Safran SA

Aktie
WKN:  924781 ISIN:  FR0000073272 US-Symbol:  SAFRF Branche:  Luftfahrt- & Verteidigung Land:  Frankreich
341,50 €
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16:43:37 Uhr
Depot/Watchlist
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Dividende
2,90 EUR
Dividendenrendite
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Nachhaltigkeits-Score
73 %
Index-Zuordnung
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Safran Aktie Chart

Safran Unternehmensbeschreibung

Safran SA ist ein französischer Hochtechnologiekonzern mit Fokus auf zivile und militärische Luftfahrt, Raumfahrtantriebe und sicherheitskritische Systeme. Das Unternehmen zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Flugzeugtriebwerken, Fahrwerken, Bremssystemen und Avioniklösungen. Als strategischer Zulieferer großer Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing, Dassault und COMAC ist Safran tief in globalen Luftfahrt-Wertschöpfungsketten verankert. Das börsennotierte Unternehmen mit Sitz im Großraum Paris ist Mitglied bedeutender französischer Aktienindizes und gilt als Kernbestandteil der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Geschäftsmodell und Mission

Das Geschäftsmodell von Safran basiert auf der Entwicklung, Industrialisierung und langfristigen Betreuung von Hochtechnologie-Systemen für Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt. Charakteristisch ist ein hoher Anteil wiederkehrender Erlöse aus Wartung, Instandhaltung, Ersatzteilversorgung und Upgrades (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO) über den gesamten Lebenszyklus der ausgelieferten Produkte. Die Mission des Unternehmens lässt sich in der Kombination aus technologischer Souveränität Europas, Steigerung der Sicherheit im Luftverkehr und Dekarbonisierung der Luftfahrt zusammenfassen. Safran strebt an, Triebwerke und Systeme zu liefern, die Treibstoffverbrauch, Emissionen und Lärmbelastung deutlich reduzieren, ohne Abstriche bei Zuverlässigkeit und Sicherheit. Gleichzeitig verfolgt der Konzern das Ziel, kritische Schlüsseltechnologien im Bereich Antrieb, Energie- und Datenmanagement in Europa zu halten und weiterzuentwickeln.

Produkte, Dienstleistungen und Technologieportfolio

Safran deckt große Teile der Wertschöpfungskette in der Luftfahrttechnik ab. Zentrale Produkt- und Dienstleistungsfelder sind:
  • Flugzeugtriebwerke für Schmalrumpf- und Regionalflugzeuge, Hubschrauber und Militärflugzeuge, vor allem über das Joint Venture CFM International für die CFM56- und LEAP-Triebwerksfamilien
  • Komplexe Antriebskomponenten wie Verdichter, Turbinen, Brennkammern, Getriebe und Schaufeln mit hoher Werkstoff- und Fertigungstiefe
  • Flugzeugausrüstung wie Fahrwerksysteme, Bremsen, Räder, Schubumkehrsysteme, Nacelles, elektrische Energieverteilung und Kabinensysteme
  • Avionik, Flugsteuerungs- und Navigationssysteme, Trägheitsnavigationssysteme, Sensoren sowie Datenmanagementlösungen
  • Verteidigungs- und Sicherheitslösungen, darunter optoelektronische Systeme, Infrarot- und Zielerfassungssysteme, taktische Drohnenkomponenten sowie Ausrüstung für Kampfflugzeuge und Hubschrauber
  • Raumfahrtantriebe und Komponenten, unter anderem als Teil von Programmen für europäische Trägerraketen und Satellitenplattformen
  • Umfangreiche MRO-Dienstleistungen, langfristige Serviceverträge, Flottenüberwachung, vorausschauende Instandhaltung und digitale Services
  • l>Das Leistungsangebot wird durch Forschung in Verbrennungstechnologie, Verbundwerkstoffen, Keramik-Matrix-Verbundwerkstoffen, Leichtbau und alternative Antriebskonzepte ergänzt.

Business Units und Segmentstruktur

Safran gliedert sein Geschäft in mehrere Hauptsegmente, die operativ eigenständig geführt und strategisch koordiniert werden:
  • Aerospace Propulsion: Entwicklung, Produktion und Wartung von Flugzeug- und Hubschraubertriebwerken sowie Antriebsmodulen und zugehörigen Services. Dieses Segment ist eng mit dem Joint Venture CFM International verknüpft.
  • Aircraft Equipment, Defense and Aerosystems: Fahrwerke, Bremsen, Räder, Nacelles, Schubumkehrsysteme, Elektrik und Energieversorgung, Luftmanagement sowie Ausrüstung für Verteidigung und sicherheitskritische Anwendungen.
  • Aircraft Interiors: Kabinenausstattung, Sitze und Innenraumlösungen für Verkehrsflugzeuge.
  • Sonstige und nachgeordnete Aktivitäten: Dazu zählen insbesondere kleinere, nicht in den Hauptsegmenten geführte Aktivitäten und Holdingfunktionen.
  • l>Historisch betrieb Safran auch ein bedeutendes Geschäft mit Kabinenausstattung und Bordunterhaltung, hat dieses jedoch in den vergangenen Jahren teilweise veräußert oder neu fokussiert, um Kapital und Managementressourcen auf margenstärkere Kernaktivitäten zu konzentrieren.

