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Lanxess Aktie

Aktie
WKN:  547040 ISIN:  DE0005470405 US-Symbol:  LNXSF Branche:  Chemikalien Land:  Deutschland
16,82 €
-0,98 €
-5,51%
20:10:45 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,47 Mrd. €
Streubesitz
31,03%
KGV
89,35
Dividende
0,10 €
Dividendenrendite
0,59%
neu: Nachhaltigkeits-Score
41 %
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Lanxess Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die LANXESS AG ist ein global agierender Spezialchemiekonzern mit Fokus auf intermediäre Chemikalien, Additive und hochwertige Kunststoffe. Das Unternehmen positioniert sich als Anbieter technologieintensiver Nischenlösungen für industrielle Kunden entlang komplexer Wertschöpfungsketten. Im Zentrum stehen chemische Spezialitäten mit hohen Zulassungsbarrieren, langfristigen Lieferverträgen und enger technischer Kundenintegration. Der Konzern richtet sein Portfolio seit Jahren konsequent weg von volatilen Massenchemikalien hin zu margenstärkeren, weniger konjunktursensitiven Spezialchemie-Anwendungen. Für erfahrene Anleger ist LANXESS damit ein typischer Zykliker aus der europäischen Chemieindustrie mit zunehmender Spezialisierung, klarer Fokussierung auf regulierte Märkte und wachsendem Serviceanteil.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von LANXESS basiert auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von chemischen Spezialitäten für Industriekunden aus Branchen wie Automobil, Bau, Elektronik, Agrar, Konsumgüter, Wasseraufbereitung und verarbeitende Industrie. Der Konzern betreibt integrierte Produktionscluster, nutzt Skaleneffekte bei Basisvorprodukten und kombiniert diese mit anwendungsspezifischer Formulierungskompetenz. Wertschöpfung entsteht vor allem durch:
  • Proprietäre Syntheseverfahren und Prozess-Know-how
  • Regulatorisch anspruchsvolle Anwendungen mit Zertifizierungspflicht
  • Kundenspezifische Rezepturen und langjährige Lieferbeziehungen
  • Technische Serviceleistungen bei der Produktanwendung
LANXESS verfolgt ein Portfolio-Management mit selektiven Akquisitionen im Bereich Spezialchemie und dem fortlaufenden Ausstieg aus nicht-strategischen, kapitalintensiven Commodities. Die Cashflows dienen im Kern der Finanzierung von Innovation, Kapazitätsoptimierung und Dekarbonisierungsprojekten an den Standorten.

Mission und Unternehmensausrichtung

Die Mission von LANXESS ist auf nachhaltige Spezialchemie mit hohem Kundennutzen ausgerichtet. Der Konzern versteht sich als Anbieter sicherheitsrelevanter und qualitätsbestimmender Komponenten, die in Endprodukten zwar oft unsichtbar, funktional jedoch unverzichtbar sind. Zentrale Elemente der Unternehmensausrichtung sind:
  • Transformation hin zu einer fokussierten, weniger energieintensiven Spezialchemie-Plattform
  • Reduktion des CO2-Fußabdrucks entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Stärkung der Kundenbindung durch anwendungstechnische Beratung und Co-Entwicklung
  • Portfolioumbau Richtung wachstums- und margenstärkerer Segmente, etwa Additive und Consumer-Schutzchemikalien
Strategisch verfolgt LANXESS das Ziel, sich über Technologie, Qualität, Liefersicherheit und Regulierungskompetenz von Wettbewerbern im globalen Spezialchemie-Markt abzugrenzen.

Produkte und Dienstleistungen

LANXESS bietet ein breites Spektrum chemischer Spezialitäten, die überwiegend im B2B-Geschäft vermarktet werden. Zu den wichtigsten Produktgruppen zählen:
  • Intermediates und Feinchemikalien für Agrochemie, Pharma und Spezialpolymere
  • Additive und Formulierungen für Kunststoffe, Schmierstoffe, Gummi und Beschichtungen
  • Hochleistungskunststoffe für Automobilbau, Elektro- und Elektronikindustrie
  • Schutzchemikalien für Materialschutz, Holzschutz und Bautenchemie
  • Wasseraufbereitungschemikalien und Ionenaustauscherharze
Ergänzt werden die Produkte durch technische Dienstleistungen wie Formulierungsberatung, Materialtests, gemeinsame Entwicklungsprojekte mit OEMs, Unterstützung bei Zulassungsprozessen sowie Supply-Chain-Services. Die Kombination aus Produkt- und Serviceangebot erzeugt Wechselkosten für Kunden und stabilisiert die Kundenbeziehungen.

