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Blanker Hohn: Bush verspricht Be-


Beiträge: 136
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MaMoe:

Das einzige, was Bush für die politische Legitima-

 
14.08.02 10:25
tion eines Irak-Einmarsches braucht ist ein erneuter Anschlag in den USA ... man bedenke, dass bald der 11.Sep. ist ... es wäre eine absolute Show, den Jahrestag für den Einmarsch zu wählen ... aber auf der anderen Seite sind Präs-Wahlen in ´03 ... ich schätze mal, das kein Amerikaner einen neuen Präsidenten wählen will, während die eigenen Jungs in der Wüste kämpfen ... eine Sieg gegen den Irak wäre zudem ein Wahl-Turbo für Bush, sofern das schnesllstmöglich mit der größtmöglichen Nachrichtensperre über die Bühne gehen könnte ... (einen, den Schröder dringend bräuchte *gg* ... )

@Rheumax: deine Sichtweise ist etwas zu unifferenziert ... Bin Laden ist für mich tatsächlich ein dümmlicher Volltrottel ... das ist meine persönliche Meinung und diese läßt sich sogar auf alle Radikal-Islamisten verallgemeinern ... wer über heimtückische Anschläge versucht die Steinzeit wieder einzuführen (und für mich ist die Sharia nichts als die Steinzeit), der gehört mit seinem gesamten Arsch und allen Mittel in eben diese zurückgeschickt ...

Der Fall des Irak wäre ein eindeutiges Signal an alle weiteren zwielichtigen Staaten: 2 Regierungen wegen Terrorunterstützung gestürzt: das tut Diktatoren richtig weh, denn die wollen an der Macht bleiben ... man wird es sich ab dann 2-mal überlegen, ob man Terroristen Unterschlupf gewährt, oder lieber besser sagt: Jungs, tut uns leid, ihr hat hier keinen Platz ...

Den Schaden, den Bin Laden für die gesamte Arabische Welt angerichtet hat, ist nicht zu überblicken ... meine Dienstwohnung liegt zwangsläufig in Dubai und ich habe öfter die Gelegenheit mit Einheimischen zu plaudern und die sind keinesfalls glücklich darüber, was ihr selbsternannter "Hüter des Glaubens" da angerichtet hat ...

Aber mir solls - wie immer - egal sein ...

MaMoe , kurz vor´m Fitness-Studio ...
Antworten
BRAD PIT:

MaMoe , der Witz bei der SAche ist, das die

 
14.08.02 10:36
fanatischen Islamisten im Osten genau den gleichen Geist haben, wie brurünstige Kriegsverherrlicher wie Du hier im Westen. Die werden durch Arafat repräsentiert und Du durch Scharon.

Gott hat es noch nett mit Die gemeint, dass Du nicht als Afghane oder Iraki auf die Welt gekommen bist.
Als ich Deine Weltanschauung (.s.o.) skizzierte war ich noch viel zu vorsichtig.

Antworten
philip:

@MaMoe

 
14.08.02 10:42
"We defend freedom, no matter, what it may cost !" ( Wir verteidigen die Freiheit, was das immer auch kosten mag.) Aber welche Freiheit wird denn bei einem Irak-Krieg verteidigt ? Die Handlungsfreiheit der Oel-Magnaten, darunter Familie Busch. Und wer wird sterben? Bestimmt nicht die Politiker im "Weissem Haus". Sterben werden unschuldige Menschen, darunter Greise, Frauen und Kinder.
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MaMoe:

@Brad Pit: also, ich lebe jetzt mehr als 9 Jahre

 
14.08.02 10:48
in moslemisch angehauchten Ländern: zuerst 7 Jahre in Singapore und jetzt seit 2 Jahren in Dubai ... ich kenne die Mentalität dieser Leutchen mehr als gut und ich kann dazu nur sagen, dass das keinesfalls auch nur annähernd meine werden könnte ... nebenbei habe ich mehr als 10 Jahre USA auf dem Buckel und ich kenne daher auch diese Mentalität sehr genau ...

Ich hatte viele traumatische Erlebnisse, aber das vom Mekka-Flug (von denen ich bisher mehr als 100 gemacht habe) war mit Sicherheit keines davon ... es sollte nur als bezeichnendes Bsp. dienen, was passiert, wenn die Sharia wieder gelten sollte, aber davon wollt ihr nichts wissen, warum auch? Hier in Dt kann man ja problemlos in der Kneipe sein Bierchen zischen und Weiblein dumm anmachen; vollkommen folgenfrei ... tu mir einen Gefallen und probiere das mal in Dschjidda. Ich garantiere dir, du wirst keinerlei Probleme haben; nur die Frau, aber das ist ja dann auch egal ...

