Hermès International SCA

Aktie
WKN:  886670 ISIN:  FR0000052292 US-Symbol:  HESAF Branche:  Luxusgüter Land:  Frankreich
1.620 $
-19,798 $
-1,21%
1.397,2 € 11.09.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
147,58 Mrd. €
Streubesitz
21,78%
KGV
31,79
Dividende
26,00 EUR
Dividendenrendite
1,54%
Nachhaltigkeits-Score
79 %
Index-Zuordnung
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Hermès International SCA Aktie Chart

Hermès SCA Unternehmensbeschreibung

Hermès International SCA ist ein traditionsreicher französischer Luxusgüterkonzern mit klarer Fokussierung auf das oberste Marktsegment. Das Unternehmen positioniert sich als Hersteller von kompromisslos hochwertiger Handwerkskunst mit extremer Markenexklusivität. Der Konzern steuert eine global diversifizierte Präsenz über eigene Monobrand-Boutiquen und einen selektiven Wholesale-Vertrieb. Die Marke Hermès gilt als einer der stärksten immateriellen Vermögenswerte im globalen Luxussegment und profitiert von hoher Preissetzungsmacht, kontrollierter Knappheit und stabiler Kundennachfrage über Konjunkturzyklen hinweg.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Hermès basiert auf vertikal integrierter Wertschöpfung entlang zentraler Produktkategorien, insbesondere Lederwaren, Seidentüchern, Ready-to-Wear, Accessoires, Parfums und Home-Segmenten. Kern ist die Verbindung von handwerklicher Fertigung in überwiegend eigenen Manufakturen mit strenger Qualitätskontrolle und langfristiger Produktionsplanung. Der Konzern setzt auf ein selektives Distributionsmodell mit hoher Kontrolle über den Point of Sale. Preisstrategien folgen einem Premium-Ansatz, der auf Markenrarität, Wartelisten und limitierte Verfügbarkeit bei ikonischen Produkten wie Birkin- und Kelly-Bags aufbaut. Margenstärke resultiert aus hoher Wertschöpfungstiefe, geringen Rabatten und fehlender Abhängigkeit von saisonalen Abverkaufsaktionen. Die digitale Strategie ergänzt stationäre Boutiquen, ohne die Exklusivität des Einkaufserlebnisses zu verwässern.

Mission und Unternehmensphilosophie

Die Mission von Hermès ist die Bewahrung und Weiterentwicklung französischer Handwerkskunst auf höchstem Niveau. Im Zentrum steht die langfristige Pflege der Marke statt kurzfristiger Volumenmaximierung. Der Konzern betont die Verantwortung gegenüber Kunsthandwerkern, Kunden und nachfolgenden Generationen. Nachhaltigkeit wird vor allem als Langlebigkeit der Produkte, Reparaturfähigkeit und die Pflege von Handwerksberufen verstanden. Wachstum hat nachgelagerten Stellenwert gegenüber Markenintegrität, weshalb das Unternehmen bewusst auf übermäßige Expansion, aggressive Lizenzmodelle oder Massenmarketing verzichtet. Diese Philosophie stützt eine Unternehmenskultur, die auf Kontinuität, Diskretion und Stabilität ausgelegt ist.

Produkte und Dienstleistungen

Hermès bietet ein breit diversifiziertes Portfolio von Luxusgütern mit Fokus auf zeitlose Designs und hohe Wiedererkennbarkeit. Zentrale Produktkategorien sind
  • Lederwaren & Sattlerei: ikonische Handtaschen, Reisegepäck, Kleinlederwaren und Reitsportartikel
  • Seide & Textilien: Seidentücher, Schals und Krawatten mit charakteristischen Mustern
  • Konfektion & Accessoires: Ready-to-Wear-Kollektionen für Damen und Herren, Schuhe, Gürtel und Handschuhe
  • Uhren & Schmuck: High-End-Uhren, feiner Schmuck und Bijouterie
  • Parfums & Beauty: eigene Duftlinien und Pflegeprodukte mit starkem Markenbezug
  • Home & Lifestyle: Interieur, Tischkultur, Dekorationsobjekte und Schreibwaren
Ergänzend bietet Hermès Serviceleistungen wie Reparatur, Pflege und Personalisierung, die die Kundenbindung erhöhen und die Positionierung als lebenslange Begleiter von Produkten stärken.

Geschäftssegmente und Organisation

Hermès steuert sein Geschäft über Produkt- und Funktionsbereiche, die im Konzernbericht typischerweise nach Produktfamilien strukturiert sind. Die wesentlichen Business Units lassen sich in Lederwaren & Sattlerei, Ready-to-Wear & Accessoires, Seide & Textilien, Parfums, Uhren sowie Sonstige Produkte & Hermès Maison einteilen. Darüber hinaus fungiert der Konzern als integrierte Gruppe mit zentralisierten Funktionen in den Bereichen Markenführung, Supply-Chain-Management, Immobilien und Retail-Management. Das Vertriebsnetzwerk umfasst ein globales Boutiquensystem, E-Commerce-Plattformen mit selektiver Produktverfügbarkeit sowie ergänzende Reiseeinzelhandels-Standorte. Die Struktur unterstützt eine enge Steuerung von Sortiment, Preisniveau, Kundenerlebnis und Markenkohärenz auf globaler Ebene.