Business Units und Segmentstruktur

LANXESS organisiert sein Geschäft in mehrere spezialisierte Business Units, die in Segmentcluster gebündelt sind. Im Mittelpunkt stehen:
  • Advanced Industrial Intermediates: Vor- und Zwischenprodukte für Agrochemie, Pharma, Pigmente und Spezialpolymere
  • Consumer Protection: Schutzprodukte für Mensch, Tier und Material, einschließlich Biozide und Materialschutzchemikalien
  • Specialty Additives: Additivsysteme für Kunststoffe, Schmierstoffe, Flammenschutz und Gummi
  • Engineering Materials: Hochleistungskunststoffe für Leichtbau, E-Mobilität und technische Anwendungen
Die Segmentierung spiegelt unterschiedliche Nachfragezyklen, Rohstoffsensitivitäten und Regulierungssituationen wider. Die Steuerung erfolgt über Renditekennzahlen, Kapitaleffizienz und Cashflow-Beiträge je Business Unit. Im Zeitverlauf hat LANXESS seine Struktur durch Desinvestitionen angepasst, unter anderem im synthetischen Kautschuk, um sich stärker auf margenstarke Spezialchemie-Felder zu konzentrieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Der Wettbewerbsvorteil von LANXESS liegt weniger in singulären Blockbuster-Produkten als in der Kombination mehrerer Faktoren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Breites, aber spezialisiertes Portfolio in regulierten Nischenmärkten
  • Hohe regulatorische Expertise, etwa bei REACH, Biozid-Verordnungen und globalen Zulassungsregimen
  • Langjährige Kundenbeziehungen zu globalen Industriekonzernen, häufig mit Co-Engineering
  • Integrierte, teils über Jahrzehnte optimierte Produktionsnetzwerke
Daraus resultieren mehrere Burggräben:
  • Regulatorischer Moat: Aufwendige Zulassungs- und Registrierungsprozesse für viele Produkte machen den Markteintritt für neue Wettbewerber kosten- und zeitintensiv.
  • Technologischer Moat: Proprietäre Prozessführungen, Katalysatorsysteme und sicherheitskritische Produktionsabläufe sind nicht trivial zu replizieren.
  • Kundenbindung: Spezifische Formulierungen und Qualifikationsprozesse beim Kunden schaffen hohe Wechselkosten und machen Substitutionen langwierig.
  • Standort- und Infrastrukturvorteile: Verbundstandorte mit Energie-, Logistik- und Rohstoffanbindung bieten Skaleneffekte, die kleineren Anbietern fehlen.
Diese strukturellen Vorteile sind jedoch durch Energiepreissensitivität und Umweltauflagen im europäischen Markt teilweise konterkariert.

Wettbewerbsumfeld

LANXESS agiert in einem fragmentierten, globalen Spezialchemie-Markt mit intensiver Konkurrenz. Relevante Wettbewerber variieren je nach Produktsegment und umfassen unter anderem:
  • Europäische Spezialchemieanbieter wie Evonik, Clariant oder Arkema
  • US-amerikanische Konzerne wie Dow, DuPont, Huntsman oder Celanese
  • Asiatische und insbesondere chinesische Spezialchemieunternehmen, die zunehmend in höhere Wertschöpfungsstufen vordringen
Der Wettbewerb erfolgt über technologische Differenzierung, Liefersicherheit, Kostenposition und regulatorische Konformität. Preisdisziplin ist in Commodities begrenzt, in Spezialanwendungen dagegen besser durchsetzbar. Die zunehmende Internationalisierung von Kunden, etwa in der Automobil- und Elektronikindustrie, zwingt LANXESS, seine Produktions- und Vertriebsstrukturen global auszurichten und gleichzeitig die hohe europäische Kostenbasis zu managen.

Management und Strategie

Das Management der LANXESS AG verfolgt seit Jahren einen Transformationskurs vom diversifizierten Chemiekonzern hin zu einem fokussierten Spezialchemie-Unternehmen. Kernelemente der Strategie sind:
  • Portfoliostraffung durch Verkäufe oder Ausgliederungen nicht-strategischer Geschäftsbereiche
  • Akquisition von Spezialchemie- und Consumer-Protection-Aktivitäten zur Stärkung weniger zyklischer Segmente
  • Konsequente Kostenprogramme, Standortoptimierungen und Effizienzsteigerungen
  • Investitionen in Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Dekarbonisierung, etwa durch Umstellung von Energiequellen und Prozessmodernisierung
Das Top-Management kommuniziert gegenüber dem Kapitalmarkt klare Prioritäten: Verbesserung der operativen Marge, Stärkung der Bilanzqualität, aktives Working-Capital-Management und selektives, renditeorientiertes Wachstum. Governance-Strukturen und Aufsichtsratsbesetzung folgen dem in Deutschland etablierten dualen System, wobei institutionelle Investoren und der Streubesitz eine bedeutende Rolle spielen.

Branchen- und Regionenanalyse

LANXESS ist primär in der globalen Spezialchemie-Branche tätig, einer kapitalintensiven Industrie mit hohen Fixkosten, hohem Energie- und Rohstoffbedarf sowie deutlichen Zyklizitätseffekten. Die Nachfrage wird stark von industrieller Produktion, Bauaktivität, Automobilfertigung und Konsumgüterausgaben beeinflusst. Regional ist der Konzern traditionell in Europa, insbesondere Deutschland, stark verwurzelt, hat seine Präsenz jedoch in Nordamerika und Asien-Pazifik ausgebaut, um näher an wachsenden Kundenmärkten zu sein. Wichtige Trends in den Zielbranchen sind:
  • Elektrifizierung und E-Mobilität, die neue Materialanforderungen an Kunststoffe und Additive stellen
  • Strengere Umwelt- und Sicherheitsregulierung, die Nachfrage nach effizienten, konformen Spezialchemikalien erhöht
  • Verlagerung von Wertschöpfung in Richtung Asien, was Preisdruck und neue Wettbewerbsdynamiken erzeugt
  • Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen, die Prozessstabilität und Materialqualität noch stärker in den Fokus rücken
Für LANXESS bedeutet dies, dass der Heimatmarkt zwar Know-how- und Forschungsstandort bleibt, Wachstumsimpulse jedoch zunehmend aus Nordamerika und Asien stammen, während Europa unter Strukturwandel, hohen Energiepreisen und Regulierungsdruck steht.

