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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.858,52 -0,61% Perf. seit Threadbeginn:   +370,09%
 
Marlboromann:

Ich bevorzuge Wandelanleihen und Aktien, da ich

6
12.02.09 12:15
40% meines Depot in Schiffsanteilen und Hafenanlagen investiert habe, hierfür habe ich die niedrigen Bewertungen zum nachkaufen genutzt, habe ich mich dafür entschieden Wandelanleihen mit Anleihversicherung und Aktien zu kaufen.

Wobei ich sage, dass ich Wandelanleihen als Risikopuffer verwende und Akiten, wie eine GE, einfach nur günstig finde. Bei einer Aktiendividende von fast 10% bin ich dabei. Ich habe auch einige Aktien mit einer Dividende von 6% gekauft und bei einigen ist die Dividende auf sogar aktuell 1% eingebrochen, aber immerhin habe ich noch eine Dividende und halte diese Aktien länger.

Dabei habe ich nicht dur auf den Return geachtet, sondern auch auf die Eigenkapitalquote und den Cash Flow. Nicht das ihr jetzt denk ich bin der typische Deutsche der nur auf die Dividende achtet.

Bei dem hin und her um die 8000ner DJ-Marke gehe ich mal davon aus, dass wir hier den Boden gebildet habe. Die Spekulanten sind verunsichert und Shortpostitionen halten sich dort mit Longpositionen ungefähr die Waage.
Eigentlich ist die Aktie fast tot, wären da nicht die Dividenden und die bessere Aussicht auf Gewinne als bei einer Anleihe. Meine Aktienbestände habe ich nicht durch OS abgesichert. Ich denke auch nicht das ich mit Bluechips und damals AA-Rating Aktien so verkehrt liege.
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Malko07:

A.L. (#38174): Es ist noch nicht so lange

5
12.02.09 12:36
her, da haben alle deutschen Firmen nach HGB bilanziert. Mit der Umstellung auf US-Gap und dann IFRS wurde von vielen unterstellt, auch von Dir, jetzt würde bezüglich der Bewertung richtig geschummelt. Früher unterstellte man vielen Konzernen, sie würden Vermögenswerte verstecken (z.B. abgeschriebene Immobilien), heute unterstellt man, sie würden die Gewinne aufblähen durch zu hohe Bewertungen. Früher waren diesbezüglich große Manipulationen möglich und die neuen Bilanzierungsmethoden haben die Möglichkeiten nur gerändert und nicht abgeschafft. Es gibt diesbezüglich keine absolut richtige Methode. Man musste schon immer eine Firma genauer betrachten, da reichte weder ein Blick in die Bilanz noch ein Rating und das wird auch so bleiben.

Es gibt Vermögenswerte, die sind nicht bewertbar und werden es auch nie sein. Was eine Immobilie oder eine Briefmarkensammlung wert ist sieht man erst wenn der Verkaufsvertrag unterschrieben ist und keinen Tag früher. Auch wie sich ein dementsprechender Wert zukünftig entwickeln wird, ist unbekannt. An den neuen Methoden ist also sicherlich nicht alles richtig. Es liegt auch nicht an den Bilanzierungsmethoden, dass man Menschen ohne Einkommen und ohne einen Cent in der Tasche Kredite zum Kauf eines Hauses gegeben hat.

Anleihen auf Sicht von einem Jahr oder mehreren Jahren zu kaufen und dann eventuell schon die sich überraschende Verkaufsgelegenheit nach einigen Monaten zu nutzen, ist keine Zockerei. Es läuft dabei ein ganz übliches Timing ab: billig kaufen und teuer verkaufen. Im Anleihebereich gibt es übrigens auch Day-Trading. Da wird heftig gezockt.
Antworten
Marlboromann:

Positive Signale - Tauwetter am Anleihemarkt

4
12.02.09 13:01

Positive Signale

Tauwetter an den Kreditmärkten

Von Norbert Kuls, New York

12. Februar 2009 Die wegen der Eskalation der Finanzkrise im Herbst des vergangenen Jahres eingefrorenen Kreditmärkte beginnen etwas aufzutauen. Seit Anfang dieses Jahres haben amerikanische Unternehmen Anleihen im Volumen von mehr als 78 Milliarden Dollar emittiert. Die rege Nachfrage von Anlegern in diesen fünf Wochen folgt auf ein Emissionsvolumen von durchschnittlich nur 21 Milliarden Dollar pro Monat im vierten Quartal 2008, berichtet der Informationsdienst Dealogic.