Alleinstellungsmerkmale

Hermès verfügt über mehrere ausgeprägte Alleinstellungsmerkmale innerhalb der Luxusbranche. Im Zentrum steht die außergewöhnlich starke Markenidentität, die auf Handwerk, Authentizität und Zurückhaltung aufbaut. Ikonische Produkte mit langfristigem Kultstatus bilden einen wesentlichen Differenzierungsfaktor gegenüber trendgetriebenen Modehäusern. Die konsequente Limitierung von Volumen in Schlüsselprodukten erzeugt künstliche Knappheit und stützt die Wahrnehmung von Exklusivität. Die tiefe Verankerung im Sattlereihandwerk und die historisch gewachsene Reitsport-DNA verleihen der Marke eine glaubwürdige Herkunft. Zudem unterscheidet sich Hermès durch die Zurückhaltung bei Lizenzvergaben, eine geringe Abhängigkeit von Promi-Endorsements und eine kommunikativ leise, aber äußerst konsistente Markenführung. Das Unternehmen verzichtet weitgehend auf saisonale Rabattaktionen und behält so die Preisintegrität seiner Kollektionen.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsvorteile

Die Burggräben von Hermès beruhen auf einem Zusammenspiel immaterieller und operativer Faktoren. Das wichtigste Asset ist der Markenwert, der über Jahrzehnte durch Konsistenz, Geduld und rigide Qualitätsstandards aufgebaut wurde und schwer replizierbar ist. Die vertikale Integration mit eigenem Handwerk, spezialisierten Ateliers und langjährigen Zulieferbeziehungen schafft Eintrittsbarrieren für potenzielle Wettbewerber. Knappheitsstrategien und Wartelisten bei Flaggschiffprodukten wirken als Nachfrageverstärker und stützen die Preissetzungsmacht. Hohe Kundenloyalität, insbesondere bei wohlhabenden Stammkunden und Sammlern, reduziert Preissensitivität und erhöht die Visibilität zukünftiger Nachfrage. Die globale Boutique-Infrastruktur in erstklassigen Lagen ist kapitalintensiv und stellt einen physischen Burggraben dar. Schließlich trägt die konservative Bilanzpolitik typischerweise zu finanzieller Resilienz bei, was in Krisenzeiten die Handlungsfreiheit erhöht.

Wettbewerbsumfeld

Hermès agiert im Segment der globalen Luxusgüter und steht im Wettbewerb mit großen internationalen Konzernen und unabhängigen Luxusmarken. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im High-End-Segment zählen unter anderem
  • Louis Vuitton (LVMH-Gruppe)
  • Chanel
  • Gucci (Kering-Gruppe)
  • Dior (LVMH-Gruppe)
  • Prada und Miu Miu
  • Bottega Veneta (Kering-Gruppe)
Im Ultra-Luxusbereich mit Fokus auf Handtaschen und Lederwaren nimmt Hermès jedoch eine Sonderrolle ein, da die Marke weniger modetrendgetrieben ist und stärker auf zeitlose Ikonen setzt. Wettbewerber versuchen, ähnliche Knappheitsmechanismen und Wartelistenstrategien einzuführen, erreichen aber bislang nur begrenzt die gleiche Glaubwürdigkeit. Zugleich tritt Hermès mit Uhren, Schmuck, Parfums und Home-Artikeln in Teilsegmenten gegen spezialisierte Luxus- und Nischenanbieter an, bleibt jedoch auch dort klar als Dachmarke positioniert.

Management und Strategie

Hermès International wird als Kommanditgesellschaft auf Aktien geführt, was die Einflussmöglichkeiten der Familie und nahestehender Aktionäre stärkt und eine langfristige Ausrichtung begünstigt. Die Führungsebene setzt strategisch auf organisches Wachstum, schrittweise Kapazitätserweiterungen in den Ateliers und gezielte geografische Expansion mit hoher Standortdisziplin. Das Management priorisiert die Stärkung der Markenbegehrlichkeit vor kurzfristiger Umsatzoptimierung. Investitionen fließen vor allem in Handwerkskapazitäten, Talententwicklung, digitale Infrastruktur und in die Absicherung der Lieferketten für kritische Materialien. Akquisitionen spielen traditionell eine untergeordnete Rolle. Die Steuerung erfolgt mit Fokus auf langfristigem Wertzuwachs, Reputation und interner Nachfolgeplanung, was das Risiko abrupter strategischer Kurswechsel reduziert.

