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Safran Aktie

Aktie
WKN:  924781 ISIN:  FR0000073272 US-Symbol:  SAFRF Branche:  Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung Land:  Frankreich
366,32 $
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Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
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Streubesitz
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KGV
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Dividende
2,90 €
Dividendenrendite
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neu: Nachhaltigkeits-Score
49 %
Index-Zuordnung
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Safran Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Safran SA ist ein französischer Hochtechnologiekonzern mit Fokus auf zivile und militärische Luftfahrt, Raumfahrtantriebe und sicherheitskritische Systeme. Das Unternehmen zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Flugzeugtriebwerken, Fahrwerken, Bremssystemen und Avioniklösungen. Als strategischer Zulieferer großer Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing, Dassault und COMAC ist Safran tief in globalen Luftfahrt-Wertschöpfungsketten verankert. Das börsennotierte Unternehmen mit Hauptsitz in Paris ist Mitglied bedeutender französischer Aktienindizes und gilt als Kernbestandteil der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Geschäftsmodell und Mission

Das Geschäftsmodell von Safran basiert auf der Entwicklung, Industrialisierung und langfristigen Betreuung von Hochtechnologie-Systemen für Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt. Charakteristisch ist ein hoher Anteil wiederkehrender Erlöse aus Wartung, Instandhaltung, Ersatzteilversorgung und Upgrades (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO) über den gesamten Lebenszyklus der ausgelieferten Produkte. Die Mission des Unternehmens lässt sich in der Kombination aus technologischer Souveränität Europas, Steigerung der Sicherheit im Luftverkehr und Dekarbonisierung der Luftfahrt zusammenfassen. Safran strebt an, Triebwerke und Systeme zu liefern, die Treibstoffverbrauch, Emissionen und Lärmbelastung deutlich reduzieren, ohne Abstriche bei Zuverlässigkeit und Sicherheit. Gleichzeitig verfolgt der Konzern das Ziel, kritische Schlüsseltechnologien im Bereich Antrieb, Energie- und Datenmanagement in Europa zu halten und weiterzuentwickeln.

Produkte, Dienstleistungen und Technologieportfolio

Safran deckt große Teile der Wertschöpfungskette in der Luftfahrttechnik ab. Zentrale Produkt- und Dienstleistungsfelder sind:
  • Flugzeugtriebwerke für Schmalrumpf- und Regionalflugzeuge, Hubschrauber und Militärflugzeuge, vor allem über das Joint Venture CFM International für die CFM56- und LEAP-Triebwerksfamilien
  • Komplexe Antriebskomponenten wie Verdichter, Turbinen, Brennkammern, Getriebe und Schaufeln mit hoher Werkstoff- und Fertigungstiefe
  • Flugzeugausrüstung wie Fahrwerksysteme, Bremsen, Räder, Schubumkehrsysteme, Nacelles, elektrische Energieverteilung und Kabinensysteme
  • Avionik, Flugsteuerungs- und Navigationssysteme, Trägheitsnavigationssysteme, Sensoren sowie Datenmanagementlösungen
  • Verteidigungs- und Sicherheitslösungen, darunter optoelektronische Systeme, Infrarot- und Zielerfassungssysteme, taktische Drohnenkomponenten sowie Ausrüstung für Kampfflugzeuge und Hubschrauber
  • Raumfahrtantriebe und Komponenten über Beteiligungen und Partnerschaften in der europäischen Trägerraketenindustrie
  • Umfangreiche MRO-Dienstleistungen, langfristige Serviceverträge, Flottenüberwachung, vorausschauende Instandhaltung und digitale Services
Das Leistungsangebot wird durch Forschung in Verbrennungstechnologie, Verbundwerkstoffen, Keramik-Matrix-Verbundwerkstoffen, Leichtbau und alternative Antriebskonzepte ergänzt.

Business Units und Segmentstruktur

Safran gliedert sein Geschäft in mehrere Hauptsegmente, die operativ eigenständig geführt und strategisch koordiniert werden:
  • Aerospace Propulsion: Entwicklung, Produktion und Wartung von Flugzeug- und Hubschraubertriebwerken sowie Antriebsmodulen und zugehörigen Services. Dieses Segment ist eng mit dem Joint Venture CFM International verknüpft.
  • Aircraft Equipment, Defense and Aerosystems: Fahrwerke, Bremsen, Räder, Nacelles, Schubumkehrsysteme, Elektrik und Energieversorgung, Luftmanagement sowie Ausrüstung für Verteidigung und sicherheitskritische Anwendungen.
  • Avionics und verwandte Aktivitäten: Flugsteuerung, Navigationssysteme, Cockpit-Systeme, Trägheitsnavigation, Sensorik und Missionssysteme für zivile und militärische Plattformen.
Historisch betrieb Safran auch ein bedeutendes Geschäft mit Kabinenausstattung und Bordunterhaltung, hat dieses jedoch in den vergangenen Jahren teilweise veräußert oder neu fokussiert, um Kapital und Managementressourcen auf margenstärkere Kernaktivitäten zu konzentrieren.

