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Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit


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Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit

14
01.03.06 09:55

Unternehmen beschäftigen, die ausschließlich in der Agrarbranche tätig sind oder zumindest einen signifikanten Anteil am Unternehmensumsatz im Agrarsektor generieren.

Es bestehen im Forum Threads zu spezifischen "Soft Commodities", "Agrarrohstoffen" ,"Nachwachsenden Rohstoffen" (Diese Begriffe umschreiben jeweils die gleiche Anlageklasse).

Hier ein Zitat aus der Wellenreiter-Kolumne: Duell der Rohstoffe:

"Betrachtet man den Verlauf der Ratio "Nachwachsende Rohstoffe" zu "Bodenschätze" in jüngerer Zeit, so deutet sich eine Trendwende an, die durchaus der Beginn einer neuen relativen Stärke der "Soft Commodities" gegenüber den "Hard Commodities" darstellen kann. Der rote Kreis auf dem folgenden Chart deutet diese Trendwende an.

Man muss deutlich sagen, dass die Bodenbildungsphase an dieser Stelle für uns noch nicht abgeschlossen erscheint. Doch gerade Rohstoffe wie Zucker, Orangensaft, Baumwolle und jetzt auch Sojabohnen oder Weizen deuten an, dass sie nicht mehr gewillt sind, die Führungsarbeit den Bodenschätzen zu überlassen.

Die meisten nachwachsenden Rohstoffe fungierten bis vor kurzem ausschließlich als Basisprodukte für die Herstellung von Nahrungsmitteln. Heute übernehmen die "Soft Commodities" zunehmend eine Rolle als Energieträger. Dieser Trend wird sich verstärken. Landwirte freunden sich zunehmend mit ihrer Rolle als "Energiewirte" an. Diese Entwicklung unterstützt den dargestellten charttechnischen Prozess."

Wie bereits erwähnt, zu einzelnen Rohstoffen bestehen bei Ariva bereits Threads, diese  beschäftigen sich mit: Weizen, Soja, Baumwolle und Mais.

Im Gegensatz dazu möchte ich mich mit Unternehmen beschäftigen die ihr Geld mit und um den Agrarsektor verdienen. Hier gilt es zu unterscheiden, zwischen reinen Agrarhändleren -wie etwas der Börsennotierte Händler Baywa-, Lieferanten -Düngemittelhersteller zb. Kali & Salz / oder PSM Hersteller wie Syngenta, Bayer, BASF, DOW oder Du Pont / Saatzuchtunternehmen wie die deutsche KWS oder wiederum Syngenta bzw. Du Pont (Pioneer Saaten) die sich sowohl mit PSM als auch mit der Saatzucht z.T. genetisch modifiziert beschäftigen und last but not least die wohl interessanteste Gruppe, die integrierten Konzerne und Direktverarbeiter von Agrarrohstoffen. In dieser Gruppe möchte ich solche Unternehmen zusammenfassen sich mit der Direktverarbeitung von Agrarrohstoffen beschäftigen, dies sowohl als Vorstufe für die Lebensmittelindustrie als auch im wachsenden Bereich der alternativen Nutzung wie Beispielsweise Kraftsstoffe (Ethanol). Integriert bedeutet aber nicht nur Verarbeitung, diese Unternehmen haben oft langfristige Verträge mit Landwirten als Abnehmer, Lieferanten, Händler, Verarbeiter und teilweise sogar als Eigenproduzenten von Agrarrohstofffen. Als wohl interessanteste Unternehmen möchte ich mich hier mit ADM (Archer-Daniels-Midland) und Bunge beschäftigen.

ADM, Bunge und Bayer bilden auch gleichzeitig mein Favoritentrio als Basisinvestments in den Agrarsektor. Diese Unternehmen werde ich in den nächsten Tagen hier in diesem Thread vorstellen.

Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, schließlich möchte ich hier keinen Monolog führen sondern hoffe auf einen regen Informationsaustausch.

gruss

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Bunge

 
01.03.06 10:06

Hier die Homepage:

http://www.bunge.com/

BusinessesAgrarinvestments, hier möchte ich mich mit 2414215
<!-- Content -->Bunge operates in attractive industries with strong growth rates driven by favorable macroeconomic trends.

Bunge’s businesses are uniquely positioned to capitalize on growth trends, and our integrated business model ensures that we capture value in a variety of market conditions. Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 2414215
Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 2414215 Key growth statistics
Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 2414215 Macro growth trends in agribusiness and food
Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 2414215 Agribusiness <!-- Content -->In 2003 our agribusiness division produced 44 percent of our total operating profit.

Meat consumption is on the rise. As a result, demand for soybean meal for animal feed is also up — roughly 4.6 percent per year for the last 15 years.

To meet this demand, farmers are growing more soy. By 2011, production is expected to reach nearly 260 million metric tons, a 33 percent increase over this year.

Bunge is the largest oilseed processor in the world, the leader in the world’s fastest-growing production region, South America, and a large player in Europe and North America. We are the largest importer of soy complex commodities to Asia and a leading supplier of meal to the Middle East.

Oil is the other byproduct of oilseed processing. Bunge passes oil through to its own food products businesses, and exports it in volume to Latin America, the Middle East and Asia.
Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 2414215 Learn more about agribusiness at Bunge

Fertilizer <!-- Content -->Fertilizer produced 39 percent of Bunge’s overall operating profit in 2003.

Our fertilizer business is centered in Brazil, the world’s fastest-growing agricultural producer.

Soil in Brazil needs a high level of added nutrients so while global fertilizer demand is flat, demand in the country has grown an average of 8.6 percent per year for the past 13 years. It is estimated that market demand will grow from 21.8 million tons to 27.7 million tons by 2008. As Brazil’s largest and only entirely vertically integrated fertilizer manufacturer, Bunge is well-positioned to take advantage of this trend.

Our fertilizer business also produces animal feed nutrients. The market for these products in Brazil is expected to grow at 5.5 percent in coming years.
Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 2414215 Learn more about fertilizer at Bunge

Food Products <!-- Content -->Food Products earned $102 million in 2003.

Urbanization has accelerated growth in the developing world. As people move to cities, they rapidly adopt Western lifestyles. With less time spent at home, people turn to food service and ready-to-eat foods — a trend which is leading to increased demand for vegetable oils and fats. Global vegetable oil consumption has grown at 4.8 percent per year over the past 15 years.

As the world’s largest oilseed processor and largest seller of bottled oils to consumers, Bunge is uniquely positioned to capture this growth. We own leading oil brands in Eastern Europe and India, perhaps the world’s most exciting oil markets; the only full line of premium foodservice products in North America; Brazil’s most popular oils; and many of Western Europe’s best-selling brands.
Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 2414215 Learn more about food products at Bunge

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Pate100:

so hier ist es richtig

 
01.03.06 10:10
Archer Daniels gefällt mir auch sehr gut.
Die decken als mir einzig bekanntes Unternehmen die komplette Kette ab.
Sprich Rohstoff Anbau, Verarbeitung, Ethanol Erzeugung in eigenen Fabriken
und Verkauf.
Mich würde insbesondere Unternehmen aus Brasilien interessieren die in
diesen Bereichen tätig sind. Sprich Zuckeranbau, Ethanol Produktion und Verkauf.

Welche weiteren Agrartitel hast Du im Auge?
Ich kenne noch ne Cresud aus Argentinien, die sind aber
im hauptsächlich im Rinderbereich tätig. Ich such etwas mit
Zucker, Weizen oder Mais. Woraus man halt Ethanol machen kann.

Hab versucht eine brasilianische börsennotierte Firma zu finden
aber nix gefunden. Da müsste man jetzt ein bisschen Land und Zuckerrohr
haben...:-)


Gruss Pate
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permanent:

Hier einige Exoten, mit denen ich mich

2
01.03.06 10:20
hier nicht näher beschäftigen möchte. Interessierte können sich die Werte ja einmal anschauen:

IANSA (Zucker/Chile)
Astra Agro Lestari WKN 911507
Bakrie Sumatra Plantations WKN AODM8O
Charoen Pokphand Indonesia WKN 885591
Gudang Garam WKN 887246
H.M.Sampoerna WKN 892536
Indofood WKN 891724
London Sumatra WKN 910785
XIWANG SUGAR (chin. ZuckerAktie)
ILLOVO SUGAR (Süd.Africa. Zucker Aktie)

gruss

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KTM 950:

Ich hab mal den Versuch gewagt, einige Links zu

4
01.03.06 10:49
obgicou:

auch interessant, leider nur in SaoPaolo handelbar

2
01.03.06 12:16
haben sich seit dem IPO im November mehr als verdoppelt;
die Performance dieser Aktie dürfte es für Südzucker erschweren, sich billig in den brasilianischen Markt einzukaufen.

Weltweit zweitgrösster Zuckerproduzent Cosan SA Industria Comercio geht an die Börse

Cosan SA Industria Comercio, der weltweit zweitgrösste Zuckerproduzent aus der Umgebung Sao Paolo, geht an die Börse. Der Zuckerhersteller will durch das IPO 275 Mio. Euro (738 Mio. Real) erlösen und damit Akquisitionen und den Ausbau seiner Werke finanzieren. Der Preis der bis zu 16 Mio. angebotenen Aktien liegt in der Sapnne von 40 bis 46 Real. Börsenstart ist der 10. November. Leadmanager sind Morgan Stanley und Credit Suisse First Boston.

Analysten zufolge, dürfte Cosan vor allem vom Nachfrageanstieg bei Ethanol profitieren. Es wird erwartet, dass die USA, Japan und Europa immer stärker nach Alternativen zu Erdöl suchen und vermehrt auf Ethanol zurückgreifen. Brasilien, als weltweit grösster Zuckerproduzent, kann dabei - aufgrund der günstigen Produktionskosten - mit attraktiven Preisen aufwarten.

Derzeit hält die Gründerfamilie Ometto knapp 83 Prozent der Cosan-Anteile und wird nach dem Börsegang mit mehr als 60 Prozent immer noch die Mehrheit halten. Zu den weiteren Aktionären gehören Tereos, Frankreichs grösster Zuckerhersteller, die malaysische Kuok Group und der französische Zuckerhändler Sucres et Denrees.

Antworten
KTM 950:

Der nächste Bullenmarkt?

2
01.03.06 12:28
Trend: Die vernachlässigten Agrarrohstoffe bahnen den nächsten Bullenmarkt an

Im derzeitigen inflationären Umfeld sind die Agrarrohstoffe etwas in Vergessenheit geraten. Aber das beginnt sich zu ändern: Der Zuckerpreis stieg in den letzten 6 Monaten um 11,9 Prozent. Sojabohnen, Weizen und Mais beginnen durchzustarten.
Die Gründe für den Erfolg der Agrarrohstoffe:

   * Es gibt ein Angebotsdefizit. Allein China verbraucht 11 Mio. t Zucker pro Jahr - bei einem Produktionsdefizit von geschätzten 1,3 bis 1,5 Mio. t. Schon deshalb steigt der Zuckerpreis weiter. Die chinesische Rohstoffbörse hat gerade mit dem Handel von Zucker-Kontrakten begonnen.
   * In den USA hält das Wachstum der Weizen-Vorräte mit der Nachfrage nicht Schritt. Das Landwirtschaftsministerium rechnet in einer neuen Schätzung mit einem Rückgang von 150 auf 143 Millionen t.
   * Die Investoren sind auf der Suche nach Renditen. Wegen der mageren Performanceaussichten in anderen Anlageklassen dirigieren sie ihr Geld um. Die New Yorker Rohstoff-Börse verzeichnete im vergangenen Jahr einen Anstieg des Handelsvolumens um 20 %.
   * Es schwirrt zu viel Liquidität im Markt herum. Die US-Notenbank mag bestätigen, die Inflationsrisiken unter Kontrolle zu haben. Andererseits spült sie so viel Geld in die US-Wirtschaft, dass der akute Investitionsbedarf das Kapital auch in die Agrarrohstoffe treibt.

Der Sektor der Agrarrohstoffe könnte 2006 eine der großen Investment-Storys schreiben. Mit dem GSCI Agriculture ER Index-Zertifikat können Sie am Erfolg der Agrarrohstoffe partizipieren.

www.vnr.de/www.vnr.de/vnr/...italanlagen/praxistipp_25660.html

Hab noch einige Links zum Thema Agrarrohstoffe

www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=2251
www.wams.de/data/2006/01/22/834470.html
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Bunge chancenreich

 
01.03.06 18:00
Bunge chancenreich
Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten die Aktie von Bunge (ISIN BMG169621056/ WKN 762269) für chancenreich.

George W. Bush habe in seiner Rede zur Lage der Nation die Förderung von Kraftstoffen aus pflanzlichen Rohstoffen propagiert. Die USA müsse das Ziel haben, die Abhängigkeit vom Rohöl zu reduzieren. Drei Viertel der amerikanischen Ölimporte sollten bis 2025 aus dem Mittleren Osten ersetzt werden. Demnach wolle Bush die Produktion von Bioethanol, das aus Mais, Weizen oder Zuckerrohr gewonnen werde, und anderer Alternativtreibstoffe wie Pflanzenöl und Biodiesel fördern. Neben Raps sei Soja der Rohstoff zur Herstellung von Biodiesel. Jährlich wachse die Weltnachfrage nach Sojaprodukten seit 40 Jahren im Schnitt um rund 5 Prozent.



Der weltweit größte Händler und Verarbeiter von Sojaprodukten sei der Agrarkonzern Bunge. Mit einer Kapazität für 34 Mio. Tonnen für Ölsaaten wie Soja, Raps und Mais spiele Bunge in einer Liga mit den Agrarriesen Midland und Cargill. An der Börse werde Bunge mit 6,7 Mrd. USD bewertet. Im August 2001 sei das von europäischen Immigranten um die Wende zum 20. Jahrhundert als Bunge y Born in Argentinien gegründete Handelshaus an die New Yorker-Börse gegangen. Auch der Sitz des Unternehmens sei in die Nähe von New York verlegt worden. Jedoch sei Südamerika die wichtigste Investitionsregion geblieben. Zukünftig sollte die Bunge-Aktie vom langfristig steigenden Bedarf an Sojaprodukten und dem wachsenden Kapitalzufluss in den Agrarsektor getragen werden.

Die Bunge-Aktie erachten die Experten der "Wirtschaftswoche" als chancenreiches Investment.
Quelle: WIRTSCHAFTSWOCHE


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KTM 950:

Den Chart zu Bunge

 
01.03.06 19:50
Sieht meines erachtens in nächster Zeit sehr interessant aus und könnte man zum Einstieg nutzen. Wobei ich von der aktuellen Gewinnentwicklung ADM als die bessere Alternative halte, obwohl sich der schon gut entwickelt hat.
Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 31437
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KTM 950:

Ich hab mich nach längerer Überlegung entschieden

 
03.03.06 11:15
in ADM und Bunge einzusteigen. Bei Bunge bin ich heute zum Zug gekommen und hoffe, dass es aus charttechnischer Sicht richtig war.

Bunge ist wie ADM weltweit im Bereich Agrarrohstoffe, Handel, Verarbeitung, Veredelung (Biodiesel, Bioethanol) breit aufgestellt. Dazu kommt noch die Sparte Düngemittel und ist mit einer Kooperation mit Dupont in der Chemiesparte tätig.
Bunge ist in Südamerika der grösste Produzent von Bioethanol und hat auch Produktionsanlagen in den USA. Bei Bunge liegt der Schwerpunkt beim Zuckerrohr zur Herstellung von Bioethanol(ADM bevorzugt Mais).
Durch ein Jointventure mit Diester Industrie (Paris) werden die Kapazitäten der Biodieselproduktion in Europa erhöht. Bunge betreibt schon eigene Anlagen in Europa. Darüber hinaus ist Bunge weltweit der grösste Anbieter von Ölsaaten wie Raps, Soja und deren Produkte, die als Vorprodukte für die Biodieselproduktion dienen.

Dadurch, dass weltweit immer mehr Agrarrohstoffe zur Herstellung von Treibstoffen verwendet werden, damit zu einer Verknappung von Raps, Soja, Mais, Zuckerrohr führen wird und einen Preisanstieg dieser Agrarrohstoffen in Zukunft mit sich bringt halte ich ein Investment in solche Konzerne für aussichstreich.

Ich hab dazu auch schon was bei Archer Daniels geschrieben, wie ich die Aussichten der Agrarrohstoffe einschätze.
http://www.ariva.de/board/247495?secu=5013  
Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 31677
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KTM 950:

Aus Börse-Online vom Februar

 
03.03.06 11:22
Den Investoren steht eine reiche Ernte bevor Seite

[08:46, 17.02.06]

Von Redaktion BÖRSE ONLINE

Was Mais für ADM, sind Sojabohnen für Bunge. Der US-Konzern ist der global größte Sojahändler und -verarbeiter. Soja ist wie Raps ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Biodiesel. Die New Yorker, die operativ in erster Linie in Brasilien aktiv sind, dürften zum einen von Bushs Biotreibstoff-Offensive profitieren. Zum anderen ziehen sie Nutzen von der konstant steigenden Soja-Nachfrage und den damit höheren Preisen.

Auch bei der Aktie von Südzucker wurde die Ethanol-Phantasie zuletzt gespielt. Europas größter Zuckerverarbeiter hat die Bioethanolproduktion in Zeitz schon aufgenommen, es ist allerdings noch schwierig einzuschätzen, welchen Gewinnbeitrag sie künftig leisten kann. Immerhin: „Die Phantasie ist jetzt“, so Marc Nettelbeck, Analyst der Landesbank Baden-Würtemberg, „dass die Politik eine Beimischpflicht von Bioethanol beschließt.“ Dies eröffnet neues Potenzial für den MDAX-Titel. Zumal auch die Reform des EU-Zuckermarktes weniger schlimm wird als befürchtet. Südzucker wird zwar dadurch noch an Umsatz verlieren, ist aber deren relativer Profiteur, weil auf Grund der sehr guten Positionierung innerhalb der EU Marktanteile gewonnen werden können.

Von einer erhöhten Verwendung von Biotreibstoffen werden auch Saatguthersteller profitieren. Unser Favorit in dem Sektor ist Syngenta. Die Schweizer stellten bei der 2005er-Zahlenvorlage bis 2008 ein jährliches Gewinnwachstum von 15 bis 19 Prozent in Aussicht. Neben dem Saatgutgeschäft sollten die Basler vor allem von der guten Position beim Pflanzenschutz profitieren. Trotz des jüngsten Anstiegs ist die Aktie im Vergleich mit dem Konkurrenten Monsanto (2006er- KGV von 31,5) erheblich günstiger. Anleger denen einzelne Aktien zu riskant sind, können auf das – nicht währungsgesicherte – Agriculture-Zertifikat von Goldman Sachs setzen. Anlageschwerpunkte sind Weizen, Zucker, Mais und Sojabohnen. Das Papier bezieht sich auf Terminkontrakte. Die Zinsen aus dem Kapital, das nicht für den Kauf von Futures benötigt wird, werden in den Index reinvestiert. Wer das Risiko noch weiter verringern will, kann in breit gestreute Rohstoffindizes investieren .

© 2006 boerse-online.de
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Thread von KTM950 zu Bunge

 
06.03.06 07:48
KTM 950:

Der Artikel passt in viele Threads

2
09.03.06 09:57
Biosprit bringt Bewegung an der Wall Street
Von A SCHUCK [09.03.2006; Boerse Online Heft 11/2006]
DIE RAHMENBEDINGUNGEN FÜR US-ETHANOLHERSTELLER HABEN SICH IN DEN VERGANGENEN MONATEN GRUNDLEGEND VERÄNDERT. TROTZ DER JÜNGSTEN KURSGEWINNE STECKEN DIE AKTIEN NOCH VOLLER ENERGIE. US-ETHANOLINDUSTRIE
Bill Gates steht neuerdings auf Alkohol. Der Gründer von Microsoft und laut Forbes reichster Mann der Welt hat sich über seine Investmentgesellschaft Cascade Ende 2005 für 84 Millionen Dollar bei Pacific Ethanol eingekauft.

Das Unternehmen zieht in Kalifornien gerade die erste von fünf geplanten Bioethanolanlagen hoch, die eines Tages 200 Millionen Gallonen (757 Millionen Liter)
Alkohol aus Biomasse liefern sollen. Pacific Ethanol ist damit auf dem besten Weg, zum größten Bioethanolhersteller an der US-Westküste aufzusteigen.
Das Timing für den Bau der Anlage könnte kaum günstiger sein, da der Bedarf an Bioethanol rapide steigt. Denn die hohen Ölpreise machen den Einsatz des umweltfreundlichen Treibstoffs, der in den USA hauptsächlich aus Mais gewonnen wird, ökonomisch sinnvoll. Zudem verpflichtet ein 2005 verabschiedetes Gesetz die Mineralölindustrie, künftig auch Treibstoff aus erneuerbaren Energien anzubieten.
So müssen die Hersteller dieses Jahr bereits vier Milliarden Gallonen Sprit aus Biomasse dem Benzin beimischen. Bis 2012 wird sich das Volumen auf 7,5 Milliarden Gallonen annähernd verdoppeln.
Da der Großteil des Biosprits auf Ethanol entfallen wird, haben die Preise schon kräftig angezogen. Wollen sich die Amerikaner von Importen unabhängig machen - 2005 wurden in den USA gerade einmal 4,3 Milliarden Gallonen hergestellt - müssen sie die Kapazitäten aufstocken.

