Wie tief der Dollar noch fällt!?


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54reab:

danke für das reichliche

 
27.12.03 17:31
big lebowsky:

Ist doch Weihnachten gewesen,

 
27.12.03 17:36
da gibt``s immer reichlich (Tannen)grün!
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54reab:

1,25 sind erreicht

 
29.12.03 14:18
ftd.de, Mo, 29.12.2003, 10:42, aktualisiert: Mo, 29.12.2003, 13:58
Euro knackt Marke von 1,25 Dollar

Kurz vor Jahresende nimmt der Euro ein Rekordhoch nach dem anderen. Ein Grund ist eine weitere Hiobsbotschaft für den Dollar: Die Rinderseuche BSE hat die USA erreicht.

Der Euro kletterte im europäischen Devisenhandel am Montagmittag auf 1,2505 $ auf ein Allzeithoch. Wenige Stunden zuvor hatte mit 1,2470 schon ein Rekordhoch erreicht. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am vergangenen Mittwoch auf 1,2407 $ festgesetzt.

"Die Kursbewegungen gehen vom Dollar aus", sagte Währungsstratege Aziz McMahon von ABN Amro. "In einem durch Feiertage ausgedünnten Markt hat nichts die negative Stimmung für den Dollar aufhellen können." Katsunori Kitakura, Leiter der Treasury-Abteilung bei Chuo Mitsui Trust and Banking, sagte: "Der Verkaufstrend beim Dollar ist unverändert. Der Markt konzentriert sich weiterhin auf das Zwillingsdefizit in den USA. Solange sich daran nichts ändert, glaube ich nicht, dass der Dollar wieder gekauft wird." Als Zwillingsdefizit werden die hohen Fehlbeträge in der US-Leistungsbilanz sowie im US-Haushalt bezeichnet.

Doppeldefizit und BSE

Neben dem Doppeldefizit in den USA habe auch das Auftreten eines Falles der Rinderseuche BSE den Dollar belastet, sagten Händler. Nach Bekanntwerden des BSE-Falls in den USA haben mehr als zwei Dutzend Länder vorsorglich ihre Rindfleischimporte aus den USA gestoppt. Der US-Agrarwirtschaft drohen nach Einschätzung von Volkswirten Milliardenverluste.

Die aktuelle Stärkung des Euro gegenüber dem US-Dollar dürfte allerdings vor allem die Ertragsbilanzen der Unternehmen im Ausfuhrgeschäft verhageln. Diese Ansicht äußerte der Chefvolkswirt des des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Axel Nitschke: "Jeder zusätzliche Cent, der bei dem jetzigen Kursniveau an den Devisenmärkten für den Euro aufgewendet werden muss, schmälert die Gewinne im US-Geschäft und auf asiatischen Absatzmärkten." Die Ausfuhrmengen dürften trotz alledem im Jahr 2004 ansteigen, da sich die Auslandsnachfrage wegen der überraschend starken US-Konjunktur spürbar belebt.

Signale aus den USA

Die Analysten von Helaba Trust sind mit der Pronose verhaltener: "Zahlreiche Marktteilnehmer setzen auf eine deutliche Wachstumsverlangsamung der US-Ökonomie während des ersten Vierteljahrs", schreiben die Analysten in einem Marktkommentar. Sollten sich allerdings im Frühjahr die Einkaufsmanagerindizes für den Großraum Chicago und für die gesamten USA auf den erreichten sehr hohen Niveaus behaupten können, wäre dies ein Indiz gegen eine nachhaltige Wachstumsabschwächung der US-Wirtschaft. Insgesamt werde die Luft für den Euro nach oben immer dünner. "Trotz der noch intakten aufwärts gerichteten Trendsituation scheint eine Konsolidierung überfällig", schrieben die Analysten weiter.

die 1,27 sollten im januar kein problem darstellen

gruß baer45

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Biomedi:

Hat einer einen Devisenscheintip? o. T.

 
29.12.03 14:23
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54reab:

Sorge um Aufschwung

 
29.12.03 19:39
29.12.2003   17:02 Uhr WährungStarker Euro weckt Sorge um AufschwungDie Gemeinschafts-Währung kostet erstmals mehr als 1,25 Dollar. Vor allem das Tempo der Aufwertung halten Experten für bedenklich. Von Nikolaus Piper und Ulrich Schäfer               mehr zum ThemaKommentarDer starke Euro   München – Der Euro hat am vorletzten Handelstag des Jahres erstmals mehr als 1,25 Dollar gekostet. Kurz nach 13 Uhr erreichte die Währung einen Wert von 1,2511 Dollar, der Referenzkurs wurde nachmittags auf 1,2499 festgelegt. Der Deutsche Aktienindex erreichte am Montag mit 3937 Punkten sein Jahreshoch, der Preis für Gold kletterte auf den höchsten Wert seit über acht Jahren. Marktbeobachter in Frankfurt sprachen von spekulativen Ausschlägen an den Devisenmärkten. Allerdings wuchsen auch die Sorgen um die europäische Exportwirtschaft angesichts des Tempos, mit dem der Euro aufgewertet wird. Schmerzgrenze bald erreichtDie Bundesregierung gibt sich angesichts der Euro-Stärke nach wie vor gelassen: „Die Kursentwicklung verfolgen wir mit großer Aufmerksamkeit, aber es besteht kein Anlass zur Sorge oder dazu, irgendwelche Maßnahmen in Erwägung zu ziehen“, sagte ein Regierungssprecher. Die deutsche Exportwirtschaft sei überaus konkurrenzfähig. Intern räumen Vertreter der Regierung allerdings ein, dass die „Schmerzgrenze“ beim Euro-/Dollar-Kurs bald erreicht sei. So hatten die Finanzminister der sieben führenden Industriestaaten, der G-7, bereits auf ihrem Herbsttreffen Ende September im Emirat Dubai ein Kommuniqué veröffentlicht, in dem ihre Sorge vor allzu heftigen Turbulenzen an den Devisenmärkten erkennbar war. In Berliner Regierungkreisen ist im Nachhinein von einer „windelweichen Erklärung“ die Rede, die angesichts der Ursachen des Kursverfalls härter hätte ausfallen müssen. Im Finanzministerium wird dabei vor allem auf das hohe amerikanische Leistungsbilanz- und Haushaltsdefizit hingewiesen – die Regierung in Washington müsse dieses Problem endlich in den Griff kriegen.„Bedenkliches Tempo“In Berlin wird zudem befürchtet, dass der Euro-Anstieg sich im nächsten Jahr fortsetzen wird. Der Internationale Währungsfonds habe intern für 2004 einen durchschnittlichen Euro-Kurs von 1,30 Dollar prophezeit. Nur die großen Konzerne hätten sich bis zu dieser Höhe gegen einen Wechselkursanstieg abgesichert, kleinere und mittlere Betriebe hätte dagegen jetzt schon Schwierigkeiten. Der Chefvolkswirt der HypoVereinsbank, Martin Hüfner, erklärte die Entwicklung damit, dass Spekulanten versuchten, „Schwellen auszutesten“ – besonders zwischen den Feiertagen, wenn wenig Händler am Markt sind. Eine solche Schwelle sei die Marke von 1,25 Dollar gewesen. „Die Entwicklung ist ökonomisch ohne Bedeutung, wenn sie aber nach dem 6. Januar weitergeht, muss man sich Sorgen machen“, sagte Hüfner der Süddeutschen Zeitung. Bedenklich sei vor allem das Tempo der Aufwertung: „Hier kann man nicht mehr von geordneten Marktverhältnissen sprechen.“ Notfalls müsse die Europäische Zentralbank eingreifen, durch Zinssenkungen oder auch, gemeinsam mit anderen Notenbanken, durch Stützungskäufe zugunsten des Dollar. Hüfner sagte, die kritische Grenze für die deutsche Exportwirtschaft liege bei 1,30 Dollar. Besorgt äußerte sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Dessen Chefvolkswirt Axel Nitschke sagte: „Jeder zusätzliche Cent, der bei dem jetzigen Kursniveau an den Devisenmärkten für den Euro aufgewendet werden muss, schmälert die Gewinne im US-Geschäft und auf asiatischen Absatzmärkten.“ Die Ausfuhrmengen dürften trotzdem 2004 steigen, da sich die Auslandsnachfrage wegen der überraschend starken Konjunktur in Amerika spürbar belebe. Seit Anfang Dezember hat der Euro gegenüber dem Dollar um mehr als vier Prozent an Wert gewonnen. Aktien erreichen Jahreshoch Die Dollarschwäche und ein schwacher Handel nach den Weihnachtstagen haben den Goldpreis auf den höchsten Stand seit fast acht Jahren getrieben. Beim Mittagsfixing an der Londoner Edelmetallbörse wurde die Feinunze Gold mit 413,50 Dollar (333,68 Euro) notiert. Dies war der höchste Preis seit dem 2. Februar 1996. Am vergangenen Mittwoch, dem letzten Handelstag vor Weihnachten, wurden für die Feinunze erst 410,80 Dollar bezahlt.An der Börse spielte der Anstieg des Euro kaum eine Rolle. Die Aktienkurse zogen bei geringen Umsätzen zum Teil deutlich an. Zeitweise erreichte der Dax 3957 Punkte – und damit ein neues Jahreshoch. Um 16.30 Uhr notierte der deutsche Leitindex mit 1,28 Prozent im Plus bei 3953 Zählern. (SZ vom 30.12.2003)  
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54reab:

nochmals - sche... html-editor

 
29.12.03 19:47
Währung

Starker Euro weckt Sorge um Aufschwung


Die Gemeinschafts-Währung kostet erstmals mehr als 1,25 Dollar. Vor allem das Tempo der Aufwertung halten Experten für bedenklich.
Von Nikolaus Piper und Ulrich Schäfer

München – Der Euro hat am vorletzten Handelstag des Jahres erstmals mehr als 1,25 Dollar gekostet. Kurz nach 13 Uhr erreichte die Währung einen Wert von 1,2511 Dollar, der Referenzkurs wurde nachmittags auf 1,2499 festgelegt. Der Deutsche Aktienindex erreichte am Montag mit 3937 Punkten sein Jahreshoch, der Preis für Gold kletterte auf den höchsten Wert seit über acht Jahren. Marktbeobachter in Frankfurt sprachen von spekulativen Ausschlägen an den Devisenmärkten. Allerdings wuchsen auch die Sorgen um die europäische Exportwirtschaft angesichts des Tempos, mit dem der Euro aufgewertet wird.

Schmerzgrenze bald erreicht

Die Bundesregierung gibt sich angesichts der Euro-Stärke nach wie vor gelassen: „Die Kursentwicklung verfolgen wir mit großer Aufmerksamkeit, aber es besteht kein Anlass zur Sorge oder dazu, irgendwelche Maßnahmen in Erwägung zu ziehen“, sagte ein Regierungssprecher. Die deutsche Exportwirtschaft sei überaus konkurrenzfähig.

Intern räumen Vertreter der Regierung allerdings ein, dass die „Schmerzgrenze“ beim Euro-/Dollar-Kurs bald erreicht sei. So hatten die Finanzminister der sieben führenden Industriestaaten, der G-7, bereits auf ihrem Herbsttreffen Ende September im Emirat Dubai ein Kommuniqué veröffentlicht, in dem ihre Sorge vor allzu heftigen Turbulenzen an den Devisenmärkten erkennbar war.