Unternehmensgeschichte und strategische Entwicklung

Safran entstand Mitte der 2000er Jahre aus der Fusion traditionsreicher französischer Luft- und Raumfahrtunternehmen, darunter SNECMA (triebwerksorientiert) und SAGEM (Avionik, Verteidigung, Elektronik). Diese Vorgängerfirmen prägten den Aufbau der französischen und europäischen Luftfahrtindustrie seit der Nachkriegszeit maßgeblich. Über Jahrzehnte entwickelte SNECMA gemeinsam mit General Electric Flugzeugtriebwerke, die sich im globalen Markt für Mittelstreckenflugzeuge durchsetzten. SAGEM war ein bedeutender Anbieter von Avionik, Verteidigungselektronik und Sicherheitstechnik. Die Gründung von Safran bündelte diese Kompetenzen in einem integrierten Luft- und Raumfahrttechnologie-Konzern. In den Folgejahren setzte Safran auf Portfoliofokussierung, Veräußerung randständiger Aktivitäten, Ausbau der Triebwerks- und Ausrüstungssegmente sowie auf internationale Expansion, insbesondere in Nordamerika und Asien. Wiederkehrende Industriepartnerschaften, Joint Ventures und staatlich unterstützte Forschungsprogramme, vor allem in Frankreich und der EU, beschleunigten die Technologieentwicklung. Heute agiert Safran als globaler Technologieführer mit strategischer Bedeutung für Frankreich und Europa.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Safran verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken:
  • Technologische Eintrittsbarrieren: Zertifizierte Flugzeugtriebwerke und sicherheitskritische Systeme erfordern jahrelange Entwicklung, hohe Investitionen, umfangreiche Zulassungsprozesse und tiefe Werkstoffkompetenz. Dies begrenzt die Zahl der Wettbewerber.
  • Langfristige Plattformverankerung: Triebwerke und Systeme werden typischerweise über Jahrzehnte auf spezifischen Flugzeugplattformen eingesetzt. Einmal erreichte Plattformzulassungen sichern Safran langfristige Auslastung und Serviceerlöse.
  • Aftermarket-Moat: Der MRO-Markt für Triebwerke und Ausrüstung mit langlaufenden Serviceverträgen, proprietären Ersatzteilen und technischen Daten schafft wiederkehrende Cashflows und hohe Kundenbindung.
  • Joint-Venture-Ökosystem: Die enge Kooperation mit General Electric im Rahmen von CFM International sowie weitere Partnerschaften mit Airbus, Dassault und Raumfahrtakteuren stabilisieren Marktanteile und stärken die Verhandlungsposition.
  • Staatliche Rückendeckung: Die sicherheitspolitische Relevanz von Triebwerken und Verteidigungssystemen führt zu politischer Unterstützung, etwa bei F&E-Programmen, Exportinitiativen und Technologieförderung.
Diese Faktoren erschweren den Markteintritt neuer Wettbewerber und stützen Margenpotenzial und Preissetzungsmacht im Kernportfolio.

Wettbewerbsumfeld und Branchenposition

Safran konkurriert in einem oligopolistisch geprägten Markt für Luftfahrt- und Verteidigungstechnik. Auf Triebwerksseite sind vor allem General Electric, Pratt & Whitney und Rolls-Royce die zentralen globalen Wettbewerber. Im Bereich Flugzeugausrüstung und Systeme treten Unternehmen wie Honeywell, Collins Aerospace (RTX), Liebherr-Aerospace und Parker Aerospace auf. In Verteidigung und Avionik steht Safran im Wettbewerb mit Konzernen wie Thales, Leonardo, Elbit Systems und anderen spezialisierten Systemhäusern. Charakteristisch für die Branche sind hohe Entwicklungszyklen, langfristige Programm-Laufzeiten, starke Abhängigkeit von Flugzeugherstellern und Regulatoren sowie zyklische Schwankungen durch Passagieraufkommen und Verteidigungsbudgets. Regional ist Safran stark in Europa verankert, erzielt jedoch einen wesentlichen Teil seiner Erlöse in Nordamerika, im asiatisch-pazifischen Raum und im Mittleren Osten. Steuerungsgrößen sind die weltweite Verkehrsflugzeugflotte, die Auslieferungen von Airbus und Boeing, Triebwerksflugstunden, MRO-Nachfrage sowie die Verteidigungs- und Raumfahrtprogramme der NATO-Staaten und ausgewählter Exportländer.

Management, Governance und Strategie

Safran wird von einem Vorstand unter Führung eines Chief Executive Officer geleitet und von einem Verwaltungsrat mit Vertretern des französischen Staates, institutionellen Investoren und Arbeitnehmervertretern kontrolliert. Die französische Regierung hält eine bedeutende Minderheitsbeteiligung und betrachtet Safran als strategisches Asset. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie, die sich im Kern auf folgende Stoßrichtungen stützt:
  • Fokussierung auf Kernkompetenzen im Bereich Triebwerke, Flugzeugausrüstung, Verteidigungssysteme und Avionik
  • Skalierung des Service- und Aftermarket-Geschäfts zur Stabilisierung von Margen und Cashflows
  • Intensive Investitionen in Forschung und Entwicklung von emissionsärmeren Triebwerken, Hybrid- und Elektroantrieben, Wasserstoff- und Sustainable-Aviation-Fuel-kompatiblen Systemen
  • Operative Effizienzprogramme, Standardisierung, Digitalisierung von Produktions- und Wartungsprozessen sowie Stärkung der Lieferkettensicherheit
  • Kapitalallokation mit Schwerpunkt auf organischem Wachstum, selektiven Akquisitionen zur Technologieergänzung und kontrollierter Ausschüttungspolitik
Die Governance-Struktur verbindet industriell-technische Ausrichtung mit staatlicher Einflussnahme und Kapitalmarktdisziplin, was für konservative Investoren Relevant ist, da Stabilität und Kontinuität wichtiger sind als kurzfristige Maximierung der Eigenkapitalrendite.

