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Blanker Hohn: Bush verspricht Be-


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BRAD PIT:

Blanker Hohn: Bush verspricht Be-

 
08.08.02 10:22

-sonnenheit

Madison - US-Präsident George W. Bush hat im Hinblick auf einen möglichen Militärschlag gegen den Irak Geduld und Besonnenheit versprochen. Freunde und Alliierte sowie der amerikanische Kongress würden in die Überlegungen mit einbezogen, sagte Bush in einer Rede in Madison (US-Bundesstaat Mississippi).
"Ich verspreche, dass ich geduldig und besonnen handeln werde, dass wir den Kongress und natürlich unsere Freunde und Verbündeten konsultieren werden", sagte Bush. "Es gibt Länder, die Massenvernichtungswaffen haben und entwickeln, die von Menschen regiert werden, die ihre eigenen Leute vergiften. (...) Dies sind echte Bedrohungen, und wir sind es unseren Kindern schuldig, uns diesen Bedrohungen zu stellen."

Generalstabschef Richard Myers verwies in Washington darauf, dass das irakische Militär allein in der vergangenen Woche in der nördlichen und der südlichen Flugverbotszone je fünfmal auf alliierte Flugzeuge geschossen habe.


Meine Meinung dazu:

Die reinste Verarschung. Die USA erfüllen selbst alle Kriterien eines
Terrosstaates.

1. Sie stellen selbst Massenvernichtungswaffen her und sind die größte Atommacht.
2. Sie setzen diese Waffen im Krieg ein , siehe Hiroshima /170.000 Tote.
3. Sie setzen sie sogar gegen die eigene Bevölkerung ein. Siehe Bericht des Spiegel, wonach die USA heimlich die Auswirkungen einer radioaktiven Verseuchung an eigenen Marinesoldaten (hunderten) ausprobiert haben.

4. Die USA boikottieren sämtliche international relevanten Abkommen, von Kyoto bis hin zum Internationalen Strafgerichtshof.
5. Die USA machen ihre eigene Politik und unsere devoten Regierungen versuchen mit allen Mitteln, es so darzustellen, als gäbe es eine internationale Terror-Allianz.
Dies geschieht nur, um nicht eingestehen zu müssen, dass man nichts mehr zu melden hat.

DER WOLF WIRD ZUM SCHÄFER GEMACHT.



Antworten
Rheumax:

Da ist ein Monster entstanden, dem

 
08.08.02 10:44
sich nach dem Zerfall der UdSSR niemand mehr entgegenstellen kann und das nur noch brave Vasallen duldet.
Wie hat der engstirnige Oberami sinngemäß doch gesagt?
"Die Staaten müssen sich entscheiden, ob sie für uns sind oder gegen uns"
Für den gibt es anscheinend nur schwarz und weiß ohne jeden Zwischenton.
Besonnenheit ist für den Kerl ein Fremdwort uns seine Cowboy-Politik
eine Bedrohung für den Weltfrieden, die Angst macht.
Antworten
altmeister:

ganz genauRheumax!! wenn ich könnte geb es jetzt

 
08.08.02 10:48
grün für dich!
Antworten
BRAD PIT:

Richtig Rheumax. Besonders wenn

 
08.08.02 10:54
man bedenkt, dass der Irak 1990 auch als große Bedrohung für Saudi-Arabien galt, ist es interessant, dass nicht mal diese von saddam eine akute Gefahr ausgehen sehen.

Hier die Presse:


Saudi-Arabien versagt USA die Unterstützung

Saudi-Arabien wird die Vereinigten Staaten bei einem Angriff auf den Irak nicht unterstützen. Die Regierung im Weißen Haus hat offenbar bereits reagiert und Truppen sowie Munition nach Katar verlegt.

 
AP

Amerikanischer Luftstützpunkt in Saudi-Arabien


Dschiddah - Der saudi-arabische Außenminister Prinz Saud al-Feisal sagte am Mittwoch, sein Land habe keine Einwände, wenn die US-Streitkräfte ihren Stützpunkt in dem Land für die Überwachung des Flugverbots im Norden und Süden Iraks nutzten. Für einen Angriff auf den Irak stehe der saudi-arabische Boden aber nicht zur Verfügung.

Die Beziehungen zu den USA seien so fest wie vor dem 11. September, erklärte Feisal. Osama Bin Laden habe versucht, einen Keil zwischen die USA und Saudi-Arabien zu treiben, indem er für den Anschlag 15 der 19 Attentäter aus Saudi-Arabien auswählte, erklärte der Außenminister.