Unternehmensgeschichte

LANXESS entstand Mitte der 2000er-Jahre aus einer Abspaltung von Chemie- und Kunststoffaktivitäten der Bayer AG. Der Börsengang markierte den Start als eigenständiger Chemiekonzern mit zunächst breitem Portfolio, das noch stark von Basischemie und Kautschuk geprägt war. In den Folgejahren leitete das Unternehmen einen tiefgreifenden Strukturwandel ein. Dazu gehörten:
  • Kapazitätsanpassungen und Standortoptimierungen in klassischen Chemiesparten
  • Schrittweiser Rückzug aus dem synthetischen Kautschukgeschäft, unter anderem über Joint Ventures und Verkäufe
  • Stärkung von Spezialchemie-Segmenten durch gezielte Zukäufe im Bereich Additive, Consumer Protection und Engineering Materials
Die Unternehmensgeschichte ist von mehreren Zyklen gekennzeichnet: Phasen expansiver Investitionen, Restrukturierungen in Zeiten konjunktureller Schwäche und wiederholter Portfolioanpassungen. Gleichzeitig entwickelte sich LANXESS zu einem etablierten MDAX-Unternehmen mit klarer Kapitalmarktkommunikation und wachsendem Fokus auf Nachhaltigkeitsthemen wie Klimaneutralitätsziele, Ressourceneffizienz und verantwortungsvolle Lieferketten.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Als Chemiekonzern steht LANXESS besonders im Fokus von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien. Spezifische Besonderheiten sind:
  • Ambitionierte Klimaziele mit einem klaren Pfad zur deutlichen Reduktion der Treibhausgasemissionen
  • Programme zur Verbesserung von Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Prozesssicherheit an den Standorten
  • Strenge Compliance-Strukturen im Umgang mit gefährlichen Stoffen, Abfällen und Abwässern
  • Enger Dialog mit Behörden, Anwohnern und Gemeinden an wichtigen Chemiestandorten
ESG-Ratings und Nachhaltigkeitsrankings spielen für die Refinanzierungskosten und die Attraktivität bei institutionellen Investoren eine wachsende Rolle. LANXESS versucht, sich hier als verlässlicher, regulierungskonformer Partner zu positionieren, muss sich aber wie die gesamte Branche kontinuierlich an verschärfende Vorgaben anpassen.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger eröffnen sich bei LANXESS mehrere potenzielle Chancen:
  • Fokussierung auf Spezialchemie: Der Portfolioumbau hin zu höherwertigen, differenzierten Produkten kann mittelfristig zu stabileren Margen und besserer Preissetzungsmacht führen.
  • Regulierungs- und Technologiekompetenz: Die Fähigkeit, komplexe Zulassungs- und Sicherheitsanforderungen zu beherrschen, schafft Markteintrittsbarrieren und Kundenvertrauen.
  • Diversifikation über Branchen und Regionen: Die breite industrielle Abstützung reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Endmärkten, auch wenn zyklische Effekte nicht eliminiert werden.
  • Strukturelle Wachstumsfelder: Trends wie E-Mobilität, Leichtbau, Materialeffizienz und Wasseraufbereitung bieten Anwendungsfelder, in denen LANXESS mit Speziallösungen vertreten ist.
  • ESG-Positionierung: Fortschritte bei Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung können die Attraktivität für langfristig orientierte Investoren erhöhen und Finanzierungsvorteile bringen.
Für einen risikoaversen Investor ist die Kombination aus etablierter Marktposition, erfahrener Managementführung und Fokus auf regulierte Nischen grundsätzlich positiv, verlangt jedoch Zeit für die Umsetzung der strategischen Transformation.

Risiken für konservative Anleger

Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger berücksichtigen sollte:
  • Zyklizität der Chemiebranche: Die Ertragslage von LANXESS unterliegt Konjunkturzyklen in Industrie, Bau und Automobil. In Abschwungphasen können Absatz, Auslastung und Margen spürbar unter Druck geraten.
  • Energie- und Rohstoffkosten: Als energieintensiver Produzent mit starker Präsenz in Europa ist LANXESS besonders anfällig für strukturell hohe Strom- und Gaspreise sowie volatile Rohstoffmärkte.
  • Regulatorischer Druck: Strengere Umwelt-, Sicherheits- und Chemikalienregulierungen können zusätzliche Investitionen notwendig machen, die Kapitalbindung erhöhen und einzelne Produkte wirtschaftlich infrage stellen.
  • Wettbewerb aus Asien: Der Aufstieg asiatischer und insbesondere chinesischer Chemieunternehmen verschärft den Preisdruck und kann Marktanteile in einzelnen Segmenten beeinträchtigen.
  • Transformationsrisiken: Portfolio-Umbauten, Standortschließungen und Integrationen akquirierter Geschäfte bergen operative Risiken, Einmalkosten und die Gefahr, dass Synergien später oder geringer als geplant realisiert werden.
Für risikoaverse Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in LANXESS eine hohe Toleranz für Branchenzyklen, geopolitische Einflüsse und regulatorische Veränderungen voraussetzt. Eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung, der Kostenbasis und der regionalen Nachfrageentwicklung ist wesentlich, um das Chance-Risiko-Profil fortlaufend einschätzen zu können.
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Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
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16,68 €
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DU3HXB
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Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 16,72 € / 16,82 €
Spread +0,60%
Schluss Vortag 17,80 €
Gehandelte Stücke 135.844
Tagesvolumen Vortag 904.584,2 €
Tagestief 16,72 €
Tageshoch 17,59 €
52W-Tief 15,67 €
52W-Hoch 33,85 €
Jahrestief 16,78 €
Jahreshoch 18,49 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Lanxess AG hat in den letzten Wochen Fortschritte bei den Verhandlungen über eine Verlängerung von Verträgen im Bereich Spezialchemikalien erzielt.
  • Das Unternehmen hat kürzlich eine strategische Partnerschaft mit einem führenden Chemiekonzern bekannt gegeben, um innovative Lösungen für nachhaltige Produkte zu entwickeln.
  • Die Nachfrage nach Produkten von Lanxess in den Märkten Asien und Nordamerika bleibt stark, was positive Auswirkungen auf das zukünftige Umsatzwachstum hat.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 6.366 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -28,00 €
Jahresüberschuss in Mio. -197,00 €
Umsatz je Aktie 73,73 €
Gewinn je Aktie -2,05 €
Gewinnrendite -4,30%
Umsatzrendite -
Return on Investment -2,03%
Marktkapitalisierung in Mio. 2.036 €
KGV (Kurs/Gewinn) -11,50
KBV (Kurs/Buchwert) 0,44
KUV (Kurs/Umsatz) 0,32
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +47,22%

