JPMorgan setzt im Februar auf First Industrial, Microsoft und Boeing

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Zentrale von JP Morgan in London mit dem Logo.
© _ultraforma_/iStock Editorial / Getty Images Plus/Getty Images
JPMorgan setzt im Februar auf Industrieimmobilien und Tech-Schwergewichte, während sich die Bank nach einem turbulenten Marktumfeld vom Einzelhandel abwendet.

Mit dem Start in den Februar nimmt JPMorgan eine Umschichtung in seiner Analysten-Fokusliste vor. Neu auf der Februar-Liste ist First Industrial Realty Trust, ein in Chicago ansässiger Eigentümer und Betreiber von Industrieimmobilien. Die Aktie hat im vergangenen Jahr rund acht Prozent zugelegt, notiert jedoch weiterhin deutlich unter ihrem Allzeithoch aus dem Jahr 2021.

JPMorgan sieht in dem Titel ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis innerhalb des Industriesektors. Die Bank verweist auf eine sich verbessernde Fundamentallage und weiteres Wachstumspotenzial. "Die industriellen Fundamentaldaten verbessern sich, und First Industrial ist über seine umfangreiche, auf Entwicklung ausgerichtete Pipeline direkt an diese Erholung gekoppelt", schrieb Ken Goldman, Co-Leiter der Aktienanalyse für Nord- und Südamerika.

Boeing und Microsoft bleiben gesetzt

Unverändert auf der Favoritenliste bleiben Boeing und Microsoft. JPMorgan bekräftigte für beide Unternehmen die Übergewichtung, nachdem sie im Januar ihre Quartalszahlen vorgelegt hatten.

Werte aus dem Artikel:
Boeing Aktie 187,40 € +0,07%
First Ind. Realty Aktie 52,50 € +1,94%
Microsoft Aktie 369,60 € +0,26%

Besondere Aufmerksamkeit erhielt Microsoft: Trotz solider Ergebnisse kam es nach der Veröffentlichung zu einem Kursrückgang, da Investoren auf eine leichte Verfehlung der Erwartungen beim Wachstum von Azure und anderen Cloud-Diensten reagierten. JPMorgan senkte daraufhin zwar das Kursziel auf 550 US-Dollar, zeigte sich jedoch langfristig zuversichtlich.

Analyst Mark Murphy betonte, es sei "klug, die enorme Umsatzbasis des Azure-Geschäfts zu würdigen", und erneuerte die Einschätzung, dass ein langfristiger Blick auf die Wachstumskurve der Cloud-Plattform angebracht sei.

Einzelhandel verliert an Attraktivität

Auf der Streichliste für Februar stehen Best Buy, Burlington Stores und Regency Centers. Regency Centers und Best Buy wurden von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft. Für Burlington hält JPMorgan zwar an der Übergewichtung fest, sieht jedoch innerhalb des Sektors attraktivere Alternativen.

Volatiler Januar setzt den Rahmen

Der Jahresauftakt 2026 verlief an den Aktienmärkten alles andere als ruhig. Während Halbleiterwerte und Small Caps kräftige Gewinne verzeichneten, rückten geopolitische Entwicklungen zunehmend in den Fokus der Anleger. Besonders aufmerksam verfolgt wurden der Machtwechsel in Venezuela nach der Absetzung von Präsident Nicolás Maduro sowie der erneute Vorstoß von US-Präsident Donald Trump, Grönland erwerben zu wollen.

Zwar beendete der S&P 500 den Januar insgesamt im Plus, doch das Monatsende war von deutlichen Rücksetzern geprägt. Vor allem Edelmetalle und Kryptowährungen gerieten unter starken Verkaufsdruck, was die Nervosität an den Märkten zusätzlich unterstrich.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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