Der USA Bären-Thread

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Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Der USA Bären-Thread

432
20.02.07 18:45
#1
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
125.122 Beiträge ausgeblendet.
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Der USA Bären-Thread Saurier
Saurier:

OT: Euro Bund Future

 
22.09.16 20:32
Wenn man statt des Basiswerts ein Dauerderivat betrachtet, sieht man besser die Tradingranges weil die Sprünge der Kontraktwechsel fehlen. Die  CCI  100/-100 Signale zeigen ziemlich zuverlässig die Trendwechsel auf Tagesbasis an. Im Stundenchart kann man das mit EMA4 + MA4 verunden ==> Nur im übergeordneten (Tages-) Trend gehandelt ist das sehr sicher.
Point und Figure-Chart-Experten mögen ihre Klappe halten oder ein konkretes Bild einstellen so wie ich.
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Der USA Bären-Thread 940964
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Die Fed ist kurz davor, ihre Glaubwürdigkeit zu

 
22.09.16 21:24
verlieren.

www.marketwatch.com/story/...ts-credibility-says-economist-2016-09-22
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Text dazu:

 
22.09.16 21:25
For the second time this year, Federal Reserve officials pointed to a looming rate hike and then pulled back, actions which have left the central bank “perilously close” to losing its credibility with the markets.

“There are only so many times you can lay out the case to act and then do nothing and still expect to maintain your credibility,” said Richard Moody, chief economist at Regions Financial Corp. in Birmingham, Alabama.

“If not there yet, the Fed is perilously close to being there,” he added.
Der USA Bären-Thread Katzenpirat
Katzenpirat:

500 Millionen ...

 
22.09.16 22:22
... Datensätze wurden Yahoo geklaut. Der neue Eigentümer Verizon wird sich freuen...

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...zern-gestohlen-14448713.html
Der USA Bären-Thread Katzenpirat
Katzenpirat:

...

 
22.09.16 22:31

Der Hack erfolgte 2014 - yahoo teilt 2 Jahre später mit: "Potenziell betroffene Nutzer sollen per E-Mail unterrichtet und aufgefordert werden, ihre Passwörter zu ändern. Yahoo verbessere die Sicherheit der Systeme, zugleich sollten die Nutzer nach verdächtiger Aktivität in ihren Profilen Ausschau halten."

- Unglaublich vertrauenserweckend...

Der USA Bären-Thread lifeguard
lifeguard:

don't panic - panic!

2
23.09.16 00:55
Der USA Bären-Thread 21945185
Der Vorsprung von Hillary Clinton auf Donald Trump schrumpft. Vergeblich versucht ihr Wahlkampfleiter ihre Anhänger zu beruhigen. Klar ist: es wird knapp.


"Am Montagabend versandte ihr Wahlkampfleiter Robby Mook (36) ein Mail an Mitarbeiter mit dem Vermerk: «Don’t Panic», kein Grund zur Panik. Das Memo gelangte zu US-Medien – und löste bei Demokraten genau diese Panik aus."
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Die Lage des Kleinsparers

6
23.09.16 09:40
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#125131

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Anti Lemming:

Großmutter, warum hat dieser Moderator

 
23.09.16 12:36
ein so großes Mikrofon?

www.ariva.de/news/...nsight-kein-zinsschritt-in-japan-und-usa-5888420

Großmutter: Es ist ein Ersatz-Phallus, damit er dich auch verbal vergewaltigen kann.
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Anti Lemming:

Korr. # 131: abgeschmolzen

 
23.09.16 12:55
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Anti Lemming:

Kurioses von der Fed

 
23.09.16 15:47

Rosengren sagt, das Rezessionsrisiko in USA sei gestiegen, weil die Fed die Zinsen nicht erhöht hat.


Recession risk has grown because Fed didn’t hike, Rosengren says

Boston Fed President Eric Rosengren on Friday said he wanted to raise interest rates this week to help prolong the economic expansion.

In a statement released on the Boston Fed’s website, Rosengren explained why he was one of three dissenters from the Fed policy committee decision this week to hold interest rates steady.

