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Vonovia Aktie


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Vonovia SE 25,82 € +2,66% Perf. seit Threadbeginn:   -6,80%
 
todi1:

Richtig

 
10.02.26 11:05
Richtig:
Kurs=25197/822=30,65 euro
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todi1:

Rendite?

 
10.02.26 11:13
Bewertung
Vonovia ist leider nicht aufgrund EPRA NTA bewertet aber so:
EV (Marktkapitalisierung+Netto Schulden) = FFO/(10 Jahre Rendite + 150Bp Risk Premium)

Heute: EV = 2600/(2,83%+1,5%) = 60046
Marktkapitalisierung = 60046-39000 = 21046
Kurs = 21046/848,25 = 24,81 euro.
Den Markt interessiert nur Rendite und EPRA NTA gar nicht.
todi1, 10.02.26 10:58
Die frage ist: wieviel Rendite kann ein Kleinanleger bei Vonovia erwarten?
Ich denke 10 Jahre Zinsen werden zwischen 2,8-2,9% stabilisieren.
In 2026 Vonovia erwartet etwa 2700m FFO.
Dann:
EV=2700/(2,85%+1,5%)= 62069
Marktkapitalisierung=62069-38500=23569
Kurs=23569/848,25=27,78 euro.

Jetzt bei 25 euro Kurs totale Rendite:
27,78/25=1,11= 11%
+Dividende: 1,25/25=5%
Zusammen: 11+5=16% Rendite jahrlich.
Antworten
todi1:

Zinssensibilitat

 
10.02.26 11:21
Rendite?
Die frage ist: wieviel Rendite kann ein Kleinanleger bei Vonovia erwarten?
Ich denke 10 Jahre Zinsen werden zwischen 2,8-2,9% stabilisieren.
In 2026 Vonovia erwartet etwa 2700m FFO.
Dann:
EV=2700/(2,85%+1,5%)= 62069
Marktkapitalisierung=62069-38500=23569
Kurs=23569/848,25=27,78 euro.

Jetzt bei 25 euro Kurs totale Rendite:
27,78/25=1,11= 11%
+Dividende: 1,25/25=5%
Zusammen: 11+5=16% Rendite jahrlich.
todi1, 10.02.26 11:13
Zinssensibilitat:
10 Jahre Rendite 2,85%: Kurs= 27,78
10 Jahre Rendite 2,70%: Kurs= 30,40
10 Jahre Rendite 3,00%: Kurs= 25,35
Antworten
Betongold2024:

Danke

 
10.02.26 11:31
@ Hochtaunus & Betongold
Danke für die sachlichen und kompetenten Beiträge zum Thema Vonovia .
Sie unterscheiden sich wohltuend von manch anderen Forumsartikeln.
Der Vergleich eines Vonoviaengagements mit einer eigenen vermieteten Immobilie
ist ein neuer und realistischer  Ansatz .

Eigene vermietete Objekte bieten zwar Mieteinahmen über Dividenddenhöhe und zugleich
je nach Lage , Mieterqualität und Kaufpreis nicht unerhebliches Wertsteigerungspotential,
haben aber wg Instandhaltung, eventuellem Leerstand , Abrechnungsaufwand samt Rechtsstreitigkeiten ,
bis hin zu Zwangsräumungen bei Mietzahlungsrückständen auch nicht zu unterschätzende Risiken.

Von daher ist ein Aktiendepot in entsprechender  Höhe auch für mich eine sinnvolle Alternative.
Schade ist eigentlich nur das aktuelle Kursniveau der Vonovia.

Alle Welt investiert derzeit in Rüstungswerte oder Edelmetallphantasien, eine Flucht in Sachwerte ist das bei deren aktuellen Kursen wahrlich nicht.
Ein professsionell gemanagtes Immobilienportfolio in Verbindung mit günstiger besteuerten Kurs -
und Dividendenerträgen als Einkünfte aus Vermietung hat schon seine Berechtigung.

Bleibt nur zu hoffen, das neben einer ordentlichen Dividende auch die Bewertung des Immobilienbestands der Vonovia bald einmal zu einer entsprechenden Bewertung der Aktien führt.
Blasen platzen , Immobilien nicht.
Solange Inflation und Wohnraumknappheit die Mieten steigen lässt sollte auch die Vonovia Aktie
steigen. Der Einfluss der aktuell  immer noch niedrigen Zinsen auf den Aktienkurs  wird  meiner Meinung nach überbewertet. Zinsen richten sich nach der Inflation, Inflation lässt aber auch den Immobilienwert steigen.

Mein VWL Professor sagte bereits vor über 50 Jahren : Grund und Boden lassen sich nicht vermehren.

Von daher sollte der Kurs sich schon Richtung 30 bewegen. Ich bleibe zuversichtlich......

MFG












Mamba69, 10.02.26 10:34
Danke für Deine Zusammenfassung

"Eigene vermietete Objekte bieten zwar Mieteinahmen über Dividenddenhöhe "

Wenn man alle Kosten zusammenfasst, dann wird das nicht passieren. Kosten für Erwerb, Beurkundung,Grunderwerbsteuert ....., dann noch Ärger mit dem Mieter, Kosten für Rechtsanwalt.
Aber auch die permanenten Anrufe, und Problemchen. Mieter lüftet verkehrt,Schimmel.
Dann fährt man hin, und keiner ist da. Mieten werden nicht pünktlich bezahlt.

Ich habe über die Jahre trotzdem gut verdient. Das liegt vor allem an der Inflation. Ein Haus 1990 erstellt, für 100.00 Euro bringt jetzt rund 350.000 Euro.

