Gestapelte Goldbarren.
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Gold durchbricht die Marke von 5.000 US-Dollar

Der Goldpreis hat erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar je Feinunze überschritten und damit eine der spektakulärsten Rallyes am Rohstoffmarkt gekrönt.
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Der Spotpreis für Gold legte am Sonntag um 0,8 Prozent auf 5.028 US-Dollar je Unze zu, nachdem das Edelmetall in der Vorwoche bereits ein Plus von 8,5 Prozent verzeichnet hatte. Damit hat sich der Preis innerhalb von zwei Jahren mehr als verdoppelt. Auch Silber (Silberpreis) erreichte ein Rekordhoch: Der Spotpreis stieg um 1,7 Prozent auf 104,91 US-Dollar je Unze, während er am Montag zeitweise bis auf 106,10 US-Dollar kletterte.

Schwacher Dollar (Dollarkurs) verstärkt Rallye

Ein wesentlicher Treiber der jüngsten Bewegung ist die deutliche Schwäche des US-Dollars. Der Bloomberg Dollar Spot Index fiel in der vergangenen Woche um 1,6 Prozent und verzeichnete damit den stärksten Wochenrückgang seit Mai. Ein schwächerer Dollar macht Edelmetalle für Käufer außerhalb der USA günstiger und verstärkt die Nachfrage zusätzlich.

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Außerdem ist die Nervosität an den Märkten zuletzt deutlich gestiegen. Maßnahmen und Ankündigungen der US-Regierung unter Präsident Donald Trump – darunter Angriffe auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank, Drohungen einer Annexion Grönlands sowie militärische Interventionen in Venezuela – haben das Vertrauen der Anleger erschüttert. Hinzu kommen geopolitische Spannungen im Nahen Osten, die die Unsicherheit weiter erhöhen.

"Gold ist das Gegenteil von Vertrauen", sagte Max Belmont, Portfoliomanager bei First Eagle Investment Management, gegenüber Bloomberg. "Es ist eine Absicherung gegen unerwartete Inflation, nicht antizipierte Markteinbrüche und geopolitische Eskalationen."

Zentralbanken als stabiler Nachfragefaktor

Ein weiterer wichtiger Pfeiler der Rallye ist die anhaltend starke Nachfrage der Zentralbanken. Goldman schätzt, dass Notenbanken derzeit im Schnitt rund 60 Tonnen Gold (Goldkurs) pro Monat kaufen – deutlich mehr als der Durchschnitt von 17 Tonnen vor dem Jahr 2022. Vor allem Zentralbanken aus Schwellenländern bauen ihre Goldreserven weiter aus, um ihre Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern.

Analysten sehen strukturell höhere Preise

Mehrere Banken und Vermögensverwalter gehen davon aus, dass der Aufwärtstrend noch nicht abgeschlossen ist. Die Schweizer Privatbank Union Bancaire Privée rechnet mit anhaltend hoher Nachfrage sowohl von institutionellen als auch von privaten Investoren und nennt ein Jahresendziel von 5.200 US-Dollar je Unze.

Bei Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) hat sich der Blick auf den Goldmarkt zuletzt ebenfalls deutlich aufgehellt. Die Investmentbank erhöhte ihre Prognose für Dezember 2026 auf 5.400 US-Dollar je Unze.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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