Konzerne hatten angesichts der vom Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers ausgelösten hohen Verunsicherung an den Finanzmärkten in dieser Phase kaum eine Chance, Fremdkapital aufzunehmen.

m Anfang der Woche nutzte der Technologiekonzern Cisco Systems das günstiger gewordene Marktumfeld, um Anleihen im Volumen von 4 Milliarden Dollar auszugeben. Die Emission in zwei Tranchen mit Laufzeiten von 10 und 30 Jahren hatte Spekulationen um eine bevorstehende Übernahme durch Cisco geschürt.

Interesse von Investoren wächst

Das Emissionsvolumen und die vergleichsweise niedrige Risikoprämie, die Cisco zahlen musste, gelten an der Wall Street als Signal, dass das Interesse von Investoren an Schuldverschreibungen von Unternehmen mit hoher Bonität wieder wächst. Die Anleihen von Cisco wurden mit einem Renditeaufschlag von nur 2 Prozentpunkten gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen emittiert. Die 10-Jahres-Tranche hatte eine Rendite von 4,979 Prozent. Die Papiere mit einer Laufzeit von 30 Jahren rentierten mit 5,916 Prozent. Der Renditeabstand zu Staatsanleihen ist die Risikoprämie, die Unternehmen Investoren bieten müssen, damit sie ihnen das Geld überlassen. Amerikanische Staatsanleihen werden als Messlatte genommen, weil sie eine erstklassige Bonität haben und als ausfallsicher gelten.

Der USA Bären-Thread 5437000

Der USA Bären-Thread 5437000

Vergleichen Sie mit dem unten angeführten Link:

www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/...on~Scontent.html

Die im Jargon der Wall Street als „Spreads“ bezeichneten Risikoprämien waren in den vergangenen Wochen allgemein zurückgegangen. Das unterstreicht das Beispiel des mit Cisco vergleichbaren Computerherstellers Hewlett-Packard. Der Konzern musste Anfang Dezember für Anleihen im Volumen von 2 Milliarden Dollar noch eine Risikoprämie von 4,6 Prozentpunkten gegenüber staatlichen Schuldverschreibungen zahlen - mehr als doppelt so viel wie jetzt Cisco.

„Geschäft an den Märkten läuft immer noch nicht normal“

Auch die durchschnittlichen Risikoprämien von Unternehmensanleihen sind auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten gefallen. Gemessen am Merrill Lynch U.S. Corporate Master Index, beläuft sich der Renditeabstand amerikanischer Unternehmensanleihen gegenüber Staatsanleihen derzeit auf 5,2 Prozent. Im Dezember hatte der Risikoaufschlag einen Rekordwert von 6,56 Prozent erreicht.

Diese im Vergleich zur Cisco-Emission hohen Durchschnittswerte signalisieren, dass Unternehmen mit geringerer Bonität weiter extrem hohe Zinsen bieten müssen, um an Kapital zu kommen. „Das Geschäft an den Märkten läuft immer noch nicht normal“, sagte Scott MacDonald, Analysechef beim Wertpapierhaus Aladdin Capital Holdings, gegenüber dem „Wall Street Journal“. So musste der Kabelfernsehbetreiber Cablevision Systems am Montag Anleihen mit einem Zinskupon von 9,375 Prozent versehen, um sich an den Kapitalmärkten 500 Millionen Dollar zu leihen. Die Bonität der Anleihen von Cablevision befindet sich im Gegensatz zu Cisco allerdings auf Ramschniveau.

Cisco hätte noch mehr Kapital aufnehmen können

Dazu gibt es auch Unternehmen, die derzeit weiterhin gar keinen Zugang zu den Kreditmärkten haben. „Unternehmen, die die Leute kennen und die eine bessere Bonität haben, können immer noch Kapital aufnehmen“, sagt Brian Hessel, geschäftsführender Partner beim Vermögensverwalter Stonegate Capital Management. Cisco hätte, gemessen an der Nachfrage, nicht nur 4 Milliarden, sondern 10 Milliarden Dollar aufnehmen können, hieß es an der Wall Street.

