CDU/FDP steht fuer


Thema
abonnieren
Beiträge: 63
Zugriffe: 1.535 / Heute: 2
ashoka:

CDU/FDP steht fuer

 
18.09.02 21:16
Atomkraft und oekologische Katastrophe.

Die Atomkraft ist eine der groessten Gefahren der heutigen Zeit und gehoert zu den Techniken, die am wenigsten zukunftsfaehig sind. Die grosse Gefahr der Atomtechnik liegt hier zwar auch, aber nicht nur im akuten Risiko, das von der Atomkraft ausgeht. Ein grosses Problem ist die Gefahr fuer das spaetere Leben auf der Erde. Rund 7.000 Generationen muessen mit den Spaetfolgen der heutigen Nutzung der Atomkraft leben. Plutonium hat eine Halbwertszeit von 24.440 Jahren - vor 24.000 Jahren befand sich die Erde noch mitten im Stadium der Altsteinzeit.
Neben den Gefahren, die derzeit durch Atomkraft bestehen, muss also bei der Nutzung der Atomkraft stets auch bewusst sein, dass spaetere Generationen von den Folgen unserer Kurzsicht betroffen sein koennen, ohne dass wir heute davon schon die geringsten Anzeichen zu sehen bekommen.

Die Risikostudie der Gesellschaft fuer Reaktorsicherheit im Auftrag der Bundesregierung berechnet die Wahrscheinlichkeit eines Super-GAU durch technisches Versagen am Beispiel des Atomkraftwerks Biblis mit einmal in 30 000 Betriebsjahren. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sich bei 30-jaehriger Betriebszeit in einem der 19 deutschen Atomkraftwerke ein Super-GAU ereignet, bei 2%! Bei dieser Risikoberechnung wurde nur technisches Versagen beruecksichtigt. Menschliches Fehlverhalten ist darin noch gar nicht enthalten. So kann man bei vorsichtigen Schaetzungen davon ausgehen, dass weltweit alle 10 Jahre ein Super-GAU zu erwarten ist.

Welche gravierende Folgen ein Super-GAU haben kann, ist an der Tschernobyl-Katastrophe zu sehen, die sich am 26. April 1986 zutrug: Mehr als 70.000 Tschernobyl-Tote werden heute vermutet. Es koennen allerdings weit mehr sein. Das Erkrankungsmaximum wird aber erst 25 Jahre nach dem Reaktorunglueck erwartet. Noch heute sind ganze Landstriche verseucht, die ohne die Strahlenbelastung gut und gerne als Urlaubsregion gehalten werden koennten - 130.000 km2.
Die Folgen des Super-GAUs von Tschernobyl koennen allerdings nicht erfasst werden. Am 26. April 1986 wurde die 200fache Menge an Radioktivitaet freigesetzt wie bei den Atombombenabwuerfen von Hiroshima oder Nagasaki. Schon damals waren die betroffenen Menschen einem unvorstellbarem Leiden ausgesetzt.


Doch ein Atomunfall in Deutschland saehe nicht rosiger aus: Nach inoffiziellen Angaben soll nach einer Reaktorkatastrophe eine Sperrzone eingerichtet werden, aus der die verstrahlten Menschen nicht heraus duerfen. Bei Fluchtversuch wird es Schie�befehl geben. Die darauf folgenden Zustaende sind allerdings bei weitem gravierender, als man sich vorstellen kann: Was heute "friedliche" Nutzung der Kernenergie genannt wird, kann innerhalb von wenigen Minuten so viel Leben zerstoeren, wie es sich kein Mensch mehr vorstellen kann. Die geplante und spaeter doch nicht gebaute Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf haette schon nach fuenf Jahren Betrieb die Radioaktivitaet von 45.000 Hiroshima-Bomben gelagert. Ein realistischer und selbst von Betreibern zugegebener moeglicher Unfall koennte ganz Mitteleuropa verseuchen. Nicht anders sieht es mit den Anlagen in La Hague (Frankreich) und Sellafield (Grossbritannien) aus. Doch wer nicht aufarbeitet, muss den Muell immerhin noch lagern. Bis heute ist noch ungeklaert, wie dies geschehen soll, ein Endlager fuer hochradioaktiven Muell gibt es weltweit noch nicht. Darum sollen sich schliesslich unsere Nachkommen kuemmern. Unser Problem ist dies nicht.
Und: Geht ein Atomkraftwerk in die Luft, waere dies nicht einmal versichert: Eine solche Versicherung ist schlichtweg nicht finanzierbar. Rund 1 Milliarde Mark koennten die Atomkraftbetreiber aufwenden. Das ist nicht einmal 1% der vorsichtig geschaetzten sofort anfallenden Folgekosten. Fuer die Folgeschaeden ist also niemand verantwortlich. Seit dem 11. September 2001 duerfte auch eine weitere Gefahr in den Vordergrund gerueckt sein: Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Flugzeug auf ein deutsches Atomkraftwerk stuerzt nur bei 1 : 1 Billion, doch stellen gezielte Anschlaege eine grosse Gefahr mit verheerenden Folgen dar: Kein Kraftwerk koennte dem Aufprall eines Verkehrsflugzeuges standhalten. Bei den aeltesten Anlagen wurde nicht einmal ein spezieller Schutz gegen Flugzeugabsturz gefordert. Die ca. 60 cm dicke Wand aus Stahlbeton kann allerhoechstens ein leichtes, langsamfliegendes Flugzeug, etwa ein 10t schweres Sportflugzeug bei 300 km/h abwehren. Die zehn neuesten Atomkraftwerke in Deutschland koennen dem Absturz eines Phantom-Kampfflugzeugs mit einer Masse von ca. 20 t und 774 km/h standhalten - ohne moegliche Bomben- und Waffenladungen zu beachten. Eine Boeing 747-400, die bis zu 400 t wiegen und ueber 200.000 l Kerosin aufnehmen kann, wuerde allerdings jedes AKW zerstoeren. Eine nationale Katastrophe, weit schlimmer als Tschernobyl waere die Folge.