Da der Engpass in Kalifornien besonders groß und der Transport von Ethanol über Pipelines problematisch ist, liegt Pacific Ethanol mit seinen Anlagen goldrichtig.
Zudem nimmt das Unternehmen für sich in Anspruch, dank modernster Technik und der Nähe zu Rinderzüchtern, an die die Maisabfälle aus der Ethanolproduktion als hochwertiges Tierfutter verkauft werden können, besonders günstig zu produzieren. Wegen hoher Anlaufkosten wird die Firma aber noch längere Zeit rote Zahlen schreiben, so dass die Aktie den Stimmungen an der Wall Street umso stärker ausgesetzt ist.
Eine konservativere Möglichkeit, am Ethanolboom zu partizipieren, bietet das Papier von Archer Daniels Midland (ADM). Der Agrarkonzern hat bereits sieben Produktionsanlagen laufen und ist mit Abstand der größte Einzelproduzent von Biosprit in den USA. Vergangenes Jahr deckte er rund ein Viertel der gesamten Produktion ab. In Europa ist ADM in Deutschland Vorreiter bei der Herstellung von Biodiesel aus Pflanzenöl.
Auch der Marktführer schwimmt auf der Ethanolwelle und hat vor, in den kommenden Jahren 2,3 Milliarden Dollar in die Herstellung von Biotreibstoffen zu investieren. Damit sollen seine weltweiten Ethanolkapazitäten von derzeit 1,2 Milliarden Gallonen bis 2009 auf 1,7 Milliarden Gallonen steigen. Das Wachstum im Segment Bioprodukte dürfte daher weiter an Fahrt gewinnen.
Im Ende Dezember abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal wuchs der Bereich bereits rasant und steuerte fast ein Viertel zu den Erträgen bei. Vorstandschef Allen Andreas mahnte jedoch vor überzogenen Erwartungen. Die Erträge im Bereich Maisverarbeitung, zu dem auch das Segment Bioprodukte zählt, könnten moderater zulegen, falls die Maisnotierungen wieder auf ein normaleres Niveau zurückkehren. Archer Daniels profitierte davon, dass die hohen Ernteerträge und geringere Exporte die Maisnotierungen drückten.
Stabile oder leicht anziehende Maispreise wären nicht nur ein Segen für die Bauern, sondern auch für Deere. Die Aktie des weltgrößten Landmaschinenherstellers führte in den vergangenen zwei Jahren ein Schattendasein und blieb hinter der Entwicklung des S&P 500 zurück.
Den Farmern fehlten wegen der schwachen Einkommensentwicklung nämlich schlicht die Mittel, um ihren Maschinenpark auf den neuesten Stand zu bringen.
Mit dem Ethanolboom dürften sie aber ihre Zurückhaltung aufgeben, schließlich decken die amerikanischen Landwirte mit ihren eigenen Ethanolanlagen rund 1,65 Milliarden Gallonen oder 38 Prozent des Bedarfs. Als Gruppe sind sie damit der größte Produzent, und mit den derzeitigen Rekordnotierungen für Ethanol bringt ihnen das jährlich mehr als vier Milliarden Dollar ein.
Der Nachfragestau bei Traktoren und Mähdreschern sollte sich somit bald auflösen.
Die Aktie von Deere hat auf die günstigeren Aussichten bereits reagiert und ist jüngst aus ihrer Handelsspanne ausgebrochen. Dennoch ist das Papier gemessen an wichtigen Bewertungskriterien wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis oder dem Verhältnis von Unternehmenswert und Erlösen günstiger als der durchschnittliche US-Maschinenbauer und somit längst nicht ausgereizt.
Das enorme Interesse für alternative Energien hat den Aktien aus der Ethanolbranche einen enormen Schub verliehen.
Eine Konsolidierung auf diesem Niveau wäre nur gesund. Die immer knapper werdenden Ölreserven und der Wunsch der Amerikaner, sich von Ölimporten etwas unabhängiger zu machen, bieten jedoch beste Voraussetzungen dafür, dass das Thema auch weiterhin die Börsianer begeistern wird.

H O C H P R O Z E N T I G E S WA C H S T U M Ethanolindustrie in den USA In den vergangenen Jahren hat sich die Produktion von Ethanol in den USA mehr als verdoppelt.
4,264 Milliarden Gallonen haben die Amerikaner zuletzt produziert und damit die Brasilianer (4,227 Milliarden Gallonen) vom ersten Platz verdrängt. Mit dem wachsenden Bedarf wird auch die Zahl der Ethanolanlagen zunehmen.

T R I O M I T E T H A N O L P H A N TA S I E ARCHER DANIELS DEERE PACIFIC ETHANOL
Bildunterschrift:
Treibstoff aus 85 Prozent Ethanol ist selten. Der Alkoholanteil im Benzin muss laut Gesetz in den kommenden Jahren allerdings stetig zunehmen.
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Experten sprechen vom neuen Agrar-Zeitalter

 
25.07.06 13:45
HANDELSBLATT, Dienstag, 25. Juli 2006, 13:18 Uhr
Biotreibstoffmarkt

Experten sprechen vom neuen Agrar-Zeitalter

Von Udo Rettberg

Agrarische Rohstoffe stehen nach Meinung von Philip Vorndran, Geschäftsführer der Credit Suisse Asset Management, vor einem Aufschwung. "In den nächsten Jahren wird eindeutig die Zeit der Agrarwirtschaft anbrechen", sagt auch Daniel Basse, Präsident der auf Agrar-Rohstoffe fokussierten Beratungsgesellschaft AGResource mit Sitz in Chicago.


NEW YORK . So dürften vor allem die Preise für Mais und Sojabohnen und anderer Ölsaaten wegen der weltweit steigenden Nachfrage nach Biotreibstoffen immer stärker zulegen.

"Die Nachfrage nach Ethanol wird sich in den USA bis zum Jahr 2012 in etwa verdreifachen", sagte Basse im Rahmen einer von DJ AIG in New York abgehaltenen Rohstoff-Konferenz. Doch die Biotreibstoff-Revolution sei nicht auf die USA konzentriert, sondern vielmehr weltweit zu beobachten. In diesem Zusammenhang verweist Vorndran auf die starke Nachfrage der VR China nach agrarischen Rohstoffen. In den kommenden Jahren dürften sich die Ernährungsgewohnheiten der Chinesen weg vom Reis hin zu anderen Getreidearten verändern, was dann sowohl Mais als auch Weizen begünstigen dürfte.

Seinen Optimismus für den globalen Maismarkt bezieht Basse auch aus der Tatsache, dass die weltweiten Bestände dieses Getreides bei rund 91 Mill. Tonnen zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 1984 liegen. Im nächsten Jahr könnten die Bestände dann weiter auf 55 Mill. Tonnen fallen, sagt er. Weniger Aufwärtspotenzial hat nach Meinung des Experten der Sojabohnenmarkt, da die Versorgungslage hier ungleich besser sei als bei Mais und Weizen. Die globalen Weizenbestände befinden sich derzeit auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 1983. Etwaige witterungsbedingte Störungen - wie die derzeit in Mitteleuropa und in Teilen Nordamerikas zu beobachtende Hitze- und Dürreperiode könnten die Preise nach oben treiben.


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Preise für Pflanzenöl ziehen kräftig an

 
01.08.06 13:27
HANDELSBLATT, Dienstag, 1. August 2006, 12:18 Uhr
Nachfrage steigt

Preise für Pflanzenöl ziehen kräftig an
Von Udo Rettberg

Pflanzenöle gewinnen durch den starken Anstieg der Erdölpreise, durch die Einführung des CO2- Emissionshandels und durch die gesetzliche Förderung erneuerbarer Energien an Bedeutung. Die Preise von Soja-, Raps-, Sonnenblumen- und Palmöl sind zuletzt stark gestiegen.





FRANKFURT. Entscheidende Impulse kamen dabei aus dem Energiesektor, wo diese agrarischen Produkte zur Herstellung von Biodiesel sowie zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt werden. „Weltweit sind die Abnehmer in der Nahrungsmittelbranche besorgt über den rasch zunehmende Einsatz von Pflanzenölen wie Palmöl zur Herstellung von Biotreibstoffen“, sagen die Analysten der in Hamburg ansässigen Fachpublikation Oil World.

„Am Markt für Pflanzenöle wird künftig eine erhöhte Nachfrage auf ein zunehmend unsicheres Angebot treffen“, sagt Christoph Braun von der BayernLB-Tochter Energy & Commodity Services. Die Folge daraus: Die Preise dürften weiter kräftig steigen. Auch andere Experten sprechen von einer stark angespannten Angebotssituation am Weltmarkt für Pflanzenöle. Als Beleg für diese Einschätzung werden die in den vergangenen Jahren stark gesunkenen Lagerbestände angeführt.

Darüber hinaus besteht ein Risiko darin, dass die Produktion auf wenige Anbieterländer konzentriert ist. Der größte Teil pflanzlicher Öle wird außerhalb Europas in Ländern wie Malaysia, Indonesien, Brasilien und China produziert. Sojaöl und Palmöl sind weltweit die begehrtesten Produkte. Auf diese beiden Öle entfallen zusammen 60 Prozent. Die Anteile von Raps- und Sonnenblumenöl betragen 14 Prozent bzw. neun Prozent. Die Nachfrageseite lässt wegen des globalen Bevölkerungswachstums steigende Zahlen erwarten. In diesem Kontext verweist Braun auf verschiedene nationale Gesetzgebungen, die z.B. in Deutschland eine Beimischung von Biodiesel vorsehen. Auf diese Art und Weise wird versucht, die im Rahmen des Kyoto-Protokolls von Regierungsseite gemachten Zusagen zur Begrenzung von Treibhausgas-Emissionen zu erfüllen. „Aus unserer Sicht deuten die Einflussfaktoren auf steigende Preise hin“, sagt Braun. Die Preisentwicklung am Markt für Pflanzenöle nach oben dürfte dabei sehr volatil verlaufen, so dass sich für Verarbeiter eine Absicherung der Risiken über Termingeschäfte anbiete.

Antworten
agrarfonds:

Suche ebenfalls Fonds die nur Agrarrohstoffe beinhalten

 
10.08.06 15:52
Ich habe schon gesehen, dass viele von Euch hier auf Einzeltitel setzen.

Ich suche noch immer erfolglos nach einem Fonds nur für Weizen, Soja, Mais, Zucker. Kann mir hier jemand weiterhelfen bitte ????

Die meisten Fonds die ich entdeckt habe beinhalten leider immer Energiewerte oder Metalle.

Bin für jede WKN eines guten Fonds dankbar. Ach bitte noch die Einschränkung: von Fonds mit Puffern, irgendwelchen Garantien etc. halte ich nicht viel, am liebsten normale Fonds.

DANKE
Antworten
xpfuture:

Mit Agrarfonds kann ich leider auch nicht dienen,

 
10.08.06 18:49
aber man hätte die Möglichkeit für ein Direktinvest mit einem Zerti von ABN der den RIACA-Index abbildet.

Hier mal die beiden Zertis:

WKN: ABN08N (USD)
WKN: ABN08K (EUR)

Würde aber bei einem längerfrisitgen Invest selbst hedgen, da die Absicherungsgebühr 4,40% p.a. beträgt und das würde wohl die ganze Performance auffressen.

Laut Folder ist das Zerit mit einer Managementgebühr von 2,10 % p.a. behaftet - auf der Seite von ABN stehen allerdings nur 1,25%.

ETF´s auf diverse Agrarprodukte wirds wohl auch nicht geben - da die meisten ETF´s ja auch Naturalien über einen längeren Zeitraum halten um so Gewinne zu machen. Das dürfte bei Agrarrohstoffen ziemlich schwer sein

xpfuture
Antworten
permanent:

up

 
11.08.06 15:25
HANDELSBLATT, Freitag, 11. August 2006, 14:35 Uhr
Zertifikate: So handeln die Profis

Agrarprodukte mit Bonus sind der Topkauf


Professionelle Vermögensverwalter rüsten sich für die vermutlich schwachen Börsenmonate September und Oktober: Sie setzen auf Rohstoffe und eher defensive Teilschutzprodukte.


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Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 2726791Alle Top-Käufe. Die Liste von Top-Käufen und -Verkäufen wird von der Frankfurter Ratingagentur Firstfive ermittelt und zweimal im Monat im Handelsblatt Zertifikate-Newsletter veröffentlicht.

Top-Kauf im Beobachtungszeitraum bis Ende Juli war ein Bonusprodukt auf den GSCI Agriculture Index. Das ergeben die Daten der unabhängigen Ratingagentur Firstfive (www.firstfive.com).

In dem Index sind Terminkontrakte auf die landwirtschaftlichen Rohstoffe Weizen und roter Weizen, Mais, Sojabohnen und Baumwolle sowie Zucker, Kaffee und Kakao enthalten. Agrarrohstoffe sind derzeit im historischen Vergleich recht niedrig bewertet. Aktuell notiert der Index knapp über seinem Vierjahres-Tiefstand.

Konservativ ist das Discount Plus-Zertifikat von der Schweizer Bank UBS. Solange die Aktie der Deutschen Bank nicht unter die Schwelle von 60 Euro fällt, erhält der Anleger 90 Euro ausgezahlt - eine Rendite von mehr als 12 Prozent. Das Wertpapier notiert seit anderthalb Jahren über der Schwelle von 60 Euro, aktuell bei rund 86 Euro.

An einer wichtigen Unterstützungslinie von 140 Euro notiert derzeit die Aktie der Softwareschmiede SAP. Mit dem Kauf eines Bonuszertifikates hat ein Vermögensverwalter darauf gesetzt, dass die Marke nicht deutlich unterschritten wird. Die Sicherheitsschwelle liegt bei 110 Euro - ein Sicherheitspuffer von nur 22 Prozent. Falls die Marke hält, winkt bei einer zweijährigen Laufzeit mindestens ein Seitwärtsrendite von rund neun Prozent jährlich.

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Lesen Sie weiter auf Seite 2: Top-Verkäufe - Von welchen Zertifikaten sich Vermögensverwalter getrennt haben

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Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 2726791Alle Top-Verkäufe. Alle Top-Käufe. Die Liste von Top-Käufen und -Verkäufen wird von der Frankfurter Ratingagentur Firstfive ermittelt und zweimal im Monat im Handelsblatt Zertifikate-Newsletter veröffentlicht.

Getrennt haben sich die Vermögensverwalter von einem Index-Zertifikat auf den Euro Stoxx und von einem Discount-Zertifikat auf Stada. Bei dem Produkt auf den Generika-Hersteller liegt der Kurs des Basiswertes mehr als zehn Prozent über dem Cap.

Die Liste von Top-Käufen und -Verkäufen wird von der Frankfurter Ratingagentur Firstfive ermittelt und zweimal im Monat im Handelsblatt Zertifikate-Newsletter veröffentlicht. Das unabhängige Institut verfügt über eine Datenbank mit 180 realen Depots von mehr als 70 Banken und Vermögensverwaltern.




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permanent:

up

 
28.07.07 16:55
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C_Profit:

alle wege führen nach Rom,

 
28.07.07 19:02
so, here we are, Hallo.
Ich nuss mich hier erstmal durchlesen, aber mir ist aufgefallen, dass die ganze
Woche bei Bloomberg getrommelt wurde. Habe leider nur den Markennahmen Fendt wahrgenommen.
Erinnert mich aber vom Prinzip an Tom Tom, letztes Jahr vor der Ulaubszeit,
dieses Jahr wieder, dann die Story mit TeleAtlas.
Sgl Carbon und Software AG sind dort auch massiv gepusht worden.
Hat alles auch nur insofern als Indiz Bedeutung dafür, dass es nicht schaden kann, dem Bereich Landmaschinenbau und Handel verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen, es spricht alles für einen enormen Aufwärtsschub.

Permanent, ich finde, dass dieser Thread mit seinem Anspruch doch sehr speziell ist.
Völlig OK, wenn die verschiedenen Werte speziell betrachtet werden.
Ein Thread der seit 2006 (Weizen) eingeschlafen ist könnte ein Hineis sein, dass für so eine breite Auffächerung zuwenig breites Interesse besteht.
Ich meine, warum sollte der Mähdrescher nicht im gleichen Thread wie Weizen zu finden sein?
Die Ertragslage der Landwirte bestimmt doch den Markt für Erntemaschinen.

So, werde erstmal meine Informationsdefizite abarbeiten.

  bis denne   C_Profit
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permanent:

Hallo C_Profit und alle Mitleser

2
29.07.07 12:42
Kurz zu den Traktoren von Fendt:
Fendt ist weltweit Technologieführer und dementsprechend ein teueres Hight End Gerät für den Landwirten. Die Maschinen sind allerdings auch ihr Geld wert. Das Problem ist du kannst in Fendt nicht direkt investieren. Die Traktorensparte von Fendt gehört zum AGCO Konzern wie auch die Marken MF usw.
Erntemaschinen sind ein ebenfalls sehr interessantes Gebiet. Hier ist das Maß der Dinge die Firma Claas aus Harsewinkel/Westfalen (richtig geschrieben?). Ein Familienunternehmen mit einem erstklassigen Produktportfolio und einen herausragenden Management. Vor einigen Jahren wurde die Traktorensparte von Renault übernommen, womit man bis auf die Bodenbearbeitung zum vollanbieter wurde. Thema Bodenbearbeitung, hier ist die Firma Lemken aus Alpen am Niederrhein in vielen Weltregionen Markt- und Technologieführer. Sehr solid, gut gemanaget. Auch ein Familienunternehmen in das du nicht investieren kannst.
Der Agrarsektor ist nicht sehr offen für Investitionen (bis auf die Chemie PSM), vieles ist in Familienhand oder in genossenschaftlichem Besitz. Somit bleiben nicht sehr viele Alternativen.
Im Ausrüstungsbereich fallen mir zur Zeit nur AGCO (wie oben erwähnt) und John Deere ein. Beide sind aber schon weit gelaufen.
In den nächsten Tagen werde ich eine mögliche Alternative zum Direktinvestment in Acker-/Farmland vorstellen.

Einen schönen Sonntag wünscht

Permanet
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KTM 950:

Ich kann da Permanent nur zustimmen

 
29.07.07 14:30
Es gibt nur sehr wenige Unternehmen die an der Börse gelistet sind und sich mit dem Bereich Agrartechnik beschäftigen.

Die meisten sind kleine, mittelständische Familienbetriebe, die dazu oft nur regional ihre Produkte vertreiben. Hier mal ein Link zu den GmbH´s
www.agrar.de/branchenbuch/...=6&l=de&start_eintr=20&esort=name

Es sind zum Teil hervorragend geführte Unternehmen, mit sich innovativen Produkten am Markt behaupten und ein Invest lohnenswert wäre, sofern sie eine AG wären.

Claas ist in europa absoluter Marktführer im Bereich der Erntetechnik. Was mich gewundert hat bei meiner Moppedtour, in Frankreich hat Claas noch einen höheren Stellenwert als in der BRD. In Marokko sind es die gebrauchten Mähdrescher von Europa die bei der Ernte eingesetzt werden, aber zu min. 50% Claas. das spricht für Claas und ihre langlebigkeit.

Bei Fendt kommt noch der Nischenbereich Plantage und Weinbergtraktoren dazu, wo sie mit Abstand den größten Marktanteil in Europa haben.

Indirekt hätte man sich über Deutz am Erfolg von Fendt beteiligen können aber bei der Aktie ist meines erachtens vorerst du Luft raus. Deutz rüstet zum Teil auch die Erntemaschinen von Claas mit Motoren aus, wie es der Kunde wünscht.

Als Argarunternehmen die fast die ganze Wertschöpfungskette nach der Ernte abdecken sind Archer-Daniels, Bunge, Abengoa interessant. die anderen Börsennotierten Firmen sind Nischenbetreiber oder decken nur einen Bereich ab.


--------------------------------------------------
Es ist schon über so viele Dinge Gras gewachsen, dass ich keiner grünen Wiese mehr traue !


Gruß
KTM 950
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permanent:

Milchprodukte werden drastisch teuerer

 
29.07.07 18:04

Samstag, 28. Juli 2007
Quark und Co
Milchprodukte werden teurer

Die Preise für Milchprodukte werden in der kommenden Woche um bis zu 50 Prozent steigen. Darauf weist die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (ZMP) hin, die sich auf die Marktbeobachtung der Branche konzentriert. "Es wird einen Preisruck geben, wie ihn Deutschland noch nicht erlebt hat", sagte Erhard Richarts von der ZMP den Dortmunder "Ruhr Nachrichten".
 
Nach Angaben des Milchindustrie-Verbandes (MVI) kostet ein Päckchen Butter dann beispielsweise 1,19 Euro statt bisher 79 Cent. Der Quark werde vierzig Prozent teurer, der Liter Milch fünf bis zehn Cent. "Die Butter ist auf einem 20-Jahrespreishoch", stellte die Export-Union für Milchprodukte erst kürzlich fest. Das zweitgrößte deutsche milchverarbeitende Unternehmen, die Humana Milchunion, kündigte bereits drastische Preiserhöhungen für Milch und Milchprodukte an.
 
Laut Rheinisch-Westfälischem Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) müssen sich die Verbraucher an die hohen Lebensmittelpreise gewöhnen. Nicht allein Faktoren wie Tierseuchen und Missernten seien diesmal für die Preissteigerungen verantwortlich. "Die Nachfrage aufstrebender Länder wie China und Indien sowie der Boom bei Biokraftstoffen treiben die Preise vieler Rohstoffe nach oben", sagte der RWI-Konjunkturexperte Torsten Schmidt der Zeitung. "Das bekommen jetzt auch die deutschen Verbraucher zu spüren." Aus Sicht von Hubertus Pellengahr vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) wird auf lange Sicht jedoch der starke Wettbewerb die Verbraucher vor höheren Preisen schützen.
Adresse:
www.n-tv.de/832561.html

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Anti Lemming:

Heilige Kühe oder warum Butter teurer wird

 
30.07.07 09:12
Interessant ist, dass sich die Agrar-Lobby der Totschlagargumente aus dem Rohstoffsektor bedient: "Die Nachfrage aufstrebender Länder wie China und Indien sowie der Boom bei Biokraftstoffen treiben die Preise vieler Rohstoffe nach oben" (s. letztes Posting).

Fehlt nur noch, dass sie jetzt auch noch die Preise für Rindfleisch erhöhen, weil den modernen aufgeklärten Indern keine Kühe mehr heilig sind und sie sich neuerdings vorzugsweise von Deutschem Corned Beef ernähren.

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permanent:

In Posting 21 habe ich versprochen eine

 
06.08.07 14:26
Gesellschaft, welche in Acker- bzw. Farmland- investieren wird vorzustellen. Ich muß euch um Geduld bitten. Heute ist der erste Schultag nach den Sommerferien. Das heißt seit heute stehe ich wieder pünktlich auf und werde geregelt arbeiten. In den Ferien komme ich nicht aus dem Bett, eine herrliche Ruhe im Haus, die Kinder müssen nicht raus da fehlt mir immer die Motivation früh aus dem Bett zu steigen. Nun sind die guten Zeiten bis zu den Herbstferien vorrüber.

