- André Ventura erreicht die Stichwahl am 8. Februar.
- Er erhielt zwischen 20 und 24 Prozent der Stimmen.
- Erstmals seit 1986 ist eine Stichwahl nötig.
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Das gute Abschneiden des 43-jährigen Ventura im Kampf um die Nachfolge des konservativen Amtsinhabers Marcelo Rebelo de Sousa (77) untermauert im EU-Land den rasanten Aufstieg der Rechtspopulisten. Nur sechs Jahre nach ihrer Gründung war Venturas Partei Chega (Es reicht) erst im Mai vorigen Jahres bereits zur zweitstärksten Kraft im Parlament in Lissabon avanciert.
In der Stichwahl werden Ventura derweil kaum Siegeschancen eingeräumt. Der Grund: Mehr als 60 Prozent der Befragten gaben in den Umfragen an, in einer Stichwahl auf keinen Fall für den Rechtspopulisten stimmen zu wollen. Medien sprachen von einem erneuten Prestigeerfolg für den aufstrebenden Politiker.
Aufgrund des knappen Rennens muss jedoch die Auszählung der Stimmen abgewartet werden, um Gewissheit über den Ausgang der Abstimmung zu haben. Mit aussagekräftigen offiziellen Ergebnissen wird in der Nacht zum Montag gerechnet. Den Prognosen zufolge weiß man aber schon jetzt: Da kein Kandidat reelle Chancen auf eine absolute Mehrheit hat, wird erstmals seit 1986 bei der Wahl des Staatsoberhauptes in Portugal eine Stichwahl nötig sein./er/DP/zb
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