Unternehmensgeschichte und strategische Entwicklung

Safran entstand Mitte der 2000er Jahre aus der Fusion traditionsreicher französischer Luft- und Raumfahrtunternehmen, darunter SNECMA (triebwerksorientiert) und SAGEM (Avionik, Verteidigung, Elektronik). Diese Vorgängerfirmen prägten den Aufbau der französischen und europäischen Luftfahrtindustrie seit der Nachkriegszeit maßgeblich. Über Jahrzehnte entwickelte SNECMA gemeinsam mit General Electric Flugzeugtriebwerke, die sich im globalen Markt für Mittelstreckenflugzeuge durchsetzten. SAGEM war ein bedeutender Anbieter von Avionik, Verteidigungselektronik und Sicherheitstechnik. Die Gründung von Safran bündelte diese Kompetenzen in einem integrierten Luft- und Raumfahrttechnologie-Konzern. In den Folgejahren setzte Safran auf Portfoliofokussierung, Veräußerung randständiger Aktivitäten, Ausbau der Triebwerks- und Ausrüstungssegmente sowie auf internationale Expansion, insbesondere in Nordamerika und Asien. Wiederkehrende Industriepartnerschaften, Joint Ventures und staatlich unterstützte Forschungsprogramme, vor allem in Frankreich und der EU, beschleunigten die Technologieentwicklung. Im Jahr 2018 erweiterte Safran durch den Erwerb von Zodiac Aerospace seine Position im Bereich Flugzeugausrüstung und Kabineninterieur. Heute agiert Safran als globaler Technologieführer mit strategischer Bedeutung für Frankreich und Europa.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Safran verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken:
  • Technologische Eintrittsbarrieren: Zertifizierte Flugzeugtriebwerke und sicherheitskritische Systeme erfordern jahrelange Entwicklung, hohe Investitionen, umfangreiche Zulassungsprozesse und tiefe Werkstoffkompetenz. Dies begrenzt die Zahl der Wettbewerber.
  • Langfristige Plattformverankerung: Triebwerke und Systeme werden typischerweise über Jahrzehnte auf spezifischen Flugzeugplattformen eingesetzt. Einmal erreichte Plattformzulassungen sichern Safran langfristige Auslastung und Serviceerlöse.
  • Aftermarket-Moat: Der MRO-Markt für Triebwerke und Ausrüstung mit langlaufenden Serviceverträgen, proprietären Ersatzteilen und technischen Daten schafft wiederkehrende Cashflows und hohe Kundenbindung.
  • Joint-Venture-Ökosystem: Die enge Kooperation mit General Electric im Rahmen von CFM International sowie weitere Partnerschaften mit Airbus, Dassault und Raumfahrtakteuren stabilisieren Marktanteile und stärken die Verhandlungsposition.
  • Staatliche Rückendeckung: Die sicherheitspolitische Relevanz von Triebwerken und Verteidigungssystemen führt zu politischer Unterstützung, etwa bei F&E-Programmen, Exportinitiativen und Technologieförderung.
  • l>Diese Faktoren erschweren den Markteintritt neuer Wettbewerber und stützen das Ertragspotenzial im Kernportfolio.

Wettbewerbsumfeld und Branchenposition

Safran konkurriert in einem oligopolistisch geprägten Markt für Luftfahrt- und Verteidigungstechnik. Auf Triebwerksseite sind vor allem General Electric, Pratt & Whitney und Rolls-Royce die zentralen globalen Wettbewerber. Im Bereich Flugzeugausrüstung und Systeme treten Unternehmen wie Honeywell, Collins Aerospace (RTX), Liebherr-Aerospace und Parker Aerospace auf. In Verteidigung und Avionik steht Safran im Wettbewerb mit Konzernen wie Thales, Leonardo, Elbit Systems und anderen spezialisierten Systemhäusern. Charakteristisch für die Branche sind hohe Entwicklungszyklen, langfristige Programm-Laufzeiten, starke Abhängigkeit von Flugzeugherstellern und Regulatoren sowie zyklische Schwankungen durch Passagieraufkommen und Verteidigungsbudgets. Regional ist Safran stark in Europa verankert, erzielt jedoch einen wesentlichen Teil seiner Erlöse in Nordamerika, im asiatisch-pazifischen Raum und im Mittleren Osten. Steuerungsgrößen sind die weltweite Verkehrsflugzeugflotte, die Auslieferungen von Airbus und Boeing, Triebwerksflugstunden, MRO-Nachfrage sowie die Verteidigungs- und Raumfahrtprogramme der NATO-Staaten und ausgewählter Exportländer.