Branchen- und Regionenprofil

Hermès operiert in der globalen Luxusgüterindustrie, einem Sektor, der von wachsendem Wohlstand in Schwellenländern, Vermögenskonzentration in Industriestaaten und zunehmender Orientierung an symbolischem Konsum geprägt ist. Die Branche weist trotz zyklischer Schwankungen eine strukturell robuste Nachfrage auf, insbesondere im obersten Preissegment. Wichtige Absatzmärkte von Hermès sind Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik, mit starker Bedeutung von Märkten wie China, Japan, Korea und den USA. Der regionale Fußabdruck ist breit gestreut, wodurch lokale Konjunkturschwächen teilweise kompensiert werden können. Gleichzeitig erhöht die Abhängigkeit von internationalem Tourismus, Reiseeinzelhandel und Cross-Border-Shopping die Sensitivität gegenüber geopolitischen Spannungen, Reisebeschränkungen und Wechselkursbewegungen. Langfristig profitiert Hermès von der wachsenden globalen Oberschicht und vom Trend zu diskretem, aber hochwertigem Luxus.

Unternehmensgeschichte

Hermès wurde im 19. Jahrhundert in Paris als Sattlerei- und Geschirrhersteller gegründet und entwickelte sich schrittweise von einem Anbieter für Reitausstattung zu einer umfassenden Luxusmarke. Aus der Spezialisierung auf Reitsportartikel entstand eine tiefe Expertise in Lederverarbeitung, die bis heute das Kernhandwerk prägt. Im Laufe des 20. Jahrhunderts erweiterte das Unternehmen sein Angebot um Seidentücher, Mode, Accessoires, Uhren, Parfüms und Einrichtungsgegenstände. Die internationale Expansion über eigene Boutiquen und der behutsame Aufbau neuer Produktlinien erfolgten über Jahrzehnte in einem ungewöhnlich konservativen Tempo. Die Beibehaltung signifikanter Familienanteile und einer stark werteorientierten Unternehmensführung trug dazu bei, kurzfristige Moden und Überdehnungen der Marke zu vermeiden. Aus einem spezialisierten Pariser Handwerksbetrieb wurde so ein globaler, aber bewusst limitiert wachsender Luxuskonzern.

Besonderheiten und Markenarchitektur

Eine Besonderheit von Hermès ist die strikte Kontrolle über die Markenarchitektur. Submarken und Diffusionslinien spielen nur eine untergeordnete Rolle; die Hauptmarke bleibt klar fokussiert. Die Brand Communication setzt auf diskrete Bildwelten, Kunstkooperationen und selektive Medienpräsenz statt auf aggressive Werbekampagnen. Handwerksbetriebe werden häufig dezentral in Frankreich aufgebaut, um regionale Handwerkstraditionen zu pflegen und Fachkräfte langfristig an das Unternehmen zu binden. Zudem integriert Hermès Elemente von Kulturförderung und Kunsthandwerksausstellungen in seine Markenstrategie. Die Kombination aus handwerklicher Produktion, kultureller Verankerung und einer selten expansiven, eher kuratorischen Produktpolitik unterscheidet das Haus von vielen Modekonzernen, die stärker kollektions- und trendgetrieben agieren.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Für konservative Anleger bietet Hermès mehrere potenzielle Chancen. Die starke Markenloyalität im obersten Luxussegment kann zu vergleichsweise resilienten Cashflows über Zyklen hinweg beitragen. Die strukturelle Zunahme vermögender Privatkunden weltweit, insbesondere in Asien, schafft ein langfristiges Nachfragefundament. Die Fähigkeit, Preise regelmäßig anzupassen, ohne die Nachfrage wesentlich zu belasten, unterstützt Margenstabilität und Werterhalt der Marke. Die Eigentümerstruktur mit bedeutsamer Familienbeteiligung fördert eine auf Dauer ausgerichtete Governance und reduziert tendenziell das Risiko aggressiver, renditegetriebener Kurzfristentscheidungen. Zudem bietet die konsequente Kontrolle des Vertriebsnetzes Ansatzpunkte für weitere Effizienzsteigerungen und selektive digitale Skalierung, ohne den Luxus-Charakter zu verwässern.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Gleichzeitig ist ein Investment in Hermès mit spezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Die hohe Bewertung, die Luxuswerte an den Kapitalmärkten häufig reflektiert, erhöht die Sensitivität gegenüber Stimmungswechseln, regulatorischen Eingriffen oder konjunkturellen Dämpfern. Die starke Abhängigkeit von der Wahrnehmung der Marke als ultimativ exklusiv macht Reputationsrisiken besonders kritisch. Strategische Fehlentscheidungen, Überdehnung des Sortiments oder wahrgenommene Verwässerung der Exklusivität könnten mittel- bis langfristig die Preissetzungsmacht untergraben. Zudem bestehen Konzentrationsrisiken in Bezug auf Kernmärkte, etwa bei regulatorischen Veränderungen in wichtigen asiatischen Ländern oder bei Einschränkungen des internationalen Reiseverkehrs. Auch Lieferketten für hochwertige Rohstoffe, etwa feine Leder und Seide, unterliegen regulatorischen, ökologischen und reputationsbezogenen Risiken. Die konservative Unternehmensphilosophie kann in Phasen rapiden Strukturwandels im Handel oder im digitalen Ökosystem zu Anpassungsverzögerungen führen. Anleger sollten diese Faktoren im Rahmen einer breit diversifizierten Anlagestrategie einordnen, ohne daraus eine automatische Anlageempfehlung abzuleiten.
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Ausgewählte Faktor-Zertifikate

