Der USA Bären-Thread

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Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Der USA Bären-Thread

433
20.02.07 18:45
#1
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
127.198 Beiträge ausgeblendet.
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Der USA Bären-Thread lifeguard
lifeguard:

nö, dass habe ich nicht

 
15.01.17 12:59
ich habe den trump nicht mit dem kleinen österreicher verglichen. seine aussagen sind populismus pur, das wird einem manchmal durch die übersetzung erst so richtig bewusst.

wahrscheinlich würde trump hierzulande irgendwo mit steinbach, gauland und der afd zusammen eine bewegung gründen..
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

# 197

 
15.01.17 13:01
"Solange der Euro jedoch nicht wieder den Abwärtstrend aufnimmt..."

Wellenreiter widmet sich dem Dollarindex. Wenn der oben ist, dann heißt das, dass der Dollar stärker wird. Es gibt beim Dollar-Index zudem einen Ausbruch nach oben (Chart unten) und keine Trendumkehr. Kann doch nicht so schwer zu erkennen sein.

EUR/USD und Dollarindex bewegen sich stets in entgegengesetzter Richtung. Je tiefer der Euro (bzw. EUR/USD) steht, desto höher notiert der Dollarindex. Grund: Beim Dollarindex steht der Euro im "Zähler" des Bruches, bei EUR/USD steht der Dollar im "Nenner".

Der Dollarindex gibt den Kurs des US-Dollars gegenüber einem Korb bedeutender Referenzwährungen. Dieser Korb enthält u. a. den Euro.

Vielleicht überschätzt Du als Freund der Merkel-Flüchtlingspolitik und womöglich sogar der Draghi-Gelddruckpolitik den wahren Wert unserer Weichei-Währung, der Draghi gerade den Rest gibt. Mit politischem Wohlwollen werden Kurse an den Devisenmärkten nicht gemacht.
(Verkleinert auf 74%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 964538
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Korrektur:

 
15.01.17 13:02
Beim Dollarindex steht der Dollar im "Zähler" des Bruches, bei EUR/USD steht der Dollar im "Nenner" des Bruches.
Der USA Bären-Thread polymorph
polymorph:

Moin

 
15.01.17 14:10
Die Wetten auf einen weiterhin erstarkenden Dollar sind mittlerweile beträchtlich, die USD-Futures lassen hier einen Anstieg in die 107er-Range erwarten.

Der saisonale Effekt in in der USD/Euro-Beziehung könnte einen "Big Move" nahelegen, der beigefügte Chart lässt diese Vermutung durchaus zu.

Was den von Rethfeld angeführten Titelbild-Indikator zum USD im Spiegel 1985 anbelangt, so hatte ich zu Anfang Dezember letzten Jahres auf ein aktuelles Titelbild des Economist verwiesen, dass in durchaus ähnlicher Machart daherkam.

http://www.ariva.de/forum/...ren-thread-283343?page=5065#jump22252234
(Verkleinert auf 34%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 964548
Der USA Bären-Thread Brauni86
Brauni86:

Ich werde die meisten

2
15.01.17 14:57
Arbeitsplätze schaffen....

Manchmal ertrage ich solch dumpfes Gebrüll einfach nicht. Keinen einzigen Arbeitsplatz wird er schaffen, das ist auch nicht seine Aufgabe. Unternehmen schaffen Arbeitsplätze.

Er vermittelt das Gefühl, dass Unternehmen für ihn da sind. Wenn er twittert, dann kommen die Lemminge und tanzen nach seiner Pfeife und lassen schon mal Milliarden-Investitionen in Mexico sausen. Wäre dem so, dann gute Nacht Wirtschaft. Politik hat die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen, damit diese wie am Schnürchen läuft. Verändern diese die Gewinnsituation, kann man das möglicherweise durch einen Produktivitätsschub kompensieren. Wenn man aus patriotischen Gründen in USA produziert, dann rettet möglicherweise nur noch eine dritte Geschichte das Unternehmen: man ist Monopolist und kann den Preis frei bestimmen. Ansonsten geht eine solchen Trump-Politik auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit eines ganzen Landes.
Was wäre der Preis eines I-Phones, würde Appel das ganz im Land produzieren? Appel wäre tot.