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Typ Call
Hebel 5,79
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Knock-Out 13,91 €
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WKN UL81G1

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Derivate

Anlageprodukte (143)
Discount-Zertifikate 56
Aktienanleihen 43
Bonus-Zertifikate 38
Express-Zertifikate 6
Hebelprodukte (120)
Optionsscheine 54
Faktor-Zertifikate 34
Knock-Outs 32
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende -0,14 (max 1,00)
Jährlicher -43,74% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs -18,04% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 15,6% (auf den Gewinn/FFO)
quote 9,9% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -10%

Dividenden Historie

Datum Dividende
23.05.2025 0,10 €
27.05.2024 0,10 €
25.05.2023 1,05 €
26.05.2022 1,05 €
20.05.2021 1,00 €
28.08.2020 0,95 €
24.05.2019 0,90 €
16.05.2018 0,80 €
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Termine

19.03.2026 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
07.05.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
21.05.2026 Hauptversammlung
07.08.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Lanxess Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
17,33 € 17,25 € +0,48%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 16,70 € -5,22%
17,62 € 19:32
Frankfurt 16,85 € -5,34%
17,80 € 16:14
Hamburg 17,12 € -5,88%
18,19 € 11:14
Hannover 17,00 € -6,49%
18,18 € 12:15
München 17,05 € -4,27%
17,81 € 09:05
Stuttgart 16,74 € -5,80%
17,77 € 20:01
Xetra 16,68 € -5,71%
17,69 € 17:35
L&S RT 16,78 € -4,06%
17,49 € 20:16
Wien 16,74 € -6,32%
17,87 € 17:32
Nasdaq OTC Other 19,88 $ -5,80%
21,104 $ 12.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 16,82 € -5,51%
17,80 € 20:10
Quotrix 16,98 € -4,12%
17,71 € 15:11
Gettex 16,70 € -5,97%
17,76 € 20:14
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
19.01.26 16,99 1,30 M
16.01.26 17,80 0,90 M
15.01.26 18,33 1,47 M
14.01.26 17,75 0,77 M
13.01.26 17,20 0,80 M
12.01.26 17,51 0,62 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 17,51 € -2,97%
1 Monat 17,06 € -0,41%
6 Monate 25,46 € -33,27%
1 Jahr 24,53 € -30,74%
5 Jahre 64,34 € -73,59%

Unternehmensprofil Lanxess AG

Die LANXESS AG ist ein global agierender Spezialchemiekonzern mit Fokus auf intermediäre Chemikalien, Additive und hochwertige Kunststoffe. Das Unternehmen positioniert sich als Anbieter technologieintensiver Nischenlösungen für industrielle Kunden entlang komplexer Wertschöpfungsketten. Im Zentrum stehen chemische Spezialitäten mit hohen Zulassungsbarrieren, langfristigen Lieferverträgen und enger technischer Kundenintegration. Der Konzern richtet sein Portfolio seit Jahren konsequent weg von volatilen Massenchemikalien hin zu margenstärkeren, weniger konjunktursensitiven Spezialchemie-Anwendungen. Für erfahrene Anleger ist LANXESS damit ein typischer Zykliker aus der europäischen Chemieindustrie mit zunehmender Spezialisierung, klarer Fokussierung auf regulierte Märkte und wachsendem Serviceanteil.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von LANXESS basiert auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von chemischen Spezialitäten für Industriekunden aus Branchen wie Automobil, Bau, Elektronik, Agrar, Konsumgüter, Wasseraufbereitung und verarbeitende Industrie. Der Konzern betreibt integrierte Produktionscluster, nutzt Skaleneffekte bei Basisvorprodukten und kombiniert diese mit anwendungsspezifischer Formulierungskompetenz. Wertschöpfung entsteht vor allem durch:
  • Proprietäre Syntheseverfahren und Prozess-Know-how
  • Regulatorisch anspruchsvolle Anwendungen mit Zertifizierungspflicht
  • Kundenspezifische Rezepturen und langjährige Lieferbeziehungen
  • Technische Serviceleistungen bei der Produktanwendung
LANXESS verfolgt ein Portfolio-Management mit selektiven Akquisitionen im Bereich Spezialchemie und dem fortlaufenden Ausstieg aus nicht-strategischen, kapitalintensiven Commodities. Die Cashflows dienen im Kern der Finanzierung von Innovation, Kapazitätsoptimierung und Dekarbonisierungsprojekten an den Standorten.

Mission und Unternehmensausrichtung

Die Mission von LANXESS ist auf nachhaltige Spezialchemie mit hohem Kundennutzen ausgerichtet. Der Konzern versteht sich als Anbieter sicherheitsrelevanter und qualitätsbestimmender Komponenten, die in Endprodukten zwar oft unsichtbar, funktional jedoch unverzichtbar sind. Zentrale Elemente der Unternehmensausrichtung sind:
  • Transformation hin zu einer fokussierten, weniger energieintensiven Spezialchemie-Plattform
  • Reduktion des CO2-Fußabdrucks entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Stärkung der Kundenbindung durch anwendungstechnische Beratung und Co-Entwicklung
  • Portfolioumbau Richtung wachstums- und margenstärkerer Segmente, etwa Additive und Consumer-Schutzchemikalien
Strategisch verfolgt LANXESS das Ziel, sich über Technologie, Qualität, Liefersicherheit und Regulierungskompetenz von Wettbewerbern im globalen Spezialchemie-Markt abzugrenzen.