Zu den bekannten Namen, die in den vergangenen Tagen und Wochen Anleihen in Milliarden-Dollar-Volumen begaben, gehören einige im Dow-Jones-Index vertretene Konzerne - also die erste Garde der amerikanischen Unternehmen. Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble emittierte Papiere für 2 Milliarden Dollar. Die Risikoprämien der beiden Anleihe-Tranchen lagen jeweils unter 2 Prozentpunkten. Der Telefonkonzern AT&T nahm kürzlich 5,5 Milliarden Dollar Fremdkapital auf. Die Risikoprämie der AT&T-Papiere betrug 3 Prozentpunkte.

Vergleiche Sie mit Link: www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/...on~Scontent.html

Antworten
permanent:

Ich bevorzuge Ackerland

8
12.02.09 13:09

Ca. 90% meines Vermögens (unter der Herausrechnung meiner im eigengenutzten Immobilien) ist nunmehr in Ackerland gebunden.

Langfristig wird wieder Inflation aufkommen, somit sehe ich mich (konservativ) auf der sicheren Seite. Ein wenig Bauchschmerzen bereitet mir folgender Bericht der bereits im Antizykliker Thread von Stöffen gepostet wurde:
http://globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=12252
 

Angehängte Grafik: countries_by_agricultural_output.gif (verkleinert auf 70%) Der USA Bären-Thread 5437021
Der USA Bären-Thread 5437021

Sorgen, nicht aus Sorge um mein Kapital, Sorgen aus humanitärer Sicht. Die Great Depression ging in den USA ebenfalls mit einer verherenden Dürre Hand in Hand.  Die einzige -mir bekannte-Möglichkeit sich in Deutschland indirekt an Ackerland zu beteiligen ist die KTG Agrar.

Gruß

Permanent

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Ischariot MD:

Anti #162

7
12.02.09 13:17
nicht für D oder EU, aber für USA. Hatte Keno am 10. Jan. gepostet
Der USA Bären-Thread 216119
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Anti Lemming:

Permanent - Börsen- und Geo-Klima

4
12.02.09 13:48
"Die Great Depression ging in den USA ebenfalls mit einer verherenden Dürre Hand in Hand."

Hätte man womöglich auf Grund klimatologischer Daten die Wirtschaftsabschwünge vorhersehen können? ;-)

Und: Sofern die Dürren durch CO-2-bedingte Änderungen des globalen Klimas hervorgerufen sind: Haben die USA durch ihre Weigerung, das Kyoto-Protokoll zu unterschreiben, ihren eigenen wirtschaftlichen Untergang heraufbeschworen?

Fragen über Fragen. Da kann es einem eiszeitkalt den Rücken runterlaufen, wenn er nicht schon schweißgebadet wäre.
Antworten
Börsenfreak89:

@Permant

 
12.02.09 14:26
Um dein Portfolio noch ein klein wenig breiter zu streuen, wäre der Ankauf von Bauernhöfen sicherlich auch eine prima Alternative! Die innländischen Rohstoffe, dürften im Zuge der Stagnation ( Ende des Globalisierungszyklusses ) Weltwirtschaft wieder in Interesse gewinnen. So würde es mich in keinster Weise verwundern, wenn man mit solch "konservativen" Anlagen in naher Zukunft gutes Geld verdienen könnte.
"Sie haben unsere Geschichte in ein Verbrecheralbum verfälscht"

Helmut Schmidt

--> www.vorkriegsgeschichte.de/ <--
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permanent:

AL, nein ich glaube nicht an eine Korrelation

2
12.02.09 14:26

zwischen Dürre und Wirtschaftsentwicklung. Okonomie und Meterelogie haben nur kleine Schnittmengen.

Zwischen Ernteertrag und Preis je Produktionseinheit besteht eine Korrelation. Aus dem Grund sind den ehemaligen Ostblockstaaten viele Flächen nicht vernünftig bestellt worden. Es machte ökonomisch keinen Sinn. Ebenso fehlte vielfach die nötige Überbrückungsfinanzierung für Saatgut und Düngemittel weil der Getreidepreis einfach zu gering ist/war.

Die Frage ist besteht eine Korrelation zwischen Glauben und Gläubigern?

Besteht eine Korrelation zwischen Schuldnern und Schuldigen?

