Ist Karsli für die FDP tragbar?


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hjw2:

hmm, wieso ist die "Junge Freiheit" rechtsradikal?

 
20.06.02 19:37
wer hat das festgestellt...?
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mod:

hjw, "Junge Freiheit"

 
20.06.02 19:43
Junge FreiheitUntertitel: Wochenzeitung für Politik und Kultur. Gründung: 1986.
Herausgeber: Junge Freiheit Verlag GmbH & Co KG, Potsdam, Auflage: 6.000-40.000.
Chefredaktion: Dieter Stein.

Die JF erschien zunächst zweimonatlich und wird inzwischen wöchentlich herausgegeben. Die JF sieht sich als Organ einer intellektuellen Bewegung aus der Zeit der Jahrhundertwende, der "Konservativen Revolution", deren Gedankengut sie wiederbeleben möchte. Die Themen, die dabei behandelt werden sind: "Nation", "Ethnie" und "Ausländer". Gerade hier wird die antidemokratische Zielsetzung des Publikationsorgans erkennbar, werden doch immer wieder diesem Personenkreis die grundrechtlich garantierten Menschenrechte streitig gemacht. Deshalb wird die Wochenzeitung regelmäßig von den Verfassungsschutzbehörden ausgewertet und in ihren Berichten erwähnt. Nach der Einschätzung des hessischen Verfassungsschutzes versucht das Sprachrohr der Neuen Rechten durch das unverdächtige Etikett "konservativ" den Rechtsextremismus zu verschleiern, den es inhaltlich befördert. Geschickt wird dabei auf jegliche Form von NS-Nostalgie und "Revisionismus" verzichtet, ebenso auf plumpe Angriffe konstitutiver Bestandteile der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, wie sie sonst bei rechtsextremistischen Parteien und Organistionen auftreten. Das Strickmuster der "Neuen Rechten" ist etwas feingewirkter. Dennoch finden Vertreter des Revisionismus in der "Jungen Freiheit" ihr Forum. In drei Ausgaben (1-3/ 1990) befasste sich die rechtsextreme Zeitung mit dem "Leuchter-Report" und ließ den Auschwitz-Leugner David Irving und den in Frankreich wegen Leugnung der Nazi-Verbrechen verurteilten Prof. Robert Faurisson zu Wort kommen. Ein weiteres Themenfeld ist der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Die Forderungen ehemaliger Zwangsarbeiter etwa wird als "Nötigung" beschrieben. Es ist auch die Rede von "Shoa-Business".

Die "Junge Freiheit" berichtet sehr extensiv über Interna und Aktivitäten rechtsextremistischer Parteien und versucht durch ihre Berichterstattung deren Bedeutung zu erhöhen. Gleichzeitig wird versucht, rechtsextreme Postitionen als unbedenklich und der politischen Mitte zugehörig darzustellen. Hierdurch will man, ganz in Anlehnung an die "Konservative Revolution", die "kulturelle Hegemonie" als Voraussetzung einer politischen Führungsrolle erlangen. Auf den Webseiten werden unter anderem Publikationen des Vordenkers der sog. "Neuen Rechten", Alain de Benoist, beworben, Veröffentlichungen von Claus Nordbruch, aber auch der Buchtitel Deutschland soll deutsch bleiben des ultrarechten CDU-Politikers Heinrich Lummer, erschienen im Hohenrain-Verlag aus dem Hause Grabert.

Zu den Verehrern der JF zählt Dietmar Munier, dessen expansionistische Aktivitäten im nördlichen Ostpreußen wiederholt in den Verfassungsschutzberichten Erwähnung finden:

"Daher ist nichts wichtiger, als der konservativen Gegenkultur ein wirksames Sprachrohr zu verschaffen, das vordenkt, angreift, provoziert - und gerne auch seine Überlegenheit zur Schau tragen darf" (JF, Juli 1991). Redaktionsmitgliedern und Mitarbeitern des Blattes gelingt es immer wieder, bekannte Persönlichkeiten für ein Interview zu gewinnen, darunter eine ganze Reihe von Politikern verschiedener Parteien, die Schauspielerin Veronika Ferres, den Fernseh-Spaßvogel Hape Kerkeling, Ex-DKP-Mitglied und Schriftstellerin Karin Struck, und im Oktober 2000 die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde in München, Charlotte Knobloch und den SPD-Politiker Friedhelm Farthmann.
<img src=/images/voting.png border=0> Ist Karsli für die FDP tragbar? 698223

 http://www.idgr.de/lexikon/stich/ij/jungefreiheit/jungefreiheit.html
 
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mod:

Stimme schnorrer oben zu:

 
20.06.02 19:49
Es geht Möllemann nicht um Sachinhalte,
sondern um Stimmenfängerei.
... und seine populistischen Äusserungen wirken.

Der Zweck heiligt die Mittel.

... wessen Wahlspruch war das noch? *g*
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hjw2:

hmm, mod wer steckt hinter der IDGR

 
20.06.02 20:22

lese da nur von den Palästinenseanschlägen, aber nichts zur

israelischen Friedensbewegung,
geschweige denn einen Satz gegen Sharon....!!!!


seltsam seltsam...

gruss
hjw  
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hjw2:

up für mod o.T.