Gruß

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Investitionsmöglichkeit Ackerland

 
08.10.07 15:33

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei der Cresud-Aktie (ISIN US2264061068/ WKN 906164) ein gutes Chance/Risiko-Verhältnis. Der Agrar-Titel sei von den Wertpapierexperten erstmals in 2003 empfohlen worden (Kursgewinn seither 110 Prozent). Er notiere als Hinterlegungsschein (ADR) auch an der US-Börse NASDAQ. Cresud bewirtschafte in Argentinien 42 Farmen. Dort baue die Gesellschaft auf knapp 40.000 Hektar Ackerland überwiegend Weizen, Mais, Soja und Sonnenblumen an. Zudem betreibe das Unternehmen auf gut 100.000 Hektar Farmland Viehzucht: 81.000 Mastrinder und 2.400 Milchkühe. Cresud besitze noch 258.000 Hektar eigene Landreserven für die Bewirtschaftung weiterer 160.000 Hektar. Die argentinischen Landpreise in USD hätten sich seit dem Staatsbankrott des Landes vor vier Jahren mehr als verdoppelt. Inzwischen würden sie höher notieren als vor der Krise. Mittlerweile habe Cresud das Geschäftsmodell nach Brasilien exportiert. Hier hätten die Argentinier Brasilagro gegründet. Das brasilianische Pendant sei im Mai an die Börse Sao Paulo gegangen. Cresud halte an der Gesellschaft einen Anteil von 7,3 Prozent im Marktwert von gut 17 Mio. USD zuzüglich einer kostenlosen Option, die Beteiligung innerhalb von 15 Jahren auf mindestens 14,1 Prozent zu erhöhen. Und fast die Hälfte von Cresuds Marktwert von 330 Mio. USD decke die 26,7-Prozent-Beteiligung an der argentinischen Immobiliengesellschaft Irsa ab. Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei Aktie von Cresud ein gutes Chance/Risiko-Verhältnis. (Ausgabe 46) (13.11.2006/ac/a/a)

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Meier:

Yara International

4
08.10.07 16:21
ist mein Favorit in der Agrarwirtschaft.

Als einer der weltweit führenden Produzenten und Vertreiber von Mineraldüngern, die wichtige Betriebsmitteln der modernen Landwirtschaft darstellen, ist Yara International ein Global Player" im Düngemittelgeschäft. Das Vertriebs- und Marketingnetzwerk des Unternehmens umfasst sechzig Länder auf allen fünf Kontinenten. Von hoher Bedeutung für den Erfolg von Yara ist es, dass bis zum heutigen Tage bei etwa der Hälfte der weltweiten Nahrungsmittelproduktion Mineraldünger zum Einsatz kommen.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Oslo beschäftigte 2006 etwa 7.060 Mitarbeiter, der Jahresumsatz betrug  
rund 5,8 Mrd. Euro. Im gleichen Jahr wurden ca. 21,9 Mio. Tonnen Mineraldünger abgesetzt. Neben dem Hauptgeschäft ist Yara auch im Bereich technischer Produkte tätig: der Geschäftsbereich Gas and Chemicals vertreibt technische Gase und Stickstoffprodukte, die als Koppelprodukte der Mineraldüngerherstellung entstehen.

Für den bisherigen Erfolg sind nach Unternehmensangaben vor allem die globalen Führungspositionen bei Ammoniak, dem Grundstoff für fast alle Stickstoffdünger und bei nitratbasierten Stickstoffdüngern, den zur Zeit wichtigsten Stickstoffdüngern in Europa, verantwortlich. Zudem sei Yara derzeit gut im Geschäft mit NPK-Dünger (für Landwirtschaft und Sonderkulturen) aufgestellt. Ein starkes Wachstum des Marktes für Spezialdünger kam in der jüngeren Vergangenheit als positiver Einflussfaktor hinzu. Mit einem EBIT von umgerechnet mehr als 400 Mio. Euro im Jahr 2006 konnte das Unternehmen die Investoren von seiner Ertragskraft überzeugen. Für 2007 erwartet das Unternehmen derzeit weitere Steigerungen der Ergebnisse.

Anleger, die an mögliche weitere Kurssteigerungen der Yara-Aktie glauben und auf eine solche Entwicklung setzen möchten, können mittels der von der Deutschen Bank emittierten Call-Optionsscheine gehebelt investieren. Da die Yara-Aktie in Norwegischen Kronen notiert, ist auch die Entwicklung des Wechselkurses EUR/NOK wichtig: ein gegenüber der norwegischen Krone festerer Euro würde sich negativ auf die Wertentwicklung des Optionsscheines auswirken, ein gegenüber der norwegischen Krone schwächer tendierender Euro dagegen positiv.

fert.yara.de/de/about_us/organisation_chart/index.html
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Galahad Gold

 
08.10.07 16:51

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei der Aktie von Galahad Gold (ISIN GB0030017320/ WKN 603089) Chancen. Der französische Atomkonzern Areva biete 7,75 USD in bar je Aktie des kanadischen Uranexplorers Uramin. Größter Einzelaktionär von Uramin sei mit 7,3 Prozent die auf Rohstoffinvestments spezialisierte britische Gesellschaft Galahad Gold. Das Angebot von Areva bewerte das Galahad-Paket mit 160,7 Mio. USD oder 80,7 Mio. Pfund Sterling. Annähernd die gleiche Summe habe Galahad im Cash-Bestand. Rechne man Cash und Beteiligungen zusammen, erhalte man einen Gesamtwert von knapp 180 Mio. Pfund. An der Börse sei Galahad allerdings lediglich 120 Mio. Pfund wert. Unternehmensinsider würden 47 Prozent der Galahad-Aktien kontrollieren, 29 Prozent halte die Investmentbank Goldman Sachs. Die Aktionärsstruktur lasse eine hohe Sonderausschüttung erwarten. Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei der Galahad Gold-Aktie Chancen. (Ausgabe 27) (02.07.2007/ac/a/a)

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Ergänzung I

2
09.02.08 14:10
3Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 3977256  5. Nur ganz kurzAgrarinvestments, hier möchte ich mich mit 3977256 #000000" href="http://www.ariva.de/board/user.m?id=permanent" rel="nofollow" class="showvisited">permanent 08.02.08 15:01 Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 3977256Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 3977256

 

Vor dem WE habe ich keine Zeit eingehend auf KTG Agrar einzugehen, nur so viel: Ich denke hier ist ein enormes Aufholpotential nach dem Abverkauf seit dem Börsengang. Das Upsidpotential ergibt sich in der Hauptsache aus den unaufhörlich steigenden Preisen für die verschiedenen Getreidearten. Gleichzeitig sinken die Kosten für Diesel (zumindest temporär), der CashFlow durch die Energieerzeugung in Biogasanlagen besser über das Jahr verteilt werden (hier sollen in Zunkunft als Futtermittel für die Bakterienkulturen Zwischenfrüchte eingesetzt werden).

Als Hauptgrund für den Abverkauf wurde immer die Werthaltigkeit des Sachanlagevermögen angeführt. Hier hieß es in der Kritik immer die angegebenen Werte können am Markt -wenn mit Entstehungskosten linear abgeschrieben- nicht realisiert werden. Nach meiner Meinung vollkommener Schwachsinn, dieses gilt ebenso für Industrieanlagen. Daneben schlummert ein Ruhekissen in Form von stillen Reserven in den Eigentumsflächen.

Hier die aktuellen Marktpreise für die Hauptfrucht Weizen:

Markttelegramm - Weizen (RMX)

LiefermonatEUR/mtVeränderung
zum Vortag
Handels-
volumen
Mär '08271,80+2,3011
Mai '08272,00-0,1016
Aug '08233,00+5,001
Nov '08234,00-0,509
Jan '09232,30+2,300
Mär '09235,00+2,000
Mai '09237,00+2,000
Schlußkurs vom 07.02.2008

Gruß

Permanent

Antworten
permanent:

Ergänzung II

3
09.02.08 14:11
3Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 3977259  7. Zum Theman KTG AgrarAgrarinvestments, hier möchte ich mich mit 3977259 #000000" href="http://www.ariva.de/board/user.m?id=permanent" rel="nofollow" class="showvisited">permanent 08.02.08 20:25 Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 3977259Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 3977259

 

Folgende Frage habe ich an IR KTG Agrar gestellt:

 

 

 

Sehr geehrter Herr Lorenz,

zu welchem Teil sind die Ernten des Jahres 2007 bereits veräußert bzw. noch

in den betriebseigenen Silos?

Wie hoch ist der Anteil der zu Vorwärtsverkäufe (Kontraktware) der noch im

Betrieb gelagerten Getreidemengen?

Die Biogasanlagen (Aussage KTG Agrar) sollen in Zukunft mit

Zwischenfrüchten -vornehmlich Hirse- gefüttert werden. Handelt es sich hier

um Zukunftsmusik oder ist im Jahr 2007 bereits ein Futterstock mit den

entsprechenden Zwischenfrüchten angelegt worden?

Mit freundlichen Grüßen

Hier die zufriedenstellende Antwort:

Sehr geehrter Herr Hollender,

aus der Ernte 2007 sind im konventionellen Bereich noch etwa 20% des Raps und Getreides nicht verkauft. Von der Ernte 2008 sind bereits etwa 40% kontraktiert.

Der Zweitfruchtanbau mit Hirse wird in 2008 erstmals großflächig (500 Hektar) eingesetzt. Zunächst wird Winter-Roggen gepflanzt und nach der Ernte im Juli dann die Hirse für die Biogasproduktion angebaut. Wir werden also schon 2008 davon profitieren.

Mit freundlichen Grüßen und ein schönes Wochenende

Fabian Lorenz

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1x informativ
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TraderonTour:

lesezeichen

 
09.02.08 14:14
Mit freundl. Grüßen TraderonTour
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Weizen

 
11.02.08 10:18

Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 3980368

Antworten
permanent:

Raps

 
11.02.08 10:19

Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 3980370

Antworten
permanent:

Weizen und Raps gehören zu den

3
11.02.08 10:25
Hauptfrüchten der KTG Agrar wenn man sich den Preisverlauf anschaut kann man sich ausrechnen welcher Hebel hier für den Gewinn liegt.
Reiche Induvidualisten (Merckle ua. Ratiopharm) haben damit begonnen im Agrarsektor durch den Kauf von Ackerland zu investieren. Daneben überlegen mehrere Großbanken entsprechende Prudukte aufzulegen. Das Problem für die Banken besteht noch darin die Flächen in entsprechend handelbare Prudukte zu verwandeln.
Die zusätzliche Nachfrage bei bestehendem Angebot sollte die Flächenpreise weiter steigen lassen. Die Eigentumsflächen der KTG Agrar sind zu Anschaffungspreisen binanziert und bergen somit enorme stille Reserven.

Haber mir eine Grippe eingefangen. Somit bitte ich um einige Tage Geduld bis ich eine ausführlichere Analyse zu dem Unternehmen liefere.

Gruß
Permanent
Antworten
Wubert:

Hi - nur kurz zum Thema

2
11.02.08 11:10
Permanent, danke für den Thread - hatte ich schonmal nach gesucht, aber nicht wiedergefunden. Ich halte KTG-Agrar auch für recht interessant; das Unternehmen wurde mir auch als Anlage empfohlen als ich nach direkt-Anlagemöglichkeiten in Ackerland suchte (was sich aber als etwas sehr teuer entpuppte - zumindest für meine Verhältnisse).

Zusätzlich fand und finde ich Black Earth Farming ein spannendes Unternehmen, obwohl ich dann doch nicht zeichnete. Ein riesiges Konglomerat bewirtschafteter Flächen in Russland; das erste, dass sich für Privat-Investoren öffnete. Einen Thread hab ich mal dazu gestartet, aber die Resonanz war nicht wirklich groß.

Hier noch der Link, wer möchte, kann die Infos auch gerne hier rüberholen. Sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe, beteilige ich mich gerne weiter.

http://www.ariva.de/Black_Earth_Farming_LTD_SE0001882291_t312836
ignorance is bliss
Antworten
gsamsa42:

@permanent. Bevor Du mir hoffentlich ein paar...

 
11.02.08 13:14
Fragen beantwortest, kurier erst einmal Deine (hoffentlich nur) Erkältung aus.
Aber dann folgende Fragen eines Ahnungslosen:

- was kostet denn so ca. 1 Hektar gutes/mittelmäßiges Ackerland im Mittel (min/max) in      Deutschland (west/ost)?
- Gibt es eine Grundsteuer?
- Wie sieht es bei Agrarfirmen aus mit Subventionen? Bzw. machen die - evtl. bald  wegfallenden - Subventionen einen Großteil d Gewinns aus?

Habe gerade mal bein Statistischen Bundesamt nachgesehen und folgende Tabelle für 2006 gefunden. Was für Preisunterschiede von 2.700(Brandenburg)bis 25.800(NRW)!!

www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/...ernet/DE/Content/
Statistiken/Preise/Baupreise/Tabellen/Content75/VerkaeufeLandwirt­schaftlicherGrund,templateId=renderPrint.psml
erst wenn Nordamerikas Drachensaat reift, wird die Welt wieder ähnliche Früchte zu ernten haben.    Theodor Mommsen Röm.G.II
Antworten
Pichel:

Auszug

4
11.02.08 13:31
Gestern wurde erneut der allmonatliche USDA Supply & Demand Report veröffentlicht, den
ich Ihnen bereits in der letzten Ausgabe ans Herz gelegt hatte. Die Daten waren wie immer
sehr spannend und es kam auch zu einigen Überraschungen, die ich Ihnen nachfolgend
gerne näher erläutern möchte.
Sojabohnen:
Bei den Sojabohnen haben sich die Endbestände weiter verringert und notieren inzwischen
nur noch bei 160 Millionen Scheffeln nachdem im Vormonat die Bestände auf 175 Millionen
Scheffel geschätzt wurden. Vorwiegend ein höherer inländischer US Verbrauch um fünf
Millionen Scheffel sowie eine gesteigerte Auslandsnachfrage um zehn Millionen Scheffel,
ließen die Übertragsraten schrumpfen.
Das Ending Stocks to Use Ratio liegt mittlerweile nur noch bei mickrigen 5,3% und ist
dadurch extrem niedrig im Vergleich zu den Vorjahren.
Corn&Oil Newsletter – Ausgabe 5 vom 10. Februar 2008
Hinweis: Dies ist ein Real‐Money‐Newsletter. Alle vorgestellten Handelsideen werden von uns mit realem Kapital im Corn&Oil
Public Account umgesetzt. Messen Sie uns nicht an unseren Worten – Messen Sie uns an unseren Trades!
1. USDA Supply & Demand Report mit neuen Daten und Überraschungen!
2. Corn&Oil Public Account
a) Offener Trade: Baumwolle
b) Offener Trade: Gold
c) Neuer Trade: Rohöl
d) Neuer Trade: Zucker
3. USDA.Kalender
4. Systemkongress 2008 am 1. März in Aschaffenburg
Sebastian Hell ist Chefredakteur des Corn&Oil Real Money Newsletters und
selbst aktiver Futures‐ und Optionstrader. Neben seiner Tätigkeit als Händler
ist er gern gesehener Interviewpartner des Deutschen Anlegerfernsehens zu
Fragen des Rohstoffhandels. Im Rahmen seiner Tätigkeit bei der Corn&Oil Ltd.

ist er außerdem als Berater von Institutionellen Anlegern tätig.
Per Email erreichen Sie Herrn Hell unter shell@termintrader.com .
II
Quelle: www.countryhedging.com
Auf globaler Ebene zeigte sich ebenfalls ein Rückgang der Übertragsraten von 46,24
Millionen Tonnen in der Januarprognose auf mittlerweile nur noch 45,82 Millionen Tonnen.
Das Ending Stocks to Use Ratio fiel von 19,7% auf 19,5%.
Quelle: www.cbot.com
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III
Sojabohnenöl:
Bei Sojabohnenöl kam es zu einer Erhöhung der Endbestände von 2.252 Millionen Pfund auf
nun 2.502 Millionen. Der ausschlaggebende Grund hierfür war eine Erhöhung der
Produktion einhergehend mit einem niedrigen Verbrauch. Gleichzeitig wurde jedoch auch
die ausländische Nachfrage nach oben korrigiert, weswegen der Zuwachs nicht ganz so
dramatisch ausgefallen ist wie von manchen Händlern im Vorfeld befürchtet. Das Ending
Stocks to Use Ratio steigt von 10,5% auf nun 11,7% an.
Quelle: www.countryhedging.com
Sojabohnenmehl:
Hier veränderte sich überhaupt nichts. Die gestiegene Produktion wurde in gleichem Maße
durch eine höhere Nachfrage aus dem Ausland ausgeglichen. Die Übertragsbestände wurden
nicht beeinträchtigt.
Quelle: www.countryhedging.com
IV
Mais:
Hier waren die Händler etwas enttäuscht, da man im Vorfeld mit einer Reduktion der
Übertragsraten um 25 Millionen Scheffel gerechnet hatte. Tatsächlich wurde jedoch in der
Maisbilanz für die U.S.A. nichts verändert und es kam dadurch auch zu keinen neuen
fundamentalen Impulsen. Die Futures reagierten dennoch mit Kursaufschlägen. Allerdings
sieht das aktuelle Chartbild der Mai Futures nicht sonderlich positiv aus und eine
Konsolidierung könnte hier vorerst ins Haus stehen.
Quelle: www.countryhedging.com
Auf globaler Ebene wurde einerseits die Produktion leicht verringert, jedoch gleichzeitig
auch die Importe angehoben. Dadurch kam es zu einer Erhöhung der Übertragsraten von
101,33 Millionen Tonnen auf nun 101,88 Millionen. Eine Verringerung des Verbrauchs tat ihr
übriges um die Händler etwas zu verstimmen. Unterm Strich hat sich jedoch an der positiven
Gesamtsituation nicht viel geändert.
Quelle: www.cbot.com
V
Weizen:
Die Übertragsraten für den gesamten US Weizen fielen erneut um 20 Millionen Scheffel auf
nun nur noch 272 Millionen. Dies entspricht einem Ending Stocks to Use Ratio von nur noch
11,6% und ist dadurch ein Prozent niedriger als noch im Vormonat. Wie man sich unschwer
denken kann, führte dies erneut zu Limit Up Bewegungen unter den Sorten und alle drei
handelbaren Futureskontrakte erreichten auch ihr tägliches Limit von Plus 30 Cents oder
1.500 US Dollar pro Kontrakt. An dieser Stelle erachte ich den Hinweis als sinnvoll, dass die
Terminbörsen erwägen die Limits für die Frontmonate bei MW und KW auf 40 Cents
anzuheben. Ihr Broker sollte Sie darüber informieren wenn es soweit ist.
Ausschlaggebend für den erneuten Rückgang der Lagerbestände waren um 25 Millionen
Scheffel höhere Exporte die lediglich minimal um fünf Millionen Scheffel verringert wurden,
da der inländische Konsum etwas niedriger angesetzt wurde.
Quelle: www.countryhedging.com
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VI
Die einzelnen Sorten können noch einmal detailliert aufgespalten werden um genauere
Einblicke in die Marktstruktur zu erhalten. Bei hartem roten Winterweizen (Kansas Weizen)
hat sich überhaupt nichts verändert, hier wurde die Übertragsrate bei 121 Millionen Scheffel
belassen und das Ending Stocks to Use Ratio liegt weiterhin bei zwölf Prozent.
Harter Frühlingsweizen (Minneapolis Weizen) der ohnehin momentan nicht mehr zu
bremsen ist und seit Tagen Limit Up notiert, verringerte seine Übertragsrate um weitere
fünfzehn Millionen Scheffel auf nur noch 73 Millionen. Das Ending Stocks to Use Ratio fiel
auf 13,8%.
Weicher roter Winterweizen (Chicago Weizen) verringerte sein Ending Stocks to Use Ratio
um 1,2% auf 7,2%. Die Bestände fielen von 37 auf nur noch 32 Millionen Scheffel. Die Lage
am Weizenmarkt spitzt sich zu und die Stärke der Notierungen hat nicht nur mich sondern
auch viele andere Händler überrascht. Behalten Sie die Spreads hier im Auge, da es zu
Verzerrungen gekommen ist, die es bisher noch nie gab.
Weißer Weizen und Durum Weizen sind über die Terminbörsen nicht handelbar und werden
deswegen hier auch nicht näher besprochen.
Quelle: www.countryhedging.com
VII
Weltweit fielen die Übertragsbestände von 110,93 auf 109,70 Millionen Tonnen und
verringerten dadurch das Ending Stocks to Use Ratio von 18% auf 17,7%.
Quelle: www.cbot.com
Baumwolle:
Leider konnte ich für Baumwolle keine derartige Aufbereitung finden wie für die anderen
Sorten, deswegen muss an dieser Stelle nur die schriftliche Aufbereitung ausreichen. Die
Überträge in den U.S.A. stiegen von 7,9 auf 8,2 Millionen Ballen an und waren dadurch nicht
sonderlich konstruktiv. Auch auf globaler Ebene kam es zu einem Anstieg um 2,6 Millionen
Ballen mit dem die Händler nicht gerechnet hatten.
Dennoch gelang es den Notierungen während des Handels deutlich anzusteigen, was nicht
nur als Zeichen der Stärke angesehen werden kann sondern auch eine fundamentale
Begründung besitzt. Durch die massiven Anstiege bei Weizen, Soja und Mais verliert
Baumwolle immer mehr Ackerland und muss deswegen zwangsläufig mit ansteigen. Wir
haben hier in der letzten Woche einen Trade platziert, der es uns erlaubt vier Prozent in nur
60 Tagen zu erzielen. Diese vier Prozent beziehen sich auf ein komplettes Konto und nicht
auf den Trade an sich!!!
Extrem positive Nachrichten kamen für Baumwolle nach Handelsschluss über die Ticker. Das
National Cotton Council veröffentlichte eine neue Prognose für die Anbaufläche in diesem
Jahr. Nachdem sich im letzten Jahr aufgrund der Rallye bei den Agrarrohstoffen die
Anbaufläche bereits von 15,27 auf nur noch 10,83 Millionen Acres verringert hat, erwartet
man auch für dieses Jahr einen weiteren Rückgang. Die nachfolgende Tabelle zeigt die
Veränderungen genau:
VIII
2007 Actual 2008 Intended % Change
(Thou.) 1/ (Thou.) 2/
SOUTHEAST 2,255 1,996 -11.5%
Alabama 400 355 -11.1%
Florida 85 70 -17.2%
Georgia 1,030 981 -4.8%
N. Carolina 500 390 -22.0%
S. Carolina 180 143 -20.4%
Virginia 60 56 -6.0%
MID-SOUTH 2,750 2,049 -25.5%
Arkansas 860 605 -29.7%
Louisiana 335 275 -17.9%
Mississippi 660 454 -31.2%
Missouri 380 349 -8.3%
Tennessee 515 366 -28.9%
SOUTHWEST 5,122 5,021 -2.0%
Kansas 47 54 15.6%
Oklahoma 175 180 2.6%
Texas 4,900 4,788 -2.3%
WEST 411 252 -38.7%
Arizona 170 127 -25.3%
California 195 91 -53.3%
New Mexico 46 34 -26.6%
TOTAL UPLAND 10,538 9,318 -11.6%
TOTAL ELS 292 231 -21.1%
Arizona 3 2 -20.0%
California 260 204 -21.4%
New Mexico 5 5 -4.8%
Texas 25 20 -21.4%
ALL COTTON 10,830 9,549 -11.8%
Insgesamt wird ein Rückgang um 11,8% oder fast 1,3 Millionen Acres erwartet. Wenn es
zudem noch zu Wetterproblemen kommen sollte, wird Baumwolle in dieser Saison durch die
Decke gehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Ende der Hausse bei den Agrarrohstoffen noch
nicht abzusehen ist. Ich rechne damit, dass wir noch weitaus höhere Kurse sehen werden
und Sojabohnen bei 15 USD oder Minneapolis Weizen bei 20 USD durchaus im Rahmen einer
Übertreibung möglich sind. Jedoch sollte man es sich genau überlegen jetzt noch in diese
Märkte mit Futurespositionen einzusteigen, da man wirklich sehr große Stopps benötigt. Der
Handel mit Optionen erscheint mir in diesem Umfeld sinnvoller. Beachten Sie vor allem auch
die Spreadpaare zwischen den Rohstoffen da es hier sehr gute Gelegenheiten in den
kommenden Monaten geben wird.
Gruß Pichel
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permanent:

@gsamsa42

 
12.02.08 09:51

Habe keine Grippe wie ich vermutete sondern Bronchitis (fühle mich auf jeden Fall mies).