Das einzige Argument warum ich immer noch nicht voll einsteige, ist und bleibt die Angst vor Shortsellern und das das Management das Problem ignoriert. Okay, weiß nicht was die uns am 19.3 präsentieren werden, kann ja sein das die Zahlen die Lust zum shorten versauen.
Antworten
Hochtaunus:

@ Todi

2
10.02.26 12:00
Ich verstehe Deinen Ansatz noch nicht ganz: Woher kommt Dein FFO iH.v. 2.600? Und das jährliche FFO-Wachstum hast Du auf null gesetzt?
Antworten
MakeMeGreat.:

FFO - WTF

3
10.02.26 13:59
Da www.privatbank.at/resources/boerse-live/...nal/Vonovia_AA.pdf kannst du nachlesen, wie man auf einen FFO von 29 € kommt. Und dass EPRA NTA (NAV) auch wichtig ist. Bei letzterer Betrachtung wäre - laut dieser Quelle - der "faire" Aktienkurs rund34 €. Andere kommen zu anderen Ergebnissen.

Ob es nur eine Immo ist oder ein Konzern: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. FFO und NAV sind wichtig. Dennoch schwanken Immo-Preise über die Jahre betrachtet relativ stark. Daher ist die Betrachtung von FFO und NAV interessant.Mehr aber nicht. Was ist denn das FFO von Gold und Silber? Na also!

Für die vielen, denen diese Abkürzungen eher nix sagen:
FFO = Jahresüberschuss/Nettoeinkommen + Abschreibungen und Amortisationen - Gewinne aus Immobilienverkäufen

FFO ist so ähnlich wie der Cashflow

NAV ist so was wie der "marktorientierte" Buchwert, also was eine Unternehmen gemäß der Buchhaltung ca. wert ist. Vorausgesetzt sie ist aktuell (häufige Auf- bzw. Abwertung der einzelnen Bestandteile).
Antworten
Betongold2024:

JEtzt

 
10.02.26 16:50
Jetzt gerade, wird doch auch wieder manipuliert. Jedem von uns ist doch wohl klar das es ein wichtiges Zeichen ist, das wir die 25 Euro heute durchstoßen. In kürze kommen die Jahreszahlen für 2025, und wir haben heute sehr positive Zeichen von der Zinsfront.
Da hat doch sicher ein Akteur eine dicke Verkaufsorder bei 24,98 und 24,99. Hat jemand ein L2 Orderbuch?

Damit ich Euch nicht mehr auf die Nerven gehe wegen dem Thema Shortselling habe ich extra ein neuen Thread dafür eröffnet. Falls jemand von Euch da ebenfalls Zeit investieren möchte, könnt Ihr Eure Anmerkungen und Links hier rein posten:
https://www.ariva.de/forum/vonovia-se-short-und-manipulation-587261

Antworten
Dragonwork:

25 - Ding Dong

 
10.02.26 17:26
Antworten
HaraldW.:

@ Betongold

 
10.02.26 18:36
JEtzt
Jetzt gerade, wird doch auch wieder manipuliert. Jedem von uns ist doch wohl klar das es ein wichtiges Zeichen ist, das wir die 25 Euro heute durchstoßen. In kürze kommen die Jahreszahlen für 2025, und wir haben heute sehr positive Zeichen von der Zinsfront.
Da hat doch sicher ein Akteur eine dicke Verkaufsorder bei 24,98 und 24,99. Hat jemand ein L2 Orderbuch?

Damit ich Euch nicht mehr auf die Nerven gehe wegen dem Thema Shortselling habe ich extra ein neuen Thread dafür eröffnet. Falls jemand von Euch da ebenfalls Zeit investieren möchte, könnt Ihr Eure Anmerkungen und Links hier rein posten:
https://www.ariva.de/forum/vonovia-se-short-und-manipulation-587261

Betongold2024, 10.02.26 16:50
Ich befürchte, du hast dich da verrannt. Nach Shortatacke sieht heute wirklich nichts aus.

Handelsvolumen würde ich als normal bezeichnen.

Schlussauktion alles andere als aussergewöhnlich.

Ich gehe sogar soweit zu sagen, die Gegenwehr die 25 zu durchbrechen war heute absolut mau.

Bis Freitag erstmal die 26 zu sehen halte ich für realistisch.

Bis Mitte März die 30 wäre die logische Konsequenz.

Das wird nun eine gewisse Dynamik entwickeln, die an der Seitenlinie stehen werden langsam einsteigen, die Charttechnik wird in den nächsten Tagen Signale senden .... etc.

Ich fühle mich sauwohl mit dieser Investition.
Antworten
Hochtaunus:

Shortseller von heute sind die Käufer von morgen

 
01:40
Mir machen Shortseller speziell bei Vonovia eher weniger Sorgen. Shortseller können den Kurs sicherlich kurzfristig nach unten bewegen, was für Kaufinteressenten aber eher einen Vorteil darstellt, da sie dann günstiger kaufen können als ohne Shortselleraktivitäten. Außerdem: Shortseller können den Kurs eines guten Unternehmens nicht dauerhaft drücken. Am Ende entscheiden Cashflow, Bilanz und Management. Und die Shortseller von heute sind die Käufer von morgen. Unerfreulich sind Shortseller für Aktionäre nur dann, wenn man genau in der Phase selber verkaufen will oder muss, in der die Shortseller am Markt verkaufen. Aktionären, die ihre Position längerfristig halten wollen, können die eher kurzfristig ausgerichteten Shortselleraktivitäten eher egal sein. Oder sie können evtl. sogar von einem Short Squeeze profitieren.

