Siemens Konzernzentrale in München, Deutschland
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Siemens überrascht mit Gewinnsprung und erhöht Prognose für 2026

Der Technologiekonzern Siemens hat nach einem unerwartet starken ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 seinen Ergebnisausblick angehoben.
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Getrieben von zweistelligen Zuwächsen in den Kerngeschäften und einer spürbaren Margenverbesserung hebt Siemens (Siemens Aktie) die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie an – und übertrifft zugleich die Erwartungen der Analysten.

Siemens erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2026 nun ein unverwässertes Ergebnis je Aktie zwischen 10,70 und 11,10 Euro. Bislang hatte der Konzern eine Spanne von 10,40 bis 11,00 Euro in Aussicht gestellt. Konzernweit erwartet Siemens ein Umsatzwachstum zwischen 6 und 8 Prozent.

Konzernchef Roland Busch sprach von einem "starken Start ins neue Geschäftsjahr" und betonte die Rolle von Künstlicher Intelligenz als Wachstumstreiber. Siemens integriere industrielle KI tief in Design, Entwicklung, Produkte und operative Prozesse, um messbaren Mehrwert für Kunden zu schaffen.

Industrielles Geschäft übertrifft Erwartungen deutlich

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Im ersten Quartal stieg das Ergebnis des Industriellen Geschäfts um 15 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Analysten hatten im Konsens lediglich mit 2,64 Milliarden Euro gerechnet. Die operative Marge verbesserte sich deutlich auf 15,6 Prozent nach 14,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Besonders stark entwickelte sich die Fabrikautomatisierung, die maßgeblich zum Margensprung beitrug.

Der Auftragseingang legte auf vergleichbarer Basis um 10 Prozent auf 21,4 Milliarden Euro zu. Der Auftragsbestand kletterte auf den Rekordwert von 120 Milliarden Euro. Der Umsatz wuchs um 8 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro und lag damit im Rahmen der Markterwartungen. Analysten hatten ebenfalls rund 19,1 Milliarden Euro prognostiziert, beim Auftragseingang jedoch nur mit gut 20,8 Milliarden Euro gerechnet.

Nettogewinn unter Vorjahr

Der Gewinn nach Steuern belief sich auf 2,2 Milliarden Euro. Im Vorjahresquartal hatte Siemens noch 3,9 Milliarden Euro ausgewiesen. Allerdings war der Vergleichszeitraum durch einen Buchgewinn von 2,1 Milliarden Euro aus dem Verkauf des Elektromotorenherstellers Innomotics begünstigt.

Free Cashflow rückläufig

Der Free Cashflow auf Konzernebene erreichte 677 Millionen Euro nach 1,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf das Industrielle Geschäft zurückzuführen, dessen Free Cashflow auf 1,0 Milliarden Euro sank. Belastend wirkte insbesondere ein Aufbau des Working Capitals, unter anderem durch Zahlungsfälligkeiten bei Mobility-Projekten.

Dividende steigt

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 5,35 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vor – 15 Cent mehr als im Vorjahr.

Zugleich treibt der Konzern seine strategische Fokussierung voran. Perspektivisch plant Siemens, sich von seiner Beteiligung an Siemens Healthineers zu trennen. Zunächst sollen Aktionäre 30 Prozent der Healthineers-Aktien direkt in ihre Depots eingebucht bekommen. Ob dieser Schritt noch im laufenden Jahr umgesetzt wird, ist jedoch offen.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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