Ein kurzes Statement zu deinen Fragen: - was kostet denn so ca. 1 Hektar gutes/mittelmäßiges Ackerland im Mittel (min/max) in Deutschland (west/ost)? - Gibt es eine Grundsteuer?

- Wie sieht es bei Agrarfirmen aus mit Subventionen? Bzw. machen die - evtl. bald wegfallenden - Subventionen einen Großteil d Gewinns aus?

Einen pauschalen Preis für Ackerland in Deutschland kann man nicht angeben, wobei die Preise noch stärker gespreizt sind als es deine Daten des statistischen BA angeben.

Grundsätzlich gilt:

  • der Osten ist preiswerter als der Westen (hängt an der stärkeren Nachfrage aufgrund von Industrie- und Bauland)
  • die Preise sind immer in Relation zu Bodenpunkten zu sehen
  • Niederschlagmenge und Verteilung sind wichtig für die Preisfindung
  • Größe der Einzelparzellen
  • geographische Lage ist ein weiterer Faktor (Hanglagen sind z.B. häufig nicht gerne gesehen, aber auch hier gibt es Ausnahmen bei Sonderkulturen)
  • die Anzahl der Sonnenstunden und das Temperaturmittel können ebenso preisbeeinflussend sein.

Das alles in Allem sehr regionale Einflussgrößen somit sind die Flächenpreise eigentlich immer in Abhängigkeit von dem zu erwartenden Ertrag zu bewerten. Eine gut Fläche sollte einen Ertrag von mindestens 9to Weizen pro ha. ohne Bewässerung bringen. An dieser Größe kann man vielleicht einen mittleren Preis festmachen und dann mit Zu- und Abschlägen sowohl bei Kauf als auch bei Pacht arbeiten.

Daneben gibt es aber noch einen weiteren Faktor der zu beachten ist. Dieses ist wohl am stärksten in NRW ausgeprägt. So findest du in NRW durchaus Quadratmeterpreise von 1,50 bis 2€ in kühleren Mittelgebirgslagen sowie auch Quadratmeterpreise von bis zu 5€ (punktuell sogar höher) am Niederrhein bis ins Rheinland, aber auch Westfalen ist recht teuer. Hierfür gibt es verschiedenen Gründe. Der Niederrhein ist die Region in Deutschland mit dem stärksten Viehbesatz somit werden Flächen alleine schon aufgrund der Gülleproblematik benötigt auch gibt es eine starke Nachfrage von den holländischen Nachbarn (deren Flächen sind teuerer als unsere und man leidet ebenfalls unter starkem Viehbesatz.). Ein weiterer Grund für die hohen Flächenpreise am Niederrhein ist die excellente Infrastruktur für Sonderkulturen (Gemüse, Blumen usw.) Wenn du Lust und Zeit hast solltest du dir die UGA Vermarktungshalle in Straelen einmal anschauen (sehr beeindruckend).

Bevor man einen Acker kauf muss man sich also mit sehr vielen regionalen Faktoren beschäftigen. Viele quantitative Informationen kann dir die örtliche LWK geben. Daneben empfehle ich aber Gespräche mit Menschen aus der Region (je älter desto besser wg. der langjährigen Erfahrung mit den klimatischen Gegebenheiten). Gebe dich bei solchen Gesprächen nie als Interessent aus, das hebt das Preisniveau sehr schnell.

Dein zweite Frage Subventionen:

Subventionen machen einen großen Teil der Erträge aus. Hier gab es eine Reform des Beihilfesystemsystem. Umstellung auf Flächenprämien.

  • Zunächst eimal glaube ich aus politischen Gründen nicht an eine Abschaffung oder Reduktion der Subventionen, möglich wären Umgestaltungen (Europa kann sich hier nie einigen, Agrarbeihilfen werden von der EU und nicht von den Nationalregierungen bezahlt, Frankreich würde hier keine Kürzungen zulassen).
  • Bedingt durch die immensen Ausschläge der Preise von Ackerfrüchten sind Subventionen im Grunde genommen überflüssig. Gut geführte Ackerbaubetriebe dürften in Zukunft im Geld schwimmen, was die Nachfrage nach Ackerflächen zusätzlich anheizen sollte.

Zum Abschluß ein Satz zu KTG Agrar: Der Aktienkurs ist angesprunge (leider, ich habe erste einen Teil des geplanten Paket gekauft).  Das Unternehmen ist durch das IPO und die dadurch erfolgten Einnahmen in der Lage schnell zu wachsen (hoffentlich sind genug Managementkapazitäten vorhanden). Die Strategie auf drei Säulen zu bauen.

  • Biogasanlagen, sollen in Zukunft mit Zwischefrüchten gefüttert werden somit steht hier ein Gewinnschub bevor.
  • konventonelle Landwirtschaft profitiert von stark anziehenden Preisen auf dem Weltmarkt, Preisschwankungen werden vom Management durch Kontrakte (Vorwärtsverkäufe) abgefedert.
  • Erzeugung von Bioprodukten (sehr Arbeitsintensiv aber auch Ertragsstark und Wachsend), hier ist man stark im Baltikum (niedrige Löhne für arbeitsintensive Produktion eine gute Strategie).

Unbekannte:

  • Ich kann wenig zum Management sagen.
  • Witterung
  • Marktpreisentwicklungen

Sollten weitere Fragen bestehen so werde ich diese gerne beantworten. Hoffe der Aktienkurs konsolidiert noch einmal damit für die Interessierten die Möglichkeit des Einstieg besteht.

Gruß

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Cuba Maß:

Frage

 
13.02.08 16:54
Kennt jemand von euch einen guten Fonds, der in Agrarrohstoffe investiert? Suche einen Fonds, der in die physischen Rohstoffe investiert und nicht in Aktien., z.B. den Rogers Commodity Index abbildet.
wegen der Abgeltungssteuer bitte auch kein Zertifikat.

Danke schonmal  
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jahr der Rohstoffe

 
17.02.08 18:48


Forget Stocks, Bonds--It's The Year of Commodities
FORGET STOCKS, BONDS--IT'S THE YEAR OF COMMODITIES
By Jeff Cox, Special to CNBC.com
CNBC.com
| 17 Feb 2008 | 08:50 AM ET
With stocks struggling to overcome a slumping economy and bonds providing a safe but low-yield alternative, 2008 could well be the Year of the Commodity.

Prices are surging across the board in the futures markets, with everything from corn to cocoa to crude oil at or near record levels.

Indeed, investors looking to cash in on hot-trading commodities can make a lot of money in a hurry -- or they can get badly burned, as happens to people entering the complicated trades without the sufficient background knowledge or capital to do so.

Learn How to Trade Commodities, Click Here.

The trick to making money in commodities, according to experts, is to learn exactly how the trading works, hook up with someone who knows what they're doing, and have enough cash to cover the often-wild swings in the markets.

"People need to make sure they know what kind of risk they have, to figure out what type of investor they want to be," says Christian Mayer, a market adviser at Northstar Commodity in Minneapolis. "In these types of markets it's much easier to be a shorter term investor than longer term because these markets are jumping around so much that it requires a lot of margin."

Take wheat, for instance, a grain that has been continuously hitting new highs on the exchanges.

In volatile trading Thursday, wheat for March delivery closed at $10.32 a bushel, up 90 cents. Because the trading surged so much the Minneapolis exchange lifted the trading limits, or the degree to which the price could swing profit or loss, to $1.35 for Friday trading.


That means a tremendous opportunity to both make and lose money -- $6,750 each way on a single 5,000-bushel contract. Traders asleep at the wheel can face huge losses from margin calls, making it different from equities trading where investors can buy common-share stocks and sit on them for an indefinite period of time and only lose the amount of money they invested.

"You definitely have to be watching pretty closely," Mayer advises. "It's not the kind of market where you can put in a trade and walk away and look at it two, three weeks later, because this market is going to be up quite a bit."

Corn Blows Past Record

The big story in agricultural commodities over the past year is corn, which has been in heavy demand since President Bush signed a renewable fuels standards law last year that mandates the country change much of its gasoline consumption to ethanol. The demand saw farmers last year switch millions of acres once used to plant soybeans and other products to corn.

In the meantime, corn's price swelled, going from around $2 a bushel in the early part of 2007 to more than $4 after the fuels bill was signed, and now to $5 as the price for all fuel including ethanol has jumped over the past several months.


And other agricultural commodities have gained sharply as well. In addition to wheat, soybean and cotton futures also have hit near-record levels, and that will impact the market this year significantly.

As such, many of those corn acres will switch back to soybeans this year. Some experts think corn could surrender as much as 3 million acres this year as global demand continues to pump up soybean and wheat prices. The net effect is likely to be bullish for corn when the Department of Agriculture releases its key crop plantings report on March 31 that provides a broad outline for the year's agricultural industry.

"The underlying story for corn and for every agricultural commodity is this battle for acreage, and that has been going on ever since harvest got over," said Elaine Kub, a commodity market analyst at DTN agricultural consultants in Omaha, Neb. "Speculators are coming in and there was a large inflow of money, particularly in January. That's just sparked this incredible rally."

To careful investors, that means opportunity.

"On corn, you're in a very interesting market right now. You have these higher (price) levels but the demand isn't falling off," says Mayer, who believes corn is headed for $6 a bushel. "Longer-term corn is a good trade to have."


Corn has a tremendous domino effect on the economy.

Corporate bottom lines are impacted somewhat by higher corn prices, as many major food producers use corn and its byproducts, particularly high fructose corn syrup, to produce everything from snack foods to soft drinks. Livestock farmers who feed corn to their cattle, hogs and chickens are impacted, and prices of those goods are expected to rise even more over the next year.

Also, ethanol plants get hit by having to pay more for the principal product that makes their operations run.

All of which puts numerous areas of the economy in a precarious position should there not be a bumper crop of corn this year as acreage is reduced. That also would drive corn prices significantly higher.


"If we have a shock in corn yields that reduces them by 10 percent or something, that's going to create a tremendous amount of havoc, not only for ethanol but also for other demanders of grain," said Bruce Babcock, director of Iowa State University's Center for Agricultural and Rural Development. "That's the real problem. We are going into this year now without a stock inventory that will handle a drastic problem with yields."

In the meantime, cattle prices likely will be driven higher as farmers bring fewer and smaller animals to the market because of the higher feed costs. Consumers also will be hit in the form of higher prices at the meat counter.

"You can't raise prices by this amount and expect everyone to pretend it didn't happen," said Daryl Ray, director at the University of Tennessee's Agricultural Policy Analysis Center. "Margins in livestock feeding are fairly tight, so you're going to have to see the market price eventually cover that increased cost in feed."

Other non-agricultural commodities are booming as well. Coal traders are taking advantage of global supply issues, while London coffee, cocoa and sugar futures all hit multiyear highs Friday as more and more money is shifted out of stocks.

© 2008 CNBC.com
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xpfuture:

@Cuba Maß

 
17.02.08 19:18
Da hätt ich einen für dich:
SAS Agriculture Fund EUR WKN: A0LEGV

Aber es gibt auch den RICI als ETF WKN: A0JK68
oder einen vergleichbaren Fond von der UBS WKN: A0H1ED

xpfuture
Antworten
Cuba Maß:

@xpfuture

 
18.02.08 12:18
Danke für die Fonds. Leider kann ich aus irgendeinem Grund keine Bewertungen mehr vergeben.

Viele Grüße

Cauba Maß
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Ich habe meine Aktien der KTG Agrar

 
24.02.08 11:23
in der letzten Woche wieder veräußert. Nach den starken Anstiegen in nur sehr kurzer Zeit war die Versuchung von Gewinnmitnahmen in diesem doch sehr fragilen Umfeld für Aktien einfach zu groß.
Wo bekommt man schon 40% nach nur wenigen Handelstagen geschenkt.
Grundsätzlich halte ich das Investment nach wie vor für sehr interessant und für eine der wenigen Möglichkeiten sich indirekt in Akerland zu engagieren.

Gruß

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Der Zucker-Zocker

3
25.02.08 20:44
Interessantes Interview des manager-magazins mit Rohstoff-Investorengröße Jim Rogers.

Der Zucker-Zocker

Mit Rohstoffen wie Zucker oder Kupfer Geld zu verdienen, ist die Passion von Jim Rogers. Und es ist einfacher, als viele denken, erklärt der Nestor der Geldanlage. Zumal sich das Thema nicht nur über vermeintlich komplizierte Finanzkonstrukte spielen lässt.

mm.de: Zucker wird teurer; Milch ebenso - war es das schon mit dem Superzyklus?

Rogers: Der ist noch lange nicht vorbei. So ein Zyklus läuft erfahrungsgemäß und mit Blick auf die Historie zwischen 15 bis 20 Jahre lang. Abgesehen davon sehe ich aktuell kein anderes Anlagethema von der Tragweite - Sie?

mm.de: Nein, aber ich frage Sie.

Rogers: Ich sehe Rohstoffe, und alles was mit ihnen zusammenhängt, als das die Zeit prägende Anlagethema. China ist ein Aspekt davon, da die Chinesen für ihren Aufschwung Rohstoffe en masse kaufen müssen. Insofern ist das Land wie 1908 die USA und 1808 Großbritannien der Ort, um zu investieren. Aber das schützt natürlich nicht vor Rückschlägen. Basismetalle sind im Laufe der Zeit 600 Prozent nach oben gelaufen und dann wieder um 50 Prozent gefallen. Erst wenn es Hochglanzmagazine über Rohstoffe in Deutschland gibt, dann sollte man über den Ausstieg nachdenken.

mm.de: Aber Gold und Öl, beides ist doch schon sehr teuer - kann der Preis denn noch steigen?

Rogers: Beide haben sich sicherlich gut entwickelt; das sind auch die Rohstoffe, die alle kennen. Und insofern kann das durchaus noch teurer werden. Auch wenn Rohstoffe als Anlage in Deutschland nicht sehr populär sind; Gold und Öl kennen alle. Gerade bei Gold spielt auch der Mythos, der Inflationsschutz eine Rolle. Aber auch andere Rohstoffe sind interessant.

mm.de: Zum Beispiel Silber?

Rogers: Silber wird tatsächlich gern übersehen. Es ist phasenweise besser gelaufen als Gold.

mm.de: Sind im Silbermarkt nicht viele Spekulanten unterwegs, die die Preise nach oben oder nach unten schicken können?

Rogers: Ist das nicht überall der Fall? Man sollte allerdings die langfristigen Perspektiven betrachten - und die sind gut.

mm.de: Ist die Rohstoffanlage nicht oft auch ein technisches Problem - zum Beispiel das richtige Vehikel für seinen Anlagewunsch zu finden?

Rogers: In Deutschland zum Beispiel waren Rohstoffe lange nur sehr schwer zu kaufen. Aber mit Futures und Zertifikaten ist das jetzt einfacher.

mm.de: Ist das nicht auch eine Frage des Verständnisses?

Rogers: Wir alle verstehen, was Weizen, Öl, Kupfer und so weiter ist, weil wir es jeden Tag benutzen. Eine Siemens versteht dagegen niemand, nicht einmal mehr das Management. Wie hoch ist das Angebot und wie hoch ist die Nachfrage, das ist die Kernfrage, und alles andere ist unerheblich. Aber die Deutschen lernen die Rohstoffe schon noch kennen.

mm.de: Wie?

Rogers: Ein Blick in das Commodity Yearbook ist schon einmal ein guter Anfang.

mm.de: Wie beurteilen Sie die Aussichten der Soft Commodities? Bei denen heißt es doch, das Timing sei schwierig, und der Markt reagiere angeblich sehr schnell, dass für Privatanleger kein Platz sei.

Rogers: Deren Timing ist nicht schwieriger als bei anderen Anlagen. Es ist ja nicht so, dass diese Rohstoffe bei Nachfrage sofort da wären. Kaffeepflanzen zum Beispiel brauchen von der Saat bis zur Ernte fünf Jahre und mehr, bei Gummi ist es noch mehr. Wer also behauptet, das Timing sei da so schwierig, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.

mm.de: Wie groß ist eigentlich das Anlageuniversum inzwischen?

Rogers: Ich habe keine Zahlen an der Hand, aber nach dem FX-Markt, den Währungen also, ist der Rohstoffmarkt der größte der Welt. In der jüngeren Vergangenheit ist da auch viel Easy Money reingeflossen.

mm.de: Warum dann nicht in Afrika investieren - da kommen die Rohstoffe doch alle her?

Rogers: Dort bin ich seit 25 Jahren drin, aber aktuell wieder ausgestiegen und habe damit Gewinne gemacht.

mm.de: Und welche Rolle spielt die Politik - immerhin haben sowohl Rohstoffproduzenten wie Afrika als auch die Konsumenten wie zum Beispiel China nicht gerade den Ruf lupenreiner Demokraten.

Rogers: Da hat sich vieles geändert. China beispielsweise macht stetige kleine Schritte. Bei meinem ersten Besuch gab es eine Zeitung, einen Fernsehsender und so weiter. Inzwischen sind es über 1000. Und nebenbei gefragt - ist die US-Regierung denn so makellos? Sicherlich nicht.

mm.de: Um einmal technisch zu fragen: Wer ein Zertifikat kauft, dass Rohstoffindizes abbildet, läuft doch Gefahr, in die Contango-Falle zu tappen. Das heißt, der Kauf neuer Futures ist so teuer, dass die eigentlichen Gewinne eines Rohstoffs aufgezehrt werden.

Rogers: Viele wollen das Contango austricksen, auch die Banken. Bislang hat das meines Wissens nicht geklappt. Da heißt es dann, Geduld zu haben. Ein Index ist immer schlauer als der Markt.

mm.de: Sind die USA eigentlich schon in einer Rezession?

Rogers: Ja, die Maschinenbauer taumeln, die Finanzwerte ebenso. Und die Regierung lügt über die wahren Inflationszahlen.

mm.de: Könnte sich zum Beispiel China davon lösen?

Rogers: Nicht wirklich.

mm.de: Und warum sein Geld nicht einfach in BRIC investieren - immerhin streut man dann über vier Länder?

Rogers: Das ist eine tolle Idee für die Erfinder. Indien ist ein tolles Land für den Urlaub - atemberaubend. Russland bleibt ein Desaster. Und Brasilien? Davon heißt es, es sei das große Land der nächsten Generation - allerdings schon seit Jahrhunderten. Gott schuf Brasilien - und dann die Brasilianer.

mm.de: Sie setzen auf Futures beim Rohstoffinvestment - warum nicht auf Aktien?

Rogers: Nicht dass wir uns missverstehen; Aktien sind in Ordnung, aber sie beinhalten das Unternehmensrisiko. Enron zum Beispiel war, man mag es heute kaum glauben, ein Gasunternehmen. Abgesehen davon können Sie mit Aktien nicht die volle Wertsteigerung eines Rohstoffs ausschöpfen. Der Ölpreis zum Beispiel verzehnfachte sich, nicht aber der Kurs von Ölunternehmen.
Man muss nur die Augen öffnen. Ich habe vor einiger Zeit mal eine Rede gehalten und den Menschen etwas über Rohstoffe erzählt und dabei auch Kaffee angesprochen. Hinterher kam einer der Zuhörer auf mich zu und sagte, er arbeite seit 40 Jahren in einer Kaffeebar, er habe sich aber noch nie Gedanken gemacht, woher Kaffee denn käme. Der wollte meine Füße küssen, weil ich ihm die Augen geöffnet hatte.

mm.de: Was ist denn mit den Themen Wald oder Uran, das einige Fonds- und Zertifikateanbieter inzwischen verkaufen?

Rogers: Das kann eine Idee sein, die Hälfte von China ist Wüste - gehen Sie, und kaufen Sie den Schwarzwald. Und Uran - solange Sie es nicht zu Hause aufbewahren. Im Ernst, der Preis hat sich in der Vergangenheit deutlich gesteigert. Und die Nachfrage dürfte weiter steigen.

mm.de: China hat eine stark alternde Bevölkerung. Ist das nicht ein Problem?

Rogers: Die Italiener sind zuerst dran, statistisch gesehen gibt es keine mehr in hundert Jahren. Abgesehen davon sind Prophezeiungen über einen so langen Zeitraum etwas schwierig. Wer weiß, vielleicht sind wir dann alle Moslems?
Die Italiener erwischt es jedenfalls zuerst, die gibt es in hundert Jahren nicht mehr. Bei den Japanern ist das ähnlich. Die dortige Regierung hat das Problem allerdings erkannt, daher habe ich "Babystocks" gekauft.

mm.de: Babystocks?

