Schill ist nicht nur ein Arschloch!!


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1st_baseman:

Schill ist nicht nur ein Arschloch!!

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30.08.02 08:25
Er ist auch ein perverses Schwein!!!


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Hamburgs Innensenator Ronald Schill schimpfte im Bundestag auf die Regierung, überzog seine Redezeit und nutzte sie für Wahlkampfzwecke. Da wurde ihm das Mikrofon abgestellt



Mit einer derart turbulenten Sondersitzung hatte Anke Fuchs wohl kaum gerechnet, als sie gestern Mittag auf dem erhöhten Sessel des Bundestagspräsidenten im Plenum Platz nahm. Eine ihrer letzten Sitzungen sollte sie leiten. Denn nach der Bundestagswahl scheidet sie aus dem Bundestag aus.

Schon die Tatsache, dass der umstrittene Hamburger Innensenator Ronald Schill im Bundestag das Wort ergriff, sorgte im Reichstagsgebäude für Proteste. Abgeordnete von Grünen und PDS verließen den Saal, als Schill an das Rednerpult trat, um über die Hochwasserkatastrophe zu sprechen. Zum Ende seines Beitrags wies ihn Anke Fuchs auf die übliche Begrenzung der Redezeit hin. Freundlich, aber mit klarer, fester Stimme. Schill aber störte sich daran nicht, redete weiter.

Die routinierte Bundestagsvizepräsidentin ließ sich jedoch nicht beirren, als der Redner Gnadenlos stur blieb. Sie ermahnte Schill. Als der jedoch die präsidiale hanseatische Höflichkeit nicht erwiderte, seinen Wortschwall nicht zügelte, stellte die resolute Sozialdemokratin kurzerhand das Mikrofon ab. Das hat es im Bundestag schon lange nicht mehr gegeben. Doch Schill dozierte und polemisierte auch ohne Verstärkung einfach weiter.

Noch einmal bemühte sich Anke Fuchs, kam Schill entgegen. Sie verwies auf dessen Recht, als Mitglied einer Landesregierung jederzeit im Bundestag gehört zu werden. Er müsse sich jedoch zur Sache äußern. „Das heißt nicht, dass er hier einfach hinhüpfen kann und über alles Mögliche spricht“, mahnte Fuchs – und räumte ihm die Gelegenheit zu einem Schlusswort ein. Schill jedoch blieb stur, warf dem Hohen Haus vor, in ihm werde „die Verfassung mit den Füßen getreten“. Da war Anke Fuchs’ Geduld am Ende. Sie stellte das Mikrofon erneut ab. Der Eklat war perfekt.

Auch in Hamburg hat der Auftritt des Innensenators für Wirbel gesorgt und eine schwere Koalitionskrise ausgelöst. Schill, so hieß es bei den Koalitionspartnern von CDU und FDP, sei als Vertreter des Hamburger Senats nicht mehr haltbar. Er habe sowohl dem Senat der Stadt als auch der Hansestadt selbst schweren Schaden zugefügt.

Scharfe Kritik an dem Auftritt Schills übte Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust. „Wer im Bundestag oder im Bundesrat spricht, hat für das Land zu sprechen, nicht als Parteivorsitzender“, monierte er. Diese Unterscheidung schien Schill nicht klar zu sein. „Für eine Rede dieses Inhalts hatte Herr Schill nicht das Mandat des Senats“, so von Beust. Er bedauere die Situation, die entstanden sei, „außerordentlich“. Die Rede des Innensenators habe dem „guten Klima in der Koalition und der guten Arbeit unserer Regierung nicht genützt“. Darauf werde er Schill „nachdrücklich hinweisen“.

