CDU/FDP steht fuer


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C.F.Gauss:

ashoka, wenn Du so argumentierst, dann mußt Du

 
18.09.02 22:49
den Bau der Anlagen berücksichtigen, den Transport der Brennstoffe (z.B. beim Uran wesentlich weniger), den Wartungsaufwand der Anlagen und und und. Ich bin mir sicher, daß niemand diese Aufwände genau beziffern kann. Außerdem solten wir doch die Wiederaufbereitung ausklammern, es geht doch um den Betrieb der Kraftwerke. Sonst könnte ich ja noch den Bau von Pipelines, das Abfackeln von Gas und Ölfeldern, etc. etc. anführen, oder?

U.a. gelangt das Krypton mittelrweile bei der Wiederaufbereitung nicht mehr in die Atmsophäre, weil es sehr gute Verfahren gibt, die die entshenden Stoffe abfangen und binden.
Außerdem meinte ich doch, daß der Treibhauseffekt nicht verstande ist. Auch der sogenannte Ozoneffekt ist nicht verstanden, was jedoch geren behauptet wird. Es ist in keinster Weise klar, ob, wenn ja, wie lange, welche Stoffe und wohin diese in die Atomsphäre gelangen. Meinst Du, man kann vernünftige Modelle für so einen Vorgang aufstellen, wenn es kaum gelingt, das Wetter für die nächsten 5 Tage vorherzusagen? Weit gefehlt. Alles, was zur zeit über Treibhauseffekt und "Ozonloch" gesagt wird, kannst Du getrost in der Pfeife rauchen. Diese Erkenntnisse können morgen wieder überholt sein.

Antworten
ashoka:

Um auf den Punkt zu kommen.

 
18.09.02 23:01
Stoiber will massiv die Atomkraft foerdern unter dem Motto Klimaschutz. Das Argument, wir braeuchten Atomkraft um den CO2-Ausstoss zu verringern ist aeusserst unserioes.
Hinzu kommt, dass es absurd ist eine Quelle der Umweltzerstoerung durch eine andere zu ersetzen.

 
Antworten
mod:

Die Wahrscheinlichkeit im Lotto

 
18.09.02 23:12
einen 6er zu haben, ist äusserst gering.
Aber einer gewinnt trotzdem immer.
So ähnlich verhält es sich mit
der Wahrscheinlichkeit eine Supergaus.
Wollen wir das?
Antworten
C.F.Gauss:

Ein paar Links:

 
19.09.02 00:22
www.energieinfo.de/eglossar/node80.html

www.pro-physik.de/Phy/pdfs/ISSART13401DE.PDF

Nur als Einstieg...
Antworten
mod:

danke, Gauss, aber

 
19.09.02 00:32
Atomenergie ist in unserer Gesellschaft nicht
mehrheitsfähig.
Demokratie soll ja Herrschaft des Volkes heissen. *g*

Dann beziehen wir eben den Atomstrom aus dem Ausland
und exportieren damit Arbeitsplätze.

Viele Grüsse
m.
Antworten
jgfreeman:

@Gauss / lange haare zum herbeiziehen deiner worte

 
19.09.02 00:41
musst du wohl haben. ich kann von mir sagen dass ich grundsätzlich NICHT voreingenommen bin beim thema atomkraft. aber deine aussagen sind ja sowas von einseitig und engstirnig. natürlich ist es noch nicht 100% bewiesen wie genau sich das klima verändert, aber soll man deswegen grundsätzlich die augen verschließen?????

tatsache ist, dass atomenergie für 100-e jahre "nebenwirkungen" erzeugt. mal davon abgesehen dass es die uranvorkommen sowieso nicht ewig halten (!) würde mich mal interessieren warum man nicht 15-20% "neue" energien in deutschland haben sollte(bzw in europa etc) ????

natürlich muss man die effizienz verbessern und das kostet geld, aber wie hoch war der wirkungsgrad eines otto-motors vor 100 jahren? und wie hoch ist er jetzt?

nebeneffekt ist dass europa nicht mehr vom ausland abhängig ist, energie wird hier erzeugt, schafft hier zukunftsfähige arbeitsplätze.

strom aus atomenergie, kohle, öl kann keine langfristige lösung sein oder?
Antworten
C.F.Gauss:

@jgfreeman: ich habe mich dagegen geäußert,

 
19.09.02 08:43
daß wir hier in Deutschland auch regenerative Energien haben. Ich widerspreche keiner Deiner Aussagen und hab es auch nicht getan. Wogegen ich mich wehre, ist die einseitige Verteufelung der Atomenergie, wie sie von den Medien und den Umweltschutzverbänden betrieben wird, weil deren Aussagen schlicht und einfach unwahr und einseitig sind. Deren Aussagen zur Atomenergie sollen bewirken, diese Art der Energieform bei den Leuten als "Angstenergie" zu etablieren. Dieser Behauptung kannst Du nicht widersprechen. Meine generellen Aussagen sind:

1. Atomenergie: Ist besser und weniger gefährlich, als allgemein geglaubt. Vor allem diejenige Energie, deren Resourcen wir ohne Bedenken aufbrauchen können (wozu braucht man Uran noch?). Und es gibt Techniken, die hier entwickelt wurden, die aber von der Haltung der Gegner unterdrückt, zurückgedrängt und schließlich verdrängt wurden. Das ist nunmal jammerschade. Zum anderen muß ich einfach feststellen, daß nur die wenigsten mit dem Begriff "Strahlung" etwas anfangen können. Wenn hier von GAU geredet wird, dann bezieht sich das auf einen ähnlichen Unfall wie in Tschernobyl, den es aber mit einem entsprechenden Kraftwerk, wie oben beschrieben, nicht geben KANN (und das wird leider immer übersehen).

2. Natürlich bleibt ein "Restrisiko", wie bei so vielen Dingen im Leben.

3. Die Atomenergie ist keine Energieform der Zukunft, nicht weil ich sie für gefährlich halte, sondern weil auch Uran begrenzt ist.

4. Kohle, Öl sowieso nicht, das versteht sich von selbst.

5. Wasserkraft auch nicht, "Bioenergie" auch nicht.

6. Ist nun Wind/Sonne eine Zukunftsform? Sie kann lokal zur Stromversorgung bei uns eingesetzt werden. Vielleicht gibt es ja Lösungen in ferner Zukunft, die Deutschland komplett damit mit Energie versorgen können. Zur Zeit ist es so, daß sich Windenergie in keiner Weise finanziell, aber wichtiger, ENERGETISCH aufwiegt. Die regenerativen Energiene sind wesentlich ineffizienter als die "herkömmlichen".

7. Natürlich macht es trotzdem Sinn, in diesen Gebieten zu forschen. Wir werden in Zukunft wahrscheinlich darauf angewiesen sein. Das heißt aber nicht, daß wir jetzt schon auf Teufel komm raus überall Solarzellen aufs Dach schrauben müssen. Das ist nicht der Sinn der Sache. Damit fördert man nicht Innovation. Damit verteuert man Strom und wirft Geld heraus durch Subventionen, die man für die Forschung aufwenden könnte. Im jetzigen Zustand hat die Wind- und Sonnenenergie keine Zukunft. Aber eine Welt, in der wir nur von Sonnenenergie leben, ist ohne Zweifel das Beste, was wir uns wünschen können. Leider momentan nicht mehr als ein Traum.

So, das reicht erstmal
Antworten
C.F.Gauss:

Sorry, der letzte Titel muß lauten:

 
19.09.02 08:51
ich habe mich NIE dagegen geäußert, ...
Antworten
Snagglepuss:

@C.F. Gauss

 
19.09.02 09:19
ich denke, prinzipiell hast Du recht mit
Deiner Beurteilung, wobei es aber schon wert
ist, darüber nachzudenken ob Kohle und Erdöl
auf längere Sicht als Rohstoffe für die
Menschheit nicht zu wertvoll sind, um sie
zu verfeuern. Deswegen kann es auf längere
Sicht durchaus interessant sein, jetzt ein wenig
"ineffizient" vorzugehen.


Grüsse Pussy

PS: Mara ist offensichtlich mal von einem
Fussballspieler blödgefickt worden und
hat sich nicht mehr davon erholt :-)





Antworten
Ding:

An alle Populisten

 
19.09.02 09:26
Bitte Punkt 7. von C.F.Gauss mehrfach durchlesen und versuchen zu verstehen.