Rogers: Das sind die Aktien von Babymärkten und Spielwarenläden.

mm.de: Sind Sie eigentlich bei Ihren Reisen auf solche Ideen gekommen?

Rogers: Nein, meine Reisen habe ich aus Verrücktheit oder auch Interesse gemacht. Ich glaube, da habe ich mir keine einzige Mine angeschaut. Ich fand es spannend zu sehen, wie sich die Dinge ändern. Zum Beispiel das Bild der Frau. Als ich zum ersten Mal in Südkorea war, das war in einer Touristengegend, da gab es dort keine Frauen. Ich machte ein bisschen Research und stellte fest, dass sich ein großer Mangel aufbaut.

mm.de: Inzwischen ist die Auswahl der Futures, Zertifikate und Fonds ins Unermessliche gestiegen - auf welche Rohstoffe sollten Anleger jetzt achten?

Rogers: Sie wissen, dass ich keine Empfehlungen gebe. Aber von der Angebots- und Nachfrageseite aus sind zum Beispiel Agrikulturprodukte oder Palladium interessant, um nur Beispiele zu nennen.

www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,535353,00.html
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Investieren in Agrarrohstoffe

 
28.02.08 09:59
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Investieren in Agrarrohstoffe

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Big Clue Comes Monday

3
28.03.08 20:02

Commodities Bubble Burst? Big Clue Comes MondayCOMMODITIES, AGRICULTURE, USDA, PLANTINGS REPORT, ETHANOL, WHEAT, CORN, SOY, OIL, GOLDBy Jeff Cox,Special to CNBC.comCNBC.com| 28 Mar 2008 | 02:46 PM ET

Investors wondering whether the agricultural commodities bubble has burst will get some important clues in Monday's annual crop plantings report, considered a bellwether for the direction of farming activity for the year.

Analysts are looking for the Department of Agriculture's survey to show a substantial decrease in corn acreage over last year's record planting, as well as a pronounced increase in soybeans and more wheat in the ground.

But what those projections will mean for investors remains to be seen. Commodity analysts are expecting volatile planting numbers this year, with the weather and direction from traders to play a major role.

Wet conditions in the heartland, for instance, could depress the amount of corn acreage, raising its price in turn. Soybeans, meanwhile, likely will get more attention this year after losing acreage to corn in 2007 due to a sharp increase in demand for ethanol. Wheat also will be in flux, its price subject to possibly lower demand due to resumption of planting worldwide after a year of a supply-constricting global drought.

How the three major agricultural products fare is of major concern as investors wonder whether the commodity's bullish run of record-setting prices will continue or has run its course.

Run for Oil, Gold at Its End?

Other commodities, such as gold, platinum and oil also have seen record runs, but there is sentiment that the end may be near. The commodities run has been fueled by speculators and those cashing in on the weak dollar, the currency in which most commodities are traded.

 

"Planting intentions are very important to how our supply and demand balances will look this coming year," said Melvin Brees, an agricultural economist at the University of Missouri's Food and Agricultural Policy Research Institute. "One of a number of factors is the unpredictability of the weather."

Corn takes the biggest hit from bad weather, as it needs to be planted the earliest of the other major crops. It also does not plant well in saturated soil and requires the most fertilizer, which has become more expensive as the United States has lost its place as the world's primary manufacturer.

Continued rainy conditions, or an excessively wet spring, could alter the agricultural commodities market dramatically, sending corn prices well higher on less supply.

"That would create a huge amount of volatility in the markets," Brees said. "With supplies as they are, you would probably see a sharp market reaction."

 

With a record corn planting last year, there was a decent increase in carryover — the amount that's left over from the previous harvest — to the spring. But should corn production drop this year, that could make supplies very tight and become a bullish indicator for prices. The same thing goes for wheat and soybeans, both of which also saw low carryover rates, attributable to surging demand from emerging markets across the world.

Analyst estimates for this year's plantings vary significantly, from Brees' FAPRI estimate of 91.8 million acres of corn, above the average estimate of a little less than 88 million, which itself is well above last year's 93.6 million, the biggest planting in 60 years. FAPRI estimates 69.5 million for soybeans -- up considerably from last year's 61.7 million due to record prices for the crop -- but the range runs from 71.8 million to 69 million. Wheat has a smaller estimated range, from 61 million to 64 million.

 

There's a general feeling that this will be one of the toughest years to get an actual read on plantings until the USDA releases actual numbers in June.

"This is probably going to be the least accurate of any planting intentions survey," said Elaine Kub, an analyst at DTN consultants in Omaha, Neb. "There should be accuracy here, but this year they're just not going to be very accurate and there's nothing you can do about it.

"You ask somebody what they're going to do now, and that could entirely change depending on what the weather is going to be."

Still, few analysts are ready to call an end to the bull market in agriculture, despite looming volatility and prices that fell sharply downward last week.

"I would not call the long-term trend over by any means. This very recent weakness that we've seen was more a function of speculators getting washed out," Kub said. "The entire market is not a bubble. There was just a part of it that needed to get washed out. The fundamental trends ... they're still in place."

© 2008 CNBC.com

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TraderonTour:

Lesezeichen

 
28.03.08 20:20
Mit freundl. Grüßen TraderonTour
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Preisexplosion bei Nahrungsmitteln massive Bedrohu

 
13.04.08 09:39


HANDELSBLATT, Samstag, 12. April 2008, 19:03 Uhr
Wieczorek-Zeul


Preisexplosion bei Nahrungsmitteln massive Bedrohung


Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat vor dramatischen weltweiten Gefahren durch den rasanten Preisanstieg bei Nahrungsmitteln gewarnt.



 
Die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul warnt vor der Nahrungsmittelpreisexplosion. FOTO: dpa.  
HB WASHINGTON. „Ich betrachte die steigenden Lebensmittelpreise ... als eine Gefahr für Wachstum, Armutsbekämpfung, Stabilität und Frieden in der Welt“, sagte die Ministerin am Samstag in Washington. Diese beunruhigende Entwicklung sei ein zentrales Thema der Weltbank-Beratungen am Wochenende. Sie machte besonders den Anbau von Pflanzen für Biosprit für den Preisanstieg bei Lebensmitteln verantwortlich und forderte, weltweit Beimischungspflichten für Agrarkrafstoffe auszusetzen. Der massive Preisanstieg für Lebensmittel sei ein Problem mit großer Sprengkraft und Dramatik, erklärte die Ministerin.

Die Industrieländer hätten dafür mit ihrer Forcierung von Biosprit eine Mitschuld. Nach ernstzunehmenden Untersuchungen gingen 30 bis 70 Prozent der Nahrungsmittel-Preissteigerungen auf den forcierten Anbau und die Verwendung von Pflanzen für Kraftstoffe zurück. „Die Beimischungsziele für Agrarkraftstoffe weltweit müssen auf den Prüfstand“, laute daher ihre Forderung. Es nütze dem Klimaschutz nichts, wenn am Äquator die tropischen Regenwälder für die Produktion von Biosprit abgeholzt werden. Jeder Prozentpunkt höhere Lebensmittelpreise bedrohe zusätzlich 16 Millionen Menschen mit Hunger, erklärte die Ministerin. Insofern bedrohe dies die Sicherheit und den Frieden in der Welt. In einer Reihe von Entwicklungsländern hatten die steigenden Lebensmittelpreise bereits für soziale Unruhen gesorgt. Betroffen von der Entwicklung sind nach Wieczorek-Zeuls Worten speziell die Ärmsten der Armen in Entwicklungsländern.

Die Erfolge der Entwicklungshilfepolitik drohten um Jahre zurückgeworfen zu werden. Gefordert seien sowohl die reichen Länder mit Hilfen, als auch die Entwicklungsländer selbst, die ihre Ausgaben für den ländlichen Raum erhöhen müssten. Die Ministerin unterstützte den Vorschlag von Weltbankpräsident Robert Zoellick, dass die Staatsfonds dieser Welt ein Prozent ihrer Anlagesumme investiert sollten, um der Wirtschaft in Afrika Impulse zu geben. Gespräche dazu würden am Rande der Weltbank-Konferenz laufen. Jedenfalls wäre das ein sehr sinnvoller Einsatz dieser Gelder. Wieczorek-Zeul äußerte sich zuversichtlich, dass die europäischen Länder ihre Verpflichtungen einhalten werden, ihre Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Deutschland liegt derzeit bei 0,37 Prozent.


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Krieg gegen Hunger

 
13.04.08 13:49

Sonntag, 13. April 2008

Lebensmittel immer teurer
Krieg gegen Hunger


Die Menschheit steht möglicherweise vor ihrer größten Herausforderung: Es geht ums Überleben. Fatale politische Fehlentscheidungen und damit verbunden drastische ökologische Verwerfungen lassen die Nahrungsmittelpreise rund um den Globus explodieren. Vor allem in den reichen Ländern nimmt deshalb die Furcht vor politischen und sozialen Unruhen in der Welt zu.
 
IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn warnte in Washington bei der Frühjahreskonferenz seiner Organisation: "Das könnte ein Konfliktherd für die Zukunft werden." Sollte Nahrung so teuer bleiben wie bisher, "könnte die Menschheit mit furchterregenden Konsequenzen konfrontiert werden". "Hunderttausende Menschen werden hungern müssen, Kinder werden an Mangelernährung leiden." Die Wirtschaft von Staaten könne zerstört werden, und auch die politischen Strukturen von Ländern seien bedroht. "Es ist nicht nur eine humanitäre und wirtschaftliche Frage, sondern auch eine, die die Demokratie betrifft", sagte Strauss-Kahn in seinem Appell an die politischen Vertreter der Welt. Um Schlimmeres zu vermeiden, müsse die internationale Gemeinschaft sich weit mehr als bisher um dieses Problem kümmern, forderte er. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hatte in Washington mit Blick auf diese Entwicklung von einem "Monster" gesprochen, das die politische Weltbühne betreten habe.
 


Auch die deutsche Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul sagte in Washington, es gehe um das Leben von Millionen von Menschen in armen Ländern. "Ich betrachte die steigenden Lebensmittelpreise als eine Gefahr für Wachstum, Armutsbekämpfung, Stabilität und Frieden in der Welt."

Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4193912 Brandrodung

Weltbank erkennt das Problem
 
Die explodierenden Nahrungsmittelpreise und die dadurch ausgelösten politischen und sozialen Gefahren spielten nicht nur bei der Sitzung des Währungs- und Finanzausschusses des IWF (IMFC) eine wichtige Rolle. Auch bei den Beratungen der Weltbank, die ihren Schwerpunkt am Sonntag in Washington haben, sind sie ein zentrales Thema. In den letzten Wochen kam es in einer Reihe von Entwicklungsländern bereits deswegen zu Protesten und Ausschreitungen.
 
Biospit-Strategie war falsch
 
Wieczorek-Zeul, die Deutschland im Entwicklungsausschuss der Weltbank vertritt, misst dem Problem große Sprengkraft zu. Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln könnte die Sicherheit in der Welt gefährden. Sie machte besonders den Anbau von Pflanzen für Biosprit und damit verbunden die Biosprit-Strategie in Industrieländern verantwortlich. Die Beimischungspflichten für Agrarkraftstoffe zu normalen Kraftstoffen müssten daher erst einmal ausgesetzt werden. Nach ernstzunehmenden Untersuchungen gingen 30 bis 70 Prozent der Nahrungsmittel-Preissteigerungen auf den forcierten Anbau und die Verwendung von Pflanzen für Kraftstoffe zurück. "Die Beimischungsziele für Agrarkraftstoffe weltweit müssen auf den Prüfstand", forderte sie daher.

Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4193912 Suche nach Trinkwasser

Erfolg der Entwicklungshilfe erlischt
 
Die Ministerin argumentierte, es bringe für den Klimaschutz nichts, wenn dafür am Äquator die tropischen Regenwälder für die Produktion von Biosprit abgeholzt werden. Jeder Prozentpunkt höhere Lebensmittelpreise bedrohe zusätzlich 16 Millionen Menschen mit Hunger, erklärte die Ministerin. Betroffen seien speziell die Ärmsten der Armen in Entwicklungsländern. Die Erfolge der Entwicklungshilfepolitik in den letzten Jahren drohten in kürzester Zeit ausgewischt werden. Gefordert seien die reichen Länder mit Hilfen, aber auch die Entwicklungsländer mit mehr Ausgaben für die landwirtschaftliche Entwicklung.
 
Ein Prozent der Anlagesummen
 
Die Ministerin unterstützte zudem den Vorschlag von Weltbankpräsident Robert Zoellick, dass die Staatsfonds dieser Welt ein Prozent ihrer Anlagesumme investieren sollten, um der Wirtschaft in Afrika Impulse zu geben. Gespräche dazu würden am Rande der Weltbank-Konferenz laufen.

Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4193912 Haiti vor dem Neuanfang

Regierung in Haiti gestürzt
 
Unterdessen wurde in Haiti die gesamte Regierung wegen der hohen Preise für Lebensmittel gestürzt. Das nährt die Hoffnung, dass damit die Unruhen, die das ärmste Land Amerikas seit über einer Woche erschüttert hatten, vorerst nicht wieder aufflammen dürften. Die Gewalttaten und Plünderungen vor allem in der Hauptstadt Port-au-Prince hatten sich an den hohen Preisen entzündet. Präsident Preval kündigte an, den Reispreis um gut 15 Prozent dank Subventionen zu senken. Venezuela und Brasilien wollen jetzt hunderte Tonnen Lebensmittel in den Karibikstaat schicken. Bei den Unruhen gegen die hohen Lebensmittelpreise in Haiti starben zahlreiche Menschen, Dutzende wurden verletzt.
 
Unruhen in Nigeria
 
Bei Unruhen wegen drastisch gestiegener Lebensmittelpreise in Nigeria wurde ein UN-Polizist erschossen. Nach lokalen Presseberichten wurde er gemeinsam mit einem zweiten Polizisten am helllichten Tag im Zentrum der Stadt angegriffen. Der zweite Polizist sei dabei schwer verletzt worden.

Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4193912 Proteste in Zagreb

… aber auch in Europa
 
Angesichts rapide steigender Inflation haben in Kroatien zehntausende Menschen für höhere Löhne demonstriert. Das waren die größten Proteste in dem Land seit 2003. Die Zentralbank rechnet aufgrund gestiegener Öl-, Lebensmittel und Energiepreise für diese Jahr durchschnittlich mit einer Inflationsrate von 6,0 Prozent, dem höchsten Wert seit zehn Jahren. "Die kroatische Gesellschaft ist mittlerweile zu einer Kastengesellschaft verkommen, es gibt eine arme und eine reiche Kaste", sagte Gewerkschaftsführer Kresimir Sever bei der Kundgebung.

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Preisschock in Deutschland
 
In Deutschland sind die Preise so stark gestiegen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Wenn der starke Zuwachs an die Verbraucher weitergegeben wird, könnte dies die bereits hohe Inflation weiter anfeuern. Die Lebensmittelpreise werden nach Einschätzung des deutschen Einzelhandels auch 2008 weiter zulegen.
 
Die Großhandelspreise kletterten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,1 Prozent – das war die höchste Teuerungsrate seit 26 Jahren, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete. Gründe dafür waren ein dramatischer Anstieg der Lebensmittelpreise und die Verteuerung von Brennstoffen und Öl. Volkswirte sagen: "Da ist ein Preisschub in der Pipeline." Vor allem Getreide und Saaten sowie Milchprodukte und Eier legten kräftig zu. In Deutschland werden bereits auf 17 Prozent der Ackerfläche nachwachsende Rohstoffe angebaut

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Das Zeitalter des Mangels

 
13.04.08 15:37

Agrarrohstoffe

Das Zeitalter des Mangels?

Von Chris Farrell

DruckenVersendenSpeichernVorherige Seite Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4194392Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4194392Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4194392Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4194392Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4194392Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4194392Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4194392

Hunger: Mangel an Technik oder Mangel an Ressourcen?

10. April 2008 Geht der Geist von Thomas Robert Malthus in der globalen Wirtschaft um? Leider scheint dies so zu sein. Malthus war im18. und beginnenden 19. Jahrhundert eine Schlüsselfigur für die Entwicklung der wichtigsten modernen Volkswirtschaften. Unter anderem kreierte Darwin die Idee von der natürlichen Auslese nach der Lektüre von Malthus „Essay on Population“.

Am bekanntesten ist Malthus jedoch für seine pessimistische Auffassung, dass eine Tendenz von „den elenden Bewohnern von Feuerland bis zu den Bettlern von Tissu Lumbu (Tibet)“ bestehe, dass das Bevölkerungswachstum zur Erschöpfung der Rohstoffe führe.

 

Beweise für Pessimisten

Die düstere Dynamik verläuft nach folgendem Muster: Steigende Einkommen führen zu erhöhter Fruchtbarkeit und niedrigerer Sterblichkeit mit der Folge, dass die gleiche Ackerfläche mehr Mäuler stopfen muss. Wachstum und Einkommen fallen. Dieser Prozess wiederholt sich wieder und wieder. Kein Wunder, dass der viktorianische Historiker Thomas Carlyle Malthus als „trübsinnig, stumpf, düster und ohne Hoffnung für diese oder die andere Welt“ beschrieb.

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Im 21. Jahrhundert dreht sich die Sorge um das dramatische Wachstum der Weltwirtschaft und vor allem die Kaufkraft der Konsumenten in China, Indien, Brasilien, Chile, Mexiko, Russland und anderen Schwellenländern. Der Anstieg der Grenz-Volkswirtschaften belastet die natürlichen Ressourcen zu stark. Die Preisanstiege, die wir derzeit erleben, sind keine vorübergehenden Verwerfungen des Marktes, sondern ein permanentes Abdriften in ein Zeitalter des Mangels.

Könnten die Pessimisten Recht haben?

Dafür gibt es gewisse Belege. Zweifellos haben die Rohstoffpreise trotz einiger Korrekturen in jüngster Zeit ein atemberaubendes Niveau erreicht. Der Rogers International Commodities Index, der die Preisentwicklung von 36 verschiedenen Rohstoffen, angefangen bei landwirtschaftlichen Produkten über Energie bis hin zu Metallen abbildet, ist in den vergangenen zehn Jahren um 383 Prozent gestiegen. Die Ölpreise sind von 23 Dollar pro Barrel im Jahr 2003 auf derzeit etwa 100 Dollar geklettert. Dieser Ölpreisanstieg könnte teilweise auch bedeuten, dass die Welt nahe am „Peak Oil“ ist, dem Ölfördermaximum, nach dem die globale Ölförderung allmählich geringer wird..

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China führt Preiskontrollen für Nahrungsmittel ein

Auch die Preise für Nahrungsmittel explodieren. Die Organisation für Nahrungsmittel und Landwirtschaftliche Produkte der Vereinten Nationen erklärt, ihr Nahrungsmittel-Index sei auf dem höchsten Stand seit ihrer Gründung im Jahr 1990. Hohe Lebensmittelpreise bringen die Haushaltskassen schon in Industrieländern wie den Vereinigten Staaten von Amerika in Bedrängnis, sind jedoch für Einkommen in den Entwicklungsländern eine Katastrophe. Dies ist der Grund für Massenproteste in Mexiko aufgrund der Kosten von Tortillas; Senegal, Mauretanien und andere Teile Afrikas erleben Unruhen wegen der hohen Getreidepreise, und Kinder gehen im Jemen auf die Straße, um gegen den Hunger von Kindern zu protestieren.

Auch die Regierungen werden nervös. Sie treffen verschiedene Maßnahmen, um den Preisanstieg zu bremsen und die Versorgung zu sichern. Beispielsweise werden laut jüngstem Ausblick der Asian Development Bank Einfuhrzölle auf Nahrungsmittel und Getreide vorübergehend in einigen Ländern gesenkt und in anderen Ländern Ausfuhren besteuert oder eingeschränkt, um die heimische Nahrungsmittelversorgung zu verbessern.

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Eine Reihe von Ländern, wie China, führt auch Preisbindungen auf Nahrungsmittel ein. „Künstliche Preissenkungen und Inflationsdrosselungen stumpfen Marktanreize ab und sind lediglich geeignet, in der Zukunft zu höheren Preisen zu führen“ befürchten die Autoren des Berichts 2008 über die Entwicklung in Asien.

Optimisten entwarnen

Dennoch gibt es gute Gründe, anzunehmen, dass das Zeitalter des Mangels nicht angebrochen ist. Einerseits sollte die langfristige Wirkung hoher Marktpreise und technologischer Innovation nicht unterschätzt werden. Der verstorbene Julian Simon, ein bilderstürmender Umweltoptimist und Professor für Betriebswirtschaft, fasste die wesentliche Dynamik in der Einführung zu seinem Aufsatz „Forecasting the Long-Term Trend of Raw Material Availability“ zusammen.

„Die Abfolge verläuft im Wesentlichen folgendermaßen: (1) Bevölkerungs- und Einkommenswachstum führen zur Verknappung von Rohstoffen und steigenden Preisen; (2) Wahrnahme des Verknappungsproblems mit den hiermit verbundenen Chancen, (3) Suche nach neuen Lösungen; (4) Entwicklung von Lösungen, die uns besser dastehen lassen, als wenn das ursprüngliche Problem niemals entstanden wäre.“

Was würde Schumpeter sagen?

Tatsächlich ist nicht Malthus, sondern Joseph Schumpeter der ökonomische Prüfstein unserer Zeit. Berühmt wegen seiner Metapher vom Prozess der „kreativen Zerstörung“, durch den neue Technologien, neue Märkte und neue Organisationen die alten ersetzen. Wissen, Innovation und Unternehmertum sind, was zählt. Fragen Sie einfach die Risikofreudigen aus dem Silicon Valley, der Route 128 oder dem Beltway, die angesichts des hohen Ölpreis eifrig nach alternativen Energie-Technologien suchen.

Ebenso wichtig ist jedoch auf kürzere Sicht die Politik insbesondere schlechte Politik. Nehmen wir den rasanten Anstieg der Lebensmittelpreise. „Ich stimme in dieser Hinsicht nicht mit Malthus überein“, sagt C. Ford Runge, Agrarökonom an der Universität von Minnesota. „Das Phänomen ist das Ergebnis eines gewissenhaften, rationalen, eigennützigen Anspruchs mit enormen Begleitfolgen“.

Umlenkung von Getreide in die Energieversorgung

Zweifellos stammt die Nachfrage nach besseren Nahrungsmitteln zum Teil aus dem höheren Wohlstand der Entwicklungsländer. Die Menschen können sich hochwertigere Lebensmittel leisten, diese Nachfrage übt langfristig Druck auf die Versorgung aus.