Produkte und Dienstleistungen

LANXESS bietet ein breites Spektrum chemischer Spezialitäten, die überwiegend im B2B-Geschäft vermarktet werden. Zu den wichtigsten Produktgruppen zählen:
  • Intermediates und Feinchemikalien für Agrochemie, Pharma und Spezialpolymere
  • Additive und Formulierungen für Kunststoffe, Schmierstoffe, Gummi und Beschichtungen
  • Hochleistungskunststoffe für Automobilbau, Elektro- und Elektronikindustrie
  • Schutzchemikalien für Materialschutz, Holzschutz und Bautenchemie
  • Wasseraufbereitungschemikalien und Ionenaustauscherharze
Ergänzt werden die Produkte durch technische Dienstleistungen wie Formulierungsberatung, Materialtests, gemeinsame Entwicklungsprojekte mit OEMs, Unterstützung bei Zulassungsprozessen sowie Supply-Chain-Services. Die Kombination aus Produkt- und Serviceangebot erzeugt Wechselkosten für Kunden und stabilisiert die Kundenbeziehungen.

Business Units und Segmentstruktur

LANXESS organisiert sein Geschäft in mehrere spezialisierte Business Units, die in Segmentcluster gebündelt sind. Im Mittelpunkt stehen:
  • Advanced Industrial Intermediates: Vor- und Zwischenprodukte für Agrochemie, Pharma, Pigmente und Spezialpolymere
  • Consumer Protection: Schutzprodukte für Mensch, Tier und Material, einschließlich Biozide und Materialschutzchemikalien
  • Specialty Additives: Additivsysteme für Kunststoffe, Schmierstoffe, Flammenschutz und Gummi
  • Engineering Materials: Hochleistungskunststoffe für Leichtbau, E-Mobilität und technische Anwendungen
Die Segmentierung spiegelt unterschiedliche Nachfragezyklen, Rohstoffsensitivitäten und Regulierungssituationen wider. Die Steuerung erfolgt über Renditekennzahlen, Kapitaleffizienz und Cashflow-Beiträge je Business Unit. Im Zeitverlauf hat LANXESS seine Struktur durch Desinvestitionen angepasst, unter anderem im synthetischen Kautschuk, um sich stärker auf margenstarke Spezialchemie-Felder zu konzentrieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Der Wettbewerbsvorteil von LANXESS liegt weniger in singulären Blockbuster-Produkten als in der Kombination mehrerer Faktoren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Breites, aber spezialisiertes Portfolio in regulierten Nischenmärkten
  • Hohe regulatorische Expertise, etwa bei REACH, Biozid-Verordnungen und globalen Zulassungsregimen
  • Langjährige Kundenbeziehungen zu globalen Industriekonzernen, häufig mit Co-Engineering
  • Integrierte, teils über Jahrzehnte optimierte Produktionsnetzwerke
Daraus resultieren mehrere Burggräben:
  • Regulatorischer Moat: Aufwendige Zulassungs- und Registrierungsprozesse für viele Produkte machen den Markteintritt für neue Wettbewerber kosten- und zeitintensiv.
  • Technologischer Moat: Proprietäre Prozessführungen, Katalysatorsysteme und sicherheitskritische Produktionsabläufe sind nicht trivial zu replizieren.
  • Kundenbindung: Spezifische Formulierungen und Qualifikationsprozesse beim Kunden schaffen hohe Wechselkosten und machen Substitutionen langwierig.
  • Standort- und Infrastrukturvorteile: Verbundstandorte mit Energie-, Logistik- und Rohstoffanbindung bieten Skaleneffekte, die kleineren Anbietern fehlen.
Diese strukturellen Vorteile sind jedoch durch Energiepreissensitivität und Umweltauflagen im europäischen Markt teilweise konterkariert.

Wettbewerbsumfeld

LANXESS agiert in einem fragmentierten, globalen Spezialchemie-Markt mit intensiver Konkurrenz. Relevante Wettbewerber variieren je nach Produktsegment und umfassen unter anderem:
  • Europäische Spezialchemieanbieter wie Evonik, Clariant oder Arkema
  • US-amerikanische Konzerne wie Dow, DuPont, Huntsman oder Celanese
  • Asiatische und insbesondere chinesische Spezialchemieunternehmen, die zunehmend in höhere Wertschöpfungsstufen vordringen
Der Wettbewerb erfolgt über technologische Differenzierung, Liefersicherheit, Kostenposition und regulatorische Konformität. Preisdisziplin ist in Commodities begrenzt, in Spezialanwendungen dagegen besser durchsetzbar. Die zunehmende Internationalisierung von Kunden, etwa in der Automobil- und Elektronikindustrie, zwingt LANXESS, seine Produktions- und Vertriebsstrukturen global auszurichten und gleichzeitig die hohe europäische Kostenbasis zu managen.

Management und Strategie

Das Management der LANXESS AG verfolgt seit Jahren einen Transformationskurs vom diversifizierten Chemiekonzern hin zu einem fokussierten Spezialchemie-Unternehmen. Kernelemente der Strategie sind:
  • Portfoliostraffung durch Verkäufe oder Ausgliederungen nicht-strategischer Geschäftsbereiche
  • Akquisition von Spezialchemie- und Consumer-Protection-Aktivitäten zur Stärkung weniger zyklischer Segmente
  • Konsequente Kostenprogramme, Standortoptimierungen und Effizienzsteigerungen
  • Investitionen in Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Dekarbonisierung, etwa durch Umstellung von Energiequellen und Prozessmodernisierung
Das Top-Management kommuniziert gegenüber dem Kapitalmarkt klare Prioritäten: Verbesserung der operativen Marge, Stärkung der Bilanzqualität, aktives Working-Capital-Management und selektives, renditeorientiertes Wachstum. Governance-Strukturen und Aufsichtsratsbesetzung folgen dem in Deutschland etablierten dualen System, wobei institutionelle Investoren und der Streubesitz eine bedeutende Rolle spielen.

