- Die Ölpreise sind am Donnerstag gefallen.
- Brent kostete zuletzt 68,88 US-Dollar pro Barrel.
- Die globalen Rohöllagerbestände stiegen um 477 Millionen Barrel.
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Die Rohöllagerbestände weltweit sind im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit dem Jahr 2020 nicht mehr. Die Lagerbestände hätten um "außergewöhnliche" 477 Millionen Barrel zugelegt, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Monatsbericht. Darin spiegelt sich ein gewachsenes Angebot und ein nachlassendes Wachstum der Nachfrage wider. Dieser anhaltende Angebotsüberschuss hatte immer wieder auch die Preise belastet und dürfte laut Analysten auch im laufenden Jahr die Preisentwicklung dämpfen.
Die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen zu den Rohöllagerbeständen in den USA hatten die Ölpreise nicht belastet. Diese waren laut Energieministerium in der vergangenen Woche um 8,5 Millionen Barrel gestiegen. Analysten hatten hingegen eine Stagnation erwartet.
Die Märkte würden weiterhin auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran schauen, sagten Händler. US-Präsident Donald Trump hat nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu deutlich gemacht, dass er eine Einigung mit dem Iran militärischen Schritten zum jetzigen Zeitpunkt vorzieht. Händler befürchten jedoch, dass es doch zu einer militärischen Auseinandersetzung kommen könnte. Die Ölpreise profitierten zuletzt immer wieder von geopolitischen Konflikten./jsl/he
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