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Blanker Hohn: Bush verspricht Be-


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BRAD PIT:

Blanker Hohn: Bush verspricht Be-

 
08.08.02 10:22

-sonnenheit

Madison - US-Präsident George W. Bush hat im Hinblick auf einen möglichen Militärschlag gegen den Irak Geduld und Besonnenheit versprochen. Freunde und Alliierte sowie der amerikanische Kongress würden in die Überlegungen mit einbezogen, sagte Bush in einer Rede in Madison (US-Bundesstaat Mississippi).
"Ich verspreche, dass ich geduldig und besonnen handeln werde, dass wir den Kongress und natürlich unsere Freunde und Verbündeten konsultieren werden", sagte Bush. "Es gibt Länder, die Massenvernichtungswaffen haben und entwickeln, die von Menschen regiert werden, die ihre eigenen Leute vergiften. (...) Dies sind echte Bedrohungen, und wir sind es unseren Kindern schuldig, uns diesen Bedrohungen zu stellen."

Generalstabschef Richard Myers verwies in Washington darauf, dass das irakische Militär allein in der vergangenen Woche in der nördlichen und der südlichen Flugverbotszone je fünfmal auf alliierte Flugzeuge geschossen habe.


Meine Meinung dazu:

Die reinste Verarschung. Die USA erfüllen selbst alle Kriterien eines
Terrosstaates.

1. Sie stellen selbst Massenvernichtungswaffen her und sind die größte Atommacht.
2. Sie setzen diese Waffen im Krieg ein , siehe Hiroshima /170.000 Tote.
3. Sie setzen sie sogar gegen die eigene Bevölkerung ein. Siehe Bericht des Spiegel, wonach die USA heimlich die Auswirkungen einer radioaktiven Verseuchung an eigenen Marinesoldaten (hunderten) ausprobiert haben.

4. Die USA boikottieren sämtliche international relevanten Abkommen, von Kyoto bis hin zum Internationalen Strafgerichtshof.
5. Die USA machen ihre eigene Politik und unsere devoten Regierungen versuchen mit allen Mitteln, es so darzustellen, als gäbe es eine internationale Terror-Allianz.
Dies geschieht nur, um nicht eingestehen zu müssen, dass man nichts mehr zu melden hat.

DER WOLF WIRD ZUM SCHÄFER GEMACHT.



Antworten
Rheumax:

Da ist ein Monster entstanden, dem

 
08.08.02 10:44
sich nach dem Zerfall der UdSSR niemand mehr entgegenstellen kann und das nur noch brave Vasallen duldet.
Wie hat der engstirnige Oberami sinngemäß doch gesagt?
"Die Staaten müssen sich entscheiden, ob sie für uns sind oder gegen uns"
Für den gibt es anscheinend nur schwarz und weiß ohne jeden Zwischenton.
Besonnenheit ist für den Kerl ein Fremdwort uns seine Cowboy-Politik
eine Bedrohung für den Weltfrieden, die Angst macht.
Antworten
altmeister:

ganz genauRheumax!! wenn ich könnte geb es jetzt

 
08.08.02 10:48
grün für dich!
Antworten
BRAD PIT:

Richtig Rheumax. Besonders wenn

 
08.08.02 10:54
man bedenkt, dass der Irak 1990 auch als große Bedrohung für Saudi-Arabien galt, ist es interessant, dass nicht mal diese von saddam eine akute Gefahr ausgehen sehen.

Hier die Presse:


Saudi-Arabien versagt USA die Unterstützung

Saudi-Arabien wird die Vereinigten Staaten bei einem Angriff auf den Irak nicht unterstützen. Die Regierung im Weißen Haus hat offenbar bereits reagiert und Truppen sowie Munition nach Katar verlegt.

 
AP

Amerikanischer Luftstützpunkt in Saudi-Arabien


Dschiddah - Der saudi-arabische Außenminister Prinz Saud al-Feisal sagte am Mittwoch, sein Land habe keine Einwände, wenn die US-Streitkräfte ihren Stützpunkt in dem Land für die Überwachung des Flugverbots im Norden und Süden Iraks nutzten. Für einen Angriff auf den Irak stehe der saudi-arabische Boden aber nicht zur Verfügung.

Die Beziehungen zu den USA seien so fest wie vor dem 11. September, erklärte Feisal. Osama Bin Laden habe versucht, einen Keil zwischen die USA und Saudi-Arabien zu treiben, indem er für den Anschlag 15 der 19 Attentäter aus Saudi-Arabien auswählte, erklärte der Außenminister.

"Wir sind gegen jeden Angriff auf den Irak", sagte der Prinz. "Wir glauben, das ist nicht notwendig, besonders jetzt, da der Irak mit der Umsetzung der Uno-Resolutionen beginnt." Jede Veränderung in der irakischen Führung müsse aus dem Volk kommen. Dies habe Saudi-Arabien den USA offiziell und in privaten Gesprächen deutlich gemacht.

Das Land hatte die US-Truppen im ersten Golfkrieg 1991 unterstützt. Auch alle anderen arabischen Staaten, die den USA beim letzten Mal beiseite standen, haben sich gegen einen Angriff auf Irak ausgesprochen.

Die USA haben offenbar schon reagiert und ohne großes Aufsehen Munition, Ausrüstung und Kommunikationsanlagen von Saudi-Arabien nach Katar verlagert. Journalisten konnten dort schon vor einigen Wochen Zeichen für den Ausbau des Stützpunktes al-Udeid sehen, wie zum Beispiel frisch geteerte Landebahnen und neue Hangars.

Das Pentagon, das Außenministerium und das Weiße Haus haben sich ungeachtet der Meinungsverschiedenheiten, aber in deutlicher Form von einem bekannt gewordenen Expertenbericht über Saudi-Arabien distanziert, in dem unter anderem Angriffe auf die saudi-arabischen Ölfelder empfohlen wurden, wenn das Land nicht mehr gegen den Terrorismus unternehme. In dem von der Regierung finanzierten Vortrag für ein Zentrum für verteidigungspolitische Studien hieß es weiter, Saudi-Arabien sei der gefährlichste Gegner der USA im Nahen Osten. Hintergrund war auch, dass die meisten der Attentäter vom 11. September aus Saudi-Arabien kamen.

Die Vorschläge spiegelten nicht die Ansichten der Regierung wieder, sagte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld am Dienstag. "Saudi-Arabien ist so wie alle anderen Staaten", erklärte Rumsfeld. Mit manchen der Aktivitäten seien die USA einverstanden, mit anderen nicht.



Anmerkung von mir:

Selbst der Angriff von Irak auf den Iran geschah nur,weil die USA den Irak dazu angestachelt haben.
Antworten
Rheumax:

Die Haltung unserer Parteien zum bevorstehenden

 
08.08.02 17:36
Angriff ist ganz interessant - mitten im Wahlkampf.
Der "Friedenskanzler" versucht die Gunst der Stunde und den Umstand zu nutzen, dass die Zustimmung zu einem Krieg bei uns viel niedriger ist als damals vor
gut zehn Jahren.
Schäuble scheint von allen guten Geistern verlassen und propagiert die Nibelungentreue zum großen Verbündeten.
Stoiber hält sich lieber zurück, was auch gut ist.
Wenn man den Kandidaten auf seiner Amerikareise gesehen hat, im Stil von "Fast wäre ich von Mr. President persönlich empfangen worden, habe von seiner Sekretärin aber sogar ein Autogramm bekommen", dann weiß man, was von der wahrscheinlichen künftigen Regierung in Bezug auf Amiland zu erwarten ist.
Antworten
BRAD PIT:

Der folgende Beitrag über die CIA verdeutlicht

 
12.08.02 12:22
nochmal, dass die USA nicht weniger Skrupellos sind, als Terroristen.

ERMITTLUNGSMETHODEN DER CIA

LSD für hartnäckige Zeugen

In den USA geraten die Geheimdienste und das Militär zurzeit wegen der Behandlung von Hunderten inhaftierter Terrorverdächtiger immer stärker in die Kritik. Ein ARD-Dokumentarfilm zeigt nun, wie die CIA schon nach dem Zweiten Weltkrieg ein fragwürdiges Programm entwickelte, um schweigsame Zeugen erst zum Reden und dann zum Vergessen zu bewegen.

 
AP :
US-Präsident George W. Bush besuchte CIA-Chef Tenet in der Zentrale des Geheimdienstes


Kaum ein Tag vergeht, an dem amerikanische Zeitungen nicht über fragwürdige Fälle von inhaftierten Terrorverdächtigen berichten, von denen nach vorsichtigen Schätzungen immer noch mehr als tausend in diversen US-Gefängnissen und Militärbasen einsitzen. Erst in der vergangenen Woche schilderte die "Washington Post" die Geschichte eines in Ägypten geborenen Mannes, der monatelang in New York in einer Einzelzelle saß, weil er unter Terrorverdacht stand. Die Vorwürfe, die der Mann nach seiner Freilassung erhebt, wiegen schwer: Er beschuldigt Agenten des Geheimdienstes CIA, ihn mit Gewalt zu einem Geständnis gezwungen zu haben. Ein US-Richter hat sich nun des Falls angenommen und will der CIA viele unangenehme Fragen stellen.

Besonders die Tatsache, dass die Öffentlichkeit so gut wie nichts über die Inhaftierten und deren Situation erfährt, macht vielen Menschenrechtsorganisationen Angst. Der Grund für die Befürchtungen kommt nicht von ungefähr, denn dass die CIA und andere Behörden bei der Beschaffung von Informationen bei inhaftierten Zeugen nicht immer sehr zimperlich auftritt, ist seit langem bekannt. Ein Dokumentarfilm, der am Montagabend um 21.45 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird, beschreibt nun einen Fall, an dem die skrupellosen Methoden der CIA deutlich werden. Die Macher des 90-minütigen Streifens "Deckname Artischocke" decken auf, wie die CIA nach dem Zweiten Weltkrieg ein Programm entwickelte, um Zeugen zum Reden zu bringen.

Warum musste Frank Olson sterben?

Die Journalisten Egmont Koch und Michael Wech recherchierten monatelang die Umstände des rätselhaften Todes eines amerikanischen Wissenschaftlers, der sich angeblich im November 1953 aus dem Fenster eines New Yorker Hotels stürzte. Warum, so fragen die beiden Reporter und auch der Sohn von Frank Olson, musste der Bio-Wissenschaftler sterben, obwohl nichts auf einen möglichen Suizid hinwies? War es sein Wissen über ein streng geheimes CIA-Programm oder die Anthrax-Forschung der Army, die ihn in den Tod trieb? Oder war es gar die CIA selber, die den Mann loswerden wollte, weil er zu viel wusste und aussteigen wollte? Der Film gibt keine klare Antwort. Trotzdem haben die Filmemacher viel Interessantes gefunden über die fragwürdigen Machenschaften der CIA, die sie auch mit ehemals als geheim klassifizierten Dokumenten belegen können.

 
WDR :Frank Olson (l.) war einer der Forscher, die für die CIA mit LSD experimentierten


Denn der Wissenschaftler Frank Olson war nicht irgendwer in der CIA. Gemeinsam mit einigen anderen Wissenschaftlern leitete er Anfang der fünfziger Jahre für die CIA das Programm "Artischocke". Dessen Ziel wird in einem CIA-Dokument, das die Rechercheure in den heute frei zugänglichen Archiven entdeckten, ganz klar definiert: Durch die Behandlung von Zeugen mit Drogen wie LSD und anderen Chemikalien sollten "Personen fragwürdiger Loyalität, zum Beispiel Doppelagenten oder sowjetische Spione", zum Reden gebracht werden. In Experimenten testeten Männer wie Olson die Wirksamkeit der Drogen und gaben ihre Ergebnisse an die CIA weiter.

Erst reden, dann wieder vergessen

Was die Filmemacher weiter herausfanden, ist eine der dunklen Seiten des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion: Laut den Recherchen richtete die CIA in den fünfziger Jahren in Deutschland Zentren in Berlin und Oberursel ein, wo russische Gefangene mit Drogen und brutaler Folter zum Reden gebracht wurden. Das Ziel der Experimente beschreibt ein ehemaliger CIA-Agent in dem Film ganz deutlich. Die Zeugen sollten mittels der Drogen erst zum Reden gebracht werden und danach alles wieder vergessen. Selbst Erkenntnisse von führenden Nazi-Wissenschaftlern, die bereits in den Konzentrationslagern mit solchen Methoden experimentierten, sollen laut den Aussagen von Zeugen in dem Film dort von den Amerikanern umgesetzt worden sein. Vor Ort in Berlin war auch Frank Olson.

Chronologisch beschreiben die Autoren den beruflichen Weg von Olson, der immer tiefer in die innersten Geheimnisse der CIA und der Army eindringt und sich durch seine Offenheit immer mehr in Gefahr bringt. Am Ende ist er einer der wichtigsten Geheimnisträger der CIA. Er wusste nicht nur viel über die Drogenexperimente, sondern auch über die Versuche der Army mit biologischen Kampfstoffen. Für die Geheimdienste reiste er viel herum, begleitet B-Waffen-Versuche auf den Antillen oder die Drogenexperimente in Deutschland. Als er jedoch Freunden und Kollegen von seinem geplanten Ausstieg bei der CIA erzählte, wurde er für die Geheimen mehr und mehr zum Risiko. Schon Wochen vor seinem Tod wurde er auf Schritt und Tritt beschattet.

Für einen Mord fehlen die Beweise

 
WDR :
Von einem Gerichtsmediziner ließ Eric Olson die Leiche seines Vaters erneut untersuchen


Ob Frank Olson im November 1953 umgebracht wurde und von wem, haben auch die Autoren nicht herausgefunden. Doch fast jedes Detail an dem Tod des Wissenschaftlers erscheint merkwürdig. So traf die Polizei kurz nach dem vermeintlichen Suizid einen CIA-Agenten auf dem Zimmer von Olson an, der jedoch von dem Fenstersturz nichts mitbekommen haben will. Außerdem stellten Gerichtsmediziner nach einer Exhumierung der Leiche fest, dass Olson kurz vor seinem Tod offenbar bewusstlos geschlagen wurde und die erste Obduktion mehrere, offenbar bewusst gemachte Fehler enthielt.

Und noch etwas ist fragwürdig an dem Fall Olson: Als die Familie in den siebziger Jahren schon einmal eine Untersuchung des Falls einleiten wollte, meldete sich plötzlich das Weiße Haus bei ihnen. Der damalige Präsident Gerald Ford lud die Familie von Frank Olson zu sich nach Washington ein und entschuldigte sich bei ihnen, ohne jedoch zu sagen warum. Zuvor hatten ihn seine damaligen Stabsberater, der heutige Vize-Präsident Dick Cheney und der aktuelle Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, gewarnt, dass bei einer Untersuchung möglicherweise sehr heikle Details aus diversen Forschungsverfahren an die Öffentlichkeit kommen könnten. Das geheime Memo haben die Journalisten ebenfalls in den Archiven aufgestöbert.

Das Motiv der US-Offiziellen war schnell klar: Durch eine hohe finanzielle Entschädigung sollte die Familie zum Schweigen gebracht werden. Trotzdem forschte der Sohn von Frank Olson weiter. Beweisen wird er seine Theorie des Mords an seinem Vater wohl nie, doch allein die vielen offenen Fragen werfen dunkle Schatten auf die CIA.

Matthias Gebauer
/ Spiegel-online
Antworten
BRAD PIT:

Krieg gegen Irak

 
12.08.02 12:28

Briten halten nichts von uneingeschränkter Solidarität

Die Briten sind dagegen, an der Seite der USA gegen den Irak in Krieg zu ziehen. Nur jeder Fünfte sprach sich in einer Umfrage dafür aus, den großen Verbündeten bei einem Feldzug gegen Saddam Hussein zu unterstützen.

 
AP

Bushs Intimfeind Nr. 1: Saddam Hussein


London - 32 Prozent wollen, dass sich ihr Land im Falle eines Krieges darauf beschränkt, den USA diplomatisch Rückendeckung zu geben. Das ergab eine heute vom "Daily Telegraph" veröffentlichte repräsentative Umfrage. 29 Prozent sind dafür, dass sich die Regierung in London von den USA distanziert, aber den Krieg nicht öffentlich verurteilt. 17 Prozent wünschen sich eine solche Verurteilung, und drei Prozent sind unentschieden.


  Was tun in Sachen Irak? Diskutieren Sie mit anderen SPIEGEL-ONLINE-Lesern!


Der Umfrage zufolge genießt US-Präsident George W. Bush unter den Briten nur geringes Vertrauen. 54 Prozent stimmen der Einschätzung zu, dass Premierminister Tony Blair das "Schoßhündchen" des US-Präsidenten ist. Würde er die USA im Kriegsfall unterstützen, würden 53 Prozent seiner Regierung "mit weniger Sympathie" gegenüberstehen und nur sechs Prozent mit mehr. Für den Rest würde es keinen Unterschied machen. Gleichzeitig erkennen 77 Prozent an, dass der Irak unter Präsident Saddam Hussein "eine Bedrohung für den Weltfrieden" ist und chemische und biologische Waffen entwickeln will.




Antworten
Rheumax:

Der Dokumentarfilm in der ARD gestern war wirklich

 
13.08.02 09:29
(arti-)schockierend.
Solche Machenschaften hätte man doch nur brutalen Finsterlingen im bösen Russland zugetraut.
Aber der Schauplatz war ein idyllisches Fachwerkhaus im Taunusörtchen Oberursel.
Hätte nie gedacht, das so etwas mitten in unserem Land möglich ist.
Wer den Film gesehen hat, weiß, wovon ich rede.
Auch über den Einsatz von Bio-Waffen seitens der USA im Koreakrieg hatte ich noch nie etwas gehört.
Ein Danke an BRAD PIT für den Hinweis auf den Film in diesem Thread.
Antworten
Pocket:

Es geht gar nicht um eine Lösung

 
13.08.02 09:56
Wer sagt denn das die USA mit einem Einsatz dort unten eine Befreiung der Welt von den bösen Islamisten beabsichtigen? Ich bin der Meinung das es wie bei allen Dingen nur einzig und allein ums Geld geht. Auch im Golfkrieg sind damalige Schritte, Immer unter der Berücksichtigung der eigenen wirtschaftlichen Lage in den USA gemacht worden. Und das aus gutem Grund... Die USA verdienen ausgesprochen gut. An Dingen die Sie nichts angehen.. Es liegt nicht daran das wie bei STERN TV Reportage gezeigt der Army angeblich die Soldaten ausgehen, sondern die derzeitige konjunkturelle Lage ist noch keine Grundlage um sich auf etwaige Fehlschläge dort unten einlassen zu können. Im übrigen wer sagt denn das es einen Unterschied zwischen Terorrgruppen und der Regierung der USA gibt
Antworten
MOTORMAN:

@Rheumax: Auf ARD-Doku hatte ich hingewiesen

 
13.08.02 10:10
aber wohl zu spät für die meisten. Ich frage mich dann immer, warum DK/schnorrer dann immer derart eins aufs Maul bekommt, wenn er eine Ami-kritische Haltung bezieht? Ich glaube es ist eher die Angst davor, dass er Recht haben könnte. Das man sieht, dass der amerik. "Freund" doch nicht so in friedlicher Absicht die Weltpolizei spielt. Und dass die Taten so schlimm sind, dass man sie den Nazis, aber auf keinen Fall den USA zutraut. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Die Welt wird wohl an der amerik. Politik weiter kaputt gehen (nicht von dem Wahlvok selber, die können wirklich sagen, dass sie aber von gar nix ne Ahnung haben).

traurige und schockierte Grüße
mm
Antworten
pusherman:

Hi Folks!

 
13.08.02 10:46
Was ist schlimmer eine verregnete Woche im Chiemgau oder diese Anti-Amerikanische Polemik hier im Board?
Ich halte mich aber zurück. Wir leben ja schliesslich Gott sei Dank in einem Land in dem man seine Meinung frei äussern kann und deswegen muss man es akzeptieren dass ihr so eine Meinung habt. Verstehen kann ich dies aber beim besten Willen nicht. Ihr hattet wahrscheinlich nie irgendwelche persönlichen Kontakte zu US-Amerikanern und die wahre Intention der Politik der derzeitigen US-Regierung wird von euch einfach nicht erkannt. Ihr unterstellt George W. Bush Dinge die meiner Meinung nach ungeheuerlich sind!!!!!!!!!Aber wie gesagt ist eben eure Meinung. Meine Meinung kennt ja jeder der hier aufmerksam dieses Board verfolgt zur Genüge. Mir ist meine Zeit zu schade mich jetzt wieder auf eine ausführliche Diskussion einzulassen.
Nur so viel: Ich denke in Ländern wie z.B. dem Irak, Iran, oder Nordkorea wäre es absolute Utopie auch nur an so ein Board wie dieses hier zu denken.

traurige und schockierte Grüsse

Pusherman

Antworten
BRAD PIT:

@pusherman

 
13.08.02 10:54
Lieber Pusherman

Du sprichst hier über die Meinungsfreiheit.
Du hättest lieber schreiben sollen: "NOCH kann man in diesem Land seine Meinung frei äußern".
Wir sprechen hier immerhin über die USA. Da gab es vor nicht allzu langer Zeit die McCarthy -Ära, wo jeder verfolgt wurde, von dem man befürchtete dass er ein Kommunist sei. Ein amerikanisches Senioren-Ehepaar wurde dort sogar hingerichtet, weil sie Mitglied der KP waren.