Branchen- und Regionenanalyse

LANXESS ist primär in der globalen Spezialchemie-Branche tätig, einer kapitalintensiven Industrie mit hohen Fixkosten, hohem Energie- und Rohstoffbedarf sowie deutlichen Zyklizitätseffekten. Die Nachfrage wird stark von industrieller Produktion, Bauaktivität, Automobilfertigung und Konsumgüterausgaben beeinflusst. Regional ist der Konzern traditionell in Europa, insbesondere Deutschland, stark verwurzelt, hat seine Präsenz jedoch in Nordamerika und Asien-Pazifik ausgebaut, um näher an wachsenden Kundenmärkten zu sein. Wichtige Trends in den Zielbranchen sind:
  • Elektrifizierung und E-Mobilität, die neue Materialanforderungen an Kunststoffe und Additive stellen
  • Strengere Umwelt- und Sicherheitsregulierung, die Nachfrage nach effizienten, konformen Spezialchemikalien erhöht
  • Verlagerung von Wertschöpfung in Richtung Asien, was Preisdruck und neue Wettbewerbsdynamiken erzeugt
  • Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen, die Prozessstabilität und Materialqualität noch stärker in den Fokus rücken
Für LANXESS bedeutet dies, dass der Heimatmarkt zwar Know-how- und Forschungsstandort bleibt, Wachstumsimpulse jedoch zunehmend aus Nordamerika und Asien stammen, während Europa unter Strukturwandel, hohen Energiepreisen und Regulierungsdruck steht.

Unternehmensgeschichte

LANXESS entstand Mitte der 2000er-Jahre aus einer Abspaltung von Chemie- und Kunststoffaktivitäten der Bayer AG. Der Börsengang markierte den Start als eigenständiger Chemiekonzern mit zunächst breitem Portfolio, das noch stark von Basischemie und Kautschuk geprägt war. In den Folgejahren leitete das Unternehmen einen tiefgreifenden Strukturwandel ein. Dazu gehörten:
  • Kapazitätsanpassungen und Standortoptimierungen in klassischen Chemiesparten
  • Schrittweiser Rückzug aus dem synthetischen Kautschukgeschäft, unter anderem über Joint Ventures und Verkäufe
  • Stärkung von Spezialchemie-Segmenten durch gezielte Zukäufe im Bereich Additive, Consumer Protection und Engineering Materials
Die Unternehmensgeschichte ist von mehreren Zyklen gekennzeichnet: Phasen expansiver Investitionen, Restrukturierungen in Zeiten konjunktureller Schwäche und wiederholter Portfolioanpassungen. Gleichzeitig entwickelte sich LANXESS zu einem etablierten MDAX-Unternehmen mit klarer Kapitalmarktkommunikation und wachsendem Fokus auf Nachhaltigkeitsthemen wie Klimaneutralitätsziele, Ressourceneffizienz und verantwortungsvolle Lieferketten.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Als Chemiekonzern steht LANXESS besonders im Fokus von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien. Spezifische Besonderheiten sind:
  • Ambitionierte Klimaziele mit einem klaren Pfad zur deutlichen Reduktion der Treibhausgasemissionen
  • Programme zur Verbesserung von Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Prozesssicherheit an den Standorten
  • Strenge Compliance-Strukturen im Umgang mit gefährlichen Stoffen, Abfällen und Abwässern
  • Enger Dialog mit Behörden, Anwohnern und Gemeinden an wichtigen Chemiestandorten
ESG-Ratings und Nachhaltigkeitsrankings spielen für die Refinanzierungskosten und die Attraktivität bei institutionellen Investoren eine wachsende Rolle. LANXESS versucht, sich hier als verlässlicher, regulierungskonformer Partner zu positionieren, muss sich aber wie die gesamte Branche kontinuierlich an verschärfende Vorgaben anpassen.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger eröffnen sich bei LANXESS mehrere potenzielle Chancen:
  • Fokussierung auf Spezialchemie: Der Portfolioumbau hin zu höherwertigen, differenzierten Produkten kann mittelfristig zu stabileren Margen und besserer Preissetzungsmacht führen.
  • Regulierungs- und Technologiekompetenz: Die Fähigkeit, komplexe Zulassungs- und Sicherheitsanforderungen zu beherrschen, schafft Markteintrittsbarrieren und Kundenvertrauen.
  • Diversifikation über Branchen und Regionen: Die breite industrielle Abstützung reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Endmärkten, auch wenn zyklische Effekte nicht eliminiert werden.
  • Strukturelle Wachstumsfelder: Trends wie E-Mobilität, Leichtbau, Materialeffizienz und Wasseraufbereitung bieten Anwendungsfelder, in denen LANXESS mit Speziallösungen vertreten ist.
  • ESG-Positionierung: Fortschritte bei Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung können die Attraktivität für langfristig orientierte Investoren erhöhen und Finanzierungsvorteile bringen.
Für einen risikoaversen Investor ist die Kombination aus etablierter Marktposition, erfahrener Managementführung und Fokus auf regulierte Nischen grundsätzlich positiv, verlangt jedoch Zeit für die Umsetzung der strategischen Transformation.