In Berliner Regierungkreisen ist im Nachhinein von einer „windelweichen Erklärung“ die Rede, die angesichts der Ursachen des Kursverfalls härter hätte ausfallen müssen. Im Finanzministerium wird dabei vor allem auf das hohe amerikanische Leistungsbilanz- und Haushaltsdefizit hingewiesen – die Regierung in Washington müsse dieses Problem endlich in den Griff kriegen.

„Bedenkliches Tempo“

In Berlin wird zudem befürchtet, dass der Euro-Anstieg sich im nächsten Jahr fortsetzen wird. Der Internationale Währungsfonds habe intern für 2004 einen durchschnittlichen Euro-Kurs von 1,30 Dollar prophezeit. Nur die großen Konzerne hätten sich bis zu dieser Höhe gegen einen Wechselkursanstieg abgesichert, kleinere und mittlere Betriebe hätte dagegen jetzt schon Schwierigkeiten.

Der Chefvolkswirt der HypoVereinsbank, Martin Hüfner, erklärte die Entwicklung damit, dass Spekulanten versuchten, „Schwellen auszutesten“ – besonders zwischen den Feiertagen, wenn wenig Händler am Markt sind. Eine solche Schwelle sei die Marke von 1,25 Dollar gewesen. „Die Entwicklung ist ökonomisch ohne Bedeutung, wenn sie aber nach dem 6. Januar weitergeht, muss man sich Sorgen machen“, sagte Hüfner der Süddeutschen Zeitung. Bedenklich sei vor allem das Tempo der Aufwertung: „Hier kann man nicht mehr von geordneten Marktverhältnissen sprechen.“ Notfalls müsse die Europäische Zentralbank eingreifen, durch Zinssenkungen oder auch, gemeinsam mit anderen Notenbanken, durch Stützungskäufe zugunsten des Dollar. Hüfner sagte, die kritische Grenze für die deutsche Exportwirtschaft liege bei 1,30 Dollar.

Besorgt äußerte sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Dessen Chefvolkswirt Axel Nitschke sagte: „Jeder zusätzliche Cent, der bei dem jetzigen Kursniveau an den Devisenmärkten für den Euro aufgewendet werden muss, schmälert die Gewinne im US-Geschäft und auf asiatischen Absatzmärkten.“ Die Ausfuhrmengen dürften trotzdem 2004 steigen, da sich die Auslandsnachfrage wegen der überraschend starken Konjunktur in Amerika spürbar belebe. Seit Anfang Dezember hat der Euro gegenüber dem Dollar um mehr als vier Prozent an Wert gewonnen.

Aktien erreichen Jahreshoch

Die Dollarschwäche und ein schwacher Handel nach den Weihnachtstagen haben den Goldpreis auf den höchsten Stand seit fast acht Jahren getrieben. Beim Mittagsfixing an der Londoner Edelmetallbörse wurde die Feinunze Gold mit 413,50 Dollar (333,68 Euro) notiert. Dies war der höchste Preis seit dem 2. Februar 1996. Am vergangenen Mittwoch, dem letzten Handelstag vor Weihnachten, wurden für die Feinunze erst 410,80 Dollar bezahlt.

An der Börse spielte der Anstieg des Euro kaum eine Rolle. Die Aktienkurse zogen bei geringen Umsätzen zum Teil deutlich an. Zeitweise erreichte der Dax 3957 Punkte – und damit ein neues Jahreshoch. Um 16.30 Uhr notierte der deutsche Leitindex mit 1,28 Prozent im Plus bei 3953 Zählern.

(SZ vom 30.12.2003)
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ist jemand bekannt, wie heute die handelbilanz zwischen dem us-$raum und deutschland aussieht? früher haben wir mehr aus diesem raum bezogen als geliefert. unser schaden entstand immer dadurch, dass bei währungsturbulenzen wie den heutigen sich die währungsrelationen in westeuropa stark veränderten. das verhindert jetzt der euro.


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54reab:

1,27 oder mehr im januar?

 
02.01.04 10:32
DOLLAR-KRISE

Notenbank soll Euro-Rekordfahrt stoppen

Die Devisenexperten werden nervös: Der steile Anstieg des Euro könnte den fragilen Aufschwung in Europa abwürgen. Sie fordern die Notenbank EZB auf, mit aller Macht dem schwachen Dollar zu helfen.
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GroßbildansichtDPAEuropäische Zentralbank in Frankfurt: Euro drucken, Dollar kaufen?
Frankfurt am Main - Der Aufschwung in der Eurozone bleibt ein verwundbares Pflänzchen, getrieben wird er vor allem vom Export. Die Waren der Exporteure aber werden wegen des steigenden Euro-Kurses für Nichteuropäer immer teurer. Angesichts dieser Gemengelage dürfe die EZB nicht zögern, am Devisenmarkt zu intervenieren, sagte jetzt der Würzburger Währungsexperte Peter Bofinger der "Financial Times Deutschland".

Einen Alliierten hat er in Joachim Fels, dem Europa-Chefvolkswirt von Morgan Stanley Wie tief der Dollar noch fällt!? 1321885 . "Wenn sich der Euro nun schnell der Marke von 1,30 Dollar nähert, sollte die EZB Dollar kaufen", sagte er demselben Blatt.

Fels riet den Notenbankern aber, eine Intervention nicht im Voraus anzukündigen und für die Dollar-Käufe einen Tag mit geringem Handelsvolumen auszuwählen. "So kann man mit geringen Mitteln große Effekte erzielen."

Dollar bleibt unter Druck

Beide Volkswirte zeigten sich optimistisch, dass Interventionen auch wirklich zum Erfolg führen und nicht verpuffen werde. "Die EZB kann die Euro-Aufwertung an jeder beliebigen Stelle stoppen", sagte Fels.

