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Meldung des Tages: Dieses US-Kupferprojekt geht jetzt mit 10.000 Fuß Bohrungen in die Umsetzungsphase

Blanker Hohn: Bush verspricht Be-


Beiträge: 136
Zugriffe: 4.127 / Heute: 0
BRAD PIT:

Deine "bürschle"-Beschimpfung disqualifi-

 
21.08.02 12:42
ziert dich sowieso schon. Auf das Niveau begebe ich mich nicht.
Antworten
altmeister:

@brad pit

 
21.08.02 12:45
ich wollte dich damit nicht beschimpfen ,dachte dir gefällt das! ein kerl der sich brad pit nennt muß das aushalten.
Antworten
BRAD PIT:

Nein, muss ich nicht. o.T.

 
21.08.02 13:02
Antworten
BRAD PIT:

Neuste Meldung hierzu:

 
27.08.02 11:11
Cheney beschwört Militärschlag gegen Irak

"Man muss die Schlacht zum Feind tragen"

Die USA haben gegenüber dem Irak den Ton verschärft. Vizepräsident Cheney plädiert für einen Militärschlag gegen den Irak - auch wenn die Uno-Waffeninspekteure nach Bagdad zurückkehren könnten.

 
AP

Dick Cheney will den Krieg gegen Irak


Nashville - In den strategischen Überlegungen der US-Regierung zu einem Militärschlag gegen den Irak spielt die mögliche Rückkehr der Uno-Waffeninspekteure keine Rolle. Das machte Richard Cheney am Montag vor einem Verband von Kriegsveteranen in Nashville deutlich. Argumente befreundeter Staaten, die vor einem Präventivschlag warnen, bezeichnete Cheney als unlogisch. Ein Regimewechsel in Bagdad werde gemäßigte Kräfte in der ganzen Region beflügeln, sagte Cheney, der die Überlegungen der US-Regierung zur Irak-Politik damit erstmals ausführlich darlegte.

"Eine Rückkehr der Inspektoren würde uns keinerlei Sicherheit geben, dass Saddam sich an die Uno-Resolutionen hält", sagte Cheney. "Im Gegenteil, es besteht große Gefahr, dass uns das in dem falschen Glauben wiegen würde, dass Saddam irgendwie unter Kontrolle ist." Der irakische Präsident habe seine Waffenprogramme in den neunziger Jahren hinter dem Rücken der Inspekteure heimlich fortgesetzt.

"Wir wissen, dass Saddam wieder versucht, sich Atomwaffen zu beschaffen", sagte Cheney. "Nichtstun birgt ein größeres Risiko als etwas zu unternehmen... Die ganze Welt muss wissen, dass wir tun werden, was auch immer nötig ist, um unsere Freiheit und unsere Sicherheit zu verteidigen."

Einige Leute argumentierten, man solle von einem Präventivschlag absehen, solange Saddam Hussein die Schwelle zum Besitz von Atomwaffen noch nicht überschritten hat, sagte Cheney. Dies habe keinen Sinn. "Kriege werden nie aus einer Verteidigungsposition heraus gewonnen. Man muss die Schlacht zum Feind tragen." Wenn Saddam erst Atomwaffen besitze, sei ein Schlag gegen ihn um so schwieriger. "Mit seinem Waffenarsenal und seinem riesigen Ölvorrat kann man davon ausgehen, dass er die Dominanz des ganzen Nahen Ostens anstrebt, die Kontrolle über einen Großteil der weltweiten Energievorräte sucht, Amerikas Freunde in der Region direkt bedrohen und die USA und andere Länder atomar erpressen wird", sagte Cheney.

Auch das Argument, die Anti-Terror-Koalition zerbreche im Falle eines US-Schlags gegen den Irak, verwarf Cheney. Irak-Kenner seien sicher, dass die irakische Bevölkerung beim Sturz Saddam Husseins in Jubel ausbreche, so wie es in Afghanistan beim Anblick der Amerikaner geschehen sei. Die gemäßigten Kräfte in der arabischen Welt würden beflügelt und die Oberhand über Extremisten gewinnen, der Friedensprozess im Nahostkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern erhielte neue Impulse. "In Afghanistan hat die Welt gesehen, dass Amerika nicht handelt, um zu erobern, sondern um zu befreien.... Mit unserer Hilfe kann ein befreiter Irak wieder eine große Nation werden", sagte Cheney.