Kurs
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
1.620 $
Call
12,0 0,03/-   €
PM1CVE
Put
10,0 1,14/1,20 €
PL9TRN
Call
6,0 4,72/4,87 €
PM696Y
Put
10,0 0,30/0,32 €
PG0B35
Call
14,0 0,01/-   €
PM1CVF
Put
6,0 8,77/9,05 €
PG0PCL
Weitere Faktor-Zertifikate
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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 1.639,8 $
Gehandelte Stücke 1.636
Tagesvolumen Vortag 18.021,07 $
Tagestief 1.620 $
Tageshoch 1.642 $
52W-Tief 1.620 $
52W-Hoch 2.693,9 $
Jahrestief 1.620 $
Jahreshoch 2.693,9 $
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Attraktive Knock-Outs auf Hermès SCA
Typ Hebel Bid / Ask WKN
Call
4,7 2,98 € / 3,02 €
FE31JG
Call
16,1 0,85 € / 0,89 €
SU04HR
Put
4,3 3,21 € / 3,25 €
FG1UUS
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Hermès SCA Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Hermès International SCA hat im dritten Quartal 2023 ein starkes Umsatzwachstum von 12% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.
  • Die Nachfrage nach Hermès-Produkten bleibt robust, insbesondere in Asien, wo die Verkäufe um 20% gestiegen sind.
  • Die Modemarke hat auch von der gesteigerten Nachfrage in den USA profitiert, was zu einem Umsatzanstieg von 15% in diesem Markt geführt hat.
  • Die Marktanalysten beurteilen die Perspektiven von Hermès als sehr positiv, da das Unternehmen weiterhin in neue Produktlinien und Märkte investiert.
Hinweis

Community: Diskussion zur Hermès SCA Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge diskutieren Hermès’ jüngste Zwischen- und Jahreszahlen (u. a. Q1, Halbjahres‑ und 2025‑Ergebnisse) mit Betonung auf operativer Stärke, hohen Margen, robustem Umsatzwachstum, starker Nachfrage nach Birkin-/Kelly‑Taschen sowie dem Ausbau eigener Produktionskapazitäten.
  • Gleichzeitig wird die deutliche Kurskorrektur (mehrere Rücksetzer und neue Tiefstände) thematisiert und kontrovers über die Bewertung debattiert: Die Aktie bleibt trotz hoher KGV‑Regionen (rund 35–45) für einige Anleger aufgrund von Markenstärke und Preissetzungsmacht kaufenswert, während andere auf günstigere Einstiegsgelegenheiten oder auf Wettbewerber wie LVMH verweisen.
  • Im Thread werden Analystenmeinungen, Podcasts und Berichte verlinkt, konkrete Fragen zur Zufriedenheit mit den Zahlen gestellt und Risiken wie China‑Zyklik, Tourismusabhängigkeit, geopolitische Effekte sowie die Verwundbarkeit einer sehr hoch bewerteten Aktie genannt, sodass viele Beiträge zu einer nüchternen Abwägung zwischen Langfristorientierung und Bewertungsrisiken raten.
Hinweis
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Hermès SCA Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 16.002 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 6.695 €
Jahresüberschuss in Mio. 4.524 €
Umsatz je Aktie 152,38 €
Gewinn je Aktie 43,08 €
Gewinnrendite +28,27%
Umsatzrendite +28,27%
Return on Investment +18,60%
Marktkapitalisierung in Mio. 147.581 €
KGV (Kurs/Gewinn) 49,26
KBV (Kurs/Buchwert) 11,83
KUV (Kurs/Umsatz) 13,92
Eigenkapitalrendite +24,01%
Eigenkapitalquote +77,47%

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Derivate

Anlageprodukte (580)
Discount-Zertifikate 332
Aktienanleihen 241
Bonus-Zertifikate 7
Hebelprodukte (2.141)
Optionsscheine 1.262
Faktor-Zertifikate 487
Knock-Outs 392
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Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 1,54%
Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 4 Jahren
Keine Senkung seit 6 Jahren
Stabilität der Dividende 0,74 (max 1,00)
Jährlicher 41,71% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 24,31% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 40,42% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -38,78%

Dividenden Historie

Datum Dividende
21.04.2026 13,00 €
16.02.2026 5,00 €
05.05.2025 22,50 €
17.02.2025 3,50 €
02.05.2024 21,50 €
13.02.2024 3,50 €
25.04.2023 9,50 €
20.02.2023 3,50 €
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Hermès SCA Termine

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Prognose & Kursziel

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Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
1.846,11 € 1.416,50 € 30,33%
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Hermès SCA Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 1.398 -0,07%
1.399 € 11.09.26
Frankfurt 1.400 -0,60%
1.408,5 € 11.09.26
Gettex 1.400,5 -0,25%
1.404 € 11.09.26
Hamburg 1.398,5 -0,71%
1.408,5 € 11.09.26
Hannover 1.416,5 +0,57%
1.408,5 € 11.09.26
L&S RT 1.405 -0,02%
1.405,25 € 13:04
München 1.416 +0,46%
1.409,5 € 11.09.26
Nasdaq OTC Other 1.620 $ -1,21%
1.639,8 $ 11.09.26
Quotrix 1.401 -0,25%
1.404,5 € 11.09.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Stuttgart 1.403,5 +0,07%
1.402,5 € 11.09.26
Tradegate 1.406,5 +0,04%
1.406 € 11.09.26
Wien 1.402,5 -0,78%
1.413,5 € 11.09.26
Xetra 1.401,5 -0,50%
1.408,5 € 11.09.26
Weitere Börsenplätze ❯