Bofinger wiederum will das Argument nicht gelten lassen, in globalisierten Finanzmärkten hätten Interventionen angesichts der enormen Transaktionsvolumen privater Akteure wenig Aussicht auf Erfolg. "Die EZB kann unbegrenzt Euro drucken und damit Dollar kaufen." Selbst globalisierte Finanzmärkte könnten da nicht gegenhalten. Mit einer Intervention dieser Art würde die EZB freilich das Risiko steigender Inflation deutlich erhöhen.

Unterdessen notierte der Kurs des Euro am Freitag wieder unter 1,26 US-Dollar. Im frühen Handel kostete Er 1,2566 Dollar. An Silvester hatte der Euro mit 1,2650 Dollar ein neues Allzeithoch erreicht.

Der Dollar werde in den kommenden Tagen aber weiter unter Druck bleiben, sagten Händler. Das hohe Leistungsbilanzdefizit und die niedrigen Leitzinsen in den USA lasteten auf der US-Währung.

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54reab:

export trotz hohem euro sehr gut

 
03.01.04 17:52
K O N J U N K T U R Wie tief der Dollar noch fällt!? 1323341Export-Rekord trotz Eurostärke

Trotz des starken Euro brummt der Exportmotor. Deutschlands Exporteure haben 2003 mächtig zugelegt: Nie wurden mehr Waren aus Deutschland ausgeführt - und nie war der Außenhandelsüberschuss so groß.

Wie tief der Dollar noch fällt!? 1323341Wiesbaden - Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden geht nach eigenen Angaben davon aus, dass Deutschland im Gesamtjahr 2003 Waren im Wert von 664 Milliarden Euro exportierte. Das wäre ein Zuwachs um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neuer Höchstwert. Die Zahlen sind allerdings eine Hochrechnung - verlässliche Außenhandelsdaten liegen erst für die Monate bis einschließlich Oktober vor.

Wie tief der Dollar noch fällt!? 1323341Wie tief der Dollar noch fällt!? 1323341© DDPWie tief der Dollar noch fällt!? 1323341GroßansichtWie tief der Dollar noch fällt!? 1323341Export von Porsche Cayenne: Die Exporteuere profitieren vom Anziehen der US-KonjunkturWie tief der Dollar noch fällt!? 1323341Der anhaltende Höhenflug des Euro hat in diesem Jahr die Sorge geschürt, dass die Nachfrage nach den in anderen Währungen umgerechnet teureren deutschen Waren sinkt und die deutsche Konjunktur darunter leidet. Ökonomen haben allerdings auch darauf verwiesen, dass die wirtschaftliche Erholung in den Abnehmerländern - vor allem den USA - den bremsenden Effekt überkompensieren dürfte. Zudem schlagen sich Wechselkursänderungen in der Regel erst mit Verzögerung in den Handelsdaten nieder.

Besonders starkes Plus beim EU-internen Handel

Nach den vorläufigen Zahlen sind die Einfuhren 2003 ebenfalls um zwei Prozent gestiegen - auf 529 Milliarden Euro. Daraus ergibt sich auch beim Exportüberschuss ein Rekordniveau. Das Bundesamt schätzt ihn auf rund 135 Milliarden Euro. Der bisherige Bestwert aus dem Jahr 2002 lag bei 132,8 Milliarden Euro

Den Schätzungen des Statistikamts zufolge setzten deutsche Firmen auch in Länder außerhalb der Euro-Zone mehr ab als vor einem Jahr. So kletterten die Exporte in die EU-Staaten außerhalb des Währungsgebiet um drei Prozent auf 81 Milliarden Euro und in den Rest der Welt um ein Prozent auf 299 Milliarden Euro. Die Ausfuhren in die Euro-Zone stiegen um drei Prozent auf 285 Milliarden Euro.

Auch bei den Einfuhren legte der deutsche Handel vor allem mit Ländern der Euro-Zone zu. Deutschland importierte Waren aus dem Währungsgebiet im Wert von 218 Milliarden Euro und damit drei Prozent mehr als 2002. Die Importe aus den anderen EU-Ländern sanken dagegen mit einem Wert von 51 Milliarden Euro minimal zum Vorjahr. Aus dem Rest der Welt bezog Deutschland mit 261 Milliarden Euro zwei Prozent mehr Waren.


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54reab:

Starker Euro lässt den Spritpreis sinken

 
05.01.04 19:37
Kraftstoffe

Starker Euro lässt den Spritpreis sinken


Die Autofahrer in Deutschland profitieren beim Tanken vom starken Euro: Der Preis für Eurosuper sank im Verlauf des vergangenen Jahres vor allem wegen der Dollar-Schwäche um knapp vier Cent pro Liter.

Wie tief der Dollar noch fällt!? 1325119 Starker Euro - billiges Benzin. Foto: dpa

Dies teilte der Mineralöwirtschaftsverband (MWV) in Hamburg mit. Nach vorläufigen Berechnungen kostete Eurosuper demnach im Dezember 107,1 Cent pro Liter und war damit knapp vier Cent billiger als im Januar 2003.

Der Dieselpreis lag demnach bei 87,2 Cent pro Liter und damit um gut drei Cent unter dem Preis am Jahresanfang.

Hauptgrund für den Preisrückgang ist dem Verband zufolge die Stärke des Euro. Die Einkaufskosten für Eurosuper auf dem Rotterdamer Produktenmarkt sanken demnach im Dezember um 3,8 Cent gegenüber Januar auf 17,6 Cent pro Liter.

Billiger Diesel

Die Notierungen in Dollar seien dagegen nur geringfügig zurückgegangen und hätten umgerechnet in Euro nur einen Preisvorteil von gut einem halben Cent pro Liter bewirkt.

Diesel kostete demnach mit 19,6 Cent pro Liter 2,3 Cent weniger als im Januar, obwohl die Notierungen in Dollar umgerechnet in Euro sogar um gut einen halben Cent gestiegen seien.

