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Was ist das eigentlich, "traden"?
Wie lange muss man eine Aktie halten, um kein "Trader" zu sein?
Griffin (Citadel) hat jetzt ca. 3% von K + S. Er wirkt wie ein "Ankeraktionär".
Gleichzeitig ist aber Citadel schwer am Shorten (ca. 1,5 % der Aktien von K + S):
shortsell.nl/short/KS
Wenn es rationell ist, dann muss ich davon ausgehen, dass Griffin (Citadel) keine langfristige Bewegung im Aktienkurs erwartet, sondern nur hin und her.
Ist das richtig?
stimmt natürlich. Bei K+S ist die Shortquote schon fast traditionell hoch. Das hat zum einen mit der Geschäftslage der vergangenen Jahre zu tun, aber wenn man sich ansieht welche Werte geshortet werden, sind es auch meist solche mit hohem Streubesitz und weitgehend ohne Ankeraktionäre.
Von den höchsten Short-Quoten sind wir jedoch weit entfernt. Die lagen Ende 2016 bei deutlich über 15%, und auch Anfang November diesen Jahres lag die Quote bei über 12%.
http://shortsell.nl/short/KS/all
http://shortsell.nl/universes/Duitsland
Man könnte also durchaus vermuten, dass einige Leerverkäufer ihr Engagement bei K+S zurückfahren und sich anderweitig orientieren. Es gibt aktuell wohl auch genügend andere Gelegenheiten.
"Ohne RICHTIG gute Nachrichten von K+S ziehen die das Spiel jahrelang (wie man sieht) durch."
"Der gesamte K+S-Vorstand ist sich bewusst, dass wir ,liefern müssen das werden wir auch tun!" (K+S vom 12.11.2015)
"◾Ambition: EBITDA 3 Mrd. in 2030" (K+S vom 09.10.2017)
Ja haben wir denn schon 2030 ? (Oder - einmal muss es doch ...)


"Wohl deshalb weil das Tippspiel auf die kurzfristige Performance oder Nicht-Performance abzielt.
Sehr wahrscheinlich wären die abgegebenen Kursziele/Erwartungen anders, wenn das Ziel Ende 2019 lauten würde.
Wir befinden uns in einer Baisse. Die Hälfte aller DAX-Werte hat im letzten halben Jahr Verluste eingefahren im zweistelligen Prozentbereich.
Dass bei dieser Lage und Stimmung kein überbordender Optimismus festzustellen ist, das sollte niemanden verwundern."
Ah ja, jetzt ist also die Baisse für die geringe Einschätzung schuld. Warum habe ich die umgekehrte Argumentation nicht während der Hausse vernommen, als die Peer Group davon geeilt ist? Sonderbar.
Hätte K+S nur ansatzweise mit der Peer Group mitgezogen, würden einige heuer wohl andere Kursziele schätzen; aber mit Sicherheit nicht die seit Jahren vom Management ausgegebenen 41 Euro und mehr. Oder gar die lächerlichen 61 Euro; 'Dausdend wird kommen!' (Der eine oder andere wird sich daran noch erinnern!) Es gibt im DAX und MDAX kein Unternehmen, wo Anspruch und Wirklichkeit derart eklatant auseinander klaffen.
Last not least benötige ich dringend eine Expertise - echte K+S Fachleute tummeln sich ja hier zur genüge -, bekanntlich läuft der Aktienmarkt Markt 6-8 Monate voraus. Rein rechnerisch wären wir dann locker Mitte 2019. Warum merke ich das am Kurs so gar nicht. Oder ist die Halbwertzeit der Argumentation einiger user aus diesem und dem Nachbarforum auch schon abgelaufen, wonach K+S ein Rohstoffwert ist, der antizyklisch, als sichere Anlage gehandelt wird und insoweit seine wirkliche Wertschätzung in einer Baisse erfährt.
Wenn ich mich recht erinnere, hielten einst die bösen HFs satte 20% und waren dem Vernehmen nach der echten Fachleute in diesem und im Nachbarforum, damit verantwortlich für die bescheidene Kursperformance. Heute halten die HFs noch schlappe 7%! Und welche Gruppe zeichnet sich nun für die schlechte Kursperformance verantwortlich? Ich frage einmal gaaanz vorsichtig: Jene Gruppe, die man zumindest theoretisch, als (Top-) Management von K+S bezeichnen muss?
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