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Aktien Europa: Verluste nach Erholung am Vortag - Unsicherheit belastet

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Nach den Gewinnen am Vortag haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag wieder nachgegeben. Der Markt leidet laut Experten unter der Unsicherheit. Der EuroStoxx 50 , der Leitindex der Euroregion, sank zur Mittagszeit um 1,3 Prozent auf 5.269,89 Punkte.

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Euro Stoxx 50 5.985,7 Euro Stoxx 50 Chart +0,11%
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Außerhalb des Euroraums gab der Londoner Börsenbarometer FTSE 100 um 0,47 Prozent auf 8.833,90 Zähler nach. Der Schweizer SMI notiert 0,49 Prozent tiefer mit 12.031,30 Punkten.

"Die Situation im Nahen Osten bleibt unübersichtlich und von Verhandlungen bis hin zu einem Eingreifen der USA in den Konflikt ist alles möglich", betonte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. "Die frühzeitige Abreise des US-Präsidenten vom G7-Gipfel in Kanada kann sowohl für die eine als auch für die andere Option sprechen."

Zudem stehen mit den US-Importpreisen, den US-Einzelhandelsumsätzen und der US-Industrieproduktion am Nachmittag eine ganze Reihe wichtiger Daten auf dem Programm.

Einziger Sektor im Plus waren die Ölwerte. "Die Eskalation im Nahen Osten weckt Zweifel an einem der wenigen Faktoren, die in letzter Zeit günstig für die Weltkonjunktur waren: dem Rückgang der Ölpreise", so Gilles Moëc, Chefökonom der Axa (AXA Aktie) Group, zur Stärke der Branche, die zugleich ein Warensignal ist.

Stark waren Totalenergies mit 1,6 Prozent Aufschlag. Die Investmentbank Bernstein hatte den Wert auf "Outperform" angehoben. Die Bundesnetzagentur hatte zudem eine Offshore-Windfläche in der deutschen Nordsee an das französische Energieunternehmen versteigert.

Etwas schwächer tendierten dagegen die Pharmawerte. Der Pharmakonzern Roche hatte einen Rückschlag in einer Phase-III-Studie erlitten. Die Roche-Tochter Genentech und der US-Pharmakonzern Abbvie (Abbvie Aktie) hatten gemeinsam bekannt gegeben, dass eine Studie zum Blutkrebs-Medikament Venclexta (Venetoclax) den primären Endpunkt der Gesamtüberlebenszeit in der abschließenden Analyse nicht erreicht habe.

Den Telekomsektor belasteten unterdessen die Verluste der Telekom-Aktie . Der zweite Großaktionär der US-Telekom-Tochter T-Mobile , der Technologie-Investor- Softbank , hatte T-Mobile Anteile im Wert von 4,8 Milliarden US-Dollar verkauft, um seinen Wachstumskurs im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu finanzieren. T-Mobile-Anteile gaben im vorbörslichen US-Handel rund vier Prozent nach./mf/jha/

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