Der Steueranteil bei Benzin lag laut MWV auch im Dezember bei 80,3 Cent pro Liter - das sind drei Viertel des Benzinpreises.

(sueddeutsche.de/AFP)
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der starke € wirkt sich inzwischen bei vielen importen aus und läßt den konsumenten mehr geld in den taschen. die verbilligung könnte zu einem stärkeren wachstum beitragen als die steuerreform.


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54reab:

USD verfällt schneller als erwartet

 
06.01.04 11:12
Aus der FTD vom 6.1.2004  

Dollar setzt Sturzflug ungebremst fort


Von Wolfram Trost und Dirk Benninghoff, Frankfurt

Der Kursverfall des Dollar gegenüber den übrigen wichtigen Währungen hält unvermindert an. Gegenüber dem Yen fiel er am Montag bis auf 106,06 Yen - das ist der tiefste Stand seit September 2000.

Wie tief der Dollar noch fällt!? 1325788
Dolar in Yen

Gegen 20.30 Uhr MEZ kostete ein Dollar 106,17 Yen, nach 107,06 Yen am späten Freitag. Der Euro machte erst kurz vor der Marke von 1,27 $ halt und kletterte bis auf 1,2696 $. Am Abend notierte er bei 1,2667 $.

Während der Euro bereits im asiatischen Handel kräftig zulegte, schoss der Yen erst zur europäischen Mittagszeit nach oben. Innerhalb von 20 Minuten sackte der Dollar trotz vermuteter Interventionen der Bank of Japan (BoJ) von 106,95 auf 106,25 Yen ab und hielt sich danach nahezu konstant auf diesem Niveau. "Einige Marktteilnehmer wollten testen, ob die BoJ interveniert, und als sie keine entschlossenen Dollar-Käufe der Notenbank beobachtet haben, orderten sie noch mehr Yen", sagte Nick Parsons, Devisenstratege der Commerzbank in London.


Bisher galten Kurse zwischen 106,50 und 107 Yen pro Dollar als Schmerzgrenze für die BoJ, ab der sie Dollar kauft, um die eigene Währung zu schwächen. Den Auftrag für Interventionen erteilt das japanische Finanzministerium. Damit will es einen zu starken Yen-Anstieg verhindern. Ein starker Yen verteuert japanische Produkte im Ausland und gefährdet damit den Konjunkturaufschwung in Japan.

Nikkei auf dem höchsten Stand seit Monaten

"Die Schmerzgrenze der BoJ hängt stark von der Entwicklung am Aktienmarkt ab", sagte Parsons. "Steigen die Börsenkurse, ist die Notenbank eher bereit einen stärkeren Yen hinzunehmen." Tatsächlich zeigt sich eine hohe Korrelation zwischen der Entwicklung des Nikkei-225-Index und dem Kursverlauf des Yen: In Phasen steigender Kurse legt in der Regel auch der Yen zu, und in Phasen sinkender Börsenkurse sorgt die BoJ mit Dollar-Käufen für einen schwächeren Yen. Am Montag legte der Nikkei zum vierten Mal in Folge zu und kletterte auf 10.825 Punkte. Das ist der höchste Stand seit zwei Monaten.


Als weiteren Grund für die Yen-Stärke nannten Händler das bevorstehende Treffen der G7-Finanzminister und -Notenbankchefs Anfang Februar in Florida. Möglicherweise verschärfen die Politiker ihren Ton gegenüber Japan und China und fordern eine entschlossenere Abkehr von ihren Devisenmarktinterventionen.


Die Minister hatten bereits auf ihrem vorigen Treffen in Dubai im September 2003 versucht, die Dollar-Abwertung gleichmäßiger zu verteilen - ohne großen Erfolg. Während der Yen seitdem gegenüber dem Dollar nur um 5,7 Prozent zugelegt hat, ist der Euro um 10,5 Prozent gestiegen.


Während die BoJ wegen ihrer Dollar-Käufe häufig in der Kritik steht, fordern Volkswirte nun Interventionen von der Europäischen Zentralbank, um den Anstieg des Euro zu stoppen.
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der € kostet inzwischen über 1,27 us-$. er hat meine eigenen spekulationen erheblich überholt. ich hatte erst ende januar mit 1,27 gerechnet.


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54reab:

EZB-Banker grübeln über Euro-Hoch

 
06.01.04 18:04

EZB-Banker grübeln über Euro-Hoch


06. Januar 2004 15:13 Uhr

Frankfurt/Main (dpa) - Auch wenn Experten damit rechnen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag die Leitzinsen unverändert lassen wird - im Frankfurter Eurotower wird vor der Entscheidung wohl kräftig gegrübelt. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung steigt und steigt - am Dienstag kletterte er erstmals über die Marke von 1,28 Dollar - und bringt die Notenbanker in eine schwierige Situation.

Zwar machten sich einige von ihnen bereits öffentlich Sorgen über die Auswirkungen des Euro-Höhenflugs auf die Konjunktur, doch der neue EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hielt sich bei dem Thema bisher eher bedeckt. Worte und Taten sind bei der EZB nicht immer scharf voneinander zu trennen; denn die Märkte würden auch auf eine klare Aussage von Trichet bereits reagieren. Mit Spannung werden daher die Bemerkungen des Präsidenten auf der ersten Pressekonferenz der EZB im neuen Jahr erwartet.

Erst bei einem Euro-Kurs von 1,30 bis 1,35 Dollar sieht Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz-Gruppe und der Dresdner Bank, Handlungsbedarf für die EZB. «Dann wäre eine Zinssenkung gerechtfertigt», meint er. Hintergrund seien die dämpfenden Auswirkungen eines solchen Euro-Hochs auf die Preise und die Konjunktur.

