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dpa-AFX  | 
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Hamburg Commercial Bank verdient unterm Strich weniger Geld

HAMBURG (dpa-AFX) - Die kleiner werdende Hamburg Commercial Bank (HCOB), eine private Hamburger Geschäftsbank, hat vergangenes Jahr unterm Strich weniger Geld verdient. Der Gewinn nach Steuern lag bei 165 Millionen Euro, wie aus dem vorläufigen Geschäftsbericht hervorgeht.

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Im Vergleich zu 2024 entspricht das einem Rückgang um 28 Prozent. Die Entwicklung hing damit zusammen, dass die frühere HSH Nordbank wegen Einmaleffekten deutlich mehr Ertragssteuern abführen musste.

Trotz eines rückläufigen Ertrags von 743 Millionen Euro steigerte die HCOB das Vorsteuerergebnis. Es betrug vorläufig 289 Millionen Euro, was einem Plus um 17 Prozent entsprach. Die Bank begründete die Entwicklung unter anderem mit Kosteneinsparungen.

Eine 2025 angekündigte Strategieanpassung hat die HCOB laut Bankchef Luc Popelier schon abgeschlossen. Unter anderem hat die Bank das internationale Immobiliengeschäft abgebaut. Die HCOB, die dieses Jahr innerhalb Hamburgs umziehen soll, will sich stattdessen auf Kerngeschäftsfelder fokussieren.

Bankchef Popelier hatte zudem vergangenes Jahr angekündigt, bis Ende 2027 etwa 200 Stellen abzubauen. Die Mitarbeiterzahl ist innerhalb eines Jahres von 934 auf 868 gesunken, wie aus dem Bericht hervorgeht.

Für 2026 erwartet die HCOB ein Ergebnis vor Steuern von rund 300 Millionen Euro, das also etwa auf dem Niveau von 2025 liegen soll./lkm/DP/zb

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