Branchen- und Regionenanalyse

Safran operiert primär in der zivilen Luftfahrtindustrie, der Verteidigungs- und Sicherheitsbranche sowie in ausgewählten Raumfahrtsegmenten. Die zivile Luftfahrt wird langfristig durch Wachstum des globalen Passagierverkehrs, vor allem in Asien und den Schwellenländern, unterstützt, ist jedoch zyklisch und anfällig für Rezessionen, Pandemien und geopolitische Schocks. Strengere Umweltauflagen, steigende Kerosinpreise und gesellschaftlicher Druck in Richtung Dekarbonisierung erhöhen die Nachfrage nach effizienteren Triebwerken und leichteren Systemen, wovon Safran als Technologieanbieter strukturell profitieren kann. Die Verteidigungsindustrie in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens erlebt seit einigen Jahren eine Aufwertung, getrieben durch wachsende Sicherheitsbedrohungen und höhere Verteidigungsbudgets. Hier profitiert Safran von Programmen im Bereich Kampfflugzeuge, Hubschrauber, Aufklärungssysteme und taktische Ausrüstung. Regional ist Safran in Frankreich und Europa verwurzelt, nutzt jedoch eine globale industrielle Präsenz mit Standorten, Joint Ventures und Servicezentren in Nordamerika, Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika. Diese Diversifikation mildert einzelne regionale Nachfrageschocks, erhöht aber die Komplexität des Lieferketten- und Währungsmanagements.

Besonderheiten und technologische Initiativen

Eine Besonderheit von Safran liegt in der starken Rolle von Joint Ventures, insbesondere CFM International mit General Electric. Die gemeinsam entwickelten LEAP-Triebwerke gehören zu den gefragten Aggregaten für moderne Schmalrumpfflugzeuge und bilden einen technologischen Eckpfeiler der globalen Flottenmodernisierung. Safran nimmt zudem eine führende Rolle bei europäischen Technologieprogrammen zur emissionsärmeren Luftfahrt ein, etwa bei Projekten zur Entwicklung von Hochbypass-Triebwerken, Hybridantrieben und an Wasserstoff angepassten Systemen. Im Bereich Materialien forscht der Konzern intensiv an Keramik-Matrix-Verbundwerkstoffen, die höhere Betriebstemperaturen und damit mehr Effizienz ermöglichen. Digitale Initiativen umfassen Zustandsüberwachung, Datenanalyse zur vorausschauenden Wartung, vernetzte Flottenservices und Simulationstools, die für Airlines und Betreiber Kostenvorteile generieren. Darüber hinaus ist Safran im Sicherheits- und Verteidigungsbereich an sensiblen Projekten beteiligt, die besondere Exportkontrollen und Compliance-Anforderungen mit sich bringen.

Chancen aus Anlegersicht

Für konservative Anleger ergeben sich mehrere strukturelle Chancen:
  • Langfristig wachsender Luftverkehr mit Bedarf an Flottenmodernisierung zugunsten effizienterer Triebwerke und Systeme.
  • Hoher Anteil wiederkehrender Erlöse aus dem Aftermarket-Geschäft, das auch in schwächeren Konjunkturphasen stabilisierend wirkt.
  • Oligopolistische Marktstrukturen mit hohen Eintrittsbarrieren, die Marktanteile und Margen tendenziell schützen.
  • Technologische Führungsposition bei Schmalrumpf-Triebwerken und Flugzeugausrüstung, unterstützt durch langfristige Plattformverträge mit Airbus, Boeing und anderen OEMs.
  • Steigende Investitionen in Verteidigung und Sicherheit in Europa und der NATO, die Nachfrage nach Avionik, Sensorik und militärischen Antriebssystemen stützen.
  • Politische Unterstützung für Forschung und Entwicklung im Rahmen europäischer Luftfahrt- und Klimaprogramme, die die Innovationsfähigkeit von Safran stärkt.
Diese Faktoren können mittelfristig zu robusten Cashflows und strukturellem Wachstum führen, sofern Safran technologische und operative Risiken kontrolliert.

Risiken aus Anlegersicht

Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber, die konservative Investoren berücksichtigen sollten:
  • Zyklizität der zivilen Luftfahrt: Einbrüche im Passagierverkehr, Rezessionen, Pandemien oder Reisebeschränkungen können Auslieferungen und Flugstunden belasten und damit sowohl Neugeschäft als auch MRO-Umsätze beeinträchtigen.
  • Programm- und Konzentrationsrisiken: Safran ist stark von einigen wenigen Flugzeugprogrammen und dem Erfolg bestimmter Triebwerksfamilien abhängig. Verzögerungen, technische Probleme oder Nachfrageschwächen können Ertrags- und Reputationsrisiken erzeugen.
  • Technologische Disruption: Der Übergang zu klimaneutraler Luftfahrt, neue Antriebskonzepte und mögliche regulatorische Eingriffe bergen das Risiko, dass bestehende Technologien schneller als erwartet an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.
  • Lieferketten- und Fertigungsrisiken: Komplexe globale Lieferketten, Engpässe bei Spezialwerkstoffen, Qualitätsprobleme oder Kapazitätsrestriktionen können Produktionskosten erhöhen und Margen belasten.
  • Politische und regulatorische Risiken: Exportkontrollen, Sanktionen, Verteidigungspolitik und Sicherheitsregulierung beeinflussen Geschäftsmöglichkeiten, insbesondere im Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft.
  • Währungs- und Zinsrisiken: Als global agierender Konzern mit Umsatzschwerpunkten außerhalb der Eurozone ist Safran Wechselkurs- und Finanzierungsrisiken ausgesetzt.
Für ein Investment in Safran sollten Anleger daher die spezifische Risiko-Rendite-Struktur der Luft- und Raumfahrtbranche, die Abhängigkeit von wenigen Großprogrammen sowie die langfristige Transformationsdynamik der Luftfahrt hin zu emissionsärmeren Technologien sorgfältig abwägen, ohne sich auf kurzfristige Marktentwicklungen oder Spekulationen zu stützen.
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Kursdaten