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
10.09.26 1.639,8 18.021
09.09.26 1.630,92 106 T
08.09.26 1.671,8 64 T
04.09.26 1.680,5 21.934
03.09.26 1.707 81 T
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 1.680,5 $ -2,42%
1 Monat 1.880,93 $ -12,82%
6 Monate 2.289,5 $ -28,38%
1 Jahr 2.469,5 $ -33,60%
5 Jahre 1.575,84 $ +4,06%

Unternehmensprofil Hermès SCA

Hermès International SCA ist ein traditionsreicher französischer Luxusgüterkonzern mit klarer Fokussierung auf das oberste Marktsegment. Das Unternehmen positioniert sich als Hersteller von kompromisslos hochwertiger Handwerkskunst mit extremer Markenexklusivität. Der Konzern steuert eine global diversifizierte Präsenz über eigene Monobrand-Boutiquen und einen selektiven Wholesale-Vertrieb. Die Marke Hermès gilt als einer der stärksten immateriellen Vermögenswerte im globalen Luxussegment und profitiert von hoher Preissetzungsmacht, kontrollierter Knappheit und stabiler Kundennachfrage über Konjunkturzyklen hinweg.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Hermès basiert auf vertikal integrierter Wertschöpfung entlang zentraler Produktkategorien, insbesondere Lederwaren, Seidentüchern, Ready-to-Wear, Accessoires, Parfums und Home-Segmenten. Kern ist die Verbindung von handwerklicher Fertigung in überwiegend eigenen Manufakturen mit strenger Qualitätskontrolle und langfristiger Produktionsplanung. Der Konzern setzt auf ein selektives Distributionsmodell mit hoher Kontrolle über den Point of Sale. Preisstrategien folgen einem Premium-Ansatz, der auf Markenrarität, Wartelisten und limitierte Verfügbarkeit bei ikonischen Produkten wie Birkin- und Kelly-Bags aufbaut. Margenstärke resultiert aus hoher Wertschöpfungstiefe, geringen Rabatten und fehlender Abhängigkeit von saisonalen Abverkaufsaktionen. Die digitale Strategie ergänzt stationäre Boutiquen, ohne die Exklusivität des Einkaufserlebnisses zu verwässern.

Mission und Unternehmensphilosophie

Die Mission von Hermès ist die Bewahrung und Weiterentwicklung französischer Handwerkskunst auf höchstem Niveau. Im Zentrum steht die langfristige Pflege der Marke statt kurzfristiger Volumenmaximierung. Der Konzern betont die Verantwortung gegenüber Kunsthandwerkern, Kunden und nachfolgenden Generationen. Nachhaltigkeit wird vor allem als Langlebigkeit der Produkte, Reparaturfähigkeit und die Pflege von Handwerksberufen verstanden. Wachstum hat nachgelagerten Stellenwert gegenüber Markenintegrität, weshalb das Unternehmen bewusst auf übermäßige Expansion, aggressive Lizenzmodelle oder Massenmarketing verzichtet. Diese Philosophie stützt eine Unternehmenskultur, die auf Kontinuität, Diskretion und Stabilität ausgelegt ist.

Produkte und Dienstleistungen

Hermès bietet ein breit diversifiziertes Portfolio von Luxusgütern mit Fokus auf zeitlose Designs und hohe Wiedererkennbarkeit. Zentrale Produktkategorien sind
  • Lederwaren & Sattlerei: ikonische Handtaschen, Reisegepäck, Kleinlederwaren und Reitsportartikel
  • Seide & Textilien: Seidentücher, Schals und Krawatten mit charakteristischen Mustern
  • Konfektion & Accessoires: Ready-to-Wear-Kollektionen für Damen und Herren, Schuhe, Gürtel und Handschuhe
  • Uhren & Schmuck: High-End-Uhren, feiner Schmuck und Bijouterie
  • Parfums & Beauty: eigene Duftlinien und Pflegeprodukte mit starkem Markenbezug
  • Home & Lifestyle: Interieur, Tischkultur, Dekorationsobjekte und Schreibwaren
Ergänzend bietet Hermès Serviceleistungen wie Reparatur, Pflege und Personalisierung, die die Kundenbindung erhöhen und die Positionierung als lebenslange Begleiter von Produkten stärken.

