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Bitcoin und der drohende Kapitalcrash

Bitcoin verliert schnell an Wert und steht möglicherweise vor einer "Todesspirale". Experten wie Burry und Farr sehen den Krypto-Markt am Abgrund. Was bedeutet das für Anleger?
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An den Märkten wächst die Skepsis gegenüber Vermögenswerten, die in den vergangenen Monaten gut gelaufen sind. Bitcoin rutschte zwischenzeitlich unter 60.000 US-Dollar, stabilisierte sich danach aber wieder und lag zuletzt bei etwa 67.200 US-Dollar. In nur drei Wochen hat die Kryptowährung laut Seeking Alpha rund eine Billion US-Dollar an Marktkapitalisierung verloren.

Timo Emden von Emden Research sieht die Stimmung klar gekippt.

"Die Zinsangst schwebt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger, während Sorgen über Liquiditätsknappheit, institutionelle Kapitalabflüsse und eine ausgeprägte Risikoaversion den Markt belasten."

Gerade über das Wochenende sollten Investoren mit neuen Überraschungen rechnen. Von einer normalen Korrektur könne kaum noch die Rede sein.

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Emden warnt vor Folgeschäden über den Kryptomarkt hinaus. "Die Kombination aus Ausmaß, Geschwindigkeit und Marktdynamik hat bereits zu spürbaren Verwerfungen geführt", sagte er. Die Verkaufswelle könne Ansteckungseffekte auf globale Finanzmärkte auslösen. Selbst wenn es zwischendurch Erholungsversuche gebe, müssten Anleger weiter mit Abwärtsrisiken leben.

Noch drastischer äußert sich Richard Farr, Chef-Marktstratege und Partner bei Pivotus Partners. Er nennt für Bitcoin ein Kursziel von null.

"Unser Bitcoin-Kursziel liegt bei 0,0. Das ist nicht nur ein Schockfaktor. Das ist das Ergebnis unserer Berechnungen."

Bitcoin sei kein Schutz gegen einen schwachen US-Dollar. Er sei vielmehr ein "spekulatives Instrument" mit enger Bindung an den Nasdaq.

Farr sieht zudem strukturelle Hürden für eine breite institutionelle Akzeptanz. "Keine seriöse Zentralbank wird jemals etwas besitzen, bei dem Michael Saylor die Kontrolle über den frei handelbaren Bestand hat", schrieb er auf X.

Er spielte damit auf den Chef von Strategy an, dessen Unternehmen große Bitcoin-Bestände aufgebaut hat. Farr kritisiert außerdem die Umweltbilanz. Miner würden "Geld verlieren", während das Netzwerk als Transaktionssystem ineffizient bleibe und enorme Energiemengen verbrauche.

Burry warnt, dass ein weiterer Rückgang von zehn Prozent bei Bitcoin für Strategy Milliardenverluste bedeuten könnte und das Unternehmen "die Kapitalmärkte im Wesentlichen geschlossen vorfinden" könnte. Marktbeobachter sehen bei einem Fall auf 50.000 US-Dollar erhebliche Risiken für das gesamte Krypto-Ökosystem. Burry erwartet dann Insolvenzdruck bei Minern und Zwangsliquidationen.

Michael Burry hatte zuletzt vor einer sich selbst verstärkenden "Todesspirale" beim Bitcoin gewarnt. Er schrieb in einem Beitrag auf Substack, Bitcoin sei nach dem Rückgang von mehr als 40 Prozent seit dem Hoch im Oktober als "rein spekulatives Anlageinstrument" entlarvt. Er sieht darin keine Absicherung gegen Geldentwertung wie bei Gold (Goldkurs) oder Silber (Silberpreis).

Mögliche Nebenwirkungen in anderen Märkten

Burry zufolge seien bereits zum Monatsende Edelmetalle im Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar liquidiert worden, weil Anleger Risiken abbauten und profitable Positionen schließen mussten. Damit werde sichtbar, wie eng digitale Vermögenswerte, Liquidität und andere Märkte inzwischen miteinander verbunden sind.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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