Rosengren said he had argued for “a modest, gradual tightening: out of a concern that not doing so would put the recovery’s duration and sustainability at greater risk, by generating the sorts of significant imbalances that historically have led to a recession.”...


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Anti Lemming:

Zweites bärisches Insel-Gap

3
23.09.16 15:52
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Der USA Bären-Thread 941118
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Anti Lemming:

Markit Manufact. PMI fällt auf 51,4 im Sept.

2
23.09.16 16:00
Markit's Manufacturing PMI (preliminary) print for September missed expectations of 52.0, dropping to 3mo lows at 51.4. New orders and inventories declined but payrolls picked up modestly despite lsowing output.
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Der USA Bären-Thread 941121
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Abstürzendes Öl gibt mal wieder die Richtung vor

 
23.09.16 20:15
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Der USA Bären-Thread 941152
Der USA Bären-Thread Saurier
Saurier:

Öl ist auch ein Thema

 
24.09.16 00:41
in diesem Gespräch:
vimeo.com/60904595
Ein herumstammelnder desorientierter ehemaliger DeuBa Chefvolkswirt N. Walter (Kein Wunder das dieser Laden so schlecht läuft) der von dauerhaft hohen Ölpreisen schwadroniert und ein souveräner H. Flassbeck der ganz trocken den Ölüberschuss benennt und hohe Volatilität und das nächste Mal 30$ bei schlechter Weltwirtschaft ankündigt (6 Jahre später war es so weit).
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Anti Lemming:

# 138

 
24.09.16 09:42
Das Interview ist von 2010.
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

DWN will 7,99 Euro Abogebühr pro Monat

8
24.09.16 10:44
Sonst bekommt man künftig nur noch die Überschriften und Einführungen zu lesen. Das Problem bringt "Deutsche Wirtschaftsnachrichten" (DWN) im folgenden Link auf den Punkt:

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/...hafts-nachrichten/

Die Argumente gelten freilich nicht nur für DWN, sondern für sämtliche teilweise kommerziell ausgerichteten kritischen Alternativ-Medien. Schon der "normale" (= neuerdings unkritische) Journalismus leidet stark unter dem grassierenden Anzeigenschwund. Wer wie DWN dann auch noch mit kritischen Artikeln gegen Konzern- und Geopolitik-Interessen verstößt, der erhält aus dieser Richtung überhaupt keine Anzeigen mehr. Damit ist ein kommerzieller Betrieb auf Dauer praktisch nicht möglich. In D. sind nur die öffentlich-rechtlichen "Anstalten" sind mit ihren Zwangsbeiträgen fein raus. Die sind aber eh bereits gleichgeschaltet, so dass dort im Wesentlichen Infotainment und USA-dirigierte Gehirnwäsche läuft.

Anzeigen waren bis Anfang des Jahrtausends die größte Einnahmequelle der Printmedien (noch vor den "Heft"- bzw. Zeitungs-Verkäufen, die nur einen kleinen Teil des Umsatzes brachten). Durch das Internet sind diese Anzeigen immer stärker zu US-Internetgiganten wie Google, Facebook gewandert, die sich nicht scheuen Pseudo-Journalismus und Kommerz (Werbung) zu verquicken: Dem Leser wird unter der Maske seriösen Journalismus latent Werbung untergejubelt. Amazon hat kürzlich sogar die Washington Post gekauft, um journalistische Inhalte mit Eigenwerbung zu füllen.

Dieser starke Anzeigenschwund bei den Print-Medien ist mMn auch der Hauptgrund, warum ehemals linksliberale Blätter wie Spiegel, Zeit und Süddeutsche in den letzten Jahren auffallend nach rechts abgedriftet sind. Im "Kampf" um die immer knapperen Anzeigenaufträge müssen diese Blätter das Lied der Konzerne und Geopolitiker singen, sonst werden sie mit Anzeigenschwund abgestraft, gehen leer aus und auf Dauer pleite. Der Rechtsruck in den obigen Blättern wird durch die dort tätigen Atlantikbrücken-Journalisten, die man als "korrupte trojanische US-Pferde im Journalistenpelz" bezeichnen könnte, noch verstärkt.

