- Steinmeier sagte dem Libanon weitere deutsche Hilfe zu.
- Er forderte die Erfüllung des Waffenstillstandsabkommens.
- Die Hisbollah-Miliz lehnt die Entwaffnung weiterhin ab.
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Zugleich rief er den Libanon und Israel dazu auf, ihre Verpflichtungen aus dem Waffenstillstandsabkommen vom November 2024 zu erfüllen. Dieses Abkommen sei "eine Chance" für beide Länder. Der Libanon müsse für die Entwaffnung der Hisbollah sorgen, damit die Voraussetzungen für einen israelischen Rückzug gegeben seien, sagte Steinmeier. "Glauben Sie nicht, dass wir uns das in Deutschland so einfach vorstellen. Wir wissen, dass das eine anspruchsvolle Aufgabe ist."
Bis November 2024 lieferten sich die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz und Israel einen Krieg mit mehr als 4.000 Toten im Libanon und etwa 130 in Israel. Seitdem gilt eine Waffenruhe. Beide Seiten werfen sich aber Verstöße dagegen vor. Kurz vor Steinmeiers Besuch griff die israelische Armee Ziele im Süden des Landes an.
Die Vereinbarung zur Waffenruhe sieht unter anderem die Entwaffnung der Hisbollah in mehreren Phasen vor. Eine wichtige Frist dafür lief Ende vergangenen Jahres aber aus, und die Miliz lehnt diesen Schritt weiterhin ab./sk/DP/stw
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