Bush hat genauso das Recht zu behaupten, der Irak besitze Massenvernichtungswaffen, wie ihr das REcht hab zu behaupten, nein, er besitze sie nicht ... die Legitimation des Angriffkrieges wird mit einer UN-Resolution mit Sicherheit erfolgen und Bush wird schlau genug sein, darauf zu warten ...
Man könnte von beiden Sichtweisen behaupten, sie seien etwas blauäugig, wobei mir eure etwas an die Öko-Sonderpäds-Blümchen-68´er-Bewegung erinnert: "der Mensch ist gut und wir glauben an das Gute im Menschen ... Peace, Jungs, das richtet sich ... raucht eine und alles wird gut ..."

Über die genauen Zahlen von Toten oder Überlebenden lässt sich nicht spekulieren, das wird die Realität zeigen ...

Bis denne dann
MaMoe ...
Antworten
Rheumax:

Die Amerikaner sind uns doch um so vieles näher!

 
14.08.02 11:01
Dank Hollywood haben wir sie allabendlich im Wohnzimmer, wo sie sogar deutsch reden, während sich ihre Sprache mehr und mehr bei uns durchsetzt. "Life can be so simple".
So können wir sogar vor dem Fernseher feststellen, dass die Amis fast genau so
aussehen wie wir. Und das verbindet doch ungemein. Selbst deren Schwarze erscheinen uns in der Zwischenzeit vertraut.

Ganz im Gegensatz zu diesen verschlagenen Arabern, deren Sprache wir nicht verstehen und deren Religion schon garnicht!
Und wie die Kerle aussehen! In Bettlaken gehüllt und mit einer Windel auf dem
Kopf.
Und erst diese Gesichter! So fürchterlich unarisch.
Selbst wenn sie nur auf dem Markt miteinander feilschen, hat man den Eindruck, dass jetzt gleich ein Dolch gezückt wird. so aufgeregt und hektisch geht es da zu.
Nein, mit solchen Menschen haben wir natürlich nichts gemein.
Da sind uns die Amerikaner doch sehr viel näher.
Und lieber.
Wenn in USA ein Attentat verübt wird mit mehreren Tausend Toten sind wir bereit,
gleich mit in den Krieg zu ziehen. Falls sich ein Gegner finden läßt.

Wenn unsere lieben Freunde dann einen solchen herausgedeutet haben und ernst machen, hält sich unser Mitleid mit den Opfern in Grenzen.
Was haben wir schon mit diesen Leuten gemein?
Und schließlich steht ja sogar in der Bildzeitung, dass die Sache gerechtfertigt ist.
Und im übrigen:

Antworten
Rheumax:

Im übrigen gilt natürlich Folgendes:

 
14.08.02 11:03
"Bei einem eventuellen Krieg gegen den Irak muss darauf geachtet werden die Zahl der Toten unter der unschuldigen Zivilbevölkerung so niedrig wie nur möglich zu halten.
Ist doch selbstverständlich!"
Antworten
BRAD PIT:

@MaMoe bei den Moslems gibt es die

 
14.08.02 11:07
Sharia, in Afrika werden kleine Mädchen beschnitten, in Italien regiert die Mafia. Indien, China und Pakistan und die Russen haben  Atomwaffen.

Du siehst, dass man mit Deiner Sichtweise eine Menge US-Präventiv-Kriege rechtfertigen könnte. Viel SPASS !?

Eigentlich ist es aber sinnlos mit Dir zu diskutieren, genausogut könnte ich Springerstiefel-tragenden Glatzköpfen Frisurtipps geben.
Antworten
Rheumax:

@philip

 
14.08.02 11:08
Ich erinere mich noch sehr gut an die Antwort eines GIs während des letzten Irak-Krieges auf die Frage, warum er dort ist:
"To save our oil"!
Das war wenigstens ehrlich und traf den Nagel auf den Kopf.
Wobei ich meine Probleme mit dem "our" habe..
Antworten
pusherman:

@rheumax

 
14.08.02 13:07
Ich schreibe davon, dass bei einem eventuellen Krieg gegen den Irak unbedingt darauf geachtet werden muss so wenig unschuldige Zivilisten wie nur irgendwie möglich zu töten. Ziel ist es eben nicht unschuldige Menschen zu töten sondern ein gefährliches gewaltverherrlichendes Regime zu stürzen. Es ist doch genau dieses Regime dass die eigene leidende Bevölkerung an der Nase herumführt. Anstatt soviel für die Rüstung reinzuhängen sollte man lieber den Menschen dort helfen.
In einem Krieg lässt es sich nie vermeiden auch unschuldige Menschen zu töten. Dies ist doch wohl klar. Das ist aber nicht das Ziel der Amis in einem eventuellen Krieg.
Im GEgensatz dazu, war genau dies das Ziel der hinterhältigen Terroristen beim Anschlag des 11. September. Und diese Opfer werden dann von Dir noch als Peanuts bezeichnet.
Junge, Du sollst endlich einsehen dass Du auf dem Holzweg bist. Du denkst, Du hast die politische Weisheit für Dich gepachtet und siehst in mir einen naiven Hinterwäldler aus dem Odenwald. Doch ich sage Dir was, Du tust mir nur leid.
Ich sage was ich denke, ob hier im Board oder woanders und daran kannst Du mich am wenigsten hindern.


Pusherman

 
Antworten
Rheumax:

Ach, Pusherman

 
14.08.02 17:43
Wir haben es ja zur Genüge gehört, dass George W. Bush ein weitsichtiger
Politiker ist, der nur Frieden und für uns alle das Beste will.
Und es sind natürlich die bösen Irakis, die das Geld für Rüstung ausgeben,
während die USA wohl ausschließlich in die Heilsarmee investieren.
Von mir aus kannst Du auch an den Klapperstorch und den Weihnachtsmann glauben,
ich gebs auf.

Auch ich führe jetzt lieber mal ein nettes Gespräch mit der freundlichen Dame von der Zeitansage, das ist sicher wesentlich ergiebiger.

Rheumax
Antworten
ElSombrero:

Pusherman

 
14.08.02 17:46
Was willst du denn überhaupt.
Man könnte ja glauben die Amis haben für alles einen Grund zu machen was sie wollen.
Bist du wirklich so ein Fan von Bush oder was soll das.
Den Amis sind doch die Zivilisten vollkommen egal.
Antworten
pusherman:

@El Sombrero

 
14.08.02 19:55
So noch ein Opportunist der einfach der Meute hinterherrennt. Ist ja auch einfach in Deutschland zur Zeit. Scheint der Moderenner zu sein (Anti-Amerikanismus ist mega-in). Doch ich bin mir sicher dass sich dies in nicht allzu ferner Zukunft wieder ändert. Ich stehe jedenfalls zu meiner Meinung und lasse mir die von niemandem verbieten auch wenn ich damit in unserem gelobten Land in dem alles viel besser ist als bei unserem grössten Bündnispartner mit diesem Teufelsregime gegen den Strom schwimmen muss.  
Ach und übrigens: einem Despoten wie diesem Saddam sind die Zivilisten wirklich sowas von sch....egal. Dies von George Bush zu behaupten ist einfach eine Unverschämtheit und zeugt von jeglichem Verlust an Realitätssinn.

Und jetzt lasst mich einfach in Ruhe. Hat ja sowieso keinen Sinn.

Pusherman
Das Yankee-Schwein

@Rheumax: Posting 79 ist einfach zu primitiv als dass man darauf detailliert  eingehen müsste. Unglaublich aber was in so manchen Köpfen hier im Board vorgeht. Aber wir haben ja im Gegensatz zu vielen südöstlicher gelegenen Ländern bei uns Gott sei Dank Meinungsfreiheit.

Antworten
pusherman:

Zur Klarstellung

 
14.08.02 20:04
Ich meine Rheumax Posting: Die Amerikaner sind uns doch um so vieles näher. Damit es da nicht zu irgendwelchen Verwechslungen kommt und ich von der Meute überrannt werde.

See ya

The Pusherman
Antworten
Abzieher:

Schuldenfalle!!!!!!

 
14.08.02 20:06
www.wasserauto.de/html/immobilien.html
Antworten
Rheumax:

@pusher

 
15.08.02 10:14
Auch wenn ich mir vorgenommen hatte, nicht länger an die Wand zu reden:

Ausgerechnet von jemanden, der nur gebetsmühlenartig und ohne jegliches Argument Huldigungen für den großen Friedenspräsidenten daherlabert, Primitivität unterstellt zu bekommen, ist schon ein starkes Stück!

Weiter oben habe ich Vega zitiert. Für seine Analyse hätte er eigentlich einen Grünen verdient!
Antworten
BRAD PIT:

@Rheumax

 
15.08.02 10:45

ich gebe dir Recht. Am besten geht man auch nicht mehr drauf ein. Typen wie pusherman und MaMoe kann man Fakten nicht überzeugen.
Man regt sich nur auf und zum Schluß bekommt man selbst,- wie z.B. ich gestern -, einen schwarzen wegen Beleidigung.
Dabei hatte kurz davor MaMoe beschrieben, wie dass damals im Golfkrieg Bomben auf die Bevölkerung geworfen hat und man da weiter draufhauen soll und bekam dafür einen grünen "gut analysiert". Danach zeigte uns MaMoe noch seine Militärabzeichen-Sammlung.