Präsidentensprecher Ari Fleischer betonte anschließend demonstrativ, dass Cheney die Position der US-Regierung vertreten habe. Er verwies darauf, dass Cheney nicht für einen Präventivschlag gegen den Irak, sondern für eine Präventivdoktrin geworben habe. Er wiederholte, dass Präsident George W. Bush noch keine fertigen Pläne für den angestrebten Regimewechsel in Bagdad hat. "Der Präsident hat über die nächsten Schritte noch nicht entschieden", sagte Fleischer.

Abgeordnete und Senatoren appellierten unterdessen an US-Präsident George W. Bush, vor einem Krieg die Zustimmung des Kongresses einzuholen. Und dies sei nicht nur eine technische Frage, erklärte Senator Patrick Leahy. Er bezog sich damit auf Berichte, wonach Bush nach Ansicht von Rechtsberatern auch ohne die Zustimmung des Kongresses einen Krieg gegen Irak führen könnte. Im Kongress kursieren bereits Resolutionsentwürfe, die von Bush eine Bestätigigung für einen Krieg gegen Irak durch den Kongress fordern.




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© SPIEGEL ONLINE 2002
Antworten
pusherman:

@pity

 
27.08.02 11:20
Hast Du überhaupt nichts anderes mehr im Kopf?

Pushi
Antworten
BRAD PIT:

@pushi

 
27.08.02 11:25
Nein, habe nur noch schlaflose Nächte.  
Antworten
pusherman:

You had better calm down!

 
27.08.02 11:28
Junge entspann Dich erstmal und dann kümmere Dich endlich wieder mal um Dein Depot.

Ein gutgemeinter Tip
vom
Pusherman
Antworten
BRAD PIT:

pusherman

 
27.08.02 11:35
vielleicht verrätst Du mir ja welche Droge du nimmst.
scheint ja zu wirken
Antworten
pusherman:

Weiter so!!!!!!!!!!!!!

 
27.08.02 11:43
OK. Nächstes Klischee: Amis nehmen alle Drogen!
Junge, Junge ich glaube DIR kann höchstens noch die Pharmaindustrie helfen.

Pushi
Antworten
BRAD PIT:

Und nochmal News.

 
27.08.02 13:53
Dämpfer für US-Regierung

Richter rüffeln Terror-Fahnder

Die US-Regierung fing sich eine schallende richterliche Ohrfeige für ihren Umgang mit Ausländern nach den Terroranschlägen vom 11. September ein.

Cincinatti - Das Bundesberufungsgericht in Cincinatti (Ohio) rügte die Bush-Administration in ungewöhnlich scharfer Form. Die Regierung habe illegal gehandelt, als sie nach den Terroranschlägen Hunderte von Abschiebeverhören im Geheimen geführt habe. Das sei lediglich auf Grund der Annahme geschehen, die Verhörten könnten Verbindungen zu Terroristen haben.

 
AP

George W. Bush: Rüffel vom Richter


Das dreiköpfige Richtergremium, das nach einem Bericht der "New York Times" eine einstimmige Entscheidung fällte, stellte gar den Willen der Bush-Administration zu einer offenen Demokratie in Frage. "Demokratien sterben hinter verschlossenen Türen", schrieb Richter Damon J. Keith in der Urteilsbegründung. Die Regierung habe gezielt versucht, "jenseits öffentlicher Kontrolle" zu handeln. "Wenn die Regierung die Türen verschließt, kontrolliert sie selektiv Informationen, die rechtmäßig dem Volk gehören", so Keith. "Selektive Information ist Desinformation." Keith wurde bereits von Präsident Jimmy Carter eingesetzt und machte sich in den vergangenen 30 Jahren einen Namen als entschiedener Verfechter von Bürgerrechten.

Ermittler müssen Türen öffnen

Das Berufungsgericht bestätigte damit das Urteil einer Detroiter Bezirksrichterin, die im April der Klage von vier Zeitungen und eines Abgeordneten der Demokratischen Partei stattgegeben hatte. Sie wollten der Anhörung eines islamischen Geistlichen beiwohnen, der wegen eines abgelaufenen Touristenvisums abgeschoben werden sollte.