 

Gruß

 

Permanent

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Kicky:

Tarp, Talf, Bad Bank -die FTD klärt auf

 
12.02.09 14:28
www.ftd.de/politik/international/...-den-Untergang/473501.html
...Bis zu 1000 Mrd. $ kann die Bad Bank zum Aufkauf fauler Wertpapiere kosten, mit der gleichen Summe sollen die schockgefrorenen Kreditmärkte wiederbelebt werden. Auf weitere 50 Mrd. $ dürfen sich die amerikanischen Häuslebauer freuen, die US-Wirtschaft außerhalb der Finanzbranche kann auf mindestens 819 Mrd. $ hoffen.

Die Summen sind schwindelerregend hoch, die Folgen für Haushalt, Steuerzahler, vor allem aber die Notenbank Federal Reserve (Fed) mutmaßlich enorm, in jedem Fall aber noch ungewiss. Wie sich Obama und sein Finanzminister Timothy Geithner die Hilfsmaßnahmen im Detail vorstellen, soll in den kommenden Tagen und Wochen bekannt gegeben werden. Einstweilen aber haben sie ihre Wirkung verfehlt:
Tarp - Kapitalspritzen setzen
Die US-Regierung will den Banken auch weiterhin direkt mit Kapital aushelfen, knüpft die Geldspritzen aber an neue Bedingungen.
Was kostet das?
Bis zu 700 Mrd. $.

Woher kommt das Geld?
Aus dem staatlichen Troubled Asset Relief Program (Tarp) der Vorgängerregierung vom Oktober 2008. ........
Antworten
permanent:

Erwartung und Realität

4
12.02.09 14:31

RegionHSBC T&BKonsenserwartungLetzter Wert
EUREZB-Monatsbericht (10.00)*   
 Industrieproduktion, Dez. (11.00)*-1,2 % gg. Vm.-2,5 % gg. Vm.-1,8 % gg. Vm.
USEinzelhandelsumsätze, Jan. (14.30)***-0,8 % gg. Vm.-0,8 % gg. Vm.-2,7% gg. Vm.
 ex Autos, Jan. (14.30)***-0,6 % gg. Vm.-0,4% gg. Vm.-3,1% gg. Vm.
 Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (14.30)**590.000610.000626.000

Gemeldete Daten:

Einzelhandelsumsätze: plus 1%

Einzelhandelsumsätze ex Auto: plus 0,9%

Erstanträge: 523.000

Gruß

Permanent

Antworten
permanent:

Industriestaaten verspielen ihr Kapital

5
12.02.09 14:48

Industriestaaten verspielen ihr Kapital  Der USA Bären-Thread 5437535

12.02.2009, 13:13 Uhr von Michael Brackmann, Jens Münchrath und Christoph Sandt

Die Finanzkrise treibt Regierungsetats weltweit tief ins Minus. Die langfristigen Risiken steigen enorm. Selbst erfahrene Volkswirte schließen nicht mehr aus, dass bald die ersten Industriestaaten bankrott sind. Es droht ein Wettlauf gegen die Zeit. Artikel

Volkswirte schließen nicht mehr aus, dass bald die ersten Industriestaaten bankrott sind. Es droht ein Wettlauf gegen die Zeit.

Wie sicher sind Staatanleihen in diesem Umfeld??

Das Kartenhaus, Einladung zum unterhaltsamen Abend in familiärer Atmosphäre:
http://www.ariva.de/Das_Kartenhaus_eine_Analyse_t367346

Antworten
Katjuscha:

38179, heißt das, ich sollte jetzt Agrarland in

3
12.02.09 14:51
Kolumbien, Sizilien, Ägypten und Indonesien kaufen? ;)
Niemals schlafen, niemals ruhen, Leute, es gibt viel zu tun
Viel zu lang schon nichts getan...Kommt, stellt die Maschinen an!
Antworten
Ischariot MD:

Licht und Schatten

5
12.02.09 14:56
US-Einzelhandelsumsätze mit größtem Anstieg seit über einem Jahr

Washington (BoerseGo.de) - Laut dem US-Handelsministerium sind in den USA die Einzelhandelsumsätze im Januar gegenüber dem Vormonat um 1 Prozent gestiegen. Dies stellt nach sechs Rückgängen in Folge den größten Anstieg seit November 2007 dar. Der von Bloomberg erhobenen Konsens sieht einen Rückgang von 0,8 Prozent vor.

Die Einzelhandelsumsätze zu Dezember wurden von minus 2,7 Prozent auf minus 3 Prozent nach unten revidiert.