"Wir sind gegen jeden Angriff auf den Irak", sagte der Prinz. "Wir glauben, das ist nicht notwendig, besonders jetzt, da der Irak mit der Umsetzung der Uno-Resolutionen beginnt." Jede Veränderung in der irakischen Führung müsse aus dem Volk kommen. Dies habe Saudi-Arabien den USA offiziell und in privaten Gesprächen deutlich gemacht.

Das Land hatte die US-Truppen im ersten Golfkrieg 1991 unterstützt. Auch alle anderen arabischen Staaten, die den USA beim letzten Mal beiseite standen, haben sich gegen einen Angriff auf Irak ausgesprochen.

Die USA haben offenbar schon reagiert und ohne großes Aufsehen Munition, Ausrüstung und Kommunikationsanlagen von Saudi-Arabien nach Katar verlagert. Journalisten konnten dort schon vor einigen Wochen Zeichen für den Ausbau des Stützpunktes al-Udeid sehen, wie zum Beispiel frisch geteerte Landebahnen und neue Hangars.

Das Pentagon, das Außenministerium und das Weiße Haus haben sich ungeachtet der Meinungsverschiedenheiten, aber in deutlicher Form von einem bekannt gewordenen Expertenbericht über Saudi-Arabien distanziert, in dem unter anderem Angriffe auf die saudi-arabischen Ölfelder empfohlen wurden, wenn das Land nicht mehr gegen den Terrorismus unternehme. In dem von der Regierung finanzierten Vortrag für ein Zentrum für verteidigungspolitische Studien hieß es weiter, Saudi-Arabien sei der gefährlichste Gegner der USA im Nahen Osten. Hintergrund war auch, dass die meisten der Attentäter vom 11. September aus Saudi-Arabien kamen.

Die Vorschläge spiegelten nicht die Ansichten der Regierung wieder, sagte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld am Dienstag. "Saudi-Arabien ist so wie alle anderen Staaten", erklärte Rumsfeld. Mit manchen der Aktivitäten seien die USA einverstanden, mit anderen nicht.



Anmerkung von mir:

Selbst der Angriff von Irak auf den Iran geschah nur,weil die USA den Irak dazu angestachelt haben.
Antworten
Rheumax:

Die Haltung unserer Parteien zum bevorstehenden

 
08.08.02 17:36
Angriff ist ganz interessant - mitten im Wahlkampf.
Der "Friedenskanzler" versucht die Gunst der Stunde und den Umstand zu nutzen, dass die Zustimmung zu einem Krieg bei uns viel niedriger ist als damals vor
gut zehn Jahren.
Schäuble scheint von allen guten Geistern verlassen und propagiert die Nibelungentreue zum großen Verbündeten.
Stoiber hält sich lieber zurück, was auch gut ist.
Wenn man den Kandidaten auf seiner Amerikareise gesehen hat, im Stil von "Fast wäre ich von Mr. President persönlich empfangen worden, habe von seiner Sekretärin aber sogar ein Autogramm bekommen", dann weiß man, was von der wahrscheinlichen künftigen Regierung in Bezug auf Amiland zu erwarten ist.
Antworten
BRAD PIT:

Der folgende Beitrag über die CIA verdeutlicht

 
12.08.02 12:22
nochmal, dass die USA nicht weniger Skrupellos sind, als Terroristen.

ERMITTLUNGSMETHODEN DER CIA

LSD für hartnäckige Zeugen

In den USA geraten die Geheimdienste und das Militär zurzeit wegen der Behandlung von Hunderten inhaftierter Terrorverdächtiger immer stärker in die Kritik. Ein ARD-Dokumentarfilm zeigt nun, wie die CIA schon nach dem Zweiten Weltkrieg ein fragwürdiges Programm entwickelte, um schweigsame Zeugen erst zum Reden und dann zum Vergessen zu bewegen.

 
AP :
US-Präsident George W. Bush besuchte CIA-Chef Tenet in der Zentrale des Geheimdienstes


Kaum ein Tag vergeht, an dem amerikanische Zeitungen nicht über fragwürdige Fälle von inhaftierten Terrorverdächtigen berichten, von denen nach vorsichtigen Schätzungen immer noch mehr als tausend in diversen US-Gefängnissen und Militärbasen einsitzen. Erst in der vergangenen Woche schilderte die "Washington Post" die Geschichte eines in Ägypten geborenen Mannes, der monatelang in New York in einer Einzelzelle saß, weil er unter Terrorverdacht stand. Die Vorwürfe, die der Mann nach seiner Freilassung erhebt, wiegen schwer: Er beschuldigt Agenten des Geheimdienstes CIA, ihn mit Gewalt zu einem Geständnis gezwungen zu haben. Ein US-Richter hat sich nun des Falls angenommen und will der CIA viele unangenehme Fragen stellen.

