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Heute hat sich im deutschen Wertpapierhandel die Aktie von Evonik Industries zwischenzeitlich um 1,69 Prozent verbilligt. Der Kurs des Papiers sank um 22 Cent. Der Anteilsschein von Evonik Industries kostet zur Stunde 12,82 Euro. Zieht man den MDAX (MDAX ) als Benchmark hinzu, dann liegt das Wertpapier von Evonik Industries hinten. Der MDAX kommt mit einem Punktestand von 31.509 Punkten derzeit auf ein Minus von 1,22 Prozent gegenüber der Schlussnotierung vom Vortag. Mit dem heutigen Kursverlust kommt die Aktie von Evonik Industries ihrem bisherigen Allzeittief näher. Dieses datiert vom 4. Dezember 2025 und beträgt 12,71 Euro. Bis zu diesem Kurs hat die Aktie derzeit noch einen Puffer von 0,86 Prozent.
Die Evonik Industries AG produziert und vertreibt Spezialchemikalien in der Region Asien-Pazifik, in Europa, im Nahen Osten, in Afrika, in Mittel- und Südamerika sowie in Nordamerika. Das Unternehmen ist in den Geschäftsbereichen Specialty Additives, Nutrition & Care, Smart Materials und Technology & Infrastruktur. Das Segment Specialty Additives bietet Additive für Polyurethan-Schaumstoffe an Das Segment Smart Materials bietet anorganische Materialien, einschließlich pyrogener und gefällter Kieselsäuren und Silane
| Evonik Industries | Ciech | DuPont De Nemours | Lanxess | PPG Industries | ||
| Kurs | 12,82 | - | 36,33 € | 17,03 € | 95,44 € | |
| Performance | 1,69 | 0,00% | -1,72% | -3,73% | 0,00% | |
| Marktkap. | 5,97 Mrd. € | - | 15,2 Mrd. € | 1,47 Mrd. € | 21,4 Mrd. € |
Die Evonik Industries-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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| Fallender Kurs |
Put
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Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Evonik auf "Neutral" belassen. Er habe bereits mehrfach betont, dass das Überangebot in China sowie die wachsende Konkurrenz aus dem Reich der Mitte ein wesentlicher Belastungsfaktor für die Chemiebranche seien, schrieb Chetan Udeshi am Donnerstagabend. Maßnahmen im Zuge der Anti-Involutionspolitik der dortigen Staatsführung könnten also ein Game-Changer für die Chemiekonzerne sein. Mit dieser Strategie will China Überkapazitäten in Schlüsselbranchen eindämmen und profitableres Wachstum fördern. Udeshi sieht bei diesem Thema durchwachsene Signale in den vergangenen sechs Monaten. BASF wäre wohl der größte Profiteur eines Abbaus von Überkapazitäten in China selbst. Ob die Politik von Chinas Regierung wirkt, ist laut Udeshi aber schwer einzuschätzen, wirkliche Belege gebe es nicht. Daher blieben die Aussichten für eine deutliche Gewinnerholung der europäischen Chemiebranche aufgrund des anhaltenden strukturellen Drucks vorerst ungewiss. Für Evonik besonders relevant seien jüngste Ankündigungen zusätzlicher Kapazitäten aus China für Produkte wie ihre Aminosäure Methionin, bei der es bereits immense Überkapazitäten gebe.
Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Evonik auf "Equal Weight" belassen. Der Negativtrend der europäischen Chemiebranche halte an, schrieb Alex Sloane in seinem am Freitag veröffentlichten Ausblick auf 2026. Maue Absatzvolumina, eine träge Preisentwicklung und fragile Endmärkte prägten das Geschehen. Seine Favoriten sind Air Liquide, Novonesis, Croda, Glanbia und IMCD - ein Mix aus Selbsthilfepotenzial, Produktinnovation und Bewertungsunterstützung.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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