Deshalb übt Runge beißende Kritik an den in Amerika, Europa und andernorts, massiv in die Biosprit-Industrie gepumpten Subventionen. Einer der Kostenfaktoren des Aufbaus dieser Industrie ist der weltweite Anstieg der Getreidepreise. Dies lässt sich zum Teil aus der vom Kongress verabschiedeten und von Präsident George W. Bush im Jahr 2007 unterzeichneten Energie-Gesetzgebung zurückführen.

So kommt es zu unbeabsichtigten Folgen. Die Umleitung von Getreide in die Energieversorgung - und die damit verbundenen Preissteigerungen - ist eine Katastrophe für die annähernd eine Milliarde Armen in der Welt, die chronisch ohne sichere Nahrungsmittelversorgung sind. Runge stellt fest, dass in Asien Getreide 63 Prozent der Ernährung ausmacht, 60 Prozent in den früheren Sowjetrepubliken und Nordafrika, 50 Prozent in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara und 43 Prozent in Lateinamerika. Hier ein Gedanke: Bevor wir alptraumhafte Visionen eines malthusianischen Zeitalters an die Wand malen - warum nicht erst mal die Subventionen für Biosprit abschaffen?

Gedenken an den Club of Rome

Dann können die Regierungen in den Entwicklungsländern sich auf die Verbesserung ihrer landwirtschaftlichen Techniken und Erträge konzentrieren. Die Asian Development Bank ruft die Regierungen zu größeren Anstrengungen zur Verbesserung des technischen Fortschritts und der Produktivität „durch Infrastrukturinvestitionen, insbesondere die Einführung von Bewässerungssystemen und zur institutionellen Unterstützung über Kreditvergabe und Wissenstransfer“ auf.

Kommentatoren und Analysten haben immer wieder einen malthus'schen Alptraum vorausgesagt - zu Unrecht. Denken wir an den Club of Rome und dessen schreckenerregende Prognose von den Grenzen des Wachstums, die während der Öl- und Nahrungsmittelkrise in den siebziger Jahren veröffentlich wurde. Was ist aus der Wette des Jahres 1980 zwischen dem Bevölkerungspessismisten und brillanten Biologen Paul Ehrlich und dem ewigen bereits genannten Optimisten Julian Simon geworden? Ehrlich wählte am 29.September 1980 fünf Metalle aus, deren Preise seiner Meinung nach steigen würden, da er annahm, ein malthus'scher Engpass werde die Preise für natürliche Rohstoffe in die Höhe treiben.

Würden die Preise inflationsbereinigt steigen, so sollte Simon an Ehrlich zahlen, fielen sie, so käme Ehrlich in die Pflicht. Zahltag war der 29.September 1990. Nun, die achtziger Jahre kamen und gingen; trotz eines verblüffenden Anstiegs der Weltbevölkerung um 800 Millionen fielen die Metallpreise. Ehrlich löste die Wette mit Simon ein und zahlte ungefähr 600 Dollar.

Fast zwei Jahrzehnte später werden wir unsere eigenen Wetten abschließen: Wir werden nicht in ein Zeitalter des Mangels eintreten, solange wir eine Politik betreiben, die Innovationen und das Marktwachstum fördert.

Chris Farrell ist Redakteur der Business Week.



Text: Business Week Online
Bildmaterial: Bloomberg, dpa

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Die Vorstadt-Farmer

2
01.05.08 13:11
HANDELSBLATT, Donnerstag, 1. Mai 2008, 12:53 Uhr
Landwirtschaft

Die Vorstadt-FarmerVon Kelly Spors

Farmer leben in den Vereinigten Staaten nicht mehr notwendigerweise auf dem Land. Immer öfter findet man auch in den Städten Gemüsegärten. Denn hohe Agrarpreise machen auch kleine Parzellen attraktiv. Über den lukrativen Wechsel von Gras zu Gemüse.


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Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4251935
203903)" rel="nofollow" class="showvisited">Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 4251935Frischer Salat aus dem eigenen Garten: Immer öfter werden Gartenanlagen in amerikanischen Städten zum Gemüseanbau genutzt. Foto: dpa

BOULDER. Wenn Vorstadtbewohner aus dem Fenster gucken, dann wollen sie in der Regel auf einen gepflegten grünen Rasen schauen. Nicht so Kipp Nash. Er möchte Gemüse sehen. Und darüber sind nicht alle seiner Nachbarn erfreut. „Ich würde lieber grünes Gras als braune, matschige Beete sehen“, sagt die 82-jährige Florence Tatum, die in Kipp Nashs Nachbarschaft in Boulder im US-Bundesstaat Colorado wohnt. Der Vorgarten ihres Nachbarn von gegenüber wurde gerade umgegraben und ist frisch gedüngt. „Die Zeiten, in denen in den Vorgärten Rasen wuchs, sind offenbar vorbei“, sagt die Seniorin bedauernd.

Seit 2006 hat Kipp Nash seinen Garten und die Gärten von acht Nachbarn umgepflügt und sie in Mini-Farmen verwandelt. Dort wachsen nun Tomaten, Chinakohl, Knoblauch und Rote Beete. Zwischen Mai und September händigt Nash wöchentlich körbeweise frisch geerntete Gemüse und Kräuter an seine Nachbarn aus, die Anteile an seinem Gärtnerei-Betrieb gekauft haben. Die Nachbarn, die ihm ihre Gärten zum Gemüseanbau zur Verfügung gestellt haben, bezahlt er in Form von Naturalien und kostenloser Gartenarbeit.

Eigentlich ist Nash Schulbusfahrer. Morgens um fünf Uhr steht er auf. Wenn er dann vom Frühdienst zurückkommt, verbringt er den Rest des Tages damit, seine Farmgärten in Schuss zu halten: Pflanzen setzen, bewässern und Unkraut jäten. In einem Gewächshaus in seinem Garten zieht er Setzlinge.

Farmer leben in den Vereinigten Staaten nicht mehr notwendigerweise auf dem Land. Immer öfter findet man auch in den Städten Gemüsegärten. Manch ein Nachbar nutzt die steigende Nachfrage nach regional angebautem Bio-Gemüse, um sich etwas dazu zu verdienen. Anders als der traditionelle Hobbygärtner widmet diese neue Gattung von Mini-Farmern nicht nur einen Teil des Gartens dem Gemüseanbau. Vielmehr graben sie den kompletten Garten um und bauen solche Sorten an, die gerne von Restaurants gekauft werden, wie Rauke oder Kohlrabi.

„Die Landwirtschaft verlagert sich mehr und mehr in die Vorstädte“, sagt Roxanne Christensen, von der Firma Spin Farming. Ihr Unternehmen verkauft seit drei Jahren Ratgeber und bietet Seminare für Vorstadtgärtner an. Dabei lernen diese, wie sie das meiste aus einem kleinen Garten herausholen können, indem sie in einer bestimmten Fruchtfolge mehrere Gemüsesorten nacheinander anbauen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Lukrativer Wechsel von Gras zu Gemüse

 

Umweltschützer begrüßen die Nutzung der Stadtgärten, denn dadurch entfällt der Transport des Gemüses vom Land in die Stadt und das reduziert den Ausstoß von Kohlendioxyd. Außerdem werde damit das Wasser, das sonst nur zum Sprengen der Rasenflächen verwendet worden sei, sinnvoll eingesetzt, um Lebensmittel abzubauen. Allerdings stören sich viele Nachbarn an den Vorstadt-Farmen. Der Anblick von Gemüsegärten und der Gestank von Dünger ist nicht das, was sich viele unter einem Leben in einem städtischen Vorort vorstellen. Viele Hausbesitzer haben sich deshalb bereits zusammengeschlossen, um Gemüseanbau in ihren Stadtteilen zu verbieten. Die Nachbarn der Vorstadt-Farmen befürchten, dass der Wert ihrer Immobilien dadurch fällt.

 

Dennoch findet es eine zunehmende Zahl von Vorstadtbewohnern lukrativ, anstelle von Gras essbares Grünzeug auf ihrem Grundstück wachsen zu lassen. Um eine Mini-Farm mit einer Fläche von einem achtel Acre, gut 500 Quadratmeter, anzulegen, müsse ein künftiger Nebenerwerbsgärtner rund 5 500 Dollar investieren, etwa für ein Kühlhaus oder einen kleinen Marktstand, sagt Roxanne Christensen von der Firma Spin-Farming. Die jährlichen Betriebskosten für Saatgut oder Marktstandgebühren beliefen sich auf etwa 2 000 Dollar. Dafür kann der Mini-Farmer mit dem Gemüseanbau 10 000 bis 20 000 Dollar im Jahr verdienen. Wer Geschick und Talent für die Gärtnerei beweise, könne die Einkünfte auch noch erheblich steigern.

Susan und Greg VanHecke zum Beispiel hatten ursprünglich nur einen kleinen Bereich ihres Gartens als Gemüsebeet angelegt. Sie wollten damit ihre Kinder dazu bringen, mehr Grünzeug zu essen. Doch die Ernte war so gut, dass sie im vergangenen Jahr einem Restaurantbesitzer ihr Gemüse anboten. Bald verkauften VanHeckes ihre Überschüsse wöchentlich an das Restaurant und verdienten damit durchschnittlich 100 Dollar pro Lieferung. Inzwischen hat die Familie alle Blumenbeete in ihrem Garten in Nutzfläche verwandelt, denn sie haben nun einen zweiten Restaurantbesitzer als Kunden gewonnen.

Allerdings geht es den VanHeckes wie vielen Nebenerwerbsfarmern: Sie kämpfen damit, dass ihnen der Zeitaufwand für den Garten über den Kopf wächst. „Mein Mann kam von der Arbeit als Marine-Offizier nach Hause und verbrachte den ganzen Feierabend damit, Blätter abzuschneiden und Salatköpfe zu waschen“, sagt Susan VanHecke. Die VanHeckes beschlossen deshalb, vom zeitintensiven Salatanbau auf etwas pflegeleichtere Gemüsesorten wie etwa Tomaten umzusteigen.

Eines verbindet die Vorstadt-Farmer mit ihren hauptberuflichen Kollegen vom Land: Beide leiden darunter, wenn das Wetter nicht mitspielt. Ein Frost zur Unzeit oder ein heftiger Sturm können die gesamte Ernte vernichten. Diese Erfahrung musste auch Kipp Nash machen: Ein Hagelsturm im Sommer 2006 machte seinen ersten Versuch, Gemüse in den Gärten seiner Nachbarschaft anzubauen, zunichte. „Das ist einfach eine Sache, die man nicht in der Hand hat“, räumt er ein.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Wertvolles Ackerland

 

Immobilienboom
Während die Preise für Wohnimmobilien in den USA wegen der Finanzkrise rapide an Wert verlieren, erlebt der Markt für landwirtschaftliche Flächen eine regelrechte Blüte. Der Grund: Die enorm steigenden Preise für Weizen, Mais, Soja und andere Agrar-Rohstoffe.

 

Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) schätzt, dass der durchschnittliche Preis für ein Acre (knapp 4 050 Quadratmeter) Anbaufläche im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 2 700 Dollar gestiegen ist. Im Vergleich zu 1998 hat sich der Preis für Ackerland damit mehr als verdoppelt. Das Ministerium sagt für dieses Jahr einen weiteren Anstieg um 15 Prozent voraus.

Preisanstieg
In Iowa sind die Preise für Nutzflächen allein seit September um elf Prozent gestiegen. Für Spitzenlagen wird mehr als 5 600 Dollar je Acre gezahlt. Nach der jährlichen Erhebung de Universität von Nebraska verteuerte sich Ackerland in diesem Bundesstaat im vergangenen Jahr sogar um 23 Prozent auf 1 425 Dollar je Acre. Innerhalb von fünf Jahren stieg der Wert landwirtschaftlicher Flächen im Bundesstaat Nebraska, der zum Maisgürtel der USA zählt, um 88 Prozent.

Überhitzungsgefahr
Einige Experten sprechen bereits von der Gefahr einer Blase auf diesem Segment des Immobilienmarktes. Zuletzt waren in Nebraska beispielsweise im Jahr 1981 Spitzenpreise für Ackerland gezahlt worden. Das war kurz vor dem Crash des Agrarmarkts.

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Bunge kauft zu

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23.06.08 09:48

Bunge to Buy Corn Products for $4.4 Billion: WSJBUNGE, CORN PRODUCTS, AGRICULTURE, MERGER, DEALBy CNBC.comCNBC.com| 23 Jun 2008 | 02:27 AM ET

Bunge will buy fellow agriculture company Corn Products International for $4.4 billion in stock, the Wall Street Journal reported Monday.

Bunge will swap the equivalent of $56 in its shares for each share of Corn Products, a 31 percent premium over Corn Products' closing price on Friday, the Journal reported. The deal is expected to be announced later Monday.

 

If the deal is completed it would establish Bunge as a major player in finished corn products like starches and sweeteners, the paper said.

Bunge is also expected to boost its full-year earnings projection to between $9.35 and $9.65 a share from $7.10 to $7.40 a share, the Journal said, citing people familiar with the matter.

Bunge expects the deal would lead to annual synergy benefits of $100 million to $120 million, the Journal reported, with savings on the commercial side through joint sales efforts and combining risk-management, or hedging operations, as well as other means.

 

Bunge is paying nine times Corn Products' expected 2008 earnings before interest, taxes, depreciation and amortization -- or EBITDA, the Journal reported. That is roughly in line with other recent transactions in the sector, it said. The deal would be valued at $4.8 billion, including debt, the paper said.

The deal is expected to be accretive to Bunge's earnings in 2010, and Corn Products shareholders would own about 21 percent of Bunge once the deal closes, the Journal said.

Bunge spokesman Stewart Lindsay and Corn Products spokesman Mark Lindley were not immediately available for comment by telephone or e-mail.

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Stöffen:

Der Bunge-Deal

2
23.06.08 23:09
bzgl. der Übernahme von CPI scheint ja am Markt heute wohl nicht so gut angekommen zu sein, ein satter 10%-Downer ist zu konstatieren.
Any Comments?
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Press Äniki Tukontinju
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Agrarinvestangebote: Agrarinvest und CacaoInvest

 
23.11.08 21:41
Sehr interessant finde ich zwei andere Agrarinvestment-Angebote:
Den "geschlossenen Fonds" Agrarinvest von Aquila und das Direktinvestment "CacaoInvest" von ForestFinance.

Bei AgrarInvest beträgt die Mindestbeteiligungssumme 20.000 $ plus 5 % Agio = 21.000 $, was 16,5 bis 17.000 Euro entspricht.
Investiert wird in Milch- und Fleischproduktion sowie Ackerbau in Brasilien sowie Australien /NL.

Mit 9.200 € kann man bei„CacaoInvest“ einsteigen. Hierbei wird Bio-Kakao und Edelholz (Kakao braucht zum Wachsen Schatten) FSC-zertifiziert angebaut und biologisch bewirtschaftet.
Beide Angebote versprechen einen IRR im zweistelligen Bereich.

Infos:  
www.aquila-capital.de/private-investoren/...arinvest/ac-agrarinvest-i
oder
www.CacaoInvest.de
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Belebung des Thread.

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12.02.09 15:29

Meine gesamte Investmentphilosophie beruht mehr oder minder auf Ackerland. In der letzten Zeit ist dieser Thread -aus Mangel and Interesse-  eingeschlaften.

Es gibt neben dem Direktkauf nur wenige Möglichkeiten sich in der Agrarwirtschaft zu engagieren. Dieses Problem ist bereits im ersten Posting erhörter worden.

In der jüngerer Vergangenheit hatte ich einige Postings zu dem Thema in den Bärenthread gestellt. Dort gehören sie eigentlich nur indirekt hin.
Indirekt weil Agrarland einen guten Schutz vor Inflation -die wir noch nicht spüren- bietet.

Hier die Links zu den jüngsten Einträgen:
http://www.ariva.de/...zuge_Ackerland_t283343?pnr=5437021#jump5437021
http://www.ariva.de/...scha_Agrarland_t283343?pnr=5437637#jump5437637

Diese Einträge stellen gleichzeitig die Komplexität des Theams heraus.

Die einzige reine Agrargesellschaft an der Börse ist die KTG Agrar. Ich halte keine Aktien von dem Unternehmen. Hier im Thread ist über das Thema bereits diskutiert worden. Grundsätzlich ist das Geschäftsmodell sehr interessant. Probleme gab es mit der Vergangenheit des Management. Aber das muss ja nicht unbedingt etwas heißen. Somit will ich einen Kauf der Aktie nicht schlecht reden.

Einfach einmal anschauen  und dann die Ergebnisse hier einstellen.

Gruß

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California declares drought emergency

 
01.03.09 15:05
California declares drought emergency
Sat Feb 28, 2009 7:46am EST

By Peter Henderson

SAN FRANCISCO (Reuters) - California Governor Arnold Schwarzenegger on Friday declared a state emergency due to drought and said he would consider mandatory water rationing in the face of nearly $3 billion in economic losses from below-normal rainfall this year.

As many as 95,000 agricultural jobs will be lost, communities will be devastated and some growers in the most economically productive farm state simply are not able to plant, state officials said, calling the current drought the most expensive ever.

Schwarzenegger, eager to build controversial dams as well as more widely backed water recycling programs, called on cities to cut back water use or face the first ever mandatory state restrictions as soon as the end of the month.

"California faces its third consecutive year of drought and we must prepare for the worst -- a fourth, fifth or even sixth year of drought," Schwarzenegger said in a statement, adding that recent storms were not enough to save the state.

He called on urban water users to cut consumption by 20 percent and state agencies to implement a water reduction plan. Meanwhile, the state of emergency will let planners fast-track some infrastructure building.

Legislators have also revived a $10 billion bond package to build new dams, fund conservation programs and build plants to recycle waste water and recharge aquifers.

"There is a bit of a perfect storm, pardon the pun, developing here," Republican state Senator Dave Cogdill told Reuters after introducing one of the new bond packages. "I hope the attitude toward surface storage, the larger projects, has changed."

The state water department will report on conservation progress by the end of March, and if the situation has not sufficiently improved, water rationing and mandatory cuts in water use could be instituted, the governor said.

California produces more than half the nation's fruits, vegetables and nuts, and farmers in recent weeks have been staggered by reports that the main federal source of irrigation water will go dry this year and the top state water project will not fulfill more than 15 percent of requested water.

The Central Valley, a fertile but arid region stretching some 500 miles from Bakersfield to Redding, is the agricultural heartland of California, which ranks as the nation's No. 1 farm state in terms of the value of crops produced -- more than $36 billion a year.

Concern about California's tight water supply is on the upswing at the same time as officials in the state capital of Sacramento rally behind the idea of creating jobs with public works spending. Unemployment in the most populous state rose to double digits -- 10.1 percent -- in January.

Water planners and environmentalists are also broadly in agreement that climate change is creating a more erratic climate that could lengthen dry spells.

"We're going to have droughts. That's a fact of life. They may be worse in the future," state water chief Lester Snow told reporters on a conference call.

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Ich werde mir in den nächsten Tagen KTG Agrar

 
19.03.09 11:39
noch einmal genauer anschauen.

Problem: Das geringe Handelsvolumen. Man kann nur mit Ministückzahlen schnell rein und auch wieder raus.

Gruß

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Lebensmittelpreise werden steigen

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25.03.09 08:58

Lebensmittelpreise werden steigen

Veröffentlich am 25.03.2009 08:59 Uhr von Miriam Kraus
 



Deflation: halten die Argumente?!

Es ist ja nun so, dass das Schreckgespenst welches dieser Tage die Zentralbanker und Politiker vor allem in den westlichen Industrienationen, zumindest offiziell des Nachts heimsucht, jenes mit dem abscheulichen Namen Deflation ist.

Und da sie nun zu nächtlicher Stunde von der Deflation bedroht werden, dürfen sie ganz bewusst nach der Wiederkehr der Inflation rufen (siehe insbesondere die Handlungen der FED).

Doch noch immer stellt sich die Frage: Handelt es sich wirklich um eine Deflation?

Ich möchte diese Frage nach wie vor mit einem Jein beantworten. Sicher, der Rückgang der Aktienmärkte seit letztem Jahr und auch der Sturz der Immobilienpreise in vielen Ländern, weisen durchaus deflationären Charakter auf. Doch wie ich schon mehrmals schrieb, handelt es sich in meinen Augen hierbei um eine Sonderform der Deflation: die Vermögensdeflation.

Diese Vermögensdeflation wird insbesondere in den USA mit - ich sage einmal - inflationären Maßnahmen bekämpft. So weit nichts Neues!

Doch die Frage, die den Einzelnen beschäftigt oder zumindest beschäftigen sollte, ist viel eher, ob wir es tatsächlich auch mit einer Deflation bei Konsumgütern zu tun haben.


Der RBA Commodity Price Index (Sie erinnern sich sicher an den gestrigen Daily) sagt Nein. Zumindest nicht außerhalb der US-Währung. Fragen Sie sich selbst! Haben Sie bereits beim täglichen oder wöchentlichen Einkauf der wichtigsten Konsumgüter des täglichen Lebens - also beim Kauf verarbeiteter Agrarrohstoffe -einen signifikanten Preisrückgang bemerkt. Um ehrlich zu sein, ich nicht! (Auf der anderen Seite sind die Reinflationierungsbemühungen der EZB aktuell auch nicht so gewaltig wie die der FED.)

Grundsätzlich ist die Argumentation folgende: wenn die Rohstoffpreise fallen, dann sinken die Kosten und am Ende auch die Preise die der Konsument bezahlt. Daraus - so die Angst - entsteht ein deflationäres Szenario, welches die Zentralbanken wiederum - durch Zinssenkungen im einfachen Fall oder massives Quantitative Easing im schweren Fall - verhindern müssen. Wobei man sie dann am Ende dafür beglückwünschen muss, wen sie die Inflation wieder auf die Beine gebracht haben.

Aber haben sie auch Recht? Ich sage es frei heraus: sofern es um die Agrarrohstoffe geht, haben sie meiner Meinung nach nicht Recht.


Lebensmittelpreise werden steigen

Sicher, im vergangenen Jahr haben hohe Inflationsraten zu extremen Preissprüngen bei Agrarrohstoffen geführt - oder umgekehrt, wie immer man es auch sehen möchte.