Die US-Regierung hatte in dem Prozess gefordert, Ausländer ohne Angabe von Gründen und ohne Konsultation von Einwanderungsrichtern hinter verschlossenen Türen befragen zu dürfen. Richterin Nancy G. Edmunds, die ausgerechnet von Ex-Präsident George Bush senior berufen wurde, lehnte das jedoch ab. Das Berufungsgericht in Cincinatti bestätigte jetzt diese Auffassung: Künftig müssen die Ermittler jedes Mal um richterliche Erlaubnis fragen, wenn sie eine Anhörung unter Ausschluss der Öffentlichkeit abhalten wollen.

Auch in Newark und Washington haben Richter laut "New York Times" die Regierung dazu verpflichtet, Anhörungen zu öffnen und Informationen über Menschen freizugeben, die in Zusammenhang mit der Terror-Fahndung festgehalten werden. Die Regierung habe gegen diese Urteile Berufung eingelegt.






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Antworten
börsenfüxlein:

Brad Pitt

 
27.08.02 14:02
mag die Amis auch nicht wirklich, aber was du hier aufführst ist ja nur noch lächerlich....dein Problem sind nicht die Amis, du hast wohl ein Problem mit dir selber...

mfg
füxlein
Antworten
pusherman:

@börsenfüxlein

 
27.08.02 14:18
1x gut analysiert.  
Antworten
BRAD PIT:

@börsenfüxlein

 
27.08.02 16:51
Die Beiträge sind gar nicht für die Öffentlichkeit. Ich nutze das Board hier nur als privates Archiv. Also bitte NICHT lesen, denn hier habe ich noch etwas aus der Presse (kam heute).

BITTE NICHT LESEN!!

Operation "TIPS"

Bush will ein Land voller Spitzel

Von Alexander Schwabe

Nahezu ein Jahr nach den Anschlägen vom 11. September versucht US-Präsident George W. Bush das Land in eine Gesellschaft voller Spione zu verwandeln. Im August startet die Operation "TIPS", seine neueste Waffe im Kampf gegen den Terrorismus. Sollte sich das Pilotprojekt bewähren, wird die Spitzel-Quote in den Staaten bald höher sein, als sie in der DDR je war.

 
AP

Das World Trade Center ist zerstört, die Bürgerrechte sind beschädigt


Hamburg - William Harvey ist ein mutiger Mann. Rund drei Wochen nach den verheerenden Angriffen auf das World Trade Center stellt er sich in Manhattan nahe Ground Zero hin und hebt ein Schild in die Höhe, auf dem das World Trade Center abgebildet ist. Auf dem Poster ist neben den Türmen das Konterfei Osama Bin Ladens zu sehen. Harvey verteilt auch Flugblätter und sagt jedem, der es hören will: "Amerika muss dafür büßen, was es islamischen Ländern antut."

Freilich wollte dies niemand hören. "Sperrt diesen fucking guy ein, bevor ich ihn erschieße", rief ein empörter Mann aus der Menge. Diese Forderung wurde schnell erfüllt. Harvey wurde festgenommen und wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses angeklagt.

Noch fünf Monate nach dem 11. September schmetterte ein Gericht Mitte Februar Harveys Antrag ab, die Klage fallen zu lassen. Der New Yorker Richter Neil Ross begründete die Ablehnung damit, dass Harvey in Kauf genommen habe, Ärger zu machen. Dabei hatte er nicht mehr getan als seine Meinung gesagt - ein fundamentales Verfassungsrecht.

Das Imperium rüstet sich mit einem Bürgerheer

 
AP

Bush propagiert das Citizen Corps


Es war eingetreten, was der amerikanische Philosoph und Literaturwissenschaftler Richard Rorty gleich nach dem 11. September befürchtet hatte: Wenn ein Land Krieg führt, leiden die Bürgerrechte. Bereits eine Woche nach den Anschlägen beklagte der Stanford-Professor die Arroganz der US-Regierung und bescheinigte den Staaten, einem Imperium ähnlicher zu sein als einer Republik.

Seither ist das Imperium dabei, neue Truppen zu rekrutieren, um gegen einen nahezu unsichtbaren Feind, den Terrorismus, ins Feld zu ziehen. In den USA soll sich ein gigantisches Bürgerheer Freiwilliger formieren, welches das ganze Land überziehen wird. Aufgerüttelt von den Auswirkungen der Angriffe des 11. September und getragen vom Gefühl, in der Schuld des Vaterlandes zu stehen, sind die Amerikaner von Florida bis Oregon, von New Mexico bis Maine aufgerufen, sich für das "USA Freedom Corps" registrieren zu lassen.