Ich kann mir gut vorstellen, dass hier demnächst jeder, der sich kritisch über die USA äußert erst mal beweisen muß, dass er kein Terrorist ist.
Antworten
Pocket:

ES GEHT JA AUCH GARNICHT UM DEN BRENNENDEN

 
13.08.02 11:04
Bush! er ist ja nicht derjenige welcher die Entscheidungen wirklich trifft auch wenn das in den Kinofilmen so dargestellt wird
Antworten
BRAD PIT:

@pusherman

 
13.08.02 11:12
Es könnte dich vielleicht zum Thema Meinungsfreiheit im Iran auch einiges interssieren.
Ich habe das land vor einigen Monaten  besucht. Es ist zwar richtig, dass dort regelmäßig die kritischen Zeitungen geschlossen werden, um dann unter anderem Namen neu zu eröffnen.
Wenn man dort aber mit den Leuten auf der Straße spricht, z.B. mit Taxifahrern, dann ist man erstaunt darüber, wie alle ganz offen über die Regierung schimpfen.
Wieso da dennoch nichts passiert, werdet ihr euch fragen.
Die Leute sagen, wir sind zwar mit unserer Regierung unzufrieden, aber wir können unserer Arbeit nachgehen und haben alles was wir zum Leben brauchen. Sogar Alkohol kann man dort unterm Tresen bekommen, wen man will. Es lohnt sich für sie nicht ihr Leben zu riskieren und zu demonstrieren.

Wen ich mir jetzt mitten in Europa mal Italien anschaue, dann ist so eine Situation auch hier nicht abwegig. Dort regiert die Mafia und kontrolliert die Medien. Sie biegen sich sogar die Gesetze extra zurecht. Meinst du der durchschnittliche Italiener findet das gut. Denen ist Genua eine Lehre gewesen.

Wenn wir nicht aufpassen, sind wir nicht mehr weit von solchen Zuständen entfernt. Noch haben wir ja eine Meinungsfreiheit, aber leider zuviele Menschen, die das für selbstverständlich halten.
Antworten
BRAD PIT:

Bei den Amis hat die Gehirnwäsche

 
13.08.02 12:51
schon gut funktioniert.

Amerikaner wollen Krieg gegen den Irak

69 Prozent der Amerikaner befürworten einer Umfrage zufolge den Plan ihres Präsidenten, Saddam Hussein in einer Militäraktion zu stürzen. Von einem US-Alleingang, wie er derzeit nicht unwahrscheinlich scheint, halten sie jedoch wenig.


Washington - Weniger als die Hälfte der Befragten sprach sich in der Umfrage der Zeitung "Washington Post" und des Senders ABC für einen Angriff aus, wenn die USA nicht von ihren Verbündeten unterstützt werden. Eine Invasion mit Bodentruppen hielten 57 Prozent der Befragten für richtig.

Die USA werfen Irak vor, nach Massenvernichtungswaffen zu streben. Präsident George W. Bush hatte erklärt, Saddam mit allen Mitteln stürzen zu wollen, und auch einen Angriff gegen Irak nicht ausgeschlossen. Die USA und die Vereinten Nationen (Uno) fordern die bedingungslose Fortsetzung der seit 1998 unterbrochenen Waffeninspektionen in Irak.

Die Rückkehr der Uno-Inspektoren ist eine entscheidende Bedingung für die Aufhebung der Sanktionen, die die Uno nach der irakischen Invasion in Kuweit 1990 gegen Irak verhängt hatte. Bush erklärte wiederholt, er habe sich keinen Zeitplan für eine Entscheidung über einen Militärschlag gegen Irak gesetzt.

Der britische Premierminister Tony Blair hat den USA seine Unterstützung im Falle eines Militärschlags versichert, Frankreich hatte erklärt, ein Angriff müsse mit einem Uno-Mandat verbunden sein. Die Bundesregierung lehnt einen Militärschlag gegen den Irak ab.

Franzosen und Engländer sind jedoch unabhängig von der Haltung ihrer Regierungen strikt gegen einen Militärschlag. Drei Viertel der Bürger sprachen sich bei einer Umfrage in Frankreich gegen eine Intervention aus, wobei es für sie keinen Unterschied macht, ob der US-Präsident allein gegen Bagdad vorgeht oder eigene Truppen an einer von den Uno geführten Irak-Intervention teilnehmen.

In Großbritannien vertritt nur jeder Fünfte die Ansicht, dass die Briten die USA militärisch unterstützen sollten. 32 Prozent der Befragten wollen, dass sich ihr Land im Falle eines Krieges darauf beschränkt, den USA diplomatisch Rückendeckung zu geben.




Antworten
kunibert:

13.8.02 Irak erklärt Rückkehr der UNO-Inspektoren

 
13.08.02 13:04
URL: de.news.yahoo.com/020812/71/2wlwq.html


Dienstag 13. August 2002, 08:59 Uhr

Irak erklärt Rückkehr der UNO-Inspektoren für unnötig

Dubai/Bagdad (Reuters) - Irak hat die von der UNO geforderte Rückkehr der Waffeninspektoren am Montag für unnötig erklärt. In einer ersten Reaktion warfen die USA dem irakischen Präsident Saddam Hussein vor, etwas verheimlichen zu wollen.


Der irakische Informationsminister Mohammed Saeed el Sahaf sagte dem arabischen Satelliten-Sender El Dschasira, die Inspektoren hätten ihre Arbeit bereits vor ihrer Abreise vor vier Jahren beendet. Eine irakische Offerte an die Vereinten Nationen (UNO) zu einem "gerechten Dialog" habe keine Einladung an die Inspektoren umfasst. Die UNO nahm zu der Äußerung nicht Stellung und erklärte, sie warte weiter auf eine Antwort der Regierung in Bagdad auf ein Schreiben von Generalsekretär Kofi Annan. Nach irakischen Angaben ist ein Antwortschreiben bereits in Vorbereitung. Der Ölpreis zog unterdessen Händlern zufolge unter anderem wegen Spekulationen über einen militärischen Aufmarsch der USA im Nahen Osten an.


Die USA und die UNO fordern die Fortsetzung der seit 1998 unterbrochenen Inspektionen. Die Rückkehr der Inspektoren ist eine entscheidende Bedingung für die Aufhebung der Sanktionen, die die UNO nach der irakischen Invasion von Kuwait 1990 gegen Irak verhängt hatte. Der Irak fordert ein sofortiges Ende der Sanktionen, während US-Präsident George W. Bush einen Regierungswechsel in Bagdad zu einem Ziel seiner Regierung erklärt hat.


"Wir müssen uns vergewissern, dass Irak weder Massenvernichtungswaffen noch Langstrecken-Raketen besitzt", sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Dies werde von den UNO-Resolutionen verlangt. Daher müssten die Waffenkontrolleure zurückkehren.


Annan hatte die Rückkehr der UNO-Inspektoren als Voraussetzung für substanzielle Gespräche mit Irak gefordert. Sahaf sagte dem Sender: "Die Arbeit der Inspektoren-Gruppen in Irak ist abgeschlossen worden." Unklar blieb, ob seine Äußerung eine endgültige Ablehnung der UNO-Forderungen nach einem Rückkehr der Inspektoren bedeutet. Iraks Außenminister Nadschi Sabri sagte, ein Antwortschreiben an Annan sei in Vorbereitung. Nähere Angaben machte er nicht. UNO-Sprecher Fred Eckhard sagte, die UNO habe zuletzt vergangene Woche mit dem Schreiben Annans den Kontakt zu Irak gesucht. "Wir warten immer noch auf eine offizielle Antwort auf diesen Brief", fügte der Sprecher hinzu.


Antworten
BRAD PIT:

Auch wenn die Inspektoren ins Land gekommen wären

 
13.08.02 13:13
würden die USA über kurz oder Lang sowieso Saddam stürzen wollen. Wozu sollte er dann auch kooperieren?
Antworten
kunibert:

BRAD PIT

 
13.08.02 13:16
verbohrt?
Antworten
kunibert:

Verhandlungen zwischen UNO/Irak gescheitert

 
13.08.02 13:39
 WIEN-AKTUELL  

Verhandlungen zwischen UNO/Irak gescheitert

Die UNO und der Irak haben sich bei den Verhandlungen in Wien nicht über die Rückkehr der UNO-Waffeninspektoren in den Irak einigen können.

„Die Iraker haben nicht Ja gesagt“, erklärte UNO-Generalsekretär Kofi Annan am Freitag in Wien nach den Verhandlungen mit dem irakischen Außenminister Naji Sabri. Dennoch betonen beide Seiten, dass sie die Diskussionen fortsetzen wollten. „Wir bleiben in Kontakt und werden die Diskussionen fortsetzen“, betonte Annan.

Annan zeigte sich vorsichtig zuversichtlich über die Fortsetzung der Kontakte mit dem Irak: „Wir sind in der Mitte des Weges.“ Es seien viele Informationen ausgetauscht worden, nachdem es zwölf Jahre fast keinen Kontakt zwischen der UNO und dem Irak gegeben habe. „Wir haben vereinbart, die Diskussionen auf technischem Niveau und über technische Fragen fortzusetzen“. Die irakische Delegation müsse aber nach den zweitägigen Wiener Gesprächen nun in Bagdad Konsultationen abhalten, erklärte Annan.

Auch Sabri betonte die Bereitschaft seines Landes, den Kontakt mit der UNO aufrecht halten zu wollen. Es gebe aber noch viele offene Fragen und „wir benötigen eine Annäherung an ein gemeinsames Verständnis“, betonte er. Der Außenminister lobte die „konstruktiven Gespräche“ und äußerte ebenso wie Annan die Hoffnung, dass die Verhandlungen fortgesetzt würden.

Teil der Gespräche war auch die mögliche Aufhebung des sei 1995 bestehenden Embargos. Details wurden dazu allerdings nicht bekannt. Während der zweitägigen Verhandlungen in Wien wurde lediglich die Rückgabe des kuwaitischen Archivs vereinbart, das seit 1990 vom Irak kontrolliert wurde.

Sabri beendet seinen Aufenthalt in Österreich am Samstag mit einem Besuch in Kärnten. Annan traf Freitagabend noch zu einem privaten Abendessen mit Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) zusammen.

In den USA wurden unterdessen neue Pläne der Regierung über einen Militäreinsatz gegen den Irak bekannt. Nach einem Bericht der „New York Times“ sollen zehntausende Soldaten zu Wasser, zu Land und aus der Luft an drei Fronten angreifen. Die Zeitung berief sich auf ein vertrauliches Dokument des Armeekommandos in Tampa. US-Präsident George W. Bush sei mindestens zwei Mal in groben Zügen über den Plan unterrichtet worden.

Nach dem Golfkrieg hatten UNO-Inspektoren (UNSCOM) seit Beginn der neunziger Jahre die Rüstungsprogramme des Irak kontrolliert. Nach Konflikten, Vorwürfen und massiven Behinderungen verließ UNSCOM 1998 das Land. Die Nachfolgeorganisation UNMOVIC steht mit 200 Spezialisten für einen neuen Einsatz im Irak bereit.

Redaktion: Michael Grim


 
Antworten
pusherman:

Schäuble for president!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 
13.08.02 14:35
@bradpit: So Du hast also durch persönliche Gespräche erfahren, dass die Leute im Iran ihr Leben riskieren würden sollten Sie gegen das Regime demonstrieren. Na das ist ja ein absolut tolles freies Land. Ich verstehe einige Leute hier im Board einfach nicht mehr.

Ein sich immer mehr wundernder

Pusherman
Antworten
BRAD PIT:

@pusherman

 
13.08.02 14:49
sag mal möchtest du es absichtlich falsch verstehen, oder habe ich mich zu kompliziert ausgedückt.
Ich habe nicht behauptet, dass Iran ein "absolut tolles freies Land" ist, sondern wollte den Kontrast hervorheben. Denn über das Regime im Iran regen sich alle auf, aber über die Zustände in Italien -also mitten in Europa - kaum.

Ich wette dass 3/4 der Wähler in Italien schockiert sind über das, was aus ihrem Land geworden ist. Die Demokratie hat unter Berlusconis Mediengewalt nachgegeben. Es gibt keine richtige Opposition mehr.

Es muß nicht immer Waffengewalt sein, Medien-GEWALT ist genau so wirksam.
Antworten
Snagglepuss:

lass gut sein Brad

 
13.08.02 15:06
er hat einfach zu viele Bulletten gegessen.
Ich wiederhole mich gerne; wie sagten wir
solchen Leuten in früheren Jahren?
Wenns Dir hier nicht passt, geh doch rüber :-)

Grüsse Pussy
Antworten
pusherman:

@brat pit

 
13.08.02 15:09
Du diffamierst die Politik der derzeitigen US-Regierung und gleichzeitig verharmlost Du die Politik solcher Regime wie z.B. dem in Teheran. Das ist so einfach nicht in Ordnung!

Pusherman
Antworten
pusherman:

Was ist hier nur los?

 
13.08.02 15:13
Also wird die Menschheit an den Amis zu Grunde gehen. So ist hier wohl die vorherrschende Meinung.
EINFACH KRANK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (Nur meine bescheidene Meinung)

Pusherman
Antworten
pusherman:

@Ulrich14

 
13.08.02 15:18
Lange nichts mehr von Dir gehört. Bist Du eigentlich schon zurück von Deinem Trip in die Hölle USA?

Gruss

Pusherman
Antworten
Rheumax:

Ohne Kommentar :-)

 
13.08.02 15:37
  106. @Egozentriker   pusherman  23.05.02 08:17  
 
Ich weiss dass einige hier im Board mir intellektuell haushoch überlegen sind und auch sonst von der Welt, besonders von der Börse und der Weltpolitik mehr verstehen als ich. Ich bin nur ein blauäugiger, dummer Junge aus dem tiefen Odenwald, der sich in seiner Naivität ganz dem American Way Of Life verschrieben hat ohne sich ernsthaft zu hinterfragen was sich hinter der glänzenden Fassade eigentlich wirklich verbirgt. Deswegen werde ich meine Postings hier im Board ab sofort auf ein geringes Minimum herunterfahren oder falls es gewünscht wird mich ganz hier vom Board zurückziehen.
Was soll ich mich hier mit irgendwelchen geistigen Grössen anlegen, die ich nicht einmal kenne. Ich habe wirklich besseres zu tun.
Meine Frau ist hochschwanger und mein Sohn fordert ohnehin schon, dass ich nicht ständig hier im Board aktiv sein soll. Dieser Bitte werde ich auf jeden Fall nachkommen.

Pusherman  
Antworten
Rheumax:

Noch ein Zitat:

 
13.08.02 15:42
  36. Korrektur   vega2000  26.05.02 14:47  
 
P.-man: Du bist nicht zu weich für dieses Board, -du bist zu dämlich.  
Antworten
BRAD PIT:

@pusherman

 
13.08.02 15:45
Als Fan der AMIS hast Du wohl zuviel bei McDonald´s und BURGER KING gegessen und zuviel COLA getrunken.
Der Farbstoff in der COLA macht auf Dauer aggressiv und wohin der Rindfleischkonsum führt wissen wir ja.
Antworten
PRAWDA:

@Rheumax und BRAD PIT

 
13.08.02 15:53
Sehr geistreich!
Pisa?

Antworten
Abzieher:

hier kleiner :-)

 
13.08.02 15:55
Dies ist einer der ältesten dokumentierten Investmentratschläge. Er klingt so elementar, dass man kaum darüber streiten kann. Die wirkliche Frage ist jedoch: Wird es Ihnen helfen, Ihre Investmentergebnisse zu verbessern? Die Antwort ist: Wahrscheinlich nicht! Wenn Sie diesem Ratschlag folgen, werden Sie wahrscheinlich die meiste Zeit mit den falschen Aktien verbringen. Der Grund ist ziemlich einfach. Gute Aktien sind fast nie wirklich billig, verglichen mit den anderen Aktien, zu jeder beliebigen Zeit. Natürlich sind in Bärenmärkten die meisten Aktien Schnäppchen, aber gute Aktien werden im Verhältnis teuerer sein. Man muss allgemein für Qualität mehr bezahlen. Wenn man nur nach dem Preis sieht, wird man unausweichlich bei geringerer Qualität landen. Das kann man tatsächlich auf fast alles anwenden.

Die meisten erfahrenen Anleger sind sich auch der Tatsache bewusst, dass man, wenn man jede neue Aktie hoch kauft und drei Monate später wieder verkauft, eine Menge mehr Geld verdient als wenn man das Gegenteil tun würde, indem man jede neue Aktie niedrig kauft und sie drei Monate später verkauft.

Die Erklärung ist offensichtlich. Der Grund, warum eine Aktie einen neuen Höchtsstand markiert, ist die Auffassung vieler Investoren, dass die Aktie eine gute Investition ist, die steigen wird. Umgekehrt ist der Grund, warum die Aktie einen neuen Tiefststand markiert, die Auffassung vieler Investoren, dass die Aktie eine schlechte Investition ist, die fallen wird. Trotz dessen suchen viele Investoren nach Aktien, die einen neuen Tiefststand markieren, um aus ihnen auszuwählen.

Es gibt eine andere Schule an der Wall Street, die sich an ein anderes Wall Street-Sprichwort hält: Kaufe hoch, verkaufe höher. Meiner Meinung nach ist dies aus vielen Gründen sinnvoller, sowohl aus fundamentalen als auch aus technischen. Wenn man auf der Suche nach seinen neuen Kaufkanditaten unter den neuen Hochständen sucht, wird man immer über Unternehmen stolpern, die aufregende Fundamentaldaten, Tendenzwenden, neue Managements, neue Produkte und neue Märkte haben.

Technisch bedeutet ein neuer Hochstand, dass keine unglücklichen Aktionäre bereit sind zu verkaufen, da sie alle einen Gewinn auf die Aktie haben. Es gibt keine wartende Bereitstellung, die den Preis unter Druck setzt, um aus der Aktie auszusteigen.

Denken Sie nur an das Gegenteil, ein neues Tief, wo fast jeder einen Verlust hat (außer für die Kurzläufer) und jeder daran denkt, ihn durch einen Aktienverkauf gering zu halten. Die langfristigen Aktionäre, die vielleicht noch einen marginalen Profit haben, fragen sich, ob sie das schützen sollten, was ihnen an Gewinn übrig geblieben ist, indem sie das tun, was jeder ihnen sagt, dass sie es tun sollen, nämlich "Verkauf die Aktien, die fallen".

William J. O'Neil, der Gründer von "Investors Business Daily", und selbst ein legendärer Investor, berichtet in seinem ausgezeichneten Buch "Wie man mit Aktien Geld verdient", wie er auf die Strategie kam, neue Hochs zu kaufen. (Nebenbei empfehle ich dieses Buch sehr. Ich glaube, es ist das beste Buch, das Sie über dieses Gebiet finden können). O'Neil sagt aus, dass er über einen Zeitraum von 25 Jahren hunderte von Institutionen beobachtete, die sich auf die sogenannte Theorie konzentrieren, unterbewertete Aktien auszuwählen, und damit in der Wertentwicklung hinter den besseren Finanzmanagern zurückliegen.

Im Jahr 1960 machte O'Neil eine Tiefenstudie über die drei Investmentfonds mit der besten Wertentwicklung, aufgrund der vorangegangenen zwei Jahre. Der Dreyfus-Fonds war der Anführer in der Wertentwicklung und schlug seine Wettbewerber in einigen Fällen mit über 100 %. Nach der Betrachtung von über 100 neuen Aktien im damals kleinen Portfolio über die vorangegangen paar Jahre machte er eine erstaunliche Entdeckung.