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Schluss Vortag 372,478 $
Gehandelte Stücke 1.711
Tagesvolumen Vortag 652.569,1 $
Tagestief 365,222 $
Tageshoch 376,358 $
52W-Tief 213,86 $
52W-Hoch 384,024 $
Jahrestief 354,962 $
Jahreshoch 384,024 $

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 27.716 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 4.192 €
Jahresüberschuss in Mio. -667,00 €
Umsatz je Aktie 66,49 €
Gewinn je Aktie -1,60 €
Gewinnrendite -6,55%
Umsatzrendite -
Return on Investment -1,21%
Marktkapitalisierung in Mio. 87.992 €
KGV (Kurs/Gewinn) -131,94
KBV (Kurs/Buchwert) 8,65
KUV (Kurs/Umsatz) 3,17
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +18,50%

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Hebelprodukte (164)
Knock-Outs 80
Optionsscheine 56
Faktor-Zertifikate 28
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 4 Jahre
Keine Senkung seit 4 Jahre
Stabilität der Dividende 0,74 (max 1,00)
Jährlicher 61,1% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 7,84% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 37,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 29,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 13,45%

Dividenden Historie

Datum Dividende
27.05.2025 2,90 €
28.05.2024 2,20 €
30.05.2023 1,35 €
31.05.2022 0,50 €
31.05.2021 0,43 €
27.05.2019 1,82 €
29.05.2018 1,60 €
19.06.2017 0,83 €
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Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
347,60 € 313,90 € +10,74%

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Düsseldorf 312,20 € -1,23%
316,10 € 21.01.26
Frankfurt 316,60 € +0,83%
314,00 € 21.01.26
Hamburg 315,80 € -0,16%
316,30 € 21.01.26
Hannover 315,80 € -0,16%
316,30 € 21.01.26
München 315,40 € +0,77%
313,00 € 21.01.26
Stuttgart 317,00 € -0,22%
317,70 € 21.01.26
Xetra 314,00 € -0,82%
316,60 € 21.01.26
L&S RT 317,75 € -0,14%
318,20 € 21.01.26
Wien 330,00 € +4,83%
314,80 € 21.01.26
Nasdaq OTC Other 366,32 $ -1,65%
372,478 $ 21.01.26
Tradegate 318,30 € +0,03%
318,20 € 21.01.26
Quotrix 318,00 € +2,12%
311,40 € 21.01.26
Gettex 318,50 € +0,03%
318,40 € 21.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
20.01.26 372,478 0,68 M
16.01.26 375,912 447 T
15.01.26 370,972 371 T
14.01.26 367,448 227 T
13.01.26 380,00 0,59 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 367,448 $ +1,37%
1 Monat 355,786 $ +4,69%
6 Monate 330,095 $ +12,84%
1 Jahr 236,236 $ +57,67%
5 Jahre 138,17 $ +169,58%

Unternehmensprofil Safran SA

Safran SA ist ein französischer Hochtechnologiekonzern mit Fokus auf zivile und militärische Luftfahrt, Raumfahrtantriebe und sicherheitskritische Systeme. Das Unternehmen zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Flugzeugtriebwerken, Fahrwerken, Bremssystemen und Avioniklösungen. Als strategischer Zulieferer großer Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing, Dassault und COMAC ist Safran tief in globalen Luftfahrt-Wertschöpfungsketten verankert. Das börsennotierte Unternehmen mit Hauptsitz in Paris ist Mitglied bedeutender französischer Aktienindizes und gilt als Kernbestandteil der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Geschäftsmodell und Mission

Das Geschäftsmodell von Safran basiert auf der Entwicklung, Industrialisierung und langfristigen Betreuung von Hochtechnologie-Systemen für Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt. Charakteristisch ist ein hoher Anteil wiederkehrender Erlöse aus Wartung, Instandhaltung, Ersatzteilversorgung und Upgrades (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO) über den gesamten Lebenszyklus der ausgelieferten Produkte. Die Mission des Unternehmens lässt sich in der Kombination aus technologischer Souveränität Europas, Steigerung der Sicherheit im Luftverkehr und Dekarbonisierung der Luftfahrt zusammenfassen. Safran strebt an, Triebwerke und Systeme zu liefern, die Treibstoffverbrauch, Emissionen und Lärmbelastung deutlich reduzieren, ohne Abstriche bei Zuverlässigkeit und Sicherheit. Gleichzeitig verfolgt der Konzern das Ziel, kritische Schlüsseltechnologien im Bereich Antrieb, Energie- und Datenmanagement in Europa zu halten und weiterzuentwickeln.