Geld, das jetzt für Wind- und Solarstrom ausgegeben wird, fehlt der
Forschung nach alternativen Energiequellen.

Die Kernkraftwerke sind nun mal da, insbesondere in Frankreich. Wird das
Langzeitproblem mit den radioaktiven Abfällen kleiner, wenn jetzt alle
abgeschaltet werden? Nein. Das Problem ist da und muß gelöst werden, ob
es ein paar Tonnen mehr oder weniger sind, hat nur unwesentlich Einfluß.

Antworten
C.F.Gauss:

@snagglepuss: Bitte nicht falsch verstehen:

 
19.09.02 12:59
Ich bin absolut gegen Verfeuerung von Kohle und Öl, die sind schlicht und einfach zu wertvoll (siehe auch Punkt 4.). Das kann man vielleicht noch rechtfertigen, wenn man unbedingt Energie braucht und keine Alternativen hat. Außerdem: Treibhauseffekt etc...

Bei der Ineffizienz muß man allerdings eben auch berücksichtigen, wieviel Energie benötigt wird, Solarzellen etc. herzustellen und wie die Bilanz dieser Energie für die Herstellung aussieht. Das wird meistens nicht berücksichtigt. Es geht dabei nicht nur um den Wirkungsgrad z.B. von Solarzellen, sondern darum wieviel Energie ich im Endeffekt wieder herausbekomme. Allerdings kenne ich da jetzt nicht die aktuellsten Daten, müßte ich erst herumsuchen.
Antworten
ashoka:

@Gauss

 
19.09.02 14:20
Fakten oder Argumente habe ich von Dir nicht lesen duerfen. Einen schoenen Link hast Du hier rein gestellt. Wahrscheinlich die Grundlektuere fuer Deine kaum nachvollziehbaren Ansichten. Vielleicht sollten wir noch mal klarstellen von wem dieses Schriftstueck stammt.
Herr Kurt Kugeler ist Mitglied im Kerntechnischen Ausschuss und gluehender Verfechter der Kernkraft.
Hinzu kommt, dass sich der Artikel fast ausschliesslich mit Sicherheitsfragen auseinandersetzt.
Nach seiner Aussage besteht bei derzeitigen Reaktoren das von mir bereits eingangs geschilderte Sicherheitsrisiko von ca. 2% fuer einen GAU in Deutschland. Es waere weiterhin moeglich, nach seiner Aussage, Kernkraftwerke zu bauen, bei denen dieses Risiko gegen 0 strebt. Prima, also bauen wir neue Kernkraftwerke.
Vielleicht wuerde es Dir weiter helfen, wenn Du mal Wirkungskraft und wirtschaftlichkeit der verschiedenen Energien vergleichst. Wenn es danach ging, wuerde es Atomkraftwerke nicht geben. Oekologisch ist Atomenergie eine Katastrophe und zum Treibhauseffekt traegt sie massgeblich bei.
Antworten
Apfelbaumpfla.:

ashoka

 
19.09.02 14:28
Hast du ein Problem mit dem Lesen?

Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
ashoka:

...