"Jede einzelne neue Aktie wurde zum höchsten Preis gekauft, zu dem die Aktie im vergangenen Jahr verkauft worden war. Mit anderen Worten: Wenn eine Aktie für viele Monate von 40 auf 50 Dollar hochschnellte, kaufte Dreyfus diese, sobald sie einen neuen Höchststand im Preis markierte, und zwischen 50 und 51 Dollar gehandelt wurde. Die Aktien formten auch bestimmte erkennbare Chart-Muster, bevor sie in höhere Regionen stiegen." Aus : "Wie man mit Aktien Geld verdient"

So unglaublich es auch klingt: Man kann seinen Investment-Erfolg dadurch verbessern, dass man "kaufe niedrig, verkaufe hoch" durch "kaufe hoch, verkaufe höher" ersetzt. Das größte Problem, dieses Gesetz in Kraft zu setzen, ist psychologisch. Am 1. Mai 1990 schrieb ich in diesem Brief, dass ich am Ende doch die bittere Pille schluckte und Microsoft zum 27-fachen Gewinn für 57,25 Dollar kaufte . Ein Jahr später war Microsoft um 100% in einem Markt gestiegen, in dem der Dow flach geblieben war. Die Aktien teilten(splitteten) sich auch. Wenn ich genug Mumm gehabt hätte, das Mehrfache zu bezahlen als ich das HCTR-Portfolio begann, hätte ich Microsoft nach Bereinigung der Splits für ungefähr 10 Dollar kaufen können. Mein Problem war psychologisch: Ich war damals nicht bereit, den 25-fachen Gewinn zu bezahlen. Ich hatte kaum eine Entschuldigung dafür, da ich keinen Zweifel am Potential von Microsoft hatte.

Wie dumm kann man sich anstellen?

Natürlich liegt die Gefahr darin, dass man wissen muss, was man tut, wenn man eine Aktie bei einem neuen Höchststand kauft. Der neue Höchststand bringt die Aktie technisch in die richtige Position für einen Anstieg. Nun muss man sich versichern, dass die Fundamentaldaten seine Investition rechtfertigen. Einige neue Hochs ereignen sich nahe dem Ende eines Trends. Üblicherweise ist es einfach, diese Überbewertungen zu erkennen. Nichts wächst in den Himmel. Obwohl man vorsichtig sein muss, kann man voraussetzen, dass eine Aktie ein hohes Mehrfaches in den nächsten Jahren haben wird, wenn diese Aktie ein hohes Mehrfaches über letzten fünf Jahre gehabt hat.

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Antworten
pusherman:

@Rheumax

 
13.08.02 15:55
Ich weiss dass Du total von Dir überzeugt bist und bei Dir nur eine Meinung zählt und zwar Deine Eigene, deswegen ist es Dir ein Dorn im Auge wenn solche Leute wie ich hier eine andere Meinung vertreten und dies auch noch posten. Auch wenn ich hier so langsam zum Einzelkämpfer werde. Ich bin froh dass ich nicht unter einem diktatorischen Regime lebe und deswegen noch sagen kann was ich denke ohne gleich erschossen zu werden. AB UND ZU wirst Du deshalb,ob Du es willst oder nicht, schon noch etwas von mir hören. Damit die ganze Geschichte hier nicht zu einseitig wird sehe ich mich einfach dazu gezwungen von Zeit zu Zeit mein unqualifiziertes Ami-Gesülze, von dem ich auch noch wirklich überzeugt bin, von mir zu geben.

Herzlichst

Pusherman
Antworten
pusherman:

@brad pit

 
13.08.02 15:59
Wer hier agressiv reagiert ist ja wohl offensichtlich. Ich würde sagen, Du disqualifizierst Dich so langsam selbst.

Pusherman
Antworten
BRAD PIT:

@pusherman, entschuldige bitte

 
13.08.02 16:16
"agressiv" trifft wohl wirlich nicht zu aber bestimmt kann man dich als "phlegmatisch" bezeichnen.
Oder, was ist denn nun deine Meinung. Heile Welt, alles wird besser, wir müssen nur warten?
Du hast doch selbst einen kleinen Sohn. In welche Welt soll er denn reinwachsen?

Ich habe mir meine Ansichten mit viel Interesse für Details erarbeitet. Mir selbst muß ich nichts verkaufen.
Wenn jamand aber nicht wachgerüttelt werden will, dann soll er doch wenigstens anderen eine Chance lassen.
Du kannst ja weiter träumen uns Disneyland besuchen, mittags die Talkshows sehen, oder dich mit dem Klatsch über Verona Feldbusch und Dieter Bohlen beschäftigen.

Das bleibt die selbst überlassen.
Antworten
Rheumax:

@Pfuscherman

 
13.08.02 16:41
Natürlich stehe ich zu meiner überaus kritischen Meinung über die USA.
Diese war nicht immer so negativ wie heute, sondern hat sich über lange Jahre dahin entwickelt, wobei die Wahl der jetzigen Regierung und ihres begnadeten Präsidenten sicherlich ein Knackpunkt war.
Wenn die Amerikaner für Dich diejenigen sind, die uns mit ihrer Gegenwart nur beehrt haben, um unseren Frieden und unsere Freiheit zu verteidigen, dann darfst Du das von mir aus ruhig weiter glauben.
Du solltest Dir dann aber Filme wie jenen gestern abend in der ARD auf keinen Fall anschauen. Am Ende würde Dein Weltbild vielleicht schaden nehmen.
Es kann doch nicht sein, dass von Deinen Freunden mitten in Deutschland unter
Mithilfe eines ehemaligen KZ-Arztes Gefangene zu Tode gequält wurden?
Und der Einsatz von Bio-Waffen im Koreakrieg ist natürlich pure Verleumdung.

Auch auf die Gefahr, das Dein so verletzlich weiches Wesen schaden nehmen könnte, werde ich meine Meinung über die USA hier weiter posten und die Heldentaten Deines geschätzten George W.C. Bush und seiner Ölmafia,..äh US-Regierung, aus meiner Sicht auch weiterhin kommentieren.

Rheumax

Antworten
pusherman:

@brad pit

 
13.08.02 16:41
Du verstehst mich so was von falsch. Genau das mit der heilen Welt und alles wird besser ist eben gerade nicht meine Meinung. Alles wird nur viel schlimmer, wenn man von Politikern regiert wird die nicht weitsichtig genug sind und etwas gegen Terroristen und die Nationen die so etwas unterstützen unternehmen. Genau diese Weitsicht fehlt einigen europäischen Staatsmännern zur Zeit. Wie wäre es wenn man diese als Phlegmatiker bezeichnen würde.
Denkt niemand an einen Staat Israel der von einem Fanatiker wie diesem Kerl aus Bagdad in nicht allzu ferner Zukunft praktisch ausgelöscht werden könnte?
Wie würdest Du darüber denken, wenn eines Tages Deutschland von Terroristen angegriffen werden würde?
Würdest Du Dich vielleicht dann an unsere AMERIKANISCHEN FREUNDE erinnern und sie um Hilfe bitten?
Du hast einfach ein zur Zeit in unserem Land anscheinend hippes Vorurteil: Der Grossteil der US-Amerikaner sei schlichtweg blöd und hat ausser Fast Food, Budweiser, Baseball und Hollywood-Blockbustern nichts im Hirn.
Du solltest vielleicht nach Deinem Iran-Besuch in nächster Zeit mal zur Abwechslung in die Staaten fliegen und Dich von der Aufgeschlossenheit und der Höflichkeit der US-Amerikaner einmal persönlich überzeugen.

Im Übrigen habe ich mein ganzes Leben noch keine von diesen dämlichen Talkshows auf irgendwelchen Privatkanälen angeschaut. Dies ist mir nun wirklich zu trivial.
Aber das glaubst Du mir ja sowieso nicht!

Pusherman
Antworten
pusherman:

@Rheumax

 
13.08.02 16:49
Poste doch was Du willst. Aber rechne eben damit dass es sogar hier in diesem noblen Board Leute gibt die anders denken wie Du. Oder ist dies etwa verboten?Ich war fast mein ganzes Leben mit US-Amerikanern zusammen und habe eben meine eigene Meinung über die USA und zu der stehe ich eben genauso wie Du zu Deiner Meinung. Und wenn Du mich deswegen als Pfuscherman bezeichnest und Dich über mich aufregst dann ist dies Dein eigenes Problem.

Pusherman
Antworten
BRAD PIT:

@rheumax

 
13.08.02 16:54
sehe ich auch so.


@pusherman

Du glaubst also ernsthaft, dass Saddam Israel vernichtet hätte?

Und selbst wenn, was ist z.B. mit Pakistan (US-Verbündeter), die von Indien bedroht werden? Sollen die USA auch Indien angreifen?

Das Problem liegt darin, dass ca. 90% der politischen Entscheidungsträger in den USA jüdischer Herkunft sind (Quelle: Spiegel).
Diese jüdische Minderheit macht mit den USA ihre eigene Politik. Das ist vielleicht eine tolle Demokratie.
Antworten
pusherman:

Rheumax- This one is also for you

 
13.08.02 16:54
Ach so das mit dem verletzlich weichen Wesen würde ich nicht von Dir auf andere beziehen.
Du brauchst Dir um mich in der Beziehung wirklich keine Sorgen zu machen.

Pusherman
Antworten
pusherman:

@brad pit

 
13.08.02 17:01
Jetzt bist Du aber naiv. Mit den entsprechenden Waffen würde Hussein keinen Moment zögern und einen Krieg mit biologischen oder chemischen Waffen gegen Israel führen. Was dies bedeutet, dürfte Dir ja hoffentlich klar sein.
Was die Geschichte Pakistan-Indien angeht ist ja wohl noch die Frage zu klären wer hier von wem bedroht wird?

Pusherman
Antworten
BRAD PIT:

@pusherman

 
13.08.02 17:07
Die Welt ist nicht strikt in Gut und Böse unterteilt. So etwas gibt es nur im COMIC. Auch Saddam´s negative Energie hat Grenzen.
Wenn er tatsächlich Israel zerstören würde, würde die Welt ihn schlimmer jagen als die Terroristen vom 11. September.
Der Iran behauptet auch immer wieder, dass sie den Staat Israel am liebsten aufgelöst sehen würden. Was soll´s. Die werden auch nichts tun. Oder soll man die jetzt auch angreifen?
Antworten
Abzieher:

Mami, warum hat Papi denn so wenig Haare?

 
13.08.02 17:11
Weil er soviel denkt?
Antworten
BRAD PIT:

@Abzieher

 
13.08.02 17:15
Wir machen uns ja auch nicht lustig über "DIE, DIE NICHT VIEL DENKEN".

Ich lade nur zum DENKEN ein.

Also leg dich ruhig wieder hin.
Antworten
pusherman:

Pusherman verlässt das Board

 
13.08.02 17:27
Solange solche Despoten wie Hussein an der Macht sind, kann die Welt nicht zur Ruhe kommen. Man MUSS solchen Leuten alles zutrauen. Ihn dann zu jagen wenn schon etwas schlimmes passiert ist, wäre viel zu spät. Doch genau dies ist die Denkweise in den Köpfen vieler europäischer Politiker.
Dem derzeitigen Regime im Iran würde ich so eine Tat übrigens nicht zutrauen.

Jetzt aber genug. Ich habe nun wirklich besseres vor.

See ya

The Pusherman
Antworten
BRAD PIT:

Schade pusherman aber ich habe

 
13.08.02 17:33
leider bis zum Schluß deine Logik nicht verstanden.

Antworten
Rheumax:

Lieber Pusherman

 
13.08.02 17:37
Wie kommst Du nur auf die Idee, ich könnte mich hier über Dich aufregen?
Ich finde Deine naiv-weinerliche Art heute sogar amüsant, auch wenn ich den Film schon ein paar Mal gesehen habe. Deshalb hab ich weiter oben auch die Zitate reingestellt. Das folgende könnte auch eines sein:

"Huch, ich bin ja so entsetzt über euch böse Lümmel hier am Board. Wie könnt Ihr nur so schlimm über unsere lieben amerikanischen Freunde denken?
Eigentlich ist mir meine Zeit viel zu schade, um mich mit euch unartigen,
undankbaren Menschen abzugeben.
Also nur dies eine Mal sag ich Euch nochmal: Pfui, schämt euch!"

Antworten
Elan:

loooool Rheumax ....loooolll fast könnte man

 
13.08.02 17:39

meinen PUSHERMAN=KICKY...



Blanker Hohn: Bush verspricht Be- 749344

Die_Quadratur_des_KreisesBlanker Hohn: Bush verspricht Be- 749344

 
Antworten
BRAD PIT:

@ Elan und Rheumax

 
13.08.02 17:48
ihr scheint pusherman wohl schon länger so zu kennen. Und ich gebe mir hier soviel Mühe auf ihn einzugehen. Zeitverschwendung. Genauso gut könnte man sich mit der telefonischen Zeitansage unterhalten  
Antworten
Rheumax:

@Brad Pit

 
13.08.02 17:52
"gut analysiert"
Antworten
Elan:

@BRAD

 
13.08.02 17:53
die telefobische Zeitansage sagt dir wenigsten annähernd die Wahrheit...lol




Blanker Hohn: Bush verspricht Be- 749361

Die_Quadratur_des_KreisesBlanker Hohn: Bush verspricht Be- 749361

 
Antworten
BRAD PIT:

Der telefonischen Zeitansage kann man

 
13.08.02 17:55
es auch nicht übel nehmen, wenn sie ihren Verstand nicht einsetzt.

Sie hat nämlich keinen (hä,hä)
Antworten
MaMoe:

@Brad Pit: alter Ami-Hasser ;-)) Du bist geboren

 
13.08.02 18:14
in Oklahoma und in Springfield, Missouri aufgewachsen ... leider hast du dich falsch geschrieben: Brad Pitt mit 2 "t" heißt es richtig ...

Es ist schon witzig, sich selbst einen Namen eines US-Schauspielers zu geben und sich dann als Anti-Ami zu outen ... witzigkeit kennt keine Grenzen ...

Ich besitze die Green-Card und einigen Grund und Boden in den USA; soll ich mich jetzt aufhängen, oder läßt du mich leben, alter Pitt ??

Die Zeitansage ist desöfteren äußerst sympathisch, glaub mir das ...

Jungs, lest mal Goethes Faust: "die Gespenster, die ich rief..." dann tut ihr wenigstens was sinnvolles ... aber nicht nur lesen, sondern auch den von euch so oft erwähnten Verstand dabei einsetzen ...

ein belustigter
MaMoe ...

P.S.: dem Irak gebe ich maximal 72 Stunden Überlebensfähigkeit, sollten die USA so angreifen, wie es z.Z. durchgespielt wird ... nachdem die Türkei bereits die ersten 2 Flugplätze im irakischen Norden mit 8000 Mann besetzt hält ... Saddam hat (wenn es hochkommt) 372 Flugzeuge und max. 800 000 Mann (die 12-jährigen dazugezählt) unter Waffen (äußerst veralteten Waffen) ... die ersten 200 000 Toten sollten (nach Schätzungen) innerhalb der ersten 36h zu zählen sein ... die USA rechnen selbst mit 40 000 eigenen Verlusten ...72h maximal, dann ist der Spuk vorbei ...

 
Antworten
BRAD PIT:

@MaMoe

 
13.08.02 18:24
Jetzt glaube ich dich wieder erkannt zu haben.

Als ich 1983 zur Bundeswehr eingezogen wurde hatten wir dort einen "fast" sehr lustigen Unteroffizier, der schlief nachts mit einer Pistole unterm Kopfkissen und wartete darauf, dass der Krieg mit der "SBZ" wie er meinte (SBZ= sovjetisch besetzte Zone= DDR) endlich los geht.
Ich hatte mich schon immer gefragt was aus ihm geworden ist. Schön wieder was von Dir zu hören.

Zu Deiner Info: Schau Dir die ID-Liste an, der Name BRAD PITT (mit TT) wurde leider schon 2 Jahre vor meiner Zeit an User vergeben.
Den Namen benutze ich aus Selbstironie. Ich bin natürlich viel hübscher als der BRAD PITT den Du meinst.
Antworten
pusherman:

@mamoe

 
13.08.02 18:55
Gib mir fünf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Pusherman
Antworten
BRAD PIT:

@pusherman

 
13.08.02 19:02
Hat mich schon gewundert, dass MaMoe und Du Kinder des selben Geistes seid.
Wenn man MaMoe´s alte Beiträge verfolgt, dann liest er sich nicht gerade wie ein Pazifist.
Ich dachte Du lieber pusherman wärst einfach nur ein weinender USA und Israel-Fan.
Da schienst du wenigsten noch harmlos.

Antworten
pusherman:

@brad pit

 
13.08.02 19:15
Manchmal muss man Gewalt einsetzen um schlimmeres zu verhindern. Im Falle des Irak ist dieser Einsatz von Gewalt gerechtfertigt, jedenfalls gesetz dem Falle dass der Irak auch weiterhin nicht bereit ist UNO-Inspektoren BEDINGUNGSLOS ins Land zu lassen.
Apropos weinerlich: In der Tat können einem die Tränen kommen, wenn man so manche Beiträge hier im Board über sich ergehen lassen muss. Dabei meine ich vor allen Dingen auch einen Typen wie Elan, was der so von sich gibt ist teilweise dermassen daneben. Also meiner Meinung nach müsste da jemand von der Boardaufsicht eingreifen. So was ist DEFINITIV nicht mehr zu ertragen. Oder sind wir nicht mal diesbezüglich einer Meinung?

Pusherman
Antworten
PRAWDA:

@Brad Pit

 
13.08.02 19:18
Sag mal, hast Du das nötig?
..belustigt
Antworten
philip:

@MaMoe

 
13.08.02 19:25
200000 Toten!! Kannst Du uns auch ausrechnen wieviel Frauen und Kinder dabei umkommen, wenn Du sich schon als grosser Stratege angibst.Hast Du ueberhaut ein Kind ?  
Antworten
pusherman:

Armes Ariva

 
13.08.02 19:25
Das Ariva-Board besteht DEFINITIV zu einem nicht unerheblichen Teil aus kranken Psychopaten.
Schlimm, Schlimm!!!!!!!!

Pushi
Antworten
BRAD PIT:

Verschiedene Meinungen sind eine

 
13.08.02 19:27
gute Voraussetzung für eine sinnvolle Diskussion. Man sollte aber auch in der Lage sein die Meinung anderer zu verstehen und nicht immer blind seine alte Meinung wiederholen, egal was für sinnvolle Gegenargumente kommen. Dann kann man schon mal manche zur Raserei bringen. Das ist nichts persönliches.

Ich bin gegen jede Form von Gewaltherrschaft und Unterdrückung. Ich werde stinkig, wenn ich sehe dass ich meine Zeit mit einem kriegs-geilen Menschen wie MaMoe verplemper. Der will eigentlich garnicht diskutieren. Der will Blut, Tod und Elend sehen.

Antworten
pusherman:

Rheumax Du Lümmel

 
13.08.02 19:29
Rheumax bezeichnet die Toten des 11.September als Peanuts.
Ein Hoch auf dieses Board!
Antworten
pusherman:

@brad pit

 
13.08.02 19:35
Bei einem eventuellen Krieg gegen den Irak muss darauf geachtet werden die Zahl der Toten unter der unschuldigen Zivilbevölkerung so niedrig wie nur möglich zu halten.
Ist doch selbstverständlich!
Antworten
Levke:

Ami go home !

 
13.08.02 19:37
So, wird Zeit für wieder mehr Sachlichkeit....
und war ich gut ?!?!??!?!?
Antworten
pusherman:

@brad pit

 
13.08.02 19:37
Du sagst, Du bist gegen jede Form der Gewaltherrschaft und Unterdrückung. Was hälst Du also von solchen Regimen wie z.B. dem in Bagdad?
Antworten
Elan:

mamoe, seöten so einen schrott von dir gelesen

 
13.08.02 19:39
pusherman allein reciht uns hier schon, dieser US-Nazi und Menschenrechtsverachter im Namen des US-Weltherrschaftskomitee maßt sich Dinge an, die von klarem Hirnschwund zeugen, leider unheilbar, man nennt sie auch die USgrippe...aber dass du als gebildeter Mensch so eine Scheisse schreibst und 200.000 Menschenleben aufzählst wie ein Pilzesammler Pilze, das nenn ich Wahnsinn in Vollendung. Auch Iraker sind Menschen, wenn auch keine Weltenherrscher wie die verfluchten Amis.



Blanker Hohn: Bush verspricht Be- 749508

Die_Quadratur_des_KreisesBlanker Hohn: Bush verspricht Be- 749508

 
Antworten
MaMoe:

@Elan: tja, so ist das eben im Leben ... die ewige

 
13.08.02 21:28
Frage: "was zählt ein Menschenleben ?" hat nicht nur Gerichte beschäftigt ..

Im Übrigen, das was ich als "wunderbarer Stratege" geschrieben habe, habe ich aus einigen interessanten Artikeln zusammengefasst ... aber im Grunde spiegeln sie auch meine persönliche Meinung wieder ...

Leider hat das gesamte Board hier aus den Augen verloren, welche Volltrottel diese ganze Misere in Gang gesetzt haben ... wir betrachten gerade die Auswirkungen eines geisteskranken Angriffs auf die USA von einem dümmlichen Volltrottel, der - sofern er nicht schon längst an Nierenversagen abgekratzt ist - mit Sicherheit die Auswirkungen seiner Wahnsinnstat niemals in dieser Größenordnung vermutet hätte ...

Ich darf doch etwas mehr um Objektivität und etwas weniger um Emotionen bitten ...