DWN versucht in diesem schwierigen Umfeld das Kunststück, nach Vorbild von Zerohedge kritische Berichterstattung mit Markterfolg zu kombinieren. Doch wegen der überwiegend kritischen Artikel laufen natürlich auch DWN die eh schon knappen Anzeigenkunden weg wie kürzlich die Commerzbank, die nach einem kritischen DWN-Artikel sämtliche Anzeigen bei DWN strich.

Das Kernproblem ist (und bleibt), dass Bezahl-Journalismus im Netz nur sehr schwer durchsetzbar ist. Der britische "Economist" hatte es vor Jahren probiert und musste wieder aufgeben. Der Spiegel versucht es zurzeit mit "Plus" (39 Cents Gebühr für ausgewählte Artikel). Das Handelsblatt macht seit einiger Zeit mit dem "Digitalpass" einige besonders interessante Artikel nur noch Passinhabern (= Online-Abo) zugänglich. Der Erfolg steht in den Sternen.

Das einzige mir bekannte große Medium, das Pay-Content ökonomisch erfolgreich durchsetzen konnte, ist das Wall Street Journal. Die Gründe liegen auf der Hand: WSJ wird in USA und auf Englisch herausgegeben (auch dt. Version verfügbar). Wegen Englisch zählt die halbe Welt (allein 310 Mio. Amis). inkl. asiatische Länder wie Indien zu den Lesern. Da der Abo-Erfolg rollt, können auch relativ hochkarätige (Wirtschafts-)Journalisten beschäftigt werden, die kompetent und zeitnah vom Wallstreet-Geschehen berichten. Nicht immer unabhängig, aber immer schnell und aktuell. Der Preis des WSJ-Abos ist ziemlich hoch (ich würde sogar sagen: überteuert). Doch die Leute, die WSJ lesen, verfügen aber offenbar über hinreichend Kleingeld. Auch dienen die Artikel (zumindest "hoffnungsweise") der Mehrung des eigenen Vermögens. Daher können Leser das Abo als eine Art "Investition" betrachten.

Leser kritischer Alternativ-Medien zählen hingegen meist nicht zu denen, die mit sechs+stelligen Beträgen an der Börse jonglieren. Daher ist für sie ein Abo auch keine finanzielle Investition, sondern eher eine Form der ideellen Identifikation, ähnlich wie eine regelmäßige Spende an Greenpeace. Insgesamt sitzt der Euro bei dieser Zielgruppe nicht sehr locker. Problematisch wird es, wenn - wie bei DWN - die Grenze zwischen aufklärerischer NGO und Kommerz nicht klar gezogen ist. Dann sitzt der "alternative Euro" erst recht nicht (so) locker.

Meine These ist, dass Pay-Content in deutscher Sprache mangels Masse (zu wenig deutschsprachige Leser) auch auf lange Sicht kaum erfolgreich sein wird. Kritische Berichterstattung bleibt damit bis auf weiteres einigen semi-professionellen Blogs (wie z. B.  "nachdenkseiten", wo pensionierte Journalisten, die ausgesorgt haben, für Mickerspenden arbeiten) und den eher kauzigen Web-Seiten wie dem Bärenthread vorbehalten. Geld wird hier nicht verdient, jedenfalls nicht von mir.

Wer sich in dieser medialen Grauzone abrackert, tut dies in der Regel nicht aus finanziellen Interessen, sondern aus ideellen - und weil es ihm vielleicht (wie mir) zumindest stellen- bzw. zeitweise Spaß macht. Gleichwohl generiert der Bärenthread, der täglich bis zu 5000 Klicks erhält, erhebliche Werbeeinnahmen für Ariva. Das Geld geht z. T. ebenfalls an Google und Co. Mit meiner Arbeit hier trage ich also (unabsichtlich) dazu bei, dass "kommerzielle Alternativmedien" (die Formulierung ist ein Widerspruch in sich) wie DWN vermutlich den Durchbruch mit Pay-Content nicht schaffen werden. Traurig, aber wahr.
Der USA Bären-Thread lifeguard
lifeguard:

grundsätzliches problem

4
24.09.16 11:50
alle medien, die geschriebenen text verbreiten leiden unter dem problem des anzeigenschwundes. viele journalistenstellen sind bereits verschwunden. es ist ein existenzielles problem für die zeitung an und für sich, egal ob sie jetzt auf papier oder elektronisch erscheint.