Jeder Amerikaner soll zwei Jahre opfern

US-Präsident George W. Bush versucht die patriotische Stimmung im Land zu nutzen. Ihm schwebt vor, dass alle Amerikaner etwa zwei Jahre ihres Lebens in den Dienst der Sicherheit des Vaterlandes stellen - in 4000 Einsatzstunden verteilt über ihre Lebenszeit. 560 Millionen Dollar will Bush allein für die Organisation der "Citizen Corps" ausgeben.

 
AP

Capitol in Washington: Der Patriot Act ging problemlos durch den Kongress


Insgesamt lässt sich die Regierung die staatsicherheitliche Aufrüstung viel mehr kosten. Das von Bush konzipierte Ministerium für nationale Sicherheit soll 170.000 Mitarbeiter haben und zu einem der größten Regierungsapparate der USA ausgebaut werden. Diese Heimatschutzbehörde will der Präsident mit einem Jahresbudget von 37,4 Milliarden Dollar ausstatten.

Wichtigtuer, Naseweise, Spanner und Schnüffler

Das "Citizen Corps" soll aus fünf schlagkräftigen Divisionen bestehen: Das "CERT" (Community Emergency Response Team, Team für Notfälle in Gemeinden), das Medical Reserve Corps (Einsatzgruppe für medizinische Versorgung), die Initiative Neighborhood Watch (Nachbarschaftsüberwachung), den "VIPS" (Volunteers in Police Service, Freiwillige für den Polizeidienst) und das "TIPS" (Terrorism Information and Prevention System, das Terrorismusinformations- und Vorbeugesystem).

 
AP

ACLU: Die Bürgerrechtsbewegung warnt vor TIPS


Besonders "TIPS" hat den scharfen Protest von Verfassungsrechtlern und Bürgerrechtlern hervorgerufen. Einige befürchten, dass sich das Land in eine Gesellschaft von Aufdringlingen, Wichtigtuern, Schnüfflern und Naseweise verwandeln könnte. Rachel King, Rechtsberaterin der 1913 gegründeten American Civil Liberties Union (ACLU), der einflussreichen Bürgerrechtsorganisation, sagt: "Die Regierung will offenbar ein Programm einführen, das Gasinstallateure, Telefonvermittler und Elektriker in von ihr herangezogene peeping toms (Spanner) verwandelt."

Verdächtige terroristische Aktivitäten

Nach Angaben des Zentrums für Verfassungsrecht in New York soll auf 24 Amerikaner ein Informant kommen, der für das Justizministerium Augen und Ohren offen hält. Rund vier Prozent der amerikanischen Staatsbürger sollen zivile Spione werden, die "verdächtige terroristische Aktivitäten" an die Behörden melden. Tom Ridge, Sicherheitschef der Heimatlandbehörde, ist bereits in die Defensive geraten. Er beteuert: "Das letzte, was wir wollen, ist, dass Amerikaner Amerikaner ausspionieren."



Die Behörden wollen vor allem Personen gewinnen, die an Schaltstellen des öffentlichen Lebens tätig sind oder an Schnittstellen zwischen öffentlichem Raum und Privatsphäre. Busfahrer, Postboten, Telefonisten, Lastwagenfahrer, Angestellte bei Strom-, Gas- oder Wasserversorgern, Schaffner, Kapitäne und Hafenarbeiter sollen mit geschärften Sinnen und dem Willen durch die Welt gehen, eine eigens eingerichtete gebührenfreie Nummer anzurufen, falls ihnen etwas verdächtig vorkommt.

 
AP

Senator Joseph McCarthy blies zur Hexenjagd


In zehn Städten wird im August das Pilot-Projekt starten. Eine Million Informanten sollen ihre Mitbürger überwachen. Trifft der Versuch die zehn größten Städte der USA, bedeutete dies, dass eine Million Informanten auf 24 Millionen Einwohner (knapp vier Prozent) kämen. In den Ballungsräumen gäbe es damit mehr informelle Mitarbeiter als es in der DDR Stasi-Spitzel gab. Dort kamen auf rund 17 Millionen Einwohner unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 110.000 und 170.000 informelle Stasi-Mitarbeiter, weniger als ein Prozent der Bevölkerung.