Vor einigen Wochen richteten sich die Erwartungen noch auf eine Anhebung der Zinsen im Euro-Raum. Vor allem das kräftige Wachstum der Geldmenge, die den Bargeldumlauf und die liquiden Einlagen bei Banken umfasst, sprach für diese Variante. Mittelfristig könnte es die Inflation in die Höhe treiben und damit das Ziel der Preisstabilität gefährden. «Der steigende Euro-Kurs bringt die EZB in einen Zielkonflikt», erklärt Heise. Er könne sich in naher Zukunft Zinsänderungen «in alle Richtungen» vorstellen. Eine Anhebung hält der Volkswirt derzeit für die unwahrscheinlichste Möglichkeit.

Dem starken Euro steht ein schwacher Dollar gegenüber. Die Kritik an den hohen Handels- und Haushaltsdefiziten der USA hat zuletzt die Stimmung an den Devisenmärkten geprägt, gepaart mit Befürchtungen, der Aufschwung in der größten Wirtschaftsmacht könne sich als Strohfeuer entpuppen. Ein plötzlicher Dollar-Crash, die gefährlichste aller Zukunftsvisionen, würde weltweit Schaden anrichten.

Doch derzeit sprechen die Wirtschaftsindikatoren eine andere Sprache. «Der angezweifelte Aufschwung in den USA wird immer mehr zu einem überzeugenden Aufschwung», sagt Michael Hüther, Chefvolkswirt der Deka-Bank und zukünftiger Leiter des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln.

Hüther rechnet ebenfalls damit, dass die EZB die Zinsen am Donnerstag konstant hält. «Das wäre auch angemessen.» Es gebe angesichts des momentanen Wechselkurses noch keinen akuten Druck. Der wichtigste Leitzins liegt in Euro-Land derzeit bei 2,0 Prozent, unverändert seit Juni 2003.

Den EZB-Präsidenten beschäftigen neben den vielen Faktoren, die die Preisstabilität in Europa beeinflussen, auch noch andere Dinge: Vor einer Woche versuchten Unbekannte, einen Briefbomben-Anschlag auf Trichet zu verüben. Die Kette solcher Angriffe auf Funktionäre und Politiker der EU reißt indes nicht ab. Für die Pressekonferenz am Donnerstag in Frankfurt wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Die versuchten Attentate sind auch eine bittere Erinnerung daran, dass Terroranschläge die sorgfältige Abwägungen der Notenbanker und die Erwartungen der Kapitalmärkte jederzeit über den Haufen werfen können.

© 2003 DPA

__________________________________________________
1,28 an dreikönig. 1,30 werden damit im januar vorstellbar. ich glaube nicht, dass ein drehen an den kurzfristzinsen irgendwas bringen würde. es fehlen einfach die großen investitionen in den usa (firmenaufkäufe durch firmen von außerhalb des us-$-raums) und die täglichen investitionen in us-aktien durch anleger aus asien und europa. letzteren fehlt der mut aus 2 gründen:

1) dem weiter verfalleneden $
2) die relativ hohe bewertung amerikanischer aktien

was bleibt? ....... es könnte spannend werden und leicht bis stark in den finanzsystemen krachen. dabei ist ein us-wahljahr üblicherweise ein gutes börsenjahr.


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daxbunny:

die Amis haben keinen Bock

 
06.01.04 18:09
aus einen starken Dollar - sie stützen somit ihre Wirtschaft- ergo - ein steigender € bis 1,35 1,40 und kein Eingriff der EZB
Ich bin immer noch long - und das seit 1,12 € ( fragt brucewillis )

Gruß DB
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54reab:

ich glaube nicht, dass die amis,

 
06.01.04 19:04
die europäer oder die japaner einfach die wechselkurse bestimmen können. dabei gibt es jetzt einen wichtigen unterschied zu früher. der € ist ein koloss, der fast die größenordnung des us-$ erreicht. es müsste schon ein koordinierte aktion der zentralbanken sein um zeitweise erfolg gegen den markt zu haben. zum längerfristigen erfolg müssten die fundamentalen ursachen behoben werden (leistungsbilanzdefizit der usa). die zeit scheint zu ende zu gehen, in denen die usa auf kosten dritter angenehm leben konnten. sie werden wieder selbst richtig arbeiten (eigenproduktion) oder ihren konsum einschränken müssen. die dienstleistungsgesellschaft ist eine lüge der tmt-blase.

die heutige situation war ein wichtiges argument für die einführung des €. man erinnere sich nur an früher, wie in derartigen situationen der eu-binnenmarkt währungstechnisch durcheinander gewirbelt wurde.

daxbunny: dass du immer noch long bist, ist wahrscheinlich die richtige strategie. betrachtet man den Langfristchart, sieht man. dass wir uns wieder in einem großen Ausschlag befinden. seit über 30 jahren erleben wir einen kontinuierlichen verfall des us-$. charttechnisch wären 1,60 absolut normal. ich persönlich glaube, dass es im bereich 1,30 zu koordinierten bremsmanöver kommen wird - diese aber nicht unbedingt eine trendumkehr einleiten werden.


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Abenteurer:

@54reab

 
06.01.04 19:39
Eine Leitzinssenkung der EZB wird sicher ihre Auswirkungen auf die Psychologie haben, ob diese die Trendwende einleitet, ist nicht so ganz klar für mich. Der Preis des USD bzw. des € wird einerseits durch die Zinspolitik der Notenbanken, andererseits aber hauptsächlich durch Währungsspekulanten bestimmt. Die Währungsspekulanten sind, wie wir ja alle wissen, zum großen Teil noch sehr unerfahrene "BWL Studenten" die von den Banken hinter die Handelscomputer gesetzt werden um mit ein Paar Millionen zu spekulieren. Die schielen auf Haushaltsdefizite und "derartige" komische Messzahlen(wenn überhaupt) die dann am Ende doch keine derart "hysterischen" Bewegungen rechtfertigen.

