Wir sollten aufpassen, dass wir hier nicht die Begrifflichkeiten vermengen. Die Allokationsrunden sind länderspezifisch,
hier wägt der Auftraggeber (vorrangig hoheitlich) ab, wieviel Energie er in den nächsten Dekaden wie und wo braucht, wie er die Netze entwickeln und bauen und auslasten will/ muss.
Mit aufsteigender Zahl der A-Runde präzisiert er seine Positionen.
Der Auftragnehmer/ Generalplaner/ -übernehmer präzisiert mit aufsteigender Rundenzahl seine Werte, zwischen AR 5 – 7 (nach britischer Zählung)
dürfte er schon Anhaltswerte aus der Submission/ also Werte aus der Mitwirkung an der Vergabe haben.
Dann müssen die Zahlen, Zeitabschnitte übereinander gebracht werden und dann die Kostenprognosen sowie die Kostenabweichungen gestrafft werden.
Und da liegen die Probleme, die am Ende die Finanzierbarkeit zerschießen: Auf der Auftraggeberseite kann die Netzauslastung nicht so weit präzisiert werden, als dass die Abweichungen bspw. unter 20% fielen, auf der Auftraggeberseite fehlen bspw. Schiffe, Routing der Hafenzugänge, Kostenabweichungen von 20 – 25% sprengen dann den Finanzierungsrahmen.
Die CfDs waren ein gerne genommenes Instrument sind aber in Zeiten von Zinsen, knappen Ressourcen, schleppenden „grenzüberschreitenden“ Netzausbau – der maßgeblich die Spotmärkte beeinflusst, kein probates Mittel mehr.
Es muss irgendwie anders laufen. Um als Anleger mehr als swings mitzunehmen, muss das erst geklärt sein.
Entwürfe gibt es seitens der Windkraftverbände, aber in den Vergabebüros der öffentlichen Hand fehlt es häufig an Kompetenzen, egal ob es das Technisch Wissenschaftliche oder gar die Vergaberichtlinien selbst betrifft, das sind alles Zeitfallen, die sich die Initiatoren wie Orsted, Rwe und Konsorten gar nicht leisten können.
Der Schritt wäre erstmal die Nutzungsdauer zu verlängern, dann Optionen zur nachträglichen Pachtverlängerung (für den Austausch der Windmühlen wichtig) in die Verträge einzubauen,
damit hätte man eine Glättung im Amortisationsverlauf, was die Fremdmittelaufnahme schon um ein paar Grad erleichtert. Parallel müsste der staatliche Anteil anders gegenfinanziert und an Projektierer wie Orsted weitergegeben werden.