Aber nachdem es scheinbar hier keiner wahrhaben will, eine kleine Geschichte, an der ich maßgeblich beteiligt war:

Im Jahr 1999 flog ich im Auftrag der SingaporeAirlines einen mit Hadjsch-Wallfahrern vollbesetzten Jumbo nach Dschijedda oder, wie es die Europäer kennen: Mekka in SaudiArabien ... auf diesem Pilgerflug wurde die Geldbörse eines Stewards gestohlen ... ich informierte daraufhin per Funk den Tower und bat um Unterstützung im vorliegenden Fall nach der Landung ... das, was sich jetzt nach meinem Erreichen der Parkposition erreignete, hatte ich pers. noch niemals erlebt ... da wurden 550 Leute rund um das Flugzeug gestellt und einzeln äußerst brutal durchsucht ... nach etwa 2 h wurde die Geldbörse auf einem silberen Tablett von der AirportSecurity an Board gebracht ... was mit der Person gemacht wurde, die das Beutelchen an sich genommen hatte, weiss ich nicht, aber ich weiss, dass man in Dschjedda jeden Freitag-Mittag um Punkt 12:00 eine Hinrichtung / Hand abhacken / Steinigung / etc. live verfolgen kann ...

Jungs, es wäre an der Zeit mal wieder runter zu kommen und sich klar zu machen, worüber man überhaupt redet ...

Und schon wieder viel zu viel Zeit verschwendet ... aber so ist das Leben

MaMoe ...

 
Antworten
PRAWDA:

Es wirkt zwar wie eine abgedroschene Phrase,

 
13.08.02 21:34
aber
Überall: Werteverfall
Ethik ist ein Fremdwort
Die einzige Norm ist das eigene Portemonnaie.


Antworten
Elan:

den teufel mit dem belzebube austreiben...

 
13.08.02 21:43





Blanker Hohn: Bush verspricht Be- 749705

Die_Quadratur_des_KreisesBlanker Hohn: Bush verspricht Be- 749705

 
Antworten
Rheumax:

"Ich darf doch etwas mehr um Objektivität und

 
14.08.02 09:24
etwas weniger um Emotionen bitten ..."
Dann sollte man sich aber selbst auch daran halten. Nicht wahr, MaMoe?

Sollen wir Deine Einschätzung von Bin Laden als "dümmlichem Volltrottel"
als eine objektive, sachliche Analyse betrachten?
Aus meiner Sicht passt diese Bezeichnung viel eher auf den derzeitigen US-Präsidenten, der bei einem IQ-Vergleich wohl sehr alt aussehen würde.

Was die angesprochene Frage betrifft, "welche Volltrottel diese ganze Misere in Gang gesetzt haben", kann man auch zu dem Schluß kommen, dass die Außenpolitik der USA, insbesondere im Bezug auf die islamische Welt, nicht unschuldig an dieser "Misere" ist.

Tja, ist nun mal so eine Sache mit der Objektivität...

Rheumax


Antworten
BeMi:

ok., Rheumax

 
14.08.02 09:31
diese Ami-Außenpolitik wurde 8 Jahre lang von
Clinton geprägt (1993 - 2001).
Antworten
Rheumax:

Und?

 
14.08.02 09:47
Auch wenn die Außenpolitik unter Clinton weniger einseitig war als heute, Z. B. im Bezug auf Nahost ist sie nie neutral gewesen, sondern hat Israel immer unterstützt.
Aber die politischen Entscheidungsträger zur Clinton-Zeit werden sich wohl auch aus der Synagoge gekannt haben, da wäre Neutralität wohl zu viel erwartet..
Antworten
Pocket:

Terror, Idioten, US-Präsidenten

 
14.08.02 09:59
effektiv geht es doch gar nicht darum wieviel Menschen gestorben sind. Das ist zwar makaber aber so ist es nun mal. es könnten auch 200000 sein und es wäre egal. Diejenigen welche die Entscheidungen treffen, erwägen Erfolg und möglichen Misserfolg und der drückt sich für die meisten immer noch in Dollar aus. Wenn das passt dann ist ein Menschenleben ganz schnell in Euro zu berechnen und zu rechtfertigen. So sinnlos das auch sein mag. Fakt ist auch jetzt werden die USA wenn dann nur runtergehen um Geld zu verdienen, viel Geld! Deshalb werden die Entscheidungsträger mit Sicherheit die Aktionen wie auch schon im Golfkrieg sehr genau abwägen. Ein paar Giftgas US Soldaten hin oder her sind da ziemlich egal. So lange die Rechnung unter dem Strich stimmt. Und wie hier auch schon geschrieben bis jetzt geht die Rechnung für die USA aus politischer Sicht wunderbar auf.  
Antworten
Rheumax:

@Pusherman

 
14.08.02 10:01
"Bei einem eventuellen Krieg gegen den Irak muss darauf geachtet werden die Zahl der Toten unter der unschuldigen Zivilbevölkerung so niedrig wie nur möglich zu halten.
Ist doch selbstverständlich!"

Wer solche Luftblasen daherlabert, sollte  über andere nicht als von "kranken
Psychopathen" reden!
Woher sind Deine Informationen über das "Regime im Irak"?
Von Deinen amerikanischen Freunden oder aus der Bildzeitung?

Es gibt keinen Grund, den Irak anzugreifen.
Doch einen, aber der stinkt.
Nach Öl!  


Antworten
BeMi:

Dubiose Bewegungen in irakischer Biowaffenfabrik

 
14.08.02 10:07
SPIEGEL ONLINE - 14. August 2002, 7:36

URL: www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,209365,00.html


Dubiose Bewegungen in irakischer Biowaffenfabrik

Auf dem Gelände einer einschlägig bekannten irakischen Fabrik hat ein US-Spionagesatellit offenbar einen Lastwagen-Konvoi fotografiert. Die Vermutung der CIA: Hier lässt Saddam Hussein im großen Rahmen an Biowaffen basteln.

Washington - Nach einem Bericht der "Washington Post" gelangte der US-Geheimdienst bereits in der vergangenen Woche zu den Erkenntnissen. "Ein Konvoi von rund 60 Lastwagen wurde von einem US-Spionagesatelliten auf dem Gelände einer Fabrik fotografiert, die als Fabrik für biologische Waffen bekannt ist", zitierte die Zeitung US-Geheimdienstkreise. Die Fabrik liege bei Tadschi knapp zehn Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Bagdad. US-Präsident George W. Bush wirft Irak vor, in den Besitz von Massenvernichtungswaffen gelangen zu wollen und hat einen Militärangriff auf das Land nicht ausgeschlossen.

"Sie (die Iraker) bringen Material hinein oder heraus", hieß es der Zeitung zufolge in Kreisen, die mit dem Bericht des Geheimdienstes vertraut sind. Allerdings seien Geheimdienstinformationen über das irakische Waffenprogramm begrenzt. Der US-Geheimdienst CIA kommentierte den Zeitungsbericht zunächst nicht.

Anfang des Monats hatte die "Washington Post" berichtet, der US-Geheimdienst suche nach einem nördlich von Bagdad gelegenen Labor, in dem vermutlich biologische Waffen entwickelt würden. Unter Berufung auf Vertreter der US-Regierung hatte die Zeitung berichtet, in der Fabrik mit 85 Beschäftigten werde möglicherweise eine Version des tödlichen Ebola-Virus entwickelt, die als biologische Waffe eingesetzt werden könne.

Der irakische Botschafter bei den Vereinten Nationen (Uno), Mohammed al-Duri, hatte am Dienstag dagegen erklärt, sein Land sei frei von Massenvernichtungswaffen. "Es ist nichts versteckt im Irak. Es gibt überhaupt keine Massenvernichtungswaffen", sagte al-Duri.



Antworten
BeMi:

Vergiftete Saddam-Sohn Berater?

 
14.08.02 10:19
Vergiftete Saddam-Sohn Berater?

U dai Hussein soll einen seiner Berater wegen einer Kleinigkeit auf brutalste Weise gefoltert haben. Der älteste Sohn von Iraks Diktator Saddam Hussein habe einem Diener befohlen, seinem Berater zwei Liter Whisky einzuflößen. Der Berater sei zu einem Termin mit ihm zu spät erschienen, soll der Saddam-Sohn die Strafe gerechtfertigt haben.

Udai habe in aller Ruhe dabei zugesehen, wie der Mann an der Alkohlvergiftung gestorben sei, hieß es.

In den Medien tauchen immer wieder Berichte über die Grausamkeiten des 38-Jährigen auf.

13.08.02, 14:19 Uhr




Antworten
BRAD PIT:

Die Amis werden sowieso ihr eigenes

 
14.08.02 10:20
Ding durchziehen. Wir können zwar als Einzelpersonen nichts dagegen tun, ich werde aber nicht aufhören, die Dinge kritisch zu betrachten.

Ich sehr erstaunt über MaMoe´s Weltanschauung, wenn ich seine letzten Beiträge so lese. Wenn ich ihn recht verstanden habe geht die so:

Er hat ein "traumatisches" Erlebnis auf einem Mekka-Flug gehabt und schließt daraus, dass das ganze Pack östlich von Europa kaum schützenswert (lebenswert?) ist.
Den zuküftigen irakischen Kriegswitwen und Waisen wird er erzählen, dass der US-Angriff notwendig war, weil ein "Onkel O´sama" von Afghanistan aus die Fäden gezogen hat bei einem gemeinen Terroranschlag. Außerdem wäre saddam beinahe in der Lage gewesen Stinkbomben zu bauen und zwar so wie McGiver aus Essig und altem Oel.
Und die werden antworten: "Onkel O´sama kennen wir auch nur aus den Nachrichten, aber deine Erklärung tröstet uns nun wirklich" .

Dann wird MaMoe seine Statiskik (siehe oben im Thread) rausholen und sagen: "Außerdem war alles nur halb so schlimm. Die Amis konnten leider ihre statistischen Vorgaben nicht einhalten und haben nur 19.000 Menschen pro Stunde getötet, obwohl mit 20.000 pro Stunde gerechnet wurde. Es war also ein fairer Kampf. So ein Fehler wird denen nächstes mal hoffentlich nicht passieren"
Antworten
MaMoe:

Das einzige, was Bush für die politische Legitima-

 
14.08.02 10:25
tion eines Irak-Einmarsches braucht ist ein erneuter Anschlag in den USA ... man bedenke, dass bald der 11.Sep. ist ... es wäre eine absolute Show, den Jahrestag für den Einmarsch zu wählen ... aber auf der anderen Seite sind Präs-Wahlen in ´03 ... ich schätze mal, das kein Amerikaner einen neuen Präsidenten wählen will, während die eigenen Jungs in der Wüste kämpfen ... eine Sieg gegen den Irak wäre zudem ein Wahl-Turbo für Bush, sofern das schnesllstmöglich mit der größtmöglichen Nachrichtensperre über die Bühne gehen könnte ... (einen, den Schröder dringend bräuchte *gg* ... )

@Rheumax: deine Sichtweise ist etwas zu unifferenziert ... Bin Laden ist für mich tatsächlich ein dümmlicher Volltrottel ... das ist meine persönliche Meinung und diese läßt sich sogar auf alle Radikal-Islamisten verallgemeinern ... wer über heimtückische Anschläge versucht die Steinzeit wieder einzuführen (und für mich ist die Sharia nichts als die Steinzeit), der gehört mit seinem gesamten Arsch und allen Mittel in eben diese zurückgeschickt ...

Der Fall des Irak wäre ein eindeutiges Signal an alle weiteren zwielichtigen Staaten: 2 Regierungen wegen Terrorunterstützung gestürzt: das tut Diktatoren richtig weh, denn die wollen an der Macht bleiben ... man wird es sich ab dann 2-mal überlegen, ob man Terroristen Unterschlupf gewährt, oder lieber besser sagt: Jungs, tut uns leid, ihr hat hier keinen Platz ...

Den Schaden, den Bin Laden für die gesamte Arabische Welt angerichtet hat, ist nicht zu überblicken ... meine Dienstwohnung liegt zwangsläufig in Dubai und ich habe öfter die Gelegenheit mit Einheimischen zu plaudern und die sind keinesfalls glücklich darüber, was ihr selbsternannter "Hüter des Glaubens" da angerichtet hat ...

Aber mir solls - wie immer - egal sein ...

MaMoe , kurz vor´m Fitness-Studio ...
Antworten
BRAD PIT:

MaMoe , der Witz bei der SAche ist, das die

 
14.08.02 10:36
fanatischen Islamisten im Osten genau den gleichen Geist haben, wie brurünstige Kriegsverherrlicher wie Du hier im Westen. Die werden durch Arafat repräsentiert und Du durch Scharon.

Gott hat es noch nett mit Die gemeint, dass Du nicht als Afghane oder Iraki auf die Welt gekommen bist.
Als ich Deine Weltanschauung (.s.o.) skizzierte war ich noch viel zu vorsichtig.

Antworten
philip:

@MaMoe

 
14.08.02 10:42
"We defend freedom, no matter, what it may cost !" ( Wir verteidigen die Freiheit, was das immer auch kosten mag.) Aber welche Freiheit wird denn bei einem Irak-Krieg verteidigt ? Die Handlungsfreiheit der Oel-Magnaten, darunter Familie Busch. Und wer wird sterben? Bestimmt nicht die Politiker im "Weissem Haus". Sterben werden unschuldige Menschen, darunter Greise, Frauen und Kinder.
Antworten
MaMoe:

@Brad Pit: also, ich lebe jetzt mehr als 9 Jahre

 
14.08.02 10:48
in moslemisch angehauchten Ländern: zuerst 7 Jahre in Singapore und jetzt seit 2 Jahren in Dubai ... ich kenne die Mentalität dieser Leutchen mehr als gut und ich kann dazu nur sagen, dass das keinesfalls auch nur annähernd meine werden könnte ... nebenbei habe ich mehr als 10 Jahre USA auf dem Buckel und ich kenne daher auch diese Mentalität sehr genau ...

Ich hatte viele traumatische Erlebnisse, aber das vom Mekka-Flug (von denen ich bisher mehr als 100 gemacht habe) war mit Sicherheit keines davon ... es sollte nur als bezeichnendes Bsp. dienen, was passiert, wenn die Sharia wieder gelten sollte, aber davon wollt ihr nichts wissen, warum auch? Hier in Dt kann man ja problemlos in der Kneipe sein Bierchen zischen und Weiblein dumm anmachen; vollkommen folgenfrei ... tu mir einen Gefallen und probiere das mal in Dschjidda. Ich garantiere dir, du wirst keinerlei Probleme haben; nur die Frau, aber das ist ja dann auch egal ...

Bush hat genauso das Recht zu behaupten, der Irak besitze Massenvernichtungswaffen, wie ihr das REcht hab zu behaupten, nein, er besitze sie nicht ... die Legitimation des Angriffkrieges wird mit einer UN-Resolution mit Sicherheit erfolgen und Bush wird schlau genug sein, darauf zu warten ...
Man könnte von beiden Sichtweisen behaupten, sie seien etwas blauäugig, wobei mir eure etwas an die Öko-Sonderpäds-Blümchen-68´er-Bewegung erinnert: "der Mensch ist gut und wir glauben an das Gute im Menschen ... Peace, Jungs, das richtet sich ... raucht eine und alles wird gut ..."

Über die genauen Zahlen von Toten oder Überlebenden lässt sich nicht spekulieren, das wird die Realität zeigen ...

Bis denne dann
MaMoe ...
Antworten
Rheumax:

Die Amerikaner sind uns doch um so vieles näher!

 
14.08.02 11:01
Dank Hollywood haben wir sie allabendlich im Wohnzimmer, wo sie sogar deutsch reden, während sich ihre Sprache mehr und mehr bei uns durchsetzt. "Life can be so simple".
So können wir sogar vor dem Fernseher feststellen, dass die Amis fast genau so
aussehen wie wir. Und das verbindet doch ungemein. Selbst deren Schwarze erscheinen uns in der Zwischenzeit vertraut.

Ganz im Gegensatz zu diesen verschlagenen Arabern, deren Sprache wir nicht verstehen und deren Religion schon garnicht!
Und wie die Kerle aussehen! In Bettlaken gehüllt und mit einer Windel auf dem
Kopf.
Und erst diese Gesichter! So fürchterlich unarisch.
Selbst wenn sie nur auf dem Markt miteinander feilschen, hat man den Eindruck, dass jetzt gleich ein Dolch gezückt wird. so aufgeregt und hektisch geht es da zu.
Nein, mit solchen Menschen haben wir natürlich nichts gemein.
Da sind uns die Amerikaner doch sehr viel näher.
Und lieber.
Wenn in USA ein Attentat verübt wird mit mehreren Tausend Toten sind wir bereit,
gleich mit in den Krieg zu ziehen. Falls sich ein Gegner finden läßt.

Wenn unsere lieben Freunde dann einen solchen herausgedeutet haben und ernst machen, hält sich unser Mitleid mit den Opfern in Grenzen.
Was haben wir schon mit diesen Leuten gemein?
Und schließlich steht ja sogar in der Bildzeitung, dass die Sache gerechtfertigt ist.
Und im übrigen:

Antworten
Rheumax:

Im übrigen gilt natürlich Folgendes:

 
14.08.02 11:03
"Bei einem eventuellen Krieg gegen den Irak muss darauf geachtet werden die Zahl der Toten unter der unschuldigen Zivilbevölkerung so niedrig wie nur möglich zu halten.
Ist doch selbstverständlich!"
Antworten
BRAD PIT:

@MaMoe bei den Moslems gibt es die

 
14.08.02 11:07
Sharia, in Afrika werden kleine Mädchen beschnitten, in Italien regiert die Mafia. Indien, China und Pakistan und die Russen haben  Atomwaffen.

Du siehst, dass man mit Deiner Sichtweise eine Menge US-Präventiv-Kriege rechtfertigen könnte. Viel SPASS !?

Eigentlich ist es aber sinnlos mit Dir zu diskutieren, genausogut könnte ich Springerstiefel-tragenden Glatzköpfen Frisurtipps geben.
Antworten
Rheumax:

@philip

 
14.08.02 11:08
Ich erinere mich noch sehr gut an die Antwort eines GIs während des letzten Irak-Krieges auf die Frage, warum er dort ist:
"To save our oil"!
Das war wenigstens ehrlich und traf den Nagel auf den Kopf.
Wobei ich meine Probleme mit dem "our" habe..
Antworten
pusherman:

@rheumax

 
14.08.02 13:07
Ich schreibe davon, dass bei einem eventuellen Krieg gegen den Irak unbedingt darauf geachtet werden muss so wenig unschuldige Zivilisten wie nur irgendwie möglich zu töten. Ziel ist es eben nicht unschuldige Menschen zu töten sondern ein gefährliches gewaltverherrlichendes Regime zu stürzen. Es ist doch genau dieses Regime dass die eigene leidende Bevölkerung an der Nase herumführt. Anstatt soviel für die Rüstung reinzuhängen sollte man lieber den Menschen dort helfen.
In einem Krieg lässt es sich nie vermeiden auch unschuldige Menschen zu töten. Dies ist doch wohl klar. Das ist aber nicht das Ziel der Amis in einem eventuellen Krieg.
Im GEgensatz dazu, war genau dies das Ziel der hinterhältigen Terroristen beim Anschlag des 11. September. Und diese Opfer werden dann von Dir noch als Peanuts bezeichnet.
Junge, Du sollst endlich einsehen dass Du auf dem Holzweg bist. Du denkst, Du hast die politische Weisheit für Dich gepachtet und siehst in mir einen naiven Hinterwäldler aus dem Odenwald. Doch ich sage Dir was, Du tust mir nur leid.
Ich sage was ich denke, ob hier im Board oder woanders und daran kannst Du mich am wenigsten hindern.


Pusherman

 
Antworten
Rheumax:

Ach, Pusherman

 
14.08.02 17:43
Wir haben es ja zur Genüge gehört, dass George W. Bush ein weitsichtiger
Politiker ist, der nur Frieden und für uns alle das Beste will.
Und es sind natürlich die bösen Irakis, die das Geld für Rüstung ausgeben,
während die USA wohl ausschließlich in die Heilsarmee investieren.
Von mir aus kannst Du auch an den Klapperstorch und den Weihnachtsmann glauben,
ich gebs auf.

Auch ich führe jetzt lieber mal ein nettes Gespräch mit der freundlichen Dame von der Zeitansage, das ist sicher wesentlich ergiebiger.