54reab Ich lese da was von "charttechnisch normal",  was meinst Du denn damit?  
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54reab:

charttechnisch normal ist

 
06.01.04 20:06
natürlich kein ausdruck aus der "wissenschaft" der charttechnik. meinte nur den anstieg in wellen des DM->€ (beginn 3. welle).

die währungsspekulanten können nicht wirklich nachhaltig gegen die fundamentalen daten anstinken. wie erklärt man sich sonst, dass die langfristige kursentwicklung der entwicklung der fundamentalen daten entspricht. die jetzige trendumkehr haben wir den nachlassenden investitionen in die usa zu verdanken und nicht den spekulanten.

die zinspolitik hat keinen direkten einfluss auf die währungsrelationen. so ist z.b. der kurzfristzins in den usa niedriger und derjenige der 10-jährigen anleihen höher als im €-raum. wegen tageszinsen wechseln nur wenige den währungsraum.


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Abenteurer:

@54reab

 
07.01.04 17:10
Aber was sind den die Fundamentalien einer Währung? Die Zinsen: zum Teil, viel wichtiger ist doch aber das Land was die Währung druckt oder?
Die USA stehen für rasantes Wirtschaftswachstum, Pioniergeist und ein Eldorado für Firmengründer!
(Emfehlen kann ich dazu "...und was macht der Dollar?" von A.K. wird leider nicht mehr verlegt, ist aber im Antiquariat zu bekommen)

Zum Teil resultieren die Abwertung des USD sicher aus der rückläufigen Investitionsbereitschaft, dem platzen der DotCom-Blase, viel wichtiger aber ist die Zinspolitik der Notenbank, denn je mehr Dollar auf dem Markt, desto billiger der Dollar.
(Das Grundprinzip des Kapitalismus von Angebot und Nachfrage.)

Ich glaube ganz sicher, dass Anleger wegen niedrigeren Tageszinsen in eine andere Währung wechseln. Wenn man ein Tagesgeldkonto in USD und eins in € hat, dann bucht man das Geld doch sicher eher dahin wo es mehr Zinsen gibt. Es sei denn man spekuliert auf die Währungsveränderungen, dann würde man sein Geld doch lieber in USD anlegen.

Mit dem weiteren Anziehen der US-Wirtschaft wird sich der USD erhohlen und bei der nächsten Blase sicher sein Niveau von 2000 erreichen, denn eine Frage muss sich jeder Spekulant stellen: Wo investiere ich mein Geld? In den Euroraum mit lausigen Wachstumsraten von 0-2% oder in anderen Regionen mit einem Wirtschaftswachstum von 8%.

Der Dollar wird steigen, sehr bald sogar! Für mich steht dass fest wie das Amen in der Kirche.

Viele Grüße
Abenteurer


 
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bogard:

Ob der Dollar bald steigt

 
07.01.04 17:51
da bin ich mir noch nicht so sicher. Abenteurer wenn Du schon auf A.K. hinweist sollte auch nicht verschwiegen werden, das er den USD schon seit sehr langem für unterbewertet hält. Bis zu seinem Tod hat er in seinen Publikationen keinen rationalen Grund für die Dollarschwäche angeben können. Sicher spielen Handelsdefizit, Zinsen und die hohe Spekulationen (wenn ich mich nicht irre werden alleine in Chicago rund 1 Billion USD täglich spekulativ gehandelt) eine Rolle, aber irgendwann müsste auch wieder ein Ausgleich kommen. Die Vergangenheit zeigte immer in den Zeiten der Stagnation diese Dollarabwertung, während der Boomphasen hat sich der USD aber nicht wieder auf die alte Stärke erholt. Nur mit der Einführung des Euros, aber daran war wohl die Unsicherheit  bei der Einführung schuld, zeigte er Stärke. Für mich spielen die USA ein sehr riskantes Spiel mit ihren Zinsen, Defiziten, Steuersenkungen und militärischen Abenteuern. Sollte das irgendwann mal nicht aufgehen dann ist der USD heute noch total überbewertet.
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310367a:

hier stellt sich

 
07.01.04 18:07
nur die frage,

investiere ich in echte  0-2%  

oder investiere ich künstlich manipulierte 8%

USA 8% wachstum????? lächerlich. die haben ein haushaltsdefizit das dir schlecht wird. die dotcom blase in den usa ist nie ganz zusammengebrochen und es geht weiter, worldcom war nicht das letzte grosse unternehmen das untergeht.


und wirtschaft mit kriegen ankurbeln, ja ja, das erinnert an HITLER 1938. die usa ist fertig, sie wissen es schon lange, nur sie geben es noch nicht zu.


die zinspolitik und die währungspolitik können sie aus der situation auch nicht mehr retten.

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bogard:

@Viele Zahlen und ein Buchstabe

 
07.01.04 18:14
Bisher haben die USA es immer wieder geschafft. Und das mit agieren. Bin selber auch kritisch was die wirtschaftliche Situation in den USA angeht. Zuviel Statistik und Luftnummern. Halte die US-Wirtschaft im Vergleich zur BRD eher für ne lahme Schnecke. Aber sie sind nunmal eine Supermacht und halten viele Fäden in den Händen. Aber immer wird das nicht gutgehen.
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54reab:

fakt ist das nachhaltige leistungsbilanzdefizit

 
07.01.04 18:18
der usa und der nachhaltige leistungsbilanzüberschuss des €-raums. die usa leben eindeutig über ihre verhältnisse und müssen schleichend die rechnung begleichen (kaufkraftschwund gegenüber anderen währungen) - sie werden ärmer. eine plötzliche begleichung würde uns alle in den abgrund einer weltwirtschaftskrise reißen.