Risiken für konservative Anleger

Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger berücksichtigen sollte:
  • Zyklizität der Chemiebranche: Die Ertragslage von LANXESS unterliegt Konjunkturzyklen in Industrie, Bau und Automobil. In Abschwungphasen können Absatz, Auslastung und Margen spürbar unter Druck geraten.
  • Energie- und Rohstoffkosten: Als energieintensiver Produzent mit starker Präsenz in Europa ist LANXESS besonders anfällig für strukturell hohe Strom- und Gaspreise sowie volatile Rohstoffmärkte.
  • Regulatorischer Druck: Strengere Umwelt-, Sicherheits- und Chemikalienregulierungen können zusätzliche Investitionen notwendig machen, die Kapitalbindung erhöhen und einzelne Produkte wirtschaftlich infrage stellen.
  • Wettbewerb aus Asien: Der Aufstieg asiatischer und insbesondere chinesischer Chemieunternehmen verschärft den Preisdruck und kann Marktanteile in einzelnen Segmenten beeinträchtigen.
  • Transformationsrisiken: Portfolio-Umbauten, Standortschließungen und Integrationen akquirierter Geschäfte bergen operative Risiken, Einmalkosten und die Gefahr, dass Synergien später oder geringer als geplant realisiert werden.
Für risikoaverse Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in LANXESS eine hohe Toleranz für Branchenzyklen, geopolitische Einflüsse und regulatorische Veränderungen voraussetzt. Eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung, der Kostenbasis und der regionalen Nachfrageentwicklung ist wesentlich, um das Chance-Risiko-Profil fortlaufend einschätzen zu können.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,47 Mrd. €
Aktienanzahl 86,35 Mio.
Streubesitz 31,03%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Grundstoffe
Branche Chemikalien
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+68,97% Weitere
+31,03% Streubesitz

Community-Beiträge zu Lanxess AG

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskussionsteilnehmer bemängeln eine hohe Leerverkaufsquote bei Lanxess (je nach Quelle zwischen rund 13,6 % und knapp 25 %) und spekulieren, dass Shortseller entweder auf schwache Quartalszahlen oder eine gezielte Kursdrückungsstrategie im Auftrag potenzieller Erwerber setzen.
  • Es wird über mögliche Unternehmensmaßnahmen und Bewertungen debattiert — etwa der bevorstehende Verkauf eines Joint Ventures mit erwarteten Erlösen von etwa 1,2–1,5 Mrd. €, deren Verwendung für Schuldentilgung, eine Sonderdividende oder als Hebel für eine Übernahme durch Staatsfonds bzw. strategische Investoren — sowie faire Kursziele um 28–30 €.
  • Gleichzeitig werden branchenspezifische Risiken (hohe Energiepreise, sinkende Nachfrage, Billigimporte) hervorgehoben, Anleger fordern datenbasierte Erklärungen für aktuelle Kursbewegungen, und die Meinungen reichen von Hoffnung auf Erholung oder Short Squeeze bis hin zur Vorsicht gegenüber Chemiewerten.
Hinweis
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Obelox
deshalb
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brokersteve
Völlig irrationaler Abverkauf
Herr Zachert hat auf der Pressekonferenz bessere Zeiten angekündigt, allein durch das 500 Mrd Paket sowie jetzt auch erst danach dem industrietrompreis, von dem die chemieindustrie auch profitieren wird. Lanxess wird sehr gut geführt, der Kursverfall ist jesenseits von rationaler Bewertung. Der faire Wert liegt bei rund 30 Euro als allerunterste Grenze , eher bei 30-40 Euro.
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chrisgekko
Zeitungsartikel
(Reuters) – Der Spezialchemiehersteller Lanxess erklärte am Donnerstag, dass er aufgrund des von der deutschen Regierung vorgeschlagenen Infrastrukturprogramms und der geringeren wirtschaftlichen Unsicherheit für 2026 eine allmähliche Erholung der chemischen Industrie erwartet. Die deutsche Chemieindustrie, die drittgrößte Branche des Landes, hat seit Jahren mit einer gedämpften Nachfrage, hohen Energiekosten, Problemen in der Lieferkette und einer Konjunkturabschwächung zu kämpfen, und die Einführung von Zöllen durch US-Präsident Donald Trump hat den Druck zusätzlich erhöht. „Die Unsicherheit hinsichtlich der Zölle wird bestehen bleiben, aber auf einem niedrigeren Niveau. Die Unsicherheit dürfte auch im nächsten Jahr bestehen bleiben, aber nicht in dem Maße, wie wir es in diesem Jahr erlebt haben”, sagte CEO Matthias Zachert in einer Telefonkonferenz mit Analysten und Journalisten. „Im zweiten und dritten Quartal haben wir aufgrund dieser unberechenbaren Zollpolitik die größte Unsicherheit weltweit erlebt... aber es gibt auch Licht am Ende des Tunnels.” INFRASTRUKTURFONDS KÖNNTE BRANCHE ANKURBELN, ABER ES WIRD ZEIT BRAUCHEN, SAGT CEO Das Konjunkturprogramm für die Verteidigungs- und Industrieinfrastruktur in Deutschland werde sich 2026 auch auf die Branche auswirken, sagte Zachert. „Die Auftragsbücher werden mehr Aufträge verzeichnen, was sich auf verschiedene Produkte wie Flammschutzmittel, Estrichbeschichtungen und Pigmente auswirken wird“, sagte er. Er wies jedoch darauf hin, dass sich dies nicht über Nacht ändern werde, sondern dass er einen allmählichen Anstieg ohne unmittelbare Auswirkungen erwarte. Deutschland hat eine Reihe wichtiger fiskalischer Maßnahmen zur Ankurbelung seiner Wirtschaft eingeführt, darunter einen 500 Milliarden Euro schweren Infrastrukturfonds und ein 46 Milliarden Euro schweres Steuerentlastungspaket zur Unterstützung von Unternehmen bis 2029. „Die neue Regierung ist erst seit Mai im Amt, und es sind die verschiedenen Ebenen wie Bund, Länder und Kommunen, auf denen dies umgesetzt werden muss, damit es dann Früchte tragen kann“, fügte Zachert hinzu. Einige europäische Chemie- und Baustoffunternehmen wie Evonik und Holcim begrüßten den Fonds Anfang dieses Monats ebenfalls und erwarten für das nächste Jahr einen Aufschwung in der chemischen Industrie und auf dem Baumarkt der Region. https://www.globalbankingandfinance.com/lanxess-results-nine/
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Hustensaftschmuggler
Bisher liegt der Starinvestor.....
...David Einhorn aber auch grandios daneben .....
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Hustensaftschmuggler
Highländer
Die Zahlen waren wie erwartet...13% Verlust ....Börse übertreibt oder viele Stops ausgelöst ...habe auch noch einmal nachgegriffen. Einstieg ist jetzt 20,70€ .
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brokersteve
Der Kurs müsste bei 30 Euro stehen minimum
Der Aufschwung wird kommen in 2026 und langes ist in den usa sehr gut aufgestellt, von Zöllen fast nicht betroffen lt. Zachert. Jetzt nich ein Verkauf, eigentlich irre , dass es sie für 22,50 Euro gibt. Da kommt wohl dann auch bald ein Übernahmeangebot aus dem Nahen Osten und die nächste Perle ist weg, stupid German. Das gleiche gilt übrigens mE auch für eine Beiersdorf und eine Gerresheimer …ausgebombt wie selten. Puma sehe ich auch kurz vor dem Verkauf an einen chinesischen Investor.
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thefan1
Verwunderlich
das Lanxess heute wieder alles abgibt. Lanxess hat eine MK von gerade 2 Mrd Euro. Wenn man die Anteile so verkaufen kann, wie geplant, dann kommen ~ 1,2 - 1,4 Mrd Euro Cash in die Kasse. Das wäre über die Hälfte der aktuellen MK ! Wenn der Deal im März 26 über die Bühne geht, dann müsste Lanxess eigentlich um mindestens 10 Euro steigen.
Sparbuch Schlüchtern Long !
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S04freak
Einstieg Lanxess
Vergangene Tage erstmaliger Einstieg bei Lanxess mit ca. 25 EUR das Stück- ich bin gespannt. Aus meiner Sicht überwiegen hier die fundamentalen Chancen den Risiken deutlich, einzig ein möglicher Preisrückgang in Europa/Asien aufgrund der Zollthematik könnte für meinen Investcase gefährlich werden. + operatives Mgmt mit Ausrichtung + Multiples der Verkäufe + Markt sieht m.E. den Wert des JV nicht korrekt + Energiethemen/Chemiestandort Deutschland: Ziemlich viel Badnews - Gesamtwirtschaft - Zollthematik
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Rokolino
Gutes Gefühl
Ich habe das Gefühl das LANXESS mit guten Zahlen überraschen wird und wir die 30€ sehen. Plus der Verkauf der PUR Sparte.
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brianinho
...
....ein Trauerspiel
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Zappelphillip
Mogge
wenn die sich überraschend eindecken müssen, raucht der Kamin.
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mogge67
Leerverkäufer
Lass´die mal machen. Früher oder später geht denen immer die Puste aus, wenn man nicht gerade in eine Klitsche investiert, die in den Konkurs schlittert.
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Häufig gestellte Fragen zur Lanxess Aktie und zum Lanxess Kurs

