Europa startet 2026 stark: Was kommt nach dem US-Dollar-Absturz?

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Die wehende Flagge der EU.
© Unsplash.com
Europa startet stark ins Jahr 2026. Wie geopolitische Spannungen und der schwache US-Dollar den Markt beeinflussen. Diese Chancen bieten sich jetzt.
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Das Jahr 2026 startet mit stabilen Aussichten für den europäischen Markt, der 2025 die US-Märkte übertraf. Europa profitiert von fiskalischen Impulsen und einer möglichen Erholung im Ukraine-Konflikt, während die Phase starker Gewinnsteigerungen im Technologiebereich abnimmt. Der Bankensektor bleibt laut Francesco Sedati, Head of Equity Research bei Eurizon, attraktiv, und Luxus- sowie Automobilaktien könnten wieder anziehen. Er sieht Europa insgesamt in einer guten Ausgangsposition.

Die politische Klarheit in den USA, insbesondere bei Zöllen, könnte die Unsicherheit verringern und den Fokus auf die wirtschaftliche Erholung lenken. Erste Schritte in Richtung einer notwendigen fiskalischen und industriellen Transformation seien erkennbar. Für die Portfoliostrategie bedeutet dies eine prozyklische Ausrichtung, wobei der Konsumsektor und die Finanzwerte weiterhin im Fokus bleiben.

Europas Renaissance? Der schwache US-Dollar

Jordy Hermanns von Aegon Asset Management beobachtet, dass der US-Dollar seit Trumps Wahlsieg 2024 rund zehn Prozent an Wert verloren hat, was auf eine Neubewertung der Währung hinweist. Europäische Aktien haben US-Aktien in den letzten Quartalen deutlich übertroffen. Hermanns empfiehlt, das Währungsrisiko neu zu bewerten, da der Dollar (Dollarkurs) weiterhin als Druckventil für politische Maßnahmen dient.

Werte aus dem Artikel:
Euro Stoxx 50 6.179,9 +0,16%

Geopolitische Unsicherheiten bleiben

Hermanns erwartet, dass Handelsstreitigkeiten, insbesondere unter der US-Präsidentschaft Donald Trumps, anhalten werden. Die US-Beziehungen zu Europa könnten sich weiter verschlechtern, was auch Auswirkungen auf die Märkte hat. Die geopolitische Unsicherheit, insbesondere mit China, könnte zu weiteren Spannungen führen.

Fazit

Trotz geopolitischer Herausforderungen bleibt Europa wirtschaftlich gut aufgestellt. Die Märkte profitieren von einer soliden Ausgangsposition und der Erholung in wichtigen Sektoren. So konnte beispielsweise der europäische Leitindex E-Stoxx-50 etwas mehr als zwei Prozent zulegen seit Jahresanfang.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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