ich bin überzeugt, dass für ein überleben von qualitätsjournalismus über eine neuverteilung des rundfunkbeitrages geredet werden muss. mit milliarden wird in teils seichteste unterhaltung oder sportmillionäre investiert, das kann ja nicht im sinne der erfinder des rundfunkbeitrages sein. ein teil davon sollte meiner überzeugung nach in zeitungsverlage fliessen um eine unabhängige und vielseitige information der bevölkerung sicherzustellen.
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Clinton-Trump-Debatte könnte Märkte drücken

 
10:37

Clinton-Trump debate showdown carries potential to sock stocks

Investors will be keeping a close eye on the first of the presidential debates between Democrat nominee Hillary Clinton and GOP nominee Donald Trump for signs of a momentum shift in the heated race.

The outcome from the head-to-head matchup carries the potential to deliver a jolt to U.S. equity markets coming off closely watched policy decisions by central bankers.

... the debate may be, outside of another important meeting of major oil producers, the most important event of the week.

...“Market reaction will probably depend on how successful each candidate is in demonizing the other’s proposals, and how effective each is in his or her own defense,” McMillan said...

Der USA Bären-Thread lifeguard
lifeguard:

hexenjagd

 
11:55
wie zu befürchten war läuft die reaktion in der türkei aus dem ruder. da werden schnell geschäftliche konkurrenten als gülenanhänger verleumdet. hexenjagd pur.
eine abstufung auf ramschniveau gabs auch. atatürk würde sich im grabe umdrehen wenn er könnte...

www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/...n-erdogan/story/26366205
"Ein türkischer Unternehmer aus der Schweiz, der im Artikel diffamiert wird, hat nun Strafanzeige erstattet."

www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...hniveau/14595160.html
Der USA Bären-Thread lifeguard
lifeguard:

scheinheilige

 
12:30
so kann man sich auch unbeliebt machen.

Der USA Bären-Thread 21953579
Die USA bestraften Schweizer Banken in den vergangenen Jahren wegen Beihilfe zur Steuerflucht. Mit ähnlichen Manövern macht nun J.P. Morgan Chase Geschäfte.
Der USA Bären-Thread Saurier
Saurier:

#140 DWN

 
17:35
... spiegelt einige wenige ausgewählte Standardnachrichten vor dem Hintergrund bekannter (zumindest bekannt für denjenigen der DWN überhaupt beachtet) Missstände und MSM-ignorierter Tatsachen.Die eigene, die Standardberichterstattung (=Desinformation) kritisch sehende Meinung, bekommt man wohlgefällig bestätigt. Ein wirkliche eigene journalistische (Recherche-) Leistung sehe ich bei DWN überhaupt nicht, das Prinzip dort ist kopieren und allenfalls übersetzen. Und für einen 1-Mann-Laden für den alle notwendigen investitionen längst erledigt sind, sind 96€ im Jahr m. E. eine Unverschämtheit. Man vergleiche mal mit KenFM. Falls da wirklich irgendein Hindernis für den Zugang aufgebaut wird werde ich die Seite komplett ignorieren.
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Hedgefonds hatten 2016 die schwächste Performance

 
20:46

von allen "Assetklassen". Am schlechtesten schlossen (bislang) die Global Macro Funds ab, die fortlaufend von den Notenbankern veralbert werden.

Am besten schnitten 2016 bislang Öl und Gold ab.

ZH

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Der USA Bären-Thread 941428
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

# 145

 
21:15
Wenn es um ökonomische Kompetenz geht, ist Zerohedge klar die beste Gratis-Info-Quelle für kritische Wirtschaftsberichterstattung, auch was die zeitliche Nähe zum Geschehen betrifft. Man muss freilich gut Englisch können und teils auch den verstiegenen Trader/Banker-Jargon beherrschen. Die Latte liegt teils recht hoch, so dass Laien mit schlechten Englischkenntnissen oft überfordert sind.

