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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx steigt - London träge, Zürich schwach

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Mittwoch keine gemeinsame Richtung gefunden. Der EuroStoxx 50 setzte trotz zeitweiser Verluste seinen Aufwärtstrend fort. Im Einklang mit den freundlichen US-Märkten verbuchte der Eurozonen-Leitindex zum Handelsende ein Plus von 0,41 Prozent auf 5.507,36 Punkte - es war der vierte Gewinntag in Folge. Auch in Paris ging es weiter bergauf.

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Euro Stoxx 50 6.064,65 Euro Stoxx 50 Chart +0,71%
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Stoxx Europe 50 5.222,1 Stoxx Europe 50 Chart +0,82%
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Dagegen kam der britische FTSE 100 kaum von der Stelle und schloss mit 8.706,66 Punkten. Der schon am Vortag lethargische Schweizer SMI sank um 0,16 Prozent auf 13.040,92 Punkte.

Bei der in Kürze endenden Sitzung der US-Notenbank liegt das Augenmerk auf der abschließenden Pressekonferenz, da eine Zinsänderung als unwahrscheinlich gilt. "Steigende Inflationserwartungen treffen derzeit auf zunehmende Konjunkturrisiken", heißt es beim Broker Index-Radar. "Das erfordert Fingerspitzengefühl, um die Märkte nicht unnötig zu verunsichern."

Im europäischen Branchentableau setzten Ölaktien mit den steigenden Preisen für den wichtigen Rohstoff ihre Rally fort. Der Sektorindex blieb nur minimal unter seinem vor einem Monat erreichten Hoch seit August. Bei den Einzelhandelswerten ging die Erholung vom vor einer Woche markierten Tief seit August weiter.

An der EuroStoxx-Spitze verteuerten sich Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) um 2,9 Prozent auf 241,55 Euro. Die kanadische Bank RBC hatte das Votum für die Aktien um gleich zwei Stufen von "Underperform" auf "Outperform" angehoben und das Kursziel von 225 auf 270 Euro erhöht.

Im Luxusgütersektor punktete Swatch mit einer Bestätigung seiner Zuversicht für das laufende Jahr - die Aktien gewannen 1,5 Prozent.

Dagegen führten Telekommunikationsaktien die Verliererliste an - hier machten Anleger nach der jüngsten Kurserholung offenbar Kasse. Anfang des Monats hatte der Branchenindex ein Hoch seit Februar 2020 erreicht.

DocMorris setzten mit einem Minus von 2,1 Prozent auf 17,94 Franken ihren Abwärtstrend fort. Die Privatbank Berenberg ist angesichts der in der vergangene Woche angekündigten Kapitalerhöhung nun etwas vorsichtiger für die Aktien der Online-Apotheke und senkte das Kursziel deutlich von 24 auf 17 Franken. Sie verwies auf die Verwässerungseffekte durch die Maßnahme./gl/nas

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