- Diskussion über Bitcoin und den Clarity Act auf X.
- Clarity Act scheiterte im US-Senat an 60 Stimmen.
- Wahrscheinlichkeit für Verabschiedung bis 2026 nur 8%.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Pascal Grunow Ausgangspunkt war eine Diskussion auf der Social-Media-Plattform X. Anthony Pompliano, Investor und Bitcoin-Befürworter, argumentierte dort, dass Bitcoin den Clarity Act überhaupt nicht benötige, weil die regulatorische Einordnung der größten Kryptowährung bereits ausreichend klar sei.
Darauf reagierte Peter Schiff mit einer scharfen Antwort. Seit Jahren stellt Schiff den fundamentalen Wert von Bitcoin infrage und bezweifelt insbesondere dessen Rolle als Alternative zu Gold (Goldkurs).
"Es ist sehr klar, dass Bitcoin wertlos ist. Dafür ist kein Gesetz des Kongresses notwendig", schrieb er auf X.
Politischer Rückschlag für die Kryptobranche
Die Diskussion folgte auf das Scheitern des Clarity Acts, der klare Regeln für den US-Kryptomarkt schaffen sollte. Am Dienstag verfehlte das Vorhaben bei einer Verfahrensabstimmung im US-Senat die erforderlichen 60 Stimmen und erlitt damit einen schweren Rückschlag.
Zugleich schwinden die Aussichten auf eine Verabschiedung noch im laufenden Jahr. An den Prognosemärkten wird die Wahrscheinlichkeit, dass das Gesetz noch 2026 verabschiedet wird, inzwischen nur noch auf 8 Prozent taxiert.
Peter Schiff bleibt seiner Linie treu
Die jüngsten Aussagen sind keineswegs überraschend. Peter Schiff stellt Bitcoin seit Jahren infrage und gehört zu den prominentesten Verfechtern von Gold. Laut ihm erfülle Bitcoin nicht die Eigenschaften eines verlässlichen sicheren Hafens, sondern verhalte sich vielmehr wie ein spekulativer Risiko-Asset.
Bereits zuvor hatte Peter Schiff vor einer stärkeren Schwäche der Kryptowährung gewarnt.
Anthony Pompliano: Bitcoin braucht den Clarity Act nicht
Anthony Pompliano vertritt die entgegengesetzte Position. Er argumentiert, dass gerade Bitcoin deutlich weniger auf den Clarity Act angewiesen sei als andere Teile der Kryptobranche.
Nach seiner Auffassung besitzt Bitcoin bereits eine vergleichsweise klare regulatorische Stellung und könne auch ohne das Gesetz langfristig bestehen, während die Gesetzgebung insbesondere für andere digitale Assets und Krypto-Geschäftsmodelle wichtig gewesen wäre.
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