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Aktien Frankfurt: Dax ringt um die Marke von 25.000 Punkten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dem Dax fehlen am Dienstag nach seiner Vortagsrückkehr über die 25.000 Punkte die Impulse für eine Fortsetzung seiner Erholung. Vor den am Mittwoch erwarteten US-Arbeitsmarktdaten prägte Zurückhaltung bei deutschen Aktien das Geschehen. Sie verhinderte, dass der Leitindex sich weiter seinem Rekordhoch von 25.507 Punkten aus dem Januar nähern konnte.

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Der Dax tauchte bis zum Nachmittag wieder knapp unter die rund Marke ab. Zuletzt gab der deutsche Leitindex um 0,1 Prozent auf 24.995 Punkte nach, während an den tonangebenden US-Börsen auch ein Start knapp im Minus erwartet wurde. Der MDax verlor 0,1 Prozent auf 31.930 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx konnte dagegen geringfügig zulegen. Er hatte am Morgen mit einem erneuten Rekord auf sich aufmerksam gemacht.

Geht es nach den Chartexperten der UBS, müsste der Dax eine Rückkehr über die 25.000 Punkte erst noch bestätigen, indem er auch die offene Kurslücke vom 19. Januar schließt. Damals hatte der zwischenzeitlich aufgeflammte Grönland-Streit mit US-Präsident Donald Trump die Anleger schwer beunruhigt. Um den Weg zum Januar-Rekord freizumachen, müsste der Dax also auf knapp 25.300 Punkte steigen.

Einzelhandelsumsätze, die am Nachmittag aus den USA veröffentlicht wurden, trugen in ersten Reaktionen kaum zur Richtungsfindung bei. Auch von deutschen Unternehmen mit Zahlenvorlagen kamen gemischte Impulse.

Teamviewer sackten in Richtung Rekordtief ab wegen eines vorsichtigen Ausblicks auf 2026. Zuletzt standen die Titel des Wartungssoftware-Spezialisten mit 4,2 Prozent im Minus.

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Die Titel von Tui standen zuletzt mit einem Hoch seit 2023 besser da. Mit einem Abschlag von 3,7 Prozent folgten nun aber Gewinnmitnahmen. Der operative Gewinn des Reisekonzerns konnte zwar im ersten Geschäftsquartal gesteigert werden, der Umsatz aber nicht. Auch die Aussagen zur Buchungsentwicklung für die wichtige Sommersaison seien mau, hieß es von Händlerseite.

Anteile der Commerzbank (Commerzbank Aktie) wurden dagegen im Dax mit 1,9 Prozent ins Plus gehievt von Eckdaten, die das Geldinstitut vorgelegt hatte. Analyst Chris Hallam von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) sah den Überschuss und den Dividendenvorschlag etwas über den Erwartungen, während man sich am Markt etwas höhere Aktienrückkäufe versprochen habe.

Vorläufige Zahlen gab es auch von Salzgitter , die nach einer zunächst negativen Reaktion zuletzt um zwei Prozent zulegten. Anleger schüttelten hier die erste Enttäuschung über den Ausblick ab.

Ansonsten rückten unternehmensseitig einmal mehr Analystenkommentare in den Mittelpunkt. Gestrichene Kaufempfehlungen gab es von der UBS für die beiden United-Internet-Töchter 1&1 und Ionos , deren Papiere mit Rückschlägen von vier respektive acht Prozent auch die Titel des Mutterkonzerns belasteten.

Optimistischer wird dagegen Goldman Sachs für einige zyklisch geprägte Chemiewerte, die davon in der Breite profitierten. Kaufempfehlungen der Expertin Georgina Fraser hievten die Titel von Evonik und Symrise mit bis zu 4,5 Prozent ins Plus. Begehrt waren auch die Papiere von BASF (BASF Aktie) und Lanxess (Lanxess Aktie) . Für letztere gab die Analystin ihre bislang negative Haltung auf.

Ein "Buy" von Jefferies kam außerdem bei den Aktionären des Halbleiterausrüsters Aixtron sehr gut an, wie ein Kurssprung um mehr als acht Prozent zeigt. Die Papiere des Chipausrüsters seien ein bisher unterschätzter KI-Wert, denen eine Beschleunigung bevorstehe, lautete das Argument des Experten Om Bakhda./tih/jha/

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