Besonders die Tatsache, dass die Öffentlichkeit so gut wie nichts über die Inhaftierten und deren Situation erfährt, macht vielen Menschenrechtsorganisationen Angst. Der Grund für die Befürchtungen kommt nicht von ungefähr, denn dass die CIA und andere Behörden bei der Beschaffung von Informationen bei inhaftierten Zeugen nicht immer sehr zimperlich auftritt, ist seit langem bekannt. Ein Dokumentarfilm, der am Montagabend um 21.45 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird, beschreibt nun einen Fall, an dem die skrupellosen Methoden der CIA deutlich werden. Die Macher des 90-minütigen Streifens "Deckname Artischocke" decken auf, wie die CIA nach dem Zweiten Weltkrieg ein Programm entwickelte, um Zeugen zum Reden zu bringen.

Warum musste Frank Olson sterben?

Die Journalisten Egmont Koch und Michael Wech recherchierten monatelang die Umstände des rätselhaften Todes eines amerikanischen Wissenschaftlers, der sich angeblich im November 1953 aus dem Fenster eines New Yorker Hotels stürzte. Warum, so fragen die beiden Reporter und auch der Sohn von Frank Olson, musste der Bio-Wissenschaftler sterben, obwohl nichts auf einen möglichen Suizid hinwies? War es sein Wissen über ein streng geheimes CIA-Programm oder die Anthrax-Forschung der Army, die ihn in den Tod trieb? Oder war es gar die CIA selber, die den Mann loswerden wollte, weil er zu viel wusste und aussteigen wollte? Der Film gibt keine klare Antwort. Trotzdem haben die Filmemacher viel Interessantes gefunden über die fragwürdigen Machenschaften der CIA, die sie auch mit ehemals als geheim klassifizierten Dokumenten belegen können.

 
WDR :Frank Olson (l.) war einer der Forscher, die für die CIA mit LSD experimentierten


Denn der Wissenschaftler Frank Olson war nicht irgendwer in der CIA. Gemeinsam mit einigen anderen Wissenschaftlern leitete er Anfang der fünfziger Jahre für die CIA das Programm "Artischocke". Dessen Ziel wird in einem CIA-Dokument, das die Rechercheure in den heute frei zugänglichen Archiven entdeckten, ganz klar definiert: Durch die Behandlung von Zeugen mit Drogen wie LSD und anderen Chemikalien sollten "Personen fragwürdiger Loyalität, zum Beispiel Doppelagenten oder sowjetische Spione", zum Reden gebracht werden. In Experimenten testeten Männer wie Olson die Wirksamkeit der Drogen und gaben ihre Ergebnisse an die CIA weiter.

Erst reden, dann wieder vergessen

Was die Filmemacher weiter herausfanden, ist eine der dunklen Seiten des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion: Laut den Recherchen richtete die CIA in den fünfziger Jahren in Deutschland Zentren in Berlin und Oberursel ein, wo russische Gefangene mit Drogen und brutaler Folter zum Reden gebracht wurden. Das Ziel der Experimente beschreibt ein ehemaliger CIA-Agent in dem Film ganz deutlich. Die Zeugen sollten mittels der Drogen erst zum Reden gebracht werden und danach alles wieder vergessen. Selbst Erkenntnisse von führenden Nazi-Wissenschaftlern, die bereits in den Konzentrationslagern mit solchen Methoden experimentierten, sollen laut den Aussagen von Zeugen in dem Film dort von den Amerikanern umgesetzt worden sein. Vor Ort in Berlin war auch Frank Olson.

Chronologisch beschreiben die Autoren den beruflichen Weg von Olson, der immer tiefer in die innersten Geheimnisse der CIA und der Army eindringt und sich durch seine Offenheit immer mehr in Gefahr bringt. Am Ende ist er einer der wichtigsten Geheimnisträger der CIA. Er wusste nicht nur viel über die Drogenexperimente, sondern auch über die Versuche der Army mit biologischen Kampfstoffen. Für die Geheimdienste reiste er viel herum, begleitet B-Waffen-Versuche auf den Antillen oder die Drogenexperimente in Deutschland. Als er jedoch Freunden und Kollegen von seinem geplanten Ausstieg bei der CIA erzählte, wurde er für die Geheimen mehr und mehr zum Risiko. Schon Wochen vor seinem Tod wurde er auf Schritt und Tritt beschattet.