Um das Thema aber auch nicht zu sehr zu verniedlichen: Shortselleraktivitäten können natürlich immer auch ein Symptom für Probleme des Unternehmens sein und damit eine Warnung für die Bestandsaktionäre. Aber das sehe ich bei der Vonovia nicht. Hier scheint mir alles von der Berichterstattung sehr sauber zu sein. Auch vertraue ich auf die großen Ankeraktionäre, die ihre Investments üblicherweise sorgfältig überwachen. Und es hat mich beruhigt, dass auch Elliott seine größere Shortposition ab Anfang 2025 wieder aufgelöst hat. Das war für mich Anlass, meine Position noch auszubauen.
Antworten
Betongold2024:

Effekte

 
08:52
Shortseller von heute sind die Käufer von morgen
Mir machen Shortseller speziell bei Vonovia eher weniger Sorgen. Shortseller können den Kurs sicherlich kurzfristig nach unten bewegen, was für Kaufinteressenten aber eher einen Vorteil darstellt, da sie dann günstiger kaufen können als ohne Shortselleraktivitäten. Außerdem: Shortseller können den Kurs eines guten Unternehmens nicht dauerhaft drücken. Am Ende entscheiden Cashflow, Bilanz und Management. Und die Shortseller von heute sind die Käufer von morgen. Unerfreulich sind Shortseller für Aktionäre nur dann, wenn man genau in der Phase selber verkaufen will oder muss, in der die Shortseller am Markt verkaufen. Aktionären, die ihre Position längerfristig halten wollen, können die eher kurzfristig ausgerichteten Shortselleraktivitäten eher egal sein. Oder sie können evtl. sogar von einem Short Squeeze profitieren.

Um das Thema aber auch nicht zu sehr zu verniedlichen: Shortselleraktivitäten können natürlich immer auch ein Symptom für Probleme des Unternehmens sein und damit eine Warnung für die Bestandsaktionäre. Aber das sehe ich bei der Vonovia nicht. Hier scheint mir alles von der Berichterstattung sehr sauber zu sein. Auch vertraue ich auf die großen Ankeraktionäre, die ihre Investments üblicherweise sorgfältig überwachen. Und es hat mich beruhigt, dass auch Elliott seine größere Shortposition ab Anfang 2025 wieder aufgelöst hat. Das war für mich Anlass, meine Position noch auszubauen.
Hochtaunus, heute 01:40
Beispielsweise, Vonovia reportet das das LTV in Q4 bei 45,1 liegt . Dann könnte ein Leerverkäufee 2 Millionen Aktien verkaufen, und die "Experten " schreiben, das die Anleger enttäuscht sind wegen dem "hohen " LTV.
Wenn wir Realtime wissen würden das die Verkäufer an dem Tag Shortseller wären, und Vonovia einen Verteidigungsplan hat,dann würde ich aggressiv kaufen

Aber im Moment sieht es so aus das Two Sigma alleine ist.  Könnte also gut sein das der die Notbremse zieht. Beim Elliot( Paul Singer),in 2023,2024 war sicher auch verletzte Eitelkeit dabei  
Antworten
Dragonwork:

Was ein starker Start

 
09:05
ich liebe es wenn ein Trade aufgeht, ich habe mehrfach auf eine gute Chance hingewiesen. Vonovia ist eine Bank, mag sein keine Riesen Gewinne möglich, dafür fand ich war es sicher.

Mal sehen wohin die Reise noch geht, um die 25,5 müsste erst einmal Ende sein.....aber wer weis das schon...
Antworten
Dragonwork:

Shortattacke kompletter Schwachsinn

 
09:08
und dafür macht er extra noch einen Thread auf, um dann doch hier weiter über Shortler zu diskutieren. Warum dann der neue Thread, wenn du hier doch weiter dein Unwesen treibst.
Antworten
Dragonwork:

so bei 26,12 mal glatt gestellt

 
10:47
das ist mir doch etwas zu extrem, mal sehen ob ich unten nochmal rein komme, ansonsten Gewinn ist Gewinn.....
Antworten
Dragonwork:

"Capricorno" bist du nicht dabei? LOL

3
10:51
jetzt 26 Ding Dong, kannst mir noch einen schwarzen geben, weil ich gestern 25 Ding Dong geschrieben hatte.....nur kein NEID Bruder, du wirst eines Tages auch einen Trade hinbekommen
Antworten
HaraldW.:

BUWOG Wachstumskurs

 
11:03

www.oe24.at/businesslive/...u-der-serviceleistungen/669034702

...7 neue Bauprojekte, über 1.500 Wohneinheiten und Ausbau der Serviceleistungen...
Antworten
HaraldW.:

Übernahme der BUWOG-Gruppe im Jahr 2018

 
11:10
falls es einer noch nicht mitbekommen hat:

reports.vonovia.de/2020/geschaeftsbericht/...ntgeschaeft.html

Antworten
lordslowhand:

@dingdongdragon: schwarze sterne sind

 
11:10
zu umständlich, ich setze dich lieber gleich auf meine ignore-Liste, da stehen noch mehr Phrahlhanseln - und @Betongold kommst wieder da runter, auch wenn ich Deine Meinung nicht teile. Shortattacken muss man einfach aussitzen, vorausgesetzt das Geschäftsmodell ist überzeugend.
Bei Vonovia ist in den letzten Wochen noch ein Faktor nicht diskutiert worden, konnte noch nicht beurteilt werden: der neue Vorstand!  Bin auf die Einlassungen im März angesichts der Jahreszahlen gespannt.
Antworten
Betongold2024:

Lord

 
12:48
@dingdongdragon: schwarze sterne sind
zu umständlich, ich setze dich lieber gleich auf meine ignore-Liste, da stehen noch mehr Phrahlhanseln - und @Betongold kommst wieder da runter, auch wenn ich Deine Meinung nicht teile. Shortattacken muss man einfach aussitzen, vorausgesetzt das Geschäftsmodell ist überzeugend.
Bei Vonovia ist in den letzten Wochen noch ein Faktor nicht diskutiert worden, konnte noch nicht beurteilt werden: der neue Vorstand!  Bin auf die Einlassungen im März angesichts der Jahreszahlen gespannt.
lordslowhand, heute 11:10
@Lord, mal ehrlich.  Bist Du jemand der hier richtig langfristig permanent investiert ist,  oder tradest Du?
Ich bin jetzt seit 3 Jahren drin und baue permanent auf. August 2025 habe ich meine regelmäßigen kleinen Käufe gestoppt,  weil ich der Meinung bin das das Management die häufig unlogischen Rücksetzer mit Insiderkäufen und dem etablieren eines Rückkaufprogrammes verhindern sollte.