Daher: würde auch nur ein Bruchteil solchen ökonomischen Blödsinns umgesetzt, so viel Bären könnte der Thread gar nicht verkraften.  
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

US Einzelhandelsketten im Downtrend

2
15.01.17 15:15
Nun, (noch) nicht alle, doch die Charts von immerhin 14 der 20 umsatzstärksten Einzelhandelsketten zeigen ähnlich bärische Settings wie Nordstrom. Bullisch sieht aktuell kein Wert mehr aus.
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Der USA Bären-Thread 964563
Der USA Bären-Thread learner
learner:

Anti, du glaubst doch nicht im Ernst,

 
15.01.17 15:19
dass der Dollarindex weiter steigt, wenn EUR/USD steigt! Von nichts anderem schreibe ich hier. Die Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios mag sich jeder selbst ausrechnen!
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

# 206 - Natürlich nicht.

 
15.01.17 15:42
Das ist per Definition ausgeschlossen.

Ändert aber nichts an meinen Sachaussagen in # 201, wonach der Dollarindex höchstwahrscheinlich weiter steigen wird. Was IMPLIZIERT, dass EUR/USD weiter fallen wird (auch wenn es gerade einen kleinen Dead Cat Bounce gibt, siehe Chart unten).

Wiki: Der U.S. Dollar Index (USDX) stellt das Verhältnis von sechs Währungen im Vergleich zum US-Dollar dar, wobei der Euro mit dem Handelsvolumen aus zwölf EU-Ländern berücksichtigt wird. Diese machen einen Anteil von 57,6 Prozent im Index aus. Die weiteren Währungen sind der japanische Yen (13,6 Prozent), das britische Pfund (11,9 Prozent), der kanadische Dollar (9,1 Prozent), die schwedische Krone (4,2 Prozent) sowie der Schweizer Franken (3,6 Prozent).

A.L.: Das heißt: Die (per Definition stets inverse) Korrelation zwischen Dollarindex und EUR/USD liegt nicht bei -100 % [bzw. -1], sondern kann variieren, weil im Dollarindex noch fünf weitere Währungen "mitmischen". Daher reagiert der Dollarindex auch nicht auf jede kleine Zuckung des Euro (Dead Cat Bounce).
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Der USA Bären-Thread 964566
Der USA Bären-Thread Saurier
Saurier:

USD Index

 
15.01.17 15:45
Der Aufwärtstrend (blau) wurde gebrochen. Danach abc-Korrektur und Abprall am MA50.
Sollte der MA50 durchschlagen werdenliegt das Kursziel bei 97. Falls jetzt ein Saurier-Long-Signal kommt könnte man das handeln.
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 964568
Der USA Bären-Thread learner
learner:

Und meine Sachaussage

 
15.01.17 17:31
habe ich mit den Cot Daten unterlegt, die ein anderes Szenario in den Bereich des Möglichen erscheinen lassen. Das alles ist Spekulation. Kann aufgehen oder auch nicht.
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Davos: Elite in Sorge um mangelndes Wachstum

2
15.01.17 17:43
www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...-kapitalismus-a-1130021.html

...Die Umfragen zeigen, dass die Wirtschaftselite inzwischen erkennt, dass es nicht weitergeht wie bisher. Die Weltwirtschaft steckt in einer Sackgasse. Herauskommen kann sie nur mit einem kollektiven Kraftakt. Doch der ist nicht in Sicht. Rund um den Erdball begibt sich die Politik wieder auf nationale Alleingänge, die letztlich in die Irre führen.

Wie kaputt ist der globale Kapitalismus? Vier Faktoren spielen zusammen: Wirtschaft, Sicherheit, Umwelt und Demographie.

- Die Weltwirtschaft produziert nicht mehr die gewohnten Wohlstandszuwächse vergangener Jahrzehnte. Deshalb werden die Verteilungskämpfe schärfer - innerhalb von Gesellschaften, zwischen Kulturen und Religionen, zwischen Staaten. Weltweit gesehen steigen die Schulden von Unternehmen, Bürgern und Staaten immer noch weiter.