Produkte, Dienstleistungen und Technologieportfolio

Safran deckt große Teile der Wertschöpfungskette in der Luftfahrttechnik ab. Zentrale Produkt- und Dienstleistungsfelder sind:
  • Flugzeugtriebwerke für Schmalrumpf- und Regionalflugzeuge, Hubschrauber und Militärflugzeuge, vor allem über das Joint Venture CFM International für die CFM56- und LEAP-Triebwerksfamilien
  • Komplexe Antriebskomponenten wie Verdichter, Turbinen, Brennkammern, Getriebe und Schaufeln mit hoher Werkstoff- und Fertigungstiefe
  • Flugzeugausrüstung wie Fahrwerksysteme, Bremsen, Räder, Schubumkehrsysteme, Nacelles, elektrische Energieverteilung und Kabinensysteme
  • Avionik, Flugsteuerungs- und Navigationssysteme, Trägheitsnavigationssysteme, Sensoren sowie Datenmanagementlösungen
  • Verteidigungs- und Sicherheitslösungen, darunter optoelektronische Systeme, Infrarot- und Zielerfassungssysteme, taktische Drohnenkomponenten sowie Ausrüstung für Kampfflugzeuge und Hubschrauber
  • Raumfahrtantriebe und Komponenten über Beteiligungen und Partnerschaften in der europäischen Trägerraketenindustrie
  • Umfangreiche MRO-Dienstleistungen, langfristige Serviceverträge, Flottenüberwachung, vorausschauende Instandhaltung und digitale Services
Das Leistungsangebot wird durch Forschung in Verbrennungstechnologie, Verbundwerkstoffen, Keramik-Matrix-Verbundwerkstoffen, Leichtbau und alternative Antriebskonzepte ergänzt.

Business Units und Segmentstruktur

Safran gliedert sein Geschäft in mehrere Hauptsegmente, die operativ eigenständig geführt und strategisch koordiniert werden:
  • Aerospace Propulsion: Entwicklung, Produktion und Wartung von Flugzeug- und Hubschraubertriebwerken sowie Antriebsmodulen und zugehörigen Services. Dieses Segment ist eng mit dem Joint Venture CFM International verknüpft.
  • Aircraft Equipment, Defense and Aerosystems: Fahrwerke, Bremsen, Räder, Nacelles, Schubumkehrsysteme, Elektrik und Energieversorgung, Luftmanagement sowie Ausrüstung für Verteidigung und sicherheitskritische Anwendungen.
  • Avionics und verwandte Aktivitäten: Flugsteuerung, Navigationssysteme, Cockpit-Systeme, Trägheitsnavigation, Sensorik und Missionssysteme für zivile und militärische Plattformen.
Historisch betrieb Safran auch ein bedeutendes Geschäft mit Kabinenausstattung und Bordunterhaltung, hat dieses jedoch in den vergangenen Jahren teilweise veräußert oder neu fokussiert, um Kapital und Managementressourcen auf margenstärkere Kernaktivitäten zu konzentrieren.

Unternehmensgeschichte und strategische Entwicklung

Safran entstand Mitte der 2000er Jahre aus der Fusion traditionsreicher französischer Luft- und Raumfahrtunternehmen, darunter SNECMA (triebwerksorientiert) und SAGEM (Avionik, Verteidigung, Elektronik). Diese Vorgängerfirmen prägten den Aufbau der französischen und europäischen Luftfahrtindustrie seit der Nachkriegszeit maßgeblich. Über Jahrzehnte entwickelte SNECMA gemeinsam mit General Electric Flugzeugtriebwerke, die sich im globalen Markt für Mittelstreckenflugzeuge durchsetzten. SAGEM war ein bedeutender Anbieter von Avionik, Verteidigungselektronik und Sicherheitstechnik. Die Gründung von Safran bündelte diese Kompetenzen in einem integrierten Luft- und Raumfahrttechnologie-Konzern. In den Folgejahren setzte Safran auf Portfoliofokussierung, Veräußerung randständiger Aktivitäten, Ausbau der Triebwerks- und Ausrüstungssegmente sowie auf internationale Expansion, insbesondere in Nordamerika und Asien. Wiederkehrende Industriepartnerschaften, Joint Ventures und staatlich unterstützte Forschungsprogramme, vor allem in Frankreich und der EU, beschleunigten die Technologieentwicklung. Heute agiert Safran als globaler Technologieführer mit strategischer Bedeutung für Frankreich und Europa.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Safran verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken:
  • Technologische Eintrittsbarrieren: Zertifizierte Flugzeugtriebwerke und sicherheitskritische Systeme erfordern jahrelange Entwicklung, hohe Investitionen, umfangreiche Zulassungsprozesse und tiefe Werkstoffkompetenz. Dies begrenzt die Zahl der Wettbewerber.
  • Langfristige Plattformverankerung: Triebwerke und Systeme werden typischerweise über Jahrzehnte auf spezifischen Flugzeugplattformen eingesetzt. Einmal erreichte Plattformzulassungen sichern Safran langfristige Auslastung und Serviceerlöse.
  • Aftermarket-Moat: Der MRO-Markt für Triebwerke und Ausrüstung mit langlaufenden Serviceverträgen, proprietären Ersatzteilen und technischen Daten schafft wiederkehrende Cashflows und hohe Kundenbindung.
  • Joint-Venture-Ökosystem: Die enge Kooperation mit General Electric im Rahmen von CFM International sowie weitere Partnerschaften mit Airbus, Dassault und Raumfahrtakteuren stabilisieren Marktanteile und stärken die Verhandlungsposition.
  • Staatliche Rückendeckung: Die sicherheitspolitische Relevanz von Triebwerken und Verteidigungssystemen führt zu politischer Unterstützung, etwa bei F&E-Programmen, Exportinitiativen und Technologieförderung.
Diese Faktoren erschweren den Markteintritt neuer Wettbewerber und stützen Margenpotenzial und Preissetzungsmacht im Kernportfolio.