Management, Governance und Strategie

Safran wird von einem Vorstand unter Führung eines Chief Executive Officer geleitet und von einem Verwaltungsrat mit Vertretern des französischen Staates, institutionellen Investoren und Arbeitnehmervertretern kontrolliert. Die französische Regierung hält eine bedeutende Minderheitsbeteiligung über staatliche Beteiligungsgesellschaften und betrachtet Safran als strategisches Asset. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie, die sich im Kern auf folgende Stoßrichtungen stützt:
  • Fokussierung auf Kernkompetenzen im Bereich Triebwerke, Flugzeugausrüstung, Verteidigungssysteme und Avionik
  • Skalierung des Service- und Aftermarket-Geschäfts zur Stabilisierung der Ertragslage
  • Intensive Investitionen in Forschung und Entwicklung von emissionsärmeren Triebwerken, Hybrid- und Elektroantrieben, Wasserstoff- und Sustainable-Aviation-Fuel-kompatiblen Systemen
  • Operative Effizienzprogramme, Standardisierung, Digitalisierung von Produktions- und Wartungsprozessen sowie Stärkung der Lieferkettensicherheit
  • Kapitalallokation mit Schwerpunkt auf organischem Wachstum und selektiven Akquisitionen zur Technologieergänzung
  • l>Die Governance-Struktur verbindet industriell-technische Ausrichtung mit staatlicher Einflussnahme und Kapitalmarktdisziplin.

Branchen- und Regionenanalyse

Safran operiert primär in der zivilen Luftfahrtindustrie, der Verteidigungs- und Sicherheitsbranche sowie in ausgewählten Raumfahrtsegmenten. Die zivile Luftfahrt wird langfristig durch Wachstum des globalen Passagierverkehrs, vor allem in Asien und den Schwellenländern, unterstützt, ist jedoch zyklisch und anfällig für Rezessionen, Pandemien und geopolitische Schocks. Strengere Umweltauflagen, steigende Kerosinpreise und gesellschaftlicher Druck in Richtung Dekarbonisierung erhöhen die Nachfrage nach effizienteren Triebwerken und leichteren Systemen, wovon Safran als Technologieanbieter strukturell profitieren kann. Die Verteidigungsindustrie in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens erlebt seit einigen Jahren eine Aufwertung, getrieben durch wachsende Sicherheitsbedrohungen und höhere Verteidigungsbudgets. Hier ist Safran an Programmen im Bereich Kampfflugzeuge, Hubschrauber, Aufklärungssysteme und taktische Ausrüstung beteiligt. Regional ist Safran in Frankreich und Europa verwurzelt, nutzt jedoch eine globale industrielle Präsenz mit Standorten, Joint Ventures und Servicezentren in Nordamerika, Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika. Diese Diversifikation mildert einzelne regionale Nachfrageschocks, erhöht aber die Komplexität des Lieferketten- und Währungsmanagements.

Besonderheiten und technologische Initiativen

Eine Besonderheit von Safran liegt in der starke Rolle von Joint Ventures, insbesondere CFM International mit General Electric. Die gemeinsam entwickelten LEAP-Triebwerke gehören zu den gefragten Aggregaten für moderne Schmalrumpfflugzeuge und bilden einen technologischen Eckpfeiler der globalen Flottenmodernisierung. Safran nimmt zudem eine wichtige Rolle bei europäischen Technologieprogrammen zur emissionsärmeren Luftfahrt ein, etwa bei Projekten zur Entwicklung von Hochbypass-Triebwerken, Hybridantrieben und an Wasserstoff angepassten Systemen. Im Bereich Materialien forscht der Konzern intensiv an Keramik-Matrix-Verbundwerkstoffen, die höhere Betriebstemperaturen und damit mehr Effizienz ermöglichen. Digitale Initiativen umfassen Zustandsüberwachung, Datenanalyse zur vorausschauenden Wartung, vernetzte Flottenservices und Simulationstools, die für Airlines und Betreiber Kosteneffekte beeinflussen können. Darüber hinaus ist Safran im Sicherheits- und Verteidigungsbereich an sensiblen Projekten beteiligt, die besondere Exportkontrollen und Compliance-Anforderungen mit sich bringen.

Chancen aus Anlegersicht

Im Umfeld des Unternehmens ergeben sich mehrere strukturelle Beobachtungspunkte:
  • Langfristig wachsender Luftverkehr mit Bedarf an Flottenmodernisierung zugunsten effizienterer Triebwerke und Systeme.
  • Hoher Anteil wiederkehrender Erlöse aus dem Aftermarket-Geschäft, das auch in schwächeren Konjunkturphasen stabilisierend wirken kann.
  • Oligopolistische Marktstrukturen mit hohen Eintrittsbarrieren, die Marktanteile tendenziell stabilisieren.
  • Technologische Stellung bei Schmalrumpf-Triebwerken und Flugzeugausrüstung, unterstützt durch langfristige Plattformverträge mit Airbus, Boeing und anderen OEMs.
  • Steigende Investitionen in Verteidigung und Sicherheit in Europa und der NATO, die Nachfrage nach Avionik, Sensorik und militärischen Antriebssystemen beeinflussen.
  • Politische Unterstützung für Forschung und Entwicklung im Rahmen europäischer Luftfahrt- und Klimaprogramme, die die Innovationsaktivitäten von Safran stärkt.
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Risiken aus Anlegersicht

Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber, die Marktteilnehmer berücksichtigen können:
  • Zyklizität der zivilen Luftfahrt: Einbrüche im Passagierverkehr, Rezessionen, Pandemien oder Reisebeschränkungen können Auslieferungen und Flugstunden belasten und damit sowohl Neugeschäft als auch MRO-Aktivitäten beeinträchtigen.
  • Programm- und Konzentrationsrisiken: Safran ist stark von einigen wenigen Flugzeugprogrammen und dem Erfolg bestimmter Triebwerksfamilien abhängig. Verzögerungen, technische Probleme oder Nachfrageschwächen können Ertrags- und Reputationsrisiken erzeugen.
  • Technologische Disruption: Der Übergang zu klimaneutraler Luftfahrt, neue Antriebskonzepte und mögliche regulatorische Eingriffe bergen das Risiko, dass bestehende Technologien schneller als erwartet an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.
  • Lieferketten- und Fertigungsrisiken: Komplexe globale Lieferketten, Engpässe bei Spezialwerkstoffen, Qualitätsprobleme oder Kapazitätsrestriktionen können Produktionskosten erhöhen.
  • Politische und regulatorische Risiken: Exportkontrollen, Sanktionen, Verteidigungspolitik und Sicherheitsregulierung beeinflussen Geschäftsmöglichkeiten, insbesondere im Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft.
  • Währungs- und Zinsrisiken: Als global agierender Konzern mit Umsatzschwerpunkten außerhalb der Eurozone ist Safran Wechselkurs- und Finanzierungsrisiken ausgesetzt.
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52W-Hoch 360,70 €
Jahrestief 262,80 €
Jahreshoch 360,70 €
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Safran Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Safran Aktie heute gestiegen?

  • Safran SA hat kürzlich die Bekanntgabe neuer Verträge im Bereich Triebwerksbau gemacht, was viele Analysten positiv bewerten.
  • Das Unternehmen plant, seine Produktionskapazitäten erheblich auszubauen, um der steigenden Nachfrage nach neuen Flugzeugen gerecht zu werden.
  • Analysten erwarten, dass Safran von den steigenden Touristen- und Geschäftsreiseaktivitäten profitieren wird, die durch die Erholung der Luftfahrtbranche nach der Pandemie angetrieben wird.
Hinweis

Community: Diskussion zur Safran Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Postings fassen wiederholt starke Geschäftszahlen und aktualisierte, nach oben korrigierte Erwartungshaltungen für Safran zusammen, wobei vor allem höhere Auslieferungen von LEAP‑Triebwerken sowie ein kräftiges Ersatzteil‑ und Servicegeschäft als Treiber genannt werden.
  • Marktreaktionen und Analystenkommentare sind überwiegend positiv (u. a. Jefferies mit "Buy" und hohem Kursziel, Lob von JPMorgan), zugleich wird die Unternehmensprognose von einigen als eher konservativ eingeschätzt und die Ausschüttungs‑ sowie Rückkaufpläne werden von Anlegern genau beobachtet.
  • Als Folge kam es zu Kursgewinnen in Richtung Rekordhochs, trotz zeitweiliger Rücksetzer, und auch die Verteidigungsaktivitäten sowie strategische Schritte wie die Collins‑Übernahme werden als stützende Faktoren für die mittelfristigen Aussichten genannt.
Hinweis
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Safran Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 31.189 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 4.144 €
Jahresüberschuss in Mio. 7.177 €
Umsatz je Aktie 74,64 €
Gewinn je Aktie 17,18 €
Gewinnrendite +23,01%
Umsatzrendite +23,01%
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Marktkapitalisierung in Mio. 136.674 €
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Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 1,11%
Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 4 Jahren
Keine Senkung seit 4 Jahren
Stabilität der Dividende 0,35 (max 1,00)
Jährlicher
Dividendenzuwachs 8,87% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 33,16% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
26.05.2026 3,35 €
27.05.2025 2,90 €
28.05.2024 2,20 €
30.05.2023 1,35 €
31.05.2022 0,50 €
31.05.2021 0,43 €
27.05.2019 1,82 €
29.05.2018 1,60 €
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Safran Aktie: Übersicht Handelsplätze

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Düsseldorf 338,60 -1,11%
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Frankfurt 337,00 -1,52%
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Gettex 341,30 +0,18%
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Hamburg 337,60 -1,20%
341,70 € 09:10
Hannover 337,60 -0,74%
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L&S RT 340,75 +0,18%
340,15 € 17:13
München 341,10 -0,50%
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Datum
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Volumen
30.07.26 337,70 59 T
29.07.26 340,70 0,74 M
28.07.26 342,30 0,76 M
27.07.26 338,70 0,61 M
24.07.26 329,00 0,97 M
23.07.26 321,80 329 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 321,80 € +4,94%
1 Monat 345,40 € -2,23%
6 Monate 302,40 € +11,67%
1 Jahr 283,10 € +19,29%
5 Jahre 110,50 € +205,61%