... Bei 140 Billionen Dollar liegen die Verbindlichkeiten inzwischen, mehr als das Doppelte des globalen Sozialprodukts, hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich kalkuliert. Die Folgen der Schuldenlogik sind Finanzlabilität, zumal in den Schwellenländern..., schwaches Wachstum, hohe Arbeitslosigkeit, zumal in Europa.

...Notdürftig stabilisiert wird das Finanzkartenhaus bislang durch die freigiebige Politik der Notenbanken. Doch die angekündigten Zinserhöhungen in den USA haben das Zeug, Schuldner in aller Welt in die Bredouille zu bringen.

...Eigentlich bräuchte es einen koordinierten Plan zum weltweiten Schuldenabbau. Aber davon ist nichts zu sehen....
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Mexikanische Firmen kauft keine Ford-Autos mehr

2
15.01.17 19:03
Das ist die "Saat" der Trump-Politik. Könnte auch anderswo (sonstiges Lateinamerika, China?) Schule machen.

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...-donald-trump-a-1130065.html

Mexikanische Firmen kaufen keine Ford-Autos mehr

Donald Trump kanzelte Ford wegen Investitionsplänen in Mexiko ab, der Konzern machte daraufhin einen Rückzieher. Jetzt reagieren Firmen in dem mittelamerikanischen Land mit einem Ford-Boykott.
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Blackrock-CEO Fink: repatriiertes Geld bringt KEIN

4
15.01.17 19:15
Wachstum nach USA. Nach Ansicht der Blackrock-CEOs L. Fink würden Firmen von dem repatriierten Geld (das bei der Einfuhr versteuert werden muss) KEINE neuen Fabriken bauen. Das Geld würe vielmehr an Aktionäre ausgeschüttet (Dividenden) oder in Aktienrückkäufe gesteckt.

www.marketwatch.com/story/...-plan-unlikely-to-spur-growth-2017-01-13

...Lawrence Fink, CEO of BlackRock, does not believe money would be used to build factories, expand existing ones or on other growth initiatives, he said in a CNBC interview. Instead it would likely be used to reward shareholders with stock buybacks or dividends, or to fund mergers and acquisitions.

“I don’t believe the concept that repatriation is going to stimulate our economy — I’ve never believed in that. and I don’t believe in it now,” he said....
Der USA Bären-Thread polymorph
polymorph:

Schon belustigend

4
15.01.17 19:33
Ultratiefe bzw. Null- und Negativzinsen waren die Backhefe für den Verschuldungskuchen, der ja auch infolgedessen prächtig aufgegangen ist. Wir werden keine Rückkehr mehr zu Realrenditen erleben, selbst bei einem weiteren kosmetischen Zinsschrittchen durch die Fed bleiben bei einer Inflationsrate von über 2% die realen Leitzinsen dann immer noch klar negativ.

Auch ein Donald Trump wird sehr rasch verstehen lernen, dass zu starke Zinserhöhungen der Auslöser eines recht raschen Rückgangs der Anlagepreise sein werden, was in der jüngeren Vergangenheit eben auch einer der Hauptgründe für das zögerliche Verhalten der Fed war.

Denn soviel dürfte feststehen: Wenn diese aufgeblasenen Preise für Geldanlagen, die durch die völlig überzogene Geldpolitik der Notenbanken, die bereits fast ein Jahrzehnt andauert, mal signifikant Luft ablassen sollten, dann wird's richtig düster.  

Aktuell liest man in Nachrichten-Meldungen, gemäß denen Republikaner die Fed zu mehr Transparenz in der Geldpolitik zwingen wollen – diese Initiative nennen sie "Audit the Fed". Trump hätte offen gelassen, ob er die laufenden Bemühungen befürwortet. Senator Rand Paul, einer der Protagonisten der Bewegung, twitterte diesbezüglich, Trump unterstütze sie, was bei der Fed angeblich die Alarmglocken schrillen lassen würde.
www.n-tv.de/wirtschaft/...len-unter-Druck-article19533646.html

Derartige Nachrichten sind mMn Fake-News in dem Sinne, dass eine deratige Revolution in den USA nicht stattfinden wird, denn sie wäre für die dortige Oberschicht ein Knieschuss sondergleichen. Denn es ist doch wohl mehr als eindeutig, dass das durch die monetäreen Aktionen der Fed auch sehr stark angestiegene Vermögen der US-Eliten in einem derartigem Fall erheblich leiden dürften. Und wer von denen will so etwas schon ernsthaft?

