Quelle: www.yahoo.de Montag 4. Februar 2002, 15:43 Uhr
Barcelona-Tests, 7.Tag: Jaguar plagt sich
Auch am letzten Tag der Barcelona-Testwoche war - wie schon am Samstag - nur das Jaguar-Team an der Arbeit, Pedro de la Rosa steuerte den neuen Jaguar-Cosworth R3.
Wie es scheint, fruchtet die Testarbeit der Raubkatzen bislang nur wenig bis gar nicht. Jaguar konnte zwar den am Samstag "erzielten" sagenhaften Rückstand von über fünf Sekunden auf Nick Heidfeld's letztwöchige Bestmarke (1.17,891) deutlich reduzieren - aber auch die 1.6 Sekunden, die de la Rosa am Sonntag auf die Sauber-Pace fehlten, sind alles andere als ein Grund zum Jubeln.
Genau das glaubt man offenbar bei Jaguar aber jetzt der Motorsport-Öffentlichkeit vormachen zu müssen - die Grünen beginnen, die lauen Ergebnisse schönzufärben. Erste Anzeichen dafür, dass der neue R3 ein kapitaler Flop sein könnte...
Pedro de la Rosa´s Kommentar nach der Sonntags-Testsession: "Es ist schade, dass wir wegen technischer Problemen an der Box wertvolle Testzeit verloren haben. Das Auto wird jedoch von Tag zu Tag schneller und schneller. Die Performance und Aerodynamik des R3 ist um einiges besser geworden."
Tatsache ist, dass man am dritten Tag des Jaguar-Testprogramms langsamer war als am ersten Tag, als auch noch andere Teams in Barcelona zugegen waren. Die an den Tag gelegte Schönfärberei lässt darauf schließen, dass bei Jaguar eine gewisse Ratlosigkeit herrscht und diese mit positiven Statements überdeckt werden soll...
Die Techniker der Grünen haben nach den ersten erfolglosen Tests in einem aufwändigen Verfahren einen neuen Frontflügel konstruiert. Die Aerodynamiker im entfernten Florida-Windkanal arbeiteten zeitgleich mit den Ingenieuren im Werk in Milton Keynes.
Das neue Flügelwerk war jedoch buchstäblich "für die Katz'" - womöglich ist etwas Wahres dran an den sogar in den eigenen Werkshallen umhergeisternden Gerüchten, der Windkanal in Florida würde falsche Daten liefern. Dieser Verdacht soll bereits seit letztem Oktober bestehen - unverständlich daher, weshalb man weiterhin "blauäugig" mit dieser technischen Einrichtung das Problem zu lösen versucht.
Langsam wird für das von Niki Lauda geführte Team die Zeit knapp. Jaguar plant, nur noch diese Woche von Mittwoch bis Freitag in Valencia zu testen. Dann sollen die Autos für den Transport nach Melbourne vorbereitet werden. Ein Debakel beim Saisonstart wird immer wahrscheinlicher...
(Motorline.cc)
Barcelona-Tests, 7.Tag: Jaguar plagt sich
Auch am letzten Tag der Barcelona-Testwoche war - wie schon am Samstag - nur das Jaguar-Team an der Arbeit, Pedro de la Rosa steuerte den neuen Jaguar-Cosworth R3.
Wie es scheint, fruchtet die Testarbeit der Raubkatzen bislang nur wenig bis gar nicht. Jaguar konnte zwar den am Samstag "erzielten" sagenhaften Rückstand von über fünf Sekunden auf Nick Heidfeld's letztwöchige Bestmarke (1.17,891) deutlich reduzieren - aber auch die 1.6 Sekunden, die de la Rosa am Sonntag auf die Sauber-Pace fehlten, sind alles andere als ein Grund zum Jubeln.
Genau das glaubt man offenbar bei Jaguar aber jetzt der Motorsport-Öffentlichkeit vormachen zu müssen - die Grünen beginnen, die lauen Ergebnisse schönzufärben. Erste Anzeichen dafür, dass der neue R3 ein kapitaler Flop sein könnte...
Pedro de la Rosa´s Kommentar nach der Sonntags-Testsession: "Es ist schade, dass wir wegen technischer Problemen an der Box wertvolle Testzeit verloren haben. Das Auto wird jedoch von Tag zu Tag schneller und schneller. Die Performance und Aerodynamik des R3 ist um einiges besser geworden."
Tatsache ist, dass man am dritten Tag des Jaguar-Testprogramms langsamer war als am ersten Tag, als auch noch andere Teams in Barcelona zugegen waren. Die an den Tag gelegte Schönfärberei lässt darauf schließen, dass bei Jaguar eine gewisse Ratlosigkeit herrscht und diese mit positiven Statements überdeckt werden soll...
Die Techniker der Grünen haben nach den ersten erfolglosen Tests in einem aufwändigen Verfahren einen neuen Frontflügel konstruiert. Die Aerodynamiker im entfernten Florida-Windkanal arbeiteten zeitgleich mit den Ingenieuren im Werk in Milton Keynes.
Das neue Flügelwerk war jedoch buchstäblich "für die Katz'" - womöglich ist etwas Wahres dran an den sogar in den eigenen Werkshallen umhergeisternden Gerüchten, der Windkanal in Florida würde falsche Daten liefern. Dieser Verdacht soll bereits seit letztem Oktober bestehen - unverständlich daher, weshalb man weiterhin "blauäugig" mit dieser technischen Einrichtung das Problem zu lösen versucht.
Langsam wird für das von Niki Lauda geführte Team die Zeit knapp. Jaguar plant, nur noch diese Woche von Mittwoch bis Freitag in Valencia zu testen. Dann sollen die Autos für den Transport nach Melbourne vorbereitet werden. Ein Debakel beim Saisonstart wird immer wahrscheinlicher...
(Motorline.cc)