- Der Begriff "Lifestyle-Teilzeit" sorgt für Aufregung.
- Hauptgründe für Teilzeit sind Kinder- und Pflegebetreuung.
- Es fehlen rund 300.000 Kita-Plätze in Deutschland.
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Jetzt ist mit der "Lifestyle-Teilzeit" der nächste Aufreger in der Pipeline. Substanz? Fehlanzeige. Erkenntnisgewinn? Erwartbar niedrig. Es sind vor allem Frauen, die ihre Arbeitszeit reduzieren - aber nicht, um in hippen Cafés zu sitzen oder extravaganten Hobbies nachzugehen. Hauptgründe für Teilzeit sind die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Verwandten, also Care-Arbeit. Das zeigen Studien und Umfragen, und es zeigt auch der Blick ins private und berufliche Umfeld. Andere Beschäftigte reduzieren ihre Arbeitszeit, weil sie sich überlastet fühlen und auszubrennen drohen - etwa in der Pflege, wo Vollzeitarbeit in den Burnout führen kann. An den realen Problemen der Menschen ändert der Vorstoß nichts: Es fehlen rund 300 000 Kita-Plätze in Deutschland. Ohne verlässliche Kinderbetreuung aber können viele Eltern einfach nicht mehr arbeiten, selbst wenn sie es wollten. Hier - und bei der bezahlbaren Pflege älterer Menschen - wäre der Staat dringend gefordert./yyzz/DP/stk
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