Für einen Mord fehlen die Beweise

 
WDR :
Von einem Gerichtsmediziner ließ Eric Olson die Leiche seines Vaters erneut untersuchen


Ob Frank Olson im November 1953 umgebracht wurde und von wem, haben auch die Autoren nicht herausgefunden. Doch fast jedes Detail an dem Tod des Wissenschaftlers erscheint merkwürdig. So traf die Polizei kurz nach dem vermeintlichen Suizid einen CIA-Agenten auf dem Zimmer von Olson an, der jedoch von dem Fenstersturz nichts mitbekommen haben will. Außerdem stellten Gerichtsmediziner nach einer Exhumierung der Leiche fest, dass Olson kurz vor seinem Tod offenbar bewusstlos geschlagen wurde und die erste Obduktion mehrere, offenbar bewusst gemachte Fehler enthielt.

Und noch etwas ist fragwürdig an dem Fall Olson: Als die Familie in den siebziger Jahren schon einmal eine Untersuchung des Falls einleiten wollte, meldete sich plötzlich das Weiße Haus bei ihnen. Der damalige Präsident Gerald Ford lud die Familie von Frank Olson zu sich nach Washington ein und entschuldigte sich bei ihnen, ohne jedoch zu sagen warum. Zuvor hatten ihn seine damaligen Stabsberater, der heutige Vize-Präsident Dick Cheney und der aktuelle Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, gewarnt, dass bei einer Untersuchung möglicherweise sehr heikle Details aus diversen Forschungsverfahren an die Öffentlichkeit kommen könnten. Das geheime Memo haben die Journalisten ebenfalls in den Archiven aufgestöbert.

Das Motiv der US-Offiziellen war schnell klar: Durch eine hohe finanzielle Entschädigung sollte die Familie zum Schweigen gebracht werden. Trotzdem forschte der Sohn von Frank Olson weiter. Beweisen wird er seine Theorie des Mords an seinem Vater wohl nie, doch allein die vielen offenen Fragen werfen dunkle Schatten auf die CIA.

Matthias Gebauer
/ Spiegel-online
Antworten
BRAD PIT:

Krieg gegen Irak

 
12.08.02 12:28

Briten halten nichts von uneingeschränkter Solidarität

Die Briten sind dagegen, an der Seite der USA gegen den Irak in Krieg zu ziehen. Nur jeder Fünfte sprach sich in einer Umfrage dafür aus, den großen Verbündeten bei einem Feldzug gegen Saddam Hussein zu unterstützen.

 
AP

Bushs Intimfeind Nr. 1: Saddam Hussein


London - 32 Prozent wollen, dass sich ihr Land im Falle eines Krieges darauf beschränkt, den USA diplomatisch Rückendeckung zu geben. Das ergab eine heute vom "Daily Telegraph" veröffentlichte repräsentative Umfrage. 29 Prozent sind dafür, dass sich die Regierung in London von den USA distanziert, aber den Krieg nicht öffentlich verurteilt. 17 Prozent wünschen sich eine solche Verurteilung, und drei Prozent sind unentschieden.


  Was tun in Sachen Irak? Diskutieren Sie mit anderen SPIEGEL-ONLINE-Lesern!


Der Umfrage zufolge genießt US-Präsident George W. Bush unter den Briten nur geringes Vertrauen. 54 Prozent stimmen der Einschätzung zu, dass Premierminister Tony Blair das "Schoßhündchen" des US-Präsidenten ist. Würde er die USA im Kriegsfall unterstützen, würden 53 Prozent seiner Regierung "mit weniger Sympathie" gegenüberstehen und nur sechs Prozent mit mehr. Für den Rest würde es keinen Unterschied machen. Gleichzeitig erkennen 77 Prozent an, dass der Irak unter Präsident Saddam Hussein "eine Bedrohung für den Weltfrieden" ist und chemische und biologische Waffen entwickeln will.