Unternehmensprofil Safran

Unternehmensprofil Safran
Safran SA ist ein französischer Hochtechnologiekonzern mit Fokus auf zivile und militärische Luftfahrt, Raumfahrtantriebe und sicherheitskritische Systeme. Das Unternehmen zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Flugzeugtriebwerken, Fahrwerken, Bremssystemen und Avioniklösungen. Als strategischer Zulieferer großer Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing, Dassault und COMAC ist Safran tief in globalen Luftfahrt-Wertschöpfungsketten verankert. Das börsennotierte Unternehmen mit Sitz im Großraum Paris ist Mitglied bedeutender französischer Aktienindizes und gilt als Kernbestandteil der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Geschäftsmodell und Mission

Das Geschäftsmodell von Safran basiert auf der Entwicklung, Industrialisierung und langfristigen Betreuung von Hochtechnologie-Systemen für Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt. Charakteristisch ist ein hoher Anteil wiederkehrender Erlöse aus Wartung, Instandhaltung, Ersatzteilversorgung und Upgrades (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO) über den gesamten Lebenszyklus der ausgelieferten Produkte. Die Mission des Unternehmens lässt sich in der Kombination aus technologischer Souveränität Europas, Steigerung der Sicherheit im Luftverkehr und Dekarbonisierung der Luftfahrt zusammenfassen. Safran strebt an, Triebwerke und Systeme zu liefern, die Treibstoffverbrauch, Emissionen und Lärmbelastung deutlich reduzieren, ohne Abstriche bei Zuverlässigkeit und Sicherheit. Gleichzeitig verfolgt der Konzern das Ziel, kritische Schlüsseltechnologien im Bereich Antrieb, Energie- und Datenmanagement in Europa zu halten und weiterzuentwickeln.

Produkte, Dienstleistungen und Technologieportfolio

Safran deckt große Teile der Wertschöpfungskette in der Luftfahrttechnik ab. Zentrale Produkt- und Dienstleistungsfelder sind:
  • Flugzeugtriebwerke für Schmalrumpf- und Regionalflugzeuge, Hubschrauber und Militärflugzeuge, vor allem über das Joint Venture CFM International für die CFM56- und LEAP-Triebwerksfamilien
  • Komplexe Antriebskomponenten wie Verdichter, Turbinen, Brennkammern, Getriebe und Schaufeln mit hoher Werkstoff- und Fertigungstiefe
  • Flugzeugausrüstung wie Fahrwerksysteme, Bremsen, Räder, Schubumkehrsysteme, Nacelles, elektrische Energieverteilung und Kabinensysteme
  • Avionik, Flugsteuerungs- und Navigationssysteme, Trägheitsnavigationssysteme, Sensoren sowie Datenmanagementlösungen
  • Verteidigungs- und Sicherheitslösungen, darunter optoelektronische Systeme, Infrarot- und Zielerfassungssysteme, taktische Drohnenkomponenten sowie Ausrüstung für Kampfflugzeuge und Hubschrauber
  • Raumfahrtantriebe und Komponenten, unter anderem als Teil von Programmen für europäische Trägerraketen und Satellitenplattformen
  • Umfangreiche MRO-Dienstleistungen, langfristige Serviceverträge, Flottenüberwachung, vorausschauende Instandhaltung und digitale Services
  • l>Das Leistungsangebot wird durch Forschung in Verbrennungstechnologie, Verbundwerkstoffen, Keramik-Matrix-Verbundwerkstoffen, Leichtbau und alternative Antriebskonzepte ergänzt.

Business Units und Segmentstruktur

Safran gliedert sein Geschäft in mehrere Hauptsegmente, die operativ eigenständig geführt und strategisch koordiniert werden:
  • Aerospace Propulsion: Entwicklung, Produktion und Wartung von Flugzeug- und Hubschraubertriebwerken sowie Antriebsmodulen und zugehörigen Services. Dieses Segment ist eng mit dem Joint Venture CFM International verknüpft.
  • Aircraft Equipment, Defense and Aerosystems: Fahrwerke, Bremsen, Räder, Nacelles, Schubumkehrsysteme, Elektrik und Energieversorgung, Luftmanagement sowie Ausrüstung für Verteidigung und sicherheitskritische Anwendungen.
  • Aircraft Interiors: Kabinenausstattung, Sitze und Innenraumlösungen für Verkehrsflugzeuge.
  • Sonstige und nachgeordnete Aktivitäten: Dazu zählen insbesondere kleinere, nicht in den Hauptsegmenten geführte Aktivitäten und Holdingfunktionen.
  • l>Historisch betrieb Safran auch ein bedeutendes Geschäft mit Kabinenausstattung und Bordunterhaltung, hat dieses jedoch in den vergangenen Jahren teilweise veräußert oder neu fokussiert, um Kapital und Managementressourcen auf margenstärkere Kernaktivitäten zu konzentrieren.