Bei DWN ist es um die ökonomische Kompetenz leider teils deutlich schlechter gestellt. Man hat den Eindruck, (an)gelernte Journalisten befassen sich mit der ihnen fachfremden Materie Wirtschaft.

Bei Zerohedge hingegen sitzt mit Tyler Durden ein hochkarätiger Trader - mithin ein erfahrender Börsenpraktiker -, vermutlich ergänzt um weitere Börseninsider, weil eine Person allein die Fülle an News kaum generieren könnte. Dafür beherrscht Durden das journalistische Handwerk nicht allzu gut - er schreibt mMn sperrig (Schachtelsätze) und teils im verschroben-unzugänglichen Trader-Jargon (zig Akronyme), was hohe Anforderungen an die Vorkenntnisse der Leser stellt.

Bei DWN hängt die Qualität vom jeweiligen Autor ab. Es gibt einige (wenige) sehr Pfiffige - vor allem gute Gastautoren wie Daniel Stelter. Oft aber erreicht DWN mMn nur Praktikanten- bis schwaches Blogger-Niveau. Zuweilen drängt sich sogar der Eindruck auf, den "Blattmachern" gehe es vor allem um Skandal-Effekthascherei, für die keine Kolportage zu windig ist. Geht man (mit hinreichendem Fachwissen) ins Detail, macht sich die Substanzarmut teils schmerzlich bemerkbar.

Dass DWN ein Ein-Mann-Betrieb ist, glaube ich nicht, dafür variiert das Niveau der Beiträge zu stark. Da DWN aber bislang hauptsächlich nur Banderolen-Werbung kassiert, wird dort auch kein hochkarätiges und entsprechend hoch bezahltes Wirtschaftsjournalisten-Team auf dem Niveau von Wall Street Journal sitzen. In USA gibt es den schönen Spruch: "If you pay peanuts, you get monkeys." (Wenn du schlecht bezahlst, bekommst du nur Affen).

Ich tippe eher auf Chef Michael Maier, der in Teilbereichen kompetent ist, plus zwei oder drei schlecht bezahlte Praktikanten (oder pensionierte ehemalige Wirtschaftsjournalisten) zum Seitenfüllen, Skandalhaschen sowie zum (pseudo-)kritischem Aufblasen vulgärer Agentur-Meldungen. Ein Mix, der auch mir die 7,99 Euro im Monat nicht wert ist.

Zumal ich mir das bisschen, was ich lese, selber schreibe ;-)
Der USA Bären-Thread Anti Lemming

D. Stelter: Italiens Target-2-Saldo auf Rekordhoch

 
„Jetzt wird Italien zu Europas größtem Risiko“ – ist es doch schon lange“

Lasst uns austreten, bevor Italien es tut!, war mein Appell im Sommer 2015. Noch wäre Zeit, könnte man meinen. Aber nicht mehr so viel. DIE WELT mit einer erneuten Bestandsaufnahme:

  • „Im jüngsten Monatsbericht weist die Banca d’Italia einen neuen Negativrekord aus. Danach haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber dem Euro-System, der sogenannte Target2-Saldo, im August um mehr als zehn Prozent auf 327 Milliarden Euro ausgeweitet. Das liegt sogar über dem bisherigen Rekord, den die Notenbank auf dem Höhepunkt der Euro-Krise im August 2012 publizieren musste.“ – bto: Und wir sind die Hauptkreditgeber.
  • „‚Italiens rekordhoher Target2-Saldo ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass QE nicht funktioniert‘, sagt Fabio Balboni, Ökonom bei HSBC in London. Eigentlich sollte das milliardenschwere Anleihekaufprogramm der EZB (…) dazu führen, dass die Ungleichgewichte in der Euro-Zone eingeebnet werden. Doch genau das Gegenteil sei der Fall. (…) ‚Die üppigen Mittel, die durch das Anleihekaufprogramm geschaffen werden, kommen nicht dem Wachstum Italiens zugute, sondern das Geld fließt ins Ausland‘, sagt Balboni.“ – bto: natürlich. Denn so kann man sich gegen die Folgen eines Austritts schützen....


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Der USA Bären-Thread 941433

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