Erinnerungen an McCarthy

Dass beim Justizministerium Akten über Verdächtige angelegt werden sollen, erinnert an die McCarthy-Zeit der fünfziger Jahre, als FBI-Direktor J. Edgar Hoover schwarze Listen mit den Namen Hunderter pflegte, die angeblich mit dem Kommunismus sympathisierten. Die gespeicherten Informationen sollen für Polizeistationen und Geheimdienste zugänglich sein. Betroffene Bürger sollen über ihre Mappe nicht benachrichtigt werden.

 
AP

FBI-Chef J. Edgar Hoover führte die Listen


Bisher ist nicht abzusehen, ob es wie damals zu einer Hexenjagd kommen wird. Denn noch lassen die Behörden offen, wie weit die Schnüffelei der geplanten elf Millionen Informanten gehen darf. Die Bürgerrechtsbewegung ACLU warnt, eine große Bandbreite von Überprüfungsmöglichkeiten von Bürgern öffne dem Missbrauch Tür und Tor. Worauf soll das Heer von Privatspionen ihr Augenmerk richten? Auf Waren und Güter oder vor allem auf Menschen in deren Privatsphäre?

"Wir brauchen keine Block-Führer"

Auch sei überhaupt nicht klar, ob der Orwellsche Alptraum "Your fellow's watching you!" effektiv sein wird. Ein 1992 in Harvard veröffentlichter Bericht belegt, dass viele Informanten wenig verlässliche Quellen sind. Einige schmückten die Wahrheit aus, andere erdichteten sie freiweg - etwa um Mitmenschen zu denunzieren. Robert Levy vom Cato-Institut, einer Organisation, die für die Freiheit des Einzelnen eintritt, rechnet mit einer Lawine wertloser Tips, die voraussichtlich die Behörden lahm legen werden. "Wir fahren ohne Block-Führer besser", sagt er.

Das Terrorpräventivprogramm ist ein weiterer Schritt im Rahmen des Patriot Act, die individuellen Freiheitsrechte einzuschränken. Die New Yorker Verfassungsrechtlerin Nancy Chang fürchtet, das Vaterlandsgesetz führe dazu, dass immer mehr Bürger auf Grund ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer ideologischen Überzeugung ins Visier von Profilern geraten. Auch das in der Verfassung verankerte Prinzip der Gleichbehandlung bei Prozessen ist insbesondere bei festgenommenen Immigranten bereits aufgeweicht worden.

Was ist mit Amerikas Stolz?

 
REUTERS

Corporate Responsibility: Jeder Bürger muss Opfer bringen


Doch es steht mehr auf dem Spiel als eventuelle Unannehmlichkeiten für einzelne Bürger. Seit Bush am 26. Oktober 2001 das Gesetz zur "Einigung und Stärkung Amerikas durch die Verordnung angemessener Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus", unterzeichnet hat, das mit 356 zu 66 Stimmen durchs Repräsentantenhaus und mit 98 zu einer Stimme durch den Senat ging, sieht Chang die Grundrechte in Gefahr, auf die Amerikas Stolz gründet. "Was ist so patriotisch daran, auf der Bill of Rights herumzutrampeln?", fragt die leitende Anwältin beim Zentrum für Verfassungsschutz.

Für Chang opfert der Patriot Act in einem beispiellosen Ausmaß "unsere politische Freiheit im Namen der nationalen Sicherheit". Die demokratischen Werte würden plötzlich über den Haufen geworfen, indem die Überwachungsmöglichkeiten der Polizeiorgane und die Kompetenzen der Geheimdienste ungeheuerlich gestärkt werden.



Wie häufig in Krisenzeiten beugt sich die Judikative vor den Interessen der Politiker. Das hat in den USA Tradition. Während des Ersten Weltkrieges etwa bestätigte der Oberste Gerichtshof die Verurteilung des Sozialisten Eugene Debs, als dieser gegen die Kriegsteilnahme der USA demonstrierte. Die Richter weigerten sich, Debs' Einsatz für Gewaltlosigkeit zu tolerieren, obwohl die Verfassung - wie im Fall Harvey - eigentlich die freie Rede eines jeden Amerikaners garantiert.