Wettbewerbsumfeld und Branchenposition

Safran konkurriert in einem oligopolistisch geprägten Markt für Luftfahrt- und Verteidigungstechnik. Auf Triebwerksseite sind vor allem General Electric, Pratt & Whitney und Rolls-Royce die zentralen globalen Wettbewerber. Im Bereich Flugzeugausrüstung und Systeme treten Unternehmen wie Honeywell, Collins Aerospace (RTX), Liebherr-Aerospace und Parker Aerospace auf. In Verteidigung und Avionik steht Safran im Wettbewerb mit Konzernen wie Thales, Leonardo, Elbit Systems und anderen spezialisierten Systemhäusern. Charakteristisch für die Branche sind hohe Entwicklungszyklen, langfristige Programm-Laufzeiten, starke Abhängigkeit von Flugzeugherstellern und Regulatoren sowie zyklische Schwankungen durch Passagieraufkommen und Verteidigungsbudgets. Regional ist Safran stark in Europa verankert, erzielt jedoch einen wesentlichen Teil seiner Erlöse in Nordamerika, im asiatisch-pazifischen Raum und im Mittleren Osten. Steuerungsgrößen sind die weltweite Verkehrsflugzeugflotte, die Auslieferungen von Airbus und Boeing, Triebwerksflugstunden, MRO-Nachfrage sowie die Verteidigungs- und Raumfahrtprogramme der NATO-Staaten und ausgewählter Exportländer.

Management, Governance und Strategie

Safran wird von einem Vorstand unter Führung eines Chief Executive Officer geleitet und von einem Verwaltungsrat mit Vertretern des französischen Staates, institutionellen Investoren und Arbeitnehmervertretern kontrolliert. Die französische Regierung hält eine bedeutende Minderheitsbeteiligung und betrachtet Safran als strategisches Asset. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie, die sich im Kern auf folgende Stoßrichtungen stützt:
  • Fokussierung auf Kernkompetenzen im Bereich Triebwerke, Flugzeugausrüstung, Verteidigungssysteme und Avionik
  • Skalierung des Service- und Aftermarket-Geschäfts zur Stabilisierung von Margen und Cashflows
  • Intensive Investitionen in Forschung und Entwicklung von emissionsärmeren Triebwerken, Hybrid- und Elektroantrieben, Wasserstoff- und Sustainable-Aviation-Fuel-kompatiblen Systemen
  • Operative Effizienzprogramme, Standardisierung, Digitalisierung von Produktions- und Wartungsprozessen sowie Stärkung der Lieferkettensicherheit
  • Kapitalallokation mit Schwerpunkt auf organischem Wachstum, selektiven Akquisitionen zur Technologieergänzung und kontrollierter Ausschüttungspolitik
Die Governance-Struktur verbindet industriell-technische Ausrichtung mit staatlicher Einflussnahme und Kapitalmarktdisziplin, was für konservative Investoren Relevant ist, da Stabilität und Kontinuität wichtiger sind als kurzfristige Maximierung der Eigenkapitalrendite.

Branchen- und Regionenanalyse

Safran operiert primär in der zivilen Luftfahrtindustrie, der Verteidigungs- und Sicherheitsbranche sowie in ausgewählten Raumfahrtsegmenten. Die zivile Luftfahrt wird langfristig durch Wachstum des globalen Passagierverkehrs, vor allem in Asien und den Schwellenländern, unterstützt, ist jedoch zyklisch und anfällig für Rezessionen, Pandemien und geopolitische Schocks. Strengere Umweltauflagen, steigende Kerosinpreise und gesellschaftlicher Druck in Richtung Dekarbonisierung erhöhen die Nachfrage nach effizienteren Triebwerken und leichteren Systemen, wovon Safran als Technologieanbieter strukturell profitieren kann. Die Verteidigungsindustrie in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens erlebt seit einigen Jahren eine Aufwertung, getrieben durch wachsende Sicherheitsbedrohungen und höhere Verteidigungsbudgets. Hier profitiert Safran von Programmen im Bereich Kampfflugzeuge, Hubschrauber, Aufklärungssysteme und taktische Ausrüstung. Regional ist Safran in Frankreich und Europa verwurzelt, nutzt jedoch eine globale industrielle Präsenz mit Standorten, Joint Ventures und Servicezentren in Nordamerika, Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika. Diese Diversifikation mildert einzelne regionale Nachfrageschocks, erhöht aber die Komplexität des Lieferketten- und Währungsmanagements.

