Elon Musk, CEO von SpaceX und Tesla
Quelle: - ©Daniel Oberhaus (2018)
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Musk schmiedet KI-Giganten: SpaceX und xAI fusionieren zu Billionenbewertung

Elon Musk treibt die Neuordnung seines Imperiums voran. Mit der Zusammenlegung von SpaceX und xAI entsteht ein KI- und Raumfahrtkonzern von historischer Dimension. Doch während Investoren von einer Billionenstory träumen, rücken regulatorische Risiken in den Fokus.
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Elon Musk arbeitet an der wohl ambitioniertesten Strukturreform seines Unternehmensnetzwerks. Wie Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, hat der Tech-Unternehmer seinen Raumfahrtkonzern SpaceX mit dem KI-Startup xAI zusammengeführt. Die Vereinbarung wurde demnach am Montag in einem internen Memo bekannt gegeben. Für einen späteren Börsengang soll eine Bewertung von rund 1,25 Billionen US-Dollar angestrebt werden.

Öffentliche Register des Bundesstaates Nevada stützen die Angaben. Dort ist dokumentiert, dass der Zusammenschluss am 2. Februar vollzogen wurde. Space Exploration Technologies Corp. fungiert demnach als "geschäftsführendes Mitglied" von X.AI Holdings. Es ist die größte Fusion innerhalb von Musks Firmengeflecht und ein weiterer Schritt hin zu einem vertikal integrierten Technologie-Ökosystem.

Beide Unternehmen haben auf dem privaten Kapitalmarkt zuletzt enorme Bewertungszuwächse verzeichnet. SpaceX wurde bei einem Zweitmarktverkauf im vergangenen Jahr mit rund 800 Milliarden US-Dollar bewertet. xAI wiederum sammelte Anfang dieses Jahres mehr als 20 Milliarden US-Dollar ein und kam dabei auf eine Bewertung von etwa 230 Milliarden US-Dollar. Zusammengenommen entsteht ein Konzern, der sowohl in der Raumfahrt als auch bei Hochleistungs-KI eine globale Spitzenposition beansprucht.

Zusätzliche Brisanz erhält der Deal durch Teslas Rolle. Der Elektroautobauer, aus dem ein Großteil von Musks liquiden Mitteln stammt, erklärte erst vergangene Woche, rund zwei Milliarden US-Dollar in xAI investieren zu wollen. Damit verschränken sich die Interessen der börsennotierten Tesla-Aktionäre noch enger mit Musks privaten Technologieprojekten – ein Punkt, der Investoren und Aufsichtsbehörden gleichermaßen beschäftigen dürfte.

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Für Musk ist die Fusion dennoch strategisch folgerichtig. Rechenleistung, Datenströme und KI-Modelle lassen sich konzernweit nutzen – von autonomen Systemen über Satellitenkommunikation bis hin zur nächsten Generation von Raumfahrttechnologie. Ob die Vision eines integrierten Musk-Konzerns mit Billionenbewertung aufgeht, hängt jedoch nicht nur vom technologischen Fortschritt ab, sondern zunehmend auch von regulatorischer Akzeptanz und Governance-Fragen.

Redaktion Ariva/MW


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