Ohne Einrechnung des volatilen Autosektors legten die Einzelhandelsumsätze um 0,9 Prozent zu. Hier liegen die Erwartungen bei einem Minus von 0,4 Prozent.
__________________________________________________

Eilmeldung - Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gesunken

In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der abgelaufenen Woche um 8.000 auf 623.000 gesunken. Der Konsens sieht einen Rückgang auf 610.000 vor.
__________________________________________________

also 623.000 = über Konsens und deutlich über permanent's HSBC-Schätzung.
Kein Grund für Entwarnung ...
Antworten
Malko07:

Kaum stagnieren oder

6
12.02.09 15:01
fallen die Aktienkurse, predigen unsere Finanzjournalisten uns den Weltuntergang. Steigen die Kurse einige Tage an, sehen sie durchwegs Lich am Ende des Tunnels und es bestehen Chancen, dass es in der 2, Jahreshälfte aufwärts geht.

Dabei werden die krudesten Annahmen mit Belegen wie "denkbar" oder "kann man nicht ausschließen" unterfüttert. Auch Posting #38186 fällt in diese Kategorie. In regelmäßigen Abständen wird uns dabei seit dem Sommer 2008 die Hyperinflation angedroht. Die Schreiberlinge beweisen damit nur, dass sie nicht wissen was Geld ist und wie es funktioniert. Die Bondsmärkte hatten bis dato immer eine gute Nase für Inflation. Inzwischen nehmen diese Märkte keine Inflation für 2010 mehr an, geschweige für 2009. Das bedeutet allerdings auch, dass der Tunnel dieses Jahr noch dunkel bleibt, unabhängig davon ob es den einen oder anderen statistischen Ausreißer gibt.
Antworten
Malko07:

Optimaler Verkaufszeitpunk?

3
12.02.09 15:06

Commerzbank prüft Verkauf von Dresdner-Bank-Turm

Der Zusammenschluss von Commerzbank und Dresdner Bank wird nun auch im Frankfurter Stadtbild sichtbar. Laut einem Pressebericht soll der Turm der Dresdner Bank verkauft werden. Möglicher Interessent: die Deutsche Bahn.

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,607223,00.html

Antworten
permanent:

@Katjuscha / Agrarland

9
12.02.09 15:06
Kolumbien hat sehr fruchtbares Agrarland.
Nahkampferfahrung solltest du mitbringen wenn du mit den Drogenbossen in den Ring steigst.

Agrarland sollte man nur in Ländern kaufen die, die entsprechende Rechtssicherheit bieten. Als EU Bürger würde ich in der EU bleiben. Deutschland bietet gute Gelegenheiten. Das Research ist allerdings extrem aufwendig. Um geeignete Flächen mit entsprechendem Potenzial zu finden muss man einen erheblichen Zeitaufwand in Kauf nehmen.

Ich habe zum Beispiel im letzten Jahr eine Fläche in einer Ruhrgebietsgroßstadt erworben. Absolutes Gründland noch dazu in einem Wasserschutzgebiet. Extrem schwer mit einem Traktor zu erreichen. Im Grunde genommen fast wertlos. So habe ich die Fläche ca. 2 ha zu einem geringen Preis erwerben können. Nun habe ich die Fläche gewandelt, in Ausgleichsfläche für Industrieansiedlungen. Ich muss dort Bäume Pflanzen, die Fläche 20 Jahre ordentlich bewirtschaften und habe dafür eine Ausgleichzahlung in zwanzigfacher Höhe meines Einkaufspreises erhalten.
Davon habe ich die Hälfte auf ein Treuhandkonto eingezahlt und einen Landschaftsgärtner mit der Bewirtschaftung beauftragt. Das Geld vom Treuhandkonto bekommt dieser nun über 20 Jahre -incl. der dort angefallenen Erträge- ausgezahlt. Als Gegenleistung muss er die Fläche bewirtschaften.

Das ist kein klassisches Beispiel für Agrarland. Es soll nur aufzeigen wie vielschichtig die Entscheidungsfingungen beim Flächenkauf sind.
Es ist einfach unmöglich zu sagen was ein guter Preis ist. Es kommt immer auf die Entwicklungsmöglichkeiten im individuellen Fall an.  Außerdem muss man ein gutes Networking betreiben.