Verquerte Welt.
Antworten
pusherman:

@Rheumax

 
15.08.02 11:14
Wieso reagierst Du überhaupt auf meine naiven Postings? Hast Du nichts besseres zu tun? Hast Du der die politische Weisheit mit Löffeln gefressen hast sowas überhaupt nötig?
Junge, so was von (ein)gebildet und ja keine andere Meinung akzeptieren.
Ich sage, es ist auch bei den Amis nicht alles Gold was glänzt. Die Umweltpolitik der Regierung Bush ist zum Beispiel eine einzige Katastrophe. Und fange mir nicht mit den Arabern als das fremde Wesen an. Du müsstest doch inzwischen mitgekriegt haben, dass ich mit einer Frau aus dem Libanon verheiratet bin und mit der habe ich ob Du es glaubst oder nicht überhaupt keine Probleme. Sie hat selbst zu viel in ihrer Heimat während der 80er Jahre mitgemacht und ist heilfroh dass sie hier im Westen in Ruhe und Frieden leben kann.
Du und ein Grossteil hier im Board kappieren einfach nicht um was es geht. Es geht doch nicht um einen Krieg des Westen gegen den Islam. Es geht um eine Zukunft in Frieden und Freiheit und dazu muss man als allererstes das Problem des Terrorismus in den Griff bekommen. Die Regierungen hier in Europa machen aber den Anschein als ob sie dieses Problem nur verdrängen und auf die lange Bank schieben wollen.
Bush dagegen versucht zu handeln. Er bemüht sich INZWISCHEN ERNSTHAFT im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern eine Lösung zu finden , was aber schon unter der Clinton-Regierung wie sich rausstellte eigentlich unmöglich war und er appeliert an alle friedliebenden Nationen sich für den Kampf gegen den Terrorismus einzusetzen. Doch wenn ihm dies sogar die Europäer anscheinend immer schwerer machen wird dieses Unterfangen immer aussichtsloser.
Und ein Regime in Bagdad dass nicht bereit ist mit der UNO zu kooperieren muss eben mit Konsequenzen rechnen.

Vom
weinerlichen, naiven
Pusherman, der sein ganzes Leben damit verbracht hat sich Hollywood-Blockbuster reinzuziehen, täglich mit seiner ganzen Familie bei Mc Donalds zu Abend isst und nur die Bild-Zeitung liesst
Antworten
BRAD PIT:

Nach dem Irak ist Iran dran, dann Korea, dann

 
15.08.02 15:04
China, dann Pakistan, dann Indien......

Man schläft nur noch gut, wenn man MaMoe oder pusherman heißt.

Amerikanische Irakpläne

"Wir können uns nicht den Luxus leisten, nichts zu tun"

"Das ist ein böser Mann", sagt Condoleezza Rice über den irakischen Präsidenten Saddam Hussein. Ein amerikanisches Vorgehen gegen den Irak steht nach Auskunft von Bushs Sicherheitsberaterin deshalb außer Frage. Erneut warnte sie vor Saddams Plänen, Massenvernichtungswaffen herzustellen.



London - "Wir können uns sicherlich nicht den Luxus leisten, nichts zu tun", sagte Rice in einem Interview des britischen Rundfunksenders BBC. US-Präsident George W. Bush habe aber noch nicht entschieden, wie er in dieser Frage vorgehen wolle. Einem Zeitungsbericht zufolge bereiten die USA im Rahmen ihrer Überlegungen für einen Angriff auf Irak Hilfsprogramme für Flüchtlinge vor. Rice warf dem irakischen Nachbarstaat Iran vor, Terroristen zu unterstützen.

Rice sagte dem Sender, Saddam sei zweimal dem Besitz von Atomwaffen näher gekommen, als der Westen gedacht habe. "Das ist ein böser Mann", sagte Rice. "Sollte er seine Sprengkörper behalten, wird er erneut seiner eigenen Bevölkerung und seinen Nachbarn verheerenden Schaden zufügen." Sollte Saddam in den Besitz von Massenvernichtungswaffen gelangen und die Möglichkeit haben, sie abzufeuern, werde er "uns allen verheerenden Schaden zufügen".

Die USA fordern von Irak die Rückkehr der 1998 abgezogenen Waffeninspektoren. Bush hat damit gedroht, Irak notfalls unter Einsatz militärischer Gewalt daran zu hindern, in den Besitz von Massenvernichtungswaffen zu gelangen. Irak hatte nach der Niederlage im Golf-Krieg 1991 der Uno ungehinderte Kontrollen durch die Inspektoren zugesagt. Diese sollen überprüfen, ob Irak Massenvernichtungswaffen herstellt oder besitzt. Erst wenn dies nicht der Fall ist, können die von der Uno verhängten Sanktionen aufgehoben werden. Irak hat Vorwürfe zurückgewiesen, nach Massenvernichtungswaffen zu streben.


Die Tageszeitung "Financial Times" berichtete am Donnerstag, ihr liege ein Schreiben des US-Außenministeriums vor, mit dem im vergangenen Monat Nicht-Regierungsorganisationen um Vorschläge für Hilfsprogramme für Irak ersucht worden seien. Die Projekte sollten Flüchtlingen im Irak und den Nachbarländern zu Gute kommen. Die US-Vorschläge umfassen dem Bericht zufolge Regierungsmittel in Höhe von 6,6 Millionen Dollar (etwa 6,7 Millionen Euro). Neben einer Flüchtlingshilfe werde auch an Programme zur Beseitigung von Landminen gedacht.

Einige Nicht-Regierungsorganisationen zögerten, sich um die Mittel zu bemühen, da sie einem Krieg gegen Irak nicht Vorschub leisten wollten, hieß es in dem Blatt. Ranghohe Vertreter von Organisationen hätten berichtet, das Zentrale Kommando der US-Armee für den von den USA ausgerufenen Krieg gegen den Terrorismus habe eine Liste von Hilfsorganisationen angefragt. Dabei gehe es um in den USA ansässige internationale Hilfsorganisationen, die im Irak und in der Region tätig seien.

Mit Blick auf Iran sagte Rice, die dortige Führung unterstütze Terroristen. "Iran ist ein Platz, an dem eine nicht gewählte Regierung die Ziele des eigenen Volks vernichtet", sagte sie der BBC. "Iran ist nicht auf der Seite des Friedens. Iran ist auf der Seite der Terroristen." Bush hat Iran gemeinsam mit Irak und Nordkorea als "Achse des Bösen" bezeichnet, die in den Besitz von Massenvernichtungswaffen kommen wolle.

Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ajatollah Ali Khamenei, hatte Bush am Mittwoch vorgeworfen, die gleiche Sprache wie Adolf Hitler zu benutzen, um die Welt zu drangsalieren. Khamenei hält im Iran die Macht fest im Griff. Er hat sich in der Vergangenheit gegen Reformbemühungen des Präsidenten Mohammad Khatami und eine Annäherung an die USA gewandt.


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BRAD PIT:

An alle, die mich unvairer Weise "Amerika-

 
16.08.02 16:09
hasser nennen, nur weil ich Bush´s Politik verneine.

Lest Euch diesen neuen Beitrag mal durch:

Irak-Politik

Bush verliert Gefolgschaft von Teilen seiner Partei

Unruhe unter Amerikas Republikanern. Führende US-Politiker gehen auf Distanz zu den Irak-Angriffsplänen von Präsident George W. Bush.

 
AP

Kritiker in den eigenen Reihen: US-Vizepräsident Dick Cheney, Bush


New York - Zu den parteiinternen Widersachern zählen der ehemalige Außenminister Henry A Kissinger und Brent Scowcroft, einst Sicherheitsberater unter dem Vater des jetzigen Präsidenten, George Bush, der bereits einmal gegen Saddam Hussein antrat. Sie befürworten zwar eine Entmachung, warnen aber davor, dass George W. Bush einen Weg wählen könnte, "der Alliierte der Amerikaner befremdet und den Nahen Osten zu destabilisieren droht", berichtet die "New York Times". Dadurch könnten langfristige amerikanische Interessen beeinträchtigt werden, mahnen die Präsidenten-Kritiker.

Kissinger warnte in der "Washington Post", dass die US-Politik danach beurteilt werde, wie sie die Nachwirkungen eines Militäreinsatzes gegen den Irak handhabe. Damit vertritt er die Position von US-Außenminister Colin Powell, der sich zunehmend von den Falken in der Bush-Administration distanziert.

Powell selbst hob dieser Tage hervor, dass international viel eindringlicher debattiert werden müsse, wie dem Irak nach Saddam Hussein zu helfen sei, um dort einen funktionierende Demokratie aufzubauen und zu stabilisieren. Bevor dies nicht durchdacht werde, "sollte man nicht beginnen", wird ein hoher Beamter Powells zitiert.

Im "Wall Street Journal" kritisiert Scowcroft, bisher Befürworter der Koalition gegen den Irak, dass ein Angriff auf das diktatorisch regierte Land zum gegenwärtigen Zeitpunkt die bisherige Koalition gegen den Terrorismus "gefährden, wenn nicht gar zerstören" könne. Ein Krieg könne den Irak provozieren, mit chemischen oder biologischen Waffen einen Krieg zwischen Israel und der arabischen Welt auszulösen, warnt Scowcraft.

Auch der kurzzeitige Außenminister unter George Bush senior, Lawrence Eagleburger, mahnte im Sender ABC, solange Saddam Hussein seine Hand am Auslöser für Massenvernichtungswaffen habe, "weiß ich nicht, was wir dort sollen, wenn alle unsere Verbündeten dagegen sind".




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© SPIEGEL ONLINE 2002
Antworten
BRAD PIT:

Keine Meinungen ? o.T.

 
18.08.02 18:41
Antworten
BRAD PIT:

Bush braucht keine Allianz

 
19.08.02 18:58
US-KRIEGSPLÄNE         19.08.2002

Bush-Berater setzt nur auf Briten

Für einen Krieg der USA gegen den Irak ist nach Ansicht eines Beraters von US-Präsident Bush nur die Hilfe Großbritanniens wichtig. Alle anderen europäischen Verbündeten seien "nicht relevant".

Washington - Richard Perle, Vorsitzender der Kommission für Verteidigungspolitik im Pentagon, hält Großbritannien für den einzigen "einigermaßen wichtigen" Staat Europas in einem möglichen Krieg gegen Saddam Hussein. "Die restlichen Europäer ziehen es vor, wegzuschauen oder mit Saddam Geschäfte zu machen oder ihn auf verschiedene Arten zu bestechen", sagte der sicherheitspolitische Berater von George W. Bush in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC.
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte wiederholt betont, Deutschland werde sich an einem Militärschlag gegen den Irak nicht beteiligen. Aus Kreisen der Bundesregierung hieß es gegenüber SPIEGEL ONLINE, Perles Worte seien nur ein Teil der "inneramerikanischen Debatte", die man nicht kommentieren wolle.

Auch Russland mag einer harten Anti-Irak-Linie nicht folgen: Der Kreml bestätigte am Sonntag einen Bericht der "Washington Post" über den bevorstehenden Abschluss eines Abkommens mit dem Irak, das ein Gesamtvolumen von rund 40 Milliarden Dollar haben soll.

Allerdings waren auch die USA einer Zusammenarbeit mit dem Irak in der Vergangenheit offenbar nicht immer abgeneigt. Am Sonntag berichtete die "New York Times", das US-Militär habe die Truppen Saddam Husseins im Krieg gegen den Iran logistisch unterstützt und den Einsatz von Giftgas durch das irakische Militär stillschweigend in Kauf genommen.





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BRAD PIT:

Schon gegen pocken geimpft?

 
21.08.02 12:26
Bio-Terrorismus

Bundeswehr ordert massenhaft Anti-Pocken-Impfstoff

Von Severin Weiland

Um gegen Angriffe mit Pockenviren gewappnet zu sein, bestellt die Bundeswehr eine Million Dosen Pockenimpfstoff, wie SPIEGEL ONLINE vorliegende Papiere belegen. Der Liefertermin für die erste Tranche habe nichts mit einem möglichen Feldzug der USA gegen den Irak zu tun, erklärt das Verteidigungsministerium.

 
DPA

Freiwillige Grippeimpfung: Die Deutschen sind gegen vieles geschützt, gegen Pocken nicht


Berlin - Das Ausschreibungsverfahren mit der Nummer "Q/B41G/2G490/2C128" ist in einem dringlichen Tonfall gehalten. "Die oben genannte Liefertermine", schreibt das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz, "müssen unbedingt eingehalten werden." 500.000 Dosen Pockenimpfstoff seien mit "Liefertermin November 2002", weitere 500.000 Dosen mit "Liefertermin Februar 2003" zu beschaffen.

Damit der Ankauf zügig abgewickelt wird, hat die Behörde in der Ausschreibung zum "beschleunigten, nicht offenen Verfahren" gegriffen. Die beschränkte, europaweite Auswahl auf ganze fünf Anbieter von Pockenimpfstoffen begründet das Bundesamt mit einem knappen Satz: "Der Liefertermin für die ersten 500.000 Dosen Impfstoff (November 2002) muss sichergestellt werden."