Rheumax
Antworten
ElSombrero:

Pusherman

 
14.08.02 17:46
Was willst du denn überhaupt.
Man könnte ja glauben die Amis haben für alles einen Grund zu machen was sie wollen.
Bist du wirklich so ein Fan von Bush oder was soll das.
Den Amis sind doch die Zivilisten vollkommen egal.
Antworten
pusherman:

@El Sombrero

 
14.08.02 19:55
So noch ein Opportunist der einfach der Meute hinterherrennt. Ist ja auch einfach in Deutschland zur Zeit. Scheint der Moderenner zu sein (Anti-Amerikanismus ist mega-in). Doch ich bin mir sicher dass sich dies in nicht allzu ferner Zukunft wieder ändert. Ich stehe jedenfalls zu meiner Meinung und lasse mir die von niemandem verbieten auch wenn ich damit in unserem gelobten Land in dem alles viel besser ist als bei unserem grössten Bündnispartner mit diesem Teufelsregime gegen den Strom schwimmen muss.  
Ach und übrigens: einem Despoten wie diesem Saddam sind die Zivilisten wirklich sowas von sch....egal. Dies von George Bush zu behaupten ist einfach eine Unverschämtheit und zeugt von jeglichem Verlust an Realitätssinn.

Und jetzt lasst mich einfach in Ruhe. Hat ja sowieso keinen Sinn.

Pusherman
Das Yankee-Schwein

@Rheumax: Posting 79 ist einfach zu primitiv als dass man darauf detailliert  eingehen müsste. Unglaublich aber was in so manchen Köpfen hier im Board vorgeht. Aber wir haben ja im Gegensatz zu vielen südöstlicher gelegenen Ländern bei uns Gott sei Dank Meinungsfreiheit.

Antworten
pusherman:

Zur Klarstellung

 
14.08.02 20:04
Ich meine Rheumax Posting: Die Amerikaner sind uns doch um so vieles näher. Damit es da nicht zu irgendwelchen Verwechslungen kommt und ich von der Meute überrannt werde.

See ya

The Pusherman
Antworten
Abzieher:

Schuldenfalle!!!!!!

 
14.08.02 20:06
www.wasserauto.de/html/immobilien.html
Antworten
Rheumax:

@pusher

 
15.08.02 10:14
Auch wenn ich mir vorgenommen hatte, nicht länger an die Wand zu reden:

Ausgerechnet von jemanden, der nur gebetsmühlenartig und ohne jegliches Argument Huldigungen für den großen Friedenspräsidenten daherlabert, Primitivität unterstellt zu bekommen, ist schon ein starkes Stück!

Weiter oben habe ich Vega zitiert. Für seine Analyse hätte er eigentlich einen Grünen verdient!
Antworten
BRAD PIT:

@Rheumax

 
15.08.02 10:45

ich gebe dir Recht. Am besten geht man auch nicht mehr drauf ein. Typen wie pusherman und MaMoe kann man Fakten nicht überzeugen.
Man regt sich nur auf und zum Schluß bekommt man selbst,- wie z.B. ich gestern -, einen schwarzen wegen Beleidigung.
Dabei hatte kurz davor MaMoe beschrieben, wie dass damals im Golfkrieg Bomben auf die Bevölkerung geworfen hat und man da weiter draufhauen soll und bekam dafür einen grünen "gut analysiert". Danach zeigte uns MaMoe noch seine Militärabzeichen-Sammlung.

Verquerte Welt.
Antworten
pusherman:

@Rheumax

 
15.08.02 11:14
Wieso reagierst Du überhaupt auf meine naiven Postings? Hast Du nichts besseres zu tun? Hast Du der die politische Weisheit mit Löffeln gefressen hast sowas überhaupt nötig?
Junge, so was von (ein)gebildet und ja keine andere Meinung akzeptieren.
Ich sage, es ist auch bei den Amis nicht alles Gold was glänzt. Die Umweltpolitik der Regierung Bush ist zum Beispiel eine einzige Katastrophe. Und fange mir nicht mit den Arabern als das fremde Wesen an. Du müsstest doch inzwischen mitgekriegt haben, dass ich mit einer Frau aus dem Libanon verheiratet bin und mit der habe ich ob Du es glaubst oder nicht überhaupt keine Probleme. Sie hat selbst zu viel in ihrer Heimat während der 80er Jahre mitgemacht und ist heilfroh dass sie hier im Westen in Ruhe und Frieden leben kann.
Du und ein Grossteil hier im Board kappieren einfach nicht um was es geht. Es geht doch nicht um einen Krieg des Westen gegen den Islam. Es geht um eine Zukunft in Frieden und Freiheit und dazu muss man als allererstes das Problem des Terrorismus in den Griff bekommen. Die Regierungen hier in Europa machen aber den Anschein als ob sie dieses Problem nur verdrängen und auf die lange Bank schieben wollen.
Bush dagegen versucht zu handeln. Er bemüht sich INZWISCHEN ERNSTHAFT im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern eine Lösung zu finden , was aber schon unter der Clinton-Regierung wie sich rausstellte eigentlich unmöglich war und er appeliert an alle friedliebenden Nationen sich für den Kampf gegen den Terrorismus einzusetzen. Doch wenn ihm dies sogar die Europäer anscheinend immer schwerer machen wird dieses Unterfangen immer aussichtsloser.
Und ein Regime in Bagdad dass nicht bereit ist mit der UNO zu kooperieren muss eben mit Konsequenzen rechnen.

Vom
weinerlichen, naiven
Pusherman, der sein ganzes Leben damit verbracht hat sich Hollywood-Blockbuster reinzuziehen, täglich mit seiner ganzen Familie bei Mc Donalds zu Abend isst und nur die Bild-Zeitung liesst
Antworten
BRAD PIT:

Nach dem Irak ist Iran dran, dann Korea, dann

 
15.08.02 15:04
China, dann Pakistan, dann Indien......

Man schläft nur noch gut, wenn man MaMoe oder pusherman heißt.

Amerikanische Irakpläne

"Wir können uns nicht den Luxus leisten, nichts zu tun"

"Das ist ein böser Mann", sagt Condoleezza Rice über den irakischen Präsidenten Saddam Hussein. Ein amerikanisches Vorgehen gegen den Irak steht nach Auskunft von Bushs Sicherheitsberaterin deshalb außer Frage. Erneut warnte sie vor Saddams Plänen, Massenvernichtungswaffen herzustellen.



London - "Wir können uns sicherlich nicht den Luxus leisten, nichts zu tun", sagte Rice in einem Interview des britischen Rundfunksenders BBC. US-Präsident George W. Bush habe aber noch nicht entschieden, wie er in dieser Frage vorgehen wolle. Einem Zeitungsbericht zufolge bereiten die USA im Rahmen ihrer Überlegungen für einen Angriff auf Irak Hilfsprogramme für Flüchtlinge vor. Rice warf dem irakischen Nachbarstaat Iran vor, Terroristen zu unterstützen.

Rice sagte dem Sender, Saddam sei zweimal dem Besitz von Atomwaffen näher gekommen, als der Westen gedacht habe. "Das ist ein böser Mann", sagte Rice. "Sollte er seine Sprengkörper behalten, wird er erneut seiner eigenen Bevölkerung und seinen Nachbarn verheerenden Schaden zufügen." Sollte Saddam in den Besitz von Massenvernichtungswaffen gelangen und die Möglichkeit haben, sie abzufeuern, werde er "uns allen verheerenden Schaden zufügen".

Die USA fordern von Irak die Rückkehr der 1998 abgezogenen Waffeninspektoren. Bush hat damit gedroht, Irak notfalls unter Einsatz militärischer Gewalt daran zu hindern, in den Besitz von Massenvernichtungswaffen zu gelangen. Irak hatte nach der Niederlage im Golf-Krieg 1991 der Uno ungehinderte Kontrollen durch die Inspektoren zugesagt. Diese sollen überprüfen, ob Irak Massenvernichtungswaffen herstellt oder besitzt. Erst wenn dies nicht der Fall ist, können die von der Uno verhängten Sanktionen aufgehoben werden. Irak hat Vorwürfe zurückgewiesen, nach Massenvernichtungswaffen zu streben.


Die Tageszeitung "Financial Times" berichtete am Donnerstag, ihr liege ein Schreiben des US-Außenministeriums vor, mit dem im vergangenen Monat Nicht-Regierungsorganisationen um Vorschläge für Hilfsprogramme für Irak ersucht worden seien. Die Projekte sollten Flüchtlingen im Irak und den Nachbarländern zu Gute kommen. Die US-Vorschläge umfassen dem Bericht zufolge Regierungsmittel in Höhe von 6,6 Millionen Dollar (etwa 6,7 Millionen Euro). Neben einer Flüchtlingshilfe werde auch an Programme zur Beseitigung von Landminen gedacht.

Einige Nicht-Regierungsorganisationen zögerten, sich um die Mittel zu bemühen, da sie einem Krieg gegen Irak nicht Vorschub leisten wollten, hieß es in dem Blatt. Ranghohe Vertreter von Organisationen hätten berichtet, das Zentrale Kommando der US-Armee für den von den USA ausgerufenen Krieg gegen den Terrorismus habe eine Liste von Hilfsorganisationen angefragt. Dabei gehe es um in den USA ansässige internationale Hilfsorganisationen, die im Irak und in der Region tätig seien.

Mit Blick auf Iran sagte Rice, die dortige Führung unterstütze Terroristen. "Iran ist ein Platz, an dem eine nicht gewählte Regierung die Ziele des eigenen Volks vernichtet", sagte sie der BBC. "Iran ist nicht auf der Seite des Friedens. Iran ist auf der Seite der Terroristen." Bush hat Iran gemeinsam mit Irak und Nordkorea als "Achse des Bösen" bezeichnet, die in den Besitz von Massenvernichtungswaffen kommen wolle.

Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ajatollah Ali Khamenei, hatte Bush am Mittwoch vorgeworfen, die gleiche Sprache wie Adolf Hitler zu benutzen, um die Welt zu drangsalieren. Khamenei hält im Iran die Macht fest im Griff. Er hat sich in der Vergangenheit gegen Reformbemühungen des Präsidenten Mohammad Khatami und eine Annäherung an die USA gewandt.


Antworten
BRAD PIT:

An alle, die mich unvairer Weise "Amerika-

 
16.08.02 16:09
hasser nennen, nur weil ich Bush´s Politik verneine.

Lest Euch diesen neuen Beitrag mal durch:

Irak-Politik

Bush verliert Gefolgschaft von Teilen seiner Partei

Unruhe unter Amerikas Republikanern. Führende US-Politiker gehen auf Distanz zu den Irak-Angriffsplänen von Präsident George W. Bush.

 
AP

Kritiker in den eigenen Reihen: US-Vizepräsident Dick Cheney, Bush


New York - Zu den parteiinternen Widersachern zählen der ehemalige Außenminister Henry A Kissinger und Brent Scowcroft, einst Sicherheitsberater unter dem Vater des jetzigen Präsidenten, George Bush, der bereits einmal gegen Saddam Hussein antrat. Sie befürworten zwar eine Entmachung, warnen aber davor, dass George W. Bush einen Weg wählen könnte, "der Alliierte der Amerikaner befremdet und den Nahen Osten zu destabilisieren droht", berichtet die "New York Times". Dadurch könnten langfristige amerikanische Interessen beeinträchtigt werden, mahnen die Präsidenten-Kritiker.

Kissinger warnte in der "Washington Post", dass die US-Politik danach beurteilt werde, wie sie die Nachwirkungen eines Militäreinsatzes gegen den Irak handhabe. Damit vertritt er die Position von US-Außenminister Colin Powell, der sich zunehmend von den Falken in der Bush-Administration distanziert.

Powell selbst hob dieser Tage hervor, dass international viel eindringlicher debattiert werden müsse, wie dem Irak nach Saddam Hussein zu helfen sei, um dort einen funktionierende Demokratie aufzubauen und zu stabilisieren. Bevor dies nicht durchdacht werde, "sollte man nicht beginnen", wird ein hoher Beamter Powells zitiert.

Im "Wall Street Journal" kritisiert Scowcroft, bisher Befürworter der Koalition gegen den Irak, dass ein Angriff auf das diktatorisch regierte Land zum gegenwärtigen Zeitpunkt die bisherige Koalition gegen den Terrorismus "gefährden, wenn nicht gar zerstören" könne. Ein Krieg könne den Irak provozieren, mit chemischen oder biologischen Waffen einen Krieg zwischen Israel und der arabischen Welt auszulösen, warnt Scowcraft.

Auch der kurzzeitige Außenminister unter George Bush senior, Lawrence Eagleburger, mahnte im Sender ABC, solange Saddam Hussein seine Hand am Auslöser für Massenvernichtungswaffen habe, "weiß ich nicht, was wir dort sollen, wenn alle unsere Verbündeten dagegen sind".




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© SPIEGEL ONLINE 2002
Antworten
BRAD PIT:

Keine Meinungen ? o.T.

 
18.08.02 18:41
Antworten
BRAD PIT:

Bush braucht keine Allianz

 
19.08.02 18:58
US-KRIEGSPLÄNE         19.08.2002

Bush-Berater setzt nur auf Briten

Für einen Krieg der USA gegen den Irak ist nach Ansicht eines Beraters von US-Präsident Bush nur die Hilfe Großbritanniens wichtig. Alle anderen europäischen Verbündeten seien "nicht relevant".

Washington - Richard Perle, Vorsitzender der Kommission für Verteidigungspolitik im Pentagon, hält Großbritannien für den einzigen "einigermaßen wichtigen" Staat Europas in einem möglichen Krieg gegen Saddam Hussein. "Die restlichen Europäer ziehen es vor, wegzuschauen oder mit Saddam Geschäfte zu machen oder ihn auf verschiedene Arten zu bestechen", sagte der sicherheitspolitische Berater von George W. Bush in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC.
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte wiederholt betont, Deutschland werde sich an einem Militärschlag gegen den Irak nicht beteiligen. Aus Kreisen der Bundesregierung hieß es gegenüber SPIEGEL ONLINE, Perles Worte seien nur ein Teil der "inneramerikanischen Debatte", die man nicht kommentieren wolle.

Auch Russland mag einer harten Anti-Irak-Linie nicht folgen: Der Kreml bestätigte am Sonntag einen Bericht der "Washington Post" über den bevorstehenden Abschluss eines Abkommens mit dem Irak, das ein Gesamtvolumen von rund 40 Milliarden Dollar haben soll.

Allerdings waren auch die USA einer Zusammenarbeit mit dem Irak in der Vergangenheit offenbar nicht immer abgeneigt. Am Sonntag berichtete die "New York Times", das US-Militär habe die Truppen Saddam Husseins im Krieg gegen den Iran logistisch unterstützt und den Einsatz von Giftgas durch das irakische Militär stillschweigend in Kauf genommen.





Antworten
BRAD PIT:

Schon gegen pocken geimpft?

 
21.08.02 12:26
Bio-Terrorismus

Bundeswehr ordert massenhaft Anti-Pocken-Impfstoff

Von Severin Weiland

Um gegen Angriffe mit Pockenviren gewappnet zu sein, bestellt die Bundeswehr eine Million Dosen Pockenimpfstoff, wie SPIEGEL ONLINE vorliegende Papiere belegen. Der Liefertermin für die erste Tranche habe nichts mit einem möglichen Feldzug der USA gegen den Irak zu tun, erklärt das Verteidigungsministerium.

 
DPA

Freiwillige Grippeimpfung: Die Deutschen sind gegen vieles geschützt, gegen Pocken nicht


Berlin - Das Ausschreibungsverfahren mit der Nummer "Q/B41G/2G490/2C128" ist in einem dringlichen Tonfall gehalten. "Die oben genannte Liefertermine", schreibt das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz, "müssen unbedingt eingehalten werden." 500.000 Dosen Pockenimpfstoff seien mit "Liefertermin November 2002", weitere 500.000 Dosen mit "Liefertermin Februar 2003" zu beschaffen.

Damit der Ankauf zügig abgewickelt wird, hat die Behörde in der Ausschreibung zum "beschleunigten, nicht offenen Verfahren" gegriffen. Die beschränkte, europaweite Auswahl auf ganze fünf Anbieter von Pockenimpfstoffen begründet das Bundesamt mit einem knappen Satz: "Der Liefertermin für die ersten 500.000 Dosen Impfstoff (November 2002) muss sichergestellt werden."


Merkwürdiger Zeitpunkt für die Impfbestellung

 
DPA

Bundeswehr-Übung in Kuweit: Die Hardthöhe dementiert einen Zusammenhang zwischen Impfbestellung und US-Plänen für einen Irakfeldzug


Ist das plötzliche Tempo im Bundesamt für Wehrtechnik ein Zufall? Merkwürdig ist der Zeitpunkt der Beschaffungsmaßnahme allemal: Nach Ansicht von Experten könnte der Feldzug der USA gegen den Diktator Saddam genau in den Zeitraum zwischen November und Februar fallen.

Das Bundesverteidigungsministerium weist derartige Verknüpfungen zurück. Man beteilige sich "grundsätzlich nicht an Spekulationen um Angriffspläne auf den Irak", heißt es in einer schriftlichen Antwort an SPIEGEL ONLINE. Die Beschaffung des Pockenimpfstoffes sei "seit längerem in Abstimmung mit dem Bundesministerium des Inneren und dem Bundesministerium für Gesundheit geplant". Bei der Aufteilung in zwei Tranchen habe die "Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln" aus dem Etat des Bundesministeriums für Verteidigung "im Vordergrund" gestanden.

Bereits seit dem Frühjahr 2000 wollen die drei Behörden Schutzmaßnahmen gegen den Erreger der Pockenerkrankung erwogen haben. Nach den Terrorangriffen am 11. September seien die Anstrengungen der Bundesregierung "intensiviert" worden, so das Wehrministerium.

In der Tat war nach den ersten Meldungen über eine mögliche Biobedrohung das Bundesgesundheitsministerium aktiv geworden. Im November kaufte die Behörde zum Preis von rund 60 Millionen Euro (120 Millionen Mark) sechs Millionen Impfdosen in der Schweiz auf - um wenigstens einen kleinen Teil der Zivilbevölkerung im Notfall gegen Pockenviren schützen zu können. Auch die Bundeswehr sollte für alle Fälle einen Grundstock bereitstellen.

Die jetzt vom Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung georderten Pockendosen reichen aus, um alle Angehörigen der Truppe gegen die Pocken zu schützen - neben den rund 338.000 Soldaten auch die rund 140.000 Zivilbeschäftigten. Doch eine Massenprävention ist vorerst nicht geplant. Es sei "derzeit" nicht beabsichtigt, Angehörige der Bundeswehr gegen den Erreger der Pocken zu impfen, lautet die Antwort der Hardthöhe.

Zivilbevölkerung weitestgehend ungeschützt


 
DPA

Impfung: In den USA werden mehr als fünf Milliarden Dollar für den Pockenschutz ausgegeben


Mit der Anschaffung von einer Million Impfdosen ist die Bundeswehr im Notfall besser geschützt als die Zivilbevölkerung. Seit Monaten streiten sich Bund und Länder um den Kauf weiterer Mittel. Um flächendeckende Impfungen an den rund 80 Millionen Einwohnern der Bundesrepublik durchzuführen, müsste Serum im Wert von rund 420 Millionen Euro gekauft werden. Doch Länder und Bund schieben sich die Zuständigkeiten gegenseitig zu: Der Bund hält die Pockenimpfung für eine Aufgabe des Katastrophenschutzes, womit die Anschaffung des Serums in die Zuständigkeit der Länder fiele. Die Länder ihrerseits verweisen auf den Zivilschutz - und der ist Sache des Bundes.

Dabei wäre Eile wohl angebracht. Sicherheitsexperten wie Hans-Ludwig Zachert warnen seit langem vor den Gefahren eines Pockenangriffes. Es sei bemerkenswert, mit welcher "befremdlichen Gelassenheit" die meisten Deutschen und vor allem die für die Innere Sicherheit zuständigen Behörden mit der Bedrohung durch Bioterrorismus umgingen, stellt der frühere Präsident des Bundeskriminalamtes konsterniert fest.

Bush bewilligt Milliarden für Anti-Pockenkampf


 
AP

US-Präsident Bush: Die Vernichtung von Pockenviren wurde gestoppt


In den USA, Hauptziel möglicher neuer Terrorangriffe, wird die Gefahr seit dem 11. September nicht mehr unterschätzt. US-Präsident George W. Bush bewilligte ein knapp über fünf Milliarden Dollar schweres Programm. Damit werden Hochsicherheitslabore gebaut und neue Forschungsaufträge vergeben. In einer ersten Stufe sollen Ärzte und Krankenhauspersonal gegen die Pockenviren geschützt werden. Die Angst vor der Ansteckungsgefahr ist zurückgekehrt - und das, obwohl die Epidemie, die wohl an die 500 Millionen Menschen im 20. Jahrhundert dahinraffte, seit fast 30 Jahren als ausgerottet gilt. Der letzte natürliche Fall wurde 1977 in Somalia gemeldet. Doch im Kalten Krieg wurde auf beiden Seite weiterhin mit Pockenviren geforscht. Offiziell existieren noch immer zwei tiefgekühlte Bestände an Pockenviren: Beim "Center für Disease Control and Prevention" (CDC) im US-amerikanischen Atlanta und am Vektor-Institut in Nowosibirsk in Russland. Die US-Regierung glaubt, dass sich Staaten wie der Irak oder Nordkorea aus dem früheren Beständen der Sowjetunion mit Pockenviren bedient haben könnten - und notfalls zu einem Einsatz entschlossen wären.