Aus Sicht eines  Traders sind die Rücksetzer natürlich oft eine willkommenene Gelegenheit.  Für Anleger wie mich sind die nervend.  Der von mir geschätzte User "Steinwollsocke" hat vor kurzem das Handtuch geschmissen,  wegen diesen Kapriolen.

Vermutlich wird vonovia am 19.3 Top Zahlen liefern und der Kurs wird wieder runter geprügelt. Dann werden die Heuchler wieder von Schulden schwadronieren,und auf den erneuten Einstieg hoffen.

Antworten
buzzler:

90 Tage

 
12:55
90 Tage Durchschnitt dynamisch nach oben durchstoßen, kurzfristiger Abwärtstrend seit Sommer 2025 knapp verlassen.
Ach ja, in KI kann man nicht wohnen...
Antworten
Dragonwork:

Die Neider

 
16:01
verteilen schwarze Sterne, weil sie selbst nichts zustande bringen.....LOL Ich lach mich weg, bei solchen armen Typen.....Der eine hat seit 3 Monaten nicht mehr geschrieben aber schwarze verteilen.....

Oder arbeitet da einer mit mehreren Nicks?!  
Antworten
Dragonwork:

lord

 
16:09
setz was du willst, ich setze meist am Morgen auch etwas in diese weise Porzellan Schüssel.....meinst du mich juckt ein Stern, was du machst, wer überhaupt etwas macht.....

Ich prahle nicht, ich stelle nur fest das ich einen perfekten Trade vollzogen habe, wie zuvor Douglas mehrfach und hier ebenso.....

Der eine kann wie du Leute auf Ignore setzen, toll machst du das.....ich verdiene lieber Geld und kümmer mich nicht umandere.....

Aber schön, das du es uns nun mitgeteilt hast.....juckt nur keinen......
Antworten
todi1:

Seeking Alpha Vonovia

 
16:36
Vonovia: Mit einer Rendite von 5,2 % und einem Nettoinventarwertmultiplikator von 0,55x ist diese Aktie für einkommens- und wertorientierte Anleger äußerst attraktiv.
10. Februar 2026, 7:58 Uhr ET
Es ist schon einige Jahre her, dass ich zuletzt über Vonovia ( VONOY ) berichtet habe , obwohl ich in der Zwischenzeit mehrere europäische Immobilienunternehmen analysiert habe . Nach der zyklischen Abschwächung des Sektors in den Jahren 2022/23 kaufte ich Aktien einiger europäischer Vergleichsunternehmen für mein privates Altersvorsorgeportfolio, um von der möglichen Erholung des Immobilienmarktes zu profitieren. Ich wählte damals jedoch Unternehmen mit schwierigeren finanziellen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, die meiner Meinung nach in der Erholungsphase ein höheres Aufwärtspotenzial als Vonovia aufwiesen.

Dazu gehörten Unternehmen wie Aroundtown ( AANNF ), Unibail Rodamco Westfield ( URMCY ) und Grand City Properties ( GRDDY ), die Mitte 2023, als ich begann, Positionen in diesem Sektor aufzubauen, recht günstig bewertet waren. Wie die nächste Grafik zeigt, hat sich Vonovia zwar ebenfalls erholt und seitdem um fast 28 % zugelegt, doch die Konkurrenten entwickelten sich deutlich besser: Unibail und Aroundtown konnten ihren Wert im gleichen Zeitraum fast verdoppeln.
Diese starken Ergebnisse spiegelten die deutlich bessere Stimmung der Anleger gegenüber dem europäischen Immobiliensektor in den letzten Jahren wider, höhere Immobilienbewertungen aufgrund niedrigerer Zinssätze in Europa, die Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen durch einige Unternehmen, eine bessere Fähigkeit zur Kapitalbeschaffung am Kreditmarkt und das geringere Risiko von Kapitalerhöhungen zum Schutz ihrer Bilanzen.

Da Vonovia ein eher konservatives Unternehmen mit Fokus auf den Wohnimmobilienmarkt ist, seine Dividende nie vollständig ausgesetzt hat und im Vergleich zu Wettbewerbern eine relativ starke Bilanz aufwies, sank seine Bewertung während des Abschwungs nicht auf ein Notstandsniveau. Daher war das Aufwärtspotenzial in der Erholungsphase im Vergleich zu einigen Konkurrenten der Branche auch geringer.

Die Rahmenbedingungen im Sektor haben sich jedoch verändert: Die Zinssätze in Europa sind in den letzten Monaten deutlich stabiler geworden, die Nachfrage des Kreditmarktes nach Immobilienunternehmen hat sich in den letzten Jahren normalisiert, und die Bewertungsstreuung ist heute deutlich geringer als im Tiefpunkt des Zyklus 2022/23. Meiner Meinung nach resultiert das zukünftige Aufwärtspotenzial daher eher aus fundamentalen Faktoren als aus Rückenwind durch den Markt. Die Stärke der Unternehmen ist somit entscheidend für die Wachstumsaussichten im europäischen Immobiliensektor in den kommenden Jahren. Das bedeutet, dass solide Unternehmen mit guten Fundamentaldaten derzeit die bessere Wahl sein könnten als angeschlagene Unternehmen wie Aroundtown. Vonovia ist aufgrund seiner starken Position im Wohnimmobiliensegment und der aktuell vergleichsweise günstigen Bewertung eine der aussichtsreichsten Optionen.

