- Selenskyj fordert schnellere Lieferung von Raketen.
- Deutschland plant, fünf weitere PAC-3-Raketen zu liefern.
- Ein russischer Luftangriff schadete Kiew und Odessa schwer.
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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius versprach am Abend nach Beratungen am Rande eines Nato-Treffens in Brüssel, Deutschland werde fünf weitere Lenkflugkörper vom Typ PAC-3 für Patriot-Systeme in der Ukraine liefern, wenn andere Unterstützerstaaten zusammen insgesamt 30 PAC-3 spendeten. Er sei sehr optimistisch, dass man die "30 plus 5" erreiche, sagte der SPD-Politiker. "Wir alle wissen, dass es darum geht, Leben zu retten. Es ist eine Frage von Tagen und nicht von Wochen oder Monaten."
Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow sprach von einer sehr guten Initiative und verwies darauf, dass auch über das sogenannte Purl-Projekt weitere Abfangraketen erwartet würden. Dieses sieht vor, dass die Europäer und andere Ukraine-Unterstützer Waffen und Munition für die ukrainischen Streitkräfte in den USA kaufen, um Forderungen von US-Präsident Donald Trump nachzukommen. Dieser ist der Ansicht, dass die USA in der Vergangenheit einen deutlich zu großen Anteil an der Ukraine-Unterstützung hatten.
Ein kombinierter russischer Luftangriff mit 25 Raketen und mehr als 200 Drohnen hatte in der Nacht auf Donnerstag erneut schwere Schäden an der Energieversorgung von Kiew, Odessa und Dnipro verursacht.
Skepsis vor nächster Gesprächsrunde
Skeptisch äußerte sich Selenskyj zu den für kommende Woche geplanten Gesprächen in den USA über ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden Krieges. Aus Russland gebe es keine eindeutige Antwort zu den vorgeschlagenen Themen, sagte er. Die Ukraine, Russland und die USA als Vermittler hatten zuletzt in den Vereinigten Arabischen Emiraten verhandelt./fko/DP/he
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