Eigentlich sollten die US-Virenbestände nach einem Beschluss der Weltgesundheitsorganisation WHO bis Ende dieses Jahres vernichtet werden. Doch nach den Terrorangriffen auf New York und Washington vollzog Bush eine Kehrtwende. Stattdessen gehen US-Forscher jetzt an die Entwicklung neuerer und besserer Impfstoffe.

Tausende Tote bei Angriff auf Metropolen

Wie leicht eine Supermacht durch Pockenviren zu erschüttern wäre, haben die CDC-Wissenschaftler in Modellrechnungen zusammengefasst: Bereits ein Anschlag auf eine mittelgroße Stadt hätte verheerende Folgen. Im Verlaufe eines Jahres würden bei der Infizierung von 1000 Menschen bis zu 110.000 Menschen sterben. Würde eine Pockeninfektion in einem einzigen auftretenden Fall hingegen sofort festgestellt und unverzüglich mit Massenimpfungen begonnen, würden nur 560 Menschen sterben. Auch könnte die Ausbreitung nach Ansicht der US-Forscher in 115 Tagen gestoppt sein.

Wie in den USA, so sind auch in der Bundesrepublik die meisten Menschen gegen das Virus nicht immun. In den USA wurde 1972 die Impfung eingestellt, in Deutschland 1984. Unklar ist auch, wie weit ältere Impfungen - etwa aus den Sechzigern - heute noch Schutz böten. Die Reihenimpfungen waren unter anderem auch wegen der Nebenwirkungen eingestellt worden, die vor allem bei Kranken, Alten und Kindern auftauchen. Trotz möglicher Nebenwirkungen - das in Berlin angesiedelte Robert-Koch-Institut plädiert seit langem für die Anschaffung eines Serum-Grundstockes für alle 80 Millionen Einwohner Deutschlands. Die Forscher wollen für den GAU gewappnet sein - um bei einer "Veränderung der Bedrohungslage" oder "beim Auftreten eines Falles" zügig an die Impfung der Bevölkerung zu gehen.


 
DDP

Bundeswehrsoldat: Ab Februar 2003 stehen eine Million Impfdosen für die Truppe bereit


Für ihre Angehörigen wird die Bundeswehr spätestens im November dazu in der Lage sein. Zwar wird im Verteidigungsministerium die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs mit Pockenviren zurzeit für unwahrscheinlich gehalten. Träte er jedoch ein, wäre der Ausbruch einer Pockenepidemie, so das Verteidigungsministerium in seiner schriftlichen Antwort, "eine existentielle Herausforderung für die Bundeswehr."

Antworten
altmeister:

@brad pit

 
21.08.02 12:31
nichts für ungut bürschle aber ich denke du wärst in einem anti us chat oder besser anti gegen alles vernünftige chat besser aufgehoben.

mfg altmeister
Antworten
BRAD PIT:

@altmeister

 
21.08.02 12:37
1. Bin ich nicht anti-amerikanisch, sodern nur gegen deren derzeitige Politi, die auch Deutschland tangieren wird.

2. Dieser Thraed wurde schon über 1600 mal gelesen, also scheinst Du absolute Mindermeinung zu sein.

3. Erwarte ich von dir sowieso inzwischen nichts konstruktives oder kritisches mehr. Hast Du nichts aderes zu tun? Läuft nicht gerade "Vera am Mittag"?
Antworten
altmeister:

@brad pit

 
21.08.02 12:40
ob die vera läuft weiß ich nicht
aber meine kurzen auf hvb ,sap und epcos!
aber zum letzten mal zu deinem quatsch D muß da mit machen wenn wir uns weltpolitisch nicht total isolieren wollen und dann bürschle wird es richtig schlimm!
Antworten
BRAD PIT:

Deine "bürschle"-Beschimpfung disqualifi-

 
21.08.02 12:42
ziert dich sowieso schon. Auf das Niveau begebe ich mich nicht.
Antworten
altmeister:

@brad pit

 
21.08.02 12:45
ich wollte dich damit nicht beschimpfen ,dachte dir gefällt das! ein kerl der sich brad pit nennt muß das aushalten.
Antworten
BRAD PIT:

Nein, muss ich nicht. o.T.

 
21.08.02 13:02
Antworten
BRAD PIT:

Neuste Meldung hierzu:

 
27.08.02 11:11
Cheney beschwört Militärschlag gegen Irak

"Man muss die Schlacht zum Feind tragen"

Die USA haben gegenüber dem Irak den Ton verschärft. Vizepräsident Cheney plädiert für einen Militärschlag gegen den Irak - auch wenn die Uno-Waffeninspekteure nach Bagdad zurückkehren könnten.

 
AP

Dick Cheney will den Krieg gegen Irak


Nashville - In den strategischen Überlegungen der US-Regierung zu einem Militärschlag gegen den Irak spielt die mögliche Rückkehr der Uno-Waffeninspekteure keine Rolle. Das machte Richard Cheney am Montag vor einem Verband von Kriegsveteranen in Nashville deutlich. Argumente befreundeter Staaten, die vor einem Präventivschlag warnen, bezeichnete Cheney als unlogisch. Ein Regimewechsel in Bagdad werde gemäßigte Kräfte in der ganzen Region beflügeln, sagte Cheney, der die Überlegungen der US-Regierung zur Irak-Politik damit erstmals ausführlich darlegte.

"Eine Rückkehr der Inspektoren würde uns keinerlei Sicherheit geben, dass Saddam sich an die Uno-Resolutionen hält", sagte Cheney. "Im Gegenteil, es besteht große Gefahr, dass uns das in dem falschen Glauben wiegen würde, dass Saddam irgendwie unter Kontrolle ist." Der irakische Präsident habe seine Waffenprogramme in den neunziger Jahren hinter dem Rücken der Inspekteure heimlich fortgesetzt.

"Wir wissen, dass Saddam wieder versucht, sich Atomwaffen zu beschaffen", sagte Cheney. "Nichtstun birgt ein größeres Risiko als etwas zu unternehmen... Die ganze Welt muss wissen, dass wir tun werden, was auch immer nötig ist, um unsere Freiheit und unsere Sicherheit zu verteidigen."

Einige Leute argumentierten, man solle von einem Präventivschlag absehen, solange Saddam Hussein die Schwelle zum Besitz von Atomwaffen noch nicht überschritten hat, sagte Cheney. Dies habe keinen Sinn. "Kriege werden nie aus einer Verteidigungsposition heraus gewonnen. Man muss die Schlacht zum Feind tragen." Wenn Saddam erst Atomwaffen besitze, sei ein Schlag gegen ihn um so schwieriger. "Mit seinem Waffenarsenal und seinem riesigen Ölvorrat kann man davon ausgehen, dass er die Dominanz des ganzen Nahen Ostens anstrebt, die Kontrolle über einen Großteil der weltweiten Energievorräte sucht, Amerikas Freunde in der Region direkt bedrohen und die USA und andere Länder atomar erpressen wird", sagte Cheney.

Auch das Argument, die Anti-Terror-Koalition zerbreche im Falle eines US-Schlags gegen den Irak, verwarf Cheney. Irak-Kenner seien sicher, dass die irakische Bevölkerung beim Sturz Saddam Husseins in Jubel ausbreche, so wie es in Afghanistan beim Anblick der Amerikaner geschehen sei. Die gemäßigten Kräfte in der arabischen Welt würden beflügelt und die Oberhand über Extremisten gewinnen, der Friedensprozess im Nahostkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern erhielte neue Impulse. "In Afghanistan hat die Welt gesehen, dass Amerika nicht handelt, um zu erobern, sondern um zu befreien.... Mit unserer Hilfe kann ein befreiter Irak wieder eine große Nation werden", sagte Cheney.

Präsidentensprecher Ari Fleischer betonte anschließend demonstrativ, dass Cheney die Position der US-Regierung vertreten habe. Er verwies darauf, dass Cheney nicht für einen Präventivschlag gegen den Irak, sondern für eine Präventivdoktrin geworben habe. Er wiederholte, dass Präsident George W. Bush noch keine fertigen Pläne für den angestrebten Regimewechsel in Bagdad hat. "Der Präsident hat über die nächsten Schritte noch nicht entschieden", sagte Fleischer.

Abgeordnete und Senatoren appellierten unterdessen an US-Präsident George W. Bush, vor einem Krieg die Zustimmung des Kongresses einzuholen. Und dies sei nicht nur eine technische Frage, erklärte Senator Patrick Leahy. Er bezog sich damit auf Berichte, wonach Bush nach Ansicht von Rechtsberatern auch ohne die Zustimmung des Kongresses einen Krieg gegen Irak führen könnte. Im Kongress kursieren bereits Resolutionsentwürfe, die von Bush eine Bestätigigung für einen Krieg gegen Irak durch den Kongress fordern.




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© SPIEGEL ONLINE 2002
Antworten
pusherman:

@pity

 
27.08.02 11:20
Hast Du überhaupt nichts anderes mehr im Kopf?

Pushi
Antworten
BRAD PIT:

@pushi

 
27.08.02 11:25
Nein, habe nur noch schlaflose Nächte.  
Antworten
pusherman:

You had better calm down!

 
27.08.02 11:28
Junge entspann Dich erstmal und dann kümmere Dich endlich wieder mal um Dein Depot.

Ein gutgemeinter Tip
vom
Pusherman
Antworten
BRAD PIT:

pusherman

 
27.08.02 11:35
vielleicht verrätst Du mir ja welche Droge du nimmst.
scheint ja zu wirken
Antworten
pusherman:

Weiter so!!!!!!!!!!!!!

 
27.08.02 11:43
OK. Nächstes Klischee: Amis nehmen alle Drogen!
Junge, Junge ich glaube DIR kann höchstens noch die Pharmaindustrie helfen.

Pushi
Antworten
BRAD PIT:

Und nochmal News.

 
27.08.02 13:53
Dämpfer für US-Regierung

Richter rüffeln Terror-Fahnder

Die US-Regierung fing sich eine schallende richterliche Ohrfeige für ihren Umgang mit Ausländern nach den Terroranschlägen vom 11. September ein.

Cincinatti - Das Bundesberufungsgericht in Cincinatti (Ohio) rügte die Bush-Administration in ungewöhnlich scharfer Form. Die Regierung habe illegal gehandelt, als sie nach den Terroranschlägen Hunderte von Abschiebeverhören im Geheimen geführt habe. Das sei lediglich auf Grund der Annahme geschehen, die Verhörten könnten Verbindungen zu Terroristen haben.

 
AP

George W. Bush: Rüffel vom Richter


Das dreiköpfige Richtergremium, das nach einem Bericht der "New York Times" eine einstimmige Entscheidung fällte, stellte gar den Willen der Bush-Administration zu einer offenen Demokratie in Frage. "Demokratien sterben hinter verschlossenen Türen", schrieb Richter Damon J. Keith in der Urteilsbegründung. Die Regierung habe gezielt versucht, "jenseits öffentlicher Kontrolle" zu handeln. "Wenn die Regierung die Türen verschließt, kontrolliert sie selektiv Informationen, die rechtmäßig dem Volk gehören", so Keith. "Selektive Information ist Desinformation." Keith wurde bereits von Präsident Jimmy Carter eingesetzt und machte sich in den vergangenen 30 Jahren einen Namen als entschiedener Verfechter von Bürgerrechten.

Ermittler müssen Türen öffnen

Das Berufungsgericht bestätigte damit das Urteil einer Detroiter Bezirksrichterin, die im April der Klage von vier Zeitungen und eines Abgeordneten der Demokratischen Partei stattgegeben hatte. Sie wollten der Anhörung eines islamischen Geistlichen beiwohnen, der wegen eines abgelaufenen Touristenvisums abgeschoben werden sollte.

Die US-Regierung hatte in dem Prozess gefordert, Ausländer ohne Angabe von Gründen und ohne Konsultation von Einwanderungsrichtern hinter verschlossenen Türen befragen zu dürfen. Richterin Nancy G. Edmunds, die ausgerechnet von Ex-Präsident George Bush senior berufen wurde, lehnte das jedoch ab. Das Berufungsgericht in Cincinatti bestätigte jetzt diese Auffassung: Künftig müssen die Ermittler jedes Mal um richterliche Erlaubnis fragen, wenn sie eine Anhörung unter Ausschluss der Öffentlichkeit abhalten wollen.

Auch in Newark und Washington haben Richter laut "New York Times" die Regierung dazu verpflichtet, Anhörungen zu öffnen und Informationen über Menschen freizugeben, die in Zusammenhang mit der Terror-Fahndung festgehalten werden. Die Regierung habe gegen diese Urteile Berufung eingelegt.






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© SPIEGEL ONLINE 2002
Antworten
börsenfüxlein:

Brad Pitt

 
27.08.02 14:02
mag die Amis auch nicht wirklich, aber was du hier aufführst ist ja nur noch lächerlich....dein Problem sind nicht die Amis, du hast wohl ein Problem mit dir selber...

mfg
füxlein
Antworten
pusherman:

@börsenfüxlein

 
27.08.02 14:18
1x gut analysiert.  
Antworten
BRAD PIT:

@börsenfüxlein

 
27.08.02 16:51
Die Beiträge sind gar nicht für die Öffentlichkeit. Ich nutze das Board hier nur als privates Archiv. Also bitte NICHT lesen, denn hier habe ich noch etwas aus der Presse (kam heute).

BITTE NICHT LESEN!!

Operation "TIPS"

Bush will ein Land voller Spitzel

Von Alexander Schwabe

Nahezu ein Jahr nach den Anschlägen vom 11. September versucht US-Präsident George W. Bush das Land in eine Gesellschaft voller Spione zu verwandeln. Im August startet die Operation "TIPS", seine neueste Waffe im Kampf gegen den Terrorismus. Sollte sich das Pilotprojekt bewähren, wird die Spitzel-Quote in den Staaten bald höher sein, als sie in der DDR je war.

 
AP

Das World Trade Center ist zerstört, die Bürgerrechte sind beschädigt


Hamburg - William Harvey ist ein mutiger Mann. Rund drei Wochen nach den verheerenden Angriffen auf das World Trade Center stellt er sich in Manhattan nahe Ground Zero hin und hebt ein Schild in die Höhe, auf dem das World Trade Center abgebildet ist. Auf dem Poster ist neben den Türmen das Konterfei Osama Bin Ladens zu sehen. Harvey verteilt auch Flugblätter und sagt jedem, der es hören will: "Amerika muss dafür büßen, was es islamischen Ländern antut."

Freilich wollte dies niemand hören. "Sperrt diesen fucking guy ein, bevor ich ihn erschieße", rief ein empörter Mann aus der Menge. Diese Forderung wurde schnell erfüllt. Harvey wurde festgenommen und wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses angeklagt.

Noch fünf Monate nach dem 11. September schmetterte ein Gericht Mitte Februar Harveys Antrag ab, die Klage fallen zu lassen. Der New Yorker Richter Neil Ross begründete die Ablehnung damit, dass Harvey in Kauf genommen habe, Ärger zu machen. Dabei hatte er nicht mehr getan als seine Meinung gesagt - ein fundamentales Verfassungsrecht.

Das Imperium rüstet sich mit einem Bürgerheer

 
AP

Bush propagiert das Citizen Corps


Es war eingetreten, was der amerikanische Philosoph und Literaturwissenschaftler Richard Rorty gleich nach dem 11. September befürchtet hatte: Wenn ein Land Krieg führt, leiden die Bürgerrechte. Bereits eine Woche nach den Anschlägen beklagte der Stanford-Professor die Arroganz der US-Regierung und bescheinigte den Staaten, einem Imperium ähnlicher zu sein als einer Republik.

Seither ist das Imperium dabei, neue Truppen zu rekrutieren, um gegen einen nahezu unsichtbaren Feind, den Terrorismus, ins Feld zu ziehen. In den USA soll sich ein gigantisches Bürgerheer Freiwilliger formieren, welches das ganze Land überziehen wird. Aufgerüttelt von den Auswirkungen der Angriffe des 11. September und getragen vom Gefühl, in der Schuld des Vaterlandes zu stehen, sind die Amerikaner von Florida bis Oregon, von New Mexico bis Maine aufgerufen, sich für das "USA Freedom Corps" registrieren zu lassen.

Jeder Amerikaner soll zwei Jahre opfern

US-Präsident George W. Bush versucht die patriotische Stimmung im Land zu nutzen. Ihm schwebt vor, dass alle Amerikaner etwa zwei Jahre ihres Lebens in den Dienst der Sicherheit des Vaterlandes stellen - in 4000 Einsatzstunden verteilt über ihre Lebenszeit. 560 Millionen Dollar will Bush allein für die Organisation der "Citizen Corps" ausgeben.

 
AP

Capitol in Washington: Der Patriot Act ging problemlos durch den Kongress


Insgesamt lässt sich die Regierung die staatsicherheitliche Aufrüstung viel mehr kosten. Das von Bush konzipierte Ministerium für nationale Sicherheit soll 170.000 Mitarbeiter haben und zu einem der größten Regierungsapparate der USA ausgebaut werden. Diese Heimatschutzbehörde will der Präsident mit einem Jahresbudget von 37,4 Milliarden Dollar ausstatten.

Wichtigtuer, Naseweise, Spanner und Schnüffler

Das "Citizen Corps" soll aus fünf schlagkräftigen Divisionen bestehen: Das "CERT" (Community Emergency Response Team, Team für Notfälle in Gemeinden), das Medical Reserve Corps (Einsatzgruppe für medizinische Versorgung), die Initiative Neighborhood Watch (Nachbarschaftsüberwachung), den "VIPS" (Volunteers in Police Service, Freiwillige für den Polizeidienst) und das "TIPS" (Terrorism Information and Prevention System, das Terrorismusinformations- und Vorbeugesystem).

 
AP

ACLU: Die Bürgerrechtsbewegung warnt vor TIPS


Besonders "TIPS" hat den scharfen Protest von Verfassungsrechtlern und Bürgerrechtlern hervorgerufen. Einige befürchten, dass sich das Land in eine Gesellschaft von Aufdringlingen, Wichtigtuern, Schnüfflern und Naseweise verwandeln könnte. Rachel King, Rechtsberaterin der 1913 gegründeten American Civil Liberties Union (ACLU), der einflussreichen Bürgerrechtsorganisation, sagt: "Die Regierung will offenbar ein Programm einführen, das Gasinstallateure, Telefonvermittler und Elektriker in von ihr herangezogene peeping toms (Spanner) verwandelt."

Verdächtige terroristische Aktivitäten

Nach Angaben des Zentrums für Verfassungsrecht in New York soll auf 24 Amerikaner ein Informant kommen, der für das Justizministerium Augen und Ohren offen hält. Rund vier Prozent der amerikanischen Staatsbürger sollen zivile Spione werden, die "verdächtige terroristische Aktivitäten" an die Behörden melden. Tom Ridge, Sicherheitschef der Heimatlandbehörde, ist bereits in die Defensive geraten. Er beteuert: "Das letzte, was wir wollen, ist, dass Amerikaner Amerikaner ausspionieren."



Die Behörden wollen vor allem Personen gewinnen, die an Schaltstellen des öffentlichen Lebens tätig sind oder an Schnittstellen zwischen öffentlichem Raum und Privatsphäre. Busfahrer, Postboten, Telefonisten, Lastwagenfahrer, Angestellte bei Strom-, Gas- oder Wasserversorgern, Schaffner, Kapitäne und Hafenarbeiter sollen mit geschärften Sinnen und dem Willen durch die Welt gehen, eine eigens eingerichtete gebührenfreie Nummer anzurufen, falls ihnen etwas verdächtig vorkommt.

 
AP

Senator Joseph McCarthy blies zur Hexenjagd


In zehn Städten wird im August das Pilot-Projekt starten. Eine Million Informanten sollen ihre Mitbürger überwachen. Trifft der Versuch die zehn größten Städte der USA, bedeutete dies, dass eine Million Informanten auf 24 Millionen Einwohner (knapp vier Prozent) kämen. In den Ballungsräumen gäbe es damit mehr informelle Mitarbeiter als es in der DDR Stasi-Spitzel gab. Dort kamen auf rund 17 Millionen Einwohner unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 110.000 und 170.000 informelle Stasi-Mitarbeiter, weniger als ein Prozent der Bevölkerung.

Erinnerungen an McCarthy

Dass beim Justizministerium Akten über Verdächtige angelegt werden sollen, erinnert an die McCarthy-Zeit der fünfziger Jahre, als FBI-Direktor J. Edgar Hoover schwarze Listen mit den Namen Hunderter pflegte, die angeblich mit dem Kommunismus sympathisierten. Die gespeicherten Informationen sollen für Polizeistationen und Geheimdienste zugänglich sein. Betroffene Bürger sollen über ihre Mappe nicht benachrichtigt werden.

