Zu den größten Verlierern des Tages gehört heute das Wertpapier von BMW (Stammaktie) mit einem Abschlag von 4,28 Prozent. Der Preis für das Wertpapier liegt aktuell bei 84,92 Euro. Gegenüber dem DAX (DAX) liegt die Aktie von BMW damit im Hintertreffen. Der DAX kommt derzeit nämlich auf 24.958 Punkte. Das entspricht einem Minus von 1,34 Prozent. Den bisher niedrigsten Kurs verzeichnete der Anteilsschein von BMW am 29. März 1996. Seinerzeit kostete die Aktie 12,63 Euro, also 72,29 Euro weniger als gegenwärtig.
Die Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Automobile und Motorräder, Ersatzteile und Zubehör. Es betreibt durch Automotive, Motorräder und Finanzdienstleistungen Segmente. Das Unternehmen bietet Automobile unter den Marken BMW, MINI und Rolls-Royce an.
BMW steht auf dem Markt in Konkurrenz zu einigen Konzernen. So liegt zum Beispiel das Papier von Porsche Automobil (Porsche Automobil-Aktie) zur Stunde im Minus. Porsche Automobil verbilligte sich um 0,00 Prozent. Kaum Bewegung dagegen bei der Aktie von Konkurrent Mercedes-Benz Group (Mercedes-Benz Group-Aktie). Der Kurs Porsche Automobil verharrt nahezu unverändert auf Vortagsniveau.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
|
10
|
20
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| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
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Die BMW-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.
Die Privatbank Berenberg hat BMW mit einem unveränderten Kursziel von 92 Euro von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Die Gewinne europäischer Autokonzerne dürften 2026 zwar steigen, die Risiken für das China-Geschäft seien aber spürbar, schrieb Romain Gourvil am Freitagnachmittag in seiner Branchenanalyse. Letztere dürften zunächst eine Neubewertung ausbremsen, auch wenn das Momentum neuer Produkte Fahrt aufnehme. Bei BMW erscheine die Bewertung bereits angemessen. Und gerade im Premium-Segment bleibe die Nachfragesituation in China schwierig.
Deutsche Bank Research hat das Kursziel für BMW von 105 auf 103 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die jüngste Erholung deutscher Autowerte könnte sich nur als Zwischenspiel erweisen, schrieb Tim Rokossa in einer am Freitag vorliegenden Studie. Die Ausblicke der Unternehmen auf 2026 dürften die anhaltenden Probleme in China reflektieren sowie die Belastungen durch das geopolitische Umfeld, etwa in Form der US-Zollpolitik.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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