 
AP

Pearl Habor, 1941: Die USS Arizona geht in Flammen auf


Auch nach der Bombardierung von Pearl Harbor wurden wesentliche Grundrechte für Bürger außer Kraft gesetzt. Das Oberste US-Gericht urteilte damals, die Internierung von mehr als 100.000 japanischen Einwanderern und von Bürgern japanisch-amerikanischer Herkunft, sei rechtens. Das elementare Recht der Gleichstellung eines jeden Bürgers vor dem Gesetz galt in dieser Krisenzeit wenig.

Beim Zentrum für Verfassungsrecht in New York stellt man besorgt fest, dass die Ereignisse vom 11. September offenbar auch von höchsten Richtern als Kriegsereignisse von der Qualität des Ersten Weltkriegs und von Pearl Habor gesehen werden. Nicht einmal von der obersten Hüterin der Grundrechte, Supreme-Court-Richterin Sandra Day O'Connor, sei zu erwarten, dass sie sich voll für die Freiheitsrechte der Bürger einsetzen werde. Als O'Connor am Ground Zero stand, sagte sie: "Wir werden möglicherweise eine stärkere Einschränkung der Freiheit des Einzelnen erfahren als jemals zuvor in diesem Land."

Geheimdienst-Experten in der Rolle von Terroristen

Die Richterin scheint Recht zu behalten. Erst vergangene Woche wiederholte Bush, der Schutz des Heimatlands vor Terroranschlägen sei die wichtigste Mission seiner Regierung. Dafür hat er eine ganze Latte von Maßnahmen vorgelegt: Die Streitkräfte sollen künftig auch innerhalb der USA eingesetzt werden können, die Führerscheinbestimmungen in den Bundesstaaten vereinheitlicht werden, Auslieferungsabkommen mit anderen Staaten erweitert werden, Schiffscontainer in den USA und in ausländischen Häfen gründlicher inspiziert werden, die Arbeit von Regierungsbehörden besser koordiniert werden, und die Impfstoffdepots des Landes sollen aufgerüstet werden.

Der Heimatverteidigungsplan sieht sogar vor, dass "intelligence threat divisions" geschaffen werden. "Rote Teams" bestehend aus Geheimdienst-Experten werden in die Rolle von Terroristen schlüpfen und Anschläge aushecken, so dass aus daraus gewonnenen Erfahrungen Methoden entwickelt werden können, solchen Angriffen möglichst vorzubeugen.






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Antworten
BRAD PIT:

2. Teil. BITTE NICHT !!! LESEN

 
27.08.02 16:54

BITTE NICHT LESEN. PRIVATAKTE!!

OPERATION "TIPS"

Bush will ein Land voller Spitzel (2)

Zurück zum 1. Teil

Die Behörden wollen vor allem Personen gewinnen, die an Schaltstellen des öffentlichen Lebens tätig sind oder an Schnittstellen zwischen öffentlichem Raum und Privatsphäre. Busfahrer, Postboten, Telefonisten, Lastwagenfahrer, Angestellte bei Strom-, Gas- oder Wasserversorgern, Schaffner, Kapitäne und Hafenarbeiter sollen mit geschärften Sinnen und dem Willen durch die Welt gehen, eine eigens eingerichtete gebührenfreie Nummer anzurufen, falls ihnen etwas verdächtig vorkommt.

 
AP

Senator Joseph McCarthy blies zur Hexenjagd


In zehn Städten wird im August das Pilot-Projekt starten. Eine Million Informanten sollen ihre Mitbürger überwachen. Trifft der Versuch die zehn größten Städte der USA, bedeutete dies, dass eine Million Informanten auf 24 Millionen Einwohner (knapp vier Prozent) kämen. In den Ballungsräumen gäbe es damit mehr informelle Mitarbeiter als es in der DDR Stasi-Spitzel gab. Dort kamen auf rund 17 Millionen Einwohner unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 110.000 und 170.000 informelle Stasi-Mitarbeiter, weniger als ein Prozent der Bevölkerung.

Erinnerungen an McCarthy

Dass beim Justizministerium Akten über Verdächtige angelegt werden sollen, erinnert an die McCarthy-Zeit der fünfziger Jahre, als FBI-Direktor J. Edgar Hoover schwarze Listen mit den Namen Hunderter pflegte, die angeblich mit dem Kommunismus sympathisierten. Die gespeicherten Informationen sollen für Polizeistationen und Geheimdienste zugänglich sein. Betroffene Bürger sollen über ihre Mappe nicht benachrichtigt werden.