Besonderheiten und technologische Initiativen

Eine Besonderheit von Safran liegt in der starken Rolle von Joint Ventures, insbesondere CFM International mit General Electric. Die gemeinsam entwickelten LEAP-Triebwerke gehören zu den gefragten Aggregaten für moderne Schmalrumpfflugzeuge und bilden einen technologischen Eckpfeiler der globalen Flottenmodernisierung. Safran nimmt zudem eine führende Rolle bei europäischen Technologieprogrammen zur emissionsärmeren Luftfahrt ein, etwa bei Projekten zur Entwicklung von Hochbypass-Triebwerken, Hybridantrieben und an Wasserstoff angepassten Systemen. Im Bereich Materialien forscht der Konzern intensiv an Keramik-Matrix-Verbundwerkstoffen, die höhere Betriebstemperaturen und damit mehr Effizienz ermöglichen. Digitale Initiativen umfassen Zustandsüberwachung, Datenanalyse zur vorausschauenden Wartung, vernetzte Flottenservices und Simulationstools, die für Airlines und Betreiber Kostenvorteile generieren. Darüber hinaus ist Safran im Sicherheits- und Verteidigungsbereich an sensiblen Projekten beteiligt, die besondere Exportkontrollen und Compliance-Anforderungen mit sich bringen.

Chancen aus Anlegersicht

Für konservative Anleger ergeben sich mehrere strukturelle Chancen:
  • Langfristig wachsender Luftverkehr mit Bedarf an Flottenmodernisierung zugunsten effizienterer Triebwerke und Systeme.
  • Hoher Anteil wiederkehrender Erlöse aus dem Aftermarket-Geschäft, das auch in schwächeren Konjunkturphasen stabilisierend wirkt.
  • Oligopolistische Marktstrukturen mit hohen Eintrittsbarrieren, die Marktanteile und Margen tendenziell schützen.
  • Technologische Führungsposition bei Schmalrumpf-Triebwerken und Flugzeugausrüstung, unterstützt durch langfristige Plattformverträge mit Airbus, Boeing und anderen OEMs.
  • Steigende Investitionen in Verteidigung und Sicherheit in Europa und der NATO, die Nachfrage nach Avionik, Sensorik und militärischen Antriebssystemen stützen.
  • Politische Unterstützung für Forschung und Entwicklung im Rahmen europäischer Luftfahrt- und Klimaprogramme, die die Innovationsfähigkeit von Safran stärkt.
Diese Faktoren können mittelfristig zu robusten Cashflows und strukturellem Wachstum führen, sofern Safran technologische und operative Risiken kontrolliert.

Risiken aus Anlegersicht

Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber, die konservative Investoren berücksichtigen sollten:
  • Zyklizität der zivilen Luftfahrt: Einbrüche im Passagierverkehr, Rezessionen, Pandemien oder Reisebeschränkungen können Auslieferungen und Flugstunden belasten und damit sowohl Neugeschäft als auch MRO-Umsätze beeinträchtigen.
  • Programm- und Konzentrationsrisiken: Safran ist stark von einigen wenigen Flugzeugprogrammen und dem Erfolg bestimmter Triebwerksfamilien abhängig. Verzögerungen, technische Probleme oder Nachfrageschwächen können Ertrags- und Reputationsrisiken erzeugen.
  • Technologische Disruption: Der Übergang zu klimaneutraler Luftfahrt, neue Antriebskonzepte und mögliche regulatorische Eingriffe bergen das Risiko, dass bestehende Technologien schneller als erwartet an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.
  • Lieferketten- und Fertigungsrisiken: Komplexe globale Lieferketten, Engpässe bei Spezialwerkstoffen, Qualitätsprobleme oder Kapazitätsrestriktionen können Produktionskosten erhöhen und Margen belasten.
  • Politische und regulatorische Risiken: Exportkontrollen, Sanktionen, Verteidigungspolitik und Sicherheitsregulierung beeinflussen Geschäftsmöglichkeiten, insbesondere im Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft.
  • Währungs- und Zinsrisiken: Als global agierender Konzern mit Umsatzschwerpunkten außerhalb der Eurozone ist Safran Wechselkurs- und Finanzierungsrisiken ausgesetzt.
Für ein Investment in Safran sollten Anleger daher die spezifische Risiko-Rendite-Struktur der Luft- und Raumfahrtbranche, die Abhängigkeit von wenigen Großprogrammen sowie die langfristige Transformationsdynamik der Luftfahrt hin zu emissionsärmeren Technologien sorgfältig abwägen, ohne sich auf kurzfristige Marktentwicklungen oder Spekulationen zu stützen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 122,47 Mrd. €
Aktienanzahl 416,78 Mio.
Streubesitz 38,00%
Währung EUR
Land Frankreich
Sektor Industrie
Branche Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+62,00% Weitere
+38,00% Streubesitz