Nehmen wir doch noch einmal den Zucker zur Hand - eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel und zudem einer der wichtigsten Grundstoffe in der Lebensmittelindustrie. Zucker notierte im vergangenen Jahr noch einmal bei 16 US-Cent pro Pfund. Aktuell steht der Preis bei 13 US-Cent.
Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 5607778
Quelle: barchart.com





Oder betrachten wir die Entwicklung bei Sojabohnen. Sojabohnen erreichten im vergangenen Jahr ein Hoch bei über 16 US-Dollar pro Scheffel. Heute notieren Sojabohnen bei rund 9,60 US-Dollar.
Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 5607778
Quelle: barchart.com

Aber betrachten wir doch einmal die beiden Charts etwas genauer: wir sehen zwar einen Rückgang von den inflationär getriebenen hohen Preisspitzen im vergangenen Jahr, doch im langfristigen Vergleich sehen wir, dass die Preise noch immer hoch sind und über den historischen Preislevels notieren.


Was bedeutet das?

Der Anstieg der Agrarrohstoffpreise in den vergangenen Jahren hat vielfältige Ursachen. Steigende Einkommen vor allem in den aufstrebenden Ländern führen zu einer wachsenden Nachfrage nach proteinhaltigeren Lebensmitteln. Hinzu kam in den letzten Jahren die verstärkte Nutzung von aus Pflanzen gewonnenen Kraftstoffen (Ethanol/ Biosprit). Die Ausweitung der Städte und die vielerorts betriebene Landflucht führen zu einem Rückgang der Produktion. Protektionistische Maßnahmen verschärfen oft die Situation (Bsp. China: um der Inflation der Lebensmittelpreise Herr zu werden, wurden Preisobergrenzen für Grundnahrungsmittel festgelegt. Die Folge: chinesische Farmer produzieren weniger Getreide und sind zu Feldfrüchten die höhere Gewinn-Margen bieten, wie Obst, umgeschwenkt.; Bsp. Indien und Vietnam: um die Reispreise auf den heimischen Märkten stabil zu halten wurden Exportbeschränkungen eingeführt. Die Folge: das Angebot auf dem Weltmarkt sinkt; mit ein Grund für die hohen Preisspitzen im vergangenen Jahr.; Bsp. Venezuela: auch hier wurden bereits 2003 Preisobergrenzen für bestimmte Lebensmittel eingeführt. Die Folge: Angebotsverknappung, wütender Chavez, der die Welt nicht mehr versteht und schließlich zur Verstaatlichung greift.). und ... und ... und


Was ich damit sagen will?

Es bestehen fundamentale Gründe für steigenden Agrarrohstoffpreise: eine weltweit wachsende Nachfrage trifft auf das Unvermögen das Angebot signifikant auszuweiten. Vielerorts ist dies eine Folge von fehlenden Investitionen!

Tatsächlich sehen wir uns in einigen Märkten bereits mit einem rückläufigen Angebot konfrontiert. Investment-Legende Jim Rogers zufolge steht die Welt bald vor den niedrigsten Agrarrohstoffbeständen innerhalb von 50 Jahren.


Was das Ganze mit Inflation und Deflation zu tun hat?

Nun, wie ich schon schrieb: es kommt immer darauf an, wo auf der Welt sie sich befinden. Während die Industrieländer mit allen Mitteln der Inflationierung gegen ihre Vermögensdeflation ankämpfen, sehen sich die Ärmsten der Welt, die noch immer einen Großteil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, weiterhin mit dem Kampf gegen (und nicht für) die Inflation konfrontiert.

So long liebe Leser. So viel für heute. Was kann ich abschließend sagen?! ... nun, meiner Meinung nach - und von dieser Meinung habe ich mich bislang, auch während der letzten Monate, nicht abbringen lassen und das werde ich auch vorerst nicht - ist die Inflation auch weiterhin ein großes Thema ... und nun entschuldigen Sie mich bitte für heute ..., ich muss nach einem harten Arbeitstag jetzt dringend ein paar Agrarrohstoffe konsumieren. Bis morgen.


© Miriam Kraus
Quelle: Auszug aus dem Newsletters Rohstoff-Daily
 

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Verdoppelung bis 2016

 
16.04.09 17:23
Donnerstag, 16. April 2009
Verdoppelung bis 2016
Essen wird immer teurer

Nahrungsmittel könnten einer Studie zufolge in den kommenden Jahren deutlich teurer werden. "Die Sicherung der Welternährung wird zu einem großen Problem werden", sagte der an der Berliner Humboldt-Universität lehrende Agrarexperte Harald von Witzke anlässlich der Vorstellung seiner Studie. Er rechne bis zum Jahr 2016 – ohne Berücksichtigung der Inflation – mit bis zu 100 Prozent teureren Preisen.

Ohne Veränderungen in der weltweiten Agrarpolitik könnte sich die Zahl der Hunger leidenden Menschen nach Einschätzung von Witzke in den nächsten zehn Jahren verdoppeln. Weltweit zwei Milliarden Menschen hätten dann möglicherweise nicht genug zu essen.

Auf Gentechnik nicht verzichten

Grund für die Preissteigerungen sei, dass Bodenreserven und Wasser knapper würden und Energie immer mehr koste. Um die vorhandenen Anbauflächen optimal nutzen zu können, dürfe man auch auf Gentechnik nicht verzichten, sagte der Wissenschaftler mit Blick auf das von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) ausgesprochene Genmais-Verbot. Die Hälfte aller möglichen Ernteerträge gehe wegen schwierigen Wetters oder Schädlingsbefall verloren.

"Ich glaube, in fünf Jahren werden wir uns nicht mehr darüber unterhalten, ob wir gentechnisch veränderte Nahrungsmittel wollen oder nicht. Wir in Deutschland und Europa können es uns leisten, darauf zu verzichten. In den armen Ländern dieser Welt sieht das anders aus", sagte von Witzke. Jedes der G8-Länder solle 500 Millionen Dollar für die Agrarentwicklung in Entwicklungsländern zahlen, forderte er.

Auch UN schlagen Alarm

Auch die Vereinten Nationen erwarten als Folge der weltweiten Wirtschaftskrise mehr Hunger in der Welt. Nach UN-Angaben hungern gegenwärtig rund eine Milliarde Menschen. 50 bis 100 Millionen könnten allein wegen der Wirtschaftskrise hinzukommen, sagte UN- Nahrungshilfe-Koordinator David Nabarro in Genf. Dies sei die Konsequenz der wachsenden Arbeitslosenzahlen in den Entwicklungsländern. Den Betroffenen fehle das Geld, ihre Familien zu ernähren, zumal Lebensmittel in den Entwicklungsländern im Schnitt immer noch doppelt so teuer seien wie vor vier Jahren.

Eine mittelfristige Gegenstrategie sei mehr Unterstützung – auch finanziell – für die Kleinbauern, sagte Nabarro. Gegenwärtig sicherten die weltweit rund 500 Millionen Kleinbauernhöfe die Versorgung von über zwei Milliarden Menschen.

n-tv
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Price worries again threaten world food outlook

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24.05.09 09:15
Price worries again threaten world food outlook
Wed May 20, 2009 11:05am EDT

By Russell Blinch and Jasmin Melvin - Analysis

WASHINGTON (Reuters) - Like a lion stalking its prey, another food price spike lurks as a threat to tentative global economies and poor nations in particular this year.

Last year's run-up in food prices sparked riots in developing nations, drove commodity markets to record highs and prompted export bans that roiled the flow of world trade.

With the worldwide recession, prices have been retreating in the developed world. But they remain stubbornly high in many poorer nations, and with the return of tight supplies and high demand grain markets are again flashing warning signs that could prove expensive for world consumers.

"I would say our (grain) markets are going to be quite well supported in this early part of the growing season, and I think potentially explosive at the first sign of any serious weather adversity after the crop finally is planted," said Rich Feltes, senior vice president at MF Global Research in Chicago.

U.S. food prices jumped 5.5 percent last year -- the biggest jump since 1990 -- but are expected to moderate this year with a 3-4 percent rise tempered by lower dairy and meat prices.

Food prices remain high in developing countries, however, and are clinging to record levels in some locales, according to the U.N's Food and Agriculture Organization. The agency said "food emergencies" persist in 32 countries.

Led by soybeans, grain prices have been on a roll since March, mainly due to a poor outlook for crops in Brazil and Argentina and an extraordinary buying binge by China.

U.S. soybean sales to China are up 42 percent from a year ago to 18.3 million tons as the country rebuilds its supplies.

WATCHING CLOSELY

"Keeping people fed is always job one of most governments...," said Dan Basse, president of the consultant AgResource. "As you see Saudi Arabia, China, others are now building strategic stockpiles, knowing that if anybody has a weather calamity or there's a supply disruption that there will be a food price shock."

Higher prices for grains, even if they don't reach last year's levels, are going to be hard on developing countries and could undermine the global economy.

"I think it is a risk from the standpoint that it's going to add to food inflation at a time when consumers globally are still reeling under the massive wealth destruction that's occurred because of this debacle in our real estate and equity markets," said MF Global's Feltes.

"Under the adverse weather and/or drought scenario for the summer of 2009, if that were to occur it would clearly be an element that would slow the recovery," he said.

With South America's crop a disappointment, much focus is on the world's breadbasket, the United States, to come through with a big crop for corn, soybeans and wheat. And so far it's getting off to a soggy, slow start, but it could still produce solid results.

"It's a crop that people are going to be watching very, very closely to see how the planting progresses over the next few weeks," said Joseph Glauber, chief economist at USDA. "Because the stocks levels are such we don't have the luxury of having huge carry-ins to buffer any shocks -- much like last year."

INFLATION CESSPOOL?

Much of the focus is on the soybean crop. The oilseed is an important source of protein in many parts of the world and a key feed ingredient for livestock.

But supplies remain razor thin. The Memphis, Tennessee-based analytical firm Informa Economics sent soybean prices to a seven-month high of $11.67 a bushel on Tuesday with a report that pegged U.S. soybean stocks at 77 million bushels, or 53 million bushels less than the U.S. government forecast.

John Hoddinott, senior research fellow at the International Food Policy Research Institute, said a bigger unknown is how high fuel prices will go this year. Oil prices have been on a bumpy upward climb since February, nearing $60 a barrel.

"But if there were significant rises in petroleum prices it would not be surprising if it dragged food prices alongside up with them," he said.

To be sure, not all economists believe alarm bells should be rung yet over the return of food inflation.

Basse of AgResource thinks food inflation will be blunted in the near term by meat and milk prices that are weak from the liquidation of herds. But that too has a long-term impact.

"Nine to 18 months from now, I think we'll be right back in the food inflation cesspool. I think that generally speaking it is something we should all be concerned about."

(Editing by Jim Marshall)

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Anti Lemming:

MMn nur ein "passender Begleitkommentar"

5
24.05.09 10:39
der die jüngsten Höhenflüge von Agrarprodukte-Futures und Agrar-Aktien wie Potash, Mosaic und K+S rechtfertigen soll. Bezeichnend ist, dass in dem Artikel überwiegend Fondsmanager aus diesen Sektoren zu Wort kommen, die natürlich weitere Kursanstiege "sehen" wollen. Wenn Alles, was du besitzt, ein Hammer ist, dann sieht die Welt halt wie ein Nagel aus. Was sollte man von denen auch Anderes erwarten?

Fakt bleibt: In einer schweren globalen Finanzkrise wie der aktuellen ist es höchst unwahrscheinlich, dass die Food-Preise wieder "explodieren". Die Kaufkraft der Leute wird ja überall immer geringer (Arbeitslosigkeit, Reallohnabbau, Überschuldung usw.).

Wahrer Hintergrund scheint mir zu sein, dass ein paar Spin-Doktoren mal wieder das Thema "Inflation ufert aus" entdeckt haben - passend zur Gold-Hausse - und nun nach passenden Anlagen suchen. Vor allem die Öl-Lobby freut sich, wenn solche Märchen zu Beginn der Reisesaison (driving season) verbreitet werden. Zocker (inkl. BigBoys) versuchen mMn eine Art "Replay" der Rohstoff-Hausse von 2008.

2008 hieß es, die BRIC-Staaten hätten sich "abgekoppelt" und würden als neue Konjunkturlokomotive die Weltwirtschaft aus dem Dreck ziehen, was mit dort zu Lande stark steigendem Energie- und Rohstoffverbrauch einhergehe. Die hohen Preise seien dafür der "Beweis" - obwohl in Wahrheit der Future-Schwanz mit der Rohstoff-Hund gewackelt hat. Diese "Story" hat sich als Unsinn erwiesen, und die Begleitkommentatoren ruderten nach dem Platzen der Öl-Blase entsprechend zurück.

Aktuell heißt es, die "grünen Knospen" der US-Wirtschaft deuten eine "Ende der Krise" an, was in USA selbst die Rohstoffnachfrage treiben soll. Manche glauben auch, es gäbe "nun doch" die erwartete BRIC-Abkopplung - immer schön prozyklisch dem CRB-Chart folgend...

Das "Krise-ist-beendet"-Gedröhn ist doppelt gelogen. Erstens gibt es praktisch keine Wirtschaftserholung in USA (man denke nur an die Chrysler- und GM-Pleite...), allernfalls sinken die Fallraten. Zweitens gibt es mehr Rohstoffe als Nachfrage, was die Lagerbestände erhöht (überschwappende Öl-Tanks in Rotterdam, billige Spotpreise). In USA sank das Benzinangebot letzte Woche nur deshalb, weil eine US-Raffinerie brannte. Außerdem wird aus einem Anschlag auf eine Pipeline in Nigeria, der "wie durch ein Wunder" genau kam, nachdem der Ölpreis am Mi. um 4 Dollar abgestürzt war (Wahnsinn, diese "Zufälle" ;-)), Honig gesogen.

Lediglich China hat in den letzten Monaten größere Mengen Öl und Rohstoffe "gebunkert" - zum einen für die laufenden Konjunkturprogramme zur Belebung des chinesischen Binnenmarkts, zum anderen, um aus der "Dollar-Falle" mit dem ewigen Nachkaufen von US-Staatsanleihen zu entkommen. Für die - weggebrochenen - China-Exporte werden diese Rohstoffe jedoch kaum gebraucht. Es scheint, dass China neben Gold vor allem Kupfer bunkert - zur "geordneten Flucht" aus dem Dollar. Für USA ist das sehr bärisch, denn es widerspricht der Spin-Story, dass USA die Krise überwunden hätten. Ganz blöd sind die Chinesen ja auch nicht. Sie haben ja kürzlich sogar offiziell eine neue Weltleitwährung gefordert, da sie den Greenback-druckenden Gringos nicht mehr trauen.

Agrar-Futures steigen im Wesentlichen mit den Rohstoff-Indizes/CRB-Index, die die "Vorstellungen" der Trader bezüglich zukünftiger Inflationsentwicklung widerspiegeln - die keinesfalls stimmen müssen. Ich rechne im Gegenteil mit einem Deflations- oder Stagflations-Szenario in USA. Stagflation entsteht, weil die Kurse längerlaufenden US-Staatsanleihen infolge des drastisch überhöhten Angebots (Billionen sollen zusammengeliehen werden) sowie zunehmender Verkäufe (Risikoaversion) bereits zu sinken beginnen, was die Langfristzinsen hochtreibt. Da gleichzeitig die Arbeitlosenquote hochschießt, ist nicht die sonst übliche Lohn-Preis-Spirale der Inflationstreiber. Die hässliche Mischung aus hoher Inflation und zweistelligen AL-Raten gab es in USA zuletzt in den 1970-er - nicht zufällig in dem Jahrzehnt, als erstmals in der Nachkriegszeit die Ölpreise stark gestiegen waren. Hohe Ölpreise sorgen in USA auch für "importierte Inflation", die die Stagflation verschärft.



FAZIT:  Man könnte zugespitzt sagen: Ja, es gibt eine wachsende Nachfrage - aber nur nach den Rohstoff-Futures.

Wenn ich schon lese: "I think potentially explosive at the first sign of any serious weather adversity..." Da wird doch tatsächlich die bloße Möglichkeit schlechten Wetters als Argument benutzt, um JETZT schon, wo das schlechte Wetter noch gar nicht da ist (und vielleicht auch gar nicht kommt), die Agrarpreise hochzutreiben. Das ist Zocken pur.

Im Übrigen halte Spekulationen mit Agrarprodukten, die immer zu Lasten der Ärmsten gehen, für äußerst verwerflich!
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rogers:

Ich glaube, verehrter Herr Anti Lemming, dass

4
24.05.09 11:50
Kommentare wie oben zu Rohstoffpreisentwicklungen völlig wertlos sind, weil sie sich nicht mit den grundlegenden Fundamenten - Angebot und Nachfrage - auseinandersetzen. Alles auf Spekulation und Liquidität ("irre Futurekäufe") zurückzuführen mag zwar schön linkspopulistisch sein, aber es bildet nur einen kleinen Teil der Realität ab. Natürlich gibt es in jedem Markt auch mal spekulative Übertreibung, aber sie sind immer eine Folge des Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage.
Beispiel: Kaffeepreis und Zuckerpreis sind in den letzten Wochen stark gestiegen, weil bei Kaffee eine schwache Ernte in Brasilien erwartet wird bzw. bei Zucker Mißernten in Indien und anderen Ländern drohen. Aus diesen bisher eher kleinen Ungleichgewichten könnte am Markt Angst vor einer zunehmenden Knappheit entstehen, was zu einer spekulativen Übertreibung incl. Hamsterkäufen führen könnte und so den Rohstoffpreis unsinnig weit nach oben treiben könnte. Etwas ähnliches haben wir auch beim Ölpreisanstieg gesehen, denn mit über 140 $ stand er wohl ein gutes Stück zu weit oben (vielleicht waren 100 $ oder 110 $ eher gerechtfertigt, wer weiß).
Wer solche Übertreibungen nach oben oder unten nicht möchte, sollte sich für Sozialismus und staatlich diktierte Preise stark machen, Genosse Anti Lemming.
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Malko07:

#62: Den Märkten sinnvolle

9
24.05.09 12:21
Regulierungen zu verpassen hat nicht wirklich was mit Sozialismus zu tun. Derartige Regeln sind notwendig, damit die Märkte sich nicht selber umbringen. Es gibt viele Liberale, die zu einem starken Ordnungsrahmen stehen.

Futures in der Landwirtschaft haben ihren Sinn. Sie können dem Landwirt das Einkommen auf mittlere Sicht berechenbarer machen. Allerdings machen nur derartige Geschäfte Sinn, die mit realer Abnahme der Ware enden. Andere Spekulation können nur das Einkommen der Landwirte zerstören oder Hunger auslösen. Deshalb fordern viele Kapitalisten (z.B. Soros)  schon seit langem derartige Geschäfte so zu besteuern dass sie wieder zu ihrem ursprünglichen Sinn und Zweck zurück kehren oder sie gleich zu verbieten. Gleiches wird von diesen Kapitalisten für Energie-, Rohstoffe und Währungen gefordert.

Der Laissez-Faire-Liberalismus dagegen fördert mit der Negierung aller Regeln den Casino-Kapitalismus. Echtes Arbeiten und Investieren in die reale Wirtschaft macht dann keinen Sinn mehr. Dieser falsch verstandene Liberalismus ist der Wegbereiter des Sozialismus.
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Ischariot MD:

rogers,

6
24.05.09 12:56
mit dem ziemlich schwerwiegenden Vorwurf sozialistischer Betätigung ist es wie mit der gerne als Totschlagargument hervorgeholten Nazikeule: Man sollte sehr vorsichtig damit umgehen.
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Wettlauf um Agrarland in Drittweltländern

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14.06.09 20:11
13. Juni 2009, Neue Zürcher ZeitungWeltweiter Wettlauf um Agrarland in Drittweltländern
Weltweiter Wettlauf um Agrarland in Drittweltländern
Am G-8-Gipfel soll die Landnahme durch Drittstaaten zum Thema werden


Fenster schliessen Reich werden oder allfälligen Hungerkrisen vorbeugen, das sind die Motive, die staatliche und private Investoren dazu treiben, sich Land in der Dritten Welt zu sichern. Fragwürdige Geschäftspraktiken haben den Ruf nach Regulierungen laut werden lassen. Am G-8-Gipfel, der im Juli in Italien stattfindet, soll das Thema zur Sprache kommen.
www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/...rn_1.2730558.html
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Quirin25:

ktg agrar

 
27.07.09 16:22

fällt seit tagen stark gen süden? weiß einer gründe hierfür?

Danke schonmal im Vorraus! Grüße

Antworten
TorstenKoenig:

KTG Agrar

 
27.07.09 17:04
hatte doch letztens ne KE über 1/2 Aktien um 12 EUR meine ich.

Möglicherweise kommen da ein paar Stücke her?!

Ansonsten sind die Umsätze ja recht dünn, so dass der Kurs eben fällt, wenn jm mit mehreren Stücken raus will

gruß TK
Antworten
TorstenKoenig:

noch ne analyse

 
27.07.09 17:04
von ard börse

boerse.ard.de/...nt.jsp?key=dokument_363666&go=Sommerserie
Antworten
Quirin25:

hört

 
27.07.09 18:11
sich ja ziemlich postiv an! die aktie musste aber in den letzten tagen gut was einstecken.. :(
Antworten
TorstenKoenig:

Kommentar KTG

 
28.07.09 08:18
newsticker.welt.de/?module=smarthouse&id=920639

scheint alles ok zu sein und der Kursverfall unbegründet.
Adhoc des Unternehmens liest sich gut.

Mich stören lediglich die hohen Subventionen.
Es ist aus diesem Grund m.M. nach zwingend in Osteuropa zuzukaufen, da die EU Töpfe immer weiter dahin fließen.


gruß TK
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Food will never be so cheap again

 
29.10.09 08:36
Food will never be so cheap again

Biofuel refineries in the US have set fresh records for grain use every month since May. Almost a third of the US corn harvest will be diverted into ethanol for motors this year, or 12pc of the global crop.

 

The world's grain stocks have dropped from four to 2.6 months cover since 2000, despite two bumper harvests in North America. China's inventories are at a 30-year low. Asian rice stocks are near danger level.