 
AP

FBI-Chef J. Edgar Hoover führte die Listen


Bisher ist nicht abzusehen, ob es wie damals zu einer Hexenjagd kommen wird. Denn noch lassen die Behörden offen, wie weit die Schnüffelei der geplanten elf Millionen Informanten gehen darf. Die Bürgerrechtsbewegung ACLU warnt, eine große Bandbreite von Überprüfungsmöglichkeiten von Bürgern öffne dem Missbrauch Tür und Tor. Worauf soll das Heer von Privatspionen ihr Augenmerk richten? Auf Waren und Güter oder vor allem auf Menschen in deren Privatsphäre?

"Wir brauchen keine Block-Führer"

Auch sei überhaupt nicht klar, ob der Orwellsche Alptraum "Your fellow's watching you!" effektiv sein wird. Ein 1992 in Harvard veröffentlichter Bericht belegt, dass viele Informanten wenig verlässliche Quellen sind. Einige schmückten die Wahrheit aus, andere erdichteten sie freiweg - etwa um Mitmenschen zu denunzieren. Robert Levy vom Cato-Institut, einer Organisation, die für die Freiheit des Einzelnen eintritt, rechnet mit einer Lawine wertloser Tips, die voraussichtlich die Behörden lahm legen werden. "Wir fahren ohne Block-Führer besser", sagt er.

Das Terrorpräventivprogramm ist ein weiterer Schritt im Rahmen des Patriot Act, die individuellen Freiheitsrechte einzuschränken. Die New Yorker Verfassungsrechtlerin Nancy Chang fürchtet, das Vaterlandsgesetz führe dazu, dass immer mehr Bürger auf Grund ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer ideologischen Überzeugung ins Visier von Profilern geraten. Auch das in der Verfassung verankerte Prinzip der Gleichbehandlung bei Prozessen ist insbesondere bei festgenommenen Immigranten bereits aufgeweicht worden.

Was ist mit Amerikas Stolz?

 
REUTERS

Corporate Responsibility: Jeder Bürger muss Opfer bringen


Doch es steht mehr auf dem Spiel als eventuelle Unannehmlichkeiten für einzelne Bürger. Seit Bush am 26. Oktober 2001 das Gesetz zur "Einigung und Stärkung Amerikas durch die Verordnung angemessener Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus", unterzeichnet hat, das mit 356 zu 66 Stimmen durchs Repräsentantenhaus und mit 98 zu einer Stimme durch den Senat ging, sieht Chang die Grundrechte in Gefahr, auf die Amerikas Stolz gründet. "Was ist so patriotisch daran, auf der Bill of Rights herumzutrampeln?", fragt die leitende Anwältin beim Zentrum für Verfassungsschutz.

Für Chang opfert der Patriot Act in einem beispiellosen Ausmaß "unsere politische Freiheit im Namen der nationalen Sicherheit". Die demokratischen Werte würden plötzlich über den Haufen geworfen, indem die Überwachungsmöglichkeiten der Polizeiorgane und die Kompetenzen der Geheimdienste ungeheuerlich gestärkt werden.


Lesen Sie im dritten Teil über die Tradition der Missachtung von Bürgerrechten vom Ersten Weltkrieg über Pearl Harbor bis zum 11. September



 IN SPIEGEL ONLINE

·  Zivile Opfer in Afghanistan: Die tödlichen Muster der US-Strategen (21.07.2002)







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Antworten
Kritiker:

@ Brad Pit u.a. ...

 
27.08.02 17:22
.. Möglich, daß Du recht hast und, daß alles stimmt, was in den Artikeln steht.?
Doch sage uns bitte,WAS willst DU???
Willst Du den USA den Krieg erklären? - Dann sage ich Dir, daß Du in unserem Falle (BRD) dies nicht brauchst, - denn wir haben noch gar keinen Friedensvertrag. d.h.,wenn Bush will, dann geht es morgen wieder weiter wie 1945. Daß unsere Politiker aus Feigheit, dies den Deutschen nicht deutlich machen, daß wir ein sog. Kolonialstaat der USA sind, heißt nicht, daß es anders ist. Aber vielleicht, wird Dir jetzt klar, warum unsere Kanzler (Kohl) uns nicht alles genau erklären konnten. Und jetzt ahnst Du auch, was Schäuble gegen Schröder wegen Irak wirklich meint. Deutscher sein, heißt Maul halten - und bezahlen nicht vergessen. Der 1. Golfkrieg 16 Mrdn.!!!
Vielleicht verstehst Du jetzt auch Möllemann besser, der das Maul nicht mehr halten will.  Traurig , aber wahr! - Kritiker.
Antworten
MaMoe:

HaHaHa ... ein privates Archiv in einem öffentlich

 
27.08.02 17:26
en Börsenboard ... ich lache mich schlapp ...

