Micron zündet, SK Hynix führt, Samsung greift an: Wer macht das Rennen um die KI-Speicherkrone?
Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.
Micron, SK Hynix und Samsung profitieren massiv vom KI-Boom. Doch Speicherchips bleiben zyklisch. Solange Knappheit herrscht, locken hohe Margen. Danach droht der Stresstest.
Für dich zusammengefasst:
Micron Technology profitiert vom KI-Speicher-Boom.
SK Hynix ist führender Anbieter von High Bandwidth Memory Chips.
Samsung investiert massiv, um den Rückstand aufzuholen.
Micron Technology galt lange nicht als klassischer Hype-Wert. Der US-Konzern baut Speicherchips. Doch mit dem Boom rund um Künstliche Intelligenz hat sich das geändert. Große Technologiekonzerne brauchen immer mehr Speicherleistung für ihre Rechenzentren. Besonders gefragt sind moderne High Bandwidth Memory Chip (HBM).
Micron hat mit seinen jüngsten Zahlen gezeigt, wie stark dieser Trend ist. Der Umsatz im dritten Geschäftsquartal lag deutlich über den Erwartungen. Anleger feierten die Aktie zeitweise als neuen großen Gewinner der KI-Welle.
Der Grund ist einfach. Die Nachfrage ist hoch, das Angebot knapp und die Preise steigen. Dadurch ziehen auch die Margen stark an. Micron selbst geht davon aus, dass die Knappheit bei Speicherchips noch mindestens 18 Monate anhalten könnte.
Beide Konzerne sind die wichtigsten Speicherchip-Unternehmen Südkoreas. SK Hynix ist derzeit besonders stark positioniert. Das Unternehmen gilt als führender Lieferant moderner High Bandwidth Memory Chips für Nvidia.
Samsung ist dagegen der große Herausforderer. Der Konzern hat enorme Finanzkraft und Produktionsmacht, liegt im wichtigen Markt für High Bandwidth Memory Chips aber nicht klar vorn. Deshalb investiert Samsung massiv, um den Abstand zu SK Hynix zu verkleinern.
Berichten zufolge könnte Samsung über zehn Jahre bis zu 1.000 Billionen Won investieren. Das entspricht rund 566 Milliarden Euro. Das Geld soll unter anderem in neue Chipfabriken, Rechenzentren für Künstliche Intelligenz, Verpackungstechnologien, Batterien und Displays fließen.
Auch Südkorea selbst geht in die Offensive. Samsung und SK Hynix sollen jeweils zwei neue Halbleiterfabriken im Südwesten des Landes bauen. Das Projekt ist Teil eines nationalen Halbleiter-Ökosystems mit einem Volumen von 800 Billionen Won. Umgerechnet sind das rund 452 Milliarden Euro.
Für Anleger bleibt aber ein zentrales Risiko. Speicherchips sind ein zyklisches Geschäft. Wenn das Angebot knapp ist, verdienen die Hersteller sehr gut. Kommen neue Kapazitäten auf den Markt, können Preise und Margen schnell fallen.
Genau deshalb ist der aktuelle Boom nicht risikofrei. Micron, Samsung und SK Hynix profitieren derzeit von hohen Knappheitsmargen. Diese lassen die Gewinne stark steigen. Wenn neue Fabriken hochfahren, könnten diese Sondergewinne aber wieder verschwinden.
Micron ist derzeit der heißeste US-Profiteur des Speicherbooms. SK Hynix punktet mit seiner starken Stellung bei High Bandwidth Memory Chips und der Nähe zu Nvidia. Samsung bleibt der große Aufholer. Gelingt der Anschluss im Zukunftsmarkt, könnte auch diese Aktie wieder stärker in den Fokus rücken.
Der Speicherchip-Boom ist real. Doch für Anleger entscheidet sich jetzt, welche Unternehmen aus der aktuellen Knappheit dauerhafte Stärke machen können.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB6W319 , DE000NB60PP6 , DE000NB60317 , DE000NB6RVM3 , DE000NB6RTG9 , DE000NB61FY7 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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