Vonovias Investitionsargument
Vonovia ist das größte börsennotierte Wohnimmobilienunternehmen Deutschlands mit über 530.000 Wohneinheiten Ende September letzten Jahres. Die Leerstandsquote lag Ende des dritten Quartals 2025 bei lediglich 2,2 % und hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Dies belegt die hohe Qualität des Immobilienportfolios von Vonovia und die anhaltend starke Nachfrage nach Wohnungen an allen Standorten. Der Portfoliowert belief sich Ende September letzten Jahres auf etwas über 83 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 1,5 % gegenüber Ende 2024 entspricht und die allmähliche Erholung der Immobilienpreise in Europa verdeutlicht.
Auch die Geschäftsstrategie hat sich in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert; der Fokus liegt weiterhin auf dem Besitz von bezahlbarem Wohnraum in städtischen Gebieten, wobei das Unternehmen stark in Deutschland engagiert ist, obwohl es auch einige Einheiten in Österreich und Schweden besitzt.

Der Großteil der Umsätze stammt aus der Vermietung. Vonovias Strategie zielt jedoch darauf ab, die Umsätze mit anderen Dienstleistungen zu steigern, obwohl dieser Bereich deutlich geringere Margen als das Vermietungssegment aufweist. Dennoch trug das Segment der Mehrwertdienste 2024 rund 4 % zum EBITDA des Unternehmens bei. Vonovia strebt an, diesen Anteil bis 2028 auf 9 % bis 12 % zu erhöhen. Dies soll in den kommenden Jahren ein wichtiger Beitrag zum Gewinnwachstum sein und zu einem diversifizierteren Geschäftsprofil beitragen.

Das wichtigste Geschäftsfeld des Unternehmens ist nach wie vor das Vermietungssegment, und daran dürfte sich in absehbarer Zeit nichts ändern. Es bleibt der Schlüssel für die zukünftigen Wachstumsaussichten. Nach einer Phase des zyklischen Marktabschwungs, in der das Unternehmen seine Geschäftsstrategie auf Liquiditäts- und Bilanzmanagement ausgerichtet hatte, konzentriert sich Vonovia nun wieder auf Profitabilität und Wachstum und strebt in den nächsten drei Jahren ein EBITDA-Wachstum im mittleren einstelligen Bereich an.

Dies wird durch mehrere Faktoren begünstigt, darunter Mietwachstum aufgrund der Inflationsanpassung, das Entwicklungsprogramm und zusätzliche Einnahmen aus Dienstleistungen. Ziel ist es, bis 2028 ein EBITDA zwischen 3,2 und 3,5 Milliarden Euro zu erreichen, verglichen mit den für 2025 erwarteten 2,7 bis 2,8 Milliarden Euro.
Vonovia plant in den kommenden Jahren den Bau von rund 70.000 Wohnungen, vorwiegend in deutschen Städten mit hoher Nachfrage und entsprechend hohem Wohnungsangebot. Städte wie München, Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main verzeichnen weiterhin ein angespanntes Verhältnis von Angebot und Nachfrage und benötigen dringend Neubauten, um das Wohnungsangebot zu erhöhen. Vonovias Lösung für die schnelle Bereitstellung neuen Wohnraums sind standardisierte und unkomplizierte Projekte, die von den Kommunen schneller genehmigt werden und somit zu kürzeren Bauzeiten führen. Der Fokus liegt dabei auf dem Segment des bezahlbaren Wohnraums, wo die Nachfrage besonders hoch ist.

Das Investitionsprogramm von Vonovia soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden und bis 2028 jährlich rund 2 Milliarden Euro erreichen. Dies unterstreicht das erneute Engagement des Unternehmens für Wachstum, nachdem Vonovia nach einer Phase der Bilanzoptimierung und geringer Investitionen seit 2022 ein stabiles Immobilienportfolio von rund 550.000 Einheiten aufgebaut hat. Die Investitionen umfassen die Modernisierung bestehender Wohnungen und den Neubau. Die Investitionsausgaben (Capex) werden voraussichtlich von 834 Millionen Euro im Jahr 2024 auf rund 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2025 steigen (Vonovia veröffentlicht die Finanzzahlen für 2025 erst im März) und bis 2028 schrittweise auf 2 Milliarden Euro jährlich anwachsen. Im Bereich Neubau verfolgt Vonovia folgende Exit-Strategie: Je nach Projekt und den damit verbundenen Renditeerwartungen sollen einige Einheiten an Selbstnutzer oder Privatanleger verkauft, andere an institutionelle Investoren veräußert und wieder Einheiten aus dem eigenen Mietportfolio gehalten werden.
Vor diesem Hintergrund guter organischer Wachstumsaussichten, unterstützt durch die Erwartung eines jährlichen Mietwachstums von etwa 4-5% in den nächsten Jahren, die zunehmende Gewichtung wertsteigernder Dienstleistungen im Hinblick auf den Ertrag und Investitionen in das Immobilienportfolio sowohl durch die Modernisierung bestehender Einheiten als auch durch den Bau neuer Einheiten, denke ich, dass Vonovia gut aufgestellt ist, um seinen Nettovermögenswert und die freien operativen Mittel (FFO) in den nächsten Jahren um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz zu steigern.

Mit Blick auf die Bilanz sollten Anleger beachten, dass Vonovias Beleihungsauslauf (Loan-to-Value-Ratio, LTV), ein wichtiger Indikator für die Verschuldung im europäischen Immobiliensektor, Ende September letzten Jahres bei 45,7 % lag. Dies stellt nach wie vor ein gewisses Wachstumshemmnis dar, da das Unternehmen seinen Verschuldungsgrad in Zukunft weiter reduzieren muss. Mittelfristig strebt Vonovia einen LTV zwischen 40 % und 45 % an. Ich gehe davon aus, dass das Unternehmen dieses Ziel durch höhere Immobilienbewertungen und die Einbehaltung von Cashflows in den kommenden Jahren erreichen wird, da Ratingagenturen üblicherweise einen LTV unter 45 % fordern, um ein Investment-Grade-Rating zu erhalten. Dies ist ein Ziel, das Vonovia langfristig unbedingt beibehalten möchte, da es kurz- bis mittelfristig die Dividendenzahlungen und Investitionen einschränkt.

