Friedrich Merz beim EPP Kongress in München im Mai 2023
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dpa-AFX  | 
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Merz sagt Ukraine weitere Unterstützung zu

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Ukraine weitere Unterstützung im Abwehrkrieg gegen Russland versprochen. Bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei der Münchner Sicherheitskonferenz habe Merz unterstrichen, "dass auf Deutschland als momentan größter Unterstützer der Ukraine weiter Verlass sein werde", hieß es aus deutschen Regierungskreisen. Im Zentrum des Gesprächs hätten die aktuelle Kriegssituation und der Stand der Verhandlungen mit Russland und den USA gestanden.

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Darüber hinaus hätten Merz und Selenskyj Fragen der Rüstungskooperation und der zivilen Hilfe für die Ukraine besprochen, hieß es weiter. Nach dem Treffen habe sich ein Treffen von Partnern der Ukraine im sogenannten Berlin-Format angeschlossen. Hier hätten die Partner eine neue Anstrengung in der Energiehilfe für die Ukraine verabredet, um die Folgen der anhaltenden Luftschläge gegen die zivile Infrastruktur zu lindern. Daneben seien konkrete Schritte im gemeinsamen Krisenmanagement und der Rüstungsunterstützung diskutiert worden.

Selenskyj: "Wir zählen auf ihre Unterstützung"

Selenskyj schrieb nach dem Gespräch auf der Plattform X, man habe vor allem über die Lage im Energiesektor und dem Wiederaufbau gesprochen. "Die Ukraine wird eine Liste mit den Anforderungen zur Unterstützung unserer Energieinfrastruktur und militärischen Kapazitäten erstellen und an die Partner senden. Wir zählen auf ihre Unterstützung." Ein weiteres Thema seien Sicherheitsgarantien für die Ukraine und ganz Europa gewesen.

Derzeit greift Russland massiv mit Raketen und Drohnen ukrainische Energieanlagen an und beschädigt sie. Die Temperaturen liegen in einigen Landesteilen im zweistelligen Minusbereich. Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren gegen eine russische Invasion.

Teilnehmer der Runde im sogenannten Berlin-Format waren neben Merz und Selenskyj die Präsidenten beziehungsweise Regierungschefs aus Frankreich, Finnland, Großbritannien, Polen, Norwegen, Dänemark, Schweden, Estland, der Niederlande sowie die Spitzen von Nato, EU-Rat und EU-Kommission und die Außenminister Italiens und Kanadas, wie es aus Regierungskreisen weiter hieß./hme/DP/he

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