2026 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
  • 16.04.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)
  • 03.06.2026 - Hauptversammlung
  • 14.07.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 15.10.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q3)

Ja, Gerresheimer zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 06.06.2025 eine Dividende in Höhe von 1,25 € gezahlt.

Zuletzt hat Gerresheimer am 06.06.2025 eine Dividende in Höhe von 1,25 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 6,07%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Gerresheimer wurde am 06.06.2025 in Höhe von 1,25 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 6,07%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 06.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,25 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.