Grundsätzlich sind die Vorraussetzungen in der Heimat am Besten. Alles andere ist einfach zu schwer zu kontrollieren. Selbst wenn ich Agrarland in den USA oder Kanada kaufe wo die Rechtssicherheit gut ist. Wie soll ich aus der Ferne kontrollieren was mein Pächter mit der Fläche veranstaltet. So könnte er z. B. um seinen Profit zu erhöhen Industrieabfälle als Düngemittel einsezten. Anschließend habe ich wenn ich pech habe eine Schwermetallbelastung im Boden. In der Ferne brauche ich einen Verwalter, dafür ist mein Anlagevermögen zu klein. In Deutschland kann ich alles immer einmal im Jahr ohen großen Aufwand kontrollieren.

Gruß´

Permanent
Antworten
Anti Lemming:

US-Inflation bald bei 8 bis 10 %?

8
12.02.09 15:07

Auszug aus dem Handelsblatt-Artikel von Permanent in # 38168:

www.handelsblatt.com/politik/...verspielen-ihr-kapital;2150569

 

Am Ende kommt die Inflationsspirale in Gang


Haushaltsdefizite und Staatsverschuldung großer Industrieländer steigen rasant an – wie sollen die Schulden später abgetragen werden? Die Geschichte bietet viele Beispiele dafür, dass Staaten sich der Schuldenlast auf einfachem Weg entledigen: durch rasante Geldentwertung. Der Konjunkturchef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Joachim Scheide, erwartet eine solche Entwicklung zumindest in den USA. Dort werde die Inflationsrate in den nächsten Jahren auf acht Prozent steigen, sagte er. Zuletzt lag sie bei 0,1 Prozent.

Thorsten Polleit, Deutschland-Chefvolkswirt von Barclays Capital, hält in den USA und anderen Staaten sogar Inflationsraten von mehr als zehn Prozent für wahrscheinlich. Viele Zentralbanken seien bereit, die Geldmenge nahezu ungehemmt auszuweiten und die Zinsen auf null zu setzen. „Deshalb könnte die Zerstörung des Geldwerts sogar noch stärker ausfallen als in den 70er-Jahren.“ In diesem Umfeld bleibt die Euro-Zone aber zumindest aus Scheides Sicht eine Insel der Stabilität. Die EZB werde dafür sorgen, dass die Inflationsrate „nicht über zwei Prozent“ steigt. Zuletzt betrug sie 1,1 Prozent. Scheide erwartet, dass etwa Frankreich sich kaum um den Abbau des Staatsdefizits kümmern wird. Deutschland hingegen werde das tun – durch massive Steuererhöhungen. Schreckensszenarien einer Währungsreform halten die meisten Experten für abwegig. „Wir haben auch die deutsche Einheit ohne Währungsreform hinbekommen“, sagt der Chefvolkswirt der Deutschen Bank...

Antworten
Anti Lemming:

Schaubild dazu

6
12.02.09 15:09
.
Der USA Bären-Thread 216147
Antworten
Katjuscha:

Zum Glück gehören zu einem Währungsverhältnis

3
12.02.09 15:23
immernoch 2
Niemals schlafen, niemals ruhen, Leute, es gibt viel zu tun
Viel zu lang schon nichts getan...Kommt, stellt die Maschinen an!
Antworten
Katjuscha:

Apropos

9
12.02.09 15:39
Der USA Bären-Thread 216156
Niemals schlafen, niemals ruhen, Leute, es gibt viel zu tun
Viel zu lang schon nichts getan...Kommt, stellt die Maschinen an!
Antworten
permanent:

verkehrte Welt

5
12.02.09 15:44
Nearly 700 at Merrill in Million-Dollar Club
 
BUSINESS BIZ COMPANIES MARKETS
The New York Times
| 12 Feb 2009 | 08:43 AM ET

For nearly 700 lucky Merrill Lynch employees, 2008 was a million-dollar year, even though the brokerage firm lost $27 billion.

On a day the chief executives of eight large banks were questioned about their industry’s excesses on Capitol Hill, Andrew M. Cuomo, the attorney general of New York State, raised hackles by disclosing how Merrill Lynch distributed its 2008 bonus pool. The payments, made just before Merrill Lynch was sold to Bank of America in December, have already stirred anger for being paid earlier than usual. And Mr. Cuomo made it clear that the bulk of the bonuses were paid to a small portion of Merrill Lynch’s 39,000 employees.

“Merrill chose to make millionaires out of a select group of 700 employees,” Mr. Cuomo wrote in the letter, which was sent to the House Financial Services Committee on Tuesday night.