Antworten
Rheumax:

Der Dokumentarfilm in der ARD gestern war wirklich

 
13.08.02 09:29
(arti-)schockierend.
Solche Machenschaften hätte man doch nur brutalen Finsterlingen im bösen Russland zugetraut.
Aber der Schauplatz war ein idyllisches Fachwerkhaus im Taunusörtchen Oberursel.
Hätte nie gedacht, das so etwas mitten in unserem Land möglich ist.
Wer den Film gesehen hat, weiß, wovon ich rede.
Auch über den Einsatz von Bio-Waffen seitens der USA im Koreakrieg hatte ich noch nie etwas gehört.
Ein Danke an BRAD PIT für den Hinweis auf den Film in diesem Thread.
Antworten
Pocket:

Es geht gar nicht um eine Lösung

 
13.08.02 09:56
Wer sagt denn das die USA mit einem Einsatz dort unten eine Befreiung der Welt von den bösen Islamisten beabsichtigen? Ich bin der Meinung das es wie bei allen Dingen nur einzig und allein ums Geld geht. Auch im Golfkrieg sind damalige Schritte, Immer unter der Berücksichtigung der eigenen wirtschaftlichen Lage in den USA gemacht worden. Und das aus gutem Grund... Die USA verdienen ausgesprochen gut. An Dingen die Sie nichts angehen.. Es liegt nicht daran das wie bei STERN TV Reportage gezeigt der Army angeblich die Soldaten ausgehen, sondern die derzeitige konjunkturelle Lage ist noch keine Grundlage um sich auf etwaige Fehlschläge dort unten einlassen zu können. Im übrigen wer sagt denn das es einen Unterschied zwischen Terorrgruppen und der Regierung der USA gibt
Antworten
MOTORMAN:

@Rheumax: Auf ARD-Doku hatte ich hingewiesen

 
13.08.02 10:10
aber wohl zu spät für die meisten. Ich frage mich dann immer, warum DK/schnorrer dann immer derart eins aufs Maul bekommt, wenn er eine Ami-kritische Haltung bezieht? Ich glaube es ist eher die Angst davor, dass er Recht haben könnte. Das man sieht, dass der amerik. "Freund" doch nicht so in friedlicher Absicht die Weltpolizei spielt. Und dass die Taten so schlimm sind, dass man sie den Nazis, aber auf keinen Fall den USA zutraut. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Die Welt wird wohl an der amerik. Politik weiter kaputt gehen (nicht von dem Wahlvok selber, die können wirklich sagen, dass sie aber von gar nix ne Ahnung haben).

traurige und schockierte Grüße
mm
Antworten
pusherman:

Hi Folks!

 
13.08.02 10:46
Was ist schlimmer eine verregnete Woche im Chiemgau oder diese Anti-Amerikanische Polemik hier im Board?
Ich halte mich aber zurück. Wir leben ja schliesslich Gott sei Dank in einem Land in dem man seine Meinung frei äussern kann und deswegen muss man es akzeptieren dass ihr so eine Meinung habt. Verstehen kann ich dies aber beim besten Willen nicht. Ihr hattet wahrscheinlich nie irgendwelche persönlichen Kontakte zu US-Amerikanern und die wahre Intention der Politik der derzeitigen US-Regierung wird von euch einfach nicht erkannt. Ihr unterstellt George W. Bush Dinge die meiner Meinung nach ungeheuerlich sind!!!!!!!!!Aber wie gesagt ist eben eure Meinung. Meine Meinung kennt ja jeder der hier aufmerksam dieses Board verfolgt zur Genüge. Mir ist meine Zeit zu schade mich jetzt wieder auf eine ausführliche Diskussion einzulassen.
Nur so viel: Ich denke in Ländern wie z.B. dem Irak, Iran, oder Nordkorea wäre es absolute Utopie auch nur an so ein Board wie dieses hier zu denken.

traurige und schockierte Grüsse

Pusherman

Antworten
BRAD PIT:

@pusherman

 
13.08.02 10:54
Lieber Pusherman

Du sprichst hier über die Meinungsfreiheit.
Du hättest lieber schreiben sollen: "NOCH kann man in diesem Land seine Meinung frei äußern".
Wir sprechen hier immerhin über die USA. Da gab es vor nicht allzu langer Zeit die McCarthy -Ära, wo jeder verfolgt wurde, von dem man befürchtete dass er ein Kommunist sei. Ein amerikanisches Senioren-Ehepaar wurde dort sogar hingerichtet, weil sie Mitglied der KP waren.