Zu den nuklearen Gefahren bereitet Atomkraft ein weiteres Problem: Entgegen dem Glaube vieler Menschen traegt die Atomkraft einen grossen Beitrag zum globalen Treibhauseffekt bei. Tatsaechlich ist der CO2-Ausstoss einer Kilowattstunde Strom aus einem umweltschonenden Blockheizkraftwerk mehr als viermal so gering, als bei einer vergleichbaren Menge an Atomstrom. Hinzu kommt die Belastung bei der Wiederaufbearbeitung, bei der u.a. das Edelgas Krypton ausgestosseen wird, das ebenfalls treibhauswirksam ist.

Neben dieser zivilen Nutzung der Atomkraft ist der Einsatz von radioaktiven Substanzen zu militaerischen Zwecken noch weitaus gefaehrlicher und unuebersichtlicher. Die Waffenindustrie ist in vielerlei Hinsicht, auch beim Einsatz der Kernenergie also, keinesfalls oekologisch zukunftsfaehig.  
Antworten
Mara:

Halt die Klappe, du Hirni ! o.T.

 
18.09.02 21:24
Antworten
ashoka:

Hast Du ein Glueck, dass man bei

 
18.09.02 21:36
der Wahl nur Kreuzchen malen muss. So kannst auch Du mit Deinen nicht zu unterbietenden geistigen Faehigkeiten an der Wahl teilnehmen. Herzlichen Glueckwunsch.
Antworten
ashoka:

--> Deinem o.T.

 
18.09.02 21:38
Antworten
Antichrist:

mara

 
18.09.02 21:39
massiver
ausbruch
radikaler
abnormität
Antworten
Mara:

ashoka, ich warne dich, es steht 0:2, komm mir

 
18.09.02 21:41
jetzt nicht so, sonst geht das nicht gut für dich aus, du Wichser !  
Antworten
C.F.Gauss:

mara, ruhig Blut! ashoka ist nun mal ein

 
18.09.02 21:47
Idiot. Den Artikel stellt er/sie hier stündlich rein. Mir ists zu blöd, ih Satz für Satz zu zerpflücken. Laß Dir von dieser analen Ausgeburt nicht das Spiel verderben (die Bayern packens schon noch!)

Gauss
Antworten
ashoka:

Die Warnung ist angekommen

 
18.09.02 21:47
und ich habe auch wirklich Angst. Angst, dass noch mehr Geistesgestoerte wie Du frei rum laufen.
Antworten
Mara:

Tu dich weg,

 
18.09.02 21:50
du Frostbeule ! Leute wie dich brauchen wir hier überhaupt nicht. Hier ist nur positives Denken angesagt, kein Defätismus ! Mach dich vom Acker, du Kacker !Anpfiff - 2. Halbzeit !
Antworten
ashoka:

Ja,

 
18.09.02 21:50
es laufen noch mehr davon rum.
Antworten
C.F.Gauss:

Auja, das liebe ich, nach einem langen

 
18.09.02 21:51
Arbeitstag noch ein bißchen rumpöbeln! Wenigstens hast Du Angst. Ab Sonntag kannst Du Dir dann in die Hose scheißen, wenn das Atomprogramm von Schwarz/Gelb wieder aufgenommen wird. Das gönne ich Dir! Kauf Dir schon mal ne Packung Pampers!
Antworten
taos:

Hi mara,

 
18.09.02 21:56
wolltest du nicht nur noch über Aktien schreiben?