Schill selbst wies die Kritik an seinem ersten Auftritt vor dem Bundesparlament gegenüber der WELT scharf zurück. „Skandalös“ sei nicht sein Verhalten, sondern vielmehr das der Bundestagsvizepräsidentin, erklärte er gegenüber der WELT. Als Bundesratsmitglied stehe ihm nach Paragraf 43 des Grundgesetzes jederzeit unbegrenztes Rederecht zu. Dies habe das Präsidium missachtet. Daher werde er vor dem Bundesverfassungsgericht ein Organklageverfahren anstrengen. Daran änderten auch Regelungen der Geschäftsordnung im Bundestag nichts, so Schill weiter. „Diese sind natürlich vor dem Verfassungstext nachrangig.“ Auch dass er das Plenum im Abgeordnetenhaus als Wahlkampfbühne missbraucht habe, lässt Schill nicht gelten. „Es liegt in der Natur der Sache, dass Sondersitzungen dreieinhalb Wochen vor einer Wahl im Eindruck des Wahlkampfes stehen.“ Dies dürfe ihm – auch als Senator – nicht zum Vorwurf gemacht werden. Schließlich habe auch Stoiber Wahlkampf gemacht.

Bundestagsvizepräsidentin Anke Fuchs (SPD) warf Schill vor, er habe es „auf Krach angelegt“. Offenbar sei dem Senator die Geschäftsordnung des Bundestages nicht bekannt. „Herr Schill meinte, er könne so lange reden wie es ihm gefällt“, sagte Fuchs der WELT.

Fassungslos über den Auftritt Schills zeigte sich auch Volker Rühe, Vizevorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag und Hamburger Bundestagsabgeordneter. Schill habe dem Hamburger Senat mit seiner Rede schwer geschadet, sagte er gegenüber der WELT. Er habe eine „großartige Stadt mit jahrhundertelanger Tradition lächerlich gemacht“. Der Auftritt des Hamburger Innensenators sei an „Peinlichkeit nicht zu überbieten“.

Ihm sei „unbegreiflich“, so Rühe weiter, warum Bürgermeister Ole von Beust und der Senat nicht im Vorwege sichergestellt hätten, „dass diese Rede nicht gehalten werde“. „Ich verstehe nicht, wie man Herrn Schill so laufen lassen konnte.“ Auf die Frage, ob Schill als Mitglied des Hamburger Senats unter CDU-Bürgermeister Ole von Beust noch haltbar sei, erklärte Rühe: „Diese Rede kann und darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.“

Der Hamburger FDP-Bundestagsabgeordnete Rainer Funke bezeichnete den Auftritt als „unverschämt“. „Das ist die größte Blamage die ein Hamburger Senator je in dem Parlament erlebt hat.“

Bestürzung löste auch die Tatsache aus, dass Schill seine Redezeit für Wahlkampfzwecke zu nutzen versuchte. So griff er die rot-grüne Koalition in Fragen der Zuwanderungs-, Ausländer- und Sozialpolitik an. Es sei skandalös, dass die Bundesrepublik für die Finanzierung der Flutschäden erneut Steuern erhöhe. Die Kassen seien vor allem leer, weil Deutschland mit dem Füllhorn der Barmherzigkeit viel zu viel Geld für Flüchtlinge und Migranten ausgegeben habe.

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Alle müssen sich an seine "Gesetze" halten, nur er nicht?????
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1st_baseman:

Hier der Wortwechsel zw. Schill und Fuchs

 
30.08.02 08:26
Die amtierende Bundestagspräsidentin Anke Fuchs (SPD) hat dem Hamburger Innensenator Ronald Schill in einer nur sehr selten angewandten Verfahrensweise am Donnerstag im Plenum das Wort entzogen. Eine Dokumentation aus dem Wortwechsel zwischen Fuchs und Schill, der letztlich zum Ausschalten des Mikrofons führte:

Fuchs: Herr Senator, Ihre angemeldete Redezeit ist abgelaufen. Ich bitte Sie, zum Schluss zu kommen.

