- UBS erwartet im Q3 2026 positive Signale bei Siemens.
- Prognose für Aufträge wurde um neun Prozent angehoben.
- Siemens-Chefs könnten höhere Ziele für Marge setzen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Nicolas Ebert Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 erwarten die UBS-Analysten vor allem bei Smart Infrastructure und Digital Industries positive Signale. Beim Auftragseingang rechnen sie mit einer Überraschung nach oben. Auch die Marge von Digital Industries könnte besser ausfallen als vom Markt erwartet.
Die Schätzungen für Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis im Siemens-Kerngeschäft bleiben weitgehend unverändert. Dazu zählen Digital Industries, Smart Infrastructure und Mobility. Die Prognose für den Auftragseingang heben die Analysten aber um rund neun Prozent an. Hauptgrund ist der Bereich Mobility. Auch Smart Infrastructure dürfte stärker abschneiden.
Für das Geschäftsjahr 2026 liegt die neue Prognose der Schweizer für die Aufträge rund 5 Prozent über dem Konsens. Deshalb halten die Analysten weitere Anhebungen der Markterwartungen für möglich. Auch das Management könnte aus ihrer Sicht Spielraum für höhere Ziele haben.
Bei Digital Industries sehen die UBS-Analysten die Chance auf eine höhere Margenprognose. Nach Abfindungszahlungen könnte Siemens (Siemens Aktie) die Spanne auf 17 bis 19 Prozent anheben. Für Smart Infrastructure halten sie eine höhere Prognose für das organische Wachstum auf acht bis zehn Prozent für möglich.
Im Bereich Digital Industries erwarten die Analysten im dritten Quartal ein organisches Umsatzwachstum von 9 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Die bereinigte operative Marge sehen sie bei 19,5 Prozent. Nach Abfindungen dürfte sie bei 18,5 Prozent liegen.
Smart Infrastructure bleibt aus Sicht der UBS stark. Besonders Elektrifizierung und Rechenzentren treiben die Nachfrage. Die Analysten rechnen mit einem organischen Auftragswachstum von 30 Prozent. Der Umsatz soll organisch um zehn Prozent auf 6,2 Milliarden Euro steigen.
Auch Mobility dürfte deutlich mehr Aufträge erhalten als üblich. Dazu zählt ein Auftrag der Schweizerischen Bundesbahnen über 2 Milliarden Schweizer Franken (2,17 Mrd. Euro) für einen Doppelstockzug. Die UBS erwartet im dritten Quartal ein Auftragsvolumen von 5,1 Milliarden Euro.
Investmentthese bleibt intakt
Siemens profitiert aus Sicht der Banker von einer Erholung im Automatisierungsgeschäft, starkem Wachstum bei Smart Infrastructure und möglichem Wertpotenzial durch eine weitere Vereinfachung des Portfolios. Eine Ausgliederung von Siemens Healthineers könnte zusätzlichen Spielraum schaffen.
Die UBS-Analysten sehen bei Siemens weiter Kurspotenzial. Die Einstufung lautet Kaufen. Das 12-Monats-Kursziel liegt bei 310 Euro. Beim zuletzt genannten Kurs von 269,20 Euro ergibt sich daraus ein Potenzial von etwa 15 Prozent.
Autor: Nicolas Ebert, sbh-Redaktion/neb
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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20
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Put
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5
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