Taos


Antworten
ashoka:

Mich wuerde jetzt eigentlich nur noch eines

 
18.09.02 22:00
interessieren. Wie funktioniert es, dass Ihr trotz offensichtlichem Vacuum im Kopf schreiben koennt. Ist das so eine Art Reflex, der vom Rueckenmark gesteuert wird?

Antworten
mod:

Naja, liebe Leute, so Unrecht hat sie

 
18.09.02 22:00
diesmal nicht!
Aber das ist alles bekannt, und
mit dem rot-grünen Atom-Ausstieg klappt es
ja erst (glaub ich) in 17 Jahren.
Wird aber - verlogen wie immer - als
Sofortausstieg gefeiert.
Nur mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung haut es
wieder mal nicht hin.

Zitat:
"Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sich bei 30-jaehriger Betriebszeit in einem der 19 deutschen Atomkraftwerke ein Super-GAU ereignet,bei 2%!"

ashoka, Mathe "ungenügend", setzen!
Antworten
ashoka:

Letztes Posting bezieht sich

 
18.09.02 22:02
auf Gauss und mara.
Und zu Dir mod. Es waere nett, wenn Du das einfach mal ebend vorrechnest. Danke im voraus.
Antworten
Mara:

Mod, du Schleimer, auf dich sei geschissen ! o.T.

 
18.09.02 22:02
Antworten
Antichrist:

Lass gut sein Taos

 
18.09.02 22:03
Du wirst doch wohl jemandem, der sich offensichtlich in keinster Weise unter Kontrolle hat und sich hier ein ums andere Mal als mentales Wrack präsentiert doch wohl keinen Glauben schenken, oder ?
Antworten
mod:

ashoka,

 
18.09.02 22:07
ich habe das mit den Statistikscheinen schon
etwas länger absolviert,
und wende es an.
Für Dich zum Lernen:
www.google.de/...ung&ie=UTF-8&oe=UTF-8&hl=de&meta=lr%3Dlang_de
Antworten
taos:

Ich glaube an das Gute im Menschen. o.T.

 
18.09.02 22:07
Antworten
Mara:

Ich weiss, dass Mod eine Null ist ! Das reicht ! o.T.

 
18.09.02 22:10
Antworten
mod:

mara, ich differenziere und orientiere mich

 
18.09.02 22:10
an Sachfragen,
nicht an Glaubensbekenntnissen.
Diesmal wähle ich aber CSU, da
mir der Möllemann wieder erneut
zu dumm daher redet.
Antworten
ashoka:

Da kann man nur

 
18.09.02 22:19
noch mit dem Kopf schuetteln.
Schoen, dass Du weisst, wie man Suchbegriffe bei Google eingibt.
1 Atomkraftwerk in 30 000 Jahren ein GAU.
Bedeutet die Wahrscheinlichkeit fuer einen GAU in 300 Jahren liegt bei 1% fuer 1 Kernkraftwerk.
Macht bei ca. 20 Atomkraftwerken eine Wahrscheinlichkeit von 2% in 30 Jahren.
Es ist sicher aufgrund fehlender empirischer Daten schwierig, eine genaue Aussage zu treffen. Das koennte man dann in ein paar tausend Jahren, wenn man genuegend GAUS "gesammelt" hat und einen Korrelationkoeffizienten erstellt.
Antworten
C.F.Gauss:

Nein, mod, ein paar Argumente:

 
18.09.02 22:20
"Die Atomkraft ist eine der groessten Gefahren der heutigen Zeit und gehoert zu den Techniken, die am wenigsten zukunftsfaehig sind."

Eine tolle Einleitung, pauschal und nur emotional, sonst nichts. Schürt halt Angst.

"Die grosse Gefahr der Atomtechnik liegt hier zwar auch, aber nicht nur im akuten Risiko, das von der Atomkraft ausgeht. Ein grosses Problem ist die Gefahr fuer das spaetere Leben auf der Erde. Rund 7.000 Generationen muessen mit den Spaetfolgen der heutigen Nutzung der Atomkraft leben. Plutonium hat eine Halbwertszeit von 24.440 Jahren - vor 24.000 Jahren befand sich die Erde noch mitten im Stadium der Altsteinzeit."