 
19.09.02 14:35
Mit dem Anfang Juli vorgestellten Abschlussbericht der Enquete-Kommission des Bundestages „Nachhaltige Energieversorgung“ haben Union und Liberale keinen Zweifel daran gelassen, wohin die Reise geht: Unter Stoiber & Westerwelle droht ein Roll-back ins fossil-nukleare Zeitalter.
Offener könnten die Unterschiede in den energiepolitischen Vorstellungen zwischen Rot-Grün und dem christlich-liberalen Oppositionslager nicht zu Tage treten, als in dem rund 250-seitigen Sondervotum, das Franz Obermeier (CSU) und Walter Hirche (FDP), die Kommissionssprecher ihrer Fraktionen, im Abschlussbericht präsentierten.
So fordern Union und FDP im Kapitel Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen ausdrücklich einen „Ersatz des Erneuerbare-Energien-Gesetzes durch ein effizientes und marktkonformes Fördermodell zur Unterstützung der Markteinführung neuer Energietechniken bzw. erneuerbarer Energien“. Und an anderer Stelle des Minderheitenvotums heißt es, dass weltweit enorme Energieeinsparungen auch mit hocheffizienten Kohlekraftwerken sowie der Atomkraft-Nutzung erfolgen könnten.
Um diese Idee zu konkretisieren, haben Union und FDP das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieverwendung in Stuttgart (IER) und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie (WI) in einem von drei Szenarien berechnen lassen, was es hieße, das Ziel, bis zum Jahr 2050 die Treibhausgase bis zu 80 Prozent zu senken, mit dem Ausbau der Atomkraft zu schaffen. Ergebnis: Nach Berechnung des IER müssten von 2010 an 92 Gigawatt Atomstrom produziert werden. Das entspricht insgesamt etwa 60 Nuklearreaktoren. Das WI ermittelte immerhin 80 Gigawatt, was 52 Meilern entspricht. Zum Vergleich: Bundesweit sind zurzeit noch 19 Atomkraftwerke in Betrieb.

Klar ist eins: Unter einer unionsgeführten Bundesregierung wird es wieder einen Ausbau der Atomkraft geben. Daneben setzt die Union auf Kohle und Gas.
Wie wenig die Christdemokraten vom Ausbau der erneuerbaren Energien halten, unterstrich Grill auch wenige Tage später mit einem Frontalangriff auf die Windkraft in einem Interview gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung: „Die Windvergütung kann abgesenkt werden. Es ist eine zentrale Forderung der Union: Die erneuerbaren Energien müssen sich im Wettbewerb der Konkurrenz stellen.“
Grill steht mit dieser Forderung keineswegs allein da. Jüngst betonte Matthias Wissmann, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Technologie der Unions-Fraktion gegenüber der Financial Times Deutschland: „Wir werden gezwungen sein, die Förderung erneuerbarer Energien Zug um Zug umzustellen.“ Die Stromkunden, so Wissmann weiter, könnten sich die Fortsetzung der bisherigen Politik nicht leisten.
Grills und Wissmanns Bruder im Geiste, Walter Hirche, geht da noch einen Schritt weiter: Der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, der am 22. September nicht mehr für das Berliner Parlament kandidiert, fordert einen „Systemwechsel“. Konkret heißt das: „Die FDP will auf erneuerbare Energiequellen verzichten und setzt auf fossile Energiequellen sowie Atomkraft.“
Beifall für solche Worte bekommt Schwarz-Gelb allenfalls von ihren Hilfstruppen aus den Wirtschaftsverbänden. „Durch eine einseitig ökologische Ausrichtung der Energiepolitik werden wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in Energiewirtschaft und energieintensiver Industrie vernichtet“, assistierte stellvertretend Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages.
Ganz andere Töne kommen dagegen aus der Ökoenergien-Szene: „Wenn ich mich unter unseren Wirtschaftspartnern umhöre, dann haben sie Angst vor einem Regierungswechsel“, sagte Professor Rudolf Hezel dem Hardliner Hirche ins Gesicht, als der Mitte Juli das Institut für Solarenergieforschung in Hameln-Emmerthal besuchte. Auch Johannes Lackmann sieht dem 22. September mit großer Sorge entgegen: „Was die Union konkret will, lässt sich im Moment nicht sicher beurteilen. Das ist für uns unbefriedigend“, betont der Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) aus Paderborn. Kein Zweifel kann für den Ostwestfalen aber daran bestehen, dass die Befürworter der Atomkraft in der CDU/CSU zurzeit Oberwasser haben, während die Fürsprecher der erneuerbaren Energien in der Partei untergetaucht sind. Lackmann ist sich deshalb sicher: „Union und FDP setzen wieder auf Atomenergie und wollen die gesetzliche Grundlage für erneuerbare Energien beschneiden.“
Das sieht Manfred Fischediek, Energieexperte im Wuppertal Institut, ähnlich. Würde die Union nicht auf die Atomenergie setzen, so der Wissenschaftler, hätte sie ein solches Szenario gar nicht rechnen lassen. „Das Ergebnis hat sie erschreckt“, so Fischediek, deshalb äußerten sie sich zurzeit nicht konkreter.
Das Szenario, für das sich Union und FDP stark machen, ist eine von drei Optionen, die das Institut für Energiewirtschaft und das Wuppertal Institut im Auftrag der Enquete-Kommission durchgerechnet haben. Ein zweites Szenario sieht unter anderem die effektivere Nutzung fossiler Energieträger sowie höhere Energiesteuern vor. Danach wäre die Senkung der Emissionen um 80 Prozent bis zum Jahr 2050 ebenfalls zu erreichen, wenn Kohlendioxid bei der Verbrennung von Kohle abgespalten und anschließend in ehemalige Gas- und Erdöllagerstätten gepumpt würde.
Antworten
mod:

Neuer Kreuzzug ! o.T.

 
19.09.02 14:36
Antworten
Levke:

komisch mod

 
19.09.02 14:43
wenn anarch hier seine copy/paste kommentare reingestellt,
kommt keine Kritik........

Fiel mir nur so auf....

Der Gutmensch aus Hamburg
Antworten
mod:

Levke

 
19.09.02 15:00
Er gehört selbstverständlich zu meinen
6.000 Helfershelfern hier an Board.
Alles klar?

"Neuer Kreuzzug!" ist im Übrigen keine Kritik,
sondern ein Kurzkommentar!

Auch Gauss steht natürlich auf meiner Lohnliste.

Viele Grüsse
an den MAD-Mitarbeiter
m.

MAD= MädchenAbwehrDienst
Aber jedient haste natürlich nich
Antworten
ashoka:

Um noch einmal auf die

 
19.09.02 15:32
Wirtschaftlichkeit zurueck zu kommen.
Bei der Berechnung muss man die externen Kosten mit einbeziehen.

Hohmeyer "Soziale Kosten des Energieverbrauchs"
Springer Verlag 1989

Energietraeger       Externe Kosten (cent/kWh)
Kohle                20,9 - 30,43
Atomenergie          13,1 - 22
Oel                  21,2 - 30,43
Wind                 0,005
Photovoltaik         0,22

Unter externen Kosten versteht man in diesem Zusammenhang die Kosten, die von der Allgemeinheit in Form von Steuergeldern getragen werden muessen.
Weitere Einsparungen bei regenerativen Energien erreicht man durch Importunabhaengigkeit. Mal ebend 50 Milliarden Euro wuerde man einsparen indem man auf einen Grossteil des Imports von Uran, Kohle oder Erdoel verzichten kann.

Antworten
C.F.Gauss:

ashoka, letztes Posting, ich habe einfach nicht

 
19.09.02 21:09
die Zeit und die Geduld, mich immer wiederholen zu können:

----> Fakten oder Argumente habe ich von Dir nicht lesen duerfen. Einen schoenen Link hast Du hier rein gestellt. Wahrscheinlich die Grundlektuere fuer Deine kaum nachvollziehbaren Ansichten. Vielleicht sollten wir noch mal klarstellen von wem dieses Schriftstueck stammt.
Herr Kurt Kugeler ist Mitglied im Kerntechnischen Ausschuss und gluehender Verfechter der Kernkraft.
Hinzu kommt, dass sich der Artikel fast ausschliesslich mit Sicherheitsfragen auseinandersetzt.

Na, und, ging es darum nicht? Wenn Du Dir Deine Argumente raussuchst, findest Du sie beim BMU oder beim BUND, konträre Positionen also. ich suche mir die Argumente woanders, wundert Dich das etwa? Wer hat Recht?


----> Nach seiner Aussage besteht bei derzeitigen Reaktoren das von mir bereits eingangs geschilderte Sicherheitsrisiko von ca. 2% fuer einen GAU in Deutschland. Es waere weiterhin moeglich, nach seiner Aussage, Kernkraftwerke zu bauen, bei denen dieses Risiko gegen 0 strebt. Prima, also bauen wir neue Kernkraftwerke.

Natürlich wäre das sinnvoll, warum soll man alte Technik nicht durch neue ersetzen?


----> Vielleicht wuerde es Dir weiter helfen, wenn Du mal Wirkungskraft und wirtschaftlichkeit der verschiedenen Energien vergleichst. Wenn es danach ging, wuerde es Atomkraftwerke nicht geben. Oekologisch ist Atomenergie eine Katastrophe und zum Treibhauseffekt traegt sie massgeblich bei.