Yet farm commodities have largely missed out on Bernanke's reflation rally in metals, oil, and everything else. Dylan Grice from Société Générale sees "bargain basement" prices.

http://www.telegraph.co.uk/finance/comment/...-be-so-cheap-again.html

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HotSalsa:

@Quirin25

 
29.10.09 20:45
12% Überschuß in Amerika bzgl. Weizen für 2010, wenn ich mich nicht täusche.
Wahrcheinlich sind die Lagerbestände ziemlich hoch (auch bei anderen Agrargütern!) ...
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Megatrend Agrar

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28.09.10 14:38
ROHSTOFFE SPEZIAL
Mega­trend Agrar - Beste Renditechancen für Anleger


Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 8712421Nach langer Pause erleben viele Agrarrohstoffe eine neue Rally. Ein globaler Superzyklus auf dem Acker bahnt sich an. Wie sich Anleger attraktive Renditen sichern.

von Carl Batisweiler, Euro am Sonntag

 

Fast zwei Jahre war der Weizenpreis nach einem kräftigen Absturz auf demselben niedri­gen Niveau vor sich hin gedümpelt – bis die Notierungen für eine Tonne des Getreides im Juni von rund 120 Euro auf inzwischen über 220 Euro hochschnellten. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Mais: Vom Jahrestief bei knapp 3,20 US-Dollar sprang der Preis inzwischen auf über fünf Dollar pro Scheffel. Baumwolle verteuert sich zwar schon seit dem Frühjahr 2009, doch binnen der vergangenen vier Wochen zog der Preis noch einmal kräftig um 20 Prozent an. Damit sind Agrarrohstoffe in diesem Jahr die erfolgreichste Anlageklasse.

An der Pariser Börse Liffe haben die Getreidepreise inzwischen Höhen erreicht, wie sie zuletzt vor zwei Jahren am Scheitelpunkt der Agrarrohstoffspekulation zu sehen waren. Geht es nun auch wieder ähnlich rasant bergab wie damals?

Richard Davis, Manager des BlackRock World Agriculture Fonds, ist vom Gegenteil überzeugt: „Der Agrarsektor tritt in einen Super­zyklus ein.“ Und Dirk Kubisch, Produktspezialist bei Swiss & Global, die den Julius-Bär-Agrarfonds betreuen, ist mittel- bis langfristig ebenfalls optimistisch: „Das höhere Preisniveau hat sich gewissermaßen eingependelt und unterstreicht nun den langfristigen Trend einer größer werdenden Lücke zwischen Angebot und Nachfrage bei Agrarrohstoffen.“

Auch der Agrarausblick, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen noch vor dem Start der Weizenrally veröffentlichte, ist eindeutig: Die Agrarpreise steigen wieder – langfristig.

Im Vergleich zum Zeitraum von 1997 bis 2006 erwarten die Organisationen in den nächsten zehn Jahren inflationsbereinigt weltweit im Schnitt 15 bis 40 Prozent höhere Preise bei Weizen und Grobgetreide. Auch bei Milchprodukten gehen die Experten von 16 bis 45 Prozent höheren Markterlösen aus, bei Pflanzenölen um mehr als 40 Prozent. Das sind zwar nicht die Spitzennotierungen aus dem Boom 2007, sie liegen aber deutlich über denen des vorhergehenden Jahrzehnts.

Der Megatrend Agrar setzt sich mit dauerhaft höheren Notierungen der nachwachsenden Rohstoffe durch und bietet Anlegern vielfältige Möglichkeiten, vom Erfolg der gesamten Agrarbranche zu profitieren.

Die Performance von Fonds, die auf die Agrarindustrie und angeschlossene Branchen setzen, kann sich sehen lassen: Schon in den vergangenen zwölf Monaten legten beispielsweise bis Anfang der Woche der Pictet Agriculture sowie der Julius Bär EF Agriculture um rund 33, der DWS Invest Global Agribusiness um mehr als 35 und der ­Allianz RCM Global Agricultural Trends um mehr als 37 Prozent zu.

Das gestiegene Interesse an Investitionen im landwirtschaftlichen Sektor zeigt aber auch der Erfolg der Anleihe, die der börsennotierte Hamburger Landwirtschaftsbetrieb KTG Agrar Anfang September ausgab. Binnen drei Tagen war das ursprüngliche Emissionsvolumen von 25 Millionen Euro überzeichnet, am Montag waren schließlich 50 Millionen Euro platziert (Hier lesen Sie das Interview mit dem KTG-Chef). KTG-Chef Siegfried Hofreiter: „Im Frühjahr hatten wir noch bei institutionellen Anlegern angeklopft, sind aber aufgrund des geringen Volumens auf wenig Interesse gestoßen. Also haben wir die Anleihe für den Privatanlegermarkt konzipiert. Am Ende haben wir dann aber einen unglaublichen Run von Pensionskassen und anderen großen Vermögensverwaltern festgestellt.“

 

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Dabei sind weder die Aktienfonds noch die Anleihe direkt mit den Rohstoffnotierungen korreliert. Aus gutem Grund: „Commodities sind kurzfristig einfach ein Spielball des Wetters, direkte Investments brauchen da immer sehr kurzfristige Ansätze“, so Ralf Oberbannscheidt, Manager des Fonds DWS Global Agri­business. Und Dirk Kubisch ergänzt: „Grundsätzlich kann es kurzfristig, abhängig von den Ernteerträgen, zu einem schnellen Preisanstieg kommen, bei der nächsten Erntesaison jedoch, sofern diese überdurchschnittlich gut ausfällt, eine Gegenbewegung entstehen.“

Dass Privatanleger oft nicht viel von diesen Rallys haben, liegt an der besonderen Handelsform der Soft Commodities: Ihr Preis bestimmt sich aus Warenterminkontrakten mit einem konkreten Fälligkeitstermin. Da muss der Käufer dann die Ware übernehmen – oder vorher einen ­Anschlusskontrakt kaufen. Ist der teurer als der alte, entstehen Verluste, weil es für das gleiche Geld nun weniger Ware gibt. Genau diese, Contango genannte, Situation brachte auch die jüngste Rohstoffrally mit sich, das Plus im Depot fällt bei einer Direktanlage oder bei einem Zertifikat auf den Agrarrohstoff geringer aus als das Plus der Notierungen.

Ein Ausweg: Über sogenannte Exchange Traded Commodities (ETC) investieren (siehe auch Investor-Info unten), die sich auf die reine Preis­entwicklung beziehen. Der natürlich hohen Volatilität von Weizen & Co können sich Anleger damit aber auch nicht entziehen. Zudem deuten die Forward-Kurven, also die bis jetzt geschlossenen Terminkontrakte für künftige Liefertermine, darauf hin, dass es bei einzelnen Rohstoffen wie Zucker oder Kaffee für 2011 nach unten gehen wird – wenn auch längst nicht hinunter zu den Niveaus der Vergangenheit.

Dass zwischen den Prognosen über die Verfügbarkeit von einzelnen Agrarrohstoffen und den tatsächlichen Ernten schnell große Lücken klaffen können, hat die jüngste Weizensaison gezeigt: In Russland versengte eine Dürre rund 20 Prozent des ausgesäten Getreides, in Pakis­tan schwemmte eine Flut große Teile der Ernte davon. „75 Prozent der Erträge sind durch Wetter und Klima beeinflusst“, sagt DWS-Mann Oberbannscheidt und verweist zudem auf die knappen Weltlagerbestände etwa bei Weizen: „Sie sind nur für zwei Monate ausreichend, das ist tatsächlich nicht sehr viel, wenn in diesem Bereich die nächste Knappheit käme.“ Mitte der 80er-Jahre galt eine Weizenreserve von sechs Monaten Weltbedarf schon als Minimum.

Auch wenn die Weltbevölkerung wie prognostiziert weiterwächst und gleichzeitig bevölkerungsreiche Länder wie China ihre Ernährung auf mehr Fleisch umstellen und deshalb deutlich mehr Agrargüter verbrauchen werden, führt das nicht zwangsläufig zu Hungersnöten. Denn die Landwirtschaft hat ungenutzte Kapazitäten. Laut OECD ist Brasilien der mit Abstand am schnellsten wach­sende landwirtschaftliche Erzeuger. Bis 2019 wird mit einer Produktionssteigerung von mehr als 40 Prozent gerechnet. In China, Indien, aber auch der Russischen Föderation und der Ukraine dürfte die Agrarproduktion um mehr als 20 Prozent wachsen. Und auch Entwicklungsländer wie Vietnam oder Indonesien haben großes Potenzial.

Die Voraussetzung: Investitio­nen. „Aktuell betragen die Investi­tionen im Agrarsektor 125 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Konservativ geschätzt müssen in 40 Jahren 50 bis 60 Milliarden mehr pro Jahr investiert werden“, so Oberbannscheidt. Dieser steigende Bedarf ist der ­Hebel für Anleger beim Mega­trend Agrar. Um den Risiken, die Investitio­nen auf Rohstoffindizes beinhalten, aus dem Weg zu gehen, können Aktien aus dem Bereich der Landwirtschaftsbranche sogar die attrakti­vere Anlage sein. „Grundsätzlich muss man bei Agrarfirmen unterscheiden, wie und wann sie von welchen Rohstoffpreisentwicklungen profitieren“, sagt Dirk Kubisch von Swiss & Global. „In einer Marktlage wie derzeit macht es Sinn, den Anteil von Düngemittel- und Saatgutherstellern hochzufahren.“ Gerade bei den Düngerproduzenten profitieren Anleger aktuell zudem von der Fusions- und Übernahmewelle der Branche, wie das Beispiel Potash zeigt, für den der Rohstoffkonzern BHP Billiton bietet. Die kanadische Agrium verleibt sich gerade den australischen Weizenexporteur AWB ein.

Auch bei den Landtechnikherstel­lern wie Deere & Co, Agco oder Kverneland (siehe Investor-Info unten) sowie der Fiat-Tochter CNH Global, die nach dem Absturz der Agrarpreise 2009 heftige Umsatzeinbußen hinnehmen mussten, bieten sich jetzt gute Chancen. Fondsmanager Oberbannscheidt: „Bauern sind konservativ, aber relativ gute Investoren. Sie reagieren über den Einsatz von Saatgut oder Dünger, langfristig eben über Technik wie Traktoren.“ Der letzte solche Trend sei kollabiert, da die Agrarpreise zu schnell stiegen und dann auch schnell der Absturz kam, bevor die Farmer Investitionsentschei­dungen getroffen hätten.

Diesmal sollte es anders sein. Oberbannscheidt: „Bei den Nutz­nießern steigender Rohstoffpreise kommt der Erfolg mit etwa sechs Monaten Zeitverzögerung an. Wir handeln jetzt schon aktiv, adjustieren das Portfolio entsprechend.“

Vor allem das Precision Farming, das die Maschinen mit Satellitendaten oder Bodensensoren aufrüstet, um mehr aus dem Acker herauszuholen und den Einsatz von Dünger oder Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, bietet vielen Unternehmen zusätzliche Einnahmen. Auch KTG-Landwirt Hofreiter investiert hier kräftig: „Wir haben derzeit rund 150 Einheiten – Mähdrescher, Traktoren, Lastwagen. Die Aufrüstung mit Hard- und Software schätze ich auf rund 20.000 Euro pro Fahrzeug inklusive der Ausbildung für die Bediener. Die Einsparpotenziale gleichen das aber mehr als aus.“

 

Agrarinvestments, hier möchte ich mich mit 8712421
Durch den Einsatz modernster Technik kann mehr aus den Flächen herausgeholt werden

Langfristig gesehen Profiteure, derzeit aber untergewichtet in den Portfolios der Agrarfonds sind Nahrungsmittelhersteller wie Nestlé oder Danone, weil sie die höheren Einkaufspreise nicht eins zu eins an die Kunden weitergeben können. Dafür finden die Fonds­manager beispielsweise börsennotierte Rinderzüchter aus Australien und Brasilien interessant, weil sie am Anfang der Agrarwertschöpfungskette stehen.

Noch offen ist, welche Rolle in Zukunft Kapitalinvestoren auf der Suche nach Überrenditen bei der Preis­entwicklung der Agrarrohstoffe spielen werden. Denn aus Angst vor Revolten der Bevölkerung wegen stark steigender Lebensmittelpreise – wie jüngst in Mozambique – beschäftigt sich die Politik rund um den Globus weiter mit Beschränkungen für die Warentermingeschäfte. An den US-Börsen wird bereits zwischen reinen Finanzspekulanten und den Ein­käufern von Agrarabnehmern unterschieden. Für die erste Gruppe gelten strenge Handelslimits. Auch die EU-Kommission plant, die Regeln an den europäischen Agrarhandelsplätzen in ähnlicher Weise zu verschärfen und die Märkte durch Registrierung jeder einzelnen Handelsposition transparenter zu machen. Die Folgen natürlicher Knappheiten wie aktuell beim Weizen kann aber keine Regierung verhindern.

Experte Oberbannscheidt ist optimistisch und will mit seinem Fonds „auf jeden Fall die globalen Aktienmärkte schlagen. Die nächsten Quartalszahlen werden positive Überraschungen bringen. Wir sehen da sehr gutes Potenzial.“

Ein exklusives Interview mit Martin Richenhagen, Chef des Landmaschinenherstellers Agco, finden Sie hier

Investor-Info

Deere & Co
Die Nummer 1 bleibt weiter in der Spur
Der Marktführer bei Landmaschinen weltweit hat die Einbrüche aus 2009 gut verkraftet. Zudem zieht die Sparte Bau- und Forstmaschinen stark an. Zwar wurde die Prognose von 1,6 Milliarden Dollar Gewinn und einem Umsatzwachstum von elf bis 13 Prozent für 2010 leicht zurückgenommen, doch die Aussichten stimmen: Russlands Premier Putin sagte den Amerikanern groß­zügige Hilfen zu, falls sie eine eigene Fertigung im Land aufbauen. Kaufen.

Agco
Europa mau, Südamerika eine Schau
Noch befinden sich die Bauern im für Agco (Fendt, Massey-Ferguson) so wichtigen westeuropäischen Markt in einer Art Käuferstreik. Doch über den Jahreswechsel erwartet Firmenchef Martin Richenhagen hier deutliche Verbesserungen. Dafür brummt in Südamerika das Geschäft: Der Umsatz bei Traktoren stieg im ersten Halbjahr um 57 Prozent, der von Erntemaschinen um 50 Prozent. Der schuldenfreie US-Konzern ist für Überraschungen gut. Kaufen.

Kverneland
Norweger ackern sich Terrain zurück
Der Hersteller von Pflügen und Erntemaschinen hat den Weg in die Profitabilität wieder gefunden und den Schuldenberg deutlich abgebaut. Fantasie bringt die Beteiligung und Zusammenarbeit mit dem italienischen Landmaschinenhersteller Gallignani, an dem auch Agco Anteile hält. Eine Wette auf weiter steigende Milch- und Getreidepreise. Aktie sehr markteng, streng limitiert ordern.

Agrarrohstoffe-ETC
Sieben auf einen Streich
Ein Index aus sieben Rohstoffen liegt dem Papier von ETF-Securities zugrunde, wobei darunter die gut handelbaren Sorten Soja, Mais und Weizen rund 65 Prozent der Gewichtung ausmachen. Marktengere Güter wie Baumwolle, Sojaöl, Zucker und Kaffee sorgen für den spekulativen Kick. Gute Depotbeimischung, weil breit streuend.

DWS Invest Global Agribusiness
Von der Krume bis ins Ladenregal
Fondsmanager Ralf Oberbannscheidt sieht gewaltige Unterinvestitionen im Agrarbereich und fährt deshalb einen langfristigen Investmentansatz beim Megatrend Agrar. Der Fonds legt weltweit in Aktien von Unternehmen an, deren Geschäft eng mit der Branche verbunden ist – von Saatgut über Dünger und Technik bis hin zu Farmern, Viehzüchtern oder Bio­ladenketten. Gutes Basisinvestment.

Interview
Siegfried Hofreiter, Chef von KTG Agrar, im Gespräch mit Euro am Sonntag über die neue Anleihe und die Chancen des Unternehmens im Agrarmarkt.

 

Bildquellen: BMU/H.-G. Oed, Carl Batisweiler
Antworten
gamblelv:

du bist doch Ackerbauer?

 
28.09.10 15:27

Wenn man keine Ahnung davon hat kann man nur schwer in den Agrarsektor investieren.

 

mfg

Antworten
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Knappes Agrarland wird langfristig teurer

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22.10.10 10:37
Knappes Agrarland wird langfristig teurer

BayWa-Chef Klaus Lutz rät Investoren zum Kauf von Ackerland

Von Jürgen Hoffmann

Nicht nur Wald, sondern auch Agrarland gerät ins Visier langfristig engagierter Investoren. Klaus Lutz erklärt im Gespräch mit Jürgen Hoffmann die Gründe. Lutz ist seit 2008 Vorstandsvorsitzender der Münchner BayWa, die mit einem Umsatz von 8,8 Mrd. Euro und 17 000 Mitarbeitern zu den größten Agrar-, Bau- und Energie-Unternehmen Deutschlands zählt.

http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/...ird-langfristig-teurer.html

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Preise für Agrarland auch 2009 kräftig gestiegen

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22.10.10 10:38
Preise für Agrarland auch 2009 kräftig gestiegen
Bei einer regional äußerst heterogenen Entwicklung haben die Bauern in Deutschland im vergangenen Kalenderjahr beim Kauf landwirtschaftlich genutzter Flächen im Schnitt deutlich mehr Geld anlegen müssen als 2008, meldet Agra-Europe. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der Preis für Agrarland im früheren Bundesgebiet im gewogenen Mittel mit 17 960 Euro/ha um 785 Euro/ha oder 4,6 % über dem Niveau des vorangegangenen Jahres.
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Morgenthau 2.0 - Deutschland muss Agrarland werden

 
25.10.10 18:04

Morgenthau 2.0 - Deutschland muss Agrarland werden

Deutschland verfügt über den wichtigsten Rohstoff des 21. Jahrhunderts: Wasser. Das ist die ideale Voraussetzung für eine ganz neue Vision. Von Dirk Maxeiner mehr...

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Die Gier nach fremdem Land

 
13.11.10 10:37

Die Gier nach fremdem Land

Banken, Investmentfonds, Industrieländer, und Agrarkonzerne haben ein neues Betätigungsfeld entdeckt. Sie bauen industrielle Großfarmen auf, die Nahrungsmittel und Biosprit produzieren sollen. Weil der eigene Grund und Boden längst aufgebraucht ist, ziehen sie nach Afrika und Lateinamerika....»

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Digging Into Farmland

 
05.01.11 19:50
Digging Into Farmland
CNBC, ALTERNATIVE INVESTING, FARMLAND, COMMODITIES, EMERGING MARKETS, JIM ROGERS, GRAINS, GEWORGE SOROS
CNBC.com
| 05 Jan 2011 | 12:45 PM ET

For some investors, farmland is terra firma—and profitable too.

Emerging players are snapping up land worldwide. World-class gurus like commodities kingpin Jim Rogers and hedge fund-luminary George Soros have been fueling demand, repeatedly citing rising demand and shrinking supply.

“Farmland is a theoretically safe, investment producing, inflation-protected hedge,” says Barton Biggs, the former Morgan Stanley strategist who now runs the hedge fund Traxis Partners.

The downside, he quickly adds, is that farmland is also “very illiquid" and a "complicated thing."

Farmland returns are nearly rock steady, though. Biggs pins them at 6 percent to 7 percent annually.

Measured by the NCREIF Farmland Returns Index, farmland handily beats the S&P 500 over the past ten years. Negative quarters for farmland are rare, making investments far less volatile than stocks.

Like other alternative investments, farmland is attractive, because it "doesn't correlate with equities,” says Roger Nusbaum, chief investment officer at Your Source Financial in Phoenix.

There's also a current-events component to the investment equation.

Global demand for commodities is strong and from time to time leads to tight supplies. Healthier—and, so to speak, wealthier—diets in emerging nations, especially China, a heavy importer—means more demand for U.S. grains and, by extension, farmland.

“It’s a straight line up,” says Nusbaum, “The middle class lifestyle is starting to ascend in emerging market countries.”

Surging population growth is pumping up prices. U.S. farm-oriented, real estate prices, measured by the U.S. Department of Agriculture’s National Agricultural Statistics Service, have nearly doubled in the last decade. Meanwhile, U.S. agricultural exports will surge to $113.0 billion in 2017 from $83.2 billion in 2007.

 

So, investors are snapping up arable land here and overseas, from Russia to Africa to South America.

“It’s not the first inning of the game, It’s not the eighth inning either," says Shonda Warner, managing partner at Chess Ag Full Harvest Partners, which specializes in pension funds and wealthy investors and owns over 40,000 acres in the U.S. "Farmland prices do move slower than commodity prices.”

Limited Stock Plays

Finding suitable investment vehicles, especially in the U.S., is not as easy as one might think.  There are surprisingly few vehicles and are mainly aimed at wealthy investors.

“Not too many vehicles offer pure exposure,” says Nusbaum.

Nusbaum, for instance, recommends a slew of smaller, international companies. One popular play—and the easiest to trade—is Argentina- based Cresud . It owns 1.28 million acres of land where it produces grains, beef, milk and other products.

“Cresud isn’t a secret,” says Nusbaum. “But it has a lot of farmland in several South American countries.”

Other picks include London-listed stocks that aren’t easy to trade. M.P. Evans , for instance, owns palm oil plantations in Indonesia and Malaysia and cattle ranches in Australia. “It’s for off-the-beaten path portfolios,” says Nusbaum.

New Britain Palm Oil Limited is another option. It owns New Guinea’s largest palm oil plantations. “Palm oil is a base element in all kinds of manufacturing,” adds Nusbaum.

Warner warns investors to beware of “valuations in securities overseas,” though. “There’s a lot of danger for small town investors,” she adds.

Finding Farmland investments in the U.S. is tough. “Placing tens of millions of dollars in farmland is difficult here,” says Glenn Kreuder, principal at Agrinuity, a farmland investment consultant. “Investments are partially limited by the states.”

So, investing in agribusiness like Monsanto , Potash Corp. Saskatchewan , and Andersons make sense.

“There are 50 to 100 agricultural stocks,” Warner says.

Another liquid way to invest, she adds, is plunking money into Van Eck Global’s Agribusiness ETF, aka Market Vectors-Agribusiness,   . It tracks the DAXglobal Agribusiness Index.

Private investors in farmland fare far better. They can create companies and then pool money for farmland investments. Managers oversee farm day-to-day operations. Returns are strictly long-term, though—typically 10 to 15 years.

“It’s less volatile than other things,” says Warner. “But it’s not for people who want triples and homeruns.”

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rechner1:

hopla...

 
24.01.11 15:04
Investieren in Agrar-Rohstoffe

bit.ly/fFJuVs
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