Kein Argument, einfach nur dazu da, Angst einzuflößen. Wir müssen seit Beginn unserer Zeit mit Radioaktivität und Strahlung leben und es hat uns bis jetzt nichts geschadet (ebenfalls pauschal gesagt).


"Neben den Gefahren, die derzeit durch Atomkraft bestehen, muss also bei der Nutzung der Atomkraft stets auch bewusst sein, dass spaetere Generationen von den Folgen unserer Kurzsicht betroffen sein koennen, ohne dass wir heute davon schon die geringsten Anzeichen zu sehen bekommen."

Blabla...

"Die Risikostudie der Gesellschaft fuer Reaktorsicherheit im Auftrag der Bundesregierung berechnet die Wahrscheinlichkeit eines Super-GAU durch technisches Versagen am Beispiel des Atomkraftwerks Biblis mit einmal in 30 000 Betriebsjahren. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sich bei 30-jaehriger Betriebszeit in einem der 19 deutschen Atomkraftwerke ein Super-GAU ereignet, bei 2%! Bei dieser Risikoberechnung wurde nur technisches Versagen beruecksichtigt. Menschliches Fehlverhalten ist darin noch gar nicht enthalten. So kann man bei vorsichtigen Schaetzungen davon ausgehen, dass weltweit alle 10 Jahre ein Super-GAU zu erwarten ist."

Solche Berechnungen haben wir auch schon im Studium im Kernforschungszentrum durchgeführt. Wir sind allerdings zu anderen Ergebnissen gekommen. Außerdem: Es gibt neuere Techniken, die "100% sicher" sind, wird allerdings fein säuberlich verschwiegen und unterdrückt, weil Atomkraft keine Lobby mehr hat.

"Welche gravierende Folgen ein Super-GAU haben kann, ist an der Tschernobyl-Katastrophe zu sehen, die sich am 26. April 1986 zutrug: Mehr als 70.000 Tschernobyl-Tote werden heute vermutet. Es koennen allerdings weit mehr sein. Das Erkrankungsmaximum wird aber erst 25 Jahre nach dem Reaktorunglueck erwartet. Noch heute sind ganze Landstriche verseucht, die ohne die Strahlenbelastung gut und gerne als Urlaubsregion gehalten werden koennten - 130.000 km2."

Polemik. Den Schaden kann man nicht messen. Das Einzige, was man definitiv sicher sagen kann, ist die Anzahl der Toten bei dem Feuer und die erhöhte Belastung und Erkrankungsrate bei Schilddrüsenkrebs bei den Beteiligten. Alles andere ist Spekulation. In Deutschland lag die Belastung bei einer Stärke von einem Ausflug in den bayerischen Wald.

"Die Folgen des Super-GAUs von Tschernobyl koennen allerdings nicht erfasst werden. Am 26. April 1986 wurde die 200fache Menge an Radioktivitaet freigesetzt wie bei den Atombombenabwuerfen von Hiroshima oder Nagasaki. Schon damals waren die betroffenen Menschen einem unvorstellbarem Leiden ausgesetzt."

Blabla... Radioaktivität = Leiden


"Doch ein Atomunfall in Deutschland saehe nicht rosiger aus: Nach inoffiziellen Angaben soll nach einer Reaktorkatastrophe eine Sperrzone eingerichtet werden, aus der die verstrahlten Menschen nicht heraus duerfen. Bei Fluchtversuch wird es Schie?befehl geben. Die darauf folgenden Zustaende sind allerdings bei weitem gravierender, als man sich vorstellen kann: Was heute "friedliche" Nutzung der Kernenergie genannt wird, kann innerhalb von wenigen Minuten so viel Leben zerstoeren, wie es sich kein Mensch mehr vorstellen kann. Die geplante und spaeter doch nicht gebaute Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf haette schon nach fuenf Jahren Betrieb die Radioaktivitaet von 45.000 Hiroshima-Bomben gelagert. Ein realistischer und selbst von Betreibern zugegebener moeglicher Unfall koennte ganz Mitteleuropa verseuchen. Nicht anders sieht es mit den Anlagen in La Hague (Frankreich) und Sellafield (Grossbritannien) aus. Doch wer nicht aufarbeitet, muss den Muell immerhin noch lagern. Bis heute ist noch ungeklaert, wie dies geschehen soll, ein Endlager fuer hochradioaktiven Muell gibt es weltweit noch nicht. Darum sollen sich schliesslich unsere Nachkommen kuemmern. Unser Problem ist dies nicht."

Man sieht, daß sich die Umweltverbände egegnseitig mit der hypothetischen Schadensbezifferung in die Höhe treiben und sich mit den neuen Techniken nicht auskennen. Jagt einem Schauer über den Rücken.