Schill: Es ist kein Geld mehr vorhanden für die Fluthilfe, es ist kein Geld vorhanden für Basis-Innovation, um die uns die ganze Welt beneidet. ... Deutschland ist letztendlich herabgewirtschaftet worden. Wir haben die tüchtigsten Menschen, ohne Zweifel, aber sicherlich die unfähigsten Politiker. Und nun möchte ich noch eine Sache hinzufügen, eine einzige Sache muss ich noch hinzufügen aus gegebenem Anlass, ...

Fuchs: Herr Senator, ich muss Sie ....

Schill: ... und die betrifft Sie, Frau Präsidentin, ...

Fuchs: Ja, jetzt....

Schill: ... Menschen in Not, die müssen darauf vertrauen können, dass jedenfalls im Bundestag, dem höchsten deutschen Parlament, alles mit rechten Dingen zugeht. Hier in diesem höchsten deutschen ....

Fuchs: Es tut mir Leid. Ich muss Ihnen jetzt das Wort entziehen. Es hat keinen Sinn. ... Nun gehen Sie mal vom Rednerpult, denn Ihre Redezeit ist abgelaufen.

Schill: ... weil meine Redezeit unbegrenzt ist. Nehmen Sie das bitte zur Kenntnis. Aber Bruch der Verfassung ist Ihnen ja nichts Neues. .... Ich habe jederzeitiges Rederecht. Nach (Artikel) 43, Absatz 2 des Grundgesetzes ...

Fuchs: Sie haben eine Redezeit von 15 Minuten angemeldet. Die haben Sie weit überschritten. Deswegen darf ich Sie bitten, das Rednerpult zu verlassen. Ich weise darauf hin, dass Herr Innensenator Mitglied des Hamburger Senats ist und hier als solcher auch als Mitglied des Hamburger Senats spricht. Ich glaube, ich lasse Ihnen noch ein Schlusswort und dann gehen Sie bitte vom Pult. Ich entziehe Ihnen sonst das Wort. ...

Schill: Ich bin mit großem Vertrauen hier in den Bundestag gekommen und musste feststellen, dass hier die Verfassung mit Füßen getreten wird. ...

(Mikrofon wird abgeschaltet)

Fuchs: Meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich will darauf hinweisen, dass Herr Schill Mitglied des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg ist und als deren Regierungsmitglied hier sprechen durfte. Er hat nach Paragraf 43 Recht auf jederzeitiges Gehör. Das heißt aber nicht, dass er hier hinhüpfen kann und dann sprechen kann, wenn es ihm passt, sondern wenn es in den Tagesordnungspunkt, zu dem er gehört werden will, hineinpasst.... Ich fand, jederzeitiges Gehör ist damit auch für Herrn Schill gewahrt, liebe Kolleginnen und Kollegen.
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1st_baseman:

danke für den schwarzen stern...

 
30.08.02 08:36
.... da kommt wohl ein MOD aus dem rechtgerutschten Hamburg
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Guido:

Guten Morgen baseman

 
30.08.02 08:39
der Mod ist wohl mit dem falschen Bein aufgestanden. Ich gebe Dir vollkommen recht. Schill - ein Mann, eine Partei - ohne irgendwelche Programme - außer die bekannten rechtspopulistischen Parolen!!
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1st_baseman:

danke guido

 
30.08.02 08:41
aber wenn der mod denkt dass es beledigend ist wenn man ein rechtes arschloch ein perverses schwein nennt dannt ist mir das vollkommen schnuppe!!


dann ist der mod auch nicht besser.
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1st_baseman:

hat hier sonst niemand ne meinung dazu?? o.T.

 
30.08.02 08:46
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ruhrpottzocker:

Das war doch wohl zu erwarten !

 
30.08.02 08:50

Oder glaubt jemand im Ernst, dass sich so ein Mensch ändert ?

Schill ist nicht nur ein Arschloch!! 767602
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1st_baseman:

nein zocki... o.T.

 
30.08.02 08:52
Antworten
hjw2:

wusste nicht dass er pervers sein soll o.T.