 
AP

FBI-Chef J. Edgar Hoover führte die Listen


Bisher ist nicht abzusehen, ob es wie damals zu einer Hexenjagd kommen wird. Denn noch lassen die Behörden offen, wie weit die Schnüffelei der geplanten elf Millionen Informanten gehen darf. Die Bürgerrechtsbewegung ACLU warnt, eine große Bandbreite von Überprüfungsmöglichkeiten von Bürgern öffne dem Missbrauch Tür und Tor. Worauf soll das Heer von Privatspionen ihr Augenmerk richten? Auf Waren und Güter oder vor allem auf Menschen in deren Privatsphäre?

"Wir brauchen keine Block-Führer"

Auch sei überhaupt nicht klar, ob der Orwellsche Alptraum "Your fellow's watching you!" effektiv sein wird. Ein 1992 in Harvard veröffentlichter Bericht belegt, dass viele Informanten wenig verlässliche Quellen sind. Einige schmückten die Wahrheit aus, andere erdichteten sie freiweg - etwa um Mitmenschen zu denunzieren. Robert Levy vom Cato-Institut, einer Organisation, die für die Freiheit des Einzelnen eintritt, rechnet mit einer Lawine wertloser Tips, die voraussichtlich die Behörden lahm legen werden. "Wir fahren ohne Block-Führer besser", sagt er.

Das Terrorpräventivprogramm ist ein weiterer Schritt im Rahmen des Patriot Act, die individuellen Freiheitsrechte einzuschränken. Die New Yorker Verfassungsrechtlerin Nancy Chang fürchtet, das Vaterlandsgesetz führe dazu, dass immer mehr Bürger auf Grund ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer ideologischen Überzeugung ins Visier von Profilern geraten. Auch das in der Verfassung verankerte Prinzip der Gleichbehandlung bei Prozessen ist insbesondere bei festgenommenen Immigranten bereits aufgeweicht worden.

Was ist mit Amerikas Stolz?

 
REUTERS

Corporate Responsibility: Jeder Bürger muss Opfer bringen


Doch es steht mehr auf dem Spiel als eventuelle Unannehmlichkeiten für einzelne Bürger. Seit Bush am 26. Oktober 2001 das Gesetz zur "Einigung und Stärkung Amerikas durch die Verordnung angemessener Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus", unterzeichnet hat, das mit 356 zu 66 Stimmen durchs Repräsentantenhaus und mit 98 zu einer Stimme durch den Senat ging, sieht Chang die Grundrechte in Gefahr, auf die Amerikas Stolz gründet. "Was ist so patriotisch daran, auf der Bill of Rights herumzutrampeln?", fragt die leitende Anwältin beim Zentrum für Verfassungsschutz.

Für Chang opfert der Patriot Act in einem beispiellosen Ausmaß "unsere politische Freiheit im Namen der nationalen Sicherheit". Die demokratischen Werte würden plötzlich über den Haufen geworfen, indem die Überwachungsmöglichkeiten der Polizeiorgane und die Kompetenzen der Geheimdienste ungeheuerlich gestärkt werden.



Wie häufig in Krisenzeiten beugt sich die Judikative vor den Interessen der Politiker. Das hat in den USA Tradition. Während des Ersten Weltkrieges etwa bestätigte der Oberste Gerichtshof die Verurteilung des Sozialisten Eugene Debs, als dieser gegen die Kriegsteilnahme der USA demonstrierte. Die Richter weigerten sich, Debs' Einsatz für Gewaltlosigkeit zu tolerieren, obwohl die Verfassung - wie im Fall Harvey - eigentlich die freie Rede eines jeden Amerikaners garantiert.

 
AP

Pearl Habor, 1941: Die USS Arizona geht in Flammen auf


Auch nach der Bombardierung von Pearl Harbor wurden wesentliche Grundrechte für Bürger außer Kraft gesetzt. Das Oberste US-Gericht urteilte damals, die Internierung von mehr als 100.000 japanischen Einwanderern und von Bürgern japanisch-amerikanischer Herkunft, sei rechtens. Das elementare Recht der Gleichstellung eines jeden Bürgers vor dem Gesetz galt in dieser Krisenzeit wenig.

Beim Zentrum für Verfassungsrecht in New York stellt man besorgt fest, dass die Ereignisse vom 11. September offenbar auch von höchsten Richtern als Kriegsereignisse von der Qualität des Ersten Weltkriegs und von Pearl Habor gesehen werden. Nicht einmal von der obersten Hüterin der Grundrechte, Supreme-Court-Richterin Sandra Day O'Connor, sei zu erwarten, dass sie sich voll für die Freiheitsrechte der Bürger einsetzen werde. Als O'Connor am Ground Zero stand, sagte sie: "Wir werden möglicherweise eine stärkere Einschränkung der Freiheit des Einzelnen erfahren als jemals zuvor in diesem Land."

Geheimdienst-Experten in der Rolle von Terroristen

Die Richterin scheint Recht zu behalten. Erst vergangene Woche wiederholte Bush, der Schutz des Heimatlands vor Terroranschlägen sei die wichtigste Mission seiner Regierung. Dafür hat er eine ganze Latte von Maßnahmen vorgelegt: Die Streitkräfte sollen künftig auch innerhalb der USA eingesetzt werden können, die Führerscheinbestimmungen in den Bundesstaaten vereinheitlicht werden, Auslieferungsabkommen mit anderen Staaten erweitert werden, Schiffscontainer in den USA und in ausländischen Häfen gründlicher inspiziert werden, die Arbeit von Regierungsbehörden besser koordiniert werden, und die Impfstoffdepots des Landes sollen aufgerüstet werden.

Der Heimatverteidigungsplan sieht sogar vor, dass "intelligence threat divisions" geschaffen werden. "Rote Teams" bestehend aus Geheimdienst-Experten werden in die Rolle von Terroristen schlüpfen und Anschläge aushecken, so dass aus daraus gewonnenen Erfahrungen Methoden entwickelt werden können, solchen Angriffen möglichst vorzubeugen.






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Antworten
BRAD PIT:

2. Teil. BITTE NICHT !!! LESEN

 
27.08.02 16:54

BITTE NICHT LESEN. PRIVATAKTE!!

OPERATION "TIPS"

Bush will ein Land voller Spitzel (2)

Zurück zum 1. Teil

Die Behörden wollen vor allem Personen gewinnen, die an Schaltstellen des öffentlichen Lebens tätig sind oder an Schnittstellen zwischen öffentlichem Raum und Privatsphäre. Busfahrer, Postboten, Telefonisten, Lastwagenfahrer, Angestellte bei Strom-, Gas- oder Wasserversorgern, Schaffner, Kapitäne und Hafenarbeiter sollen mit geschärften Sinnen und dem Willen durch die Welt gehen, eine eigens eingerichtete gebührenfreie Nummer anzurufen, falls ihnen etwas verdächtig vorkommt.

 
AP

Senator Joseph McCarthy blies zur Hexenjagd


In zehn Städten wird im August das Pilot-Projekt starten. Eine Million Informanten sollen ihre Mitbürger überwachen. Trifft der Versuch die zehn größten Städte der USA, bedeutete dies, dass eine Million Informanten auf 24 Millionen Einwohner (knapp vier Prozent) kämen. In den Ballungsräumen gäbe es damit mehr informelle Mitarbeiter als es in der DDR Stasi-Spitzel gab. Dort kamen auf rund 17 Millionen Einwohner unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 110.000 und 170.000 informelle Stasi-Mitarbeiter, weniger als ein Prozent der Bevölkerung.

Erinnerungen an McCarthy

Dass beim Justizministerium Akten über Verdächtige angelegt werden sollen, erinnert an die McCarthy-Zeit der fünfziger Jahre, als FBI-Direktor J. Edgar Hoover schwarze Listen mit den Namen Hunderter pflegte, die angeblich mit dem Kommunismus sympathisierten. Die gespeicherten Informationen sollen für Polizeistationen und Geheimdienste zugänglich sein. Betroffene Bürger sollen über ihre Mappe nicht benachrichtigt werden.

 
AP

FBI-Chef J. Edgar Hoover führte die Listen


Bisher ist nicht abzusehen, ob es wie damals zu einer Hexenjagd kommen wird. Denn noch lassen die Behörden offen, wie weit die Schnüffelei der geplanten elf Millionen Informanten gehen darf. Die Bürgerrechtsbewegung ACLU warnt, eine große Bandbreite von Überprüfungsmöglichkeiten von Bürgern öffne dem Missbrauch Tür und Tor. Worauf soll das Heer von Privatspionen ihr Augenmerk richten? Auf Waren und Güter oder vor allem auf Menschen in deren Privatsphäre?

"Wir brauchen keine Block-Führer"

Auch sei überhaupt nicht klar, ob der Orwellsche Alptraum "Your fellow's watching you!" effektiv sein wird. Ein 1992 in Harvard veröffentlichter Bericht belegt, dass viele Informanten wenig verlässliche Quellen sind. Einige schmückten die Wahrheit aus, andere erdichteten sie freiweg - etwa um Mitmenschen zu denunzieren. Robert Levy vom Cato-Institut, einer Organisation, die für die Freiheit des Einzelnen eintritt, rechnet mit einer Lawine wertloser Tips, die voraussichtlich die Behörden lahm legen werden. "Wir fahren ohne Block-Führer besser", sagt er.

Das Terrorpräventivprogramm ist ein weiterer Schritt im Rahmen des Patriot Act, die individuellen Freiheitsrechte einzuschränken. Die New Yorker Verfassungsrechtlerin Nancy Chang fürchtet, das Vaterlandsgesetz führe dazu, dass immer mehr Bürger auf Grund ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer ideologischen Überzeugung ins Visier von Profilern geraten. Auch das in der Verfassung verankerte Prinzip der Gleichbehandlung bei Prozessen ist insbesondere bei festgenommenen Immigranten bereits aufgeweicht worden.

Was ist mit Amerikas Stolz?

 
REUTERS

Corporate Responsibility: Jeder Bürger muss Opfer bringen


Doch es steht mehr auf dem Spiel als eventuelle Unannehmlichkeiten für einzelne Bürger. Seit Bush am 26. Oktober 2001 das Gesetz zur "Einigung und Stärkung Amerikas durch die Verordnung angemessener Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus", unterzeichnet hat, das mit 356 zu 66 Stimmen durchs Repräsentantenhaus und mit 98 zu einer Stimme durch den Senat ging, sieht Chang die Grundrechte in Gefahr, auf die Amerikas Stolz gründet. "Was ist so patriotisch daran, auf der Bill of Rights herumzutrampeln?", fragt die leitende Anwältin beim Zentrum für Verfassungsschutz.

Für Chang opfert der Patriot Act in einem beispiellosen Ausmaß "unsere politische Freiheit im Namen der nationalen Sicherheit". Die demokratischen Werte würden plötzlich über den Haufen geworfen, indem die Überwachungsmöglichkeiten der Polizeiorgane und die Kompetenzen der Geheimdienste ungeheuerlich gestärkt werden.


Lesen Sie im dritten Teil über die Tradition der Missachtung von Bürgerrechten vom Ersten Weltkrieg über Pearl Harbor bis zum 11. September



 IN SPIEGEL ONLINE

·  Zivile Opfer in Afghanistan: Die tödlichen Muster der US-Strategen (21.07.2002)







DRUCKVERSION
Antworten
Kritiker:

@ Brad Pit u.a. ...

 
27.08.02 17:22
.. Möglich, daß Du recht hast und, daß alles stimmt, was in den Artikeln steht.?
Doch sage uns bitte,WAS willst DU???
Willst Du den USA den Krieg erklären? - Dann sage ich Dir, daß Du in unserem Falle (BRD) dies nicht brauchst, - denn wir haben noch gar keinen Friedensvertrag. d.h.,wenn Bush will, dann geht es morgen wieder weiter wie 1945. Daß unsere Politiker aus Feigheit, dies den Deutschen nicht deutlich machen, daß wir ein sog. Kolonialstaat der USA sind, heißt nicht, daß es anders ist. Aber vielleicht, wird Dir jetzt klar, warum unsere Kanzler (Kohl) uns nicht alles genau erklären konnten. Und jetzt ahnst Du auch, was Schäuble gegen Schröder wegen Irak wirklich meint. Deutscher sein, heißt Maul halten - und bezahlen nicht vergessen. Der 1. Golfkrieg 16 Mrdn.!!!
Vielleicht verstehst Du jetzt auch Möllemann besser, der das Maul nicht mehr halten will.  Traurig , aber wahr! - Kritiker.
Antworten
MaMoe:

HaHaHa ... ein privates Archiv in einem öffentlich

 
27.08.02 17:26
en Börsenboard ... ich lache mich schlapp ...

Es gibt unter Windows folgende Funktionen:
1.) Text markieren;
2.) Text kopieren;
3.) Text einfügen;

1.)-3.) scheinst du bereits perfekt zu beherrschen ... jetzt kommt aber ein schier unbezahlbarer Tipp, der dir zu einem richtigen privaten Archiv verhilft:

Word öffnen; neue Datei anlegen und das Ganze dann dort hinein kopieren, d.h. 1.)-3.) ausführen ... zusätzlich dann noch auf Datei speichern gehen ... und fertig ist ein Teil deines privaten Archives ... auch besser bekannt unter: Festplatte ...

Ich lache mich langsam echt kaputt: was für Typen rauschen denn hier rum ???

Es ist zum Schreien ... Brad Pit, nix für ungut, aber ich habe mir diesen Threat ausgedruckt, denn : "NICHT LESEN, DIES IST MEIN PRIVATARCHIV..." das finde ich einfach nur irre komisch ... gehört ins Kabarett oder in die Bulliparade ... denen habe ich übrigens grad eine Mail geschickt ... auf soetwas muss man die aufmerksam machen: "ein Privat-Archiv im öffentlichen Börsenboard ..."

Hahahahahahahaahahahahahahahahahahahahah

Grüße
MaMoe ...
Antworten
chrismitz:

loooooooooooooool !!!

 
27.08.02 17:29

Ich krieg mi nimma!!!!!!!!!! LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL

Ich kann nimma!

G G Gr Gruuuuuuuuuuuus s s s s s s sssssssss
Antworten
MaMoe:

Da kann mein einen Sketch draus machen, glaub mir o.T.

 
27.08.02 17:31
Antworten
BRAD PIT:

Schön dass euch mein Scherz aufgefallen ist, aber

 
27.08.02 17:31
MaMoe scheint doch ernster zu sein als ich dachte, denn er hat es ernst genommen.
Antworten
MaMoe:

O.K., der Scherz war SUUUUUUUUPPPPPPEEEERRR!!

 
27.08.02 17:35

1.)
  112. @börsenfüxlein   BRAD PIT  27.08.02 16:51  
 
Die Beiträge sind gar nicht für die Öffentlichkeit. Ich nutze das Board hier nur als privates Archiv. Also bitte NICHT lesen, denn hier habe ich noch etwas aus der Presse (kam heute).

BITTE NICHT LESEN!!


(...)

2.)

  113. 2. Teil. BITTE NICHT !!! LESEN   BRAD PIT  27.08.02 16:54  
 

BITTE NICHT LESEN. PRIVATAKTE!!

(...)

Du bist der größte Scherzkeks aller Zeiten ...

ein grinsender
MaMoe ...
Antworten
chrismitz:

MaMoe, für das nächste Treffen!

 
27.08.02 17:36

Oh Mann, wisch doch bitte mal einer die Pfütze hier weg! Aua, mein Bauch!

Der Hammer, echt! LOOOOOOOOOOOOOOOOL !!!!!!!!!

Gruß
Antworten
BRAD PIT:

Auch wenn politisch nicht immer

 
27.08.02 17:42
einer Meinung sind freut es mich doch, dass ihr meinen Humor teilt.

Euer spaßvogel
Antworten
pusherman:

@pitty

 
27.08.02 17:48
Pitty und Humor: Jeder Themenabend auf ARTE ist witziger!
Mamoe dagegen ist einfach nur MEGACOOL!
(ich weiss Schleim, Schleim) Aber es ist einfach so!

Pushl
Antworten
BRAD PIT:

pusherman du ja unfreiwillig der

 
27.08.02 17:57
Witzigste weit und breit
Antworten
pusherman:

Brad du nix deutsch

 
27.08.02 18:13
Brad ein Schläfer?????????????
Scheisse jetzt werd ich noch paranoid!

You make me shiver!
Antworten
pusherman:

@pitty

 
28.08.02 08:52
zu Deinem Posting " Du immer witzig " oder so ähnlich weiss man ja nie genau bei Dir. Solltest Dich in der Hinsicht schon mal hinterfragen ob Du sprachlich dem Board überhaupt gewachsen bist. Also reiss Dich gefälligst mal zusammen (Ha, Ha, Ha).
So nun wird es aber ernst:
Du meinst ich mache mich hier unfreiwillig lächerlich.
Jungchen (ne ich meine schon Herrn Pit und nicht unser Jungchen hier am Board)ich sage Dir eins:
Ich sage hier genau dass was ich denke und nehme mir kein Blatt vor den Mund. Ich bin kein Opportunist und ich hasse es wenn in einem Board wie diesem einer dem anderen sozusagen in den Allerwertesten kriecht.
Ein Board wie dieses ist dazu da, dass gegenseitige Meinungen kontrovers diskutiert werden DÜRFEN. Der einzige der sich lächerlich macht ist jemand wie Du, der andere Meinungen als die Eigene einfach nicht akzeptieren will.
In Deinem Falle wäre es wirklich besser Du verlässt dieses Board und legst Dir selber auf Deiner Festplatte ein Privatarchiv mit Anti-Amerikanischen Dokumenten an (Mamoe hat Dir ja auf anschauliche Weise erklärt wie Du dass am einfachsten bewerkstelligen kannst), an denen Du Dich dann die ganze Zeit aufgeilen kannst und Du bekommst dann auch keinen Widerspruch, da Du Dich in Deiner ganz persönlichen Privatsphäre befindest.
Ich finde wirklich dies wäre in Deinem sehr speziellen Fall die für alle beteiligten beste Lösung!
Also denk mal darüber nach!

Pushi

Antworten
BRAD PIT:

pusherman

 
28.08.02 10:12
der Tag an dem Du mich gut findest wäre mein Ende.Dann müßte ich nämlich wirklich was falsch gemacht haben.

Außerdem brauche ich keine Fans und kann mit Fans nichts anfangen.

Entweder verehren sie einen blind oder werfen Hasstiraden.
Also hör auf rumzustänkern!


Antworten
pusherman:

Du kappierst ÜBERHAUPT nichts!!!!!!!!!

 
28.08.02 10:47
Dein letztes Posting ist wieder typisch für Dich. Für Dich gibt es nur eine richtige Meinung und zwar Deine oder eine DEFINITIV falsche und zwar die von einem Deiner GEGNER. So siehst Du die Leute die eine andere Meinung als Deine vertreten nämlich dann: Als Deine Gegner und nicht als gewöhnliche Leute die einfach eine andere Meinung als Du vertreten und denen einfach danach ist diese z.B. hier in so einem Board zum Ausdruck zu bringen.
Also ich habe jetzt keine Lust mehr. Junge Du bist zu bedauern!

Pushi
Antworten
BRAD PIT:

GOTT SEI DANK o.T.

 
28.08.02 11:14
Antworten
BRAD PIT:

Das waren noch Zeiten, als Bush "Besonnenheit" ver

 
23.01.03 13:33
sprach.

Der Thread ist deshalb schon komisch, weil Deutschland jetzt zur "Achse des Bösen" zählt.
Zumindest klingt das in der heutigen Presse so:



KRIEGSDIPLOMATIE

Wie die Amerikaner Deutschland und Frankreich isolieren wollen

Die Amerikaner planen offenbar, Deutsche und Franzosen wegen ihrer Anti-Kriegspolitik auf bisher einmalige Weise in die Enge zu treiben. Beide Staaten sollen als Verhinderer eines Saddam-Sturzes gebrandmarkt werden. Zudem sollen sie nächste Woche aufgefordert werden, den Irak der Missachtung des Uno-Sicherheitsrats zu bezichtigen.

 
AP

Donald Rumsfeld will Frankreich und Deutschland in Europa isolieren


Hamburg - Das berichtet die "New York Times" am Donnerstag. Regierungsbeamte hätten sich verbittert über die mangelnde Unterstützung der langjährigen Verbündeten der USA gezeigt. Die amerikanische Regierung werde in der kommenden Woche von Deutschland, Frankreich und anderen Anti-Kriegs-Regierungen verlangen, den Irak öffentlich anzuklagen, dass er die Vorgaben des Sicherheitsrates missachtet habe. Zumindest sollten die Kritiker-Staaten anerkennen, dass der Irak die Resolutionen betreffs Offenlegung und Vernichtung der Massenvernichtungswaffen nicht erfüllt habe.