Ich kann mir gut vorstellen, dass hier demnächst jeder, der sich kritisch über die USA äußert erst mal beweisen muß, dass er kein Terrorist ist.
Antworten
Pocket:

ES GEHT JA AUCH GARNICHT UM DEN BRENNENDEN

 
13.08.02 11:04
Bush! er ist ja nicht derjenige welcher die Entscheidungen wirklich trifft auch wenn das in den Kinofilmen so dargestellt wird
Antworten
BRAD PIT:

@pusherman

 
13.08.02 11:12
Es könnte dich vielleicht zum Thema Meinungsfreiheit im Iran auch einiges interssieren.
Ich habe das land vor einigen Monaten  besucht. Es ist zwar richtig, dass dort regelmäßig die kritischen Zeitungen geschlossen werden, um dann unter anderem Namen neu zu eröffnen.
Wenn man dort aber mit den Leuten auf der Straße spricht, z.B. mit Taxifahrern, dann ist man erstaunt darüber, wie alle ganz offen über die Regierung schimpfen.
Wieso da dennoch nichts passiert, werdet ihr euch fragen.
Die Leute sagen, wir sind zwar mit unserer Regierung unzufrieden, aber wir können unserer Arbeit nachgehen und haben alles was wir zum Leben brauchen. Sogar Alkohol kann man dort unterm Tresen bekommen, wen man will. Es lohnt sich für sie nicht ihr Leben zu riskieren und zu demonstrieren.

Wen ich mir jetzt mitten in Europa mal Italien anschaue, dann ist so eine Situation auch hier nicht abwegig. Dort regiert die Mafia und kontrolliert die Medien. Sie biegen sich sogar die Gesetze extra zurecht. Meinst du der durchschnittliche Italiener findet das gut. Denen ist Genua eine Lehre gewesen.

Wenn wir nicht aufpassen, sind wir nicht mehr weit von solchen Zuständen entfernt. Noch haben wir ja eine Meinungsfreiheit, aber leider zuviele Menschen, die das für selbstverständlich halten.
Antworten
BRAD PIT:

Bei den Amis hat die Gehirnwäsche

 
13.08.02 12:51
schon gut funktioniert.

Amerikaner wollen Krieg gegen den Irak

69 Prozent der Amerikaner befürworten einer Umfrage zufolge den Plan ihres Präsidenten, Saddam Hussein in einer Militäraktion zu stürzen. Von einem US-Alleingang, wie er derzeit nicht unwahrscheinlich scheint, halten sie jedoch wenig.


Washington - Weniger als die Hälfte der Befragten sprach sich in der Umfrage der Zeitung "Washington Post" und des Senders ABC für einen Angriff aus, wenn die USA nicht von ihren Verbündeten unterstützt werden. Eine Invasion mit Bodentruppen hielten 57 Prozent der Befragten für richtig.

Die USA werfen Irak vor, nach Massenvernichtungswaffen zu streben. Präsident George W. Bush hatte erklärt, Saddam mit allen Mitteln stürzen zu wollen, und auch einen Angriff gegen Irak nicht ausgeschlossen. Die USA und die Vereinten Nationen (Uno) fordern die bedingungslose Fortsetzung der seit 1998 unterbrochenen Waffeninspektionen in Irak.

Die Rückkehr der Uno-Inspektoren ist eine entscheidende Bedingung für die Aufhebung der Sanktionen, die die Uno nach der irakischen Invasion in Kuweit 1990 gegen Irak verhängt hatte. Bush erklärte wiederholt, er habe sich keinen Zeitplan für eine Entscheidung über einen Militärschlag gegen Irak gesetzt.

Der britische Premierminister Tony Blair hat den USA seine Unterstützung im Falle eines Militärschlags versichert, Frankreich hatte erklärt, ein Angriff müsse mit einem Uno-Mandat verbunden sein. Die Bundesregierung lehnt einen Militärschlag gegen den Irak ab.

Franzosen und Engländer sind jedoch unabhängig von der Haltung ihrer Regierungen strikt gegen einen Militärschlag. Drei Viertel der Bürger sprachen sich bei einer Umfrage in Frankreich gegen eine Intervention aus, wobei es für sie keinen Unterschied macht, ob der US-Präsident allein gegen Bagdad vorgeht oder eigene Truppen an einer von den Uno geführten Irak-Intervention teilnehmen.

In Großbritannien vertritt nur jeder Fünfte die Ansicht, dass die Briten die USA militärisch unterstützen sollten. 32 Prozent der Befragten wollen, dass sich ihr Land im Falle eines Krieges darauf beschränkt, den USA diplomatisch Rückendeckung zu geben.