Geschäftssegmente und Organisation

Hermès steuert sein Geschäft über Produkt- und Funktionsbereiche, die im Konzernbericht typischerweise nach Produktfamilien strukturiert sind. Die wesentlichen Business Units lassen sich in Lederwaren & Sattlerei, Ready-to-Wear & Accessoires, Seide & Textilien, Parfums, Uhren sowie Sonstige Produkte & Hermès Maison einteilen. Darüber hinaus fungiert der Konzern als integrierte Gruppe mit zentralisierten Funktionen in den Bereichen Markenführung, Supply-Chain-Management, Immobilien und Retail-Management. Das Vertriebsnetzwerk umfasst ein globales Boutiquensystem, E-Commerce-Plattformen mit selektiver Produktverfügbarkeit sowie ergänzende Reiseeinzelhandels-Standorte. Die Struktur unterstützt eine enge Steuerung von Sortiment, Preisniveau, Kundenerlebnis und Markenkohärenz auf globaler Ebene.

Alleinstellungsmerkmale

Hermès verfügt über mehrere ausgeprägte Alleinstellungsmerkmale innerhalb der Luxusbranche. Im Zentrum steht die außergewöhnlich starke Markenidentität, die auf Handwerk, Authentizität und Zurückhaltung aufbaut. Ikonische Produkte mit langfristigem Kultstatus bilden einen wesentlichen Differenzierungsfaktor gegenüber trendgetriebenen Modehäusern. Die konsequente Limitierung von Volumen in Schlüsselprodukten erzeugt künstliche Knappheit und stützt die Wahrnehmung von Exklusivität. Die tiefe Verankerung im Sattlereihandwerk und die historisch gewachsene Reitsport-DNA verleihen der Marke eine glaubwürdige Herkunft. Zudem unterscheidet sich Hermès durch die Zurückhaltung bei Lizenzvergaben, eine geringe Abhängigkeit von Promi-Endorsements und eine kommunikativ leise, aber äußerst konsistente Markenführung. Das Unternehmen verzichtet weitgehend auf saisonale Rabattaktionen und behält so die Preisintegrität seiner Kollektionen.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsvorteile

Die Burggräben von Hermès beruhen auf einem Zusammenspiel immaterieller und operativer Faktoren. Das wichtigste Asset ist der Markenwert, der über Jahrzehnte durch Konsistenz, Geduld und rigide Qualitätsstandards aufgebaut wurde und schwer replizierbar ist. Die vertikale Integration mit eigenem Handwerk, spezialisierten Ateliers und langjährigen Zulieferbeziehungen schafft Eintrittsbarrieren für potenzielle Wettbewerber. Knappheitsstrategien und Wartelisten bei Flaggschiffprodukten wirken als Nachfrageverstärker und stützen die Preissetzungsmacht. Hohe Kundenloyalität, insbesondere bei wohlhabenden Stammkunden und Sammlern, reduziert Preissensitivität und erhöht die Visibilität zukünftiger Nachfrage. Die globale Boutique-Infrastruktur in erstklassigen Lagen ist kapitalintensiv und stellt einen physischen Burggraben dar. Schließlich trägt die konservative Bilanzpolitik typischerweise zu finanzieller Resilienz bei, was in Krisenzeiten die Handlungsfreiheit erhöht.

Wettbewerbsumfeld

Hermès agiert im Segment der globalen Luxusgüter und steht im Wettbewerb mit großen internationalen Konzernen und unabhängigen Luxusmarken. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im High-End-Segment zählen unter anderem
  • Louis Vuitton (LVMH-Gruppe)
  • Chanel
  • Gucci (Kering-Gruppe)
  • Dior (LVMH-Gruppe)
  • Prada und Miu Miu
  • Bottega Veneta (Kering-Gruppe)
Im Ultra-Luxusbereich mit Fokus auf Handtaschen und Lederwaren nimmt Hermès jedoch eine Sonderrolle ein, da die Marke weniger modetrendgetrieben ist und stärker auf zeitlose Ikonen setzt. Wettbewerber versuchen, ähnliche Knappheitsmechanismen und Wartelistenstrategien einzuführen, erreichen aber bislang nur begrenzt die gleiche Glaubwürdigkeit. Zugleich tritt Hermès mit Uhren, Schmuck, Parfums und Home-Artikeln in Teilsegmenten gegen spezialisierte Luxus- und Nischenanbieter an, bleibt jedoch auch dort klar als Dachmarke positioniert.

Management und Strategie

Hermès International wird als Kommanditgesellschaft auf Aktien geführt, was die Einflussmöglichkeiten der Familie und nahestehender Aktionäre stärkt und eine langfristige Ausrichtung begünstigt. Die Führungsebene setzt strategisch auf organisches Wachstum, schrittweise Kapazitätserweiterungen in den Ateliers und gezielte geografische Expansion mit hoher Standortdisziplin. Das Management priorisiert die Stärkung der Markenbegehrlichkeit vor kurzfristiger Umsatzoptimierung. Investitionen fließen vor allem in Handwerkskapazitäten, Talententwicklung, digitale Infrastruktur und in die Absicherung der Lieferketten für kritische Materialien. Akquisitionen spielen traditionell eine untergeordnete Rolle. Die Steuerung erfolgt mit Fokus auf langfristigem Wertzuwachs, Reputation und interner Nachfolgeplanung, was das Risiko abrupter strategischer Kurswechsel reduziert.