The disclosure again puts Wall Street’s compensation system, which has long rewarded select individuals with handsome bonuses, under the microscope.

 

Many of the questions at Wednesday’s hearing in Washington centered on whether banking chiefs would take bonuses, and Mr. Cuomo has homed in on the payments made to executives by banks that have received more than $350 billion from the federal government. That banks have collectively lost hundreds of billions of dollars has only fueled public scorn. (Click here for coverage of the hearing)

The Merrill Lynch payments were not alone in the glare. Plans to pay brokers at the new joint venture between Morgan Stanley and the Smith Barney unit of Citigroup have endured a closer look in recent days, especially after a senior Morgan Stanley executive admonished his employees to call the payments “retention awards,” not bonuses.

Mr. Cuomo and others have criticized Merrill for moving up the bonus payments to December, just before shareholders approved the merger, instead of the usual time in January. John A. Thain, who as Merrill’s chief executive helped orchestrate the firm’s sale to Bank of America , was ousted from the combined company last month, largely over the bonus controversy.

For its part, Bank of America has acknowledged that it was fully aware of the amounts and timing. In fact, the bank persuaded Merrill Lynch to reduce the size of the bonuses. But in a statement Wednesday, the bank said: “Although we had a right of consultation, it was their ultimate decision to make.” However, several people involved say the bank signed off on the bonuses.

As part of his investigation into the matter, Mr. Cuomo has subpoenaed several executives from both Merrill and Bank of America, including Mr. Thain and J. Steele Alphin, Bank of America’s chief administrative officer. Kenneth D. Lewis, Bank of America’s chief executive, is likely to receive a subpoena as well.

 

If that $3.6 billion had been evenly disbursed among Merrill’s work force each person would have received about $91,000. Instead, the top four bonus recipients received a total of $121 million, Mr. Cuomo wrote.

One of them was Thomas K. Montag, who now runs global markets at Bank of America, according to a person with knowledge of the matter. Mr. Montag was given a contract worth $39 million when he moved to Merrill from Goldman Sachs last year.

Another was Peter S. Kraus, a former Merrill executive vice president and now the chief executive of AllianceBernstein. The other two were part of Merrill’s upper management, this person said.

Other top Merrill executives, including Mr. Thain; Gregory J. Fleming, its former president; and Robert D. McCann, its former wealth management chief, did not receive bonuses.

 

Mr. Cuomo also wrote that 20 people were paid more than $8 million and 53 people were paid more than $5 million. Some of the bonuses — 30 percent — were paid in stock, according to people with knowledge of the matter.

It is not clear whether Mr. Cuomo will seek to claw back those bonuses. Proving that the payments violated New York’s so-called fraudulent conveyance law, which enables creditors to sue to recover unjustified compensation in certain cases, would be difficult because of high legal hurdles. Mr. Cuomo may try to show that Merrill and Bank of America failed to disclose material information about Merrill’s financial health to allow the payments to be made.

Separately, the issue of retention payments to brokers of the soon-to-be-combined Morgan Stanley and Smith Barney took on more attention on Wednesday, after the Huffington Post Web site posted audio of a conference call held by James P. Gorman, a Morgan Stanley co-president.

 

On the call, Mr. Gorman emphasized that the payments were not bonuses, but were a normal award to keep highly prized financial advisers after mergers of brokerage firms. The awards would also be based on the 2008 performances of brokers, not 2009’s performance.

Bank of America had also granted generous payments to Merrill’s top producing brokers.

James Wiggins, a Morgan Stanley spokesman, said that such payments were necessary and would come out of operating revenue, not government bailout funds. Morgan Stanley has received $10 billion, while Citigroup has received $50 billion.

“We are getting very heavily, aggressively recruited against,” he said. “It is important that we retain as many of our successful financial advisers as we can.”

Morgan Stanley was contacted by Mr. Cuomo’s office last week to discuss the potential retention payments, a person with knowledge of the matter said.

Antworten
pfeifenlümmel:

Mr. Obama,

5
12.02.09 15:58
geben Sie endlich das Fett in die Pfanne. Wenn man nur den Fisch reinlegt ( am Dienstag ) und sich um genauere Angaben drückt, wird die Verunsicherung nur noch größer. Also rein mit dem Fett und endlich anbraten!
Antworten
Reinyboy:

Wohl kein Fett da,

3
12.02.09 16:13
heheheheheheeeeeeee.......................
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
Antworten
Casaubon:

Doch, doch, Fett iss schon da ...

