Kein guter Tag bislang für Inhaber von RWE: Das Wertpapier weist derzeit einen Kursverlust von 3,57 Prozent auf. Gegenüber dem Schlusskurs von gestern verlor die Aktie 1,86 Euro. Das Papier wird an der Börse aktuell mit 50,24 Euro bewertet. Gegenüber dem DAX (DAX) liegt die RWE-Aktie damit im Hintertreffen. Der DAX kommt derzeit nämlich auf 24.857 Punkte. Das entspricht einem Plus von 0,02 Prozent. Der heutige Kurs von RWE ist längst nicht der niedrigste in der Börsengeschichte des Anteilsscheins. Genau 41,11 Euro weniger wert war das Wertpapier am 29. September 2015.
Die RWE Aktiengesellschaft erzeugt und liefert Strom aus erneuerbaren und konventionellen Quellen in Deutschland, Großbritannien, dem übrigen Europa, Nordamerika und international. Das Unternehmen ist in fünf Segmenten tätig: Offshore-Wind
RWE steht auf dem Markt in Wettbewerb mit verschiedenen Unternehmen. Im Gegensatz zur Aktie von RWE verteuerte sich die Aktie von EON (EON-Aktie) zuletzt um 1,60 Prozent. Und auch bei dem Anteilschein von EnBW Energie Baden-Württemberg (EnBW Energie Baden-Württemberg-Aktie) griffen Investoren zu. Der Kurs von EnBW Energie Baden-Württemberg (EnBW Energie Baden-Württemberg-Aktie) kletterte um 0,29 Prozent.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
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Der Anteilsschein von RWE wird von mehreren Analysten beobachtet.
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für RWE von 50 auf 55 Euro angehoben, die Aktien aber nach dem starken Kursverlauf von "Outperform" auf "Market-Perform" abgestuft. Das Wachstumspotenzial der Essener sei inzwischen eingepreist, schrieb Deepa Venkateswaran am Donnerstagabend in ihrer Neubewertung. Chancen und Risiken hält sie aktuell für ausgeglichen.
Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für RWE mit einem Kursziel von 61 Euro auf "Buy" belassen. Der europäische Versorgungssektor sei mit einem durchschnittlichen Kursplus von 10 Prozent bislang stark ins Jahr gestartet, schrieb Ahmed Farman am Montagabend. Seit der Veröffentlichung des Ausblicks auf 2026 für integrierte und regulierte Versorgungsunternehmen habe er über 70 Investorengespräche geführt, die ihm hilfreiche Einblicke in die wichtigsten Bereiche gegeben hätten, in denen seine Einschätzungen auf Widerstand stoßen.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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