Merkwürdiger Zeitpunkt für die Impfbestellung

 
DPA

Bundeswehr-Übung in Kuweit: Die Hardthöhe dementiert einen Zusammenhang zwischen Impfbestellung und US-Plänen für einen Irakfeldzug


Ist das plötzliche Tempo im Bundesamt für Wehrtechnik ein Zufall? Merkwürdig ist der Zeitpunkt der Beschaffungsmaßnahme allemal: Nach Ansicht von Experten könnte der Feldzug der USA gegen den Diktator Saddam genau in den Zeitraum zwischen November und Februar fallen.

Das Bundesverteidigungsministerium weist derartige Verknüpfungen zurück. Man beteilige sich "grundsätzlich nicht an Spekulationen um Angriffspläne auf den Irak", heißt es in einer schriftlichen Antwort an SPIEGEL ONLINE. Die Beschaffung des Pockenimpfstoffes sei "seit längerem in Abstimmung mit dem Bundesministerium des Inneren und dem Bundesministerium für Gesundheit geplant". Bei der Aufteilung in zwei Tranchen habe die "Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln" aus dem Etat des Bundesministeriums für Verteidigung "im Vordergrund" gestanden.

Bereits seit dem Frühjahr 2000 wollen die drei Behörden Schutzmaßnahmen gegen den Erreger der Pockenerkrankung erwogen haben. Nach den Terrorangriffen am 11. September seien die Anstrengungen der Bundesregierung "intensiviert" worden, so das Wehrministerium.

In der Tat war nach den ersten Meldungen über eine mögliche Biobedrohung das Bundesgesundheitsministerium aktiv geworden. Im November kaufte die Behörde zum Preis von rund 60 Millionen Euro (120 Millionen Mark) sechs Millionen Impfdosen in der Schweiz auf - um wenigstens einen kleinen Teil der Zivilbevölkerung im Notfall gegen Pockenviren schützen zu können. Auch die Bundeswehr sollte für alle Fälle einen Grundstock bereitstellen.

Die jetzt vom Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung georderten Pockendosen reichen aus, um alle Angehörigen der Truppe gegen die Pocken zu schützen - neben den rund 338.000 Soldaten auch die rund 140.000 Zivilbeschäftigten. Doch eine Massenprävention ist vorerst nicht geplant. Es sei "derzeit" nicht beabsichtigt, Angehörige der Bundeswehr gegen den Erreger der Pocken zu impfen, lautet die Antwort der Hardthöhe.

Zivilbevölkerung weitestgehend ungeschützt


 
DPA

Impfung: In den USA werden mehr als fünf Milliarden Dollar für den Pockenschutz ausgegeben


Mit der Anschaffung von einer Million Impfdosen ist die Bundeswehr im Notfall besser geschützt als die Zivilbevölkerung. Seit Monaten streiten sich Bund und Länder um den Kauf weiterer Mittel. Um flächendeckende Impfungen an den rund 80 Millionen Einwohnern der Bundesrepublik durchzuführen, müsste Serum im Wert von rund 420 Millionen Euro gekauft werden. Doch Länder und Bund schieben sich die Zuständigkeiten gegenseitig zu: Der Bund hält die Pockenimpfung für eine Aufgabe des Katastrophenschutzes, womit die Anschaffung des Serums in die Zuständigkeit der Länder fiele. Die Länder ihrerseits verweisen auf den Zivilschutz - und der ist Sache des Bundes.

Dabei wäre Eile wohl angebracht. Sicherheitsexperten wie Hans-Ludwig Zachert warnen seit langem vor den Gefahren eines Pockenangriffes. Es sei bemerkenswert, mit welcher "befremdlichen Gelassenheit" die meisten Deutschen und vor allem die für die Innere Sicherheit zuständigen Behörden mit der Bedrohung durch Bioterrorismus umgingen, stellt der frühere Präsident des Bundeskriminalamtes konsterniert fest.