Es gibt unter Windows folgende Funktionen:
1.) Text markieren;
2.) Text kopieren;
3.) Text einfügen;

1.)-3.) scheinst du bereits perfekt zu beherrschen ... jetzt kommt aber ein schier unbezahlbarer Tipp, der dir zu einem richtigen privaten Archiv verhilft:

Word öffnen; neue Datei anlegen und das Ganze dann dort hinein kopieren, d.h. 1.)-3.) ausführen ... zusätzlich dann noch auf Datei speichern gehen ... und fertig ist ein Teil deines privaten Archives ... auch besser bekannt unter: Festplatte ...

Ich lache mich langsam echt kaputt: was für Typen rauschen denn hier rum ???

Es ist zum Schreien ... Brad Pit, nix für ungut, aber ich habe mir diesen Threat ausgedruckt, denn : "NICHT LESEN, DIES IST MEIN PRIVATARCHIV..." das finde ich einfach nur irre komisch ... gehört ins Kabarett oder in die Bulliparade ... denen habe ich übrigens grad eine Mail geschickt ... auf soetwas muss man die aufmerksam machen: "ein Privat-Archiv im öffentlichen Börsenboard ..."

Hahahahahahahaahahahahahahahahahahahahah

Grüße
MaMoe ...
Antworten
chrismitz:

loooooooooooooool !!!

 
27.08.02 17:29

Ich krieg mi nimma!!!!!!!!!! LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL

Ich kann nimma!

G G Gr Gruuuuuuuuuuuus s s s s s s sssssssss
Antworten
MaMoe:

Da kann mein einen Sketch draus machen, glaub mir o.T.

 
27.08.02 17:31
Antworten
BRAD PIT:

Schön dass euch mein Scherz aufgefallen ist, aber

 
27.08.02 17:31
MaMoe scheint doch ernster zu sein als ich dachte, denn er hat es ernst genommen.
Antworten
MaMoe:

O.K., der Scherz war SUUUUUUUUPPPPPPEEEERRR!!

 
27.08.02 17:35

1.)
  112. @börsenfüxlein   BRAD PIT  27.08.02 16:51  
 
Die Beiträge sind gar nicht für die Öffentlichkeit. Ich nutze das Board hier nur als privates Archiv. Also bitte NICHT lesen, denn hier habe ich noch etwas aus der Presse (kam heute).

BITTE NICHT LESEN!!


(...)

2.)

  113. 2. Teil. BITTE NICHT !!! LESEN   BRAD PIT  27.08.02 16:54  
 

BITTE NICHT LESEN. PRIVATAKTE!!

(...)

Du bist der größte Scherzkeks aller Zeiten ...

ein grinsender
MaMoe ...
Antworten
chrismitz:

MaMoe, für das nächste Treffen!

 
27.08.02 17:36

Oh Mann, wisch doch bitte mal einer die Pfütze hier weg! Aua, mein Bauch!

Der Hammer, echt! LOOOOOOOOOOOOOOOOL !!!!!!!!!

Gruß
Antworten
BRAD PIT:

Auch wenn politisch nicht immer

 
27.08.02 17:42
einer Meinung sind freut es mich doch, dass ihr meinen Humor teilt.

Euer spaßvogel
Antworten
pusherman:

@pitty

 
27.08.02 17:48
Pitty und Humor: Jeder Themenabend auf ARTE ist witziger!
Mamoe dagegen ist einfach nur MEGACOOL!
(ich weiss Schleim, Schleim) Aber es ist einfach so!

Pushl
Antworten
BRAD PIT:

pusherman du ja unfreiwillig der

 
27.08.02 17:57
Witzigste weit und breit
Antworten
pusherman:

Brad du nix deutsch

 
27.08.02 18:13
Brad ein Schläfer?????????????
Scheisse jetzt werd ich noch paranoid!

You make me shiver!
Antworten
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