die nächste blase, nach der tmt-blase, werden wir sobald nicht erleben. für eine neue blase müssen zuerst viele die sich die finger verbrannt hatten, durch jungfräuliche spekulanten ersetzt werden. ich sehe allerdings keine beziehungen zwischen den aktienblasen und dem us-$-kurs. eher wurde er durch die wirtschaftliche entwicklung beeinflust. das bedeutet nicht, dass der aktienhandel die devisenkurse nicht beeinflussen würde. nur wenn europäer oder asiaten us-amerikanische aktien kaufen, liegt nicht zwangsweise eine blase vor.

das amerikanische wachstum würde ich nicht überbewerten. hätten wir im €-raum einen zusätzlichen zufluss von 1,5 bis 2 milliarden $ täglich, würde die wirtschaft auch bei uns brummen. die usa können dieses spiel nicht mehr beliebig lange fortsetzen. da sie kaum noch exportwürdige produkte produzieren (wird alles in mittel-, südamerika und asien zusammengeschraubt), ist eine ausgegliche leistungebilanz z.b. mit konsumverzicht möglich. das dann verbleibende wachstum wird nicht mehr über hedonistische berechnungsmethoden rettbar sein.


 Wie tief der Dollar noch fällt!? 1327765">www.baer45.de.vu">

 
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Immobilienhai:

ebenst bear...das leistungsbilanz defizit besteht

 
07.01.04 18:30
schon seit jahren...konnte bisher aber immer abgeschwächt werden,weil öl in dollar abgerechnet wurde, und somit rege nachfrage bestand...aber dauerhaft ist das keine lösung. von daher würde es mich auch nicht wundern, wenn etwas dran ist, dass der ehemalige irak sein öl aufgrund seiner konzessionsverträge mit russland und frankfreich in euro abrechnen wollte, und dies der wahre kriegsgrund gewesen ist. dem wären wohl andere länder gefolgt und ne massive dollarnachfrage aus euroraum wär übernacht zusammengebrochen...
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310367a:

unser system,

 
07.01.04 18:41
damit meine ich das soziale ist das bessere. ich möchte hier nicht sagen, dass alles richtig ist, aber wir werden immer sozial besser abgesichert sein wie die amis.

und das bedeutet, dass auch im alter, wo wir rente beziehen werden (wie viel steht in den sternen, wird schon über 20 jahre diskutiert und trotzdem immer wieder ausbezahlt)
unsere kaufkraft bestehen bleibt.

die soz. absicherung in den usa?????   rente in den usa????? fehlanzeige. wenn du dich nicht selber drum kümmerst gibt es nichts.jetzt werden wieder viele sagen, dass dies gerecht sei, aber denkt mal nach. wie leicht kann man sagen : ach dieses jahr kann ich mir nichts leisten, brauch alles zum hausbauen, vielleicht nächstes jahr, usw....

unser system ist teuer und oft ungerecht , siehe FLORIDA-BOIDL, aber im grossen und ganzen ist es das fundament unserer wirtschaft und unserer gesellschaft.

die usa hat die höchste arbeitslosenrate seit 8 oder 10 jahren. die kaufkraft lässt nach. die grossen kfz- unternehmen haben schon vor 2 jahren null% kredite auf den kauf eines neuwagens gegeben, das hat wieder einmal einen kurzen aufschwung gegeben.

das volk wird immer ärmer,diejenigen die arbeit haben können für ihre zukunft nichts mehr zur seite legen, auch nicht für ihre pensionierung, und kein geld keine kaufkraft.


ich glaube hier sind wir den amis weit vorraus, aber wie in anderen pos. schon erwähnt, komischer weise richtet sich alles nach dem so grossen   AMI


gruss   sechs zahlen und ein buchstabe



 
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Abenteurer:

@310367a und @54reab

 
07.01.04 19:04


Was bitte schön meinst Du mit "echten" 0-2% und mit künstlich manipulierte "8%"?

Ich denke wir sollten uns alle wünschen das es den USA gut geht, denn wenn der amerikanische Verbraucher anfängt zu sparen, dann geht es uns zu aller erst beschissen.

Das Leistungsbilanzdefizit zeigt doch, wo das Geld ist! Der amerikanische Verbraucher hat es! Das ganze  Gerede vom Zusammenbruch der US-Wirtschaft, und von der "Überschuldung" der Verbraucher. Quatsch! Zum Glück gibt wenigstens da drüben noch jemand Geld aus, Und was das Haushaltsdefizit angeht, so hatten die USA in der Vergangenheit immer ein hohes Defizit in den Schwächephasen der Wirtschaft, in den Boomphasen konnten sie Überschüsse verteilen, ganz im Gegensatz zu den Europäern.

@54reab  Ja wie Du so schön sagst: "hätten wir im €-raum einen zusätzlichen zufluss von 1,5 bis 2 milliarden $ täglich, würde die wirtschaft auch bei uns brummen"

Da frage ich mich doch warum haben die einen solchen Zufluss von Geldern, weil es denen so schlecht geht, weil die Wirtschaft am Boden liegt?

Die Zuflüsse werden mit dem weiteren Anziehen der Wirtschaft noch steigen und dass wird den USD zumindest in naher Zukunft auf die Parität zum Euro befördern.
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Abenteurer:

@310367a

 
07.01.04 19:11
Klar ist die Arbeitslosenquote sehr hoch im Moment in den USA, die in Deutschland steht aber noch viel höher und sicher werden weder die US- noch die EU-Bürger immer ärmer das ist Quatsch! Es geht uns allen immer besser! Frag mal jemanden was er 1950 unter dem Weihnachtsbaum gelegt bekommen hat.
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54reab:

na ja, den zufluss erreichen

 
07.01.04 19:12
sie nur noch mittels $-verfall. die 1,5 bis 2 täglich entsprechen dem defizit.

also 8% sollten doch auch für die usa eine fürchterliche boomphase sein. das defizit ist aber in der gleichen zeit nicht gefallen ...


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