- Bahnstrecke Hamburg-Berlin ist seit August 2025 gesperrt.
- Die Inbetriebnahme verzögert sich wegen Winterwetter.
- Ein neuer Zeitplan soll am 13. März vorgestellt werden.
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"Genau das ist das Problem der Deutschen Bahn: Dass die Bürgerinnen und Bürger sich einfach nicht darauf verlassen können", betonte der Minister.
Auch aus Brandenburg kam Kritik. Es sei absolut unverständlich, dass das Unternehmen nun bis Mitte März brauche, um überhaupt einen neuen Zeitplan auf den Weg zu bringen, teilte Landesverkehrsminister Detlev Tabbert (parteilos) mit. "Also so geht es bei allem Verständnis nicht", sagte er. "Wir haben jedes Jahr Winter."
Verzögerung überraschend verkündet
Die Deutsche Bahn hatte am Vortag überraschend mitgeteilt, die Strecke könne nicht wie geplant bis Ende April fertiggestellt werden. Wegen des Winterwetters brauche man mehr Zeit. Seit sechs Wochen seien die Arbeiten auf der Strecke in Verzug, weil Frost und Schnee vor allem die Kabeltiefbauarbeiten für die Signal- und Stellwerksanlagen nahezu unmöglich machten.
Schwierig gestalten sich aufgrund der Kälte auch Arbeiten an den Oberleitungen, erläuterte die Bahn. Diese hätten bereits im Januar erfolgen sollen, was aufgrund der Witterung aber nicht möglich gewesen sei.
Wie lange sich die Inbetriebnahme der Strecke verzögert, blieb offen. Am 13. März will der Konzern einen neuen Zeitplan vorstellen.
Die Bahnstrecke Hamburg-Berlin ist seit Anfang Augst 2025 für die Sanierung gesperrt - zunächst war mit neun Monaten Bauzeit geplant worden. Die 280 Kilometer lange Strecke führt durch fünf Bundesländer und ist eine der wichtigsten Pendlerstrecken in Deutschland mit täglich rund 30.000 Fahrgästen im Fernverkehr und insgesamt 470 Zügen pro Tag./ili/DP/jha
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