 
22.06.02 11:43
Antworten
Kritiker:

Die Pisa-Studie hat es gezeigt;

 
22.06.02 16:54
wir Deutsche denken nicht mehr selbst, sondern lassen denken.(!!)
Ich sehe keinen Unterschied von den Aktien-Analysten-Gurus zu den Ideologen der linken Parteien. Ergebnis: lauter Leminge - Leminge.
Dem Trend-nach-Renner ohne eigenes Überlegen.
Und da soll sich die Politik ändern? - Armes Deutschland.
Nix für ungut - Kritiker.
Antworten
ZettelEwald:

Die Pisa-Studie hat es gezeigt;

 
22.06.02 20:48
viele Kritiker wissen nicht, wie man Lemminge schreibt!
Antworten
Schnorrer:

Die Pisa-Studie hat es gezeigt,

 
22.06.02 22:57
wenn man von oben Scheiße reinsteckt, kommt unten Scheiße raus.

Diese Studie ist ein Witz.
Antworten
hjw2:

Gegen Rechtsextremismus....?

 
23.06.02 13:55
IDGR mehr als fragwürdig.........?


23.06.2002 12:27



Israel bereitet Einmarsch ins Westjordanland vor  






- von Jeffrey Heller -

Jerusalem (Reuters) - Israel ist am Sonntag in die Stadt Kalkilja im Westjordanland eingerückt und hat mit der Mobilisierung von Reservisten einen groß angelegten Einsatz zur Wiederbesetzung weiterer Palästinenserstädte vorbereitet.

Verteidigungsminister Binjamin Ben-Elieser sagte am Sonntag über die Eilmobilisierung einer Reservisten-Brigade: "Die Welle des Terrors, die Israel jüngst erfasst hat, erfordert eine gründliche und umfassende Armeeoperation gegen terroristische Strukturen in den Palästinenser-Städten." Die EU sprach sich für eine rasche Konferenz zur Lösung des Nahost-Konflikts aus. Die Besetzung der Palästinenser-Gebiete durch Israel müsse beendet und ein demokratischer Palästinenser-Staat geschaffen werden, hieß es in der Gipfelerklärung von Sevilla.

Israelische Truppen marschierten vor Tagesanbruch in die Palästinenser-Stadt Kalkilja im Westjordanland ein. Augenzeugenberichten zufolge stießen etwa 60 Fahrzeuge, darunter Panzer und Schützenpanzer in die Stadt vor. Widerstand sei offenbar nicht geleistet worden. Die israelische Armee hatte nach den jüngsten palästinensischen Selbstmordanschlägen in Israel wieder Palästinenser-Städte im Westjordanland besetzt. Bereits im April und Mai hatte das Militär eine ähnliche Operation im Westjordanland ausgeführt, die nach israelischen Angaben der Fahndung nach Extremisten dienten. Die auf zwei Monate ausgelegte Aktion war zwar wesentlich umfangreicher als die nunmehr geplante Wiederbesetzung von Palästinenserstädten. Allerdings hat die israelische Armee angekündigt, sie werde diesmal so lange in den Städten bleiben, bis die Terroranschläge gegen Israel aufhörten.

Die israelische Armee teilte mit, wegen der derzeitigen Sicherheitslage werde eine Reservisten-Brigade noch am selben Tag einberufen. Nach Reserveübungen werde sich die Brigade den Streitkräften im "Kampf gegen den palästinensischen Terrorismus" anschließen. Der Armeerundfunk meldete, Tausende Reservisten würden mindestens einen Monat zum Einsatz kommen. Ben-Elieser sagte, die Armee werde die Zivilverwaltung der zu besetzenden Gebiete allerdings nicht übernehmen.

Nach dem Abzug der israelischen Truppen aus wiederbesetzten Palästinenser-Städten im Mai hatte es wieder eine Reihe von Selbstmordanschlägen im israelischen Kernland gegeben. Vize-Verteidigungsministerin Dalia Rabin-Pellosof sagte im Armeerundfunk, die Sicherheitskräfte glaubten, dass nur durch die israelische Präsenz in den Palästinensergebieten die Planung von Anschlägen wirksam unterbunden werden könne. Rabin-Pellosof sagte weiter, die von ihrem ermordeten Vater Jitzhak Rabin unterzeichneten Übergangsfriedensabkommen mit den Palästinensern seien obsolet. Das Osloer Interimsabkommen von 1993 sei von den Palästinensern unterlaufen worden. Sie hätten den vereinbarten Grundsatz verletzt, wonach die Probleme zwischen beiden Seiten nicht mit Gewalt gelöst werden dürften.

Seit Beginn des Aufstands der Palästinenser im September 2000 sind mehr als 1400 Palästinenser und über 500 Israelis ums Leben worden. Aus Palästinenserkreisen verlautete, bei einem Feuergefecht mit israelischen Soldaten nahe der Stadt Dschenin sei am Sonntag ein palästinensischer Polizist getötet worden.

"Die Krise im Nahen Osten hat einen dramatischen Wendepunkt erreicht", heißt es in der Abschlusserklärung des EU-Gipfels in Sevilla. Die geforderte Nahost-Konferenz solle sich "mit politischen wie auch mit sicherheits- und wirtschaftspolitischen Aspekten befassen" und einen realistischen Zeitplan für den Friedensprozess aufstellen. Eine weitere Eskalation werde dazu führen, dass die Situation außer Kontrolle gerate. Die Konfliktparteien könnten alleine zu keiner Lösung gelangen. Daher komme dem Quartett aus EU, Vereinten Nationen (UNO), USA und Russland eine Schlüsselrolle bei den Bemühungen der internationalen Gemeinschaft zu.


www.sueddeutsche.de/ausland/...27-37_DEO341196&newsid2=Ausland


über 160 ungeahndete verstösse israels gegen un-resolutionen

wo bleibt der IDGR, wird mit zweierlei mass gemessen.....?

Welche Interessen vertritt der IDGR.......??
 

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