Blick auf die morgendliche Skyline des Finanzviertels in Frankfurt, Deutschland
Quelle: - ©iStock:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 1551

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax sackt unter 24.000 Punkte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag kräftig nachgegeben. In den USA hatte am Vorabend die Bilanzqualität kleinerer Regionalbanken die Anleger an der Wall Street verschreckt, als zwei Häuser Probleme mit Krediten bekanntgegeben hatten. Nachdem bereits die asiatischen Börsen darauf negativ reagiert hatten, folgten nun die europäischen Börsen.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
DAX 24.775,35 DAX Chart -0,09%
Zugehörige Wertpapiere:
Euro Stoxx 50 5.989,86 Euro Stoxx 50 Chart -0,29%
Zugehörige Wertpapiere:
MDAX (Perf.) 31.503,58 MDAX (Performance) Chart -0,03%
Zugehörige Wertpapiere:

Im frühen Handel sackte der deutsche Leitindex um 2,2 Prozent auf 23.740 Zähler ab. Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen büßte 2,1 Prozent auf 29.415 Punkte ein. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 , verlor 1,6 Prozent auf 5.562 Punkten.

"Die Angst vor einer neuen Krise ist zurück. Und mit den Problemen der beiden Regionalbanken in den USA ist ein neuer potenzieller Krisenauslöser dazugekommen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners.

Martin Utschneider, Analyst beim Broker Robomarkets bleibt aus charttechnischer Sicht dennoch weiter optimistisch: Die aktuelle Entwicklung sei zwar ernüchternd, "aber aus chart- und markttechnischer Sicht ist noch nichts Dramatisches passiert".

Noch vor etwas mehr als einer Woche war der Dax, vom Boomthema "Künstliche Intelligenz" (KI) getrieben, auf ein Rekordhoch von 24.771 Punkten geklettert. Der wieder verstärkt aufgeflammte Handelskonflikt zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften USA und China sorgte aber gleich am nächsten Tag für eine erste Korrektur. Seither kämpfte das deutsche Börsenbarometer gegen ein weiteres Absacken an. Dass die Anleger insgesamt vorsichtig sind, dürfte nicht überraschen, denn im bisherigen Jahresverlauf hat der Dax etwas mehr als 19 Prozent gewonnen.

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11JZ1 , DE000NB17QA6 , DE000NB4LTE2 , DE000NB4Z5J2 , DE000NB434N7 , DE000NB247L7 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Unter den Einzelwerten im Dax sprang die Continental (Continental Aktie) -Aktie ins Auge. Das Papier war nicht nur einer von zwei Gewinnern im sehr schwachen Leitindex, sondern legte mit einem Plus von 7,5 Prozent auch sehr deutlich zu. Der Reifen- und Kunststofftechnikkonzern übertraf mit seinem dritten Quartal die Erwartungen am Markt bei weitem. Vor allem die operative Marge bezogen auf den bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern fiel stark aus.

Fresenius (Fresenius Aktie) stiegen um 0,3 Prozent. Laut der US-Bank JPMorgan sind die Sorgen von Anlegern angesichts der Krankenhaus-Gebühren-Pläne der Bundesregierung mit Blick auf die Tochter Helios übertrieben. Zwar seien die Pläne nicht das Idealszenario, aber das Umfeld für Kostenerstattungen dürfte immer noch das beste seit langer Zeit werden, hieß es.

Merck KGaA (Merck KGaA Aktie) gaben um unterdurchschnittliche ein Prozent nach, denn der Pharma- und Chemiekonzern erwirkte Zoll-Erleichterungen.

Zu den größten Verlierern zählten Bank- und Rüstungsaktien. Commerzbank (Commerzbank Aktie) litten mit Verlusten von 3,5 Prozent und Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) mit Verlusten von 5,5 Prozent unter den Sorgen vor einer womöglich nächsten Bankenkrise.

Rüstungsaktien standen mit gleich zwei Neuigkeiten im Blick. In der EU einigte man sich nach wochenlangen Verhandlungen auf ein milliardenschweres Programm zur Stärkung der Verteidigungsindustrie. Bis Ende 2027 sollen EU-Finanzhilfen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro bereitgestellt werden.

Außerdem wendet sich US-Präsident Trump nach der Besiegelung einer Waffenruhe im Nahen Osten nun der Ukraine zu und will erneut als Vermittler im Ukraine-Krieg intervenieren. Die bislang erneut sehr stark gelaufenen Aktien von Rheinmetall , Hensoldt , Renk zählten an diesem Freitag ebenfalls zu den größten Verlierern mit minus 3,9 bis 5,4 Prozent./ck/jha/

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend