Dior gehört zur LVMH-Gruppe.
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LVMH-Aktie stürzt nach enttäuschenden Zahlen ab!

LVMH musste heute einen schmerzhaften Rückschlag hinnehmen: Die Aktien des Luxuskonzerns stürzten um über 7 Prozent ab, nachdem die Quartalszahlen hinter den Erwartungen zurückblieben.
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Die Aktie von LVMH erlebte am Mittwochvormittag einen deutlichen Rückgang von mehr als 7,5 Prozent, nachdem der französische Luxuskonzern seine Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr vorgelegt hatte. Obwohl die Umsätze die Analystenschätzungen leicht übertrafen, reichte dies nicht aus, um die Erwartungen der Anleger zu erfüllen, die nach den starken Ergebnissen von Wettbewerbern wie Richemont und Burberry mit stärkeren Zahlen gerechnet hatten.

Die LVMH-Aktien standen zuletzt 6,7 Prozent niedriger, während auch der Konkurrent Kering (Kering Aktie), der Eigentümer von Gucci, einen Rückgang von 5 Prozent hinnehmen musste.

Die wichtigste Sparte des Konzerns – Mode und Lederwaren, die den Großteil der Gewinne ausmacht – verzeichnete im vierten Quartal einen Rückgang des organischen Umsatzes um 3 Prozent, was weitgehend den Erwartungen entsprach. Besonders schwach schnitt der Wein- und Spirituosenbereich ab, der um 9 Prozent zurück fiel. Hingegen konnten die Bereiche selektiver Einzelhandel, zu denen die Kosmetikmarke Sephora gehört, sowie die Uhren- und Schmuckdivision mit einem Plus von 7 Prozent im Gesamtjahr beziehungsweise 8 Prozent im 4. Quartal überzeugen.

Im Gesamtjahr 2025 erzielte der Luxuskonzern einen Umsatz von 80,807 Milliarden Euro, was einen Rückgang von 5 Prozent im Vergleich zu 2024 (84,683 Milliarden Euro) bedeutet (organisch -1 Prozent). Das Ergebnis aus wiederkehrenden Operationen belief sich auf 17,755 Milliarden Euro, was einen Rückgang von 9 Prozent gegenüber 2024 (19,571 Milliarden Euro) darstellt. Der Nettoertrag (Gruppenanteil) fiel auf 10,878 Milliarden Euro, ein Minus von 13 Prozent im Vergleich zu 2024, als dieser noch bei 12,550 Milliarden Euro gelegen hatte.

Die Anleger hatten jedoch mehr erwartet. "Mit starken Ergebnissen von Konkurrenten wie Richemont, Burberry und Brunello Cucinelli, die die Erwartungen übertrafen, war die Messlatte höher gelegt", erklärten Analysten von Citi in einer Mitteilung.

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CEO Bernard Arnault wies bei der Kommunikation mit Investoren darauf hin, dass "2026 nicht einfach wird". Geopolitische Unsicherheiten könnten das Geschäft mit Luxusgütern weiterhin belasten. "Ich sage immer, dass ich für das mittelfristige Geschäft optimistisch bin, aber es ist sehr schwierig, eine seriöse Prognose für den kurzfristigen Zeitraum zu geben", erklärte Arnault."Es gibt so viele Ereignisse und Entscheidungen, die in verschiedenen Ländern getroffen werden, dass es extrem schwierig ist, all diese geopolitischen Auswirkungen auf unsere Unternehmen zu kontrollieren."

Autor: sbh-Redaktion/FH


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