6
12.02.09 16:18
Bullenfett, Marke Libuda   ;-)
Der USA Bären-Thread 216163
"La liberté de la presse ne s'use que quand on ne s'en sert pas"
Antworten
Marlboromann:

Verdienen die USA durch TARP?

 
12.02.09 16:21
Eine Frage die ich mir seit Tagen stelle ist: ,,Verdienen der US-Staat an seinem TARP Programm von 700 MRD?"

Ich höre immer das die Geldmenge ausgeweitet wird. Ja, das stimmt. Aber ist das wirklich zum Nachteil des US-Staates?
Wenn ich mit meinem Betrieb einen fiktiven Mehrgewinn von 8% per Anno erwirtschaften kann und mir das nötige Kapital fehlt, ich aber für 100.000,- Euro als Beispiel kreditwürdig bin, dann nehme ich die 100.000,- Euro zu 5% gerne auf. Damit vermehrt sich mein Kapital um 3% per Anno und diesen Effekt nennt man einen positiven Leverageeffekt.

Nun hatten die USA 700 MRD aufgenommen für das TARP-Programm und was beinhaltet dieses?

Eine Firma kann gegen Sicherheiten sich Geld aus dem TARP-Programm leihen.
Kosten:
Für die TARP-Gelder bezahlt sie für die ersten fünf Jahre 5%.
Nach dem fünften Jahr bezahlt die Firma 9% an Zinsen an den Staat.

Rechnung:
700.000.000.000,00 Dollar * 5% = 35.000.000.000,00 Dollar pro Jahr
700.000.000.000,00 Dollar * 9% = 63.000.000.000,00 Dollar pro Jahr

Die Geldaufnahme kostet den Staat aber selber ca. 2% pro Jahr oder weniger.

Jetzt sollten einen aufgefallen sein, dass der US-Haushalt einen positiven Leverageeffekt hat. Das bedeutet das die Geldmengenerweiterung nicht unbedingt zu einer Inflation führen muss. Der Staat erhöht eigentlich nur seine Einnahmen.

Noch weiß ich nicht wie viel Steuererleichterung im knapp 800 Milliarden Dollar Paket von Obama enthalten sind, aber ich gehe mal davon aus, das die Steuerverluste durch die Tarpeinnahmen gedeckt werden können. Auch wenn bis jetzt nur 350 Milliarden der TARP-Gelder vergeben wurden.

Sollte mit dem Konjunkturprogramm neue Jobs geschaffen werden, wovon ich ausgehe, denn es ist die einmalige Chance durch exorbitante Ausgaben sich von der Ölimportbindung zulösen, kommen neue Steuereinnahmen hinzu. Auch die 47 neuen Kraftwerke die in den USA geplant sein sollen, von denen GE den Bärenanteil planen und bauen soll werden für staatliche Mehreinnahmen sorgen.

Nehmen wir einmal an, die USA schaffen es bis zum Jahr 2014 sich von den Ölimporten zu lösen, also von den Ölimporten unabhängig zu sein, dann haben sie einen Meilenstein zu einem verbesserten Handeslbilanzausgleich vollzogen. Ergo sollte auch der Dollar wieder mehr wert sein und deshalb sehe ich den Dollar auf dieser Zeitspanne eher in einen Bullenmarkt, wenn ich mir so die Konkurrenz angucke.

Im Jahre 2010 soll die neue Währung Golfo eingeführt werden.
Das Dubai International Financial Centre (DIFC) schlug daher vor wenigen Tagen den Übergang zu einem Währungskorb vor, an den die GCC-Währungen gekoppelt sein sollten. Darin solle der Dollar mit 45 Prozent gewichtet werden, der Euro mit 30 Prozent, der Yen mit 20 Prozent und das britische Pfund mit 5 Prozent. Der Chefökonom des DIFC, Nasser Saidi, begrüßt die Einführung der gemeinsamen Währung.
www.faz.net/s/...70930E1FE7BC39A0A9~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Damit wird der Dollar wieder zunehmend gestützt. Hoffen wir nur das der Iran nicht auf die Idee kommt die USA wirtschaftlich herauszufordern, in dem er eine Ölbörse auf Eurobasis eröffnet. Dann würde sich die Dollarstabilisierung verschieben, denn ich glaube nicht das die USA sich das gefallen lassen würden.

Gruß Marlboromann
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