Was die überbordende Verschuldung anbelangt, so gibt es nur drei ernsthaft in Betracht zu ziehende Optionen zum Schuldenabbau:

a) Durch ein wesentlich stärkeres Wirtschaftswachstum, um eben über dieses Wachstum die Schulden zu bewältigen. Ein derartig starkes Wirtschaftswachstum ist aber in den westlichen Ländern nicht zu beobachten und dürfte in den bereits relativ gesättigten Volkswirtschaften auch künftig nicht zu erzielen sein.

b) Durch eine höhere Inflation: Dies ist allerdings eine diffizile Angelegenheit. Die Zentralbänker versuchen seit Jahren erfolglos, die Inflation anzuheizen. Am Beispiel Japans lässt sich deutlich ablesen, wie schwierig es sein kann, stärkere inflationäre Tendenzen zu erzeugen. Würde man hingegen die "Druckwalzen zum Glühen bringen" und somit das Vertrauen in das Geld komplett zerstören, so wären die hieraus resultierenden Prozesse nicht mehr zu kontrollieren.

c) Durch eine Schuldenrestrukturierung. Diese ginge jedoch mit erheblichen Verlusten für die Gläubiger einher. Erscheint aktuell nicht durchsetzbar.

Unter diesen Gesichtspunkten erscheint es wahrscheinlich, dass die Zentralbanken ihre bisherige Politik fortsetzen, eben in der Hoffnung, eines schönen Tages damit mehr Wachstum und mehr Inflation erzielen zu können. Dementgegen könnten bzw. wird gar jedoch eher eine noch stärker ausufernde Verschuldung und noch stärker überzogene Vermögenspreise incl. Kapitalfehlallokationen die Folge dieser Politik sein. Der Krug geht halt eben so lange zum Brunnen, bis er bricht.
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Verlauf von Präsidentschafts-Rallyes

 
15.01.17 23:39
vor und nach dem "Ernennungstag" (inauguration day, rote Linie).

Etwa eine Woche nach der Ernennung kommt typischerweise ein 3 % Korrektur bzw. ein 60 % RT des Anstiegs seit der Wahl.

Aktuell müsste der SP-500 demnach auf etwa 2220 korrigieren. Das wären rund 40 Punkte über dem Stand seit Beginn der Trump-Rallye.

(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 964619
Der USA Bären-Thread Saurier
Saurier:

#210 - .. weltweiter Schuldenabbau ...

3
15.01.17 23:43
... hieße weltweiten Forderungsabbau = Vermögensabbau. Macht man das unterhalb des Vermögensniveaus der "Davos-Eliten" - was diese wahrscheinlich als leistungsgerecht, angemessen und alternativlos ansehen - , wird weniger konsumiert, die Binnennachfrage inklusive BIP brechen ein, Ertragssteuern gehen zurück, die Deflation wird verstärkt. In Summe wird das die Staatsverschuldungsquoten weiter in die Höhe treiben. Und schon müssen die Staaten Ausgaben kürzen, das BIP bricht noch weiter ein, die Deflationsspirale geht weiter, und - Bären aufgemerkt - 1929 reloaded kommt ohne das dadurch etwas besser wird.
Wenn die permanente Umverteilung von fleißig und/oder bedürftig nach reich und unersättlich nicht umgedreht wird, kommt man der jetzigen Lage nicht mehr raus.
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Ohne sehr gute Quartalsergebnisse in der laufenden

 
15.01.17 23:45
Berichtssaison soll die Trump-Rallye "keine Beine" mehr haben. Der Markt ist "priced for perfection". Sollte es Patzer geben, sind mMn auch deutlich mehr als 3 % Korrektur ab Top (letztes Posting) möglich.

www.marketwatch.com/story/...ess-to-keep-trump-rally-going-2017-01-14
Der USA Bären-Thread Saurier
Saurier:

#212 - Wenn Firmen zuviel Geld haben ...