Antworten
kunibert:

13.8.02 Irak erklärt Rückkehr der UNO-Inspektoren

 
13.08.02 13:04
URL: de.news.yahoo.com/020812/71/2wlwq.html


Dienstag 13. August 2002, 08:59 Uhr

Irak erklärt Rückkehr der UNO-Inspektoren für unnötig

Dubai/Bagdad (Reuters) - Irak hat die von der UNO geforderte Rückkehr der Waffeninspektoren am Montag für unnötig erklärt. In einer ersten Reaktion warfen die USA dem irakischen Präsident Saddam Hussein vor, etwas verheimlichen zu wollen.


Der irakische Informationsminister Mohammed Saeed el Sahaf sagte dem arabischen Satelliten-Sender El Dschasira, die Inspektoren hätten ihre Arbeit bereits vor ihrer Abreise vor vier Jahren beendet. Eine irakische Offerte an die Vereinten Nationen (UNO) zu einem "gerechten Dialog" habe keine Einladung an die Inspektoren umfasst. Die UNO nahm zu der Äußerung nicht Stellung und erklärte, sie warte weiter auf eine Antwort der Regierung in Bagdad auf ein Schreiben von Generalsekretär Kofi Annan. Nach irakischen Angaben ist ein Antwortschreiben bereits in Vorbereitung. Der Ölpreis zog unterdessen Händlern zufolge unter anderem wegen Spekulationen über einen militärischen Aufmarsch der USA im Nahen Osten an.


Die USA und die UNO fordern die Fortsetzung der seit 1998 unterbrochenen Inspektionen. Die Rückkehr der Inspektoren ist eine entscheidende Bedingung für die Aufhebung der Sanktionen, die die UNO nach der irakischen Invasion von Kuwait 1990 gegen Irak verhängt hatte. Der Irak fordert ein sofortiges Ende der Sanktionen, während US-Präsident George W. Bush einen Regierungswechsel in Bagdad zu einem Ziel seiner Regierung erklärt hat.


"Wir müssen uns vergewissern, dass Irak weder Massenvernichtungswaffen noch Langstrecken-Raketen besitzt", sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Dies werde von den UNO-Resolutionen verlangt. Daher müssten die Waffenkontrolleure zurückkehren.


Annan hatte die Rückkehr der UNO-Inspektoren als Voraussetzung für substanzielle Gespräche mit Irak gefordert. Sahaf sagte dem Sender: "Die Arbeit der Inspektoren-Gruppen in Irak ist abgeschlossen worden." Unklar blieb, ob seine Äußerung eine endgültige Ablehnung der UNO-Forderungen nach einem Rückkehr der Inspektoren bedeutet. Iraks Außenminister Nadschi Sabri sagte, ein Antwortschreiben an Annan sei in Vorbereitung. Nähere Angaben machte er nicht. UNO-Sprecher Fred Eckhard sagte, die UNO habe zuletzt vergangene Woche mit dem Schreiben Annans den Kontakt zu Irak gesucht. "Wir warten immer noch auf eine offizielle Antwort auf diesen Brief", fügte der Sprecher hinzu.


Antworten
BRAD PIT:

Auch wenn die Inspektoren ins Land gekommen wären

 
13.08.02 13:13
würden die USA über kurz oder Lang sowieso Saddam stürzen wollen. Wozu sollte er dann auch kooperieren?
Antworten
kunibert:

BRAD PIT

 
13.08.02 13:16
verbohrt?
Antworten
kunibert:

Verhandlungen zwischen UNO/Irak gescheitert

 
13.08.02 13:39
 WIEN-AKTUELL  

Verhandlungen zwischen UNO/Irak gescheitert

Die UNO und der Irak haben sich bei den Verhandlungen in Wien nicht über die Rückkehr der UNO-Waffeninspektoren in den Irak einigen können.

„Die Iraker haben nicht Ja gesagt“, erklärte UNO-Generalsekretär Kofi Annan am Freitag in Wien nach den Verhandlungen mit dem irakischen Außenminister Naji Sabri. Dennoch betonen beide Seiten, dass sie die Diskussionen fortsetzen wollten. „Wir bleiben in Kontakt und werden die Diskussionen fortsetzen“, betonte Annan.

Annan zeigte sich vorsichtig zuversichtlich über die Fortsetzung der Kontakte mit dem Irak: „Wir sind in der Mitte des Weges.“ Es seien viele Informationen ausgetauscht worden, nachdem es zwölf Jahre fast keinen Kontakt zwischen der UNO und dem Irak gegeben habe. „Wir haben vereinbart, die Diskussionen auf technischem Niveau und über technische Fragen fortzusetzen“. Die irakische Delegation müsse aber nach den zweitägigen Wiener Gesprächen nun in Bagdad Konsultationen abhalten, erklärte Annan.