 
30.08.02 08:52
Antworten
altmeister:

wer schon mal in hh gelebt hat

 
30.08.02 08:55
versteht warum diese partei gewählt wurde!
mfg altmeister
Antworten
1st_baseman:

ach hjw....

 
30.08.02 08:55
hahahahaha.... sehr sehr witzig... ich lach mich echt gleich tot
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Karlchen_I:

Und wer sorgt dafür, dass der Mann im....

 
30.08.02 08:57
Hamburger Senat ist? CDU und FDP (die angeblich Liberalen).
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altmeister:

die ideen von schill sind nicht rechts ,

 
30.08.02 09:00
das hätte die spd nur gerne!
zugegeben der kerl strahlt nicht unbedingt vertrauen aus aber die ideen die er hat sind gut.
mfg altmeister
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1st_baseman:

@altmeister

 
30.08.02 09:05
schill ist unberechenbar...

Antworten
ottifant:

Sein auftreten im Bundestag sagt alles!!!

 
30.08.02 09:09
Die Gesetze gelten für alle, nur für Ihn nicht!!!
Antworten
SchwarzerLor.:

Wer andere ein A.... nennt, der hat...

 
30.08.02 09:09
...keine Manieren, kein Niveau und beleidigt. Dafür gibt es dann wohl nicht nur einen, sondern noch weitere schwarze Sterne. Beleidigen und dann meckern, wenn man so etwas bestätigt bekommt, das ist verquere linke Ideologie. Aber 1st_baseman will ja weiterhin 4 Jahre voller Rückschritt mit teurem Atomstrom aus dem Ausland und kopftuchtragendenden Lehrerinnen an unseren Schulen.
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1st_baseman:

@schwarzer lord

 
30.08.02 09:10
wer keine manieren gezeigt hat war schill...

ok...dann gebt mir doch noch mehr schwarze... mir egal
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altmeister:

@ottifant

 
30.08.02 09:16
politiker benehmen sich doch fast alle so respektlos!
als stoiber gesprochen hat haben die spd abgeordneten und natürlich vorne weg die grünen gestört !und gezeigt das sie nicht besser sind.
einen mann zu echten weil er wahrheiten sagt halte ich für unreif.
mfg altmeister
Antworten
1st_baseman:

Altmeister = Schill??? o.T.

 
30.08.02 09:19
Antworten
altmeister:

@basemann

 
30.08.02 09:22
werd erwachsen!
mfg altmeister
Antworten
1st_baseman:

@altmeister

 
30.08.02 09:23
in der bibel steht:

"werdet wie die kinder und ihr werdet das reich gottes erlangen"
Antworten
altmeister:

@was damit gemeint ist

 
30.08.02 09:27
solltes du wißen.

kind ,erwachsen (wieder kind weil senil)

mfg altmeister
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bernstein:

der ganze bundestag ist ein einziges..

 
30.08.02 09:27
possenspiel.von den komikern werden wir doch alle nur verarscht.

guten morgen und grüße von bernstein
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chrismitz:

Moin bernstein,

 
30.08.02 09:30

wie ist das Wetter auf Rügen?

Gruß
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Levke:

Grosses Sorry aus Hamburg !

 
30.08.02 09:36
Ich denke, wir leben hier trotzdem in einer der liberalsten Städte
Deutschlands.
Schill fügt unserer Stadt Schaden zu; diese Entgleisung passt zu den
ganzen Pleiten und Pannen seit Amtsantritt der Schill-Partei.

Allerdings muß man wissen, daß Herr Schill ganz genau weiß,
daß diese Amtsperoide nur einmalig sein wird.....er genießt daher
solche Auftritte...und freut sich über jedes Fettnäpfchen..

Und @altmeister
Erlaube Dir bitte kein Urteil über unsere Stadt.
Das man mit solchen Sprüchen, wie denen von Schill, auf anhieb 18% bekommt,
unterstreicht leider die Naivität mancher Wähler.
Geändert hat sich hier nichts......

Schönes Wochenende aus Hamburg
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