Goldpreis hält sich bei 4.000 Dollar - Silber weiter knapp unter Rekordhoch

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Gestapelte Goldbarren.
- ©unsplash.com

FRANKFURT/LONDON (dpa-AFX) - Die Nachfrage nach Edelmetallen bleibt hoch: An der Börse in London wurde Gold am Freitag bei 4.000 US-Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm) gehandelt und damit 23 Dollar (Dollarkurs) höher als am Vortag. Damit bleibt die Notierung in der Nähe des Rekordhochs, das am Mittwoch bei 4.059,31 Dollar erreicht worden war.

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Auch der Preis für Silber (Silberpreis) hielt sich kurz vor dem Wochenende knapp unter dem Rekordhoch. Im Mittagshandel notierte die Unze bei 51,03 Dollar, nachdem sie am Vortag in der Spitze bis auf 51,23 Dollar gestiegen war.

"An den Edelmetallmärkten dominieren schon seit Längerem die Optimisten", beschrieb Rohstoffexpertin Barbara Lambrecht von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) die Marktstimmung. Zuletzt habe auch die Schließung von US-Behörden wegen eines ungelösten Haushaltsstreits der politischen Parteien in Washington für mehr Kauflaune bei Edelmetallen gesorgt.

"Während die Teilnehmer anderer Märkte auf neue Daten aus den USA warten, profitiert Gold (Goldkurs) davon, dass keine veröffentlicht werden, da dies die große politische Unsicherheit einmal mehr unterstreicht", sagte Lambrecht. Nachdem der "Shutdown" bereits seit über einer Woche in Kraft ist, gibt es nach wie vor keine Hinweise auf eine Einigung im Haushaltsstreit.

Zuletzt hatte ein überraschender Durchbruch bei den Verhandlungen für ein Ende des Gaza-Kriegs die Nachfrage der Anleger nach sicheren Anlagehäfen wie Gold gebremst. In den Tagen zuvor hatte auch die Flucht in sichere Anlagehäfen wegen geopolitischer Risiken im Nahen Osten und durch den Krieg in der Ukraine die Kauflaune beim Gold immer wieder angeheizt.

Werte aus dem Artikel:
Goldpreis 3.975,21 $ -1,01%
Silberpreis 57,6943 $ -2,48%

Seit Beginn des Jahres haben Gold und Silber stark an Wert gewonnen. In dieser Zeit hat sich das gelbe Edelmetall mehr als 50 Prozent und der kleine Bruder Silber mehr als 70 Prozent verteuert. Als weitere Preistreiber gelten die aggressive Zollpolitik der US-Regierung, die Käufe von Notenbanken und die Aussicht auf sinkende Zinsen in den USA./jkr/jsl/men


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