Der aktuelle Kurs der Lanxess Aktie liegt bei 16,82 €.

Für 1.000€ kann man sich 59,45 Lanxess Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Lanxess Aktie lautet LNXSF.

Die 1 Monats-Performance der Lanxess Aktie beträgt aktuell -0,41%.

Die 1 Jahres-Performance der Lanxess Aktie beträgt aktuell -30,74%.

Der Aktienkurs der Lanxess Aktie liegt aktuell bei 16,82 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -0,41% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Lanxess eine Wertentwicklung von -20,46% aus und über 6 Monate sind es -33,27%.

Das 52-Wochen-Hoch der Lanxess Aktie liegt bei 33,85 €.

Das 52-Wochen-Tief der Lanxess Aktie liegt bei 15,67 €.

Das Allzeithoch von Lanxess liegt bei 74,76 €.

Das Allzeittief von Lanxess liegt bei 15,67 €.

Die Volatilität der Lanxess Aktie liegt derzeit bei 36,17%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Lanxess in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 17,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +0,48%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 17,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +0,48%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Lanxess Kursziel beträgt 17,33 €. Das ist +0,48% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Lanxess 1 x zum Kauf, 5 x zum Halten und 3 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Lanxess Kursziel beträgt 17,33 €. Das ist +0,48% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Lanxess 1 x zum Kauf, 5 x zum Halten und 3 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 17,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +0,48%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Lanxess Aktie bei 17,33 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Lanxess Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,47 Mrd. €

Insgesamt sind 86,3 Mio Lanxess Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Lanxess bei 41%. Erfahre hier mehr

Lanxess hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Lanxess gehört zum Sektor Chemikalien.

Das KGV der Lanxess Aktie beträgt 89,35.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Lanxess betrug 6.366.000.000 €.

Die nächsten Termine von Lanxess sind:
  • 19.03.2026 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
  • 07.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 21.05.2026 - Hauptversammlung
  • 07.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 05.11.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q3)

Ja, Lanxess zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 23.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,10 € gezahlt.

Zuletzt hat Lanxess am 23.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,10 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,59%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Lanxess wurde am 23.05.2025 in Höhe von 0,10 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,59%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 23.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,10 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.