Dies bedeutet, dass Vonovias Dividendenpolitik in den kommenden Jahren voraussichtlich konservativ bleiben wird, da das Unternehmen Verschuldungsgrad und Investitionsausgaben im Griff behalten und gleichzeitig eine attraktive Aktionärsvergütung gewährleisten muss. Wenig überraschend plant Vonovia, rund 50 % des bereinigten Jahresgewinns vor Steuern als Dividende auszuschütten. Dadurch kann das Unternehmen einen signifikanten Cashflow generieren, um Investitionen zu finanzieren und die Verschuldung auf einem akzeptablen Niveau zu halten. Angesichts der Prognose eines Jahresgewinns vor Steuern von rund 1,9 bis 2 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2025/26 bedeutet dies, dass die Dividende kurzfristig voraussichtlich im niedrigen einstelligen Bereich wachsen wird. Analysten schätzen , dass die Dividende von Vonovia im Jahr 2025 1,26 Euro je Aktie betragen wird (3,3 % gegenüber dem Vorjahr) und bis 2027 auf rund 1,33 Euro je Aktie steigen soll (jährliches Wachstum von rund 3 % im Geschäftsjahr 2026/27).
Bei aktuellem Aktienkurs bietet Vonovia eine erwartete Dividendenrendite von 5,2 %, die, wie aus der vorherigen Grafik ersichtlich, über dem historischen Durchschnitt liegt. Anleger sollten beachten, dass Vonovia, wie viele europäische Unternehmen, nur einmal jährlich Dividende ausschüttet, was die Attraktivität für einkommensorientierte Anleger unter Umständen mindern kann. Diese Rendite ist auch höher als die des nächstplatzierten Konkurrenten LEG Immobilien ( LEGIF ), der eine Rendite von rund 4,1 % bietet. Daher ist Vonovia aus Einkommenssicht im deutschen Wohnimmobiliensektor eine attraktivere Anlage.

Was die Bewertung betrifft, so liegt der Nettovermögenswert (NTA) je Aktie Ende September letzten Jahres bei 44,72 EUR. Das bedeutet, dass Vonovia derzeit mit dem 0,55-Fachen des NTA gehandelt wird . Für ein defensives Investment im europäischen Immobiliensektor ist dies recht niedrig, und meiner Meinung nach ist dieser deutliche Abschlag angesichts der starken Fundamentaldaten und der guten Wachstumsaussichten des Unternehmens nicht gerechtfertigt. Zwar muss die Bilanzverschuldung noch auf ein nachhaltigeres Niveau gesenkt werden, doch sehe ich darin keine große Einschränkung für die Zukunft. Die niedrige Bewertung ist eher ein Zeichen für eine Unterbewertung als ein Hinweis auf ein fundamentales Problem des Unternehmens.

Abschluss
Vonovia zählt meiner Meinung nach zu den aussichtsreichsten Investments im europäischen Immobiliensektor, und die jüngste Kursschwäche der Branche in den letzten Monaten bietet eine attraktive Kaufgelegenheit. Nach Jahren der Bilanz- und Liquiditätsoptimierung konzentriert sich Vonovia nun wieder auf Profitabilität und Wachstum, was auf höhere Renditen in der Zukunft hoffen lässt. Dies spiegelt sich jedoch noch nicht in der aktuell niedrigen Bewertung wider, und Anleger profitieren zudem von einer hohen Dividendenrendite, wodurch Vonovia sowohl aus Value- als auch aus Ertragssicht attraktiv ist.
Antworten
Betongold2024:

Seeking Alpha

 
16:49
Seeking Alpha Vonovia
Vonovia: Mit einer Rendite von 5,2 % und einem Nettoinventarwertmultiplikator von 0,55x ist diese Aktie für einkommens- und wertorientierte Anleger äußerst attraktiv.
10. Februar 2026, 7:58 Uhr ET
Es ist schon einige Jahre her, dass ich zuletzt über Vonovia ( VONOY ) berichtet habe , obwohl ich in der Zwischenzeit mehrere europäische Immobilienunternehmen analysiert habe . Nach der zyklischen Abschwächung des Sektors in den Jahren 2022/23 kaufte ich Aktien einiger europäischer Vergleichsunternehmen für mein privates Altersvorsorgeportfolio, um von der möglichen Erholung des Immobilienmarktes zu profitieren. Ich wählte damals jedoch Unternehmen mit schwierigeren finanziellen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, die meiner Meinung nach in der Erholungsphase ein höheres Aufwärtspotenzial als Vonovia aufwiesen.

Dazu gehörten Unternehmen wie Aroundtown ( AANNF ), Unibail Rodamco Westfield ( URMCY ) und Grand City Properties ( GRDDY ), die Mitte 2023, als ich begann, Positionen in diesem Sektor aufzubauen, recht günstig bewertet waren. Wie die nächste Grafik zeigt, hat sich Vonovia zwar ebenfalls erholt und seitdem um fast 28 % zugelegt, doch die Konkurrenten entwickelten sich deutlich besser: Unibail und Aroundtown konnten ihren Wert im gleichen Zeitraum fast verdoppeln.
Diese starken Ergebnisse spiegelten die deutlich bessere Stimmung der Anleger gegenüber dem europäischen Immobiliensektor in den letzten Jahren wider, höhere Immobilienbewertungen aufgrund niedrigerer Zinssätze in Europa, die Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen durch einige Unternehmen, eine bessere Fähigkeit zur Kapitalbeschaffung am Kreditmarkt und das geringere Risiko von Kapitalerhöhungen zum Schutz ihrer Bilanzen.

