Deutsche Militärfahrzeuge in einem Konvoi. (Symbolfoto)
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Rheinmetall dreht auf: Diese Entscheidung könnte die Aktie pushen

Rheinmetall fokussiert sich voll auf Verteidigung und verkauft den Power Systems-Bereich. Doch die Expansion ins Schiffbaugeschäft birgt Risiken. Was bedeutet das für die Aktie?
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Rheinmetall hat jüngst sein Geschäftsmodell angepasst, um sich vollständig auf die Verteidigung zu konzentrieren. Der geplante Verkauf des Power Systems-Bereichs stelle einen positiven Schritt dar. Laut Christian Cohrs, Analyst bei Warburg Research, ermöglicht dieser Verkauf Rheinmetall (Rheinmetall Aktie), seine Managementkapazitäten und Ressourcen gezielt für das Kerngeschäft zu nutzen.

Zudem berücksichtigen die neuen Schätzungen die Übernahme von NVL, die voraussichtlich ab März konsolidiert wird. Cohrs bleibt jedoch vorsichtig hinsichtlich dieser Expansion. Der Schiffbau sei nicht Teil von Rheinmetalls DNA, und dem Unternehmen fehle spezifisches Fachwissen in diesem komplexen Sektor.

Die Prognosen für 2025, die im Dezember veröffentlicht wurden, scheinen erfüllt zu sein, was auf ein starkes viertes Quartal in allen Geschäftsbereichen hinweist. Rheinmetall erwartet einen außergewöhnlich hohen freien Cashflow (FCF) aufgrund hoher Vorauszahlungen im Zusammenhang mit neuen Aufträgen.

Die starke Auftragsdynamik dürfte sich auch in diesem Jahr fortsetzen, da das Management ein potenzielles Auftragsvolumen von 80 Milliarden Euro, einschließlich Rahmenverträgen, angedeutet hat – der Großteil davon aus Deutschland.

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Die ersten Hinweise aus der jüngsten Pre-Close-Call-Konferenz dämpfen jedoch die Umsatz- und Gewinnprognosen für das Jahr 2026. Die Dynamik im Bereich Vehicle Systems dürfte nachlassen, auch wenn sie auf hohem Niveau bleibt, was unerwartet kam. Im Gegensatz dazu dürfte der Bereich Waffen und Munition der wichtigste Wachstumstreiber werden.

Für das laufende Jahr rechnet Warburg Research mit einem organischen Umsatzwachstum von 31 Prozent bei stabilen bis leicht steigenden Margen. Basierend auf den aktualisierten Prognosen und dem angepassten Risikoprofil hat Cohrs ein neues Kursziel von 1.700 Euro abgeleitet. Auf dem aktuellen Kursniveau erscheine die Rheinmetall-Aktie fair bewertet, weshalb die Halten-Empfehlung beibehalten wird. 

Autor: sbh-Redaktion/neb


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