Unternehmensgeschichte und strategische Entwicklung

Safran entstand Mitte der 2000er Jahre aus der Fusion traditionsreicher französischer Luft- und Raumfahrtunternehmen, darunter SNECMA (triebwerksorientiert) und SAGEM (Avionik, Verteidigung, Elektronik). Diese Vorgängerfirmen prägten den Aufbau der französischen und europäischen Luftfahrtindustrie seit der Nachkriegszeit maßgeblich. Über Jahrzehnte entwickelte SNECMA gemeinsam mit General Electric Flugzeugtriebwerke, die sich im globalen Markt für Mittelstreckenflugzeuge durchsetzten. SAGEM war ein bedeutender Anbieter von Avionik, Verteidigungselektronik und Sicherheitstechnik. Die Gründung von Safran bündelte diese Kompetenzen in einem integrierten Luft- und Raumfahrttechnologie-Konzern. In den Folgejahren setzte Safran auf Portfoliofokussierung, Veräußerung randständiger Aktivitäten, Ausbau der Triebwerks- und Ausrüstungssegmente sowie auf internationale Expansion, insbesondere in Nordamerika und Asien. Wiederkehrende Industriepartnerschaften, Joint Ventures und staatlich unterstützte Forschungsprogramme, vor allem in Frankreich und der EU, beschleunigten die Technologieentwicklung. Im Jahr 2018 erweiterte Safran durch den Erwerb von Zodiac Aerospace seine Position im Bereich Flugzeugausrüstung und Kabineninterieur. Heute agiert Safran als globaler Technologieführer mit strategischer Bedeutung für Frankreich und Europa.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Safran verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken:
  • Technologische Eintrittsbarrieren: Zertifizierte Flugzeugtriebwerke und sicherheitskritische Systeme erfordern jahrelange Entwicklung, hohe Investitionen, umfangreiche Zulassungsprozesse und tiefe Werkstoffkompetenz. Dies begrenzt die Zahl der Wettbewerber.
  • Langfristige Plattformverankerung: Triebwerke und Systeme werden typischerweise über Jahrzehnte auf spezifischen Flugzeugplattformen eingesetzt. Einmal erreichte Plattformzulassungen sichern Safran langfristige Auslastung und Serviceerlöse.
  • Aftermarket-Moat: Der MRO-Markt für Triebwerke und Ausrüstung mit langlaufenden Serviceverträgen, proprietären Ersatzteilen und technischen Daten schafft wiederkehrende Cashflows und hohe Kundenbindung.
  • Joint-Venture-Ökosystem: Die enge Kooperation mit General Electric im Rahmen von CFM International sowie weitere Partnerschaften mit Airbus, Dassault und Raumfahrtakteuren stabilisieren Marktanteile und stärken die Verhandlungsposition.
  • Staatliche Rückendeckung: Die sicherheitspolitische Relevanz von Triebwerken und Verteidigungssystemen führt zu politischer Unterstützung, etwa bei F&E-Programmen, Exportinitiativen und Technologieförderung.
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Wettbewerbsumfeld und Branchenposition

Safran konkurriert in einem oligopolistisch geprägten Markt für Luftfahrt- und Verteidigungstechnik. Auf Triebwerksseite sind vor allem General Electric, Pratt & Whitney und Rolls-Royce die zentralen globalen Wettbewerber. Im Bereich Flugzeugausrüstung und Systeme treten Unternehmen wie Honeywell, Collins Aerospace (RTX), Liebherr-Aerospace und Parker Aerospace auf. In Verteidigung und Avionik steht Safran im Wettbewerb mit Konzernen wie Thales, Leonardo, Elbit Systems und anderen spezialisierten Systemhäusern. Charakteristisch für die Branche sind hohe Entwicklungszyklen, langfristige Programm-Laufzeiten, starke Abhängigkeit von Flugzeugherstellern und Regulatoren sowie zyklische Schwankungen durch Passagieraufkommen und Verteidigungsbudgets. Regional ist Safran stark in Europa verankert, erzielt jedoch einen wesentlichen Teil seiner Erlöse in Nordamerika, im asiatisch-pazifischen Raum und im Mittleren Osten. Steuerungsgrößen sind die weltweite Verkehrsflugzeugflotte, die Auslieferungen von Airbus und Boeing, Triebwerksflugstunden, MRO-Nachfrage sowie die Verteidigungs- und Raumfahrtprogramme der NATO-Staaten und ausgewählter Exportländer.

Management, Governance und Strategie

Safran wird von einem Vorstand unter Führung eines Chief Executive Officer geleitet und von einem Verwaltungsrat mit Vertretern des französischen Staates, institutionellen Investoren und Arbeitnehmervertretern kontrolliert. Die französische Regierung hält eine bedeutende Minderheitsbeteiligung über staatliche Beteiligungsgesellschaften und betrachtet Safran als strategisches Asset. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie, die sich im Kern auf folgende Stoßrichtungen stützt:
  • Fokussierung auf Kernkompetenzen im Bereich Triebwerke, Flugzeugausrüstung, Verteidigungssysteme und Avionik
  • Skalierung des Service- und Aftermarket-Geschäfts zur Stabilisierung der Ertragslage
  • Intensive Investitionen in Forschung und Entwicklung von emissionsärmeren Triebwerken, Hybrid- und Elektroantrieben, Wasserstoff- und Sustainable-Aviation-Fuel-kompatiblen Systemen
  • Operative Effizienzprogramme, Standardisierung, Digitalisierung von Produktions- und Wartungsprozessen sowie Stärkung der Lieferkettensicherheit
  • Kapitalallokation mit Schwerpunkt auf organischem Wachstum und selektiven Akquisitionen zur Technologieergänzung
  • l>Die Governance-Struktur verbindet industriell-technische Ausrichtung mit staatlicher Einflussnahme und Kapitalmarktdisziplin.