Community-Beiträge zu Safran SA

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Highländer49
Safran
Für Hersteller von Flugzeug-Triebwerken laufen die Geschäfte besser als gedacht. Nach GE Aerospace , der Pratt-&-Whitney-Mutter RTX und dem deutschen Hersteller MTU hob der französische Anbieter Safran (Safran Aktie) seine Erwartungen für das laufende Jahr am Freitag schon zum dritten Mal an. Dazu trug ein Rekordabsatz seiner Leap-Triebwerke bei, die bei der Boeing (Boeing Aktie) 737 Max und der Airbus-Modellfamilie A320neo zum Einsatz kommen. Dies ist auch ein gutes Zeichen für die Flugzeughersteller. An der Börse wurden die Neuigkeiten zunächst mit einem Auf und Ab quittiert: Für die Safran-Aktie ging es kurz nach Handelsbeginn in Paris kurzzeitig um rund zwei Prozent nach oben, bevor ihr Kurs mit fast einem Prozent ins Minus sackte. Der bereinigte operative Gewinn des Konzerns soll 2025 nun 5,1 bis 5,2 Milliarden Euro erreichen, wie das Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Das sind jeweils 100 Millionen mehr als bisher angepeilt. Auch für den Barmittelzufluss wird Safran-Chef Olivier Andriès optimistischer. Der Umsatz soll zudem auf vergleichbarer Basis nun um 11 bis 13 Prozent wachsen, was etwa dem "niedrigen zweistelligen Zehnerprozentsatz" der bisherigen Prognose entspricht. In den Zahlen sind die im Juli übernommenen Geschäftsteile der RTX-Tochter Collins noch nicht enthalten. Unterdessen will die Safran-Führung im laufenden Jahr nun über 20 Prozent mehr Leap-Triebwerke ausliefern als 2024. Bisher hatte sie 15 bis 20 Prozent mehr angepeilt. Im dritten Quartal lieferte Safran 511 Leap-Triebwerke aus, 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Der bereinigte Umsatz stieg um 18 Prozent auf 7,85 Milliarden Euro. Mit Blick auf die ersten neun Monate liegt das Plus bei knapp 15 Prozent. Analyst Adrien Rabier von Bernstein Research sprach in einer ersten Reaktion von einer überraschend starken Geschäftsentwicklung. Safran fertigt die stark gefragten Leap-Triebwerke im Gemeinschaftsunternehmen CFM, das zur anderen Hälfte dem US-Hersteller GE Aerospace gehört. Während Boeing bei der 737 Max allein auf diesen Triebwerkstyp setzt, haben Airbus-Kunden die Wahl zwischen dem Leap-Antrieb und dem Getriebefan von Pratt & Whitney, an dem auch MTU aus München mitarbeitet. Airbus-Chef Guillaume Faury hatte sich im Sommer zuversichtlich gezeigt, bisherige Lieferverzögerungen im Rest des Jahres wieder aufholen. Der weltgrößte Flugzeugbauer braucht die Turbinen dringend: Im Sommer standen bei ihm rund 60 fertige neue Flugzeuge herum, denen nur noch die Triebwerke fehlten. Quelle: dpa-AFX
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alpenland2
Jefferies belässt Safran auf 'Buy' - Ziel 350 Euro
NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Safran (Safran Aktie) vor Quartalsumsatzzahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 350 Euro belassen. Die Erlöse des Luftfahrt- und Technologiekonzerns dürften um 14 Prozent gestiegen sein, schrieb Chloe Lemarie in einem am Freitag vorliegenden Ausblick. Dabei sollte sich vor allem das Ersatzteil- und Wartungsgeschäft stark entwickelt haben./rob/edh/bek Veröffentlichung der Original-Studie: 10.10.2025 / 02:08 / Zeitzone in Studie nicht angegeben Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 10.10.2025 / 02:08
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alpenland2
kauf mal ne Portion Safran
Safran ist in der Verteidigung ähnlich wie Rheinmetall, aber noch viel weniger angestiegen und tiefer bewertet, da sie im 2024 einen Verlust ausweisen mussten. Für das laufende Jahr sieht es viel besser aus Es wir ein Gewinn pro Aktie von 8.2 € erwartet und dann weiter steigend. Ich nehme auch an, dass die sehr hohen Verteiditungsausgaben auch den F zugute kommen.
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Highländer49
Safran
Safran reports first quarter 2025 revenue - Strong momentum in both civil aerospace and defense https://www.safran-group.com/pressroom/safran-reports-first-quarter-2025-revenue-strong-momentum-both-civil-aerospace-and-defense-2025-04-25 Wie schätzt Ihr die weiteren Aussichten ein?
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Häufig gestellte Fragen zur Safran Aktie und zum Safran Kurs

Der aktuelle Kurs der Safran Aktie liegt bei 313,2413 €.

Für 1.000€ kann man sich 3,19 Safran Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Safran Aktie lautet SAFRF.

Die 1 Monats-Performance der Safran Aktie beträgt aktuell 4,69%.

Die 1 Jahres-Performance der Safran Aktie beträgt aktuell 57,67%.

Der Aktienkurs der Safran Aktie liegt aktuell bei 313,2413 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 4,69% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Safran eine Wertentwicklung von 5,79% aus und über 6 Monate sind es 12,84%.

Das 52-Wochen-Hoch der Safran Aktie liegt bei 384,02 $.

Das 52-Wochen-Tief der Safran Aktie liegt bei 213,86 $.

Das Allzeithoch von Safran liegt bei 384,02 $.

Das Allzeittief von Safran liegt bei 14,22 $.

Die Volatilität der Safran Aktie liegt derzeit bei 57,85%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Safran in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 347,60 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +10,74%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 347,60 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +10,74%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Safran Kursziel beträgt 347,60 €. Das ist +10,74% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Safran 9 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Safran Kursziel beträgt 347,60 €. Das ist +10,74% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Safran 9 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 347,60 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +10,74%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Safran Aktie bei 347,60 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Safran Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 122,47 Mrd. €

Insgesamt sind 416,8 Mio Safran Aktien im Umlauf.

Am 22.12.2004 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Am 22.12.2004 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Safran bei 49%. Erfahre hier mehr

Safran hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Safran gehört zum Sektor Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung.

Das KGV der Safran Aktie beträgt -131,94.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Safran betrug 27,72 Mrd €.

Ja, Safran zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 27.05.2025 eine Dividende in Höhe von 2,90 € gezahlt.

Zuletzt hat Safran am 27.05.2025 eine Dividende in Höhe von 2,90 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,92%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Safran wurde am 27.05.2025 in Höhe von 2,90 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,92%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 27.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 2,90 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.