 
15.01.17 23:55
... wären sie schön blöd wenn sie Fabriken bauen würden und keiner kann das zusätzlich produzierte Geraffel kaufen - es sei denn Donald macht solche Einfuhrzölle das man die Eifohns billiger in den USA produzieren kann. Ob der Rest der Welt sich die Dinger dann noch leisten kann oder will ist die Frage.
Der USA Bären-Thread Saurier
Saurier:

Bill Gross weiß es genau ..

 
16.01.17 00:04
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#127219

Der USA Bären-Thread Katzenpirat
Katzenpirat:

Der Bild-Kai

 
16.01.17 01:34
scheint sich prächtig zu amüsieren mit Trömp. Ein kleiner Fan sozusagen...
Der USA Bären-Thread 22389876
Erstaunlich gut vorbereitet, vorsichtiger als früher, aber zugleich selbstsicher wie eh und je: So hat „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann...
Der USA Bären-Thread Katzenpirat
Katzenpirat:

Bild Interview: Trump schwingt

 
16.01.17 01:49
jetzt auch gegen Deutschland die Strafzollkeule... wenn er genügend draufhaut weckt er den Bären vielleicht doch aus dem Winterschlaf. Das ganze Interview von Trump gibts auf Bild.de, sofern man Zugriff hat.
Der USA Bären-Thread 22389878
Rundumschlag im ersten deutschen Interview: Donald Trump droht der deutschen Automobilindustrie mit Strafzöllen, wenn sie Autos für...
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

Für Trump als Denkanstoß

2
16.01.17 11:23
www.welt.de/wirtschaft/article123252705/...elszone-Nafta.html
Der USA Bären-Thread polymorph
polymorph:

Mich jucken Quartalsberichte nicht mehr sonderlich

2
16.01.17 17:05
denn es ist komplett sinnfrei, sich hierzu noch Gedanken zu machen, so lange die Jungs mit den tiefen Taschen aka Zentralbanken das Zepter schwingen

Selbst wenn z.B. die Fed temporär etwas "Bilanzkosmetik" betreiben sollte, so lange die anderen mit ihr versippten Notenbanken in diesem Zeitraum so was wie stellvertretend den Pump-Job übernehmen, ist das völlig wurscht. Die Hauptsache ist und bleibt, dass eine unaufhörlicher Flut von Liquidität weiterhin kontinuierlich die Gestade der globalen Finanzmärkte umspült. Und mittlerweile hat es ja fast den Anschein, dass die Zentralbanken jeden "systemrelevanten" Schuldner – ob Bank oder Staat – über Wasser halten werden. So schafft der mittlerweile von den Zentralbanken beherrschte Markt klarerweise Anreize, an allen Märkten höhere Risiken einzugehen. An der NYSE zeigt eine Margin Debt, die fast auf Rekordhöhe notiert, dies beispielsweise deutlich auf. Wer immer in den letzten Jahren ein irgendweie geartetes potenzielles Risiko für die Börse ausmachte bzw. identifizierte, es wurde garantiert nichts draus.

Da mittlerweile die Notenbanken ungeachtet jeglicher konjunktureller Fundamentaldaten auch mit frisch gedrucktem Geld Aktien erwerben, da sollte eigentlich jedem gratulierten Klippschüler klar sein, wogegen er wettet, wenn er denn versuchen sollte, sich gegen solch einen Markt massiver entgegen zu stemmen.

Die Zentralbanken haben die Preise gefährlich in die Höhe getrieben und jetzt haben sie klarerweise einen richtiggehenden Horror davor, was geschehen könnte, wenn die Kurse massiver korrigieren sollten. So konnten wir im Januar 2016 den Beginn einer weltweiten Korrektur beobachten, doch es kam dann sehr rasch zu einer plötzlichen V-förmigen Kehrtwendung. Das gleiche Muster wiederholte sich auch beim Brexit und bei der Wahl von Donald Trump. Dass es sich hier nicht mehr um "freie Märkte" handelt, das dürfte wohl mittlerweile auf der Hand liegen. Die offensichtlichen Manipulationen an den Aktienmärkten sind aus Japan ja bereits hinlänglich bekannt, wobei dieser Fakt ganz sicher auch auf andere Länder klar übertragbar ist.