Auch Sabri betonte die Bereitschaft seines Landes, den Kontakt mit der UNO aufrecht halten zu wollen. Es gebe aber noch viele offene Fragen und „wir benötigen eine Annäherung an ein gemeinsames Verständnis“, betonte er. Der Außenminister lobte die „konstruktiven Gespräche“ und äußerte ebenso wie Annan die Hoffnung, dass die Verhandlungen fortgesetzt würden.

Teil der Gespräche war auch die mögliche Aufhebung des sei 1995 bestehenden Embargos. Details wurden dazu allerdings nicht bekannt. Während der zweitägigen Verhandlungen in Wien wurde lediglich die Rückgabe des kuwaitischen Archivs vereinbart, das seit 1990 vom Irak kontrolliert wurde.

Sabri beendet seinen Aufenthalt in Österreich am Samstag mit einem Besuch in Kärnten. Annan traf Freitagabend noch zu einem privaten Abendessen mit Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) zusammen.

In den USA wurden unterdessen neue Pläne der Regierung über einen Militäreinsatz gegen den Irak bekannt. Nach einem Bericht der „New York Times“ sollen zehntausende Soldaten zu Wasser, zu Land und aus der Luft an drei Fronten angreifen. Die Zeitung berief sich auf ein vertrauliches Dokument des Armeekommandos in Tampa. US-Präsident George W. Bush sei mindestens zwei Mal in groben Zügen über den Plan unterrichtet worden.

Nach dem Golfkrieg hatten UNO-Inspektoren (UNSCOM) seit Beginn der neunziger Jahre die Rüstungsprogramme des Irak kontrolliert. Nach Konflikten, Vorwürfen und massiven Behinderungen verließ UNSCOM 1998 das Land. Die Nachfolgeorganisation UNMOVIC steht mit 200 Spezialisten für einen neuen Einsatz im Irak bereit.

Redaktion: Michael Grim


 
Antworten
pusherman:

Schäuble for president!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 
13.08.02 14:35
@bradpit: So Du hast also durch persönliche Gespräche erfahren, dass die Leute im Iran ihr Leben riskieren würden sollten Sie gegen das Regime demonstrieren. Na das ist ja ein absolut tolles freies Land. Ich verstehe einige Leute hier im Board einfach nicht mehr.

Ein sich immer mehr wundernder

Pusherman
Antworten
BRAD PIT:

@pusherman

 
13.08.02 14:49
sag mal möchtest du es absichtlich falsch verstehen, oder habe ich mich zu kompliziert ausgedückt.
Ich habe nicht behauptet, dass Iran ein "absolut tolles freies Land" ist, sondern wollte den Kontrast hervorheben. Denn über das Regime im Iran regen sich alle auf, aber über die Zustände in Italien -also mitten in Europa - kaum.

Ich wette dass 3/4 der Wähler in Italien schockiert sind über das, was aus ihrem Land geworden ist. Die Demokratie hat unter Berlusconis Mediengewalt nachgegeben. Es gibt keine richtige Opposition mehr.

Es muß nicht immer Waffengewalt sein, Medien-GEWALT ist genau so wirksam.
Antworten
Snagglepuss:

lass gut sein Brad

 
13.08.02 15:06
er hat einfach zu viele Bulletten gegessen.
Ich wiederhole mich gerne; wie sagten wir
solchen Leuten in früheren Jahren?
Wenns Dir hier nicht passt, geh doch rüber :-)

Grüsse Pussy
Antworten
pusherman:

@brat pit

 
13.08.02 15:09
Du diffamierst die Politik der derzeitigen US-Regierung und gleichzeitig verharmlost Du die Politik solcher Regime wie z.B. dem in Teheran. Das ist so einfach nicht in Ordnung!

Pusherman
Antworten
pusherman:

Was ist hier nur los?

 
13.08.02 15:13
Also wird die Menschheit an den Amis zu Grunde gehen. So ist hier wohl die vorherrschende Meinung.
EINFACH KRANK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (Nur meine bescheidene Meinung)

Pusherman
Antworten
pusherman:

@Ulrich14

 
13.08.02 15:18
Lange nichts mehr von Dir gehört. Bist Du eigentlich schon zurück von Deinem Trip in die Hölle USA?

Gruss

Pusherman
Antworten
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