Branchen- und Regionenanalyse

Safran operiert primär in der zivilen Luftfahrtindustrie, der Verteidigungs- und Sicherheitsbranche sowie in ausgewählten Raumfahrtsegmenten. Die zivile Luftfahrt wird langfristig durch Wachstum des globalen Passagierverkehrs, vor allem in Asien und den Schwellenländern, unterstützt, ist jedoch zyklisch und anfällig für Rezessionen, Pandemien und geopolitische Schocks. Strengere Umweltauflagen, steigende Kerosinpreise und gesellschaftlicher Druck in Richtung Dekarbonisierung erhöhen die Nachfrage nach effizienteren Triebwerken und leichteren Systemen, wovon Safran als Technologieanbieter strukturell profitieren kann. Die Verteidigungsindustrie in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens erlebt seit einigen Jahren eine Aufwertung, getrieben durch wachsende Sicherheitsbedrohungen und höhere Verteidigungsbudgets. Hier ist Safran an Programmen im Bereich Kampfflugzeuge, Hubschrauber, Aufklärungssysteme und taktische Ausrüstung beteiligt. Regional ist Safran in Frankreich und Europa verwurzelt, nutzt jedoch eine globale industrielle Präsenz mit Standorten, Joint Ventures und Servicezentren in Nordamerika, Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika. Diese Diversifikation mildert einzelne regionale Nachfrageschocks, erhöht aber die Komplexität des Lieferketten- und Währungsmanagements.

Besonderheiten und technologische Initiativen

Eine Besonderheit von Safran liegt in der starke Rolle von Joint Ventures, insbesondere CFM International mit General Electric. Die gemeinsam entwickelten LEAP-Triebwerke gehören zu den gefragten Aggregaten für moderne Schmalrumpfflugzeuge und bilden einen technologischen Eckpfeiler der globalen Flottenmodernisierung. Safran nimmt zudem eine wichtige Rolle bei europäischen Technologieprogrammen zur emissionsärmeren Luftfahrt ein, etwa bei Projekten zur Entwicklung von Hochbypass-Triebwerken, Hybridantrieben und an Wasserstoff angepassten Systemen. Im Bereich Materialien forscht der Konzern intensiv an Keramik-Matrix-Verbundwerkstoffen, die höhere Betriebstemperaturen und damit mehr Effizienz ermöglichen. Digitale Initiativen umfassen Zustandsüberwachung, Datenanalyse zur vorausschauenden Wartung, vernetzte Flottenservices und Simulationstools, die für Airlines und Betreiber Kosteneffekte beeinflussen können. Darüber hinaus ist Safran im Sicherheits- und Verteidigungsbereich an sensiblen Projekten beteiligt, die besondere Exportkontrollen und Compliance-Anforderungen mit sich bringen.

Chancen aus Anlegersicht

Im Umfeld des Unternehmens ergeben sich mehrere strukturelle Beobachtungspunkte:
  • Langfristig wachsender Luftverkehr mit Bedarf an Flottenmodernisierung zugunsten effizienterer Triebwerke und Systeme.
  • Hoher Anteil wiederkehrender Erlöse aus dem Aftermarket-Geschäft, das auch in schwächeren Konjunkturphasen stabilisierend wirken kann.
  • Oligopolistische Marktstrukturen mit hohen Eintrittsbarrieren, die Marktanteile tendenziell stabilisieren.
  • Technologische Stellung bei Schmalrumpf-Triebwerken und Flugzeugausrüstung, unterstützt durch langfristige Plattformverträge mit Airbus, Boeing und anderen OEMs.
  • Steigende Investitionen in Verteidigung und Sicherheit in Europa und der NATO, die Nachfrage nach Avionik, Sensorik und militärischen Antriebssystemen beeinflussen.
  • Politische Unterstützung für Forschung und Entwicklung im Rahmen europäischer Luftfahrt- und Klimaprogramme, die die Innovationsaktivitäten von Safran stärkt.
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Risiken aus Anlegersicht

Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber, die Marktteilnehmer berücksichtigen können:
  • Zyklizität der zivilen Luftfahrt: Einbrüche im Passagierverkehr, Rezessionen, Pandemien oder Reisebeschränkungen können Auslieferungen und Flugstunden belasten und damit sowohl Neugeschäft als auch MRO-Aktivitäten beeinträchtigen.
  • Programm- und Konzentrationsrisiken: Safran ist stark von einigen wenigen Flugzeugprogrammen und dem Erfolg bestimmter Triebwerksfamilien abhängig. Verzögerungen, technische Probleme oder Nachfrageschwächen können Ertrags- und Reputationsrisiken erzeugen.
  • Technologische Disruption: Der Übergang zu klimaneutraler Luftfahrt, neue Antriebskonzepte und mögliche regulatorische Eingriffe bergen das Risiko, dass bestehende Technologien schneller als erwartet an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.
  • Lieferketten- und Fertigungsrisiken: Komplexe globale Lieferketten, Engpässe bei Spezialwerkstoffen, Qualitätsprobleme oder Kapazitätsrestriktionen können Produktionskosten erhöhen.
  • Politische und regulatorische Risiken: Exportkontrollen, Sanktionen, Verteidigungspolitik und Sicherheitsregulierung beeinflussen Geschäftsmöglichkeiten, insbesondere im Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft.
  • Währungs- und Zinsrisiken: Als global agierender Konzern mit Umsatzschwerpunkten außerhalb der Eurozone ist Safran Wechselkurs- und Finanzierungsrisiken ausgesetzt.
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Stand: Juli 2026
Hinweis