Branchen- und Regionenprofil

Hermès operiert in der globalen Luxusgüterindustrie, einem Sektor, der von wachsendem Wohlstand in Schwellenländern, Vermögenskonzentration in Industriestaaten und zunehmender Orientierung an symbolischem Konsum geprägt ist. Die Branche weist trotz zyklischer Schwankungen eine strukturell robuste Nachfrage auf, insbesondere im obersten Preissegment. Wichtige Absatzmärkte von Hermès sind Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik, mit starker Bedeutung von Märkten wie China, Japan, Korea und den USA. Der regionale Fußabdruck ist breit gestreut, wodurch lokale Konjunkturschwächen teilweise kompensiert werden können. Gleichzeitig erhöht die Abhängigkeit von internationalem Tourismus, Reiseeinzelhandel und Cross-Border-Shopping die Sensitivität gegenüber geopolitischen Spannungen, Reisebeschränkungen und Wechselkursbewegungen. Langfristig profitiert Hermès von der wachsenden globalen Oberschicht und vom Trend zu diskretem, aber hochwertigem Luxus.

Unternehmensgeschichte

Hermès wurde im 19. Jahrhundert in Paris als Sattlerei- und Geschirrhersteller gegründet und entwickelte sich schrittweise von einem Anbieter für Reitausstattung zu einer umfassenden Luxusmarke. Aus der Spezialisierung auf Reitsportartikel entstand eine tiefe Expertise in Lederverarbeitung, die bis heute das Kernhandwerk prägt. Im Laufe des 20. Jahrhunderts erweiterte das Unternehmen sein Angebot um Seidentücher, Mode, Accessoires, Uhren, Parfüms und Einrichtungsgegenstände. Die internationale Expansion über eigene Boutiquen und der behutsame Aufbau neuer Produktlinien erfolgten über Jahrzehnte in einem ungewöhnlich konservativen Tempo. Die Beibehaltung signifikanter Familienanteile und einer stark werteorientierten Unternehmensführung trug dazu bei, kurzfristige Moden und Überdehnungen der Marke zu vermeiden. Aus einem spezialisierten Pariser Handwerksbetrieb wurde so ein globaler, aber bewusst limitiert wachsender Luxuskonzern.

Besonderheiten und Markenarchitektur

Eine Besonderheit von Hermès ist die strikte Kontrolle über die Markenarchitektur. Submarken und Diffusionslinien spielen nur eine untergeordnete Rolle; die Hauptmarke bleibt klar fokussiert. Die Brand Communication setzt auf diskrete Bildwelten, Kunstkooperationen und selektive Medienpräsenz statt auf aggressive Werbekampagnen. Handwerksbetriebe werden häufig dezentral in Frankreich aufgebaut, um regionale Handwerkstraditionen zu pflegen und Fachkräfte langfristig an das Unternehmen zu binden. Zudem integriert Hermès Elemente von Kulturförderung und Kunsthandwerksausstellungen in seine Markenstrategie. Die Kombination aus handwerklicher Produktion, kultureller Verankerung und einer selten expansiven, eher kuratorischen Produktpolitik unterscheidet das Haus von vielen Modekonzernen, die stärker kollektions- und trendgetrieben agieren.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Für konservative Anleger bietet Hermès mehrere potenzielle Chancen. Die starke Markenloyalität im obersten Luxussegment kann zu vergleichsweise resilienten Cashflows über Zyklen hinweg beitragen. Die strukturelle Zunahme vermögender Privatkunden weltweit, insbesondere in Asien, schafft ein langfristiges Nachfragefundament. Die Fähigkeit, Preise regelmäßig anzupassen, ohne die Nachfrage wesentlich zu belasten, unterstützt Margenstabilität und Werterhalt der Marke. Die Eigentümerstruktur mit bedeutsamer Familienbeteiligung fördert eine auf Dauer ausgerichtete Governance und reduziert tendenziell das Risiko aggressiver, renditegetriebener Kurzfristentscheidungen. Zudem bietet die konsequente Kontrolle des Vertriebsnetzes Ansatzpunkte für weitere Effizienzsteigerungen und selektive digitale Skalierung, ohne den Luxus-Charakter zu verwässern.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Gleichzeitig ist ein Investment in Hermès mit spezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Die hohe Bewertung, die Luxuswerte an den Kapitalmärkten häufig reflektiert, erhöht die Sensitivität gegenüber Stimmungswechseln, regulatorischen Eingriffen oder konjunkturellen Dämpfern. Die starke Abhängigkeit von der Wahrnehmung der Marke als ultimativ exklusiv macht Reputationsrisiken besonders kritisch. Strategische Fehlentscheidungen, Überdehnung des Sortiments oder wahrgenommene Verwässerung der Exklusivität könnten mittel- bis langfristig die Preissetzungsmacht untergraben. Zudem bestehen Konzentrationsrisiken in Bezug auf Kernmärkte, etwa bei regulatorischen Veränderungen in wichtigen asiatischen Ländern oder bei Einschränkungen des internationalen Reiseverkehrs. Auch Lieferketten für hochwertige Rohstoffe, etwa feine Leder und Seide, unterliegen regulatorischen, ökologischen und reputationsbezogenen Risiken. Die konservative Unternehmensphilosophie kann in Phasen rapiden Strukturwandels im Handel oder im digitalen Ökosystem zu Anpassungsverzögerungen führen. Anleger sollten diese Faktoren im Rahmen einer breit diversifizierten Anlagestrategie einordnen, ohne daraus eine automatische Anlageempfehlung abzuleiten.
Stand: September 2026
Hinweis