"Und: Geht ein Atomkraftwerk in die Luft, waere dies nicht einmal versichert: Eine solche Versicherung ist schlichtweg nicht finanzierbar. Rund 1 Milliarde Mark koennten die Atomkraftbetreiber aufwenden. Das ist nicht einmal 1% der vorsichtig geschaetzten sofort anfallenden Folgekosten. Fuer die Folgeschaeden ist also niemand verantwortlich. Seit dem 11. September 2001 duerfte auch eine weitere Gefahr in den Vordergrund gerueckt sein: Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Flugzeug auf ein deutsches Atomkraftwerk stuerzt nur bei 1 : 1 Billion, doch stellen gezielte Anschlaege eine grosse Gefahr mit verheerenden Folgen dar: Kein Kraftwerk koennte dem Aufprall eines Verkehrsflugzeuges standhalten. Bei den aeltesten Anlagen wurde nicht einmal ein spezieller Schutz gegen Flugzeugabsturz gefordert. Die ca. 60 cm dicke Wand aus Stahlbeton kann allerhoechstens ein leichtes, langsamfliegendes Flugzeug, etwa ein 10t schweres Sportflugzeug bei 300 km/h abwehren. Die zehn neuesten Atomkraftwerke in Deutschland koennen dem Absturz eines Phantom-Kampfflugzeugs mit einer Masse von ca. 20 t und 774 km/h standhalten - ohne moegliche Bomben- und Waffenladungen zu beachten. Eine Boeing 747-400, die bis zu 400 t wiegen und ueber 200.000 l Kerosin aufnehmen kann, wuerde allerdings jedes AKW zerstoeren. Eine nationale Katastrophe, weit schlimmer als Tschernobyl waere die Folge."

Ach, ist das mühsam, dieses Gefasel zu lesen. Was, wenn und wenn nicht und wenn doch...und hauptsache, ein Flugzeug und dann ist alles putt. Was dann aber wirklich passiert, interessiert überhaupt keinen. Ich habe mehr Angst davor, daß die Sonne mal zu einem roten Riesen wird.

"Zu den nuklearen Gefahren bereitet Atomkraft ein weiteres Problem: Entgegen dem Glaube vieler Menschen traegt die Atomkraft einen grossen Beitrag zum globalen Treibhauseffekt bei. Tatsaechlich ist der CO2-Ausstoss einer Kilowattstunde Strom aus einem umweltschonenden Blockheizkraftwerk mehr als viermal so gering, als bei einer vergleichbaren Menge an Atomstrom. Hinzu kommt die Belastung bei der Wiederaufbearbeitung, bei der u.a. das Edelgas Krypton ausgestosseen wird, das ebenfalls treibhauswirksam ist."

Ohjeh, von Primärenergie keine Ahnung und dann noch von Treibhauseffekt reden. Wie kann denn Strom CO2 ausstoßen? Stell doch mal eine CO2-Bilanz eines AKWs hier rein, da bin ich wirklich gespannt -> Hausaufgabe!!! Und Krypton treibhauswirksam? Liest Du manchmal wissenschaftliche Artikel? Da ist noch nichtmal klar, welche Stoffe überhaupt zum Treibhauseffekt beitragen (manche können über Umwege auch mildernd wirken etc. etc). "Treibhauswirksam = schlimm", tolle Vereinfachung.

So long
Antworten
Mara:

Du kannst nur labern, labern, labern -

 
18.09.02 22:21
sonst nichts. Sei ruhig !

2:3 - du hast Schuld, mod, nur du !! Du Defätist !! Drecksack !
Antworten
ashoka:

Gauss

 
18.09.02 22:34
"Kohlendioxyd entsteht zwar nicht beim Betrieb von AKWs, jedoch beim Uranabbau, bei der Anreicherung von Uran und bei der Wiederaufarbeitung bzw. Endlagerung".
Alle diese Prozesse benoetigen viel Energie und liegen bei 27 bis 55 g CO2 je kWh.

Hinzu kommt, dass Atomkraftwerke Krypton 85 erzeugen, was spaeter bei der Wiederaufarbeitung bzw. bei der Vorbereitung („Konditionierung“) der Endlagerung in die Atmosphaere gelangt. Dort traegt es dazu bei, dass sehr heftige Gewitter und Stuerme entstehen. Außerdem stoert es die Ozonbildung in oberen Luftschichten. „Krypton 85 ist eines der schaedlichsten Klimagifte.

Was Du geschrieben hast, haettest Du Dir besser fuer Deinen bayrischen Stammtisch aufsparen koennen.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--