Da Vonovia ein eher konservatives Unternehmen mit Fokus auf den Wohnimmobilienmarkt ist, seine Dividende nie vollständig ausgesetzt hat und im Vergleich zu Wettbewerbern eine relativ starke Bilanz aufwies, sank seine Bewertung während des Abschwungs nicht auf ein Notstandsniveau. Daher war das Aufwärtspotenzial in der Erholungsphase im Vergleich zu einigen Konkurrenten der Branche auch geringer.

Die Rahmenbedingungen im Sektor haben sich jedoch verändert: Die Zinssätze in Europa sind in den letzten Monaten deutlich stabiler geworden, die Nachfrage des Kreditmarktes nach Immobilienunternehmen hat sich in den letzten Jahren normalisiert, und die Bewertungsstreuung ist heute deutlich geringer als im Tiefpunkt des Zyklus 2022/23. Meiner Meinung nach resultiert das zukünftige Aufwärtspotenzial daher eher aus fundamentalen Faktoren als aus Rückenwind durch den Markt. Die Stärke der Unternehmen ist somit entscheidend für die Wachstumsaussichten im europäischen Immobiliensektor in den kommenden Jahren. Das bedeutet, dass solide Unternehmen mit guten Fundamentaldaten derzeit die bessere Wahl sein könnten als angeschlagene Unternehmen wie Aroundtown. Vonovia ist aufgrund seiner starken Position im Wohnimmobiliensegment und der aktuell vergleichsweise günstigen Bewertung eine der aussichtsreichsten Optionen.

Vonovias Investitionsargument
Vonovia ist das größte börsennotierte Wohnimmobilienunternehmen Deutschlands mit über 530.000 Wohneinheiten Ende September letzten Jahres. Die Leerstandsquote lag Ende des dritten Quartals 2025 bei lediglich 2,2 % und hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Dies belegt die hohe Qualität des Immobilienportfolios von Vonovia und die anhaltend starke Nachfrage nach Wohnungen an allen Standorten. Der Portfoliowert belief sich Ende September letzten Jahres auf etwas über 83 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 1,5 % gegenüber Ende 2024 entspricht und die allmähliche Erholung der Immobilienpreise in Europa verdeutlicht.
Auch die Geschäftsstrategie hat sich in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert; der Fokus liegt weiterhin auf dem Besitz von bezahlbarem Wohnraum in städtischen Gebieten, wobei das Unternehmen stark in Deutschland engagiert ist, obwohl es auch einige Einheiten in Österreich und Schweden besitzt.

Der Großteil der Umsätze stammt aus der Vermietung. Vonovias Strategie zielt jedoch darauf ab, die Umsätze mit anderen Dienstleistungen zu steigern, obwohl dieser Bereich deutlich geringere Margen als das Vermietungssegment aufweist. Dennoch trug das Segment der Mehrwertdienste 2024 rund 4 % zum EBITDA des Unternehmens bei. Vonovia strebt an, diesen Anteil bis 2028 auf 9 % bis 12 % zu erhöhen. Dies soll in den kommenden Jahren ein wichtiger Beitrag zum Gewinnwachstum sein und zu einem diversifizierteren Geschäftsprofil beitragen.

Das wichtigste Geschäftsfeld des Unternehmens ist nach wie vor das Vermietungssegment, und daran dürfte sich in absehbarer Zeit nichts ändern. Es bleibt der Schlüssel für die zukünftigen Wachstumsaussichten. Nach einer Phase des zyklischen Marktabschwungs, in der das Unternehmen seine Geschäftsstrategie auf Liquiditäts- und Bilanzmanagement ausgerichtet hatte, konzentriert sich Vonovia nun wieder auf Profitabilität und Wachstum und strebt in den nächsten drei Jahren ein EBITDA-Wachstum im mittleren einstelligen Bereich an.

Dies wird durch mehrere Faktoren begünstigt, darunter Mietwachstum aufgrund der Inflationsanpassung, das Entwicklungsprogramm und zusätzliche Einnahmen aus Dienstleistungen. Ziel ist es, bis 2028 ein EBITDA zwischen 3,2 und 3,5 Milliarden Euro zu erreichen, verglichen mit den für 2025 erwarteten 2,7 bis 2,8 Milliarden Euro.
Vonovia plant in den kommenden Jahren den Bau von rund 70.000 Wohnungen, vorwiegend in deutschen Städten mit hoher Nachfrage und entsprechend hohem Wohnungsangebot. Städte wie München, Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main verzeichnen weiterhin ein angespanntes Verhältnis von Angebot und Nachfrage und benötigen dringend Neubauten, um das Wohnungsangebot zu erhöhen. Vonovias Lösung für die schnelle Bereitstellung neuen Wohnraums sind standardisierte und unkomplizierte Projekte, die von den Kommunen schneller genehmigt werden und somit zu kürzeren Bauzeiten führen. Der Fokus liegt dabei auf dem Segment des bezahlbaren Wohnraums, wo die Nachfrage besonders hoch ist.

Das Investitionsprogramm von Vonovia soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden und bis 2028 jährlich rund 2 Milliarden Euro erreichen. Dies unterstreicht das erneute Engagement des Unternehmens für Wachstum, nachdem Vonovia nach einer Phase der Bilanzoptimierung und geringer Investitionen seit 2022 ein stabiles Immobilienportfolio von rund 550.000 Einheiten aufgebaut hat. Die Investitionen umfassen die Modernisierung bestehender Wohnungen und den Neubau. Die Investitionsausgaben (Capex) werden voraussichtlich von 834 Millionen Euro im Jahr 2024 auf rund 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2025 steigen (Vonovia veröffentlicht die Finanzzahlen für 2025 erst im März) und bis 2028 schrittweise auf 2 Milliarden Euro jährlich anwachsen. Im Bereich Neubau verfolgt Vonovia folgende Exit-Strategie: Je nach Projekt und den damit verbundenen Renditeerwartungen sollen einige Einheiten an Selbstnutzer oder Privatanleger verkauft, andere an institutionelle Investoren veräußert und wieder Einheiten aus dem eigenen Mietportfolio gehalten werden.
Vor diesem Hintergrund guter organischer Wachstumsaussichten, unterstützt durch die Erwartung eines jährlichen Mietwachstums von etwa 4-5% in den nächsten Jahren, die zunehmende Gewichtung wertsteigernder Dienstleistungen im Hinblick auf den Ertrag und Investitionen in das Immobilienportfolio sowohl durch die Modernisierung bestehender Einheiten als auch durch den Bau neuer Einheiten, denke ich, dass Vonovia gut aufgestellt ist, um seinen Nettovermögenswert und die freien operativen Mittel (FFO) in den nächsten Jahren um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz zu steigern.