Hermès SCA Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Hermès SCA Kursziel 2026

  • Die Hermès SCA Kurs Performance für 2026 liegt bei -34,41%. Die Performance der Benchmark Euro Stoxx 50 liegt bei +8,86%. Underperformance: Die Hermès SCA Kurs Performance ist um -43,27 Prozentpunkte niedriger als die Performance des Euro Stoxx 50.
  • 9 Analysten haben die Hermès SCA Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 1.846,11 €. Das Kursziel ist somit um 30,33% höher als der aktuelle Kurs der Hermès SCA Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 2.150,00 (+51,78% ggü. dem aktuellen Hermès SCA Kurs); das niedrigste bei 1.695,00 (+19,66% ggü. dem aktuellen Hermès SCA Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 9 Analysten haben Hermès SCA eingestuft: 5 Analysten empfehlen Hermès SCA zum Kauf, 4 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Hermès SCA Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 30,33%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Hermès SCA Aktie zum Kauf.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 147,58 Mrd. €
Streubesitz 21,78%
Währung EUR
Land Frankreich
Sektor Zyklische Konsumgüter
Branche Luxusgüter
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+11,234% Institutionelle Aktionäre
+66,991% Insider Aktionäre
+21,775% Streubesitz

Community-Beiträge zu Hermès SCA

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MrTrillion3
FR0000052292 - Hermès
Ab min 06:56 geht es um Hermès: Warum Hermès trotz eines KGV von 35 aktuell als günstig bewertet gilt und weiterhin nachgekauft wird
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Highländer49
Hermes
Half-year information report as at the end of June 2026 https://assets-finance.hermes.com/s3fs-public/node/pdf_file/2026-07/1785260662/hermes_20260729_pr_firsthalfresults_va.pdf?VersionId=vBzzQgk8phRPRfHjjNsCBZ_1IkdUXHJj Seid Ihr mit dem Ergebnis zufrieden?
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MrTrillion3
FR0000052292 - Hermès
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MrTrillion3
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Tamakoschy
Q
Hermès übertrifft im vierten Quartal 2025 mit einem Umsatzwachstum von 9,8% bei konstanten Wechselkursen die Analystenschätzung von 8,24% und erzielt einen Umsatz von 4,09 Milliarden Euro. Das Luxusunternehmen erhöht seine Produktpreise für 2026 um durchschnittlich 5% bis 6%.
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Häufig gestellte Fragen zur Hermès SCA Aktie und zum Hermès SCA Kurs

Der aktuelle Kurs der Hermès SCA Aktie liegt bei 1.397,15 €.

Für 1.000€ kann man sich 0,72 Hermès SCA Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Hermès SCA Aktie lautet HESAF.

Die 1 Monats-Performance der Hermès SCA Aktie beträgt aktuell -12,82%.

Die 1 Jahres-Performance der Hermès SCA Aktie beträgt aktuell -33,60%.

Der Aktienkurs der Hermès SCA Aktie liegt aktuell bei 1.397,15 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -12,82% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Hermès SCA eine Wertentwicklung von -14,59% aus und über 6 Monate sind es -28,38%.

Das 52-Wochen-Hoch der Hermès SCA Aktie liegt bei 2.693,90 $.

Das 52-Wochen-Tief der Hermès SCA Aktie liegt bei 1.621,14 $.

Das Allzeithoch von Hermès SCA liegt bei 3.015,81 $.

Das Allzeittief von Hermès SCA liegt bei 3,50 $.

Die Volatilität der Hermès SCA Aktie liegt derzeit bei 220,09%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Hermès SCA in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 1.846,11 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 30,33%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 1.846,11 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 30,33%.

9 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Hermès SCA Kursziel beträgt 1.846,11 €. Das ist 30,33% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Hermès SCA 5 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

9 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Hermès SCA Kursziel beträgt 1.846,11 €. Das ist 30,33% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Hermès SCA 5 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

9 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 1.846,11 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 30,33%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Hermès SCA Aktie bei 1.846,11 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Hermès SCA Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 147,58 Mrd. €

Insgesamt sind 105,0 Mio Hermès SCA Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +11,234% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 12.06.2006 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Am 12.06.2006 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Hermès SCA bei 79%. Erfahre hier mehr

Hermès SCA hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Hermès SCA gehört zum Sektor Luxusgüter.

Das KGV der Hermès SCA Aktie beträgt 31,79.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Hermès SCA betrug 16,00 Mrd €.

Ja, Hermès SCA zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 21.04.2026 eine Dividende in Höhe von 13,00 € gezahlt.

Zuletzt hat Hermès SCA am 21.04.2026 eine Dividende in Höhe von 13,00 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,92%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Hermès SCA wurde am 21.04.2026 in Höhe von 13,00 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,92%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 21.04.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 13,00 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.