Bush bewilligt Milliarden für Anti-Pockenkampf


 
AP

US-Präsident Bush: Die Vernichtung von Pockenviren wurde gestoppt


In den USA, Hauptziel möglicher neuer Terrorangriffe, wird die Gefahr seit dem 11. September nicht mehr unterschätzt. US-Präsident George W. Bush bewilligte ein knapp über fünf Milliarden Dollar schweres Programm. Damit werden Hochsicherheitslabore gebaut und neue Forschungsaufträge vergeben. In einer ersten Stufe sollen Ärzte und Krankenhauspersonal gegen die Pockenviren geschützt werden. Die Angst vor der Ansteckungsgefahr ist zurückgekehrt - und das, obwohl die Epidemie, die wohl an die 500 Millionen Menschen im 20. Jahrhundert dahinraffte, seit fast 30 Jahren als ausgerottet gilt. Der letzte natürliche Fall wurde 1977 in Somalia gemeldet. Doch im Kalten Krieg wurde auf beiden Seite weiterhin mit Pockenviren geforscht. Offiziell existieren noch immer zwei tiefgekühlte Bestände an Pockenviren: Beim "Center für Disease Control and Prevention" (CDC) im US-amerikanischen Atlanta und am Vektor-Institut in Nowosibirsk in Russland. Die US-Regierung glaubt, dass sich Staaten wie der Irak oder Nordkorea aus dem früheren Beständen der Sowjetunion mit Pockenviren bedient haben könnten - und notfalls zu einem Einsatz entschlossen wären.

Eigentlich sollten die US-Virenbestände nach einem Beschluss der Weltgesundheitsorganisation WHO bis Ende dieses Jahres vernichtet werden. Doch nach den Terrorangriffen auf New York und Washington vollzog Bush eine Kehrtwende. Stattdessen gehen US-Forscher jetzt an die Entwicklung neuerer und besserer Impfstoffe.

Tausende Tote bei Angriff auf Metropolen

Wie leicht eine Supermacht durch Pockenviren zu erschüttern wäre, haben die CDC-Wissenschaftler in Modellrechnungen zusammengefasst: Bereits ein Anschlag auf eine mittelgroße Stadt hätte verheerende Folgen. Im Verlaufe eines Jahres würden bei der Infizierung von 1000 Menschen bis zu 110.000 Menschen sterben. Würde eine Pockeninfektion in einem einzigen auftretenden Fall hingegen sofort festgestellt und unverzüglich mit Massenimpfungen begonnen, würden nur 560 Menschen sterben. Auch könnte die Ausbreitung nach Ansicht der US-Forscher in 115 Tagen gestoppt sein.

Wie in den USA, so sind auch in der Bundesrepublik die meisten Menschen gegen das Virus nicht immun. In den USA wurde 1972 die Impfung eingestellt, in Deutschland 1984. Unklar ist auch, wie weit ältere Impfungen - etwa aus den Sechzigern - heute noch Schutz böten. Die Reihenimpfungen waren unter anderem auch wegen der Nebenwirkungen eingestellt worden, die vor allem bei Kranken, Alten und Kindern auftauchen. Trotz möglicher Nebenwirkungen - das in Berlin angesiedelte Robert-Koch-Institut plädiert seit langem für die Anschaffung eines Serum-Grundstockes für alle 80 Millionen Einwohner Deutschlands. Die Forscher wollen für den GAU gewappnet sein - um bei einer "Veränderung der Bedrohungslage" oder "beim Auftreten eines Falles" zügig an die Impfung der Bevölkerung zu gehen.


 
DDP

Bundeswehrsoldat: Ab Februar 2003 stehen eine Million Impfdosen für die Truppe bereit


Für ihre Angehörigen wird die Bundeswehr spätestens im November dazu in der Lage sein. Zwar wird im Verteidigungsministerium die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs mit Pockenviren zurzeit für unwahrscheinlich gehalten. Träte er jedoch ein, wäre der Ausbruch einer Pockenepidemie, so das Verteidigungsministerium in seiner schriftlichen Antwort, "eine existentielle Herausforderung für die Bundeswehr."

Antworten
altmeister:

@brad pit

 
21.08.02 12:31
nichts für ungut bürschle aber ich denke du wärst in einem anti us chat oder besser anti gegen alles vernünftige chat besser aufgehoben.

mfg altmeister
Antworten
BRAD PIT:

@altmeister

 
21.08.02 12:37
1. Bin ich nicht anti-amerikanisch, sodern nur gegen deren derzeitige Politi, die auch Deutschland tangieren wird.

2. Dieser Thraed wurde schon über 1600 mal gelesen, also scheinst Du absolute Mindermeinung zu sein.

3. Erwarte ich von dir sowieso inzwischen nichts konstruktives oder kritisches mehr. Hast Du nichts aderes zu tun? Läuft nicht gerade "Vera am Mittag"?
Antworten
altmeister:

@brad pit

 
21.08.02 12:40
ob die vera läuft weiß ich nicht
aber meine kurzen auf hvb ,sap und epcos!
aber zum letzten mal zu deinem quatsch D muß da mit machen wenn wir uns weltpolitisch nicht total isolieren wollen und dann bürschle wird es richtig schlimm!
Antworten
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