Mit Blick auf die Bilanz sollten Anleger beachten, dass Vonovias Beleihungsauslauf (Loan-to-Value-Ratio, LTV), ein wichtiger Indikator für die Verschuldung im europäischen Immobiliensektor, Ende September letzten Jahres bei 45,7 % lag. Dies stellt nach wie vor ein gewisses Wachstumshemmnis dar, da das Unternehmen seinen Verschuldungsgrad in Zukunft weiter reduzieren muss. Mittelfristig strebt Vonovia einen LTV zwischen 40 % und 45 % an. Ich gehe davon aus, dass das Unternehmen dieses Ziel durch höhere Immobilienbewertungen und die Einbehaltung von Cashflows in den kommenden Jahren erreichen wird, da Ratingagenturen üblicherweise einen LTV unter 45 % fordern, um ein Investment-Grade-Rating zu erhalten. Dies ist ein Ziel, das Vonovia langfristig unbedingt beibehalten möchte, da es kurz- bis mittelfristig die Dividendenzahlungen und Investitionen einschränkt.

Dies bedeutet, dass Vonovias Dividendenpolitik in den kommenden Jahren voraussichtlich konservativ bleiben wird, da das Unternehmen Verschuldungsgrad und Investitionsausgaben im Griff behalten und gleichzeitig eine attraktive Aktionärsvergütung gewährleisten muss. Wenig überraschend plant Vonovia, rund 50 % des bereinigten Jahresgewinns vor Steuern als Dividende auszuschütten. Dadurch kann das Unternehmen einen signifikanten Cashflow generieren, um Investitionen zu finanzieren und die Verschuldung auf einem akzeptablen Niveau zu halten. Angesichts der Prognose eines Jahresgewinns vor Steuern von rund 1,9 bis 2 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2025/26 bedeutet dies, dass die Dividende kurzfristig voraussichtlich im niedrigen einstelligen Bereich wachsen wird. Analysten schätzen , dass die Dividende von Vonovia im Jahr 2025 1,26 Euro je Aktie betragen wird (3,3 % gegenüber dem Vorjahr) und bis 2027 auf rund 1,33 Euro je Aktie steigen soll (jährliches Wachstum von rund 3 % im Geschäftsjahr 2026/27).
Bei aktuellem Aktienkurs bietet Vonovia eine erwartete Dividendenrendite von 5,2 %, die, wie aus der vorherigen Grafik ersichtlich, über dem historischen Durchschnitt liegt. Anleger sollten beachten, dass Vonovia, wie viele europäische Unternehmen, nur einmal jährlich Dividende ausschüttet, was die Attraktivität für einkommensorientierte Anleger unter Umständen mindern kann. Diese Rendite ist auch höher als die des nächstplatzierten Konkurrenten LEG Immobilien ( LEGIF ), der eine Rendite von rund 4,1 % bietet. Daher ist Vonovia aus Einkommenssicht im deutschen Wohnimmobiliensektor eine attraktivere Anlage.

Was die Bewertung betrifft, so liegt der Nettovermögenswert (NTA) je Aktie Ende September letzten Jahres bei 44,72 EUR. Das bedeutet, dass Vonovia derzeit mit dem 0,55-Fachen des NTA gehandelt wird . Für ein defensives Investment im europäischen Immobiliensektor ist dies recht niedrig, und meiner Meinung nach ist dieser deutliche Abschlag angesichts der starken Fundamentaldaten und der guten Wachstumsaussichten des Unternehmens nicht gerechtfertigt. Zwar muss die Bilanzverschuldung noch auf ein nachhaltigeres Niveau gesenkt werden, doch sehe ich darin keine große Einschränkung für die Zukunft. Die niedrige Bewertung ist eher ein Zeichen für eine Unterbewertung als ein Hinweis auf ein fundamentales Problem des Unternehmens.

Abschluss
Vonovia zählt meiner Meinung nach zu den aussichtsreichsten Investments im europäischen Immobiliensektor, und die jüngste Kursschwäche der Branche in den letzten Monaten bietet eine attraktive Kaufgelegenheit. Nach Jahren der Bilanz- und Liquiditätsoptimierung konzentriert sich Vonovia nun wieder auf Profitabilität und Wachstum, was auf höhere Renditen in der Zukunft hoffen lässt. Dies spiegelt sich jedoch noch nicht in der aktuell niedrigen Bewertung wider, und Anleger profitieren zudem von einer hohen Dividendenrendite, wodurch Vonovia sowohl aus Value- als auch aus Ertragssicht attraktiv ist.
todi1, heute 16:36
Seeking Alpha ist wirklich ein vorbildliches Forum. Da könnten wir uns alle mal ein Beispiel nehmen. Schade das ein richtiges Abo so teuer ist.
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Antworten
todi1:

Betongold

 
16:56
Seeking Alpha
Seeking Alpha ist wirklich ein vorbildliches Forum. Da könnten wir uns alle mal ein Beispiel nehmen. Schade das ein richtiges Abo so teuer ist.
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Betongold2024, heute 16:49
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