Regierungsbeamte sagten der Zeitung, ihre Strategie basiere auf dem Glauben, dass die Inspektoren im Irak keine "rauchenden Colts" finden würden. Deshalb müsse die Beweislast umgedreht werden: Der Irak habe es nicht geschafft, die Behauptung zu widerlegen, dass er Massenvernichtungswaffen besitze. Der Irak habe keine Beweise dafür geliefert, dass er die Waffen vernichtet hat und habe obendrein die Uno-Inspektoren an ihrer Arbeit gehindert. Einige Regierungsbeamte glauben, so schreibt die "New York Times", dass Frankreich und andere gegen einen Krieg eingestellte Alliierte am Ende doch noch überzeugt werden könnten - möglicherweise mit Druck. So erwägen die Amerikaner offenbar, die französischen Konzerne von der Ausbeutung der irakischen Ölquellen auszuschließen, sollte Saddam erst einmal gestürzt sein.

Emissäre von Präsident Bush wollen in der Zwischenzeit Unterstützung in anderen Teilen Europas für die USA gewinnen. Dem Bericht zufolge soll versucht werden, Frankreich und Deutschland diplomatisch zu isolieren. Sie sollen als Verzögerer gebrandmarkt werden, die ein schnelles Vorgehen gegen den Irak im Sicherheitsrat verhinderten.

Unterstützung für die amerikanische Position komme nicht nur aus Großbritannien sondern auch aus Polen, Spanien, Italien und anderen europäischen Staaten. Die Hardliner setzen darauf, dass der jüngste Versuch Frankreichs und Deutschlands, den Krieg zu vereiteln, fehlschlägt. Er hätte die Falken in der Bush-Administration erzürnt und zu noch härterem Vorgehen angespornt: So würde die Regierung erwägen, sich nur dann auf eine zweite Abstimmung im Sicherheitsrat einzulassen, wenn Frankreich die US-Position nicht mit einem Veto blockieren würde.

Selbst der bisher gemäßigte Außenminister Colin Powell schlägt nun einen deutlich härteren Tonfall an: "Es gibt einige Staaten in der Welt", sagte er in einem PBS-Interview, "die sich gern einfach von diesem Problem abwenden würden, indem sie behaupten es existiere gar nicht." Das dürfte als Reaktion auf die jüngste Bitte des französischen Außenminister Dominique de Villepin zu verstehen sein. Dieser hatte um einen Aufschub der Entscheidung um zwei bis drei Monaten ersucht.

Verteidigungsminister Donald Rumsfeld geht noch weiter als Powell. Er spielt die Rolle Frankreichs und Deutschlands in der Nato herunter: "Sie denken bei Europa an Frankreich und Deutschland", sagte er Journalisten gegenüber. "Ich nicht. Ich denke, das ist das alte Europa." Es gebe eine Menge anderer Staaten in Europa, die in der Irak-Frage an der Seite der USA stünden.

Die Regierung setze darauf, so die "New York Times", dass Frankreich und Deutschland nächste Woche bloßgestellt würden: "Unser Ziel ist, ihre Nasen in die Realität zu drücken und dann mit ihnen zu diskutieren, wie es weitergehen soll", zitiert das Blatt einen Regierungsbeamten. "Wir wollen sie dazu bringen, auf die offensichtlichen Fakten zu antworten und zu erklären, warum sie nicht dementsprechend handeln wollen."


Sp-onl.

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BRAD PIT:

Kaum 6 Monate ist der Thread alt und schon wird

 
26.01.03 22:04
ernsthaft mit A-Waffen gedroht. Bush ist sehr besonnen :-(

Kairo - Während die Welt über einen Krieg gegen den Irak diskutiert, agieren US-Soldaten bereits auf dem Gebiet des Landes. Nach Worten des Vorsitzenden der türkischen Regierungspartei AKP, Recep Tayyip Erdogan, hat die US-Armee bereits Soldaten in den Norden und Süden des Iraks geschickt. "Die Amerikaner benutzen Aufklärungsflugzeuge und machen ihre Pläne auf der Basis (der Informationen) der Soldaten, die in den Nord- und Südirak gegangen sind", sagte Erdogan der arabischen Tageszeitung "Al-Hayat". Eine Unterstützung Ankaras bei einem Krieg gegen den Irak sei für die US-Truppen deshalb nicht wichtig.

Auch Einsatz von Atomwaffen?

Nach Informationen eines US-Militärexperten erwägen die USA auch den begrenzten Einsatz von Atomwaffen gegen Irak. Ein atomarer Präventivschlag sollte im Kriegsfall den Einsatz von irakischen Massenvernichtungswaffen verhindern, heißt es in einem Beitrag des Militärexperten William Arkin für die "Los Angeles Times". Außerdem sollten die Atomwaffen gegen unterirdische Kommandostellungen in Irak eingesetzt werden, die auf andere Weise nicht zerstört werden könnten, schrieb Arkin unter Verweis auf gut informierte Quellen.

Anordnung von Verteidigungsminister Rumsfeld

"Die Entscheidung der Bush-Regierung, aktiv einen Präventiveinsatz solcher Waffen, insbesondere der so genannten Bunker-Knacker, gegen Irak zu planen, bedeutet eine erheblich Absenkung der nuklearen Schwelle", warnte der Experte. Die Planungen der US-Regierung beruhen dem Beitrag zufolge auf einer Anordnung von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vom Dezember 2001, die den Ersteinsatz von Atomwaffen gegen militärische Ziele erlaubt, denen mit anderen Waffen nicht beizukommen sei.

Angesehener Experte

Arkin stand früher als Geheimdienstanalytiker im Dienst der US-Armee. Seit seinem Ausscheiden gilt er als angesehener Militärexperte mit guten Verbindungen zum Pentagon. (häg/dpa/AFP)
   
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BRAD PIT:

Soviel zur Besonnenheit von Bush (siehe oben)

 
27.01.03 11:39
Während vor 60 Jahren noch ein Wahnsiniger seinem Volk zubrüllte
"Wollt ihr den Totalen Krieg?"

so schreit heute einer "Wollt ihr den totalen Frieden?" und meint dabei denoch das gleiche wie der wahnsinnige von damals.

Alles nur eine Frage des Marketings.
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BRAD PIT:

Keiner versteht den "besonnenen Bush"?

 
19.02.03 15:27
Anatomie einer Krise

Die Pipeline-Karte und die Politik

Von Jochen Bölsche

Europäische und amerikanische Nato-Partner sind einander so fremd wie nie zuvor in der Bündnisgeschichte. Auch konservative deutsche Wehrpolitiker kritisieren mittlerweile die Bereitschaft der USA, völkerrechtliche Prinzipien aufzugeben. "Wo internationales Recht im Wege steht," klagt ein CDU-Politiker, "wird es beseitigt."

 
DPA

"Amerikaner kommen vom Mars und Europäer von der Venus": Die zerstrittenen Schröder und Bush auf dem Nato-Gipfel in Prag im November 2002


Bald nach der Jahrtausendwende war es unübersehbar geworden: Die Nato-Verbündeten beiderseits des Atlantik hatten sich politisch so weit auseinander entwickelt, dass der US-Autor Robert Kagan den Eindruck gewann, sie seien nicht von dieser Welt: "Amerikaner kommen vom Mars und Europäer von der Venus."

Martialisch die einen, vom Liebesplaneten die anderen? Die transatlantischen Verbündeten, schrieb Kagan voriges Jahr in einem fulminanten Essay für die "Policy Review", verstünden einander "weniger und weniger" - und der Grund dafür seien keineswegs, wie oft vermutet, unterschiedliche Nationalcharaktere.

Vielmehr sieht Kagan zwischen den Partnern eine "Psychologie von Macht und Ohnmacht" am Werk. Amerika verhalte sich heute nicht anders als die europäischen Völker zu jener Zeit, als sie noch Großmächte waren und selber auf "Stärke und Kriegsruhm" setzten. Nun aber sähen die Nationen des alten Kontinents halt "die Welt mit den Augen der Schwächeren" - das Stark-Sein bestimmt das Bewusstsein.

Die schwächlichen Europäer, argumentiert Kagan, verträumten ihre Zeit in einem "posthistorischen Paradies" des Friedens und des Wohlstands. Und weil sie sich weigerten, ihren Sozialkonsum zugunsten ihrer Militärbudgets zu kürzen, seien sie nicht einmal fähig, regionale Kleinstkrisen ohne die militärische Hilfe der USA zu lösen.

Draußen herrschen die Gesetze des Dschungels

 
AP

US-Kfor-Soldaten im Kosovo-Einsatz


Die Amerikaner dagegen hätten nach dem Ende des Kalten Krieges nicht einfach die Friedensdividende eingestrichen, sondern sich in der großen weiten Welt - Panama, Irak, Somalia, Haiti, Bosnien, Kosovo - behaupten müssen. Dort draußen aber herrschten nun einmal die "Gesetze des Dschungels" statt der "Gesetze der Vernunft". Und genau daher sei es "sehr naiv", anzunehmen, "mit Saddam Hussein könne man genauso umgehen wie mit anderen Europäern".

Mittlerweile, erklärte Kagan diese Woche in der "Süddeutschen Zeitung", seien die Missverständnisse so groß, dass die Nato-Partner selbst unter "multilateral" zweierlei verstünden: "Für Europäer bedeutet das eine Form von rechtlicher Ordnung, mit der man Amerikas Macht eingrenzt. Für Amerikaner bedeutet es, Verbündete zu haben, die Amerikas Macht helfen, eine Krise gemeinsam zu bewältigen."

Wie lässt sich die immer größere Kluft überbrücken? Zu Zeiten des Ost-West-Konflikts hatten Nato-Politiker stets gern die Begriffe "Humanität" und "Menschenrechte" bemüht, um die gemeinsame Basis des Bündnisses zu verdeutlichen. Doch auch diese hehren Werte scheinen heute kaum mehr geeignet, die auseinander strebenden Partner zusammenzutackern.

Wie viele Menschenleben sind Menschenrechte wert?

Zwar taugten derlei Argumente noch, um die Deutschen 1999 zum Engagement auf dem Balkan zu bewegen, als weder die Uno noch das überkommene Völkerrecht einen Angriffskrieg zur Abwendung der "humanitären Katastrophe" legitimierte. Inzwischen aber sind Vokabeln wie Menschlichkeit und Menschenrechte aus der offiziellen Argumentation der Nato-Führungsmacht weitgehend verschwunden.

 
AP

Guantanamo Bay: Ist der Begriff der Menschenrechte politisch unbrauchbar geworden?


Spätestens seit dem 11. September 2001 sei, kommentierte die "FAZ", "der Begriff der Menschenrechte politisch unbrauchbar geworden" als Kampfruf im Konflikt mit Terroristen und Schurkenstaaten. Allzu zweifelhaft mutet der Umgang der US-Armee mit den in kubanische Käfige gesperrten Taliban-Verdächtigen an, zu groß ist die Zahl jener zur Terrorbekämpfung angeheuerten US-Partner geworden, die ihrerseits fundamentale Menschenrechte missachten - wie etwa die Moskauer, die tschetschenische Zivilisten mit Terrorangriffen in die Steinzeit zu bomben trachten.

Welche Rolle die USA humanitären Beweggründen in der Politik des Nordatlantikpaktes beimessen, hat - fein verklausuliert - vor einigen Jahren der frühere Pentagon-Abteilungsleiter Joseph S. Nye in einem Papier zur Neubestimmung der Nato-Ziele niedergelegt: Die Bündnispartner sollten "die Anwendung von Gewalt vermeiden, wenn es sich nicht um Fälle handelt, in denen unsere humanitären Interessen durch zusätzliche wichtige strategische Interessen verstärkt werden".

Der Notstand wird Normalität

Vor allem im Mittleren Osten sind die strategischen Interessen der USA derart massiv, dass bei den Washingtoner Falken die Bereitschaft rapide geschwunden ist, die offiziell noch immer geltenden Grundsätze des Völkerrechts zu respektieren.

Offenbar weil aus US-Sicht "die Pipeline-Karte und die Politik zusammenpassen" müssen, wie Ex-Energieminister Bill Richardson einmal postuliert hat, wollen die Hardliner im Pentagon zur Regel machen, was die Bundesrepublik im Falle des Kosovo nur unter größten Bedenken und als extreme Ausnahme in einem Notstandsfall gelten lassen wollte: eine militärische Intervention auch ohne Zustimmung des Uno-Sicherheitsrates.



Hohe Nato-Militärs wie der damalige Generalinspekteur und jetzige "Bild"-Kolumnist Klaus Naumann preisen den Nato-Angriffskrieg auf dem Balkan schon seit längerem "als Geburtshelfer in der Weiterentwicklung des Völkerrechts". Naumann beifällig: "Was im Westfälischen Frieden von 1648 Grundlage der internationalen Politik wurde, ist durch das Handeln der Nato im Fall Kosovo außer Kraft gesetzt worden. Das Beispiel wird vermutlich in der weiteren Entwicklung eine wichtige Rolle spielen."

Tatsächlich ist der Trend zum Interventionskrieg auch ohne völkerrechtliche Legitimation in den USA mittlerweile so stark geworden, dass es selbst konservative deutsche Militärpolitiker graust.

 
DDP

Warnt vor dem Faustrecht: Willy Wimmer


Nach einer US-Wehrtagung in Mai 2000 in Bratislava, auf der die Abkehr Washingtons von den bisherigen Usancen überdeutlich wurde, notierte der CDU-Politiker Willy Wimmer, ehemals Staatssekretär im Verteidigungsministerium, verstört: "Auf dieser Konferenz spielte im Prinzip all das, was uns zwischen 1992 und 1999 berührt hat, keine Rolle mehr. Da wurde in aller Klarheit gesagt: Der Grund, warum wir auf den Balkan gegangen sind, liegt in den Versäumnissen des Zweiten Weltkrieges, als Eisenhower es unterließ, dort Bodentruppen zu stationieren."

"Wo das Recht im Wege steht, wird es beseitigt"

Öffentlich warnte der CDU-Politiker daraufhin vor der zunehmenden Entschlossenheit der US-Regierung, uneingeschränkte militärische Handlungsfähigkeit höher zu bewerten als die völkerrechtliche Legitimation ihrer Aktionen.

Wimmer: "Wenn wir nicht zu der globalen Rechtsordnung zurückkehren, bekommen wir das Faustrecht."

In einem Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder wies der Christdemokrat vorletztes Jahr auf die massiven Gefahren für den Weltfrieden hin, die er schon damals heraufziehen sah: "Die amerikanische Seite scheint im globalen Kontext und zur Durchsetzung ihrer Ziele bewusst und gewollt die als Ergebnis von zwei Kriegen im letzten Jahrhundert entwickelte internationale Rechtsordnung aushebeln zu wollen. Macht soll Recht vorgehen. Wo internationales Recht im Wege steht, wird es beseitigt."

Adressat Schröder ignorierte Wimmers Warnungen; seinem transatlantischen Partner sagte er nach den Terrorangriffen auf die Twin Towers die "uneingeschränkte Solidarität" der Bundesrepublik zu. Eine deutlich skeptischere Sicht der Washingtoner Politik machte sich Schröder erst im Wahlkampfjahr 2002 zu eigen - nicht zuletzt aus wahltaktischen Gründen.

Zur selben Zeit allerdings wurde zunehmend deutlich, dass die USA bemüht waren, ihr Recht auf Selbstverteidigung - das die Uno ihr nach dem 11. September 2001 zugebilligt hatte und das auch aus Berliner Sicht den Afghanistan-Einsatz abdeckte - in ein höchst zweifelhaftes Recht zur Präventivkriegsführung umzudeuten.



Zwischen Selbstverteidigung und Intervention bestehe ein entscheidender Unterschied, gibt der Hamburger Friedensforscher Reinhard Mutz zu bedenken: "Verteidigung bedeutet Abwehr eines Angriffs auf ein eigenes Rechtsgut. Intervention bedeutet Eingriff und Einmischung in Rechtsgüter anderer. Das ist das Gegenteil von Verteidigung - die Ablösung des Völkerrechts durch das Faustrecht."

Die Lizenz zum Töten von Terroristen

Zunehmend auf Distanz zur Nato-Führungsmacht ging die Berliner Regierung, als sich die Regierung Bush unverkennbar daran machte, die zum Zweck der Selbstverteidigung erteilte Uno-Lizenz zum Terroristentöten zu überdehnen - in vierfacher Hinsicht :

durch eine Gleichsetzung des islamistischen Terrorismus, der die USA tödlich bedroht, mit einer Reihe sowohl geopolitisch bedeutsamer als auch missliebiger Staaten ("Achse des Bösen") wie etwa dem Irak - obgleich Islamisten in Bagdad nicht im Kabinett, sondern im Kerker sitzen;


durch den Ersatz von völkerrechtlich relevanten Beweisen für den Besitz von Massenvernichtungswaffen durch eine Beweislastumkehr à la Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ("Das Fehlen von Beweisen ist kein Beweis für das Fehlen von Massenvernichtungswaffen");

durch die Ausweitung des ursprünglichen Kriegsziels einer "Entwaffnung" des Irak auf eine "Entmachtung" Saddam Husseins - auch mit Hilfe von Städtebombardierungen, die das Leben Hunderttausender von Zivilisten bedrohen;

durch die Ankündigung, die USA würden notfalls auch ohne ein klares Uno-Votum - also ohne völkerrechtliche Legitimation - zum Sturm auf Bagdad aufbrechen, sei es im Alleingang oder mit Hilfswilligen.
Ein Mann bekommt eine Gänsehaut

Im Nato-Konflikt ging es mithin letztlich darum, ob der fromme Mann im Weißen Haus, der sich als gottgewollter Herrscher seines "imperium americanum" versteht, künftig ganz allein bestimmen darf, was ein "bellum iustum" ist, ein gerechter Krieg - und ob ihm auch bei den per Selbstlegitimation beschlossenen Abenteuern die Verbündeten blinde Gefolgschaft leisten sollen.

Während Oppositionsführerin Angela Merkel auf der jüngsten Wehrkundetagung den USA ihre Unterstützung beim allfälligen Wüstenkrieg zusagte und einen Zwischenrufer im Bundestag mahnte, mit dem Wort "Vasallentum" doch bitte "verdammt vorsichtig" zu sein, sahen die Regierungsfraktionen sich vor eine historische Entscheidung gestellt.

Zwar vermied Kanzler Schröder in seiner Regierungserklärung vorige Woche vor dem Bundestag US-kritische Töne, die ihm als Antiamerikanismus hätten angelastet werden können; er betonte statt dessen das "gemeinsame Wertefundament" der transatlantischen Partner.

Allerdings definierte der Sozialdemokrat die Basis des Bündnisses listig auf eine Weise, die eher deutlich machte, was ihn von George W. Bush unterscheidet. Aufgabe der Nato sei es, postulierte Schröder, "die Stärke des Rechts an die Stelle des Rechts des Stärkeren" zu setzen.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit, in einer Klausursitzung der SPD-Fraktion, war der Kanzler zuvor deutlich geworden: Die USA wollten im Irak nicht einfach ein Regime ablösen. Es gehe vielmehr darum, ob die Welt "multipolar" bleibe.

 
DDP

Gernot Erler: "Tor aufgestoßen in eine Weltordnung, die nicht auf Vertrag oder Konsens beruht"


Im Bundestag überließ Schröder diese Argumentation dem SPD-Fraktionsvize Gernot Erler. Und der sprach, anders als der Kanzler vorm Parlament, Klartext.

Ihn überlaufe eine "Gänsehaut", bekannte Erler, wenn er daran denke, "an welcher Weggabelung wir stehen": Die USA wollten durchsetzen, dass "nicht die Weltorganisation, sondern die stärkste und einzige Weltmacht" künftig über Krieg und Frieden entscheidet.

Damit aber werde das "Tor aufgestoßen in eine Weltordnung, die nicht auf Vertrag oder Konsens beruht". Und das, wehrte sich der Sprecher der größten deutschen Regierungsfraktion, sei "keine Weltordnung, in der wir leben wollen".

Lesen Sie morgen in Teil 4 der "Anatomie einer Krise", warum sich George W. Bush zum globalen Peacemaker berufen fühlt und warum er zwischen der Supermacht auf Erden und der Supermacht im Himmel kein höheres Gremium akzeptieren will - auch nicht die Uno.




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© SPIEGEL ONLINE 2003
Antworten
satyr:

Heißt nicht besonnen daß er zu

 
19.02.03 15:43
lang in der Sonne war,das könnte stimmen.
Antworten
BRAD PIT:

satyr. Ich sehe du bist auch ein Fan von

 
19.02.03 15:52
Wortspielen.  :-)
Antworten
BRAD PIT:

Es ist echt makaber, u.a. auch Posting 17.

 
18.03.03 11:06
Da sind einige Leute aber wenigstens mal dazu eingeladen ihre eigenen Postings vom letzten August durchzulesen... Mamoe , pusherman und andere.  Bin gespannt was ihr in einem Monat dazu sagen werdet.
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