Müßig, darüber zu dikutieren, Du hast eine andere Definition von Ökologie als ich. Und das mit dem Treibhauseffekt, bitte vergiß es endlich, Du kannst jede Bilanz in die eine oder andere Richtung verändern. Fakt ist, daß beim Betrieb kein CO2 entsteht. Außerdem lassen sich auch bei Deiner erwähnten Uran-Anreicherung die Gase filtern, da hast Du mit Deinem Krypton schon falsch gelegen, also bitte nicht schon wieder. Du bist von der Anti-Atom-Kampagne geprägt, ich nicht, also warten wirs ab, was kommt.

Antworten
ashoka:

Auf wichtige Punkte gehst Du nicht ein.

 
20.09.02 01:00
Und jetzt mal Argumente und nicht immer nur rumlamentieren.

> Na, und, ging es darum nicht? Wenn Du Dir Deine
> Argumente raussuchst, findest Du sie beim BMU oder
> beim BUND, konträre Positionen also. ich suche mir
> die Argumente woanders, wundert Dich das etwa?
> Wer hat Recht?

Nein, darum ging es nicht nur. Mir geht es darum, dass Atomenergie unwirtschaftlich und oekologisch nicht vertretbar ist. Hinzu kommen Risikofaktoren, wie beispielsweise die Sicherheit. Mir ging es auch darum aufzuzeigen, welche fatale Trendwende eine CDU/FDP einschlagen wird und welche oekologische und wirtschaftliche Inkompetenz dahinter steht.
Natuerlich bist Du wohlweislich nicht auf die Punkte eingegangen.

> Natürlich wäre das sinnvoll, warum soll man alte
> Technik nicht durch neue ersetzen?

Entschuldige bitte, aber hat man Dich als Kind zu heiss gebadet? Hier geht es zum einen nicht darum alte "Technologie" durch neue zu ersetzen, sondern um den Neubau. Nach der von der CDU/FDP in Auftrag gegebenen
Forschungsstudie waeren das dann an die 50 neue Atomkraftwerke. Und wie bereits geschrieben, ist es wohl mehr als schwachsinnig, Atomenergie als oekologisch vertretbar oder Zukunftsenergie verkaufen zu wollen. Selbst aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten schneidet Atomenergie im Vergleich zu regenerativen Energien gravierend schlecht ab. Dabei muss man im uebrigen auch die Urangewinnung mit einbeziehen, denn sie ist Teil des Prozesses.
Das man mit Atomenergie nicht zwangslaeufig den CO2-Ausstoss reduziert habe ich bereits aufgezeigt. Pro kWh fallen bis zu 55g an.

> Müßig, darüber zu dikutieren, Du hast eine andere
> Definition von Ökologie als ich.

Es gibt nur eine Definition. Fuer Dich ist das ein Fremdwort und entweder bist Du so alt und kinderlos, dass Du Dir in Deinem Egotrip sagst, "Nach mir die Sinnflut", oder Du bist einfach nicht ganz zurechnungsfaehig.

> Und das mit dem
> Treibhauseffekt, bitte vergiß es endlich, Du
> kannst jede Bilanz in die eine oder andere Richtung
> verändern

Wenn es noch mehr von Deiner Sorte gibt, und davon muss man ausgehen, ist es um die Zukunft der Menschheit schlecht bestellt.

> Fakt ist, daß beim Betrieb
> kein CO2 entsteht.

Fakt ist ueberhaupt nichts. Es geht hier um Atomenergie. Deren Erzeugung ein Prozess ist, bei dem CO2 entsteht.
Wenn ich fuer eine Windanlage den Wind erst mit einer grossen Turbine erzeugen muesste, so dass ich mehr Energie rein stecke, als ich heraus ziehe, kommt das dann auch nicht in die Bilanz.

> Außerdem lassen sich auch bei
> Deiner erwähnten Uran-Anreicherung die Gase filtern,
> da hast Du mit Deinem Krypton schon falsch gelegen,
> also bitte nicht schon wieder.