So schrieb Chris Martenson aktuell beispielhaft zu dieser Thematik:

"Das Wall Street Journal hat im letzten Jahr eine sehr gute Studie durchgeführt, die gezeigt hat, dass Japan die ETF-Käufe bevorzugt an den Tagen getätigt hat, an denen die Kurse fielen. Sobald es an den japanischen Märkten zu einem Abverkauf kam, sprang die Bank of Japan ein, druckte frisches Geld und kaufte die ETFs, um ihnen wieder auf ein höheres Niveau zu helfen. Ich glaube nicht, dass diese Strategie nur auf die japanische Zentralbank und die Schweizerische Nationalbank beschränkt ist, die ebenfalls ein solches Verhalten an den Tag legt."

In der Tat wird Martenson hier richtig liegen. Auch ein möglicherweise erhobener Einwand, dass z.B. die Fed, die EZB oder die BoE über kein offizielles Mandat verfügen, um am Aktienmarkt direkt aktiv zu werden, das besagt rein gar nichts in diesen Zeiten. So etwas lässt sich mit Sicherheit recht elegant anderweitig inszenieren und manipulieren. Wogegen, wie bereits angeführt, die Interventionen der BoJ, welche zudem auch massiv Reits aufkauft oder einer SNB, welche ebenfalls massiver am Aktienmarkt tätig ist, als definitiv gesichert gelten.

Da so ziemlich alle relevanten Zentralkbanken nunmehr die "Infinite Fiat-Firepower-Karte" gezogen haben, der angehangene Chart illustriert das eigentlich auch recht gut, beschleicht einen schon das Gefühl. dass mehr als kleine "Korrektürchen" künftig wohl auch nicht drin sein werden, bevor dann irgendein Politbüro wieder trendverstärkend eingreift.

Wie und wann das enden wird?

Nochmals Chris Martenson dazu:

"Nichts kann ewig steigen, es sei denn, wir glauben an die vier gefährlichsten Worte im Investmentbusiness: "Diesmal ist es anders." Wenn wir das nicht glauben wollen, müssen wir die Tatsache einräumen, dass die zentralen Planungsbehörden nichts anderes getan haben, als faire Bewertungen in weite Ferne zu rücken. Die Umkehr wird eines Tages kommen, aber aufgrund der heutigen vernetzten Marktstruktur wird sie sehr, sehr schnell geschehen. Die Veränderungen, die uns bevorstehen, sind keinesfalls mit einer Baisse zu Großvaters Zeiten vergleichbar sind, als man im Grunde genommen noch viel Zeit hatte, um die Trendwende zu erkennen und zu reagieren. Die kommende Krise wird dagegen recht explosiv."
Der USA Bären-Thread 964747
Der USA Bären-Thread Saurier

S&P + DOW ... eine hysterische Ruhe ...

2
.. seit viereinhalb Handelswochen in einem Tradingrange von 2,5 bzw. 2 Prozent.
Es sieht so aus als würde die Tradergemeinde auf die Trump-Inthronisierung warten und sich dann wegen Irgendwas entscheiden - zwischen die letzten 2% Cash noch in Aktien stecken oder das halbe Depot erstmal verscherbeln. Im letzten Fall - auch wenn nur es einige % vom Depot sind - wollen dann alle durch diesselbe Tür - bildlich gesehen ohne das einer die Klinke runtergedrückt hat. Jedenfalls sehe ich jetzt schon eine riesige Tageskerze noch längeren Lunten. Also - Hände weg von SL und Abstauberorder im Abstand von 6 - 10%. Denkt man die Geschichte der Exceptional Nation allerdings konsequent weiter, wird DT ohnehin von einer verirrten Kugel des zu erwartendem Bürgerkriegs zwischen Gegnern und Anhängern getroffen, der Notstand ausgerufen, Wahlen ausgesetzt und die Regierungsarbeit ohne (lästige)zwischengeschaltete Politiker direkt durch die Rüstungs- und Finanzindustrie fortgesetzt.

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