Safran Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Safran Kursziel 2026

  • Die Safran Kurs Performance für 2026 liegt bei +14,05%. Die Performance der Benchmark Euro Stoxx 50 liegt bei +8,43%. Outperformance: Die Safran Kurs Performance ist um 5,62 Prozentpunkte höher als die Performance des Euro Stoxx 50.
  • 9 Analysten haben die Safran Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 372,56 €. Das Kursziel ist somit um 9,90% höher als der aktuelle Kurs der Safran Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 430,00 (+26,84% ggü. dem aktuellen Safran Kurs); das niedrigste bei 310,00 (-8,55% ggü. dem aktuellen Safran Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 9 Analysten haben Safran eingestuft: 7 Analysten empfehlen Safran zum Kauf, 2 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Safran Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 9,90%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Safran Aktie zum Kauf.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 136,67 Mrd. €
Streubesitz 75,91%
Währung EUR
Land Frankreich
Sektor Industrie
Branche Luftfahrt- & Verteidigung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+43,04% Institutionelle Aktionäre
+75,91% Streubesitz
+32,88% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Safran

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Highländer49
Safran
Der Triebwerksbauer und Luftfahrt-Zulieferer Safran (Safran Aktie) schraubt nach guten Geschäften mit Turbinen und Ersatzteilen seine Erwartungen für 2026 nach oben. Grund für den Optimismus sind höhere Auslieferungen der Triebwerke für die Mittelstreckenjets von Boeing und Airbus . Auch von Ersatzteilen und Dienstleistungen verspricht sich Safran-Chef Olivier Andriès mehr Umsatz als bislang. An der Börse kamen die Neuigkeiten gut an. https://www.ariva.de/aktien/airbus-group-aktie/news/roundup-ersatzteilgeschaeft-befluegelt-triebwerksbauer-safran-12082616
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Highländer49
Safran
Safran meldet seine Ergebnisse im ersten Halbjahr 2026 https://www.safran-group.com/pressroom/safran-reports-its-first-half-2026-results-2026-07-28 Überzeugt Euch das Ergebnis?
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Highländer49
Safran
Safran meldet Umsatz im ersten Quartal 2026 - Hervorragende Leistung bei zivilen Motorenaktivitäten https://www.safran-group.com/pressroom/safran-reports-first-quarter-2026-revenue-outstanding-performance-civil-engine-activities-2026-04-23 Wie ist Eure Meinung zu den neusten Zahlen?
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alpenland2
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Häufig gestellte Fragen zur Safran Aktie und zum Safran Kurs

Der aktuelle Kurs der Safran Aktie liegt bei 341,50 €.

Für 1.000€ kann man sich 2,93 Safran Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Safran Aktie lautet SAFRF.

Die 1 Monats-Performance der Safran Aktie beträgt aktuell -2,23%.

Die 1 Jahres-Performance der Safran Aktie beträgt aktuell 19,29%.

Der Aktienkurs der Safran Aktie liegt aktuell bei 341,50 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,23% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Safran eine Wertentwicklung von 23,84% aus und über 6 Monate sind es 11,67%.

Das 52-Wochen-Hoch der Safran Aktie liegt bei 360,70 €.

Das 52-Wochen-Tief der Safran Aktie liegt bei 262,80 €.

Das Allzeithoch von Safran liegt bei 360,70 €.

Das Allzeittief von Safran liegt bei 18,86 €.

Die Volatilität der Safran Aktie liegt derzeit bei 33,13%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Safran in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 372,56 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 9,90%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 372,56 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 9,90%.

9 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Safran Kursziel beträgt 372,56 €. Das ist 9,90% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Safran 7 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

9 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Safran Kursziel beträgt 372,56 €. Das ist 9,90% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Safran 7 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

9 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 372,56 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 9,90%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Safran Aktie bei 372,56 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Safran Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 136,67 Mrd. €

Insgesamt sind 417,9 Mio Safran Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +43,04% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 22.12.2004 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Am 22.12.2004 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Safran bei 73%. Erfahre hier mehr

Safran hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Safran gehört zum Sektor Luftfahrt- & Verteidigung.

Das KGV der Safran Aktie beträgt 32,59.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Safran betrug 31,19 Mrd €.

Ja, Safran zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 26.05.2026 eine Dividende in Höhe von 3,35 € gezahlt.

Zuletzt hat Safran am 26.05.2026 eine Dividende in Höhe von 3,35 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,99%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Safran wurde am 26.05.2026 in Höhe von 3,35 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,99%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 26.05.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 3,35 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.