Nirgends habe ich falsch gelegen. Willst Du jetzt vielleicht noch erzaehlen, dass Krypton 85 nicht eines der gefaehrlichsten Treibhausgase ist und hier auch massgeblich geforscht wird?

> Du bist von der
> Anti-Atom-Kampagne geprägt, ich nicht, also warten
> wirs ab, was kommt.

Ich bin von gesundem Menschenverstand gepraegt und nicht von einer Anti-Atom-Kampagne. Und was kommt? Da es viel zu viele Menschen wie Dich gibt, kommt mit Sicherheit nichts Gutes.

Antworten
Apfelbaumpfla.:

ashok:

 
20.09.02 08:06
"Ich bin von gesundem Menschenverstand gepraegt und nicht von einer Anti-Atom- Kampagne. Und was kommt? Da es viel zu viele Menschen wie Dich gibt, kommt mit Sicherheit nichts Gutes."

Schalt mal die Scheuklappen ab, und benutze deinen angeblichen gesunden Menschenverstand.

Ich habe jetzt auch keine Lust, an jedem Argument einzeln rumzumachen, aber wei du argumentierst ist ein Witz.
Du nimmst deine Quellen. Die sind absolut wahr. Wenn jemand mit anderen Quellen kommt, sind sie tendenziös...

* Das Hauptargument aus meiner Sicht gegen Atomkraft ist einfach, dass die Endlagerfrage nach so langer Zeit immer noch nicht geklärt ist.

* Das Argument der Sicherheit könnt man auch durchaus dazu verwenden, die Forschung voranzutreiben und noch sicherer zu werden (das hast du an Gauss' Argumentation nicht verstehen wollen)

* Wenn du den ganzen Prozess CO2-bewerten willst, musst du das auch bei anderen Energieformen tun. Weisst du, wieviel Energie man braucht, eine Solarzelle zu bauen? Natürlich ist mir klar das die Atomindustrie subventioniert ist. Die anderen Formen aber auch.

* Was hältst du von der Fusionsforschung?

* "Willst Du jetzt vielleicht noch erzaehlen, dass Krypton 85 nicht eines der gefaehrlichsten Treibhausgase ist und hier auch massgeblich geforscht wird?" Was hat das damit zu tun, dass man den Krypton-Ausstoss in den Griff bekomment wird?

* "zum Treibhauseffekt traegt sie massgeblich bei". Weisst du, was zum sogenannten Treibhauseffekt am massgeblichsten beiträgt?
Wasserdampf, CO2 aus Ozeanen und sonstigen natürlichen Quellen. Und das ist gut so, weil es hier sonst arschkalt wäre. Informieren statt nachplappern.

Und um wieder zum Punkt zu kommen: selbst wenn die CXU Atomkraft wieder wollte, die Industrie hat keinen Bock mehr darauf, und die Bürger - wie mod sagt - schon gar nicht.


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Apfelbaumpfla.:

ashoka? o.T.

 
20.09.02 12:58
Antworten
ashoka:

Wie waere es, wenn Du mal liest, bevor Du

 
20.09.02 13:32
schreibst.
Es geht hier nicht um den CO2-Ausstoss beim Bau des Atomkraftwerks! Also lies Dir noch mal aufmerksam letztes Posting durch.
Offensichtlich hast Du das mit der Turbine nicht verstanden. Ich versichere Dir, dass bei Windanlagen kein CO2 anfaellt. Was Solarzellen angeht, muss man fairerweise sagen, dass das noch etwas teuer ist. Hier wuerde die kWh um die 1,50 kosten.
Vielleicht solltest Du auch noch etwas weiter lesen, denn es geht nicht nur um die Sicherheit. Das ist ein winziger wenn auch gravierender Teil. Das Verstaendnis dafuer fehlt Dir offenbar.
Das sich Atomstrom nicht einmal wirtschaftlich lohnt habe ich auch zur Genuege aufgefuehrt.
Informieren sollte man sich allseitig und nicht durch Propaganda einlullen lassen. Also warte doch mal mit unabhaengigen Untersuchungen auf.
Ich habe hierzu beispielsweise das Buch von Hohmeyer "Soziale Kosten des Energieverbrauchs" Springer Verlag 1989 aufgefuehrt.
Und filtern ist keine Loesung. Was machst Du denn schoenes mit den gefilterten Stoffen?
Was den Treibhauseffekt angeht, bist Du wohl auch falsch gewickelt. CO2 ist sogar ein "Wachstumsstoff" fuer Pflanzen. Es kommt ebend nur auf die Masse an. Schon mal etwas von oekologischem Gleichgewicht gehoert?
Eine Diskussion mag nett sein, wenn sie mit halbwegs informierten und intelligenten Leuten gefuehrt wird. Das hier ist einfach nur muehselig. Das wenigste, was zu erwarten waere ist, dass Du vorher den Thread liest bevor Du schreibst. Dann koenntest Du Dir Dein Posting sparen.
Antworten
Apfelbaumpfla.:

Das gleich würde ich dir auch empfehlen.

 
20.09.02 13:42
"Es geht hier nicht um den CO2-Ausstoss beim Bau des Atomkraftwerks! Also lies Dir noch mal aufmerksam letztes Posting durch."

Ich redete von der Gesamtenergiebilanz. Nicht vom Bau einer Solar_anlage_.

"Vielleicht solltest Du auch noch etwas weiter lesen, denn es geht nicht nur um die Sicherheit. "

Genau deswegen habe ich ja argumentiert, dass gerade das ein Grund ist, weiterzuforschen. (Da hättest du allerdings lesen müssen).

"Das sich Atomstrom nicht einmal wirtschaftlich lohnt habe ich auch zur Genuege aufgefuehrt."

Das mag sein, habe ich auch nicht explizit bestritten. Wichtig bei Vergleichen ist eben, bei allen alles mitzurechnen.

"Und filtern ist keine Loesung. Was machst Du denn schoenes mit den gefilterten Stoffen?" Nicht in die Atmosphäre lassen. -> Forschungsbedarf.

"Eine Diskussion mag nett sein, wenn sie mit halbwegs informierten und intelligenten Leuten gefuehrt wird. Das hier ist einfach nur muehselig. Das wenigste, was zu erwarten waere ist, dass Du vorher den Thread liest bevor Du schreibst. Dann koenntest Du Dir Dein Posting sparen."

Genau meine Meinung. Also lies' doch bitte nochmal nach und versuche zu verstehen was ich meine. Und bitte Hirn einschalten. Propaganda ausschalten.

Und zum Treibhauseffekt:

Du bestreitest, dass der größte Anteil von Wasserdampf kommt, oder dass das meiste CO2 in der Atmosphäre aus natürlichen Quellen kommt?

Äh, und an welchem Punkt, das ich gebracht habe, hast du jetzt eigentlich konkret was auszusetzen?


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
ashoka:

Man oh man

 
20.09.02 14:02
Hier nur ein Satz von mir aus dem gesamten Thread.

Hinzu kommt, dass es absurd ist eine Quelle der Umweltzerstoerung durch eine andere zu ersetzen.

Verstehst Du das?

Im uebrigen schreibst Du ganz klar,:
"Weisst du, wieviel Energie man braucht, eine Solarzelle zu bauen?"

Niemals habe ich die Energien in eine Rechnung einbezogen, die zum Bau eines Atomkraftwerkes aufzuwenden sind. Nur soviel zu Deiner Information. Eine Windanlage rechnet sich bereits nach ca. 6 Monaten Betrieb. CO2 faellt bei der "Energieproduktion" nicht an. Muesste man den Wind erst irgendwo abbauen, um ihn dann den Anlagen zur Verfuegung zu stellen, kaeme das auch mit in eine Rechnung. Genauso ist das nun mal mit dem Uran zu sehen. Jetzt verstanden?
Und Dein Forschungsbedarf ist einfach laecherlich. Die Forschung muss einzig und allein in eine Richtung gehen und das sind die regenerativen Energien. Willst Du das bestreiten?
Kannst Du mal bitte erklaeren, was Du unter oekologischem Gleichgewicht verstehst?
Ach ja, und das die Industrie keinen Bock mehr auf Atomenergie haette ist ja wohl der Lacher schlechthin. Musstest Du nicht ueber Dich selbst lachen als Du das geschrieben hast?


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